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 Das offene Meer (West Blue)

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BeitragThema: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 10 2016, 09:46

Das offene Meer des West Blues befindet sich, sofern man sich an einer handelsüblichen Karte orientiert, im südwestlichen Teil der Welt und grenz nördlich an die Neue Welt, welche jedoch durch den Calm Belt so gut wie unmöglich zu erreichen ist.

Im Nordosten des West Blues befindet sich allerdings ein Eingang zur Grand Line, durch welche man schlussendlich auch (Abenteuer und lebensgefährliche Situationen inklusive) das Paradies erreichen kann.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 10 2016, 13:20

Gildarts|Luc|Lyra|Norton|John come from: Westküste von Las Camp

Der Rothaarige hatte John die Führung überlassen. Im Gegenzug hatte er seinen Einmaster mit einem Tau an dem Ende von Johns Schiff befestigt, wodurch er sich für ein paar Stündchen am Ruder schlafen konnte.
Nur schlief er deutlich länger, als er es geplant gehabt hatte. Die Sonne stand schon verhältnismäßig weit oben und strahlte ihm mitten in sein schnarchendes Gesicht. Doch der Ausnücherungsprozess so wie die bestritten Kämpfe lagen ihn noch in den Knochen, weswegen er weiter schlief.
Während er weiter vor sich hin schnarchte, kam die Zeitungsmöwe vorbei und landete auf seinem Kopf. Mit einem penetranten Picken weckte sie den Rothaarigen auf.
"Ja, ist ja gut, ich steh ja schon auf", sprach er nörgelnd und wedelte mit den Armen über seinem Kopf. Die Möwe flatterte ein wenig, ehe sie auf dem Ruder landete und den Flügel ausstreckte.
"Man, die Weltregierung verlangt ja unheimlich viel für ihr Schundblatt", sprach er noch etwas müde und genervt aus, ehe er dem Vogel seine Hundert Berry zusteckte und die Zeitung entgegen nahm.
Die Zeitungsmöwe flog davon und Gildarts klappte die Zeitung auf. Er rieb sich beim Anblick der Titelseite ein paar mal die Augen, weil er es gar nicht fassen konnte.
Danach zwinkerte er nochmal zur Kontrolle und zwickte sich in die Backe, nur um zu testen ob er auch wirklich wach war.
Doch seine Miene veränderte sich immer mehr in eine Schockstarre mit Sprachlosigkeit.
"Das kann doch nicht wahr sein". brüllte er über das Meer hinaus. Dabei fielen ihm die Steckbriefe aus der Zeitung. Als er die erblickte, war es komplett um ihn geschehen. Er ließ sich auf dem dem Stuhl vor dem Ruder wieder nieder und legte die Zeitung auf sein Gesicht, das über der Lehne hing.

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 10 2016, 13:54

Hisagi hatte es sich in einer der Hängematten auf John's Einmaster gemütlich gemacht und schlief. Der Rest der Truppe schlief auf Gildarts Schiff, also blieb es am übermüdeten Schwertkämpfer wach zu bleiben und die Schiffe zu navigieren. Die Zeit verbrachte er damit sein Schwert zu putzen, wobei dieses ihm fast aus der Hand ins Meer gefallen wäre. Nach dem er sein Schwert wieder verstaut hatte, versuchte er sich auf sein Medizinbuch zu konzentrieren, was ihm schwierig fiel da seine Mitstreiter so laut schnarchten. Er gähnte. Während er weiter versuchte konzentriert zu lesen, hörte er ein gedämpftes gähnen hinter sich. Er murmelte etwas vor sich hin, nur was konnte der Schwertkämpfer nicht verstehen.
"Na ausgeschlafen Luc? Falls du zu Gildarts willst, der ist vor einigen Stunden eingeschlafen, ich bin der einzige der noch wach ist", rief der Schwertkämpfer dem Rosahaarigen laut zu. John musste bei dem letzten Satz laut lachen.
"Wenn du willst, kannst du dich wieder hinlegen, ich habe hier alles in Griff".
Danach widmete John sich wieder seinem Buch und lies Luc aus den Augen. Das war inzwischen der vierte Tag, den John ohne wirklichen Schlaf durchmachte. Auf Trois würde er sich erstmal für ein paar Stunden hinlegen. Bei dem Gedanken an ein warmes Bett musste er grinsen.

