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 Die "Nicht Verhandel-Bar"

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Der Geist mit dem NudelholzDer Geist mit dem Nudelholz
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BeitragThema: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mo Sep 14 2015, 21:41

Die Bar in der Mitte der Stadt ist wohl DER Treffpunkt, an dem sich so ziemlich jeder trifft, der es recht dunkel, miefig und überteuert mag. Denn daher kommt der Name der Bar. Der Barbesitzer ist ein geldgeiler Raffzahn der seinen Kunden die überteuertesten Getränke serviert und dabei so geizig ist, dass er für den Komfort seiner Gäste keinen Finger rührt und schon gar nicht eine müde Münze springen lässt.
Über die Preise der Bar lässt sich, wie ihm Barnamen angeben nicht verhandeln.
Dabei bleibt auch der Wirt hart und droht mit Rausschmiss, womit man noch gut wegkommt.
In dieser Bar kann man so gut wie jeden Treffen, der das Geld locker hat. Außerdem finden sich des öfteren Kriminelle ein, die dort einen gewissen Schutz vor den Behörden genießen. Der Wirt genießt einen gewissen Ruf in Las Camp und lässt keinerlei Marinisten in seine Bar.

EDIT:

Aufgrund der stattgefundenen Kämpfe wurde die "Nicht Verhandel-Bar" zerstört und ist somit nicht mehr im Betrieb, ihr Besitzer ist zudem nach den Kämpfen zusammen mit den Schuldigen verschwunden.

Bitte beachtet dies, wenn ihr zukünftig plant hier ein Play zu starten oder zu spielen.


Zuletzt von Forengeist am Mi Dez 16 2015, 01:27 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mi Sep 16 2015, 19:15

FIRST POST

Mit einem Scharren und Quietschen öffnete sich die scheinbar seit Jahrzehnten ungeölte und mit Eisen beschlagene Tür und eröffnete dem Opalrosahaarigen einen Anblick, den er schon seit mehreren Monaten zu Gesicht bekam... Ein miefiges, stinkendes und doch unheimlich beliebtes Ambiente, das zu Zeiten der erhöhten Marinepräsenz wohl seinen Höhepunkt an Gästeaufkommen fand.
Mit einem Blick an den Tresen vergewisserte er sich, dass Norton nicht seiner üblichen Tätigkeit, nämlich dem Ausschänken von Getränken und dem Abziehen von Gästen, nachging und sprach deshalb die nächstbeste Gestalt an, die nicht vollkommen dicht war.

"Hey, weißt du wo der geldgeile Sack ist?"
Die Gestalt blinzelte einige Momente, schien langsam über seine Frage nachzudenken und setzte dann zu einer Antwort an.

"Nortn... Ufff... Die Sau hab isch seit ner Schtuuunde nimmer gesehn... Kann sein, dass der wieder n paar Kerle verhaut. Hasse mal vor der Tür geguckt?"

"Danke, aber da komme ich gerade her."
Mit einem kurzen Schulterklaps verabschiedete er sich von der Person und setzte sich an die Theke.

"Wenn du bedient werden willst, geh und füll dir 'n Krug. Norton hat sich seit 'ner Stunde nicht mehr blicken lassen, da kann'er sich nicht beschweren wenn die Kundschaft sich selbstständig macht."
Ein bärtiger Mann mittleren Alters und mit zersausten Haaren, der einige Meter von dem jungen Kriminellen saß, johlte ihm von der Seite aus zu.
Es war äußerst unüblich, dass Norton seine Kundschaft alleine ließ... Nicht wegen dem Service, eher wegen der Kohle, aber das Prinzip wäre ja ohnehin das gleiche.

"Wo ist er denn hin?"

"Mit irgend so 'nem rothaarigen Pimp nach hinten... Wusste gar nicht, dass er auf Männer steht."
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mi Sep 16 2015, 20:25

First Post

Und so landete er wieder auf Las Camp. Eigentlich hatte er geschworen, hier nicht wieder herzukommen, da seine zurückgelassene Liebe hier vermutlich noch leben konnte. Doch vermutete er hier nützliche Quellen, die ihm einen Hinweis auf die geschichtsträchtigen Quadersteine geben konnten.

So fiel sein Auge auf die Nicht verhandelBAR, in die er schon früher öfters eingekehrt war und sich dort Informationen beschafft hatte. So wollte er es heute wieder tun.
Die Tür war wie immer. Schwer zu öffnen und knarzig. Doch das war typisch für die Bar und ebenso für den Besitzer. Es würde den Rothaarigen nicht wundern, wenn diese Bar aufgrund von Fehlinvestitionen mal in sich zusammenfallen würde.
Doch darüber machte er sich heute keine Sorgen. Zwar war es miefig, doch immer noch recht solide gebaut. Zumindest legte der Barmann Norton einen Wert auf Hygiene.
Als Gildarts herein kam, sah er diesen gerade beim Spülen einiger Bierhumpen aus Glas.
Er machte wie immer nicht gerade einen freundlichen Eindruck. Fast schon so, als wäre es nie sein Wunsch gewesen eine Bar aufzumachen.
Der Rothaarige ging auf den Tresen zu und bestellte ein Bier mit Schuss.
Diese Bestellung war allgemein dafür bekannt, dass man Informationen brauchte.

