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 Marinestützpunkt

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BeitragThema: Marinestützpunkt   Mi Jan 27 2016, 21:58

das Eingangsposting lautete :

Der Marinestützpunkt auf Saint Urea besteht zwar erst seit ein paar Tagen, doch ist er recht gut ausgebaut. Durch die Unterstützung des Königs des Königreichs, wurde der Marine eine große Burg übergeben, die der Königsfamilie als bewaffneter Unterschlupf diente. Doch nachdem er den Großteil seiner Armee der Marine übergeben hatte und diese nun den Southblue für ihn sauber hielten, fühlen sich nicht nur seine Einwohner sicher, sondern floriert auch das Geschäft auf der Insel. Das Hauptquartier besteht neben einem großen Trainingsplatz, der Platz für 500 Soldaten liefert, gibt es ebenso große Schlafquartiere, die ebenso viel Platz bieten.
Durch das Eintreffen der Marine wurden auch viele Arbeitsplätze geschaffen, die besonders innerhalb des Stützpunktes ihre Arbeit finden. Deswegen findet man häufig Hausmädchen, Köche und viele andere Dienstleistungserbringer auf diesem Stützpunkt. Mit circa 350 Männern ist der Stützpunkt regelmäßig befüllt und demnach auch nur schwer einzunehmen.

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Fr Mai 06 2016, 23:29

Nachdenklich wandte Narya ihren Blick von dem Riesen ab, was teilweise fast schon schwer war, immerhin war er kaum zu übersehen. Allerdings betrachtete sie so eine Weile lange die anderen Soldaten, welche ihrer Arbeit nachgingen, durch die Gänge liefen und sich miteinander unterhielten.
Eher langsam wandte sich Narya wieder Kaiden zu, welcher sich überlegen sollte, was er noch alles sehen wollte. Nach einer ganzen Weile schien Kaiden dann wirklich eine Idee zu haben. Er wollte gerne das Büro des Korvettenkapitäns sehen, immerhin könnte dieser ja jetzt fertig sein mit seiner Unterredung. Die Rothaarige nickte langsam und setzte sich nun zielgerichteter in Bewegung. "Das kann gut sein. Es kann sicherlich nicht schaden nachzusehen."
Narya lief mit Kaiden im Schlepptau einmal quer durch das Marinegebäude, wobei sie dann auch ein paar Etagen höher gehen mussten. Anschließend blieb sie vor einer Tür stehen, welche beschriftet war und eindeutig auf das Büro von Shepard hinwies.
Narya drehte sich zu Kaiden um und deutete dabei mit dem Finger auf das Büro. "Da wären wir auch schon. Ich denke ich warte eher draußen, falls er Zeit für Sie hat." Immerhin ging Narya das Ganze nichts an. Und sollte Shepard Zeit haben und Kaiden Anweisungen geben, sowie ein Zimmer, wo er schlafen könnte, so würde Narya ihm vermutlich noch sein Zimmer zeigen und sich dann wieder um ihre eigenen Sachen kümmern. Jedenfalls war das fürs Erste der Plan.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 13:54

Hafen von Saint Urea

Grapple und Finns Wege trennten sich. Ihre Wege führten sie zu ihren derzeitigen Kapitänen, was im Fall des Fischmenschen Kapitän MacAllister. Auf dem Weg dahin, begegnete er zwei Rothaarigen. Eine Frau und ein Berg von einem Mann. Das war der größte Mann, den er jemals gesehen hatte. Er überragte sogar ihn um einen halben Meter, was er selten erlebt hatte. Seine Augen blieben kurz auf die beiden haften, ehe er mit einem simplen "Guten Tag" an ihnen vorbeizog und direkt auf das provisorische Büro vom Kapitän der 44. Einheit zu lief. Eigentlich hatte MacAllister kein Büro auf einer Insel und erledigte sämtlichen Schreibkram lieber unterwegs auf seinem Schiff.
Doch wurden neue Truppen eingeteilt und so war er dazu verdonnert worden dies mit den anderen beiden Kapitänen aus der 23. und 69. Einheit zu tun.
Der Fischmensch klopfte ein paar mal, ehe er hereingebeten wurde.
"Ah, Seekadett Grapple. Schön dich zu sehen. Und vor allem an einem Stück", begrüßte ihn sein Kapitän und zeigte auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch. Eine simple Geste, die ihm sagte, dass er Platz nehmen sollte. Er bedankte sich salutierend und nahm Platz.
"Du hast ja einiges auf Torino geleistet. Ich kann dir versichern, dass dies nicht unbeobachtet geblieben ist."
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 19:34

Kaiden klopfte vorsichtig an der Tür, ihm war es schon häufiger passiert das er seine Kraft vergessen hatte und dann die Tür einschlug. Natürlich nur versehentlich. Als er ein durch die Tür gedämpftes herein vernahm, öffnete er die Tür. Nur wie sollte er reinkommen? Die Tür war gerade mal um die 2,20 Meter hoch und gerade mal so breit er. Er brauchte einige Minuten bis er sich durch die Tür gequetscht hatte. Mit einem unsicheren lächeln salutierte er vor Korvettenkapitän Shepard. Ihm war das etwas peinlich.
"Seekadett Kaiden Strongfist meldet sich zum Dienst, Sir!"
Der Marinekapitän war wohl etwas über die Körpermaße des Rothaarigen überrascht.
"Guten Tag Kadett Strongfist, ich habe sie schon erwartet. Setzen sie sich doch", sprach er freundlich und zeigte einladend auf einen der beiden Holzstühle vor seinem Schreibtisch.
"Entschuldigen sie Sir das ich widersprechen muss, doch ich glaube nicht das die Stühle mein Gewicht aushalten".
Damit hatte er wohl nicht ganz unrecht, es war ihm schon mal passiert das ein Stuhl unter dem Hintern wegbrach. Seitdem verhinderte er es, sich auf welche zu setzen. Den es tat höllisch weh bis alle Holzsplitter aus dem Hintern entfernt waren. Shepard lächelte freundlich.
"Damit könnten sie Recht haben, Kadett. Dann lassen sie uns doch anfangen, damit sie es sich gemütlich machen können und nicht eingezwängt in einem viel zu kleinen Büro stehen müssen".
Kaiden grinste verlegen und fasste sich mit der einen Hand an den Hinterkopf.
"Ich hatte nicht damit gerechnet das sie so groß sind um ehrlich zu sein. Allerdings stehen im Südflügel noch zwei Zimmer nebeneinander frei, die wir für sie umbauen könnten".
Der Rothaarige war erfreut das sich dieser Problematik gleich angenommen wurde und bot seine Hilfe freundlich an.
"Dabei würde ich gerne helfen, Sir. Ich bin handwerklich nicht ganz unbegabt".
Der Korvettenkapitän schien von dem Eifer des Riesen sehr erfreut. Er lächelte, was Kaiden erwiderte.
"Dann kommen wir zu ihrer Einheit. Ich werde sie für die neugegründete 110. Einheit unter Leutnant zur See Grapple einteilen lassen. Diese Einheit befindet sich noch im Aufbau und kann so engagierte Kadetten wie sie gut gebrauchen. Mit ihrer Erfahrung passen sie da bestimmt gut rein. Leider kann ich mir momentan nicht mehr Zeit für sie nehmen, da ich gleich noch eine Besprechung mit dem Hauptquartier habe. Ich hoffe sie Leben sich hier gut ein".
"Vielen Dank für ihre Zeit. Ich werde mich bei Leutnant zur See Grapple zum Dienst melden, Sir".
Er salutierte noch, ehe er sich langsam umdrehte, darauf bedacht nichts umzuwerfen oder kaputt zu machen. Nach einige Minuten war er draußen und schloss die Tür hinter sich. Dort wartete Narya noch immer noch auf ihn. Er grüßte sie mit einem lächeln und hob die Hand zum Gruß. Dabei schlug er allerdings gegen die Decke, zum Glück blieb alles heil.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 19:48