Etwas später am Tag...

Von dem anderen Schiff gab es einen lauten Schrei. Laut der Stimme müsste es Gildarts sein, meinte John.
"Was ist den los, Rothaar? Hast du dich nass gemacht", witzelte John.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 10 2016, 14:29

Der Alte hatte einen recht entspannten Schlaf. Keine Albträume. Niemand der unnötig laute Geräusche von sich gab. Der Weißhaarige hatte bis zum Morgen wahrlich eine friedliche Nachtruhe genossen und wollte am liebsten bis Mittag weiter schlafen. Das lag zum Einen daran, dass er keine Lust hatte für die Rasselbande Frühstück servieren zu müssen, zum anderen war sein Schlafkonsum mit den Jahren deutlich angestiegen. Das konnte zumal daran liegen, dass er einfach alt geworden war, aber das würde er wohl nie zugeben.
Nur leider war sein rothaariger Kapitän so freundlich wie ein Sack Kartoffeln. Bei seinem Gebrülle fiel er bäuchlings aus der Hängematte und fiel auf die Schiffsdielen.
Wütend und müde half er sich auf die Füße und lief geradewegs zu Gildarts um diesen einen Faustschlag gegen seinen Schädel zu geben.
"Hey, du Schreihals! Es gibt auch Leute die schlafen wollen!"
Norton atmete entnervt aus und machte sich auf den Weg in die Kombüse. Er kam ohnehin nicht darum hinweg, das Frühstück zu herzurichten. Da konnte er den Rest seiner Wut auch recht abbauen und am Obst auslassen, dass er zu einem Obstsalat machen wollte. Dazu wollte er noch Brötchen aufbacken und sämtliche Beilagen auf Tellern anrichten. Das würde sicherlich nicht nur sein, sondern auch das Gemüt der anderen erheblich steigern.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 10 2016, 22:51

Lyra's Schlaf war auch sehr angenehm. Sie merkte nicht mal das Luc auch aufstand, nein sie war einfach auch erschöpft von den Vorbereitungen. Sie schlief relativ gut, doch bald meldete sich auch ihr Rücken das die Lage nicht gerade sehr angenehm war. Gildarts Ausruf tat dann sein übriges und Lyra schreckte ebenfalls etwas unangenehm aus ihrem Schlaf. Murmelnd rieb sie sich über die Augen und blickte auf den leeren Schlafplatz ihres Verlobten, ehe sie sich langsam raus schob. Sie stemmte die Hände in die Hüften und blickte schliesslich zu Gildarts. "Was soll das?" meinte sie nur und ging ihrerseits zu Luc dem sie die Arme um die Hüften schlang und sich verschlafen an ihn kuschelte. Sie gähnte nochmals auf, ehe ihr Blick schliesslich auf die Zeitung fiel. "Die Zeitung ist da." meinte sie und sah dann auf die Steckbriefe am Boden. Sie wurde bleich ehe sich die bleiche in eine Röte umwandelte und sie bald schon wieder nahe an einem Wutanfall war. "WAS IST DAS?!" sie schnaubte kurz auf ehe sie ebenfalls einen lauten Schrei ausstiess. Das konnte doch nicht ernsthaft wahr sein. Lyra drehte einfach allen den Rücken zu und marschierte zurück in ihre Kajüte. Wenn das ihren Vater nicht auf sie aufmerksam machte, was dann?

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Zuletzt von Lyra Millefiore am Mi Apr 13 2016, 20:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Mo Apr 11 2016, 00:44

