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 Marinestützpunkt

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BeitragThema: Marinestützpunkt   Mi Jan 27 2016, 21:58

das Eingangsposting lautete :

Der Marinestützpunkt auf Saint Urea besteht zwar erst seit ein paar Tagen, doch ist er recht gut ausgebaut. Durch die Unterstützung des Königs des Königreichs, wurde der Marine eine große Burg übergeben, die der Königsfamilie als bewaffneter Unterschlupf diente. Doch nachdem er den Großteil seiner Armee der Marine übergeben hatte und diese nun den Southblue für ihn sauber hielten, fühlen sich nicht nur seine Einwohner sicher, sondern floriert auch das Geschäft auf der Insel. Das Hauptquartier besteht neben einem großen Trainingsplatz, der Platz für 500 Soldaten liefert, gibt es ebenso große Schlafquartiere, die ebenso viel Platz bieten.
Durch das Eintreffen der Marine wurden auch viele Arbeitsplätze geschaffen, die besonders innerhalb des Stützpunktes ihre Arbeit finden. Deswegen findet man häufig Hausmädchen, Köche und viele andere Dienstleistungserbringer auf diesem Stützpunkt. Mit circa 350 Männern ist der Stützpunkt regelmäßig befüllt und demnach auch nur schwer einzunehmen.

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Feb 28 2016, 22:45

Es war die entscheidende Phase des Kampfes angebrochen, gleich würde er diesen Fischmenschen in Grund und Boden stampfen. Doch kurz bevor seine finale Attacke traf, unterbrach der Kapitän der 23. Einheit den Kampf. Zu spät, Drake konnte und wollte seinen Angriff nicht unterbrechen und trat weiter zu, doch leider warf sich der Fischmensch zur Seite und auch Finn konnte den Tritten entgehen, so dass die Attacke ins Leere geht. Nach dem letzten Tritt landete er auf dem Boden und fluchte vor sich hin.
""Verdammt, ich hatte die zwei schon, was soll die verdammte Unterbrechung", fluchte er wütend, doch nur Grapple und Finn konnten ihn verstehen, da die, durch die Sprechanlage verstärkte Stimme von Kapitän Breen übertönte seine Einwände. Vor Wut, spuckte er die Zigarette aus und trat sie mit voller Wucht weg. Immer noch wütend, stand er abseits der beiden und hörte halbherzig zu. 95. Einheit..blabla... Torino...blabla. Erst als die Beförderung angesprochen wurde, hörte er aufmerksamer zu. Nach dem die Kollegen Reynold und MacAllister zustimmten, sprach er wieder zu den dreien.
Die anderen zwei salutierten sofort, diese verdammten Arschkriecher. Drake, der immer noch auf 180 war, zündete sich erst mit vor Wut zitternder Händen eine Zigarette an und gab nur ein gelangweiltes Aye Aye von sich. Das Käpt'n fügte er erst nach kurzer Stille schlampig hinzu.
"Und mit diesen Idioten muss ich jetzt weg auf eine Mission, verdammt. Ich wollte doch heute Abend in die Taverne, die örtlichen Weibsbilder checken. Stattdessen muss ich mit diesen Hohlköpfen weg, denen ich lieber die Lichter ausgetreten hätte", fluchte er vor sich, gerade laut genug damit Grapple und Finn ihn verstanden.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Feb 28 2016, 23:09

Nachdem Kapitän Breen seine Ansprach beendet hatte und sich Grapple von seiner Pose löste, hörte er die arroganten Worte von Drake in seinen Ohren und sah diesen mit Missfallen an. Auch Finn war nicht wirklich von diesen Worten begeistert und schenkte ihm den gleichen Blick.
Der Fischmensch wandte sich zu Finn und ließ Drake einfach außen vor.
"Du hast den Kapitän gehört. Lass uns sofort aufbrechen. Ich hoffe, ihr habt im Hafen kleinere Schiffe zur Verfügung", fragte Grapple ins Blaue hinein.
Der Schwertkämpfer gesellte sich an seine Seite, während sie sich zum Ausgang des Stützpunktes begaben.
Sie liefen an den tuschelden und flüsternden Soldaten vorbei, als wären sie überhaupt nicht da.
"Du hast recht, die haben wir. Du hast doch sicherlich einen Hintergedanken, oder", fragte Finn genauer nach.
Grapple bekam ein Grinsen auf seinem Gesicht. Jetzt war die Zeit gekommen, in der er besonders glänzen konnte. Schließlich gab es keinen auf der Insel, der dieses Talent mit ihm teilte.
"Ich werde das Boot ziehen. Immerhin müssen wir schnell dort sein. Und es gibt fast kein Wesen, dass schneller schwimmen kann, wie ein Fischmensch", gab er recht stolz von sich und spannte dabei die Muskeln an.
"Das würde ich gerne mit eigenen Augen sehen."
Es juckte ihn schon richtig in den Gliedmaßen, diese Mission erfolgreich abzuschließen. Natürlich lag ihm viel an dem Leben seiner Brüder aus der 95. Einheit, doch war die Beförderung auch sehr verlockend. Sie hatten vor die Straße direkt zum Hafen zu nehmen, wo sie den Trubel der Zivilisten nicht ausgesetzt waren und in wenigen Minuten beim Hafen ankommen würden.

Grapple|Drake go to: Hafen von Saint Urea
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Mo Apr 18 2016, 21:41

First Post

Es war gerade um die Mittagszeit auf Saint Urea, die Sonne stand hoch oben am Himmel. Vor den Mauern dieser beeindruckenden Marinebasis konnte man schon Trainingslaute hören, die sich mit dem zwitschern der Vögeln und dem Lärm der Stadt vermischte. Für den Rothaarigen war an solch einen Geräuschpegel nicht gewohnt, immerhin war er schon lange Zeit nicht mehr auf so einer belebten Insel gewesen. Die meiste Zeit verbrachte er auf verschiedenen Schiffen der Marine. Immer wenn seine Einheit gerade Landgang hatte, ließ er sich auf ein anderes Schiff versetzen. Er hatte diese Ruhe auf hoher See nach der Harten Zeit auf seiner Geburtsinsel sehr genossen. Doch wurde es nun Zeit nach vorne zu schauen. Vor einigen Tagen waren hier schon zwei Einheiten eingetroffen um diese Basis zu verstärken, nun würde er als Nachzügler ebenfalls dazu stoßen. Während er dem Weg zur Marinebasis folgte, zog er die neugierigen Blicke der Bewohner auf sich. Kein Wunder bei einer Größe vom 3,47 Meter. Doch ihn störte das nicht, er hatte sich daran gewöhnt. Er lächelte nur höflich und grüßte die Leute im vorbei gehen. Warum sollte er auch an so einem schönen Tag schlechte Laune haben? Als er den Eingang der Basis erreichte, erblickte er einen Soldaten, der Wache hielt. Dieser schaute überrascht nach oben, als sich ein großer Schatten über ihn legte. Kaiden salutierte ehe er anfing zu sprechen.
"Guten Tag, Sir. Mein Name ist Kaiden Strongfist, ich soll mich bei Korvettenkapitän Shepard melden. Hier haben sie mein Versetzungsschreiben vom Marinehauptquartier", sprach der Rothaarige mit ruhiger und freundlicher Stimme. Dabei grinste er freundlich.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 15:22

