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 Marinestützpunkt

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BeitragThema: Marinestützpunkt   Mi Jan 27 2016, 21:58

das Eingangsposting lautete :

Der Marinestützpunkt auf Saint Urea besteht zwar erst seit ein paar Tagen, doch ist er recht gut ausgebaut. Durch die Unterstützung des Königs des Königreichs, wurde der Marine eine große Burg übergeben, die der Königsfamilie als bewaffneter Unterschlupf diente. Doch nachdem er den Großteil seiner Armee der Marine übergeben hatte und diese nun den Southblue für ihn sauber hielten, fühlen sich nicht nur seine Einwohner sicher, sondern floriert auch das Geschäft auf der Insel. Das Hauptquartier besteht neben einem großen Trainingsplatz, der Platz für 500 Soldaten liefert, gibt es ebenso große Schlafquartiere, die ebenso viel Platz bieten.
Durch das Eintreffen der Marine wurden auch viele Arbeitsplätze geschaffen, die besonders innerhalb des Stützpunktes ihre Arbeit finden. Deswegen findet man häufig Hausmädchen, Köche und viele andere Dienstleistungserbringer auf diesem Stützpunkt. Mit circa 350 Männern ist der Stützpunkt regelmäßig befüllt und demnach auch nur schwer einzunehmen.

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Mi Aug 03 2016, 12:59

Kapitän Breed war wieder in seine Arbeit vertieft. Definitiv zuviel Papierkram. Waffenlieferungen mussten abgesegnet werden. Truppen verteilt werden. Zusätzlich waren da noch die Telefonate mit dem Flottenadmiral, der sich regelmäßig über den Status im Southblue kümmerte. Schlussendlich war da auch noch der König von Saint Urea, der hier und da auch mal einen Besuch abstattete und seine Anliegen vorbrachte. Diese Zusammenarbeit war äußerst schwierig, da er eigentlich seinen Militärposten aufgegeben hatte und nun alles von der Marine geregelt wurde. Doch schien der König dies noch nicht vollständig begriffen zu haben, weswegen er regelmäßig vorbei schaute. Wenn es nach Breed ginge, hätte er dem König schon ein Kontaktverbot erwirkt. Doch wollte er die Spannungen zum Königshaus ziemlich niedrig halten.
Wieder lag ein Brief von vorher genanntem auf seinem Schreibtisch. Er würde wohl nicht drum herum kommen, diesen zu lesen. Als er ihn in der Hand hielt und entnervt in der Hand hielt, klopfte es an der Tür. Wer das wohl wieder war?
"Es ist offen. Kommen sie herein", gab er nur knapp von sich, während er weiter den Umschlag mit dem königlichen Siegel betrachtete.
Die Tür zu seinem Büro öffnete sich. Herein kam Kapitän Reynolds, der eine große Sakeflasche in der Hand hielt.
"Bist du etwa immer noch mit dem Papierkram beschäftigt, Breed? Du musst echt lernen dich zu entspannen und diese Arbeit Shepard zu überlassen."
Kapitän Reynolds von der 44. Einheit setzte sich auf den Stuhl gegenüber des Schreibtisch und zog aus seiner Hosentasche zwei Sakeschalen und goß sie ein.
"Du weißt, dass ich vor Sonnenuntergang nichts trinke", sprach der Kapitän der 23. Einheit widerwillig.
"Jetzt zier dich nicht so. Bei unserer Arbeit ist es doch kein Wunder, dass man so früh mit dem Trinken anfängt."
Kapitän Breed legte den Brief zur Seite und widmete sich seinem Kollegen, der ihm die Sakeschale reichte.
"Was kann ich für dich tun? Du bist doch sicherlich nicht hierher gekommen, um mit mir zu trinken. Dafür kenne ich dich zu gut."
Reynolds nahm einen kräftigen Schluck und atmete stark aus. Selbstgebrannter schmeckte doch immer noch am besten.
"Es geht um die 110. Einheit von Grapple. Ich möchte ihm zur Sicherheit etwas Unterstützung zukommen lassen. Soweit, wie ich gehört habe, wurde Finn nach seiner Beförderung noch niemanden zugeordnet und verbleib in der 23. Einheit. Könntest du ihn nicht mit einem Sanitätsteam zur Karate Insel schicken?"
Kapitän Breed grübelte. Da fiel ihm eine Person ein, die ihm schon öfter seine Aufwartung gemacht hatte. Er griff zur Teleschnecke und ließ sich zum Büro der medizinischen Abteilung durchstellen.
Sofort ging auch jemand ran.
"Hier spricht Kapitän Breed aus der 23. Einheit. Du bekommst nun die Möglichkeit aus deinem Büro rauszukommen. Ich möchte, dass du dich bei Finn meldest und zur Karate Insel aufbrichst. Du wirst mit ihm die Verstärkung für die 110. Einheit unter dem Kommando von Leutnant Grapple bilden. Brecht schnellstmöglich auf...achja und sorg dafür, dass du eine vernünftige Vertretung für deinen Posten findest. Das letzte Mal wurden viel zu viele Pflaster bestellt. Wir sind hier schließlich nicht im Kindergarten", sprach er abschließend. Er wartete noch auf die Bestätigung der Blauhaarigen, ehe er auflegte. Danach nahm er seine Sakeschale und trank einen Schluck.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Aug 04 2016, 17:57

Als Myriam den Hörer abnahm, meldete sich die ihr bekannte Stimme von Kapitän Breed. Wer auch sonst hatte die Nerven, sie um diese Zeit anzurufen. Der Grund seines Anrufs ließ sie jedoch gespannt aufhorchen. Sie solle sich bei Finn melden und sich mit ihm zur Karate-Insel begeben, wo sie die Verstärkung für die 110. sein sollte, welche von Leutnant Grapple befehligt wurde. Gar nicht so übel, wenn man drüber nachdachte. Zwar freute sich die Ärztin auf ihren Einsatz, aber andererseits musste sie dafür auf ein Schiff und sie wurde leider generell leicht Seekrank. Ihre einzige Schwäche, die sie sich selbst eingestand. Dennoch würde sie um diesen Befehl nicht herumkommen und seufzte kurz, als sie die restlichen Worte des Kapitäns hörte. "Da außer uns beiden hier jeder Alkoholiker zu sein scheint, erweist sich das immer als etwas schwierig, werter Kapitän. Aber ich mache mich sofort auf den Weg, Sir.", erklärte sie in einem Anflug von Humor und legte abrupt wieder auf. Sie wollte keine Zeit verlieren, immerhin war Verstärkung meistens dringend gebraucht, sonst wurde sie ja nicht angefordert. Geschwind rief sie sich ins Gedächtnis, wo sie Finn nun nach seiner Beförderung würde antreffen können und machte sich sogleich auf den Weg, da er vermutlich trotzdem noch in den Mannschafsquartieren der 23. Einheit verweilte, da er noch auf seine Neuzuteilung wartete.
Zielstrebig wie die blauhaarige Frau war, brauchte sie nicht sonderlich lange und hatte ihre Eingreiftruppe bereits angeordnet, sich im Hof zu versammeln, ehe sie ins Quartier schneite und die überraschten Blicke auf sich zog, manche davon sogar etwas anzüglich. Ihr eigenes Gesicht blieb wie versteinert, als sie Finn ausmachte. "Finn, beweg deinen Arsch und ne Handvoll Leute in den Hof, wir sollen auf der Karate-Insel die 110. unter Grapple verstärken. Anordnung von Breed.", informierte sie den Burschen und ließ ihn einfach stehen, während sie sich auf den Weg in den Hof machte und ungeduldig auf den Typen warten würde, falls er sich nicht beeilen sollte. Eine sanfte Brise wehte um ihr Haar und sie sah vermutlich gerade ziemlich umwerfend aus ... wenn sie mal lächeln würde.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Do Aug 04 2016, 21:48

Drake comes from Innenstadt von Saint Urea

Wortlos ging er an der Wache vorbei, die vor ihm salutierte. Zielstrebig schritt er durch die Basis, sein Ziel war sein Zimmer, dort würde er sich die zweite Teleschnecke schnappen, die er besaß und auf den Anruf von Red warten. Natürlich musste er in der Zwischenzeit noch nach einem guten Versteck für seinen Einkauf finden. Er kramte den Schlüssel aus der Hosentaschen, dass Schloss hatte er selbst ausgetauscht, damit nur er Zugang zu seinen Privatgemächern hat. Hinter sich schloss er die Tür wieder ab, ehe er sich samt Einkauf auf seinem Bett niederließ. Wie weit wohl Red inzwischen war? Wenn sie erfolgreich war, würde sie sich schon bald melden. Falls nicht konnte man sie immerhin nicht mit ihm in Verbindung bringen, also halb so schlimm. Nach kurzem Zögern stand er auf und durchquerte das Zimmer. An einer der Zimmerwände lockerte er einige der Holzdielen um dahinter seinen Einkauf zu verstecken. Danach befestigte er diese wieder.