Luc war erleichtert als er seinen mittlerweile wohl ausgeschlafenen Kapitän wenige Meter entfernt vom Steuer fand, der gerade dabei war sich die Tageszeitung durchzulesen.
"Guten Morgen." kam es schlicht von ihm, wie er es auch vor einigen Momenten schon zu John gesprochen hatte. Stumm setzte er sich neben den rothaarigen Archäologen und schielte ein wenig in die frische Zeitung. Er war überrascht, dass ihre Aktion von gestern es bereits in ie Lokalpresse geschafft hat!
"Ja Donnerwetter... Gildarts, wir sind berühmt!"
Scherzte er humorvoll mit seinem Kapitän, als jedoch einige Steckbriefe mit ihm unheimlich bekannt vorkommenden Gesichtern aus der Zeitung flogen und sich auf dem Boden verteilten.
Unter anderem auch sein Gesicht.
Er hatte allerdings keine Zeit großartig darauf zu reagieren, als Lyra auch schon aus ihrer gemeinsamen Kajüte spazierte und auf ihn zukam.
Lächelnd nahm er Lyra in die Arme und drückte sie ein wenig an sich, als sie wenige Minuten nachdem sie aufgestanden war auch schon auf Deck stand.
Selbst heute noch durchströmte ihn jedes Mal ein Gefühl der Liebe und Geborgenheit, wenn er Lucy in die Arme nehmen konnte. Er hatte wohl bisher keine falsche Entscheidung in seinem Leben getroffen... Und hoffentlich war ihr fast schon explosiver Abschied von Las Camp nicht der erste, den er bereuen würde.
Er hoffte nur, dass Lyra sein Kopfgeld nicht allzu krumm auffassen würde. Aber da hatte er sich wohl vergeblich Hoffnungen gemacht.
Es dauerte keine Minute ehe Lucy auch schon wütend und dezidiert wieder in die Kajüte begab, die Tür so knallend, dass Luc schon die Befürchtung bekam Norton hätte einen Herzinfarkt erleiden können.
"Na tolle Wurst..."
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Mo Apr 11 2016, 17:18

Gildarts spürte zwar den Schlag auf den Kopf, doch hatte ihn der Schock über den Zeitungsartikel und der ausgeschriebenen Kopfgelder noch sehr unempfindlich gegenüber Schmerzen gemacht, weswegen er weiterhin in seiner Starre verharrte.
Norton verschwand in der Küche, während die anderen sich nach dem Grund für Gildarts Gebrüll erkundigten. Er musste keine Worte darüber verlieren. Das gräuliche, bedruckte Stück Altpapier sprach für sich, sowie die auf bräunlichem Papier aufgedruckten Portraits.
Doch wie Luc war ihm diesbezüglich nicht gerade Lachen zumute. Ganz im Gegenteil. Eigentlich behinderte es ihn dabei, bis Alabasta möglichst unbehelligt reisen zu können. Nun hatte die Weltregierung fast die ganze Mannschaft auf dem Kicker. Sogar Lyra, auch wenn die Weltregierung sie bisher nicht als Gefahr einstufte oder gar nichts von ihr wusste. Aber mit gefangen, mit gehangen.
Und wie Lucy sich bisher gab, konnte er sich nicht vorstellen, dass sie diese Reise lange mitmachen würde.
"Diese Kopfgelder werden uns gehörig in die Suppe spucken, was die Reise auf die Grandl Line angeht. Nicht nur die Marine wird jetzt auf uns ein Auge haben. Kopfgeldjäger, Kriminelle und andere Piraten werden auf uns aufmerksam werden. Ob jetzt gut oder schlecht sei mal dahin gestellt. Ich werde mal Norton von seinem Kopfgeld berichten. Er hat von uns allen immerhin das höchste, was wohl an seiner bewegten Vergangenheit liegt", gab Gildarts von sich und hob die Steckbriefe auf.
Ihm fiel das Portrait von John auf und drückte es Luc in die Hand.
"Zeig John das mal. Ich denke, er wird sich freuen", gab der Rothaarige immer noch mit recht ernster Miene von sich und begab sich in die Kombüse.

Dort angekommen, sah er Norton gerade beim Frühstück vorbereiten. So gut es auch aussah, war ihm einfach nicht danach sich darüber großartig zu freuen.
"Hier Norton. Es gibt Post und Neuigkeiten, die du hören solltest", gab der Rothaarige von sich, ehe er sich auf den Weg zu der Kajüte machte.
Als Kapitän hatte er jetzt seine Rolle einzunehmen und seine Crew zu beschützen. Und dies wollte er nun tun.
"Lyra. Ich möchte jetzt, dass du mich so hart schlägst, wie du kannst. Lass all deinen Frust und deinen Ärger an mir aus. Ich kann es aushalten", sprach er bestimmend und hielt seinen Mantel auf. Auf seiner Brust zierten sich viele Narben, was Lyra sagen sollte, dass Gildarts schon schlimmeres Abbekommen hatte, wenn sie nicht gerade irgendwo versteckte Muskeln hatte.