Erst seit einem Tag war Narya auf diesem Stützpunkt, hatte aber schon jetzt die Schnauze voll davon auf Befehle zu warten. Sie war nicht besonders gut darin die Füße still zu halten, bzw. viel zu viel zeit für sich selbst zu haben. Tatsache war allerdings, dass man ihr zwar gesagt hatte, sie würde in nächster Zeit ihrer Einheit zugewiesen werden, bisher aber nichts passiert ist. Als einzige Erklärung erschien es ihr logisch, dass die Einheit momentan unterwegs war und wohl erst die nächsten Tage zurückkehren würde. Entsprechend hieß das für sie, dass sie warten musste.
Seufzend lief die Schwertkämpferin von der Stadt Richtung Marinestützpunkt. Sie war fast den ganzen Morgen über in der Stadt gewesen, um sich die Zeit etwas vertreiben zu können. Dabei hatte sie sich fast die gesamte Zeit lang umgesehen und sich den Ort gemerkt. Das war bei ihr nach einmal ansehen schon erledigt, immerhin vergas sie eh nichts. Aus diesem Grund war sie zur Mittagszeit auch schon fertig damit und entschied sich zurück zur Basis zu gehen, um dort eine neue Aufgabe zu finden, bis sie ihrer Einheit zugeteilt werden würde. Dabei kam ihr auch in den Sinn, dass sie den restlichen Tag dafür nutzen könnte ihre Fähigkeiten zu trainieren. Das wäre dann immerhin keine verschwendete Zeit.
Am Eingang der Basis stach ihr dann allerdings etwas... sehr großes ins Auge. Verwundert hob Narya den Kopf, was sie bei der Größe dieses Menschen wohl auch musste. Sie hatte schon genug Menschen gesehen, die größer waren als sie. Allerdings waren die Größten um die 2 Meter. Dieser gute Mann hier überragte das um Längen. So etwas schüchterte Narya nun wirklich nicht ein, überrascht war sie aber dennoch.
"Korvettenkapitän Shepard ist in seinem Büro in einer Besprechung", gab Narya entspannt von sich, welche nur den Teil des Gesprächs mitbekommen hatte. Sie war hinter Kaiden stehen geblieben, da es ihr seltsam erschien einfach vorbei zu gehen. Davon abgesehen schien die Wache einen Moment überfordert zu sein. Ob es nun wegen dem Anliegen des Riesen war, oder eben weil er ... riesig war. Für Narya spielte das keine Rolle. Davon abgesehen bekam Kaiden ja auch so eine Antwort, wenn auch nicht von der Wache.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 15:46

Kaiden drehte sich um, als er eine weibliche Stimme hinter sich vernahm. Vor ihm stand eine rothaarige, junge Frau in Uniform. Anscheinend gehörte sie wie er selbst zur Marine. Er legte ein freundliches grinsen auf und salutierte ehe er antwortete.
"Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich bin Seekadett Kaiden Strongfist".
Stellte er sich höflich vor. Seine junge Kameradin schien überrascht von seiner Körpergröße, doch das war der rothaarige Mann inzwischen gewohnt. Sie macht auf ihn einen schien nicht bei bester Laune. Vielleicht konnte er das ja ändern, bis Korvettenkapitän Shepard mit seiner Besprechung fertig ist.
"Sie sehen bedrückt aus, kann ich ihnen vielleicht helfen? Immerhin haben sie mir auch weitergeholfen", sprach er mit schon fast väterlichem Ton.
Dabei setzte er sich im Schneidersitz vor sie, damit der Größenunterschied nicht mehr so gravierend war. Er mochte es nicht von oben herab mit Leuten zu sprechen. Seine Tasche, die zuvor über seine Schulter hing, legte er auf dem Boden neben sich ab. Er grinste freundlich, ehe er wieder zu sprechen anfing.
"Sind sie schon lange hier stationiert?"
Während er der Antwort lauschte, kramte er in seiner Tasche nach einer Packung Keksen, es waren Schokokekse mit Erdbeerfüllung. Er machte die Packung vorsichtig auf, darauf bedacht diese nicht mit seiner Kraft komplett zu zerreisen. Es gelang ihm. Er hielt der Rothaarigen die Packung entgegen, nach dem er sich einen Keks rausgenommen hatte.
"Möchten sie auch welche?"

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 16:23

Mit einem ruhigen Blick schaute die junge Frau zu dem Riesen auf, als dieser sich zu ihr umdrehte und sich bei ihr für die Antwort bedankte, bevor er sich bei ihr vorstellte. Einen Moment lang schwieg Narya, bevor sie langsam nickte. "Keine Ursache. Mein Name ist Narya Kurozen", gab sie langsam von sich, wobei sie ganz offensichtlich den Rang ausließ. Das tat sie meistens, da sie sich für Ränge nicht weiter interessierte. Sie war schon von Anfang an eine recht störrische Marinesoldatin gewesen und tatsächlich duldete man einiges davon eben nur, weil sie effektiv war. Zu weit treiben durfte sie es aber eben auch nicht. Grundsätzlich tat sie das ja auch nicht, immerhin wusste sie durchaus, wann sie Befehle zu beachten hatte.
Auf sein freundliches Angebot, ob er ihr helfen könne, ging sie allerdings nicht ein. Das Letzte was sie brauchen konnte war Mitleid oder Fürsorge von anderen Menschen. "Keine Sorge, mir geht es gut." Natürlich sah Narya desöfteren bedrückt aus, wobei sie es meistens versuchte mit einem ernsten oder wütenden Gesichtsausdruck zu verdecken. Nur gab es gerade keinen Grund ernst oder wütend auszusehen.
Als sich Kaiden in den Schneidersitz setzte, konnte Narya ihren Blick ein wenig senken, auch wenn sie immer noch nicht größer war als er. Vermutlich würde sich das erst ändern, wenn er auf dem Boden lag, aber das würde sie gewiss nicht vorschlagen. Schließlich störte es sie auch nicht, wenn sie kleiner war. Als Frau war das fast schon normal.
"Nein. Ich bin seit gestern in dieser Basis und warte nun auf weitere Befehle. Im Moment heißt das, auf meine zukünftige Einheit zu warten." Welche auch immer das sein mochte. Manchmal konnten Offiziere doch wirklich mal mehr Informationen rausgeben. Allerdings würde sie wohl noch früh genug erfahren, wo sie hinkommen würde. Geduld war allerdings manchmal doch fehlend bei ihr.
"Vielen Dank, aber ich verzichte. Darüber hinaus denke ich ist es keine gute Idee vor dem Eingang der Basis ein Picknick zu veranstalten. Ich schlage vor innerhalb der Basis weiter zu reden", gab sie recht distanziert von sich. Narya war noch nie wirklich gut darin sich Freunde zu machen, wobei sie in diesem Fall eher logisch dachte. Besonders weil die Wachen immer wieder einen beunruhigten Blick hin und her warfen, als wenn sie etwas sagen wollen würden. Narya mochte so ein Verhalten nicht. Trauten sie sich nicht einem Neuankömmling zu sagen, er solle seinen Hintern vom Eingang entfernen?
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 18:20