Er wollte sich gerade umziehen als die Teleschnecke klingelte. Er ging ruhig dran, als er schon eine bekannte Stimme vernahm. Während er ihr lauschte, fing er an zu grinsen.
"Gute Arbeit Red. Nun beginnt mein Teil, ich melde mich bei dir sobald ich die nötigen Informationen habe. Solange habe ich dir einen kleinen Geldbetrag unter dem Tisch hinterlassen, an dem wir vorhin saßen. Smoke Ende".

Er blieb noch einige Minuten ruhig da sitzen, dann zog er seine gewohnten Klamotten an, warf sich seinen Marinemantel über die Schultern und verließ sein Zimmer, während er sich eine Zigarette anzündete. Schnell machte er sich auf dem Weg zum Archiv, nur um es nach einer Stunde wieder zu verlassen. Er hatte die Informationen die er wollte, sein nächstes Ziel war nun die Karate Insel. Über Red hatte er vielleicht auch was gefunden, doch dem würde er erst später nachgehen. Er durchquerte gerade einen Korridor, als er eine weibliche Stimme vernahm. Grinsend ging er auf sie zu.
"Sie wollen also zur Karate-Insel?"
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Aug 07 2016, 11:39

Finn wartete immer noch darauf, dass er mal einer Einheit zugeordnet wurde, die er befehligen konnte. Diesbezüglich war er dahingehend schon etwas neidisch auf seinen Freund den Fischmenschen. Der konnte jetzt mit seiner eigenen Einheit für Recht und Ordnung sorgen. Er hingegen vertrieb sich die Zeit mit Warten, Trainieren und restlichen alltäglichen Tätigkeiten.
Der Weißhaarige hatte es sich in den Gemächern gemütlich gemacht. Doch der Frieden ebbte recht schnell ab, als Myriam Sinclair vorbei kam und eine neue Order vom Kapitän persönlich überbrachte.
"Wie redest du mit mir?! Wenn hier jemand irgendjemanden Befehle gibt, bin ich das!"
Offenbar hatte es die Blauhaarige gar nicht mitbekommen, dass er nach den Ereignissen von Torino ebenso befördert wurde. Um seine Aussage zu bestätigen, zeigte auf den Marinemantel, der deutlich den Rang des Leutnants zur See kennzeichnete.
"Aber was sagst du da? Wir sind die Verstärkung für Leutnant Grapple? Weiß man, was der Grund dafür ist oder handelt der Kapitän mal wieder nach "Instinkt"?
Das Verhalten von Kapitän Breed war manchmal schon recht merkwürdig. Und noch merkwürdiger waren seine Entscheidungen. Einmal mussten sie die gesamte Kanalisation absuchen, weil er durch erhöhte Müllanhäufungen an der Küste schlussfolgerte, dass sich dort Rebellen eingenistet hatten. Am Ende waren dort nur Ratten und Müll zu finden. Es kam raus, dass die Einwohnerzahl sich ungewohnt schnell erhöht hatte und die Müllanordnungen nicht befolgt wurden. So entstand auch die hohe Müllsteuer, über die sich Bewohner tagtäglich aufregten.
Hinter seinem Rücken hörte er eine ihm vertraute Stimme. Er rollte mit den Augen, ehe er von seinem Stuhl aufstand und sich herumdrehte. Wie er befürchtet hatte. Es war Drake. Verzeihung. Leutnant Drake Bowman. Zum Glück war er nicht verpflichtet das zu sagen, da er ebenfalls den selben Rang bekleidete.
"Kapitän Breed will uns beide dort sehen. Von dir war keine Rede", sprach Finn gefühllos, griff sich sein Schwert und warf den Mantel über.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Aug 07 2016, 14:24

Gewiss war sich Myriam bewusst, dass sie vielleicht ein wenig Höflichkeit an den Tag legen sollte, sobald sie auf den Leutnant zur See treffen würde. Als Mitglied der Sanitäter hatte sie aber so ihre Freiheiten und konnte aus besonderem ärztlichen Hintergrund einen direkten Befehl verweigern, falls sie klar nachweisen konnte, dass unnötige Leben geopfert würden. Jedoch hing da ein ziemlicher Rattenschwanz dran und der Papierkram war natürlich erschlagend. Aber dennoch ließ sich Myriam davon nicht abschrecken und bot gern Paroli, falls die Sachlage klar war.
Doch hier war sie im Stützpunkt und hätte eigentlich einen anderen Ton anschlagen sollen, hielt es aber für schlichtweg unnötig. Höflichkeit verbrauchte meist viel zu viel Zeit und wollte nach ihrer Ansage direkt weiter in den Hof, wurde aber von Finn deutlich darauf hingewiesen, dass er ja befördert wurde. Von seinem kurzen Aufbrausen ließ sich die junge Frau jedoch nicht aus der Ruhe bringen und sah ihn mit tonloser Mine an. "Beschwer dich bei Kapitän Breed, wenn du ein Problem mit der Mission haben solltest ...", riet sie dem Burschen und betrachtete kurz den Weiberheld Bowman. Auch von ihm hielt Myriam nicht viel, würde sich aber sowohl mit ihm als auch mit Finn arangieren können. Scheinbar waren sich die beiden Leutnants aber nicht sonderlich grün, da Finn ihn anscheinend nicht dabei haben wollte.
Seufzend stemmte die blauhaarige Frau die Hände in die Hüfte. "Entweder, ihr bewegt euch jetzt und haltet die Klappe, oder ich zerr euch an den Ohren aufs Schiff.", meinte die Frau barsch und versah die beiden Leutnants zur See mit einem vernichtenden Blick. Sie hatten eigentlich keine Zeit zum Trödeln und das wollte sie den beiden damit klar machen. Zwar abermals nicht die klügste Wortwahl, aber zumindest die deutlichste. Es gab Probleme auf der Karate-Insel und Finn fiel nichts besseres ein, als einen Streit mit einem dienstgradgleichen Leutnant anzuzetteln. Die ganze Situation gerade war doch wirklich nur zum Kopfschütteln.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Aug 07 2016, 15:37

Drake fing provokativ an zu grinsen, als er Finn's Worte hörte. Er zog an der Zigarette ehe er antwortete.
"Keine Sorge ich habe wichtigeres auf der Karate-Insel zu tun, als die Verstärkung für einen anderen zu spielen. Im Gegensatz zu dir Säbelrassler habe ich eine wichtige Mission bekommen, die mich auf die Karate-Insel führt", antwortete er mit ruhiger Stimme aber provokativ und grinste dabei.
Danach wandte er sich an die blauhaarige Dame, dessen Name er nicht kannte.
"Und du bist? Nur um das klar zu stellen, nur weil sich die Pfeife dahinten so auf der Nase herumtanzen lässt, heißt das nicht das das bei mir auch so läuft. Du sprichst mich entweder mit meinem Rang oder mit Sir an, ist das klar? Am besten schweigst du einfach, wenn du nichts gefragt wird. Desweiteren habe ich das Kommando bis wir die Karate-Insel erreichen, ist das klar ihr zwei? Und noch ne Warnung hinterher, steht ihr mir bei meiner Mission im Weg, habe ich kein Problem euch aus dem Weg zu räumen, auch wenn ich nach Torino nur ungern die nächste hübsche Dame erledigen würde", sprach er ernst.
Was dachten die zwei eigentlich, ihm zu widersprechen. Immerhin war er Drake Bowman, baldiger Admiral und Erbe der Bowman Company. Und trotzdem musste er sich mit solchen Leuten rumschlagen. Er seufzte. Warum hatte er das nur verdient? Es wurde wohl mal wieder Zeit das Omega aufzusuchen, um sich etwas zu entspannen.
"Also los jetzt oder wollt ihr hier Wurzeln schlagen? Auf zum Schiff, dass ist ein Befehl!"
Danach begann er sich in Richtung des Hafens zu bewegen, doch nach einigen Schritten hielt er an.
"Was ist los? Braucht ihr ne Einladung oder muss ich euch in den Arsch treten?"
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Fr Aug 12 2016, 17:32