"Was willst du denn hier, Gildarts?"
Der Wirt merkte sich wirklich jedes Gesicht, dass in seine Bar kam. Es war schließlich von Vorteil, wenn man die Leute kannte. Immerhin wusste man auch gleich wie viel sie bereit waren auszugeben.
"Suchst du immer noch nach diesen Dingern?"
Der Rothaarige wusste natürlich was der Wirt meinte. Es ging ihm um die Porneglyphen.
In einer durchzechten Nacht hatte Gildarts ihm mal davon erzählt. Zwar war ihm nach seinem Rausch unbehaglich deswegen gewsen, doch wusste er das dieses Geheimnis beim Wirt gut aufbewahrt war.
"Ganz recht. Ich hoffe du hast was gutes für mich."
Der Wirt drehte sich um und wies dem Rothaarigen an ihm zu folgen.
Sie gingen in ein kleines Hinterzimmer, wo er ihm von einigen Artefakthändlern erzählte, die auf dieser Insel sesshaft geworden waren. Genaue Namen konnte er nicht sagen, doch das reichte Gildarts schon.
So gingen sie wieder in die Gaststube, wo er ein bekanntes Gesicht erblickte. Zwar war dieses Gesicht um einige Jahre gealtert, doch würde er es unter Tausenden wieder erkennen.

So ging der Forscher auf seinen alten Bekannten zu und begrüßte ihn mit einem Schulterklopfen.
"Hey, was machst du denn hier?"
Er sprach ihn aus einem guten Grund nicht mit seinem Namen an, den er noch in Erinnerung hatte. Wer weiß, welcher Tätigkeit sein junger Freund gerade nachging. Er wusste schon damals, dass sich Luc nicht gerade in den legalsten Reihen aufhielt, doch urteilte er nicht darüber.
Schließlich war seine Suche nach den Porneglyphen auch streng verboten, aber dennoch das Richtige.


Zuletzt von Gildarts Clive am Do Sep 17 2015, 02:12 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mi Sep 16 2015, 21:16

Er leerte gerade seinen zweiten Humpen, als er eine warme Hand auf seinem rechten Schultergelenk wahrnahm.
Er rechnete schon mit einem Kneipenschläger, aber eine ihm ungewöhnlich bekannt vorkommende Stimme hinderte ihn daran, provokativ sein Schwert aus der Schneide zu ziehen.

"Hey, was machst du denn hier?"
Eine Stimme, die er glatt ein Jahrzehnt nicht mehr gehört hatte.

"Gildarts!"
Einen kleinen Moment sagte ihm sein inneres Kind er solle aufspringen und seinen alten Freund umarmen, dann machte er sich aber wieder bewusst, wo er überhaupt war.
In einer Männerbar.

"Haha, ich nenne es persönlich gerne Kundenqualifizierung... Aber das ist gerade unwichtig!
Schön dich wieder zu sehen, alter Freund!"

Er wollte dem Mann, der wohl nun knappe 30 Jahre alt sein sollte, die Hand reichen, doch kam ihm ein etwas dicklicher Mann mit rundem und bärtigen Gesicht zuvor.
So wie er Norton kannte kam jetzt wohl eine Moralpredigt über das Thema Selbstbedienung, Aufpreisen und Frechheit, aber darauf wusste der junge Schwarzhändler die wohl beste Antwort.

"Luc! Wie oft muss ich dir noch sagen, dass hier keine Selbstbedienung herrscht! Du hast dir gefälligst nichts umsonst zu nehmen wenn ich dir im Hinterzimmer Kunden klar mache, du reudiger Wüstenscheißer!"
Kunden klar machen?

"Dieses mal lass ich dich nicht damit davon kommen... Die zwei Humpen zahlst du mir... Vollpreis!"
Irgendwie mochte er Norton für seine kleinen Wutausbrüche. Trotz seiner fast schon unmoralischen Geldgier hatte er immer noch etwas väterliches... Und seine Prinzipien.
Der Kunde ist König... Wobei... Gut bezahlender König trifft es wohl eher.

"Alles gut Norton... Reg dich nicht so auf, das ist schlecht für dein Herz, haha!"
Er ließ den Satz erst verklingen, bis er erneut den Mund öffnete.

"Kunden klar machen also..."
Fragend blickte er zu Gildarts auf.
War er immer noch so versessen auf seine Porneglyphen?
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mi Sep 16 2015, 21:47

Der erwachsen gewordene Luc drehte sich zum Rothaarigen um, der ihm ein sich-verarscht-fühlendes Lächeln entgegen warf. Er wusste ja, dass dieser junge Mann recht euphorisch sein konnte, aber das er die Zeichen immer noch nicht sah, wunderte den Forscher dann doch sehr.
Immerhin hatte er ihm damals schon von den Porneglyphen erzählt und gesagt, dass er auf der Fahndungsliste der Weltregierung deswegen landen konnte. Offenbar hatte er es wohl vergessen. Was anderes konnte er sich nicht vorstellen.
"Es ist auch schön dich wiederzusehen, Kleiner. Du hast dich ja kaum verändert", sprach Gildarts mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
Er sah die Hand seines Freundes aus der Vergangenheit und wollte gerade zugreifen, als ihnen der Wirt dazwischen kam.
Er pampte Luc an, dass er sich gefälligst nicht selbst bedienen sollte und nun dafür den vollen Preis dafür zahlen musste.
Sein junger Freund musste es wohl geschafft haben, im Verlauf seines Aufenthalts auf Las Camp einen Rabatt beim Wirt rausschlagen zu können.
Mit einer stolzen Miene im Gesicht verfolgte er den Dialog der beiden, ehe er sich wieder Luc zu wand, der eine Andeutung machte.
Gildarts verstand was gemeint war und zeigte auf Tresen, an dem derzeit keiner saß.
Gute Bedingungen nicht gerade abgehört zu werden.
Zwar war dies eine Marinisten freie Zone, doch konnte man nie wissen, welcher Kriminelle hier als getarnter Weltregierungsagent operierte.
"Lass uns zusammen einen trinken. Wir müssen schließlich unsere Wiedervereinigung feiern", lachte Gildarts, ging auf den Tresen zu und setzte sich auf den Barhocker, wo er zuvor schon Platz genommen hatte.
Seinen Schuss hatte er bekommen. Und nun servierte ihm Norton auch sein Bier.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Do Sep 17 2015, 01:25