Die junge Frau stellte sich als Narya Kurozen vor. Kaiden war erfreut sie kennen zulernen und grinste freundlich. Allerdings ließ sie ihren Rang weg, was ihn aber nicht weiter störte, den ihn interessierte die Person nicht der Rang. Als sie ihm allerdings versicherte das es ihr gut ging, runzelte er die Stirn. Er hatte eine gute Menschenkenntnis und wusste das sie nicht die ganze Wahrheit sagte, allerdings kannten sie sich erst seit ein paar Minuten also ließ er es dabei. Sie hätte es sonst falsch aufnehmen können und das wollte er nicht. Dann erzählte sie, dass sie erst seit gestern hier war. Er grinste freundlich.
"Dann sind sie und ich wohl die Neuem hier. Vielleicht kommen wir ja in die selbe Einheit".
Inzwischen vermutete er hinter der Rothaarigen eine Seekadettin, sie hatte also die selbe Position wie er, was allerdings nicht wichtig war. Narya wirkte auf ihn ungeduldig, ach ja die Ungeduld der Jugend, manchmal wünschte er sich nochmal 17 Jahre jünger zu sein.
Während er ihr immer noch die Tüte mit den Keksen hinhielt, kramte er in seiner Tasche nach seiner Thermoskanne mit Tee. Was war schon ein Keks ohne eine gute Tasse Tee dazu. Als sie dankend ablehnte und ihn drauf hinwies das das hier nicht der beste Platz für ein Picknick sei, fasste er sich mit der einen Hand, die eben noch in der Tasche war an den Hinterkopf und fing laut an zu lachen.
"Da haben sie natürlich Recht, wir sollten reingehen. Begleiten sie mich noch ein Stück und zeigen mir alles bis Korvettenkapitän Shepard mit seiner Besprechung fertig ist?"
Er warf sich die Tasche wieder über die Schulter und aß weiter Kekse, aus der Tüte in seiner rechten Hand während sie die Marinebasis betraten. Der Tagesablauf war im vollen Gange, die Marinesoldaten absolvierten gerade das tägliche Training zur Mittagszeit. Als er allerdings die Basis betrat unterbrachen sie ihr Training und schauten ihn an. Einige zeigten mit dem Finger auf ihn und manch anderer hatte sogar einen erschrockenen Blick aufgesetzt.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 18:42

Manchmal gab es wirklich Momente in denen sich Narya wünschte zu wissen, was ihr Gegenüber dachte. Einige Menschen verstand sie auf Anhieb nicht. In Kaidens Fall war das alles vermutlich einfach nur Freundlichkeit, aber Narya konnte auch damit nicht sonderlich viel anfangen. Sie war zwar immer höflich und gewiss nicht böse, wenn man sie nicht reizte, aber dass er so freundlich und offen auf sie reagierte irritierte Narya etwas. Bisher kamen ihr nicht sonderlich viele Marinesoldaten näher, als sie mussten. Das könnte an Dingen liegen, die sie von ihr gehört haben, oder an ihrem Blick, der schon fast töten konnte. Kaiden schien möglicherweise noch nichts gehört zu haben und ihr ernster Blick schien ihn ebenfalls nicht abzuschrecken. Prinzipiell sprach das für Charakterstärke.. wenn sie es mal positiv betrachten wollte.
"Gut möglich. Kommt darauf an, ob Korvettenkapitän Shepard schon Befehle für Sie hat, oder auch Sie auf die Wartebank befördert", gab Narya ruhig von sich. Sie konnte warten, wenn es sein musste auch noch Wochen oder Monate, aber das hieß ja nicht, dass sie damit glücklich war. Für sie war das verschwendete Zeit. Leider konnte man das den Offizieren selten klar machen, bzw. interessierte es diese einfach nicht.
Als Kaiden dann auch noch eine Kanne Tee aus seiner Tasche holte, runzelte die Rothaarige die Stirn, sagte allerdings zuerst nichts weiter. Sie hatte bereits von sich gegeben, dass dies nicht der Ort wäre um ein Picknick zu halten und schließlich schien Kaiden sich dessen auch bewusst zu werden, denn er fing an laut zu lachen und gab ihr dann Recht, woraufhin er seine Sachen nahm und sich erhob. Die Kekstüte blieb dabei in der Hand, um weiter zu essen. Er musste wirklich eine gelassene Person sein.. Jedenfalls war das ihr erster Eindruck. Fast wie ihr Gegenteil. "In Ordnung, das kann ich machen", stimmte sie seiner Frage zu, ob sie ihm alles zeigen könne, bis Shepard Zeit für ihn hätte. Daraufhin setzte sich auch die junge Frau wieder in Bewegung und betrat mit ihrer neuen Bekanntschaft das Gelände.
Als Erstes fielen einem natürlich die Soldaten ins Auge, welche ihr Mittagstraining hatten. Dieses unterbrachen sie, als sie Kaiden sahen, teilweise zeigten sie sogar auf ihn, woraufhin Narya ihnen einen vernichtenden Blick zuwarf. Bei einigen bewirkte dies wenigstens, dass sie schnell wegschauten. Bei ranghöheren hingegen zeigte das natürlich kaum eine Wirkung. "Wie nervig", gab sie zischend von sich und lief weiter, ohne den Leuten einen weiteren Blick zu zuwerfen. "Die Trainingsplätze sind gleich da drüben. Schätze mal aufgrund des kurzen Weges fangen wir da an", meinte sie beiläufig und lief zielgerichtet darauf zu. Sicherlich war Shepard zu sprechen, sobald sie die kleine Rundtour beendet hatten.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 19:10

Kaiden war heilfroh als sich Narya sich bereit erklärte ihm alles zu zeigen. Er ließ es sich zwar nicht anmerken, aber er mochte es nicht alleine an einem fremden Ort zu sein. So liefen sie nebeneinander in die Basis der Marine, dabei musste er darauf achten nicht zu stolpern den um nicht zu schnell für seine Begleiterin zu sein machte er kleinere Schritte als normal.
"Wenn er mich nicht sofort, ist das nicht Schlimm. Das zeigt nur das momentan nichts schlimmes hier im Southblue passiert".
Er war positiver Eingestellt als man vermuten würde, wenn man seine Vergangenheit kannte. Er schwelgte in Erinnerungen, als er hörte wie die Rothaarige etwas zischte, konnte aber nicht verstehen was sie da sagte.
"Tut mir Leid aber wie war das? Ich habe sie leider nicht verstanden", entschuldigte er sich mit einem Grinsen.
Narya führte ihn als erstes zu den Trainingsplätzen der Basis, diese waren vom Eingang aus die erste Station ihrer Rundtour. Anscheinend gab es mehrere Trainingsplätze, den dieser wurde gerade nicht benutzt. Wahrscheinlich weil sich auf diesem ein umgestürzter Baum lag, der noch nicht weggeräumt wurde. Er grinste während er seine Tasche ablegte. Dann ging er auf den Baumstamm zu und hob ihn an. Ohne den Griff zu lockern warf er den Stamm über seinen Kopf, so dass dieser zwischen dem Trainingsplatz und der Mauer landete.
"Overhead Suplex".
Mit der einen Hand am Hinterkopf ging er grinsend auf seine Begleiterin zu. Er verbeugte sich vor ihr, war dabei allerdings immer noch größer als sie.
"Tut mir Leid für die Verzögerung, wenn sie möchten können wir jetzt weiter".
Dann schwang er seine Tasche wieder über seine Schulter und war bereit weiterzugehen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 20:10