Drake zeigte sich immer noch so provokant und arrogant wie üblich. Auf seiner Stirn bildete sich eine Wutfalte, die sehr deutlich hervor stach.
"Solange du mir nicht im Weg stehst, muss ich dir auch keinen neuen Scheitel ziehen, notgeiler Bock", gab er als Kontra zurück und ging an ihm vorbei, während er sein langes Katana ein kleines Stück aus der Scheide zog.
Anschließend hielt das Blondchen seiner Kollegin noch eine Standpauke. Offenbar ging es um ihren Umgangston ihm gegenüber. Nur biss er da wohl auf Granit. So jungen Personen, wie sie es waren, zeigte sie nur selten respektvolles Verhalten. Selbst Kapitäne hatten mit ihrer Einstellung zu kämpfen. Aber so war Miriam eben. Ob sie deswegen in den medizinischen Bereich des Stützpunktes versetzt wurde, entzog sich seiner Kenntnis. Aber es konnte nur von Vorteil sein, wenn sie so jemanden dabei hatten.
Drake war abfahrbereit und zeigte dies wieder mit genervten und provokanten Verhalten. Jedoch blieb Finn ruhig und verließ den Raum.
Korvettenkapitän Shepard hatte ihnen 10 Männer und ein kleineres Schiff, als es Grapple hatte, zur Verfügung gestellt. Schließlich waren sie nur die Verstärkung, die ohne Informationen und Notruf ausrückten. Ob Kapitän Breed den vermeintlichen Rückschlag auf Torino noch nicht verkraftet hatte und sie deshalb zur Sicherheit der 110. Einheit hinterschickte? Bei dem Kapitän der 23. Einheit konnte man nie so sicher sein.
Das knappe Duzend an Männer stand im Innenhof und salutierte bei Finns Ankunft.
"Guten Tag, Leutnant Finn!"
"Brecht zum Hafen auf, Männer. Macht das Schiff klar und bereit alles für unsere Abfahrt vor. Wir sind die Verstärkung für die Einheit von Leutnant Grapple. Es könnte sein, dass wir in einen Kampf geraten. Wegtreten!"
Die Männer salutierten wieder und verschwanden aus dem Stützpunkt.
Finn wollte zusammen mit Miriam zum Hafen gehen. Schließlich war sie in der selben Einheit wie er, auch wenn er bisher kaum mit ihr etwas zu tun gehabt hatte. Dennoch hatte er ihren Werdegang beobachtet und wollte sich auf dem Weg zum Hafen noch mit ihr unterhalten, weswegen er im Innenhof auf sie wartete.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Aug 13 2016, 21:15

Drake und Finn waren sich sichtlich nicht grün und man konnte die Funken sprühen sehen. Myriam konnte sie beide nicht sonderlich leiden, weil ihr beider Ego ihrem kämpferischen Können vermutlich weit vorraus war. Sich hinter Dienstgraden und einem Mantel zu verstecken, konnte jeder. Aber wirklich Leistung erziehlen war eine ganz andere Sache. Doch irgendwas musste Finn wenigstens halbwegs richtig gemacht haben, wenn man ihn befördern ließ.
Myriam war vermutlich genau deshalb ausgesucht worden, um zu verhindern, dass die beiden großspurigen Idioten nicht wegen ihres Egos draufgingen. Breed wusste immerhin meistens, was er anordnete und warum er es tun ließ. Tatsächlich war sie mit die beste Ärztin bei der Marine und war sich sicher, dass sie ansonsten schon lange rausgeworfen worden wäre. Dennoch hielt sie es nicht für nötig, ihren Umgangston zu ändern. Schon gar nicht gegenüber Leuten, die in ihrem Alter waren. Vermutlich würde Bowman sabbern, hätte er sich weniger unter Kontrolle und bei Finn war sie sich sicher, dass es kaum anders war.
Tatsächlich biss Bowman bei ihr auf Granit, ließ sie sich von seiner Standpauke kein bisschen beeindrucken, sondern starrte ihn bloß mit tonlosem Gesichtsausdruck an. Soll er sich doch wie ein Gockel aufplustern und seinen Atem verschwenden. Dennoch konnte sich Myriam einen bissigen Kommentar abermals nicht verkneifen. "Das einzige, was euch beide im Weg steht, ist euer Ego. Aber dafür bin ich ja mit von der Partie. Ich pass schon auf, dass ihr nicht draufgeht, weil ihr euch zuviel vornehmt.", meinte sie bloß und folgte Finn in den Hof, wo sie von Korvettenkapitän Shepard ein knappes Dutzend Leute und ein kleines Schiff bekamen. Als Verstärkung waren auch nicht mehr nötig. Außerdem wurde der jungen Frau dann auch nicht zuviel aufgehalst. Etwas über zwei Dutzend potenzielle Patienten war durchaus im Bereich des Machbaren für die fähige Ärztin. Außerdem war sie notfalls auch als dezente Kampfkraft einsetzbar und war in der Lage, sich und vor allem die Leute unter ihrer Obhut zu verteidigen.
Indess fiel der blauhaarigen Dame auf, dass Finn anscheinend Fragen hatte, weshalb sie neben ihm herging, ehe sie das Wort ergriff. "Sie haben Fragen, also raus damit.", meinte die Frau ruhig und eine Spur freundlicher als vorhin noch. Als Ärztin war es eben auch ihre Aufgabe, für das medizinische und psychologische Wohlbefinden zu sorgen. Und manchmal bedurfte es eben ein wenig Feingefühl, auch wenn man durchaus der Meinung sein konnte, dass ihr dies durchaus fehlen mochte.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Aug 13 2016, 21:38

Nachdem Drake fertig war mit pöbeln zündete er sich erstmal eine neue Zigarette an. Langsam blies er den Qualm aus den Mundwinkel, dann atmete er tief durch. Er wollte sich gerade beruhigen, als Finn ihn erneut provozierte.
"Bevor du mir einen neuen Scheitel ziehst, habe ich dir schon drei mal in den Rücken geschossen", antwortete der Raucher lässig und holte kurz den Revolver hervor, nur um ihn nach einigen Augenblicken wieder verschwinden zu lassen.
Dann wandte er sich wieder Myriam zu, die ihn nur ausdruckslos an, allerdings ließ sich der Raucher weder davon, noch von der frechen Antwort aus der Ruhe bringen.
"Pass lieber auf dich selber auf, damit solltest du genug zu tun haben", antwortete er etwas bedrohlicher, dann ließ er von ihr ab. Er hatte genug von den blauhaarigen Nervensäge und ging in den Innenhof, dort wartete schon Finn mit etwa ein Dutzend Leuten, die vor Drake salutierten, als sie ihn sahen. Er winkte nur ab und zog an seiner Zigarette, während die Soldaten aus der Basis verschwanden um zum Hafen zu eilen. Doch so langsam fragte er sich, warum Grapple Verstärkung auf der Karate Insel brauchte? War es etwa nur ein Hirngespinst des alten Breed oder war dort wirklich etwas los? Hoffentlich nichts, was sein Vorhaben gefährden würde. Er grübelte noch einige Sekunden, ehe er zu Finn und Myriam aufschloss.
"Wie kommt es eigentlich das sowohl Grapple und Ich schon Missionen leiten, während du noch in der Festung versauerst? Solltest du nicht als Mitglied der hier ansässigen 23. Einheit bevorzugt werden", wandte er sich an den Schwertkämpfer. Doch diesmal lag kein Hohn in der Stimme des Rauchers, sondern neugier. Ehrlich gesagt hatte er ja damit gerechnet in Finn's Position zu sein, quasi als Abstrafung für sein disziplinloses Verhalten.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Aug 14 2016, 15:07

Finn war erfreut darüber, dass Miriam ihm folgte. Dadurch konnte Drake gekonnt ignorieren. Sie fragte auch ohne Umschweife nach seinen Fragen. Wenn sie etwas sein konnte, dann direkt. Allein der Gedanke, dass sie auch für den psychologischen Bereich zuständig war, brachte ihm einen Schauer, der ihm über den Rücken fuhr.
"Es sind eher Fragen, die dich betreffen. Wie ist die Arbeit den so im medzischnischen Bereich der Marine?"
Der Blonde hatte zu ihnen aufgeschlossen. Seine Frage drückte mehr Neugier aus, als Arroganz oder Provokation, die er zuvor noch aufgelegt hatte. Deswegen war er auch gewillt diese zu beantworten.
"Kapitän Breed weigert sich seine fähigsten Leute aufs Meer hinauszuschicken. Das bringt es eben mit sich, wenn man einer Einheit angehört, die für den Schutz des größten Marinestützpunktes im Southblue zuständig ist. Und soweit ich weiß, bist du auch noch keiner Einheit zugewiesen worden", erklärte er eher ausdruckslos, während er das Tor hinaus ging. Neben dem Tor standen zwei Soldaten, die salutierten, als sie an ihnen vorbei gingen.
Die drei würden den Weg direkt zum Hafen nehmen, der an der Stadt vorbei führte und Begegnungen mit dem Fußvolk vermied, um schnell bei den Schiffen zu sein. Bei Notsituationen war dieser Weg äußerst hilfreich und für Eroberer auch schwer zu finden.