First Post

Hier war Moray nun. In Las Camp oder genauer gesagt, vor der Tür zur "Nicht-Verhandel-Bar", ruhig atmete der Rotäugige ein.
Er war vor wenigen Stunden in diese Stadt gekommen, um Informationen zu sammeln.
Aufgaben nachzugehen, für die sein Rang innerhalb der Marine nicht ausreichte.
So musste er seine Freizeit, seinen Urlaub, dafür missbrauchen, den kriminellen Machenschaften in diesem Ort auf die Schliche zu kommen.
Natürlich kann man sich fragen, warum Corvo dies tat doch für ihn lag es auf der Hand.
Er will später einmal die Welt vor solch Gesindel befreien, da wäre es seiner Meinung nach nur klug, sich mit diesen näher auseinanderzusetzen.
Und wer weiß, wenn der Albino sich gut genug schlägt, erreicht er vielleicht ja mehr als nur ein paar Namen sich zu notieren.
Vielleicht schafft er es, ein Syndikat zu zerschlagen oder etwas anderes, was ihn in der Marine voranbringen könnte.
Natürlich war es höchst unwahrscheinlich, dass er als einzelne Person, so etwas vollbringen könnte aber nur der bloße Gedanke daran, möglicherweise überhaupt etwas zu verändern, machte diesen jungen Mann überaus zufrieden.
So atmete Corvo langsam aus, und betrat die Bar, in der keine Marinisten willkommen waren.
Da hatte es doch was gutes, dass Moray nur ein Seekadett war.
So war der Weißhaarige doch noch ziemlich unbekannt und keiner würde ihn wohl erkennen.
Kaum hatte der Albino also diese Spelunke betreten, natürlich nicht, ohne durch das quietschen und schnarren der Eingangstür, auf sich aufmerksam zu machen, kam ihm auch schon ein muffiger Geruch entgegen.
Angewidert verzog Moray das Gesicht, ehe der Barkeeper und wohl auch Besitzer, ihn blöd anmachte. Er solle doch nicht nur so blöd herum stehen, sondern sich was bestellen.
"Wie freundlich", dachte Corvo nur und setzte sich an eine Seite des Tresens, von wo aus er die gesamte Kneipe in einem Blick hatte, sowie jeden der sich auch an besagtem Tresen setzte.
Müde von der langen Anreise, bestellte sich Moray einen Kaffee und wartete ab, was an diesem Ort wohl passieren und ob ihm etwas auffallen würde.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Fr Sep 18 2015, 11:11

Luc musste sich zugestehen, dass er Gildarts und seinen Humor mehr als nur vermisst hatte.
Selten fand man einen so humorvollen, charismatischen und zuverlässigen Freund wie er es eben damals für ihn geworden war.
Es wunderte den jungen Kriminellen allerdings, weshalb der rothaarige Forscher noch keine Partnerin an seiner Seite hatte.
Nachfragen käme aber irgendwie auch doof.

"Was verschlägt dich eigentlich nach Las Camp? Und dazu noch in ein Drecksloch wie dieses?
Forscher sind hier seltener gesehen als Piraten und Kriminelle."

Er hatte zwar schon so eine Vorahnung, weshalb sein rothaariger Freund in Spelunken wie diese hier kam, aber er wollte nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen.
Vermutlich suchte er gerade wieder alle Ecken des West Blues ab, um an Hinweise zu seinen Runen zu kommen.

"Und wie laufen eigentlich deine Forschungen?"
Er bezog sich absichtlich nicht genauer auf den Inhalt von Gildarts Forschungen, um ihn vor potentiellen Spitzeln zu schützen.
Luc wusste zwar nicht wieso, aber scheinbar waren die Forschungen seines Freunden mehr als nur riskant.
Oder zumindest war es da, was er ihm damals gesagt hatte.

Nachdem er zu Ende gesprochen hatte, drehte er sich ein mal im Gästeraum der Nicht Verhandel-Bar um, um zu schauen ob sich irgendetwas verdächtiges getan hatte.
Zu seinem Glück war der einzige Unterschied jedoch nur, dass jemand neues seinen Weg in die Bar gefunden hatte.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Fr Sep 18 2015, 23:46