Da schienen sich tatsächlich Gegensätze gefunden zu haben. Denn im Gegensatz zu Kaidens Freude Gesellschaft zu haben, war Narya ziemlich gerne alleine. Zwar nicht immer, aber doch recht häufig. Besonders, wenn einer ihrer Albträume sie hochschrecken ließ. Sie konnte es so gar nicht ausstehen, wenn dann jemand besorgt fragte, ob alles in Ordnung war. Genau das hatte sie damals in der Ausbildung ziemlich genervt, weil man dort selten alleine war. Entsprechend hatten ihre Mitstreiter alle ein sehr seltsames Bild von ihr. Irgendwie in die Richtung von: Nicht mehr alle Tassen im Schrank oder labiler Zustand - für alle, die es professioneller ausdrücken wollten. Narya hatte sich trotzdem als gute Kämpferin bewiesen und hatte alle Prüfungen bestanden, ohne große Fehler zu machen. Von daher waren die Meinungen der anderen wohl sowieso nicht weiter zu beachten. Mal davon ab, dass es Narya noch nie gekümmert hatte, was andere sagten.
"Ja, wenn man es positiv betrachten will stimmt das wohl", gab Narya nachdenklich von sich. Bekamen Soldaten keine Befehle, gab es momentan nichts zutun. Narya wollte das eigentlich auch so sehen, aber sie mochte es eben nicht auf heißen Kohlen sitzen gelassen zu werden. Sie wusste, dass dort draußen mehr als genug Verbrecher waren und einfach hier herum zu sitzen und nichts zutun zu haben nervte sie einfach nur.
"Nichts weiter", gab sie deutlicher von sich. Es war nicht nötig, dass er ihre Einstellung diesen Leuten gegenüber wusste. Darüber hinaus regte er sich ja auch nicht auf und im Endeffekt war das sein Problem und nicht ihres. Sie hatte mit ihren eigenen zu kämpfen.
Beim ersten Trainingsgelände angekommen, war dieser vollkommen leer. Der Grund dafür war wohl ein umgestürzter Baumstamm. Eigentlich setzte Narya schon an weiter zu gehen, als Kaiden seine Tasche ablegte und zu dem Baumstamm hinüber ging. Verwundert schaute sie ihn zu und zuckte leicht zusammen, als er den Baumstamm einfach mal eben so hochhob und beiseite warf. Skeptisch beobachtete sie ihn, wie er seine Tasche wieder aufhob und zu ihr zurück kam, als wenn er gerade ein Streichholz geworfen hätte. Sollte mich eigentlich nicht wundern.. bei der Größe und Statur muss man ja Kraft haben..., dachte sie sich seufzend. Auch als er sich verbeugte, war er immer noch größer als sie, aber auch das nahm sie als gegeben hin. Ändern würde sie das eh nicht können und schrumpfen würde der gute Mann auch nicht. "Tja, an Kraft scheint es nicht zu mangeln", gab sie schmunzelnd von sich, bevor sie den Weg weiter ging. Als nächstes deutete sie auf das Gebäude und sah dabei zu Kaiden auf. "Auf der anderen Seite, genau gegenüber diesem Trainingsgelände ist ein weiteres", erklärte sie nebenbei, während sie auf das Gebäude zu ging, um ihm als nächstes die Kantine zu zeigen. Es gab immer ein paar Orte, die man bei jeder Rundtour zeigte. Im Grunde die wichtigsten Orte, die man wiederfinden musste, früher oder später.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 20:30

Die anderen Marinesoldaten beobachteten ihn aus der Ferne und staunten nicht schlecht als er dem Baumstamm wie einen Ast warf. Er war schon immer stärker gewesen, als seine restlichen Artgenossen. Allgemein körperlich Unterschied er sich von anderen Menschen, doch das stellte für ihn kein Problem da, immerhin zählt ja das Innere und nicht das Äußere. Er aß gerade einen Keks, als seine Fremdenführerin anmerkte, dass es bei ihm ja nicht an Kraft mangle. Er schluckte erst den Keks runter, ehe er antwortete.
"Das nicht nein, aber dafür an passenden Klamotten. Es dauert Ewigkeiten bis ich was zum anziehen finde, diese Rüstung hier ist extra für mich angefertigt worden", antwortete er gut gelaunt und lachte.
Heute war echt ein schöner Tag, er hatte ein breites Grinsen im Gesicht als Narya ihm erklärte das auf der anderen Seite ebenfalls ein Trainingsgelände war. Wie viele es hier wohl noch gab? Und vor allem wie viele Soldaten und Einheiten mussten hier erst sein, bei so vielen Trainingsplätzen. Er freute sich schon darauf die restlichen Kameraden kennen zu lernen, hoffentlich waren sie genau so freundlich wie seine Begleiterin. Er war froh hier zu sein.
Ihr nächstes Ziel war ein großes Gebäude, an dem die Soldaten Schlange standen. Wie er es aus anderen Marinebasen kennt war das entweder die Toilette oder die Kantine. Den Gerüchen nach war es die Kantine.
"Wenn sie möchten können sie was essen gehen. Ich warte hier und esse meine Kekse".
Er ging nicht gern in den Kantinen, den weder die Stühle noch die Tische waren für ihn leider nicht groß genug. Schade eigentlich den er mochte es gemeinsam mit seinen Kameraden Zeit beim essen zu verbringen. In der Kantine wurden immer die meisten Geschichten und Storys ausgetauscht.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 20:56

In diesem Fall wunderte es Narya wenig, dass die anderen Soldaten so neugierig zu ihm schauten. Es war wirklich ungewöhnlich, dass ein Mensch so eine Kraft besaß. Allerdings war Kaiden auch sehr groß, entsprechend konnte man diese Kraft wohl irgendwie auch erwarten.
Kaiden nahm ihre Anmerkung sehr gelassen und erzählte ihr gleich dabei, dass es ihm aber an Klamotten mangelte. Jetzt wo er es erwähnte.. Nachdenklich musterte Narya ihn von oben bis unten und nickte langsam. Richtig.. So groß wie er war und entsprechend auch breiter gebaut, gab es gewiss keine Klamotten in einem einfachen Laden, wo er etwas zum Anziehen bekam. "Nun, das glaube ich Ihnen aufs Wort. War sicherlich ziemlich teuer, das schneidern zu lassen, oder?", gab sie nachdenklich von sich. Allgemein war Klamotten schneidern nicht günstig, aber für eine solche Größe sicher noch teurer.
Als sie zu der Kantine kamen, konnte man einige Leute sehen, die sich anstellten, um etwas zu Essen zu bekommen. Narya beobachtete das einen Moment, bevor sie zu Kaiden schaute, der immernoch guter Dinge seine Kekse aß und ihr dann anbot, ruhig etwas essen zu können, da er warten würde und weiter seine Kekse essen würde.
Die Rothaarige schaute ihn skeptisch an und zuckte dann mit den Schultern. "Ich bin kein Fan davon in der Kantine zu essen, außerdem war ich in der Stadt schon essen. Ich habe also keinen Hunger", gab sie entspannt von sich und lief an der Kantine vorbei, welcher sie keinen weiteren Blick mehr würdigte.
Unterwegs schwieg sie einen Moment, bevor sie in einen breiten Gang deutete. "Dort lang geht es zu den Zimmern der stationierten Soldaten. Ich nehme an, dass Sie Ihr Zimmer noch nicht kennen, also brauchen wir dort wohl nicht hingehen, oder?", fragte sie ruhig, während sie vor dem Gang stehen blieb. Es war einiger Betrieb dort, sodass sie sich eher an den Rand stellte, um den Soldaten nicht im Weg zu stehen, welche arbeiten mussten.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 21:14