Während Kaiden sich damit beschäftigte eher vorsichtig an der Tür zu klopfen, um diese nicht gleich einzuschlagen, blickte Narya den Gang entlang. Nicht ohne Grund, denn nur weniger später lief kurz zuvor erwähnter Fischmensch an ihnen vorbei. Kurz überlegte die Rothaarige ob sie Kaiden darauf aufmerksam machen sollte, allerdings mühte sich dieser schon damit ab sich durch die Tür zu quetschen, sodass sie es schlussendlich doch unterließ und Grapple zunickte, wobei sie ein kurzes "Guten Tag" von sich gab.
Nachdem beide im jeweiligen Büro verschwunden waren, stand Narya vorerst alleine auf dem Flur. Das machte ihr wenig aus, immerhin hatte sie so einen Moment für sich. So war der Tag eigentlich auch geplant gewesen, immerhin wusste sie noch keine Einheit zu der sie sollte, entsprechend blieb ihr nichts anderes als die Tage für sich alleine zu planen. Je nachdem wie sich das Gespräch mit Kaiden und Shepard ergab, würde sie ihn noch zu seinem Zimmer bringen oder wo auch immer er eben hinwollte, dann würde sie sich wieder mit ihrem Tagesablauf beschäftigen. Es kam natürlich auch darauf an, wie spät es inzwischen war. Sollte es zu spät sein würde sie das Training wohl erstmal verschieben und etwas essen gehen. Danach könnte sie ihre Zeit theoretisch immer noch damit verbringen zu trainieren oder in Büchern zu verschwinden. Je nachdem was ihr in dem Moment lieber wäre.
Es dauerte ein paar Minuten bis Kaiden wieder aus dem Büro rauskam. Dabei hatte er wieder kurzzeitig mit der Größe der Tür zu kämpfen, dann allerdings hatte er es geschafft und die Tür fiel hinter ihm zu. Er hob die Hand an, vermutlich um sie zu grüßen, schlug dabei aber an die Decke des Flurs. "Sollten Sie daran nicht schon gewohnt sein? Am Besten bleiben die Hände unten", gab sie skeptisch von sich, bevor sie sich ganz zu ihm umdrehte. "Konnte er Ihnen weiterhelfen?", fragte sie anschließend noch. Immerhin sagte er nicht gleich, ob er nun eine Einheit hatte oder wenigstens ein Zimmer. Beides würde ihm schonmal einen Schritt weiterhelfen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 20:39

Voller Zuversicht und Anspannung, sah er seinen Kapitän an. Die Andeutungen waren eindeutig. Offenbar ging es um eine mögliche Beförderung. Nicht, dass er glaubte, er hätte sie verdient. Er wusste, dass er gute Arbeit leistete und erhielt bei Gelegenheit dafür auch mal ein Lob. Doch von einer Beförderung war lange nie die Rede gewesen.
Kapitän MacAllister stand von seinem Schreibtisch auf und stellte sich gerade hinter diesem auf. Die Hände hatte er dabei am Rücken positioniert. Seine Brust ragte heraus und er nahm eine stocksteife Haltung an, die dennoch sehr diszipliniert aussah.
"Seekadett Grapple. Ihr tadenloser Einsatz auf Torino zeigte von Weitsicht und Erfahrung, so wie Einfallsreichtum. Sie haben die gefangene 95. Einheit gerettet, die Piraten in die Flucht geschlagen und die Sicherstellung des Abkommens mit den Eingeborenen gewährleistet. Aufgrund dieser Dienste ernenne ich sie hiermit zum Leutnant zur See und zu einem Offizier der Marine."
Während dieser Rede hielt er den Fischmenschen dazu an, aufzustehen und sich umzudrehen. Er zog ihm einen Mantel, dessen Schulter Aufnäher die Farbe Lila auszeichnete. Dies war die Farbe für alle frischen Offiziere in den untersten Führungsriegen. Danach kamen die Stabsoffiziere, die sich mit der Farbe Rot kennzeichneten, wie Kapitän MacAllister. Weiter oben wurde dann eine Rot-Blau Kombination am Mantel getragen, bis man als Vize-Admiral die Farbe Blau trug. So viel hatte sich der Fischmensch gemerkt. Alles was darüber war, war ihm unbekannt.
Dennoch raste sein Herz förmlich vor Stolz und Anerkennung. Er konnte sich erst gar nicht bewegen, als sein Kapitän vor ihm stand und sich verbeugte.
"Ich bin stolz auf dich, Grapple. Mach weiter so und du wirst es eines Tages nach ganz weit oben schaffen", sprach sein Kapitän, führte den sprachlosen Fischmenschen in seinem Mantel zur Tür. An dieser angekommen, drückte er ihn einen Zettel in die Hand und schob ihn nach draußen.
Er brauchte einen Moment, ehe er wusste was vor sich gegangen war. Dann sah er auf den Zettel und las die Überschrift laut vor.
"Aufstellung der 110. Einheit. Befehlshabender Offizier: Grapple. Potentielle Rekruten:", las er wieder leiser und ging die Namen im Kopf durch. Neben Takage, standen weder Finn noch Drake auf der Liste. Alles Namen, von denen er noch nie gehört hatte. Nachdenklich ging er den Gang entlang und bemerkte erst jetzt, dass der Blonde aus gutem Hause ebenso befördert wurde. Und zwar zum Fähnrich zur See. Ein Rang unter ihm. Einen Vize könnte er gut gebrauchen. Ebenso wurde ihm ein kleines Patrouillenschiff gestellt. Die maximal Anzahl durfte 20 Personen nicht überschreiten. Also musste er haushalten. Wahrscheinlich ein Grund, weswegen Drake und Finn nicht auf der Liste standen.
Während er so gedankenverloren den Gang zum Ausgang entlang ging, traf er abermals auf die beiden Rothaarigen.
Die beiden konnten ihnen sicherlich weiterhelfen.
"Verzeihung, Kadetten. Kennt ihr jemanden auf dieser Liste?"
Der Fischmensch hatte noch gar nicht realisiert, dass er tatsächlich über den beiden stand. Zumindest trugen sie nicht ihre Mäntel und machten auch eher einen unbeholfenen Eindruck. Besonders der Große, der mit seinem Kopf gegen die Decke knallte und es ein wenig bröckelte über seinem Schädel.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 20:58

"Sollte man meinen, doch die meiste Zeit meines Lebens habe ich unter freiem Himmel verbracht",antwortete er freundlich auf Narya's skeptische Anmerkung.
Dennoch grinste er freundlich. Danach fragte sie freundlicher, ob Korvettenkapitän Shepard im Helfen konnte.
"in der Tat, das konnte er. Mein Schlafgemach befindet sich im Südflügel, dort sind noch zwei Zimmer frei, allerdings muss es noch für mich umgebaut werden. Doch wenn sie mich hinführen, würde ich schon mal beginnen die Wand einzureisen. Vielleicht kann ich aus dem Baumstamm von vorhin ein Bett zimmern. Außerdem wurde ich der neugegründeten 110. Einheit zugeteilt", fing er an, als am anderen Ende des Ganges eine Tür aufging. Aus dieser kam der Fischmensch. Er hatte rote Haut und war circa einen halben Meter kleiner als er. Seine Körperproportionen waren allerdings identisch. Er trug einen Marinemantel um die Schultern.
"Wollen wir los", sprach er Narya an.
Doch bevor sie sich in Bewegung setzen konnten, zeigte ihnen der Fischmensch eine Liste und fragte sie ob sie jemanden auf dieser Liste kannten. Als er seinen Namen auf dieser fand, dämmerte es ihm. Das vor ihm war Leutnant zur See Grapple. Hastig salutierte er, knallte dabei allerdings mit dem Kopf an die Decke.
"Mein Name ist Kaiden Strongfist, Sir".
Sein erstes Treffen mit seinem Vorgesetzten lief nicht ganz wie erwartet, allerdings versuchte er das beste daraus zu machen. immerhin war er kein junger Hüpfer mehr, sondern mit seinen 37 Jahren einer der Ältesten Kadetten der Marine.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 21:10