Gemeinsam gingen sie an den Tresen, wo sein Bier schon auf ihn wartete. Nicht, dass es jetzt nach ihm geschrien hatte. Aber hatte nicht jedes Bier es verdient frisch gezapft getrunken zu werden?
Als sie sich dann auf die Barhocker setzten, fragte sein junger Freund auch schon gleich los.
Er wollte wissen was seine Beweggründe dafür waren, dass er auf Las Camp in diesem modrigen Loch sich aufhielt.
"Die Frage kann ich wohl nur zurückgeben. Was macht ein Artefakthändler der Mafia von Sandy Island hier", gab der Rothaarige leise zurück.
Natürlich war er ein Forscher, aber jemand der sich auf dünnem Eis begab und von der Weltregierung schon als Krimineller abgestempelt werden könnte. Ein Grund mehr, warum er sich gerade hier Informationen beschaffte. Auf dem öffentlichen Markt waren zu viele Ohren, die ihn ruckzuck ins neugebaute Impel Down bringen würden, dass seit einigen Wochen groß in der Zeitung stand.
Und der Zulauf dahin nahm seit dem auch nicht ab.
Luc stellte eine weitere Frage zu seinen Forschungen. Keine spezifische. Sie war eher allgemein gehalten und so würde auch Gildarts antworten.
"Recht schleppend. Ich habe den ganzen Westblue abgegrast und war nun auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit nach Sandy Island. Dort dürfte ich definitiv fündig werden", beantwortete er leise.
Dies entsprach auch so ziemlich der Wahrheit. Er wollte mit den örtlichen Artefakthändlern Deal machen. Sie würden ihn nach Alabasta bringen und er würde ihnen Artefakte aus der Grabkammer herausholen. Natürlich erst, wenn er erfolgreich das Porneglyph entschlüsselt hätte.
Während der Rothaarige sein Reiseziel übermittelt hatte, setzte sich ein weißhaariger, junger Mann weiter entfernt in den Rücken von Luc und bestellte einen Kaffee. So falsch wie auch das bestellte Getränk war, war auch der junge Mann hier. Er wirkte nicht sehr zwielichtig oder gefährlich, wie es bei dem Rest der Kundschaft war.
Eher so, als würde er etwas suchen. Für Gildarts war klar, dass er besser keine Aufmerksamkeit erregte. Wer weiß, ob der junge Mann alleine hier war oder mit einem ganzen Batallion. Er könnte auch der Weltregierung angehören. Vermutungen über Vermutungen, doch konnte er noch nichts mit Gewissheit sagen. Sicher war nur, dass er vorsichtig bleiben musste.
Er nippte an seinem Bier, ehe er sich wieder seinem Freund aus der Vergangenheit widmete.
"Sag mal, bist du eigentlich alleine hier?"
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   So Sep 20 2015, 14:24

FIRST POST

Mit einem Schnarren und Quietschen öffnete sich die Tür zur Taverne. Aus ihr torkelten einige zwielichtige Gestalten und betraten den Marktplatz vor der Bar. Dort inmitten einer Menschenmenge stand ein Mann, über zwei Meter groß und mit einem Schwert bewaffnet und schlief. Der Mann hatte gerade nach einer Bar gefragt, als er mitten im Gespräch einschlief und anfing laut zu schnarchen. Inzwischen sammelten sich immer mehr Menschen um diesen seltsamen Mann. Als er auf einmal aufwachte und weiter sprach, als sei nix gewesen, wich die Menschenmenge erschreckt zurück. "Das ist die Bar, von der du sprachst", fragte John nochmals und zeigte auf die Tür, die sich eben quietschend geschlossen hatte. Der Mann nickte nur, als John ihn gewohnt missmutig anschaute. "Danke", sagte er gelangweilt und bahnte sich seinen Weg durch die Menschenmenge, was an  sich nicht schwer war, da die Bewohner erschreckt zurücktraten, als er sich ihnen näherte. Er öffnete die Tür, die wieder ein Schnarren und Quietschen von sich gab und betrat die Taverne. Er setzte sich an den Tresen und bestellte sich ein extra großes Bier. Neben ihm saß ein Mann mit roten Haaren und drei Tage Bart der sich mit einem jüngeren Mann unterhielt. John fiel außerdem noch ein Mann mit weißen Haaren auf der mit seinem Kaffee fehl am Platz wirkte.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   So Sep 20 2015, 15:14

Luc musste zugeben, dass er Gildarts nur ein halbes Ohr schenkte, während er von seinen durchaus riskanten Plänen erzählte... Zwar bedacht, doch war auch das größte Drecksloch las Camps nicht frei von hinhörenden Ohren... Geschweige denn von Denunzianten, die alles für ein paar Berry wertvolle Informationen geben würden.
Während sein rothaariger Freund ihm also fast schon flüsternd berichtete, dass sein nächstes Ziel Sandy Island sei, beobachtete der rosahaarige seine unmittelbare Umgebung.
Auffällig war bisher niemand, auch wenn der weißhaarige junge Mann, der sich im Verlaufe ihres Gespräches an die Bar gesellte, ein wenig fehl am Platz wirkte.
Das bekam scheinbar auch Norton mit.
Ein kleiner Blickwechsel reichte um Norton davon zu überzeugen, dass er ein Auge mehr auf den Neuzugang haben sollte.
Nicht, dass Luc seinen neuen Barnachbarn verurteilen oder gar verdächtigen würde, aber sein Job war ihm zu riskant, als dass er sich Fahrlässigkeit erlauben konnte - Was auch für Norton galt, immerhin bekam er eine saftige Provision für jeden 'Kunden', den er ihm besorgte.

Als Gildarts fertig gesprochen hatte war auch ihm anzumerken, dass die Bar vielleicht doch nicht die beste Wahl für solche Gespräche war. Zum Glück wechselte er das Thema so, das Luc einen dezenten Abgang daraus machen konnte.

"Haha, wie schön, dass du fragst. Lyra wird sich freuen dich zu sehen! Wir haben uns hier eine kleine Existenz aufgebaut."
Sprach er etwas lauter und enthusiastisch, wissend, dass er Gildarts kein Augenzwinkern schenken musste, damit er verstand was er meinte.