Kaiden dachte nicht gerne an seine Vergangenheit, auch nicht daran wie er diese Rüstung erhalten hatte. Allerdings war sie inzwischen ein Teil von ihm und erinnerte ihn jeden Tag wofür er kämpft. Deswegen gab er sich auch nicht ab. Narya war er nicht böse, dass sie sich erkundigte wie viel die Rüstung kostete, immerhin konnte sie nicht wissen wie er die Rüstung erhalten hat. Er räusperte sich kurz ehe er mit ernster Stimme anfing zu sprechen.
"Ich weiß ehrlich gesagt nicht was es gekostet hat, ich habe diese Rüstung damals als Gladiator bekommen, weil ich 100 Kämpfe hintereinander gewonnen hatte. Mich hat die Rüstung also meine Ehre und 100 Menschenleben gekostet".
Der Rothaarige biss in einen Keks, als seine Begleiterin das Angebot ablehnte kurz was essen zu gehen. Dann ging sie ohne der Kantine einen weiteren Blick zu würdigen weiter. Anscheinend hatte sie keine Lust auf die Gesellschaft der anderen. Das wunderte ihn etwas.
"Hast du vielleicht ein Problem mit den anderen Rekruten?"
Falls es ein Problem gab könnte man es sicherlich aus der Welt räumen, Kaiden würde dabei zwischen beiden Seiten vermitteln falls das gewünscht wäre. Mit seiner Lebenserfahrung wäre er dafür wahrscheinlich gut geeignet.
"Nein, ein Zimmer habe ich wirklich nicht zugeteilt bekommen, falls es überhaupt eines für mich gibt. Denn auf den Marineschiffen habe ich immer mit einem Schlafsack auf dem Deck geschlafen, da ich einfach zu groß und schwer für die Hängematten war".
Bei dem Gedanken musste er grinsen, er war deswegen nicht wütend oder verbittert, eher amüsierte es ihn. Der Schlafsack war das erste das er nach dem Erhalt seiner Freiheit und dem Ende seiner Gladiatorenlaufbahn erworben hatte.
"Möchten sie jetzt vielleicht einen Keks?"
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 21:54

Bei der Antwort von Kaiden schaute Narya ihn etwas betroffen an. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er die Rüstung durch so einen Umstand bekommen hatte. Wie sollte sie das auch wissen, immerhin wusste sie nichts von seiner Vergangenheit. Vielleicht hätte sie sich erst damit beschäftigen sollen, bevor sie blöde Fragen stellte. Aber sowas wurde einem dann leider erst im nachhinein klar. Unangenehm war ihr das nun aber eindeutig.
"Tut mir Leid, das war eine unüberlegte Frage", gab sie langsam von sich. Auch wenn es ihr unangenehm war, so wich sie seinem Blick dennoch nicht aus. Dafür war sie dann doch zu selbstbewusst. Es tat ihr zwar leid so blöd nachgefragt zu haben, aber trotz allem stand sie immer zu allem, was sie gemacht hatte. Auch wenn es sowas war.
Auf jeden Fall war Kaiden offensichtlich Gladiator, bevor er hergekommen war. Dies war sicherlich auch kein schönes Leben...
Langsam schüttelte sie den Kopf, besonders als er nachfragte, ob sie sich mit den anderen Rekruten nicht verstehen würde. "Wie kommen Sie denn darauf?", fragte sie fast schon ein wenig sarkastisch, bevor sie mit den Schultern zuckte. "Man könnte es Problem nennen, ja", fügte sie langsam hinzu. Allerdings wollte sie es auf Anhieb nicht erklären. Dafür müsste sie viel zu viel erklären, was sie betrifft, deswegen wechselte sie lieber das Thema.
"Ich denke aber nicht, dass Sie in der Marine draußen schlafen müssen. Irgendein passendes Zimmer wird es doch wohl geben", meinte sie nachdenklich. Man musste doch mit großen Personen rechnen! Es gab einige größere Menschen in der Marine und die mussten ja auch irgendwo schlafen.
Seufzend dachte Narya nach, wo sie als nächstes hingehen konnten, bevor Kaiden ihr erneut Kekse anbot.. "Danke... aber ich mag wirklich nichts", meinte sie ruhig und setzte sich wieder in Bewegung. Mit Kaiden im schlepptau gingen die meisten eh aus dem weg, immerhin drängte man kleine Menschen leichter weg, als Leute wie Kaiden. "Dort vorne sind ein paar Lagerräume sowie Waffenkammern... Falls man was braucht kann man sich dort melden", erklärte sie. Als sie dort ankamen deutete sie auf die Räume, welche von Soldaten bewacht wurden.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 22:12

Ihn überraschte es das der Rothaarigen die Frage im Nachhinein so unangenehm war, so hatte er sie gar nicht eingeschätzt. Er nahm ihr die Frage auch nicht krumm, er legte seine große Hand auf ihre Schulter und grinste freundlich.
"Sie müssen sich deswegen doch nicht entschuldigen", sprach er zu ihr mit freundlichen und ruhigen Ton.
Dann nahm er seine Hand wieder von ihrer Schulter und griff in die Kekstüte. Ihm schmeckten die Kekse sehr gut. Sie bestätigte ihm das es ein Problem gab, ging allerdings nicht näher darauf ein. Ob ihr das wohl auch unangenehm war? Allerdings wollte er ihr dabei helfen, weswegen er sich weiter an das Thema rantasten würde. Allerdings nicht jetzt sofort. Er grinste nur, als sie bemerkte das es auch Zimmer für Leute in seiner Größe geben müsse.
"Also mir ist noch niemand in der Marine oder überhaupt begegnet der größer war als ich. Deshalb glaube ich kaum das es ein Zimmer gibt das groß genug ist, dass macht aber nichts. Ich werde es mir schon irgendwo gemütlich machen".
Als sie die Kekse erneut ablehnte, fing er an laut zu lachen.
"Na gut, dann bleiben mehr für mich", antwortete er gut gelaunt.
Die anderen Marinesoldaten um sie herum ignorierte er ausnahmsweise, sie gingen ihm eh aus dem Weg. Das machten die meisten Menschen, für ihn hatte es den Vorteil das er sich nie durch Menschenmengen drängen musste. Sie erreichten die Waffenkammer der Basis.
"Ich brauch keine Waffe, ich habe meine größte Waffe immer bei mir", witzelte er.
"Und wie ist es bei ihnen?"
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 22:33

Eigentlich hatte Narya nicht geplant, dass man es ihr derart ansah, dass es ihr unangenehm war. Aber im Endeffekt konnte sie daran nun auch nichts mehr ändern. Sie würde einfach nicht weiter darauf eingehen, das wäre wohl noch die einfachste Methode.
Erschrocken zuckte Narya zusammen, als Kaiden ihr eine Hand auf die Schulter legte. Aus gegebenen Gründen war Narya nicht begeistert davon, wenn man sie berührte. Das brachte viel zu viele schlechte Erinnerungen hoch.. Sie unterdrückte allerdings den Drang zurück zu weichen, sondern schaute möglichst gelassen zu ihm auf. Erst als er seine Hand wieder wegnahm, entspannte sie sich vollständig. "In Ordnung", antwortete sie schlicht, während sie sich lieber wieder um andere Dinge kümmerte. Ablenkung hatte bisher immer geholfen.
"Größer als Sie vielleicht nicht, aber große Personen gibt es schon.. Man sollte damit rechnen müssen finde ich", erklärte sie ihre Meinung, weswegen sie annahm man müsse ein Zimmer für ihn haben. Aber am Ende würde es vermutlich wirklich kein Geeignetes haben. Aber er schien damit auch kein Problem zu haben, denn er ging sehr sorglos damit um. Allgemein war er extrem sorglos, wenn sie ehrlich sein sollte.
"Richtig. Sie haben die ja auch gekauft." Das war natürlich nicht der einzige Grund weswegen sie ablehnte. Allerdings wollte sie sich auch nicht erklären müssen. Das lag ihr auch nicht besonders.
Bei der Waffenkammer angekommen erklärte Kaiden, dass er seine Waffe immer dabei habe und er daher keine brauchen würde. Außerdem stellte er gleich die Gegenfrage, weswegen Narya kurz zu der Kammer schaute, bevor sie den Blick wieder abwendete. "Ich benutze Schwerter oder Speere. Allerdings besitze ich meine eigenen Waffen und verwende die von der Marine nicht." Das mochte jetzt irgendwie eingebildet klingen, aber sie bevorzugte eben ihre eigenen Waffen. Die hatten sie bisher nie im Stich gelassen. Entspannt drehte sich Narya um und lief den Gang weiter entlang.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 22:49