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Mo Apr 11 2016, 19:16

Von Gildarts Einmaster vernahm der Schwertkämpfer einen kleinen Tumult, allerdings konnte er nicht genau verstehen um was ging. Das war ihm auch ziemlich egal um ehrlich zu sein, er wollte sich endlich schlafen legen. Doch statt einer endlich mal kam um ihn abzulösen, nein stattdessen hielten sie dahinten einen Kaffeeklatsch ab. Sollte er ihnen etwa noch Kuchen bringen? Zähneknirschend steuerte er weiter die Schiffe in Richtung Trois. Vielleicht würde sich irgendwann endlich jemand erbarmen ihn abzulösen. Langsam wurde es auf dem zweiten Einmaster ruhiger. Toll, dachte sich John, die legen sich alle wieder auf die faule Haut und John hatte immer noch keinen Schlaf abbekommen. Er seufzte, als er hinter sich Schritte vernahm. Als sich John umdrehte erblickte er Luc. Er hatte anscheinend etwas für ihn dabei.
"Wie du willst mir was zeigen? Ich dachte du wärst hier um mich endlich abzulösen. Naja dann zeig mal her".
John staunte nicht schlecht, als er den Papierfetzen auseinander faltete. Auf diesem Steckbrief war sein Portrait verewigt. Und das mit einem Kopfgeld von 6.000.000 Berry. Das hebte seine Laune für einen kurzen Augenblick und schob die Müdigkeit zur Seite.
"Da habe ich ja ganz schön Eindruck hinterlassen, bei diesen Blauröcken, muhahaha. Und wie hoch ist deines ausgefallen, Luc", fragte er den Rosahaarigen, der darüber nicht ganz so glücklich schien wie er. Der Schwertkämpfer konnte sich denken wieso.
"Wie hat es den Lyra aufgenommen?"
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Di Apr 12 2016, 20:56

Norton schnibbelte das Obst, schnitt Wurstscheiben von den Rohlingen, würzte den Salat, backte die Brötchen auf und richtete schon mal den Tisch her. Mit Besteck, Servietten, die er sich aus seinem Kram raussuchen musste, da Gildarts keine besaß und stellte schon mal frisch gepressten Orangensaft auf den Tisch.  Und das alles gleichzeitig! Wenn es um Multi-tasking im Gastronomie Bereich ging, war Norton beinahe unschlagbar. Kein Schritt war zu viel, kein Schritt zu wenig. Bei seinem Wohlstandsbauch konnte man sich das gar nicht vorstellen, dass dieser Mann sich so gekonnt bewegen konnte. Aber wie sagte der Weißhaarige gerne mal:"Gekonnt, ist eben gekonnt", und lachte dabei immer schallend.
Seine fröhliche Miene legte sich wieder, als er Gildarts durch die Tür kommen sah. Vom Prinzip her, hatte er seinen Kapitän für heute schon gefressen, aber er wollte mal nicht so sein.
"Man, Kapitän. Jetzt zieh doch nicht gleich so ein Gesicht! So fest hab ich auch wieder nicht zugehauen", versuchte er den Rothaarigen aufzumuntern. Doch dieser ließ es offenbar nicht zu und legte ihm stattdessen ein bräunliches Papier auf den Tresen. Neuigkeiten? Was war denn mit dem los?
Gildarts verließ die Kombüse in Richtung Kajüte, wo zuvor Lyra hin gelaufen war. Vielleicht wollte sich sein Kapitän einfach nur mal hinlegen.
Norton nahm das Stück Papier und drehte es um. Erst war er für einen kurzen Moment geschockt, danach fing er schallend an zu lachen.
"Donnerlittchen, dass waren noch Zeiten, bwahahahahaah! Wo haben sie nur dieses alte Bild ausgegraben", lachte Norton und kriegte sich fast gar nicht mehr ein.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Di Apr 12 2016, 21:46