Drake|Myriam|Finn go to: Hafen von Saint Urea
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Aug 14 2016, 20:18

Wenn Myriam eins war, dann direkt. Und sie war definitiv nicht auf den Kopf gefallen. Irgendwas lag dem Leutnant auf der Seele, das erkannte sie auch ohne Doktortitel. Dass er sich aber hinsichtlich ihrer Aufgaben wohl etwas unwohl fühlte, fiel der jungen Frau nicht auf. Aber tatsächlich war seine Frage recht neutral gestellt und sie erkannte eine gewisse Neugier, gepaart mit Unsicherheit. Nun musste sie also zeigen, dass sie nicht bloß die unfreundliche, blauhaarige Schönheit war, sondern auch was von ihrem Beruf verstand. "In erster Linie dreht es sich um das Wohlbefinden der Soldaten. Ich kümmere mich nicht nur um Verletzungen an der Front, sondern auch um Kleinigkeiten wie Seekrankheit, Durchfall oder andere Beschwerden. Zudem obliegt mir auch die Beurteilung der psychischen Eignung der Soldaten und deren Unterstützung in schweren Zeiten. Nicht jedem Soldaten fällt es zum Beispiel leicht, jemanden zu töten. Und in solchen Fällen kommen sie zu mir. Oder werden zu mir geschickt.", erklärte Myriam sachlich und ruhig, ehe sie mit ihrer Hand auf den Knauf ihres Schwerts klopfte. "Zudem verarzte ich nicht nur verletzte Soldaten an der Front, sondern bin auch für deren Schutz verantwortlich, was ein gewisses Maß an strategischem Talent erfordert. Ich muss dafür sorgen, dass sich niemand heimlich an sie anschleichen kann und muss sie auch vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, wie Beispielsweise Zugluft, Kälte oder Hitze.", führte sie ihre Erklärungen fort, ehe Drake eine Frage an Finn stellte. Tatsächlich aus Neugier und nicht aus Spott, weshalb der Leutnant wohl auch eine normale Antwort darauf gab.
Während ihres Gesprächs gingen sie durch ein Tor, über einen direkten Weg zum Hafen, der für militärische Zwecke angelegt wurde und demnach von der See aus kaum zu entdecken war. Dort stiegen sie auf das abgefertigte Schiff und fuhren los.

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Fr Okt 14 2016, 23:14

First Post!


'Komm schon Bowman streng dich an.' Diese Worte schossen Rosè in letzter Zeit immer häufiger durch den Kopf. Ihr Kopf war mittlerweile so voll von Wissen über kochen und Wäsche waschen und Gemüsebeet anlegen und sonst etwas, dass sie der Auffassung war nichts mehr speichern zu können. Warum musste man ihr auch nur so viel beibringen wollen? Wofür gab es Bedienstete die all diese Aufgaben ausführten? Die wurden ja nicht ohne Grund bezahlt oder? Die junge Bowman hatte sowieso das Gefühl, dass gerade ihre Kindermädchen nicht genug für ihr Geld taten. Immerhin musste Rosè doch das ganze Zeug machen und wofür? Um ihren Vater zufrieden zu stellen. Er bat sie um etwas und sie hatte bei ihm wirklich große Probleme damit nein zu sagen. Gut. Sie hatte auch bei ihrem Bruder Drake Probleme damit ihm irgendetwas auszuschlagen. Sie wollte eben nur dass niemand unglücklich ist. Trotzdem mussten sie doch nicht gequält werden oder? Mit ihrem Bruder hatte es hier damals sogar mal Spaß gemacht, aber mittlerweile ist es sehr trostlos und langweilig geworden.

Auch wenn sie es nicht zugab, so fühlte sie sich dennoch einsam und niemand konnte ihre Stimmung erhellen. Sicher hin und wieder telefonierte sie mit Drake, das diese Tätigkeit so erfüllend war bezweifelte sie stark. Sicherlich tat es ihr auch mal gut und das setzte sie auch durch, aber dennoch war es nicht das Gleiche. Drake war nicht bei ihr und konnte sie von diesem monotonen Alltag ablenken. Was hatte sie wohl verbrochen wenn sie damit bestraft wurde? Was hatte sie getan um solche Aufpasser zu verdienen? Sie wusste es nicht und hätte gerne eine Antwort darauf. Es war zwar nett gemeint, dass man auf sie aufpasste, aber sie übertrieben. Manchmal kam es ihr so vor als verfolgten sie sie wie eine psychisch Kranke und das nervte ungemein. Schon oft gelang es ihr außerhalb ihres Sichtfeldes zu kommen, aber meistens wurde sie wieder eingefangen. Viele Fluchtmöglichkeiten verdankte sie auch den freundlichen Herren, die sie alle schon um die Finger gewickelt hatte.

Wieder einmal war so ein Tag an dem Rosè einfach keine Lust mehr hatte. Angefangen von dem Diner das sie mit einem Klavierstück begleiten durfte, bis zum freundlichen Empfang ihrer Aufpasser. Da sie darauf nun wirklich keine sonderlich große Lust hatte, versuchte sie erneut abzuhauen und das mit zunehmenden Erfolg. Ihr gelang die Flucht zum Hafen. Dort angekommen setzte sie sich auf einen Stein und sah sich die Umgebung an. Diese war wahrlich schön und sie liebte den Ausblick. Wenn es nach ihr ging dann war Water Seven die schönste Stadt der Welt. Am meisten jedoch interessierten sie die Schiffe. Eines fiel ihr besonders ins Auge. Es war wirklich sehr schön gebaut und sicherlich war es wichtig. Es strahlte schon jetzt Autorität aus und es war 'nur' ein Schiff. Ein Mitarbeiter kreuzte ihren Weg und sie fragte ihn mit einen charmanten Lächeln wofür dieses schöne Schiff sein. Der Mitarbeiter ging darauf ein und erklärte ihr dass es nach Saint Urea gebracht wurde.

Bei diesen Worten horchte sie auf. War das nicht der Ort an dem sich ihr Bruder befand? Wenn sie es richtig in Erinnerung hatte dann schon. Zufrieden über die Information bedankte sie sich und sah sich das Schiff an. Vermutlich würde sie für ihre Idee Ärger bekommen, aber sie hatte gerade das Verlangen ihren großen Bruder zu besuchen. Kurzerhand schlich sie sich aufs Schiff und unter die Rettungsboote. Über diese waren Planen gespannt und so konnte sie unbemerkt bleiben. Wenn sie jemand gefunden hätte, dann hätte sie natürlich versucht die Person um den Finger zu wickeln und sicherlich mit Erfolg. Doch die Reise verlief ruhig und das Schiff kam erfolgreich in Saint Urea an. Auch hier gelang es ihr unbemerkt zu verschwinden. Nun galt es nur noch herein zu kommen. Die Marinebasis war abgesichert und wurde bewacht. Kurz richtete sie alles her und ging dann auf die Wache zu. "Guten Tag!" grüßte sie freundlich und lächelte den Soldaten an. "Wie kann ich behilflich sein?" Rosè grinste. "Ich würde gern herein in ihre schöne Basis!" So ganz schien die Wache ihr nicht zu glauben. "Ich kann sie nicht durch lassen! Für Zivilisten ist die Marinebasis verboten!" Die  Blondhaarige sah ihn böse an. "Wollen sie mich wirklich mit einem einfachen Zivilisten vergleichen? Offenbar haben sie keine Ahnung wer vor ihnen steht!"" Das habe ich auch nicht und es ist mir egal. Jetzt geh wieder spielen Kleine!" Spielen? Kleine? Für wen hielt sich dieser Typ eigentlich? Sie war wieder klein noch ein Kind dass irgendwohin gehen musste um zu spielen. Sie war erwachsen. "Ich würde trotzdem gerne durch!" Wieder versuchte sie den Mann um den Finger zu wickeln, aber er schüttelte nu den Kopf. Sie seufzte. Entweder wurde sie schlechter oder der war einfach nur zu dumm. Sie tendierte zum Zweiten. Da es hier scheinbar nichts wurde, verschwand sie wieder und lief einfach in eine Richtung.