Er bemerkte das es der Rothaarigen unangenehm war, dass er sie berührte. Für die Zukunft würde er das unterlassen, doch ändern konnte er es nicht mehr. Sich entschuldigen tut er jetzt auch nicht, er glaubte es wäre ihr zu Unangenehm wen er das jetzt erwähnen würde. Sie gingen kurz still nebeneinander her, es herrschte gerade eine unangenehme Stille zwischen den beiden, die er aber nicht brechen wollte. Das musste er auch nicht, den Narya kam ihm Gott sei Dank zuvor.
"Sie haben Recht, ich werde es diesen Verbesserungsvorschlag bei Korvettenkapitän Shepard vorbringen. Vielleicht darf ich mir ja eine kleine Hütte innerhalb des Geländes zimmern".
Vielleicht, ja vielleicht würde der Korvettenkapitän zustimmen, den Rothaarigen würde es freuen. Er erschaffte mit seinen Händen lieber etwas als damit was zu zerstören. Bei dem Gedanken ballte er die Fäuste und zerdrückte dabei unglücklicherweise die Kekse. Übrig blieben nur Brösel. Er schaute in die Tüte und lachte.
"Da habe ich wohl für einen Moment meine Kraft vergessen", witzelte er.
Dann führte er die Tüte an den Mund und ließ die Brösel in seinen Mund gleiten. Dann faltete er die Tüte fein säuberlich zusammen und legte sie in seine Tasche, während er Narya zuhörte, dass sie ihre eigenen Waffen benutzt.
"Interessant. Ich war leider immer zu unbegabt was den Umgang mit Waffen anging", seufzte er.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 23:00

Tatsächlich wäre die Rothaarige wohl auch nicht weiter auf das Thema eingegangen. Sie wäre dabei geblieben, dass sie es einfach nicht mochte angefasst zu werden. Was sich ihre Gegenüber dann dabei dachten war ihr Problem. Glücklicherweise hatte sie das Problem bei Nahkämpfen eher selten. Vielleicht, weil sie da zu konzentriert war. Jedenfalls würde es das erklären.
Die kurze Stille zwischen den beiden belastete Narya deutlich weniger als den Riesen. Allerdings gab es einige Momente, in denen sie Stille nicht leiden konnte. Manchmal machte sie das auch nervös oder beunruhigte sie. Allerdings war sie jetzt gerade weder alleine, noch am schlafen, entsprechend war sie ganz entspannt.
"Das ist eine gute Idee. Wenn Sie länger hier stationiert sind wäre es fast schon eine Schande, wenn Sie irgendwo draußen schlafen müssen, nur weil es weder eine kleine Wohnung noch ein Zimmer für Sie gibt." Ob der Idee nachgegeben wurde, konnte die junge Kämpferin im Moment aber schwer sagen. Allerdings würde es dem Ruf der Marine wohl schon etwas schaden, wenn einer ihrer Soldaten auf der Straße schlief.. mehr oder weniger.
"Sie scheinen wirklich alles sehr gelassen zu nehmen", meinte sie langsam, während er es genauso amüsiert hinnahm, dass er seine Kekse zerbröselt hatte, wie er auch alles andere mit Humor nahm. Bisher konnte sich Narya gar nicht vorstellen, wie er wohl wütend aussehen würde. Denn er lachte oder lächelte die ganze Zeit nur. Wie konnte man das Leben nur so... entspannt nehmen?
"Hätten Sie das denn gerne gelernt?", fragte sie nach. Es sollte ja genug Leute geben, die kein Interesse an Schwertern oder Schusswaffen hatten. Für Narya waren diese nicht mehr wegzudenken, aber sie lernte den Umgang mit dem Schwert ja auch schon, seit sie 5 Jahre alt war. Wie sollte man da etwas anderes gewöhnt sein? Allerdings wünschte sie sich manchmal schon, dass sie es nie gelernt hätte.. Bzw. dass alles anders verlaufen wäre. Im Grunde hätte sie sich dann nämlich wohl nie für die Marine entschieden, sondern würde ein entspanntes Leben mit ihrem Bruder und ihrer Mutter verbringen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 23:21

Er fand es irgendwie liebenswürdig das sie die junge Dame solche Gedanken darum machte, wo er schlief. Sie war ein guter Mensch, da war er sich sicher. Kaiden war wirklich froh sie hier kennen gelernt zu haben, auch wenn sie bemüht war ihn auf Distanz zu halten. Das war wahrscheinlich ein Selbstschutzmechanismus, hatte sie vielleicht genau wie er eine schwere Vergangenheit.
"Wir werden sehen, schlechter als früher kann es nicht werten".
Einige der Kekskrümmel kratzten ihm im Hals, er hustete leicht, doch das half nicht. Aus seiner Tasche kramte er erneut seine Teekanne, er löste den Deckel und goss sich etwas Tee ein. Er leerte die Tasse mit großen Schlücken. Leider war der Pfefferminztee nur noch lauwarm, aber es reichte ihm. Er war sehr genügsam. Die Rothaarige anmerkte das er alles sehr gelassen nahm, musste er grinsen. Verneinen konnte er das natürlich nicht. Würde er auch nie.
"Wenn sie mal in meinem Alter sind und gesehen haben was ich gesehen habe werden sie verstehen warum ich mich nicht von Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen lasse".
Er erklärte ihr ruhig wieso er so gelassen war. Warum auch nicht, heute war ein schöner Tag. Im vorbeigehen grüßte er zwei Marinesoldaten, die überrascht zu ihm aufschauen. Dann wandte er sich wieder seiner Gesprächspartnerin zu.
"Oh gelernt habe ich es, allerdings nur die Theorie, praktisch war ich einfach zu schlecht. Mir ging es aber nur darum zu verstehen wie Schwertkämpfer ticken, falls ich gegen einen kämpfe. Wenn du dir das praktische Wissen als Grundlage hast, kannst du erahnen wie dein Gegner handelt und vermuten was er als nächstest tut. Das geht als Laie natürlich nicht, da dir einfach das Wissen fehlt", erklärte er freundlich mit einem grinsen auf den Lippen.
Inzwischen hatte er schon einige Jahre Erfahrung was das Kämpfen angeht.