"Naja, da ist wenigstens genug Platz", merkte sie an und runzelte dabei die Stirn. Ob das wirklich so positiv war, war widerum eine andere Sache, aber Narya wollte ja auch nicht weiter nachhaken, was sein Leben anging. Sie selbst mochte es nicht, wenn man in ihrer Vergangenheit herum wühlte und entsprechend tat sie das auch bei anderen nicht.
"Dann sind ja beide Probleme gelöst. Auch wenn das Zimmer noch umgebaut werden müssen." Er hatte einen Schlafplatz und war einer Einheit zugeteilt worden. Was wollte man schon mehr? Auch wenn er das Schlafzimmer noch umbauen musste, so schien er ja trotzdem guter Dinge zu sein. Immerhin sprach er sogar davon sich selbst ein Bett auf dem Baumstamm zu zimmern.
Die Rothaarige warf ebenfalls einen kurzen Blick durch den Gang, als sich die Tür wieder öffnete, in der vorhin der Fischmensch verschwunden war. Auf den zweiten Blick würde sie sagen irgendwas hatte sich geändert, aber da sie nicht weiter darüber nachdachte, wandte sie ihren Blick wieder an Kaiden, der gerne zu seinem Zimmer geführt werden wollte. "Natürlich", gab sie ruhig von sich. Bevor sie sich allerdings in Bewegung setzen konnten, wurden sie von eben Genanntem angesprochen und bekamen eine Liste vor die Nase gehalten.
Ein wenig irritiert blickte sie einen Moment auf die Liste, bevor sie tatsächlich auch ihren Namen wieder fand. Zuerst wusste sie nicht recht, wie sie reagieren sollte, immerhin hatte sie zwar darauf gewartet einer Einheit eingeteilt zu werden, nicht aber so auf dem Flur durch eine Liste eingeteilt zu werden...
Erschrocken zuckte Narya zusammen, als Kaiden so hastig salutierte und dabei mit dem Kopf an die Decke stieß.. Meine Güte, er brauchte wirklich größere Gebäude oder sollten wirklich mehr an der frischen Luft bleiben, da ersparte er sich so ewas. Schließlich salutierte aber auch Narya, wenn auch ohne irgendwelche Probleme mit der Decke, da sich diese bei ihr doch in deutlicher Entfernung befand. "Mein Name ist Narya Kurozen. Wir stehen beide auf der Liste von Ihnen, Sir", gab sie recht entspannt zur Antwort. Sie hatte noch nie große Mühen mit Vorgesetzten zu sprechen, wenn auch diese ihre Mühen hatten sie auf ein paar disziplinarische Dinge hinzuweisen. Sie war eben etwas eigen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 21:42

Die beiden Rothaarigen zeigten sich als äußerst diszipliniert. Der ein oder andere übertrieb es aber deutlich und stieß sich den Kopf gegen die Decke an. Das Bröseln brachte in dem Fischmenschen Unbehagen hervor. Hoffentlich wurde er wegen solcher Lappalien nicht gleich wieder degradiert. Als sich die beiden vorstellten und ihm mitteilten, dass sie ebenso auf der Liste standen, verengten sich die nicht vorhandenen Augenbrauen des Fischmenschen und betrachteten die beiden genau. Das der Große, der auf den Namen Kaiden hörte, keine Uniform trug, war wohl derselbe Grund wie beim Fischmenschen. Die Proportionen waren einfach außerhalb Norm. Die junge Dame dagegen war vorzüglich in eine Uniform gesteckt worden, auch wenn das nicht so wirklich zu ihr passte. Zumindest war das die Meinung des Fischmenschen. Aber man ging auch nicht zur Marine um hübsch auszusehen oder eine gute Figur zu machen. An sich machten die beiden auf jeden Fall einen taffen Eindruck und ließen sich wohl auch nicht so schnell einschüchtern.
"Freut mich euch kennen zu lernen. Mein Name ist See...ähm ich meine Leutnant zur See Grapple. So wie es aussieht werden wir die nächste Zeit zusammen für die Gerechtigkeit kämpfen", gab der Fischmensch anfangs etwas unsicher, aber im Nachhinein wieder souveräner von sich und reichte seinen neuen Kadetten die Hand für einen Handschlag.
Danach besah sich der Fischmensch nochmals der Liste und erkannte, dass der Rest nur noch aus Takage und Gefreiten bestand. Diese musste er irgendwie noch zusammentrommeln und mit sich bekannt machen. Immerhin wollte er wissen, wer unter seinem Befehl stand und ebenso sollten die Soldaten wissen, auf wen sie sich verlassen konnten.
"Wie ich aus eurem Gespräch heraushören konnte, wollt ihr eines der Quartiere näher ansehen. Wäre es euch recht, wenn ich euch begleite? So können wir uns gleich näher kennen lernen und merke mir schneller eure Namen", schlug die Rothaut diplomatisch vor und war sich gedanklich nicht so sicher, ob er solch einen Führungsstil überhaupt pflegen durfte. War es in Ordnung mit Rangniederen so zu sprechen? So wirklich sicher war er sich da auch nicht. Vielleicht hätte er erstmal Kapitän MacAllister ausfragen sollen, was als Führungspersönlichkeit alles dazugehörte. Welches Verhalten man an den Tag legen sollte, um die bestmögliche Leistung und Disziplin aus seinen Leuten herauszuholen. Bei Gelegenheit musste er ihn nochmals fragen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 22:10

Kaiden schüttelte dem Fischmenschen die Hand, bedacht darauf nicht zu fest zuzudrücken. Der Rothaarige war leicht überrascht als Leutnant Grapple sie fragte, ob er mit zu den Quartieren begleiten durfte. Er hatte nichts dagegen einzuwenden, allerdings fiel ihm eindas sie noch am Trainingsplatz vorbei musste, den Baumstamm sicherstellen, bevor jemand diesen entsorgen würde.
"Aye Sir, natürlich können sie uns begleiten. Allerdings müssten wir vorher noch mal zu den Trainingsplätzen".
Doch ehe die drei losgingen, kramte er nochmal in seinem Beutel. Irgendwo mussten sie doch sein, er suchte zwischen seinen gesammelten Steckbriefen, Freizeitklamotten und seiner Teekanne nach etwas. Und dort fand er es endlich. Eine zweite Packung mit Schokoladenkeksen. Er öffnete sie vorsichtig und nahm sich einen Keks. Er aß ihn als ganzes, als ihm einfiel, dass noch zwei Leute vor ihm standen. Er fasste sich an den Hinterkopf und fing an zu lachen, allerdings ohne diesmal an die Decke zu kommen. Dann grinste er.
"Möchten sie auch Kekse, Sir?"
Er bot Grapple welche an, bei Narya kannte er ja schon die Antwort und wollte nicht aufdringlich wirken, weswegen er diesmal nicht fragte. Dabei hielt er ihm die Tüte entgegen.
Nach einiger Zeit hob er sie wieder an um sich einen Keks zu nehmen. Langsam konnten sie dann auch losgehen. Er wandte sich wieder an Narya.
"Würden sie uns den zeigen? Mir ist er leider wieder entfallen", sagte er und grinste freundlich. Er ließ den zweien den Vortritt und lief ihnen dann nach.