gt. Vergnügungspark
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Sa Nov 05 2016, 00:11

Drake cf Innenstadt von Saint Urea

Nachdem er sich von der rothaarigen Schönheit verabschiedet hatte, natürlich nicht ohne vorher noch einen Blick auf sie zu werfen ging er zügig zurück zur Marinebasis. Sie war wirklich sehr schön anzusehen, allerdings musste er sich jetzt konzentrieren. Doch bevor er ging nahm er sich einen Umschlag aus der Hosentasche des verstorbenen Mad-Eye. Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, zündete er sich erstmal eine Zigarette an. Zügig durchschritt der Marinebasis, am Eingang wurde er kurz von einem Wachposten aufgehalten, der ihm etwas von einer Zivilisten erzählte, die sich Zugang zum Gebäude verschaffen wollte. Drake überging das allerdings und ging unbeirrt weiter. Er war sich ziemlich sicher, dass die Frau nichts mit dem Mordkomplott zu tun hat, falls doch stellte sich sich ziemlich amateurhaft an. Kein Vergleich zu Red. Nach kurzem Fußmarsch erreichte er sein ziel, dass Büro von Korvettenkapitän Shepard. Er klopfte an der Tür, doch ging rein ohne auf eine Antwort zu warten. Shepard der hinter seinem Schreibtisch saß, schaute auf und schnaubte.
"Leutnant Bowman, normalerweise wartet man bevor man Eintritt", ermahnte er den Raucher streng.
Doch den blonden Mann interessierte das nur recht wenig, er setzte sich auf einen der beiden Holzstühle vor dem Schreibtisch des Korvettenkapitäns. Die Tür hatte er hinter sich verschlossen.
"Ich gestatte nicht das sie in meinen Büro rauchen, Bowman!"
Drake überging auch diese Bemerkung, es gab jetzt wichtigeres zu tun.
"Sir bei allem nötigen Respekt aber wir sollten uns jetzt um andere Dinge kümmern als um meine Zigarette. ich habe herausgefunden wer sie ermorden lassen möchte. Ebenfalls habe ich Informationen über Bankkonten, Verstecke voller Schmuggelware und einige Aufenthaltsorte der Köpfe der Mafia. Ebenso einige Namen von Leuten die die Marine infiltriert haben", sprach er ruhig, während er den Umschlag aus seiner Westentasche kramte und auf den Tisch warf.
Die Teufelsfrucht verschwieg er.
"Gute Arbeit, Bowman! Ich werde dann die Konten einfrieren lassen, die Nester ausräuchern und die falschen Marinesoldaten festnehmen lassen. Doch haben sie mir noch nicht den Namen des Mannes oder der Frau gesagt die mich Tod sehen will", lobte er ihn.
Der Korvettenkapitän hatte schon die nächsten Schritte beschrieben, ehe Drake diese vorschlagen konnte. Schade eigentlich.
"Falls es sie interessieren sollte woher ich die Informationen habe, ich habe es geschafft mir die Dienste einer ihrer Männer zu sagen wir erkaufen. Und der Mann der hinter dem allen steckt ist Lord Schneeschuh, der vorgibt mit der Marine zusammenarbeitet. Beziehungsweise es vorgab".
Shepard wirkte geschockt, ehe er in seiner Schublade kramte. Heraus kam ein Bild, dass er vor Drake auf den Schreibtisch lag.
"Ist das der Mann?"
Drake nahm sich das Bild und nickte.
"Ja das ist er".
Shepard schluckte.
"Den Mann den sie da sehen ist Korvettenkapitän Shepard der Zweite, mein Bruder. Und er soll uns wirklich verraten haben?"
Drake schaute ernst zu seinem Vorgesetzten.
"Ja. Und ich weiß auch wo er sich befindet, ich werde ihn festnehmen", gab er selbstsicher von sich.
"Das schaffen sie nicht alleine Bowman, ich unterstelle ihnen einige Soldaten zur Unterstützung".
"das ist nicht nötig, sie brauchen jeden Mann um die anderen Schritte umzusetzen. Ich schaff das schon", sprach er locker ehe er aufstand.
"Ich mache mich nun an die Arbeit, wenn sie nichts dagegen haben?"
Nachdem der Korvettenkapitän nickte ging der Raucher. Bisher waren gut 1,5 Stunden vergangen, also hatte er genug Zeit um zu Red zurückzukehren.

Drake go to Innenstadt von Saint Urea
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 11:37

cf. Restaurant in der Oberstadt

Es tat gut jemanden zu treffen mit dem man schon einmal etwas zu tun hatte. Auch wenn sie sich nur noch ganz schwach an Suzuka erinnern konnte. Damals war sie noch ein Kind. Eigentlich war sie ihm etwas schuldig. Immerhin hatte er sie vor diesen schmierigen Typen gerettet und sie beglich immer ihre Schuld. Als sie das Restaurant erreicht hatten, strahlte Rosè übers ganze Gesicht und war froh nun endlich zum Essen zu kommen. Doch leider wurde daraus nichts. Gerade als sie dort angekommen war, musste ihr Begleiter leider wieder weg und er entschuldigte sich mehrfach dafür. Dafür doch nicht. Sie kannte diese Situation wenn man weg musste und nicht länger bleiben konnte leider zu gut. Da sie aber keinen weiteren Gedanken daran verschwenden wollte und schon gar nicht an ihre Kindermädchen, sah sie sich um. Was sollte sie jetzt tun? Noch immer hatte sie Hunger aber ganz alleine fühlte sie sich recht unwohl. Auch wenn sie sich in der Oberstadt befand, so blieb dieses flaue Gefühl in der Magengegend, welches aber auch von ihrem Hunger herrühren konnte. Einen kurzen Moment sah sich um und entdeckt einen kleinen Imbiss. Sie könnte sich ja immerhin etwas mitnehmen oder nicht?

Freudestrahlend trat sie zu dem kleinen Laden und sah sich an was er alles zu bieten hatte. Viel war es nicht, aber dennoch war sie optimistisch etwas zu finden.
"Guten Tag junge Dame. Was darf ich ihnen anbieten?" Vor ihr tauchte ein Mann mittleren Alters auf. Rosè schätzte ihn so um die 45 Jahre ein.
" Ich kann mich noch nicht entscheiden. Würden sie mir einen Moment geben?"
Noch immer hielt sie ihr Lächeln aufrecht. Bis jetzt machte der Typ keine komischen Anstalten. Besser für ihn.
"Dürfte ich ihnen da behilflich sein? Angefangen mit dem Gericht des Hauses. Für so eine wunderschöne junge Dame wie sie würde ich sogar feilschen!"
Hörte sich dieser Kerl eigentlich selber zu?
Sie ließ sie nichts aufschwätzen und schon gar nicht so. Vielleicht sollte sie mit ihrem Charm versuchen ihn um den Finger zu wickeln was den Preis anging, aber da er es schon von selber vorschlug warum sich dann bemühen?

Mit einem Nicken und einem charmanten Lächeln sah sie ihn an. "Ich wäre euch wirklich sehr verbunden. Nur leider muss ich auch schnell weiter. Deshalb würde ich es gerne mitnehmen!"
Sie ließ es sich einpacken und beschloss es noch einmal in der Marinebasis zu versuchen. Vielleicht gelang es ihr ja jetzt und es konnte ja sein, dass sie die Wache gewechselt hatten. Je länger sie hier war, umso mehr wünschte sie sich ihren Bruder herbei. Wegen ihm war sie ja eigentlich auch hier her gekommen. Hoffentlich war ihm nichts geschehen. Denn sie hatte ihn noch nicht gesehen. Nun gut. Saint Urea ist auch nicht gerade klein aber trotzdem. Was war wenn sie ihn nicht antraf und er ohne sie weitersegelte? Dann wäre sie für umsonst hier und müsste ihm hinterher segeln. Den ganzen Weg über machte sie sich darüber Gedanken. Vielleicht sollte sie einfach vor der Bais stehen bleiben und so lange warten bis er kam? Schließlich musste er doch mal dort vorbei kommen. Oder? Die nächsten Zweifel machten sich in ihr breit. Jedoch ließ sie sich ihre Zweifel nicht anmerken und trat zum Eingang. Natürlich stand am Eingang immer noch der reizende junge Mann von vorhin.