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 23:37

[CF: Hafen von Saint Urea]
Es dauerte etwas bis er die Basis erreicht hatte, nicht weil er nicht wusste wo sie lag sondern weil er etwas langsamer und entspannter ging. Das war besser für sein Bein, das immer noch etwas schmerzte. Dafür war der junge Mann aber frei von allen Kopfschmerzen nachdem er einige Stunden genächtigt hatte. In der Basis meldete er seine Anwesenheit an, mit Ausweis und seinem Auftreten klappte das sogar recht Problemlos. Man schien ihm glauben zu schenken was wohl am ganzen Blut lag das auf seiner Kleidung war. Während im Hintergrund der Papierkram sein Lauf nahm ging er an seinen Spint den er in der Basis hatte und fischte sich ein paar neue Kleider zusammen. Um genau zu sein dasselbe was er jetzt trug nur nicht im Kriegslook. Danach begab er sich unter eine heiße Dusche. In neuer Pracht Schritt er dann zum Doktor, die alte Kleidung hatte er in einen Kasten geworfen. Die Kleidung war leider unbrauchbar, noch der beste Waschsaloon kriegt so viel Blut nicht mehr aus der Kleidung und der beste Schneider hätte Probleme sie wie neu aussehen zu lassen.

Das war halt der wenige Luxus den er sich leistet von seinem Vermögen das mit jedem Tag wuchs. Der Doktor war erstaunt wie gut sein Arm und sein Bein genäht wurde und konnte nicht viel machen. Die Fäden ließ er drin, er verschrieb ihm nur ein Medikament das er nehmen konnte wenn die schmerzen schlimm wurden. Ein Schmerzmittel ohne großartige Nebenwirkungen. Naja, er steckte es sich mal ein. Nach dem Besuch beim Doktor ging es in die Mensa, wo er sich den Magen vollschaufelte. Im Anschluss tappte er Richtung Bett um einen Verdauungsschlaf zu machen. Er stellte sich aber einen Wecker, auf 21 Uhr, er wollte noch ausgehen, etwas trinken, vielleicht ein paar Bekanntschaften mit schönen Frauen machen und vielleicht sogar nicht alleine Einschlafen. In einem Hotel, wo es ein richtig tolles Bett gab. So etwas stellte er sich vor. Weil die Betten in der Basis waren besser als die Pritschen aber alles andere als toll oder gemütlich.

Einige Stunden später…
Er erwachte so wie immer etwas holprig und braucht einige Minuten um das Bett zu verlassen. Er warf sich wieder in seinen Anzug, überprüfte zweimal ob der auch richtig saß und verließ dann die Basis recht zügig. Er machte einen Umweg und schnappte sich noch einen Kaffee in einem Pappbecher den er auf dem Weg verschlang. Mittlerweile war es auch schon dunkel. Der Blondhaarige ließ sein Schwert in der Basis, ebenso sein Scheckbuch. Er ging nur zur Bank und hob sich einiges an Bargeld ab, er wollte diese Nacht richtig einen drauf machen, hatte er so für sich beschlossen. Da war es besser das Scheckbuch in der Basis zu lassen, nicht dass er im Suff dann noch großen Unfug anstellte. Sein Ziel war erst einmal eine Recht bekannte bar in der Vergnügungsmeile von Saint Urea. Die sich etwas Richtung Stadtgrenze vom Hafen in die Innenstadt zog. Die schäbigen Kneipen und Bordelle die nicht viel kosteten lagen eher am Hafen. Die teuren Clubs, Bars und Lustgärten lagen eher Richtung Innenstadt.

[GT: Vergnügungsmeile]


Zuletzt von Takage am Do Mai 05 2016, 23:49 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Mai 05 2016, 23:40

Comes from Hafen von Saint Urea

Gut gelaunt erreichte er die Basis von Saint Urea, die Fahne, die auf dem Hauptgebäude thronte wehte leicht im Wind, von draußen konnte er schon die Geräusche der trainierenden Soldaten hören. Einer Tätigkeit der er so oft wie möglich aus dem Weg ging. Doch jetzt wollte er sich erstmal duschen gehen und dann eine Runde schlafen, ehe er sich heute Abend mit den hübschen Frauen in der Bar traf. Die Soldaten die am Eingang wache hielten erkannten ihn an seinem Marineausweis und ließen ihn ohne Probleme passieren. Als er sich nach rechts drehte, sah er auf einmal nur noch rote Haare. Es war die süße Alyssa aus seiner Einheit, noch ehe er reagieren konnte nahm sie ihm die Zigarette aus dem Mund und küsste ihn. Drake war ziemlich überrascht.
"Ich bin froh das du wieder in einem Stück da bist", flüsterte sie ihm ins Ohr. Dann trat sie einige Meter zurück und betrachtete ihn genauer. Sie schlug erschrocken die Hände vor dem Mund zusammen.
"Was ist den mit dir passiert Drake-kun?"
Drake grinste, während er sich die Sonnenbrille zu Recht rückte.
"Nichts was mich davon abhalten könnte", sagte er selbstsicher und zog sie wieder an sich ran. Sie küssten sich erneut, ehe sie sich über Schleichwege gemeinsam in die Dusche schlichen. Dabei wurden sie nicht gesehen, zumindest hatte er nichts gemerkt. Danach gingen sie gemeinsam auf sein Zimmer.

Am Abend...

Inzwischen hatte er einige Stunde, er und Alyssa saßen gemeinsam mit der 69. Einheit in der Kantine, er erzählte ihnen dabei was auf Torino passiert war, dabei ließ er sich als Held da stehen ohne aber den Einsatz der anderen wegzulassen.
"Und was ist mit dem Tier der 44. Einheit? Stand er dir im Weg?"
Just in dem Moment gingen einige aus der 44. Einheit an ihnen vorbei, ebenso wie Finn. Er war dem Raucher einen Blick zu und wartete anscheinend auf seine Antwort.
"Halt lieber dein Maul Justin, er hat schon mehr geleistet als du in deinem ganzen Leben je erreichen wirst. Und hatte er dir nicht bei dem Turnier in den Arsch getreten, mihahaha", antwortete er gehässig und machte den Rothaarigen runter. Er streckte sich.
"So ich geh in die Stadt was trinken, du solltest hier bleiben Alyssa bevor du noch Ärger bekommst".
Natürlich wollte er sie nur für sein Treffen mit den zwei Frauen vom Hafen los werden. Sie nickte, dann gab sie ihm einen Abschiedskuss, er verließ die Kantine und die Basis.