"Wo wir schon von Lyra sprechen... Ich glaube, sie müsste schon wieder zu Hause sein.
Komm, wir machen mal einen kleinen Abstecher... zechen können wir später auch noch."

Und mit diesen Worten stand er auf und bedeutete seinem Kumpel, es ihm gleich zu tun.

[Gildarts, Luc-> Go to Straßen von Las Camp]
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mi Sep 23 2015, 20:50

Wieder ein weiterer Tag, an dem er verkatert aufwachte und sich auf irgendeiner Insel wieder fand. Der Kopfgeldjäger erfuhr nach einem kurzen Zwiegespräch mit einem Passanten, dass er sich im Westblue befand. Auf der Insel Las Camp. Von dieser Insel hatte er noch nie gehört. Und wie zum Teufel hatte er es vom Eastblue in den Westblue innerhalb einer Nacht geschafft?
Ihm war es genauso ein Rätsel, wie die dicke Beule, die auf seinem Kopf wuchs, wie ein Furunkel an seinem Allerwertesten.
Nach seinem kleinen Spaziergang durch die überfüllten Straßen von Las Camp, kam er an eine Bar an, die einen wirklich seltenen Namen trug.
Die nicht-verhandelBar. Man konnte sich schon ungefähr herleiten, wie es dort zuging.
So drückte er die quietschende Tür auf und war sehr überrascht über dieses Etablissement. Es war vollkommen herunter gekommen und zudem auch recht marode eingerichtet. Offenbar war die Sanierung dieses Ladens ebenso nicht verhandelbar.
"Hey, du dahinten! Wenn du keinen Durst hast, kannst du gleich wieder gehen! Hier sieht es zwar aus wie einem Museum, aber zu glotzen gibt es trotzdem nichts", schnauzte ihn der Barmann an, weswegen er sich an den Tresen begab und sich neben einen Typen setzte, der einige Tattoos im Gesicht hatte. Sein Schwert war genauso präsent wie sein Bogen, der über seinen Oberkörper gelegt war.
"Gib mir das stärkste, was du zu bieten hast. Ich brauch etwas, um meinen Kater loszuwerden", gab James seine Bestellung auf, ehe er seinen Oberkörper auf den Tresen lehnte.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mo Sep 28 2015, 18:38

John nippte an seinem Bier als er im Augenwinkel Bewegungen registrierte. Der Rothaarige und dessen Begleiter hatten sich erhoben und waren dabei die Bar zu verlassen. Ohne zu zahlen, wie John bemerkte, dass war ihm aber egal. Der Barkeeper war ein dummer Hund, deshalb tat es ihm nicht Leid das er nichts sagte. Hätte er sie vorab bezahlen lassen, so wie John dann wäre das auch nicht passiert. Der Weißhaarige, am anderen Ende des Tresen, beobachte die zwei, machte aber keine Anstalten ihnen zu folgen. Dann trank er den Krug aus. John hob die Hand um den Barkeeper auf sich aufmerksam zu machen.

Willst du was bestellen oder nur dumm gucken", maulte er ihn an.

John war von der Art des Wirtes leicht genervt.

"Ein Bier....mit Schuss", bestellte der junge Pirat.

Der Wirt kam nach kurzer Zeit mit einem vollen Krug zurück und lehnte sich über die Theke zu John rüber.

Also was willst du wissen, Grünschnabel".

John fragte sich was das sollte, er hatte doch nur ein Bier bestellt. Doch dann fiel ihm ein, dass er knapp bei Kasse war und sein Wissen zum Vorteil nutzen sollte.

"Ich hätte eher Informationen für dich...wie war dein Name noch mal?"

John wollte den Namen seines Gegenüber wissen. Wer weiß für was es mal gut ist.

"Norton. Und jetzt spuck aus was du weißt, bevor ich dich aus dieser Bar prügel!

John verzog keine Mine. Er musterte Norton mit mürrischem Blick. Der Arzt bemerkte das er das rechte Bein mehr belastete als das Linke. Wahrscheinlich die Folge einer Beinverletzung.

"Und was springt für mich dabei heraus? Ein geldgeiler Raffzahn wie du weiß doch, dass im Leben nichts umsonst ist!

John genoss die Wirkung seiner Worte auf Norton. Dessen Kopf wurde rot, aus dem Mundwinkel schäumte es. Der Taverneninhaber war hin und her gerissen.

Ich sage dir wer nicht bezahlt hat und im Gegenzug sagst du mir was ich wissen will. Einverstanden?

Der Schwertkämpfer fragte sich, wie es jetzt weitergehen würde. Würde sich Norton auf diesen Deal einlassen oder ihn raus schmeißen. Würde sein Verhalten ein Nachspiel haben. Doch fand er diese Optionen sehr unwahrscheinlich.

Während seiner Unterhaltung mit Norton gesellte sich ein neuer Gast zu ihnen. John's neuer Sitznachbar hatte ebenfalls weiße Haare. Ob er wohl zu dem anderen gehörte? Der Bogen auf seinen Rücken war genau so präsent wie dessen Steckbriefe am Gürtel.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Di Sep 29 2015, 20:50

Mit seinen Steckbriefen am Gürtel setzte er sich nicht unweit von der Person mit den Tattos im Gesicht, die offenbar ein Verhandlungsgespräch mit Norton versuchte. James konnte nicht anders als zu grinsen.