Lyra wusste nicht was sie fühlen sollte, sie wollte schreien, weinen und fluchen gleichzeitig. Bei den Kajüten legte sie sich erstmal wieder in eine Hängematte und drückte ein Kissen an sich. Sie atmete ein paar Mal tief durch als auch schon Gildarts herein kam. Er präsentierte sich als lebender Boxsack und wollte das sie ihm eine verpasste so hart wie sie konnte. Sie seufzte kurz auf und wusste nicht so Recht ob sie kurz lachen sollte oder ob es ihr noch elender dadurch ging. "Wen ich jetzt meinen Frust an Dir auslasse, dann hat die Marine bald einen Grund mir ein Kopfgeld zu verpassen." Sie stieg aus der Hängematte und sah dann Gildarts nur resigniert an. Doch je länger das sie Gildarts ansah desto mehr war ihr noch nach weinen zumute und sie hatte eher das Bedürfnis sich an Gildarts Brust auszuheulen statt ihn zu verprügeln. Sie wischte sich etwas hilflos über die Augen, aus denen schon ein paar Tränen quollen. Lyra's Zustand konnte man ganz einfach als Überfordert bezeichnen. "Ich will nicht zu meinem Vater." meinte sie nun etwas schluchzend. "Ich fürchte mich davor mich mit ihm auseinander zu setzen. Ich hätte mit Luc ein paar Jahre noch auf Las Camp verbringen können und dann wären wir wieder auf eine andere Insel geflüchtet. Jetzt segeln wir ihm direkt in die Arme und kündigen uns sogar noch mit der Aktion in der Bar an." sie fuhr sich durch die Haare. Lyra die sich lieber hinter einem Wutanfall versteckte als laut zuzugeben das sie vor irgendwas Angst hatte, vorallem vor ihrem Vater, wusste nun einfach nicht mehr weiter.

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Zuletzt von Lyra Millefiore am Mi Apr 13 2016, 20:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Mi Apr 13 2016, 18:58

"Hah, habe eine Millionen für die grobe Einschätzung erhalten, zugeschaut zu haben." sprach der junge Pirat verlegen und kratzte sich am Kopf. John schien es ebenfalls humorvoll zu nehmen, weshalb Luc sich, noch ein wenig fertig von der gestrigen Aktion, in seiner Nähe niedersetzte und laut ausatmete.
"Lyra scheint's aber nicht so gut zu nehmen. Verständlich, so plötzlich wie alles kommt."
Luc schämte sich ein wenig dafür, seine Verlobte so tief mit in die Scheiße geritten zu haben. Aber es jetzt mit ihr auszudiskutieren würde sie nur mehr unter Druck setzen. Seufzend zuckte der Rosahaarige mit den Schultern.
"So wie ich sie kenne wird sie wohl ein mal alles rauslassen müssen... Und da Gildarts gerade seinen Schlussakt angetreten ist, bin ich wohl außen vor..."
Mit gedankenverlorener Mine legte er die Harme an den Hinterkopf und schaute in den Himmel. Bis nach Trois würde es wohl noch eine Zeit lang dauern, das wusste er selbst ohne funktionierendes Zeitgefühl, und bis dahin mussten sie wohl noch einige Zeit totschlagen. Der frisch gebackene Pirat hatte allerdings keine Ambitionen irgendetwas großartig spannendes auf dem Einmaster zu tun, weshalb er lediglich die Augen schloss und ein wenig entspannte. Jetzt konnte er eh nur noch hoffen, dass alles zu ihrem Interesse verlaufen würde.