Zuletzt von Kaiden Strongfist am Sa Mai 07 2016, 22:44 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 22:27

Wenn Narya jetzt so drüber nachdachte war die Situation komisch. Den ganzen Tag ärgerte sie sich darüber, dass sie nichts mit sich anzufangen wusste und auch nicht wusste zu welcher Einheit sie gehören sollte und jetzt stand sie viel zu plötzlich vor der Person, der sie unterstellt sein würde. Noch war sie sich nicht sicher, ob sie sich darüber freuen sollte oder nicht. Das müsste sich wohl noch ergeben.
Die Rothaarige reichte dem Leutnant zur See ebenfalls die Hand, als er seine entgegen streckte. "Freut mit ebenfalls, Sir." Sie wusste zwar nicht genau, ob das bei den Offizieren so normal war, aber wenn er es so handhaben wollte, sollte ihr das recht sein. Sie konnte sich zwar der Disziplin der Marine anpassen, war aber eben doch meistens eher ein Querschläger. Damit würde Grapple aber sicherlich zurecht kommen. Zumindest wäre das nicht schlecht.
"Mir wäre das ebenfalls recht", antwortete Narya recht gelassen und blickte nachdenklich zu Kaiden, welcher schon wieder in seiner Tasche herumwühlte. Sie ahnte irgendwie schon, dass er schon wieder irgendwas zu essen oder trinken suchte. Damit sollte sie auch Recht behalten. Er erzählte, dass sie noch zu dem Trainingsplatz müssten, damit er den Baumstamm holen könne und sie danach zu seinem Quartier gehen würden. Für Narya machte das keinen Unterschied. Im Endeffekt waren ihre Tagespläne nun eh vollkommen hinüber und sie würde sich weiter mit Kaiden und Grapple beschäftigen. Es konnte wohl wirklich nicht schaden ihre zukünftigen Kameraden kennenzulernen.
Als Kaiden Grapple die Kekstüte hinhielt, war Narya ihm nur einen kritischen Blick zu. Sie sagte kein Wort, immerhin bot er ihr diesmal zum Glück nichts an, aber irgendwie fand sie seine Angewohnheit dauernd Kekse zu essen und jedem welche anzubieten seltsam. Aber vielleicht gehörte das einfach bei ihm dazu. "Natürlich, das ist kein Problem", antwortete die Rothaarige und drehte sich von den beiden weg, um dann wieder den Gang entlang zu gehen. Sie mussten also den ganzen Weg wieder zurückgehen, um zu dem Trainingsgelände zu kommen, wo der Baumstamm gewiss immer noch herum lag. Wer sollte ihn auch sonst beiseite geschafft haben? Das schwache Gedächtnis von Kaiden machte ihr ein wenig Sorgen, aber vielleicht war das halb so wild. Er musste andere Qualitäten haben, sonst wäre er nicht lange in der Marine.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 22:45

Der Fischmensch hatte kein Problem damit, sich auf den Trainingsplatz einzufinden. Immerhin gab es da noch ein paar Kollegen aus seiner alten Einheit, die ihm bestimmt gratulieren würden. Er nickte nur zustimmend darauf und machte sich mit den beiden Rothaarigen auf den Weg.
Doch ihr Vormarsch wurde gehindert. Der überdurchschnittlich große Mann kramte in seiner Tasche herum und suchte nach irgendetwas. Nach einigen Sekunden fand er das gesuchte Objekt. Es waren Kekse. Etwas, dass Grapple eher selten zu Gesicht bekam. Doch vom Geschmack her waren sie ganz okay. Als er von Kaiden dann auch noch einen angebotenen bekam, war er sich für einen Bruchteil nicht sicher, ob er ihn annehmen sollte, oder nicht. Doch um freundlich und höflich zu bleiben, nahm er sich einen der handgroßen Kekse und biss hinein. Sehr schmackhaft, wie er fand.
"Die sind sehr gut. Vielen Dank, Kadett Kaiden."
So langsam bekam er den Dreh raus und für ihn wurde es nicht mehr so unangenehm seine "Untergebenen" mit ihrem niedrigeren Rang anzusprechen. Auch wenn noch ein leicht bitterer Nachgeschmack hängen blieb. Doch der Keks machte dies alle mal wett. Ebenso hatte er das Gefühl, dass er mit Kaiden an seiner Seite wohl öfters in den Genuss dieser Leckerei kommen würde.
Narya zeigte sich dem Großen äußerst kooperativ und verständnisvoll, was beim Fischmenschen recht gut ankam. Auch wenn sie einen etwas missmutigen Eindruck erweckte, schien sie im Herzen eine sehr hilfsbereite Persönlichkeit zu besitzen.
Doch während Grapple noch so über die Haarfarben der beiden nachdachte, kam in ihm eine Vermutung auf.
"Seid ihr beide eigentlich verwandt? Eure gleiche Haarfarbe irritiert mich ein wenig", gab er etwas verlegen von sich und hoffe, dass er keinen wunden Punkt der beiden getroffen hatte. Er wusste eben nicht so viel von den Menschen und da kann sowas doch bestimmt mal vorkommen.
Auf dem Trainingsplatz angekommen, waren dort auch schon die Gefreiten der drei großen Einheiten und übten mit den Holzschwertern. Als ihr Blick auf den Fischmenschen fiel, waren die Gefühle eher gemischter Natur. Die Leute aus seiner Einheit freuten sich natürlich darüber, doch aus den anderen Einheiten konnte man deutlich Getuschel vernehmen. Nichts, was der Fischmensch nicht gewohnt war. Immerhin vertritt er innerhalb der Marine auch eine ganz andere Rasse. Da waren Gerüchte vorprogrammiert. Und dass er jetzt auch noch Erfolg und Ruhm erntete, war auch nicht gerade ein Dämpfer für sowas. Er ignorierte die anderen und sprach seine Seekadetten an.
"Was hattet ihr hier eigentlich noch zu erledigen?"
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 23:04

Der Fischmensch nahm sich dankend einen Keks und biss rein. Er schien ihm zu schmecken, wie er einige Momente später bestätigte. Kaiden war froh darüber und grinste. Sie verließen das Gebäude stillschweigend, endlich an der frischen Luft streckte sich Kaiden erstmal.
"Viel besser, drinnen fühlte ich mich so eingeengt".
Das war der Grund warum er sich bisher immer wieder auf ein Marineschiff versetzen lief, das gerade am auslaufen war. Da durch ersparte er sich das beengende Gefühl das er in fast jedem Gebäude spürte. Als die Frage von Leutnant Grapple kam musste er schmunzeln. Mit einem grinsen auf den Lippen antwortete er.
"Nein Sir, wir sind nicht verwandt, wir haben uns heute erst kennengelernt", versicherte er ihm.
Ihm war die Frage nicht unangenehm, ganz im Gegenteil er musste über sie schmunzeln. Es war allerdings eine berechtige Frage, wenn er ehrlich war. Er schnappte sich noch einen Keks, als sie den Trainingsplatz erreichten. Einige Kadetten gingen auf Grapple zu und gratulierten ihm. Anscheinend war er gerade erst befördert wurde. Er grinste während er dieses Szenario beobachtete. Es machte ihn glücklich, wieso wusste er nicht. Es war einfach so. Doch nach einer kurzen Weile wandte er sich ab um den Baumstamm zu holen. Die Kekstüte verschloss er wieder und verstaute sie in seinem Beutel. Dann hob er den Stamm an und schulterte ihn. Mit diesem auf der Schulter lief er auf Narya und Grapple zu, der noch immer von anderen Kadetten umringt war. diese staunten nicht schlecht als sie Kaiden sahen.
"Wir wollten diesen Baumstamm holen, Sir", beantwortete er die Frage des Leutnant.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 23:18