"Hey, mein Freund. Du hast wohl offenbar vergessen, wie diese Bar heißt. Entweder du nimmst an, was dir der gute alte Norton anbietet oder...", ließ der Weißhaarige offen und widmete sich seiner Flasche Schnaps zu. Knock-Up-Stream hieß dieser und kam von den umliegenden Inseln, die mit diesem Naturphänomen sich angefreundet hatte. Und genauso wirkte es auch. Es war sehr hochprozentig und brannte wie Feuer im Hals. Selbst James konnte sich ein Husten nicht verkneifen, als er den kurzen ohne abzusetzen den Rachen hinunter laufen ließ.
Mit einem Mal war sein Kater verschwunden und eine leichte Röte zierte wieder sein Gesicht.

"Bei allen Blues, dass Zeug haut rein", gab er euphorisch von sich. Mit einem Mal war er hellwach, seine Kopfschmerzen vom Winde verweht, so wie auch seine Häme und sein Scham. Deswegen setzte er sich auch genau neben den Tattowierten und stupste ihn an.
"James, ich sags dir! Wenn du wieder so einen Radau machst wie beim letzten Mal, verdreifache ich deine Rechnung!"
James musste laut auflachen. Die Wirkung dieses Schnaps ließ nichts zu wünschen übrig. Ihm war schon jetzt alles völlig egal. Selbst wenn er jetzt rausfliegen würde, hätte er dennoch gute Laune und würde sie am helllichten Tag mit allen Leuten auf den Straßen feiern.

"Ganz ruhig, alter Mann. Ich wollte lediglich meinen Kater loswerden und das hab ich geschafft. Außerdem ist hier sowieso alles marode. Mit dem Geld was du hortest, hättest du schon längst einen Palast bauen können", lachte James frech und sah einem Betrunkenen dabei zu, wie er sich wieder hochhievte. Der klapprige Stuhl war unter ihm zusammen gebrochen, nachdem er einmal kräftig auf den Tisch gehauen hatte. Offenbar hatte er beim Pokern ein schlechtes Blatt auf der Hand gehabt und nun seinen letzten Sold verzockt. Dann lieber in ehrliche Prozente investiert, wie zum Beispiel Alkohol. Da stand wenigstens Schwarz auf Weiß -manchmal sogar in Farbe- was man zu erwarten hatte.
"Nun komm, Freund. Du siehst aus, als könntest du einen Schluck vertragen", sprach er den Fremden mit den Tattoos im Gesicht an und schenkte sich und ihm einen Kurzen an.
Er stellte die Flasche an die Seite und hob das Glas in die Höhe.
"Auf die Jugend...", begann er den Satz, in der Hoffnung das sein Gegenüber ihn mit einem lockeren Spruch beenden würde.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mi Sep 30 2015, 15:17

"Also...".

John wollte Norton gerade sein Angebot unterbreiten, als ihm sein Sitznachbar ins Wort fiel. Der Schwertkämpfer warf dem Weißhaarigen einen leicht gereizten Blick zu und konzentrierte sich dann wieder auf Norton. Doch der Barkeeper hatte sich ihm abgewandt und ermahnte den Bogenschützen, dass er nicht wieder einen Radau veranstalten sollte, wie beim letzten Mal. John musste kurz schmunzeln und nahm dann einen großen Schluck von seinem Bier. Der Fremde hatte inzwischen seinen Schnaps geleert und setzte sich genau neben John, aber nicht ohne ihn dabei anzustupsen.

"Noch eins. Aber dies mal ein Großes!"

Der Arzt bestellte sich noch einen Humpen bei Norton. Dieser stellte das alkoholische Getränk wortlos vor John ab und wendete sich wieder ab um Gläser zu putzen. Die Verhandlungen waren gescheitert. Während John daran dachte, wie er das Gespräch wieder ankurbeln konnte, beobachtete er einen Betrunkenen,  der sich wieder hochhievte nach dem der Stuhl unter dem Arsch wegbrach.

"Den zahlst du mir!"

Norton erinnert den Gast lautstark daran, dass er den Stuhl zahlen muss, dabei knackste er mit den Fingerknöcheln. Er würde sich das nicht bieten lassen, dachte der Arzt, als der Weißhaarieg ihm einen Kurzen einschenkte. Danach stellte sein Gegenüber die Flasche ab und erhob das Glas mit einem Trinkspruch.

"....und all die Jahre und Abenteuer die noch kommen werden", beendete er den Satz des Weißhaarigen und trank. Danach schenkte John ihnen eine zweite Runde ein. Und ein dritte und eine vierte.

"Sag mir wie heißt du eigentlich, Weißhaar", fragte John seinen Saufkumpanen gut gelaunt.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   So Okt 04 2015, 00:23