[Offtopic: Gildarts schreibt nu' einen kleinen Timeskip bis zum Abend x)]
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Mi Apr 13 2016, 20:17

Gildarts und Lyra waren immer noch in ihrem Zwiegespräch. Lyra versuchte sich für alles zu rechtfertigen, was dem Rothaarigen ziemlich egal war. Er wollte auf etwas ganz bestimmtes hinaus, weswegen er Lyra bestimmend dazu anstachelte ihn zu schlagen, so fest sie es konnte. Sie zögerte nochmals einen Moment, ehe sie tatsächlich die Faust gegen seine Brust schlug. Doch hatte die junge Dame nicht die Kraft ihrem Kapitän ernsthaft zu schaden.
Unbeeindruckt sah er die Blauhaarige an und machte ihr die Situation klar. Sie wurden nun verfolgt. Die Kämpfe werden härter sein als bisher und auch sie werde nicht darum herum kommen sich wehren zu müssen. Lyra überlegte ein wenig, ehe sie Gildarts zu stimmte und ihm versicherte sich kämpferisch weiterzuentwickeln. Der Forscher versicherte ihr seine Unterstützung dahingehend, sobald sie auf Trois waren.

Währenddessen hatte Luc den Schwertkämpfer abgelöst, der sich daraufhin zur Ruhe legte. Es folgte ein gemeinsames Frühstück, bei dem die Stimmung noch etwas gedämpft war. Doch im Verlauf dessen hatte die Crew sich ausgetauscht und ihre Probleme untereinander geklärt. Sie waren nun alle wieder dicke miteinander und Norton konnte bis zum Abend nicht aufhören, über sein Portrait auf dem Steckbrief zu lachen und zu schwärmen. Im Alter freut man sich selbst noch über die Fehler anderer.

Am früheren Abend...

Norton hatte mal wieder für alle gekocht und so trafen sich alle in der Kombüse von John's Einmaster. So konnte man noch das Auge auf das Ruder behalten, sofern niemand die Tür zu machte.
"Trois ist nur noch wenige Minuten entfernt und ich freue mich, mit euch alle hier ein neues Abenteuer zu beginnen. Unser Ziel wird es sein, uns sowohl eine Karte für den Weg zur Grand Line, als auch ein geeignetes Schiff dafür zu besorgen."
Gildarts war von ihrem Vorhaben überzeugt. Mit Luc's und Lyra's Kenntnissen in der "dunklen" Szene dürfte wohl nichts schief gehen. Da fiel dem Rothaarigen ein, dass er John noch nicht das Angebot gemacht hatte, seiner Crew beizutreten.
"John, wie du es vielleicht schon gemerkt hast, haben Norton, Lyra und Luc geplant eine Piratenmannschaft zu gründen. Wir kommen ohnehin nicht darum herum. Ich würde mich freuen, wenn du als unser Schiffsarzt bei uns anheuern würdest", verkündete der Rothaarige und erhob seinen Krug, in dem Traubensaft drin war aber Norton es ihm für Wein verkaufen konnte.

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Do Apr 14 2016, 20:52

Nachdem Norton für sie alle gekocht hatte, trafen sich die sechs Mitstreiter in der Kombüse von John's Einmaster. Die Tür hatten sie offen gelassen, damit sie das Ruder im Auge behalten können. Eine kalte Briese blies durch die Tür, der salzige Geruch des Meeres vermischte sich mit dem Duft von Norton's Festmahl. John, der endlich einige Stunden geschlafen hatte, war jetzt wieder entspannter. Und hatte riesigen Hunger. Eine der Nebenwirkungen seiner Gorillaarmtechnik, war der hohe Energieverbrauch, der bei ihm einen riesigen Hunger auslöste. Sein Schwert legte er während er am Tisch saß auf seinen Schoss. Sein Magen knurrte laut, während Gildarts sie auf ihr neues Abenteuer auf Trois einstimmte. Er war ja gespannt, was dort auf sie warten würde. Welche Auswirkungen hatten die Ereignisse und ihre Kopfgelder? Welche Konsequenzen ihr Handeln hatte, würde die Zukunft zeigen, jetzt war es erstmal an der Zeit zu essen und zu feiern. Der Schwertkämpfer wollte gerade zugreifen, als sich der Rothaarige an ihn wandte. Er hörte Gildarts aufmerksam zu, als er erklärte, dass er, Luc, Lyra und Norton geplant hatten eine Piratencrew zu gründen. Er bot John die Rolle des Schiffarztes an. John respektierte Gildarts, dass Angebot ehrte ihn auch, nur war er bereit seine Freiheit aufzugeben und ihm zu folgen? Nein! John war schon immer ein Freigeist, der sich niemanden unterordnete und nur das tun auf das er Lust hat. Er war sein eigener Kapitän. Seine Antwort stand fest. Er schwieg eine Zeit, ehe er mit ernstem Ton anfing zu sprechen.
"Ich hatte damit gerechnet, dass du mich das fragen würdest, mein Freund. Dein Angebot ehrt mich, doch ich muss leider ablehnen. Ich werde meine eigene Piratencrew gründen, werde mein eigenen Kapitän sein und meinen eigenen Zielen entgegen segeln. Jetzt lasst uns aber nicht in schlechte Stimmung verfallen, meine Freunde lasst uns Spaß haben ehe sich unsere Wege trennen!"
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Sa Apr 16 2016, 17:59