"Du schon wieder. Hab ich nicht gesagt du sollst verschwinden?"
Leicht verschränkte Rosè die Fäuste in den Hüften. Der war also immer noch so negativ eingestellt.
"Ja, aber ich will jetzt immer noch durch. Also wenn ich bitten darf? Sie machen es ihnen selber doch nur unnötig schwer meinen sie nicht auch?"
Scheinbar ließ sich der Mann nichts sagen und trat auf sie zu. Dann packte er sie am Arm und drückte sie von sich weg.
"Jetzt hör mal zu Kleine. Ich sage es nicht noch einmal. Entweder du verschwindest jetzt oder ich sorge dafür dass du von hier verschwindest und glaube mir dass endet dann nicht so schön für dich. Du hast die Wahl!"
So eine Frechheit. Also ob sich Rosè von ihm irgendetwas sagen lassen würde. Offenbar hatte er wirklich keine Ahnung wer sie war. Na das konnte sie ihm gerne zeigen. Wenn er es unbedingt drauf anlegen wollte?
" Ich bleibe hier stehen. Schicken sie mir doch sonst wen vorbei. Dann lernen sie meine Familie kennen und glauben sie mir, dass wollen sie nicht wirklich!"
OB es funktionierte wusste sie nicht, aber viel Erfolg versprach sie sich diesbezüglich nicht.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 14:35

CF: Innenstadt

Alles war schwarz um sie herum. Ihr Kopf tat weh, fast als ob sie zu viel Alkohol getrunken hatte. Dabei hatte sie keinen Tropfen zu sich genommen. Da fiel es ihr ein. Mit einer ruckartigen Bewegung saß sie wieder aufrecht da. Dabei drückte sie instinktiv die Hand auf ihren Kopf jener brummte noch ganz schön. Dann nahm sie einen Geruch war, den sie so schnell wohl nicht mehr vergessen würde. Blitzschnell sprang die Rothaarige auf, ihre Augen funkelten und sie sprintete los und. Schlug mit voller Wucht gegen ein Gitter, sie taumelte zurück und landete eher wenig elegant auf ihrem Hintern. Scheiße, wo kam dass den jetzt her und vor allem wo verdammt noch mal befand sie sich hier denn überhaupt. Ein tiefes Knurren verließ ihre Kehle und sie wirkte wohl endgültig wie ein wildes Raubtier. „DU vermaledeiter Bastard was fällt dir ein!“; kam es von der jungen Frau. Sie hatte sich bereits wieder aufgerichtete und stand nun so nah an den Stäben wie möglich, dass ihre Arme gefesselt waren hatte sie noch gar nicht bemerkt. Genauso wenig wie ihr aufgefallen war das Drake mittlerweile eine Marineuniform trug. Ihre ganze Haltung sprach einzig und allein von einer unglaublichen Wut und Zorn dem anderen gegenüber.

„Sobald ich aus diesem verdammten Käfig draußen bin, wirst du sehen wo du bleibst.“, kam es mit einer von Wut verzehrten Stimme von ihr. Die junge Frau wusste genau, dass sie im Moment nicht mehr als Killerin durchgehen würde, doch das war ihr egal. Sie wollte Rache und Vergeltung und diese würde sie auch bekommen egal um welchen Preis es sein musste. Mit Honoka legte man sich nicht an wenn man ein friedliches Leben führen wollte und immerhin hatte sie ja auch noch seinen Namen gemerkt. Oh da würde sich die Killerin schon noch etwas einfallen lassen. Etwas ganz spezielles, darauf konnte er nun schon einmal Gift nehmen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 14:48

Gemeinsam mit zwei Marinesoldaten brachte er die Gefangene in eine Gefängniszelle. Er hatte nicht weitergegeben, dass sie eine Teufelsfrucht-Nutzerin war, weswegen sie keine Seesteinhandschellen bekam. Als die bewusstlose Frau in der Zelle lag, entschloss sich der Raucher zu warten bis sie aufwachte. Den beiden Soldaten gab er den Befehl zu gehen. Schade eigentlich das ihre Zusammenarbeit so enden musste. Er zündete sich eine Zigarette an, als er erste Regungen in der Zelle vernahm. Ihr Gewehr hatte er neben sich auf den Boden gelegt. Als sie dann unsanft auf ihrem Hintern landete musste der Raucher unweigerlich einen Moment grinsen.
"Vielleicht wäre es klug dafür zu sorgen das du nie mehr aus der Zelle kommst", antwortete er ruhig und nahm das Gewehr der Rothaarigen.
Mit diesem zielte er nun auf ihren Kopf, doch nach einigen Momenten legte er es wieder nieder.
"Doch wollen wir doch nicht voreilig handeln. Immerhin hast du deine Arbeit sehr gut gemacht und hast dafür eine Belohnung verdient", sprach er nachdenklich.
Das stimmte sogar, sie hatte ihre Arbeit wirklich gut gemacht. Und Spaß hatten die beiden auch. Er lehnte sich etwas zurück und zog an seiner Zigarette, während er überlegte. Nach einem kurzen Moment zog er grinsend den Schlüssel zur Zelle und der Handschellen aus seiner Brusttasche.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 16:45

„Hast du mich eigentlich gut verkauft?“, fragte sie mit Eiseskälte in der Stimme. Dann sah sie etwas was ihr Blut noch mehr zum kochen bekam. Er wagte es nicht allen Ernstes. Oh doch er tat es und dass machte die Rothaarige nur noch rasender. Ihre gelben Augen blitzen und sie knurrte: „Lass gefälligst deine dreckigen Pfoten von Shi.“ Shi, ihr Gewehr war eine seltene Spezialanfertigung die sie einst als Geschenk erhalten hatte und die sie über alles liebte auch wenn es nicht das Beste war. Was viel ihm ein ihre Lieblingswaffe auch nur anzuschauen, aber sie gar anzufassen damit war er noch tiefer in ihrer Gunst gesunken eigentlich war er nun schon vom Rang her fast mit dem Hass den sie auf ihre Eltern empfunden hatte. Ja sie würde diesem Kerl noch die Ohren langziehen und zwar solang dass er noch nicht einmal mehr als Hase durch gehen können würde. Da war sich Honoka jetzt schon sicher und früher oder später würde sie ja auch wieder hier herauskommen. Das sie wegen so einer Kleinigkeit hingerichtet werden würde, das hielt sie dann doch für unwahrscheinlich und ewig konnte man sie ja auch nicht gefangen halten.

Dann kramte er den Schlüssel hervor  und Honoka wurde sofort wieder handzahmer sie wusste dass sie es sich nicht erlauben konnte ihn zu verärgern vielleicht würde es ihr ja auch helfen wenn sie sich jetzt erst einmal etwas zügeln würde. „Ah ja genau vergessen wir das mit der Belohnung gib mir einfach den Schlüssen, bitte?“, versuchte sie besonderes freundlich und niedlich. Wobei ihr eigentlich nach kotzen zu Mute aber sie musste ja irgendwie wieder hier heraus kommen und wenn sie dafür Drake schmeicheln musste, dann musste es eben so sein. War ja auch nicht mehr so dass sie sie vor ihm verstecken musste. Sie hatten zusammen getötet, hat sich vergnügt und er hatte sie verraten, als ja da müsst sie sich für gar keine Taktik mehr schämen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 16:58