James spürte deutlich den gereizten Blick des Fremden auf seiner Schulter, doch kümmerte es ihm dank des Alkohols kein Stück. Er hatte Spaß und den würde ihn wohl keiner nehmen können. Und dass sein Geschäft mit Norton geplatzt war, war eher ein Versehen, aber ebenso auch eine glückliche Fügung. Jetzt konnte er sich schließlich ein wenig Geld verdienen.
Der Tattoowierte trank unterdessen ein weiteres Bier, während der dicke Fatso sich wieder aufrichtete. Der morsche Stuhl hing teilweise in seiner leichten Stoffhose drin, was mehr als bestürzend aussah. Vor allem das, was an seinem voluminösen Gesäß hang, war schon sehr beängstigend. Allein der Anblick der Körpermasse war schon furchteinflössend und brachte ihn beinahe wieder zurück zur Übelkeit aus seiner Katerzeit am heuigen Morgen.
Norton hatte natürlich nichts anderes im Sinn, als diesen morschen Stuhl auch noch in Rechnung zu stellen. Fatso drehte sich stampfend um und sah dem Wirt wütend in die Augen.
"Ig zale sischer nischt füär son morschen Dreck! Steck diar deine Berry in den allerwertsen!"
In Norton Gesichtsausdruck war deutlich zu sehen, wie wütend er war.
Doch währenddessen fingen James und der Unbekannte an, miteinander einen zu heben, während sich diese Situation abspielte.
"Ganz recht! Runter mit dem Zeug", stimmte James an und kippte den Kurzen in seinen Rachen. Deutlich war in seinem Hals zu spüren, wie es mittlerweile nur noch leicht brannte.
Der Unbekannte fragte nun nach dem Namen des Weißhaarigen, der auch antworten wollte, aber im Augenwinkel vernahm, wie Fatso sich ein Stuhlbein nahm und damit gefährlich auf Norton zu rannte, der immer noch hinter der Theke stand und James und der Tattoowierte dazwischen.
James nahm seinen Bogen vom Oberkörper, berechnete die Schrittlänge von Fatso und ließ diesen genau einen Schritt zwischen Sehne und Holz setzen. Einen Wimpernschlag später hob James den Bogen schlagartig nach oben, woraufhin der Fuß von Fatso zurückgezogen wurde und er rücklings auf die Dielen fiel.
Die ganze Hütte fing daraufhin an zu wackeln und machte schon den Eindruck, als würde sie in sich zusammen fallen. Doch ein Glück passierte nichts und alles blieb weitestgehend heil.
"Je schwerer sie sind, desto tiefer fallen sie", lachte James und hörte einige Schritte auf sie zu kommen.
"Verdammte Axt, seht nur was sie mit Fatso gemacht haben! Dafür werdet ihr büßen!"
Die drei stämmigen Kerle liefen mit blanken Fäusten auf die beiden vor Theke zu und zögerten nicht zuzuschlagen.
Nortons Kopf wurde immer röter, weil er immer mehr um seine Bar sich fürchten musste.
"Wer etwas kaputt macht, dessen Rechnung wird verfünffacht", brüllte er durch die Bar, ehe es mit dem Kampf losging.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Do Okt 22 2015, 21:14

Der dicke Säufer, der sich ziemlich unbeholfen aufgehievt hatte nahm sich ein Stuhlbein und rannte fluchend auf Norton zu. Zwischen ihnen waren noch der Unbekannte und John. Der Bogenschütze reagierte schnell, nahm seinen Bogen vom Rücken, schätze die Schrittlänge ab und zog dem Angreifer das Bein weg, indem er den Bogen schlagartig nach oben hob, nach dem der Fuß des Gegners sich zwischen dem Holz und der Sehne des Bogens befand. Dieser landete hart auf dem morschen Holzboden, die Dielen krachten unter dem Gewicht bedrohlich.

John beobachtete das Szenario genau, während er noch einen Rum trank.

"Verdammte Axt, sehr nur was sie mit Fatso gemacht haben! Dafür werdet ihr büßen!"

Drei stämmige Kerle liefen bedrohlich auf die beiden vor der Theke zu, bereit zuzuschlagen. Norton wirkte um seine Bar besorgt und brülle das jeder, der etwas kaputt macht das fünffache bezahlen müsste.

Die drei stürmten auf den Weißhaarigen zu, John stieß den Barhocker seines ehemaligen Sitznachbar und kickte diesen in die Laufbahn der drei Männer. Zwei von ihnen stolperten und fielen auf den Hocker, der unter dem Gewicht der Raufbolde zusammenbrach.

"Zwei zu eins für mich, würde ich sagen", lachte John.

Währenddessen stürmte der dritte Angreifer auf John zu, dieser duckte sich nach unten Weg und warf den Angreifer über die Schulter durch die Theke. Dann stellte er sich Rücken an Rücken mit dem Weißhaarigen und lachte.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Do Okt 22 2015, 21:38

James sah die drei Rüpel schon auf sich zukommen, da rollte plötzlich seine ehemalige Sitzgelegenheit an ihm vorbei und verharkte sich in den Stiefeln von zwei der Angetrunkenen. Der Dritte stand schon zum Schlag bereit und hatte großes Bedürfnis nach Rache. Dabei fixierte er James an, doch wurde dieser von vom Tattowierten mittels Schulterwurf durch die Theke geworfen.
Das anfängliche Gefluche von Norton erstickte, als er in den hinteren Raum verschwand. Entweder holte er nun eine Schusswaffe hervor oder er wollte dem ganzen Schauspiel nicht zusehen. Zweiteres wäre dem Kopfgeldjäger durchaus lieber gewesen.
"Sieht wohl ganz so aus, als läge ich im Rückstand. Aber da Norton weg ist, haben wir die ganze Bar für uns", sprach der Weißhaarige entschlossen und sah die beiden schon auf sich zukommen. Aus dem Augenwinkel sah er auch einige Regung aus Theke, doch war der etwas weiter weg.
"Ihr miesen Drecksschweine. Euch schnappen wir uns", kam es von einem der beiden, die sich im Stuhl verharkt hatten und schlug nach James. Dieser bewegte sich geschwind zur Seite, stellte demjenigen das Bein und trat ihm zur Unterstützung nochmal in den Rücken, wodurch er direkt auf den Kerl zusteuerte, der sich bei dem Tattowierten aufhielt.
Nachdem die beiden zusammengeprallt waren, vernahm der Weißhaarige ein Surren in der Luft. Im Bruchteil einer Sekunde hob er die Hand und fing die volle Flasche Wein, die auf seinen Kopf gerichtet war.
"Ich steh zwar nicht sonderlich auf Wein, aber was weg muss, muss weg."
Er entfernte den Korken und trank genüsslich. Ein kurzer Rülpser entfleuchte ihm, ehe er die Flasche zu seinem Saufkumpanen rüber reichte.
"Zeit für eine kleine Strärkung", lachte James und sah schon einige weitere Flaschen auf sie zufliegen.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   So Okt 25 2015, 18:48