Eigentlich sollte es Narya wohl nicht überraschen, dass Grapple sich tatsächlich einen Keks nahm. Die meisten Menschen ... oder Fischmenschen waren eben doch zu höflich oder freundlich, um sowas abzulehnen. Narya selbst war da einfacher gestrickt. Was sie nicht wollte wurde auch nicht gemacht und fertig. Dabei konnte sie ebenfalls höflich genug sein, sodass sie mit netten Worten klar machte, dass sie es nicht wollte. Allerdings blieb die Botschaft dabei dieselbe. Mit Sicherheit konnte ihr Vorgesetzter nun damit rechnen öfters mal einen Keks oder etwas in der Richtung angeboten zu bekommen, immerhin schien Kaiden mehr als genug Proviant im Gepäck zu haben. Das wunderte sie wiederum auch nicht, schließlich passte er nur schwer in die Kantine. Da war es wohl einfach das Essen dabei zu haben. Auch wenn Narya bisher nur Kekse und Tee gesehen hatte. Hoffentlich waren das nicht seine Hauptnahrungsmittel.
Verwundert blickte Narya zu ihrem Vorgesetzten auf, als dieser nachfragte, ob sie miteinander verwandt wären. Der einzige logische Grund erschien ihr dabei, dass Kaiden und sie die gleiche Haarfarbe hatten.. jedenfalls mehr oder weniger. Kaiden beantwortete die Frage dann aber schon ganz passend, weswegen die Rothaarige nur noch zu nicken brauchte. Tatsächlich, wo sie so drüber nachdachte hatten alle in ihrer Familie rote Haare gehabt. Ihre Mutter, ihr Bruder und bei ihrem Vater hatte sie das auf Bildern auch gesehen. Würde bei Kaiden sicherlich ähnlich sein, aber das hieß ja nicht, dass man verwandt sein muss.
Auf dem Trainingsgelände angekommen schien Grapple sofort aufzufallen. Alte Bekannte gratulierten ihm zu seiner Beförderung, aber Narya entgingen auch jene Blicke nicht, die nichts Gutes verrieten. Ob es nur Neid war, oder eine allgemeine Abneigung gegen Fischmenschen, war auf Anhieb nicht zu sagen. Aber das spielte für die Rothaarige auch keine Rolle. Sie mochte diese Art von Blicken nicht. "Sie scheinen recht bekannt zu sein, Sir", merkte Narya an. Allerdings eher wegen den Gratulierenden und nicht wegen jenen, die ihm eher böse Blicke zuwarfen.
Es dauerte gar nicht lange, da kam Kaiden auch schon wieder und hatte den Baumstamm dabei auf der Schulter. "Bis Sie da raus ein Bett gebaut haben dauert es sicherlich eine Weile", merkte Narya nachdenklich an. Sie wusste zwar nicht, wie lange sie nun hier in der Basis bleiben würden, aber ebenso wenig wusste sie, wie lange Kaiden für seine Umbauarbeiten brauchen würde. Entsprechend konnte es nicht schaden das mal anzumerken.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 07 2016, 23:37

Der Fischmensch war überrascht, dass er mit seiner Feststellung falsch lag. Dabei hatte doch einiges dafür gesprochen. Es war aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Menschheit weit aus zahlreicher war, als es sein Volk war. Demnach konnte man auch davon ausgehen, dass die Verwandtschaftsgrade bei den Bewohner oberhalb des Meeresspiegels verzweigter und größer waren, als man es sich mit einem Durchschnittsintellekt fassen konnte. Zumindest war er in kein Fettnäpfchen getreten, was ihn ein leises und erleichterndes Aufatmen bescherte. Draußen angekommen, vielen sämtliche Blicke auf sie. Oder besser gesagt auf ihn.
Der Ansturm war kaum zu bremsen. Die Gefreiten aus der 44. Einheit überhäuften ihn mit Glückwünschen und ähnlichem. Natürlich waren die allgegenwärtigen Nörgler und Missepeter in weiterer Entfernung auch dabei, doch lag sein Fokus nicht auf diesen. Er bedankte sich mit Hände schütteln und Schulterklopfern und wünschte seinen Kameraden ebenso viel Erfolg, wie ihm vergönnt war.
Als sein rothaariger Kadett mit einem Baumstamm zurückkehrte, war nicht nur er verblüfft. Die Gefreiten waren es wahrscheinlich nur wegen der Stärke des Hünen. Der Fischmensch dagegen fragte sich in diesem Moment, was er eigentlich damit vor hatte. Das konnte man ihm auch vom Gesicht ablesen. Wie dem auch sei. Es wurde Zeit, dass jeder wieder sich seinen Pflichten widmete. Deswegen stampfte der Fischmensch einmal kräftig und erhob die Stimme.
"Achtung! Soldaten, geht wieder eurem Training nach! Wir haben heute Abend noch genug Zeit, um über die Zukunft zu reden", sprach er in einem Mix aus Höflichkeit und Autorität. Daraufhin erhoben die Soldaten ihre Arme und salutierten vor ihnen, ehe sie mit einem "Aye, Sir!" sich wieder ihrem Training widmeten.
"Dann auf zu eurem Zimmer. Ich bin mal auf die Größe gespannt", verkündete der Fischmensch sein Interesse und lief schon mal voraus.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Di Mai 10 2016, 20:34

Kaiden folgte seinem Leutnant in Richtung des Südflügel. Er hatte trotz des geschulterten Baumstammes keine Probleme damit hinterher zukommen.
"Damit mögen sie Recht haben, dann habe ich zwischen den Missionen aber wenigstens eine sinnvolle Beschäftigung".
Er grinste, als sein Magen anfing zu knurren. Seine Körpermasse hatte den Nachteil das er mehr essen musste, als normale Menschen. Deshalb aß er zwischen den Mahlzeiten häufig Kekse oder andere Snacks.
"Entschuldigen sie, falls die Frage unangebracht ist Sir, aber habe ich recht mit der Annahme das sie erst frisch befördert wurden?"
Er hoffte nur das Leutnant Grapple diese Frage nicht falsch aufnahm. Er grinste freundlich, während er seine beiden Begleiter ansah. Ihm gefiel die Gesellschaft der beiden, auch wenn er sie erst heute kennengelernt hatte. Während die drei rasch weitergingen, versuchte er mit seiner einen freien Hand an seine Tasche zu kommen, um sich einen Keks zu nehmen. Der Versuch scheiterte allerdings, der Rothaarige seufzte. Na ja weit war es nicht mehr vermutete er und lag damit richtig. Als sie nach Rechts abbogen, stand vor ihnen ein großes Gebäude vor dem sich einige Marinisten aufhielten. Doch die Masse trennte sich in zwei Hälften, als sie den großen Rothaarigen und Grapple erblickten. Narya fiel zwischen den beiden Riesen körperlich kaum auf. Mit verwirrtem Blick schauten einige der Marinisten auf den Baumstamm, auf der Schulter von Kaiden.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Di Mai 10 2016, 22:21

Es überraschte Narya wenig, dass Grapple so überhäuft wurde. Die meisten Marinisten verstanden sich sehr gut mit ihren Kameraden. Da war die Rothaarige meist eher eine Ausnahme, da sie sich von den anderen fernhielt, was aber eben auch so seine Gründe hatte. Schlussendlich verschaffte sich ihr Vorgesetzter allerdings Gehör und schickte die Soldaten wieder ans Training, wobei er aber auch mit einschob, dass sie am Abend noch genug Zeit dafür haben würden. Mit Sicherheit wenn sie alle in der Kantine saßen. Narya würde dann sowieso irgendwo anders herum springen, entsprechend machte sie sich keine weiteren Gedanken darüber.
Mit dem Baumstamm kam Kaiden wieder zu ihnen und erklärte ihr, dass er so zwischen den Missionen immerhin eine sinnvolle Beschäftigung habe. Recht hatte er damit vermutlich, auch wenn Narya keine Lust haben würde sich längere Zeit mit dem Bau eines Bettes zu beschäftigen. Aber so hatte jeder seine Vorlieben..
Mit den beiden lief sie schlussendlich Richtung Zimmer, wo Kaiden diesmal mehr oder weniger vorlaufen musste, da Narya ja nicht wirklich wusste, was Shepard zu ihm gesagt hatte. Lediglich, wo ungefähr das Zimmer war und dass es zwei wären, die zusammengelegt wurden. Narya war auch auf die Größe gespannt, aber groß genug musste es ja sein, sonst würde Kaiden wieder vor dem gleichen Problem stehen und das wäre ja nicht Sinn der Sache.
Auf dem Weg zum Zimmer waren ebenfalls einige Marinisten anzutreffen, welche ihnen logischer Weise den Weg freimachten. Nicht zuletzt, weil da jemand mit einem Baumstamm herum lief. Diese Situation war für die Rothaarige aber fast schon entspannend, denn zwischen ihrem Vorgesetzten und dem Riesen fiel sie tatsächlich kaum auf. Dadurch wurde nicht sie angeschaut, sondern einer der Beiden. Vielleicht sollte sie sich doch darüber Gedanken machen öfters mit den beiden herumzulaufen. Dann hätte sie immerhin ihre Ruhe. Mehr oder weniger. Fürs Erste begnügte sie sich damit den beiden nachzulaufen und erstmal zu schweigen, da sie nicht wirklich wusste, was sie sagen sollte.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Mi Mai 11 2016, 21:05