"Das war eigentlich so nicht geplant. Unglückliche Umstände führten zu deiner Verhaftung", gab er locker von sich.
Er hatte jetzt genug Zeit mir ihr verbracht um sich von der Kälte in ihrer Stimme nicht beeindrucken zu lassen. Stattdessen schulterte er ihr Gewehr, dass sie Shi nannte.
"Shi? Ein interessanter Name für ein Gewehr. Wo hast du es den her?"
Auf die eine oder andere Art und Weiße machte es ihm Spaß den Vogel im Käfig zu reizen. Allerdings wurde sie sehr handzahm als sie die Schlüssel erblickte. Eine Masche die bei ihm nicht funktionieren würde. Für wie dumm hielt sie ihn bitte? Er hatte sie auf Mad-Eye angesetzt, sie kannte ihre Fähigkeiten sich zu verstellen zu genüge.
"Ganz schlechter Versuch meine Liebe. Sobald ich die Zellentür öffne springst du mir an die Kehle", gab er amüsiert von sich und spielte mit den Schlüssel in seiner Hand.
Zumindest solange bis ein metallenes Klirren zu hören war, Teile der Schlüssel lagen nun auf dem Boden. Irgendetwas hatte sie zerschnitten. Er hob seine Hand gegen das Licht und konnte einen feinen Faden erkennen, der sich im Sonnenlicht etwas spiegelte. Interessant. Anscheinend hatte seine Teufelsfrucht irgendwas mit Fäden zu tun. Er atmete tief durch, mit aller Konzentration versuchte er den Faden verschwinden zu lassen. Doch es klappte nicht. Honoka hatte er für einen Augenblick vergessen, während er so den Faden begutachtete. Mit einem grinsen auf den Lippen wandte er sich wieder an sie.
"Ups, da sind wohl meine Kräfte mit mir durchgegangen. Du kannst dich ja aber in einen Kolibri verwandeln und hier raus fliegen. Die Handschellen sind nicht aus Seestein, also kannst du deine Kräfte einsetzen. Shi platziere ich zwischenzeitlich in der Hütte, samt deiner restlichen Sachen", erklärte er ihr und stand auf. Es war an der Zeit für ihn zu gehen, er wandte sich ab wartete allerdings nocht einen Moment ob sie was zu sagen hatte.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 18:18

„Es war ein Geschenk.“, grummelte sie. Eigentlich war es ja nicht von einer Person die ihr viel bedeutete sondern von ihrer Mutter und es war auch nur ein Geburtstagsgeschenk gewesen. Dennoch bedeutete es ihr einiges, denn es war das erste und einzige Mal gewesen, dass ihre Eltern etwas ganz besonders für sie gemacht hatten und zwar einzig und allein für sie und dabei noch Geld ausgegeben hatte und nicht um bloß um sich selbst besser dazustellen. Das war das einzige wofür sie ihrer Mutter Dankbar war. Aber das war schon so lange her, dass sie eigentlich nicht mehr darüber nachdenken musste.

Sie zuckte mit den Schultern, es war dennoch einen Versuch wert gewesen egal ob es nun funktioniert hatte oder auch nicht.  War auf jeden Fall bei weitem besser als einfach nur tatenlos zu zusehen. „Du hast es aber auch verdient du falsche Schlange.“, zischte sie. Doch das was er dann sagte dass brachte sie noch viel mehr auf die Palme als alles was sie zu vor gesehen hatte. Er wusste doch genau das sie das nicht unter Kontrolle hatte. „DUUUU!“, brüllte sie und ihre Augen wurden immer intensiver und ihre Haltung ebenfalls. Sie klemmte sich hinter das Gitter und griff mit der Hand nach ihm auch wenn sie ihn nicht erreichte. „So bald ich hier draußen bin erlebst du dein blaues Wunder du mieser Bastard!“, brüllte sie. Sie war außer sich vor Zorn und schon drauf und dran in der Zelle zu randalieren so gut es ging. Oh ja, die Killerin war zornig und nun sollte man ihr wohl am besten großräumig aus dem Weg gehen und ihr nie wieder über den Weg laufen wenn ihm sein hübsches Gesicht lieb war. Sie funktel ihn noch immer an als er sich zum gehen wandte und sie tobte und das nicht zu knapp.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 18:53

Sie tobte hinter ihm vor Wut, ob es daran lag das seine Teufelsfrucht besser war als ihre? Oder nur an den zerstörten Schlüsseln war ihm eigentlich egal. Zum Abschied hob er die Hand ehe er ging. Schade eigentlich so eine hübsche und interessante Frau hier verrotten zu lassen, doch wie brachte man ihm schon als Kind ein. Für Erfolg muss man über Leichen gehen. Das tat er mehr oder weniger und hoffte dafür angemessen belohnt zu werden. Er war sich ziemlich sicher die Rothaarige wieder zu treffen. Er würde sich auf das Wiedersehen freuen und hoffte sie zu erst zu sehen. Nachdem die unangenehme Begegnung erledigt war verließ er die Marinebasis unauffällig um das große Gewehr, dass er noch immer schulterte in der Hütte zu verstauen. Samt ihrer restlichen Sachen und ihrer Bezahlung. Plus einer weiteren großzügigen Geldsumme für ihre Unannehmlichkeiten während der Gefangenschaft. Zu guter Letzt platzierte er noch die Teleschnecke auf dem Tisch und ging zurück zur Basis.

Nachdem er den Innenhof des Marinestützpunkt betrat kam ihm ein Soldat entgegen. Dieser salutierte vor ihm, es war jemand aus seiner früheren Einheit. Nur an dessen Name konnte er sich nicht mehr erinnern, wahrscheinlich war er einfach nicht wichtig genug.
"Sir, sie sollen sich umgehend bei Korvettenkapitän Shepard melden".
Drake nickte nur wortlos und machte sich auch schon auf dem Weg zu seinem Vorgesetzten, er klopfte an dessen Tür. Nach einem kurzen herein öffnete er die Tür. Der Korvettenkapitän schien nicht besonders glücklich als er sich erhob um Drake die Hand zu reichen.
"Gute Arbeit Drake. Wir konnten den Großteil der auf Saint Urea ansässigen Mafia festnehmen. Wie ich hörte konntest du meinen Bruder und die Attentäterin ebenfalls ausschalten. Eine Leistung die für einen Mann sehr beeindruckend ist. Das war heute gute Arbeit von dir", lobte Shepard den blonden Raucher.
Dieser lehnte sich etwas zurück ehe er antwortete.
"Ich hab noch weitere Informationen. Anscheinend handelt es sich bei der Rothaarigen um die selbe Person die auch auf Logue Town beteiligt war. Vielleicht sollten wir sie benutzen um an die Hintermänner zu kommen", schlug er vor.
Auch wenn es der Rothaarigen ganz bestimmt nicht gefallen würde für die Ziele der Marine benutzt zu werden. Und noch weniger von ihm.
"Noch ist nicht entschieden, wie wir mit ihr verfahren. Allerdings ist das keine schlechte Idee. Mich überrascht dein Einfallsreichtum immer wieder. Genau wie das Hauptquartier, weshalb ich dir mitteilen darf, dass du zum Oberleutnant zur See befördert worden bist".
Drake erhob sich langsam, Shepard zog ihm den alten Mantel von den Schultern und überreichte ihm seinen neuen. Der Mantel hatte ebenfalls purpurne Schulteraufnäher, nur waren diese noch mit zwei goldenen Mittelstreifen verziert. Drake war zufrieden mit sich.
"Doch das ist nicht alles, Drake. Ebenso haben wir uns entschieden deinem Versetzungsgesuch zuzustimmen, die Marinebasis G-3 und Flotillenadmiral Brown erwarten dich schon. Du reist heute noch ab, dein Schiff steht bereit. Es werden dir 40 Soldaten unterstellt. Glückwunsch".
Nachdem sich die beiden mit einem Händeschütteln verabschiedet hatten, ging er auf sein Zimmer. Er versteckte die Verkleidung die er dort versteckt hatte unter seinen anderen Sachen und ließ sie von zwei Soldaten zum Schiff bringen. Danach machte er sich ebenfalls auf den Weg zum Hafen. Am Ausgang konnte er sehen wie die Wache mit einer Zivilistin diskutierte. Er entschied sich wortlos daran vorbeizugehen, doch der Soldat sprach ihn an.
"Wollen sie mir etwa sagen das sie nicht alleine mit einer Frau fertig werden? Vielleicht sollten wir sie aus dem aktiven Dienst entlassen", antwortete er kalt ohne sich umzudrehen.
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 19:24

Noch immer stand Rosè vor dem Eingang und wartete ab. Ihr war es egal ob sie komisch angesehen wurde oder man über sie tuschelte. Mal schauen wie lange die Typen brauchten um sie von hier zu verscheuen. Egal was sie versuchen würden, sie würde eh wieder hier her zurückkehren. Innerlich hoffte sie dass Drake bald in Erscheinung treten würde oder zumindest jemand der kompetent genug ist sie ins Gebäude vorzulassen. Auf dieser Insel musste es wenigstens eine solche Person geben. Wenn sie ihren Bruder wieder in die Arme geschlossen hat, dann würde sie ihn fragen ob die Marine nur aus solche inkompetenten Idioten bestand oder ob unter ihnen doch noch ein paar Leute waren die zu gebrauchen sind. Warum genau hatte sie sich Hals über Kopf von zu Hause aufgemacht, sich in ein Schiff geschlichen und ist hier ziellos umhergeirrt? Wenn sie sich vorher angemeldet hätte, dann wäre dieser Aufenthalt sicherlich viel angenehmer und einfacher geworden. Doch warum einfach, wenn es auch umständlich geht? Einfach war langweilig und sie hasste Langeweile. Deshalb verschwand sie auch von zu Hause.