Das Gefluche ließ nach, nachdem sich Norton ins Hinterzimmer zurück zog. So wie ihn der Schwertkämpfer einschätze, würde er dort nicht lange verweilen. Wahrscheinlich würde er seine Waffe laden und danach wieder in den Hauptraum zurückkehren. Genug Zeit für sie, die Tavernenschläger auszuschalten und dann zu verschwinden. Er musste grinsen, als der Weißhaarige ihm etwas zurief.

"Lass sie uns fertig machen", kam es von John als Antwort, während der aus dem Augenwinkel mitbekam, wie der Bogenschütze geschwind einem Schlag auswich, den Angreifer ein Bein stellte und mit einem Schlag auf den Rücken dafür sorgte, dass er das Gleichgewicht verlor. Er wäre ein Mann für meine Crew, dachte sich John.

Mit einem zischen flogen einige Weinflaschen, knapp an seinem linken Ohr vorbei. Eine davon fing sein Verbündeter und entkorkte sie. Er nahm einen großen Schluck und reichte sie dann dem Arzt zu. Als kleine Stärkung, wie er bemerkte. John trank genüsslich den Rest des Weines und zerschlug die leere Weinflasche auf dem Kopf von Fatso, der sich wieder aufrichten wollte. Dann trat John dem am Boden liegenden Fatso hart ins Gesicht, so dass er einige Meter flog und krachend an einer Wand landete. Sein Gesicht war mit Blut verschmiert, die Nase war gebrochen. Jetzt standen noch zwei von den vieren direkt vor ihm und den Weißhaarigen. Aus dem Augenwinkel bemerkte er , wie sich etwas großes hinter der Bar aufrichtete.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   So Okt 25 2015, 19:15

Der Tattoowierte kümmerte sich um Fatso, der wieder versuchen wollte aufzustehen. War wohl besser so. Sie waren sowieso in der Unterzahl und dieser betrunkene Fleischhaufen wäre nicht gerade eine Erleichterung ihres Handicaps. Mit einem Mal spürte er auch langsam den Alkohol ins seinen Knochen. Das Gleichgewicht verflüchtigte sich wie der Wein, den er mit großen Schlücken getrunken hatte. Auch seine Sicht war nicht mehr die Beste. Leicht verschwommen nahm er seine Umgebung war. So kassierte er einen Schlag von dem Typen, der noch vor ihnen stand. Doch ließ er dies sich nicht auf ihn beruhen. Er schnappte sich den Arm, dessen Faust noch an seinem Magen haftete und ließ sich nach hinten fallen. Der Typ knallte mit seinem Kopf direkt auf den hölzernen Boden, ehe dieser im Holzboden verschwand.
"Bleibt nur noch einer übrig", schlussfolgerte James, ehe er sich wieder aufrichtete. Er sah hinter sich zur Theke, wo sich ein fellbewachsenes Ungetüm aufrichtete und auf sie zu stürmte. Mit einem Mal landete seine Kinnlade auf einem flauschigen Unterarm, der ihn durch die hölzerne Wand und mitten auf die Straße schleuderte.

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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   So Okt 25 2015, 19:47

Dem Weißhaarigen war langsam der viele Alkohol anzumerken, er schwankte eher statt ruhig dazu stehen. Anscheinend war auch seine Sicht eingeschränkt, denn er kassierte einen Schlag in den Magen. Doch statt zurückzuweichen nahm er den Arm des Angreifers und ließ sich nach hinten fallen. Der Kopf des Kontrahenten knallte auf dem hölzernen Boden, der unter dieser Wucht brach.

"Ruh dich aus, ich kümmer mich um ihn", kam es von John. Dieser duckte sich unter dem Schlag weg und rammte den Griff seines Schwertes in die Nieren des Gegners. "Kidney Stone", benannte der Arzt diese Attacke. Und sie zeigte Wirkung, sein Gegner brach mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen.

John sah nur noch aus dem Augenwinkel, wie der Weißhaarige von einer felligen, stämmigen Kreatur durch die Holzwand auf die Straße befördert. Der Pirat zog sein Schwert und musterte die Kreatur, die sich jetzt zu ihm umgedreht hatte. Die Kreatur war in etwa drei Köpfe größer als er und wog bestimmt um die 200kg, schätzte er. Das haarige Ungetüm begann auf John zuzustürmen.

"Jetzt wird es ernst", sprach er mit einer gewissen Freude in der Stimme. Er machte sich bereit um den Angriff mit seinem Schwert aufzuhalten, doch er unterschätzte die Wucht des Angriffes und flog ebenfalls durch die hölzerne Wand.

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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Mi Dez 16 2015, 01:26

Aufgrund der stattgefundenen Kämpfe wurde die "Nicht Verhandel-Bar" zerstört und ist somit nicht mehr im Betrieb, ihr Besitzer ist zudem nach den Kämpfen zusammen mit den Schuldigen verschwunden.

Bitte beachtet dies, wenn ihr zukünftig plant hier ein Play zu starten oder zu spielen.
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BeitragThema: Re: Die "Nicht Verhandel-Bar"   Heute um 17:30

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