Auf ihrem Weg zum zweiteiligen Zimmer, erkundigte sich Kaiden nach dem Zeitpunkt der Beförderung des Fischmenschen. Man, war das peinlich. Wenn man es genau betrachtete, war ihr Aufeinandertreffen und die Beförderung nicht mal, zeitlich gesehen, fünf Minuten auseinander.
Grapple räusperte sich, ehe er zu sprechen begann.
"Damit hast du recht, Kaiden. Es ist noch sehr frisch", beantwortete Grapple die Frage. Er hatte die Frage wahrheitsgemäß beantwortet, ohne auf Details einzugehen. Das war sicherlich nicht verwerflich. Und auch nicht unhöflich. Zumindest dachte das die Rothaut.
Es dauerte nicht lange, ehe sie beim zweigeteiltem Zimmer ankamen. So wie der Fischmensch es noch in Erinnerung hatte, waren dies mal Speisekammern gewesen. Selbst jetzt noch, lag ein leichter Zwiebelgeruch in der Luft. Einmal musste Grapple in diesem Raum zur Strafe Zwiebeln für ein ganzes Fest schälen. Das würde er so schnell nicht vergessen.
Aber ansonsten waren es zwei schöne Räume, wenn auch ein paar Fenster sehr willkommen wären.
Grapple sah aus dem Fenster gegenüber der Räume zur Sonne und orientierte sich anhand ihres Standes nach der Uhrzeit. Es war bereit Nachmittag geworden.
"Ich werde euch ab hier alleine lassen. Jedoch nicht ohne eine Aufgabe."
Der Leutnant zur See drückte Narya die Liste der Crewmitglieder ihrer Einheit in die Hand und lächelte dabei.
"Gebt bitte bis morgen früh allen auf dieser Liste Bescheid, dass wir uns am morgen Mittag am Hafen treffen", befahl er, wenn auch es nicht nach einem Befehl, sondern einer Bitte klang. Er verabschiedete sich und ging langsam in Richtung seiner Unterkunft. Sie war etwas abgegrenzter und persönlicher, wie die Schlafsäle der Gefreiten und Kadetten, wenn auch nicht luxuriöser.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Mai 22 2016, 14:01

Kaiden grinste freundlich und salutierte als sein Vorgesetzter, Leutnant Grapple ihm und Narya eine Aufgabe gab. Allerdings klang es eher nach einer Bitte, statt nach einem Befehl, doch das störte den Rothaarigen nur wenig. Er wusste wie es war, frisch ein Kommando zu haben.
"Aye Sir, wir werden die Aufgabe erledigen".
Nachdem sich der Fischmensch verabschiedet hatte, beschloss der Rothaarige fürs erste sein Zimmer zu begutachten und den Baumstamm darin abzulegen. Er öffnete die Tür vorsichtig, allerdings nicht vorsichtig genug, er riss die Tür aus ihren Halterungen und hatte sie nun in der Hand. Er lachte verlegen, ehe er die Tür an die Wand lehnte.
"Ich wollte den Eingang sowieso vergrößern, falls ich die Erlaubnis dazu bekomme".
Dann schob er den Baumstamm durch den Eingang des Zimmers, ehe er sich selber durchzwängte. Die Decke des Zimmer war gerade einmal 3,50 Meter hoch, so musste er leicht gebeugt gehen. In dem Zimmer befanden sich einige Betten, Kleiderschränke und Stühle samt Tische. Doch alles war leider zu klein für ihn. Na ja er musste das beste daraus machen und hoffte das sie bald die Segel setzen würden, er fühlte sich doch sehr beengt und eingeschränkt hier. Trotzdem verlor er sein lächeln nicht, er hatte schon schlimmerte Orte gesehen, an denen er schlafen musste. Mit einem grinsen drehte er sich zu Narya um.
"Wollen wir die Liste abarbeiten die uns Leutnant Grapple gegeben hat?"
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Mi Mai 25 2016, 21:56

Schweigend lief die Rothaarige hinter ihrem Vorgesetzten und ihrem neuen Kameraden hinterher, bis sie irgendwann das Zimmer erreicht hatten. Unterwegs war sie selbst nicht besonders gesprächig gewesen, aber die beiden recht großen Herren schienen sich sehr gut zu verstehen. An der Tür angelangt befahl Grapple ihn dann, bis zum nächsten Tag alle auf der Liste kontaktiert zu haben. Narya nickte langsam und schaute auf die Liste, während Kaiden antwortete. Nach der jungen Frau klang der Befehl eher wie eine Bitte, weswegen sie selbst auch nicht groß antwortete. Sie verabschiedete sich kurz von Grapple, der sich nun entfernte, bevor sie sich wieder an Kaiden wendete, der die Tür öffnete und das wortwörtlich. Er hielt sie nämlich auf einmal in der hand, nahm aber auch das mit Humor. Er lachte, stellte die Tür beiseite und schob den Baumstamm in den Raum. Die Rothaarige schaute kurz in das Zimmer hinein und lächelte ein wenig. Das Zimmer war grundsätzlich recht groß, aber natürlich war es für den halben Riesen dann doch einfach zu klein. Er musste gebückt in den Raum gehen, bevor er sich dann an die Rothaarige wandte. "Klar. Besser jetzt, bevor wir nicht alle erwischen", stimmte sie zu und ging wieder einen Schritt von der offenen Tür weg. Sie wartete kurz auf Kaiden, bevor sie mit ihm zusammen los ging, um die Leute auf der Liste zu informieren. Das konnte eigentlich nicht so lange dauern, immerhin kannte Narya schon einige Leute hier in der Basis.

tbc - Hafen von Saint Urea


Zuletzt von Narya Kurozen am Di Mai 31 2016, 21:30 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 28 2016, 21:59