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Fr Mai 06 2016, 20:47

Der Gedanke von Kaiden war möglicherweise gar nicht so falsch. Narya hielt sich zwar stets von anderen Leuten fern und versuchte dafür zu sorgen, dass diese sie nicht leiden konnten und schon von selbst auf Abstand blieben, am Ende allerdings war die Rothaarige eigentlich eine sehr gutmütige Person. Sie versteckte es eben nur hinter einem riesigen Berg an Selbstschutz. Die letzten beinahe 7 Jahre hatte das sehr gut funktioniert. Erneut verletzt worden war sie seitdem nicht mehr.
"Kann sein", gab sie unschlüssig von sich. Sie wusste nicht genau wie sein Leben früher war, auch wenn sie sich unter einem Gladiator nichts Schönes vorstellen konnte. So wie er darüber sprach, auch wenn er nicht wirklich traurig klang, schien sie damit allerdings auch Recht zu haben.
Schweigend blickte sie kurz zu ihm, als er sich an seinen Kekskrümeln beinahe verschluckte und erstmal ein paar Schlücke von seinem Tee nahm. Er war ja fast für eine Reise vorbereitet... Wenn man ihn so dabei beobachtete, wie er Kekse und Tee aus seiner Tasche holte, konnte man jedenfalls auf diesen Gedanken kommen. Davon allerdings mal abgesehen war er gerade erst angekommen, also sollte es sie wohl nicht wundern, dass er all das Zeug mit sich herumschleppte.
"Ich werde darauf zurückkommen, wenn ich in Ihrem Alter bin", antwortete sie recht entspannt, dachte allerdings einen Moment darüber nach. Es konnte gut sein, dass sie in einigen Jahren auch gelassener mit allem umging, was sie betraf. Allerdings sah sie das bis jetzt noch in weiter Ferne. Dank ihres fotografischen Gedächtnisses waren Ereignisse verdrängen nahezu unmöglich...
Unterwegs blickte Narya kurz den beiden Soldaten hinterher, welche von Kaiden gegrüßt wurden und eher überrascht zu ihm aufschauten. Sie war da schon beinahe froh, dass sie für eine Frau normal groß war. Es würde für sie nur noch viel anstrengender sein, wenn sie noch mehr auffiel, als sie es eh schon tat. Sie baute sich in der Marine eben keinen großartigen Ruf auf, auch wenn sie wunschlos glücklich damit war.
Nebenbei lauschte sie der Erklärung von Kaiden. Offensichtlich hatte er also sehr wohl etwas über den Waffenkampf gelernt, wenn auch nur theoretisch. An sich war das tatsächlich keine schlechte Idee, immerhin konnte man einen Feind besser bezwingen, wenn man wusste wie er kämpfte. "Das klingt durchaus nachvollziehbar. Ein möglichst großer Wissensschatz kann in den meisten Situationen hilfreich sein." Aus diesem Grund hatte sie auch extrem viel gelesen, während ihrer Ausbildungszeit. Sie hatte dort auch sehr viel gelernt, was sie - in diesem Fall zum Glück - nicht mehr vergessen würde.
Nach ein paar Minuten Laufweg blieb Narya vor einer großen Tür stehen, auf welche sie deutete. "Dort werden Versammlungen und Ähnliches abgehalten, sollten diese nicht draußen stattfinden. Der Raum wird wohl häufiger verwendet, auch wenn ich bis jetzt noch nie drin war", erklärte sie entspannt, während sie sich schon wieder in Bewegung setzte und überlegte, ob noch irgendwas fehlte.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Fr Mai 06 2016, 21:05

Kaiden grinste, während er seine Teekanne wieder in der Tasche verstaute. Während er der Rothaarigen zuhörte, dass sie darauf zurück kommt wenn sie in seinem Alter war fiel ihm ein Gerücht ein, dass die Runde machte. Ob es wohl stimmte, vielleicht konnte Narya trotz ihrer kurzen Anwesenheit es bestätigen, dass es einen Fischmenschen gibt.
"Haben sie auch schon von der Gerüchten gehört, dass es in der 44. Einheit einen Fischmenschen geben soll? Haben sie ihn vielleicht gesehen?"
Den Riesen interessierte es wirklich, er war sehr interessiert an einem freundschaftlichen Kräftevergleich mit diesem. Das durfte wahrscheinlich spannend werden. Vielleicht endlich jemand der ihm etwas entgegen bringen konnte. Seine Augen funkelten vor Neugier und Tatendrang.
"Allerdings. Genau so habe ich einige Geschichtsbücher über vergangene Schlachten studiert, sehr interessant und lehrreich".
Während der Unterhaltung führte seine Begleiterin ihm vor eine große Tür. Endlich eine Tür die groß genug für ihn war. Er schmunzelte.
"Endlich eine Tür in meiner Größe, Brawhahaha. Dann wird das wohl mein Zimmer", witzelte er.
Sie erklärte ihm das in dem Raum häufiger Versammlungen abgehalten wurde, auch wenn sie bisher an keiner teilnahm, was aber nicht verwunderlich war, immerhin war sie erst einen Tag hier auf Saint Urea.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Fr Mai 06 2016, 22:22

Verwundert blickte die Rothaarige wieder zu Kaiden auf, als dieser seine Teekanne wieder verstaute und dann danach fragte, ob sie einen Fischmenschen in der 44 Einheit kennen würde. Wieso fragte er bitte nach ihm?
"Das habe ich. Er soll vor kurzem auch hier in dieser Basis gewesen sein, allerdings weiß ich nicht, ob er auch wieder hier hin zurückkehrt, oder ob er irgendwo anders hin versetzt wird." So viel hatte sie dann am Ende eben doch nicht mitbekommen. Allerdings hatte sie schon vieles gehört. Sie verbrachte zwar nicht allzu viel Zeit mit den anderen Soldaten, doch Gespräche verfolgen konnte sie schon hin und wieder mal.
"Geschichtsbücher sind wirklich sehr interessannt", meinte sie nachdenklich und fuhr sich durch die langen roten Haare. Sie hatte sich auch in einige Schlachten eingelesen. Das war wirklich sehr interessannt gewesen, wenn auch hin und wieder sehr deprimierend.
Amüsiert schaute sie zu Kaiden auf, als dieser offenbar großen Spaß daran hatte, dass er endlich eine Tür in seiner Größe gefunden hatte. Vermutlich würde er sogar tatsächlich hervorragend in den Raum reinpassen, aber es war nicht nötig dort zu schlafen. Sie war sich sicher, dass er einen geeigneten Schlafplatz bekommen würde. Die Marine müsste wohl damit rechnen, dass Kaiden als halber Riese herkommt und einen Ort zum Pennen brauchte. "Ich fürchte da würden Sie im Weg liegen", gab Narya gelassen von sich, auch wenn es fast schon humorvoll klang. Dabei setzte sie sich wieder in Bewegung, war sich aber unsicher, wo sie hingehen sollte. "Habe ich irgendwas vergessen, was Sie sehen wollen?"
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Fr Mai 06 2016, 22:46

Der erfahrene Mann bemerkte das zögern ehe sie antwortete, allerdings überging er es einfach mal und grinste nur freundlich. Er bedankte sich für ihre Antwort, während sie weitergingen. Anscheinend war sie trotz ihrer freiwilligen Isolation relativ gut über die Geschehnisse in der Marinebasis informiert. Ihr war es also nicht egal, das freute ihn. Vielleicht würde sie eines Tages aus ihrer Schutzblase steigen und sich vollkommen integrieren. Er würde ihr gerne dabei helfen.

Er nickte grinsend, als sie bestätigte das sie Geschichtsbücher ebenfalls interessant fand. Er sah in ihr sein junges Ich. Er verhielt sich früher mal ähnlich, kurz nach seiner Zeit als Gladiator um genau zu sein. Allerdings hatte er es überwunden und das würde sie auch, da war er sich sicher. Er würde ihr dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen, sobald sie sich entschied den ersten Schritt zu gehen. Diesen musste sie allerdings alleine gehen, erst dann konnte er ihr helfen.

"Damit haben sie natürlich Recht", lachte er und hielt sich den Hinterkopf.
Natürlich war sein Vorschlag mit Besprechungsraum zu schlafen nicht ganz ernst gemeint. Er war gespannt welchen Schlafplatz er zugeordnet bekam. Er würde sich mit fast allem zufrieden geben.
Als sie fragte ob sie was vergessen hatte, was er sehen wollte musste er kurz überlegen. Sie hatten die Trainingsplätze, die Schlafräume, die Waffenkammer, die Kantine und den Besprechungsraum abgearbeitet. Blieb also nur noch ein Zimmer das er gerne sehen würde.
"Vielleicht könnten sie mir ja noch zeigen wo ich Korvettenkapitän Shepard's Büro finde. Vielleicht ist er ja inzwischen fertig mit seiner Unterredung".
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Heute um 16:58

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