Seit Drake nicht mehr in Water Seven war, wurde alles langweilig und öde. Dank ihren Kindermädchen hatte sie zusätzlich auch noch jeden Tag den selben monotonen Verlauf. Da brauchte man sich doch wirklich nicht wundern wenn sie sich auf den Weg machte um ihren Bruder zu finden oder? Manche würden jetzt behaupten dass es an ihren Eltern lag und damit hatten sie recht. Denn wenn sie Zeit für ihre Kinder hätten, dann müsste sich Rosé nicht mit diesen reizenden Damen behängen die für sie mehr Balast als Hilfe waren. Noch immer bestand das Problem dass sie nicht hineingelassen wurde und sie wollte die Wache eigentlich mit Schweigen und böse anschauen bestrafen, doch mit der Zeit wurde es langweilig. Deshalb tätigte sie noch einen letzten Versuch. "Würden sie jetzt die Güte besitzen und mich durchlassen? Was glauben sie was sie hier tun? Ich verlange dass sie mich zu ihrem Chef vorlassen damit ich dem mal sagen kann, was für ein inkompetenter Vollidiot sie doch sind!" Eigentlich wollte sie noch ein paar Worte anfügen, aber die Wache wandte sich an jemanden und bat um Hilfe. Die Stimme die antwortete kannte sie. Rosè brauchte nicht lange um die Person zu erkennen. "Drake?" Zur Sicherheit fragte sie einmal nach. Nicht dass sie jemandem um den Hals fiel der nicht ihr Bruder war. Sie wurde so schon komisch angesehen.

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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 19:41

Er stoppte als er eine ihm bekannte Stimme hörte. Das konnte doch nicht sein oder? So weit weg von Water Seven? Langsam drehte sich der blonde Mann um. Vor ihm stand seine Schwester, sie hatte ebenfalls blonde Haare und gelbe Augen genau wie er. Nur im Gegensatz zu ihm sah sie nicht das wahre Gesicht ihres Erzeugers. Sie ist halt sehr Naiv in dieser Hinsicht. Doch das konnte er ihr nicht mal übel nehmen.
"Rosè? Was machst du den hier", fragte er überrascht.
Doch ehe seine Frage beantwortet wurde fiel ihm seine Schwester schon um den Hals. Die Wache schaute dem Schauspiel verdutzt zu.
"Sir, sie kenne diese Frau", fragte er stotternd.
Nachdem seine Schwester von ihm ab gelassen hatte wandte er sich an den Marinisten.
"Natürlich, dass ist meine Schwester. Du hast Glück das ich die Insel heute verlasse", funkelte er ihn bedrohlich an, ehe er von ihm abließ.
"Komm lass uns gehen. Ein Schiff wartet auf mich", wandte er sich nun an Rosè.
Gemeinsam gingen die beiden Geschwister den gesicherten Weg runter zum Hafen. Ohne störende Zivilisten wurden sie nicht aufgehalten, schon nach wenigen Minuten erreichten sie ihr Ziel. Es war ein schöner Zweimaster, mit purpurroten Segeln und einem Löwen als Gallionsfigur. Dieses Schiff passte nicht zu der sonstigen Flotte der Marine. Es schien auch ziemlich neu, es war wohl noch nicht all zu lange im Dienst. Vielleicht wurde es auch nur für ihn gebaut? Wie er unschwer an deren Zeichen erkennen konnte, stammte dieses Schiff aus der Bowman Company.
"So bist du also her gekommen", wandte er sich grinsend an seine Schwester, dann betrat er das Schiff.
Die ganze Mannschaft hatte sich auf dem Deck versammelt und salutierte nun vor ihm. Dann trat auch schon ein kleinerer Mann hervor, der sich als Navigator herausstellte. Nachdem er sich eine Zigarette angezündet hatte gab er den Befehl zur Abreise. Zur Marinebasis G-3 auf die Grand Line.

Drake|Rosè go to G3 - Marinehafen
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 20:09

Ja Rosè glaubte eben noch an den Gute in den Menschen. Bis jetzt wurde sie auch noch nicht vom Gegenteil überzeugt. Als sie Drake erkannte viel sie ihm freudestrahlend um den Hals und drückte ihn an sich. Niemand konnte abstreiten dass sie ihn vermisst hatte, denn es war nicht zu übersehen.
Selten hatte sie ihren Bruder überrascht gesehen und bei seiner Frage musste sie grinsen. Gerade als sie antworten wollte, mischte sich diese Wache mit ein.
Gerne hätte sie dieser ein paar weitere saftige Worte verpasst, aber sie kam nicht dazu da sie wieder gehen mussten.
"Ist das zu glauben? Dieser Idiot wollte mich nicht herein lassen und dann hab ich ihn einfach mit Ignoranz gestraft. Ich stand eine ganze Weile einfach nur da und habe darauf gewartet dass etwas passiert. Am liebsten war es mir ja dass du dort auftauchst und es war auch so!"
Dabei ließ sie aus, dass sie zwischenzeitlich in anderen Gegenden dieser Insel war. Vielleicht war es auch besser so.
"Sag mal habt ihr nur solche Idioten bei der Marine?"
Natürlich schloss sie ihn aus. Sie kannte die anderen nicht, aber von allen Soldaten die ihr begegnet waren, taugte Drake am meisten und dieser Ansicht war sie nicht nur weil er ihr Bruder ist.
Als sie ihr Ziel erreicht hatten, sah sie kurz zu dem Schiff und dann zu ihrem Bruder.
"Ja. Nur war das nicht unbedingt bequem kann ich dir sagen. Schleiche dich niemals als blinder Passagier auf ein Schiff. Furchtbar, das kann ich dir sagen. Es ist recht unbequem so zwischen dem ganzen Holz!"
Schiffe waren auch nicht dafür gebaut um blind mit ihnen zu reisen.
"Nur unsere Eltern wissen davon nichts!" gestand sie dann und grinste ihren Bruder ganz unschuldig an. Die Zeit ihnen Bescheid zu geben, hatte sie nicht auch noch gehabt.

gt. G3- Marinehafen
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   So Nov 13 2016, 21:44

Honoka war die Wut deutlich anzusehen doch sie konnte nicht anders die Zeit verging und sie versuchte intensive sich in einen Kolibri zu verwandeln doch gut zwanzig Stunden lang tat sich da trotz all ihrer Bemühungen gar nichts. Nicht einmal in ihre Hybridform konnte sich wechseln. Immer und immer wieder probierte sie es. Nach gut einem Tag begann sie sich dann in ihre Hybridform zu verwandeln und wieder zurück zu nächst immer Bröckchen weise und relativ unkontrolliert doch langsam aber sicher bekam sie ein Gefühl dafür . Dennoch wollte sie nicht diese verdammte Hybrid-Form sondern endlich als Kolibri davon flattern können und sich nicht mehr weiter mit diesem Drecksloch abgeben müssen. Dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit schaffte sie es für kurze Zeit ihre Kolibrigestallt einzunehmen doch plötzlich gerade als sie durch die Gitterstäbe flattern wollte blieb sie stecken mit dem Arm, weil sie sich in diesem Moment zurück verwandelt. Ihre Lippen verließen derber fluch während sie versuchte ihre Hand wieder heraus zu ziehen. Kaum war sie fertig besuchte sie irgendein Marine Heini und ärgerte sie. Er ließ ihr Sushi bringen, warum auch immer. Gut zehn weiterer Stunden dauerte es dann bis Honoka ihre Vollform so weit unter Kontrolle hatte das sie durch das Gitter fliegen konnte, vorbei an einem jungen Kadetten durch ein wiederum vergittertes Fenster und erst draußen in ihre menschliche Gestalt wechselte, dort lief sie noch zwei Kadetten über den weg die sie mehr oder weniger professional kalt gestellt hatte. Dann lief sie zu der Hütte holte sich ihr zeug und schnappte sich das nächste Boot von der Insel hatte sie fürs erste die Nase voll. 

TBC: Innenstadt von Goa
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BeitragThema: Re: Marinestützpunkt   Heute um 17:27

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