Comes from Vergnügungsmeile von Saint Urea

Die Sonne blendete ihn als er und Takage die Marinebasis betraten. Sein Kopf schmerzte noch immer, allerdings hatten die Schmerzen schon nachgelassen. Drake zog lässig an seiner Zigarette.
"Ich geh mir dann mal meine Beförderung abholen, wir sehen uns".
Er ging einige Schritte, ehe er stehen blieb. Er grinste, drehte sich aber nicht zu seinem Saufkumpanen um.
"Und vergiss nicht, bei unserer nächsten Begegnung heißt es Bowman Sir, mihahaha", witzelte er.
Dann ging er weiter, von weitem konnte er Grapple erkennen, der inmitten seiner Kameraden aus seiner Einheit stand. Anscheinend hatte er seine Beförderung schon bekommen, den nach einigen Augenblicken salutierten diese Idioten vor ihm. Jetzt trennt sich halt die Spreu vom Weizen. Und er gehörte eindeutig zu letzteren. Zielstrebig ging er die Flure entlang, ehe er das Büro von Kapitän Reynolds. Er klopfte an der Tür, nach kurzem warten trat er ein. Vor ihm saß der Kapitän der 69. Einheit hinter seinem provisorischen Schreibtisch. Er beäugte den Raucher kritisch, ehe er ihm anbot sich zu setzen.
"Da bist du ja endlich, Kadett Bowman. Wo hast du dich den wieder rum getrieben?"
Drake musste grinsen, während er sich eine Zigarette anzündete.
"Ach hier und da", vermiet der Raucher eine klare Antwort.
"Sie haben doch nichts dagegen, Sir", fragte er leicht sarkastisch, während er Rauch aus seinem Mundwinkel blies.
Kapitän Reynolds griff sich mit der rechten Hand ans Kinn, ehe er die Schublade seines Schreibtisches und holte drei Mappen heraus und warf diese vor Drake auf den Tisch. Eine von diesen war in etwa drei mal so dick, wie die anderen zusammen.
"Weißt du was das ist, Kadett?"
Der Blondhaarige schüttelte nur den Kopf, während er genüsslich an seiner Zigarette zog. Reynolds nahm die zwei dünneren Mappen in die Hand.
"Das hier sind die Berichte über die Ereignisse auf Torino, verfasst von deinen Kameraden, den Seekadetten Finn und Grapple. Beide heben trotz deiner anfänglichen Schwierigkeiten deinen Einsatz hervor, ohne den diese Mission nicht erfolgreich beendet werden konnte. Sie beschrieben wie du die Piraten infiltriert hast und wichtige Informationen liefern konntest. Das war gute Arbeit wenn du mich fragst und ich stimme der Einschätzung zu, dass ohne diese Informationen die Mission gescheitert wäre, Drake!"
Der Raucher blieb regungslos, also legte der Marinekapitän die zwei Mappen zur Seite und nahm sich der dritten, dicken Mappe an.
"Und das hier sind all deine disziplinarischen Vergehen, während deiner recht kurzen Zeit bei der Marine. Da frägt man sich was mit dir los ist? Auf der einen Seite dein beispielloser Einsatz während der Mission, der vielen Menschen das Leben gerettet hat, auf der anderen Seite dein respektloses Verhalten gegenüber deinen Vorgesetzten und der Marine. Wenn du das endlich ablegen würdest, könntest du es in der Marine weit bringen und dir Respekt verdienen. Respekt vor dir, nicht vor deiner Abstammung. Verstehst du?"
Drake fing mit regungsloser Stimme an zu reden.
"Wissen sie wie oft ich mir das schon anhören durfte, Sir?"
Mehr hatte er dazu nicht zu sagen. Er wusste zwar das sein Kapitän Recht hatte, war aber nicht bereit das zuzugeben.
"Nun denn, dann erhebe dich Kadett Drake".
Nach kurzem Zögern erhob sich der Raucher, die Zigarette im Mund. Sein gegenüber tat das selbe.
"Seekadett Bowman. Ihr tadelloser Einsatz auf Torino zeugte von Mut und List, wie man ihn nur selten bei solch jungen Kadetten beobachten kann. Sie schafften es die Piraten zu unterwandern und Informationen zu sammeln, die dabei halfen die Piraten zu besiegen und die 95. Einheit zu befreien. Aufgrund dessen ernenne ich sie zum Leutnant zur See und zu einem Offizier der Marine!"
Während dieser Ansprache ging Kapitän Reynolds um Drake herum und legte ihm einen Mantel über die Schulter, dessem Schulteraufnäher Lila waren. Die beiden schüttelten sich die Hände.
"Ich hoffe das du dich weiterhin so positiv entwickeln und an deinen Schwächen arbeiten wirst, Leutnant Bowman".
Dann schob er ihn behutsam aus dem Büro und schloss die Tür hinter dem Raucher. In seiner Hand hatte er einen zusammengefalteten Zettel, anscheinend hatte Kapitän Reynolds ihn den während dem Hände schütteln untergejubelt.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 28 2016, 22:35

Den Rest des Tages verbrachte der Leutnant damit, dass er sich über die Rechte und Privilegien eines Leutnants informierte. Neben der Truppenanzahl von 20 Männern, wurde ihm auch ein kleines Schiff gestellt. Es war ein Patrouillenschiff. Nichts besonderes, aber der erste Schritt in die richtige Richtung.
Neben den beiden Seekadetten, Kaiden und Narya, hatte er auch Takage an seiner Seite, sowie Siebzehn weitere Männer, die den Rang eines gewöhnlichen Gefreiten bekleideten. Auch solche Männer konnten einiges bewirken. Zumindest ging Grapple davon aus.
Am Abend begab er sich in sein Bett und schlief recht ruhig und traumlos.

Die Morgensonne, sowie der Appell für die Gefreiten weckte ihn und brachte ihn schon früh auf die fischigen Beine. Seinen Verletzungen ging es viel besser. Er hatte kaum noch Schmerzen, was er für ein gutes Zeichen hielt. Die Medizin der Eingeborenen von Torino wirkte wahre Wunder. Das Bündnis mit ihnen dürfte vielen Soldaten das Leben retten. Doch nun war es Zeit den Einfluss der Marine noch weiter auszubauen und die Ordnung zu wahren. Deswegen machte er sich, wie mit seinen Gefreiten vereinbart, an diesem Morgen auf zu seinem Schiff, um dort seine Crew zu erwarten und kennen zu lernen.

Grapple go to: Hafen von Saint Urea
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Mai 28 2016, 23:23

Nachdem er und Narya alle Kadetten gefunden und sie informiert hatten, trennten sich die Wege. Doch da ihm sein Zimmer zu eng war und Bauarbeiten während der Nachtruhe verboten waren, entschloss er sich nach Rücksprache mit dem Schichtleiter bei der Nachtwache zu helfen. So stand er am Eingang der Basis und bewachte diesen pflichtbewusst. Dabei schulterte er seinen Rucksack und aß Kekse. Er gähnte leise, als er meine etwas gesehen zu haben. Einige Sekunden später, spürte er etwas an seinem rechten Bein vorbeihuschen. Es war eine getigerte Katze, keinen Grund zur Sorge also. Er wusste zwar nicht genau wieso, aber die Wachen wirkten schon den ganzen Tag ziemlich nervös. Auch schienen es ihm sehr viele zu sein, in anderen Basen in denen er war, gab es nie so viele Wachen. Allerdings hatte er noch keine Gelegenheit zu Fragen, was den los war und würde es auch nicht. Immerhin war er noch immer ein Seekadett, er durfte alles tun was ihm befohlen wird aber nicht alles wissen, damit hatte er sich abgefunden.

Als um etwa vier Uhr seine Ablösung bekam, entschied er sich schon mal an den Hafen zu gehen und auf den Rest seiner Einheit samt Leutnant Grapple zu warten. Welches ihr Schiff war, war nicht schwer zu erkennen, immerhin zierte ein großes "111" in schwarzer Farbe das Segel des Schiffes.

Kaiden go to: Hafen von Saint Urea
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Mai 29 2016, 15:21

[CF: Vergnügungsmeile von Saint Urea]
Takage ging mit Drake zurück von ihrem, naja, sagen wir Schlafplatz. Groß überlegen wie er seinen Ausflug beschreiben würde, Freigang, Wellness. Mehr konnte man dazu nicht sagen. Fand er. Auf dem Weg gab es noch etwas Smalltalk mit Drake, nichts großes da die Köpfe beider etwas brummten. Die Verabschiedung in der Basis war dann der Höhepunkt originellem Gespräches:“Da lebe ich lieber Abstinent als das mir das freiwillig über die Lippen kommt.“, witzelte Takage zurück. Wenn Drake einen höheren Rang als er bekam, was nach dieser Mission wahrscheinlich schien, dann würde er ihn wohl das eine oder andere Mal folge geleiten müssen. Was im Gegensatz zu seinem Ego stand und deshalb sicherlich das ein oder andere Problem fördern könnte. Naja, Drake wurde als erstes zu seiner Beförderung gerufen.

Takage indes suchte sein Zimmer und sein mit 3 Vorhängeschlössern gesicherten Spint auf, 3 Vorhängeschlösser weil er Angst um eines der wichtigsten Gegenstände hatte die er mit sich führte, sein Schwert. Er schloss alle drei auf und holte sich sein Schwert, danach ging er in die Cafeteria. Dort angekommen warf er einen Kaffee in sich hinein und bemerkte das das nicht wirklich viel brachte. Er hatte noch leichtes Kopfweh und er bräuchte jetzt Koffein, viel Koffein, weshalb er die Kanne mitgehen ließ. Er hatte eine Tasse und eine Thermoskanne Kiffe dabei, beides konnte er zu dem Basiskommandeur nicht ins Zimmer mitnehmen weshalb es vor der Tür abstellte und einem Soldaten ein paar Berry in die Hand drückte um darauf aufzupassen. Danach ging es zu seinem Gespräch. Nun Takage hatte einen Bericht mit einem Versetzungsgesuch eingereicht. Er wollte nicht nach seiner Genesung zurück nach Torino und Basis bauen, er wollte etwas Spaß auf der Welt haben und er fand Grapple ganz sympathisch weshalb er ein Gesuch eingereicht hatte ihn zu begleiten, vorerst zumindest.

Nun man konnte das Gespräch herunterbrechen, ließ man die Formalitäten weg kam es heraus auf etwas das der Cap zwischendrin sagte:“Ihr habt gute Arbeit auf Torino geleistet, euer durchhalte Wille und Kampfesgeist ist zu bemerken, ebenso das ihr in Gefangenschaft und Folter eisernen Willen behalten habt.“, das Wort Folter hatte er da reingeschrieben, es war gelogen machte sich aber gut,“dennoch können eure Leistungen im Vergleich zu den anderen und der Länge und Intensität ihrer Mission nicht genauso gut, weshalb ich euch zum Fähnrich zur See ernenne. Ebenso gestatte ich euch Leutnant zur See Grapple zu Begleiten und von ihm zu lernen, bis zu eurer nächsten Beförderung, dann wird über eure Nähere Zukunft entschieden.“ Nun Takage wollte eigentlich anfangen zu diskutieren aber ein kurzes Machtwort danach und die Idee nicht vielleicht den Zorn des Captians auf sich zu ziehen stoppten diesen Egogetrieben Versuch vom Blondhaarigen um doch noch mehr Befördert zu werden. Dennoch Dankend verließ der Grünäugige den Raum.

Draußen angekommen holte er sich seine Kanne Kaffee ab und ließ sich die Position von Grapple mitteilen und machte sich dort hin, er sollte jetzt im Hafen sein, gut. Derweil schenkte sich der Marinist mit dem Fakemantel auf den Schultern, die die Kanjis seines Familiennamens zierten, Tasse nach Tasse Kaffee aus der Kanne ein.

[GT: Hafen von Saint Urea]
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Mo Mai 30 2016, 20:34

Behutsam öffnete er den Zettel, den er von Kapitän Reynolds erhalten hatte. Nun würde er erfahren welches Schiff er befehligen würde. Und wie viele Männer unter ihm stehen würden. Doch während er den Brief aufmerksam las, fand er nichts von all dem. Eine Schweißperle lief über seine Stirn, ob es an der heutigen Hitze lag oder an dem was er da gerade las, konnte selbst er nicht sagen. Der Verrat hatte sich hier eingenistet, ein Mordkomplott wurde geplant. Und die Zielperson war Korvettenkapitän Shepard. Auch wenn dieser ihm ziemlich egal war, war er doch ziemlich stolz darauf, für diese sehr wichtige Mission eingeteilt worden zu sein. Anscheinend hatten diese Sesselfurzer endlich sein Talent erkannt. Er blies Rauch aus dem Mundwinkel, während er das Blatt Papier umdrehte. Auf der Rückseite stand noch eine kleine, hingekritzelte Notiz. "Triff dich mit Schneeschuh in der Taverne Himmelsamboss". Nachdem er sich den Namen eingeprägt hatte, zog er sein Feuerzeug aus der Brusttasche und verbrannte den Zettel. Nur um auf Nummer sicher zu gehen, bevor diese Notizen in die falschen Hände gelangte.

Er grübelte kurz, ehe er sich entschloss sich erst einmal umzuziehen. Mit dem Marinemantel würde er viel zu sehr auffallen, er musste sich anziehen wie ein Zivilist damit seine Tarnung nicht aufflog. Also zündete er sich eine Zigarette an und ging dann zügig in Richtung seines Zimmers. Er wusch sich und zog sich dann um. Statt seinem sonstigen weißen Hemd, samt schwarzer Weste und Hose, entschloss er sich eine braune dreiviertel Hose anzuziehen, dazu ein weiß-rotes Hemd das er offen trägt. Als er seine Anzugshose verstauen wollte, fiel ihm die Teleschnecke aus der Tasche, die er auf Torino mitgehen ließ. Er zögerte kurz, doch dann nahm er die Sprechmuschel ab und rief jemanden an.
"Rosé Bowman hier, was kann ich für sie tun?"
"Ich bin es, Drake. Na wie geht es dir so, Schwester?"
"Drake bist du es wirklich? Hast dich ja schon lange nicht mehr gemeldet", antwortete sie etwas pampig. Drake grinste ehe er antwortete.
"Ach Rosé, ich hatte viel zu tun....", fing er an, doch seine Schwester unterbrach ihn.
"Viel zu tun? Pah, du hurst doch wieder rum und säufst bis zum Morgengrauen. Ist dir das wirklich wichtiger als deine Familie. Ich lege lieber wieder auf".
Drake konnte seine Schwester schluchzen hören.
"WARTE! So ist das nicht, ich hatte eine Mission auf einer Dschungelinsel im South Blue. Ich bin inzwischen sogar befördert worden zum Leutnant zur See".
Seine Schwester war wirklich die einzige aus seiner Familie die er liebte. Er würde sie so bald wie möglich zu sich holen. Doch auf eine weitere Antwort seiner Schwester wartete er vergebens, es gab ein kurzes Rauschen, ehe eine von ihm verfluchtete Stimme sich meldete.
"Glückwunsch zur Beförderung Drake. Sag mir nur, wie konntest du sie kaufen", sprach die Stimme am anderen Ende der Teleschnecke.
"Lucius, fick dich!"
Dann legte er wütend auf, die Ader an seiner Schläfe pochte. Er überkreuzte die Finger, während er versuchte sich zu beherrschen. Doch nur Sekunden später zertrümmerte er seinen Nachttisch mit nur einem Tritt. Danach zündete er sich erneut eine Zigarette an und verließ dann sein Zimmer und die Marinebasis und machte sich auf den Weg zur Innenstadt.

Drake go to Innenstadt von Saint Urea
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Di Aug 02 2016, 23:50

~First Post~

Eigentlich hatte Myriam erwartet, dass dies ein langweiliger Tag würde, an dem sie bloß in ihrem Büro saß und belanglose Berichte über verletzte Marinesoldaten schrieb. Tatsächlich sah es lange Zeit so aus, als würde die wehrhafte Ärztin im Dienste der Marine bloß einen Kampf gegen die Bürokratie ausfechten.
Dabei hatte sie eigentlich wenig Lust, wusste aber, dass auch der Papierkram durchaus wichtig war. Glücklicherweise hatte sie die nötige Disziplin, um auch solche Dinge über sich ergehen lassen zu können. So war sie zwar durchaus mies gelaunt, aber dennoch so in ihre Arbeit konzentriert, dass das kleinste Geräusch sie auffahren ließ. Genau genommen der Schuss aus einer Muskete und der bellende Befehl des Leiters der Schießübungen sorgten dafür, dass Myriam genervt brummend aufstand und das Fenster ihres spartanisch eingerichteten Büros schloss. Dummerweise war die Isolierung nicht gerade die beste und im Prinzip waren die Geräusche draußen nun kaum leiser.
Resigniert seufzte die blauhaarige Frau auf und legte ihre Schreibfeder nieder. Vielleicht war es ja Zeit für eine Pause, aber eigentlich hatte sie ihrer Meinung nach noch gar nicht richtig angefangen und so blieb sie sitzen und brütete erstmal weiter über ihre Krankenakten, ehe sie ihre Teleschnecke brummen hörte. Was sollte das denn nun schon wieder? Vielleicht würde ihr Tag doch nicht so langweilig enden? Schnell hatte sie die Schnecke an sich gerissen. "Büro der medizinischen Abteilung der Marine, Myriam Sinclair am Apparat. Was kann ich für Sie tun?", meldete sich die junge Frau formell und hoffte, dass eine dringende Mission auf sie wartete.
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