Lyra hatte nach dem Gespräch mit Gildarts, bereits schon damit begonnen sich eine Vorgehensweise zu überlegen, wie sie am besten Trainierte. Da sie bisher wenig bis gar keine Erfahrungen gesammelt hatte, wusste sie nicht so genau wie sie das am Ende fertig bekommen würde, aber sie war sich sicher das Luc und Gildarts sie dabei unterstützen würden.
Jetzt am späten Abend, sass sie zufrieden neben ihrem Verlobten und hatte sich sachte an ihn gelehnt um den anderen bei ihrem Gespräch zuzuhören. Es herrschte eine entspannte Atmosphäre bei derer sich die Blauhaarige wohl fühlte und man ihr auch anmerkte das ihre Gereiztheit nun endgültig verflogen war. Als Gildarts nun John den Vorschlag machte ihrer Crew beizutreten horchte auch die junge Blauhaarige auf und blickte gespannt zu John. Es war Schade das er das Angebot ablehnte aber sie nahm es ihm auch nicht wirklich Krumm. Es war schön zu wissen das John seine eigenen Wege gehen würde und sie sich irgendwann vielleicht wieder auf dem Meer begegnen würden. "Dann wünsche ich Dir schon mal viel Glück und hoffe das wir uns bald wieder begegnen werden." sie lächelte ihn freundlich an und sah dann zu Gildarts. "Es wird schwierig im Untergrund ein richtiges Schiff für uns zu finden, aber wen wir die richtigen Kontakte spielen lassen, kriegen wir das wohlmöglich hin." sie war da zuversichtlich. So lehnte sie sich zurück und genoss Nortons Essen und den letzten Abend bevor sie in Trois ankommen würden.

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Sa Apr 16 2016, 20:53

Der rosahaarige Pirat blieb während des gesamten weiteren Tages nach dem Frühstück still und größenteils unbeteiligt, ehe Norton sie auch schon alle zum Abendessen zusammenrief. Zu viel ging dem frischgebackenen Piraten gerade durch den Kopf, als dass er nicht das Verlangen danach gehabt hätte, sich an der frischen Meeresluft ein wenig auszuruhen und nachzudenken.
Zum Abendessen servierte der etwas fülligere Herr, der sich von der gestrigen Aktion scheinbar sehr gut erholt hatte, Schweinebraten mit deftiger Sauce und Kartoffeln... Ein Klassiker im West Blue eben.
Lyra, welche sachte an ihn angelehnt hatte, schien ebenfalls recht wenig Interesse an großem Gerede zu haben, weswegen die beiden schlicht und stumm am Abendtisch saßen, während Gildarts und John sich über einen Möglichen Beitritt in seine Bande unterhielten-
Luc wollte nicht an das Wort "erahnt" denken, aber irgendwie hatte er im Vornherein schon gewusst, dass John mehr ein Freidenker als ein untergebener Mitkämpfer war... Was auch in keinster Weise verwerflich war. Um ehrlich zu sein bewunderte der rosahaarige Pirat ihn sogar ein wenig dafür. Als das Gesprächsthema jedoch zu Wie bekommen wir ein Schiff auf Trois? abdriftete, erhob auch Luc seine Stimme.
"Kommt wohl ganz auf die Umstände in Trois an. Wenn wir es schaffen Shara ein Schiff unter der Nase verschwinden zu lassen, ohne dass sie Lyra oder mich erkennt, sollten wir ein einfaches Spiel haben." sprach er also, nachdem er einen Bissen Braten herunterschluckte.
"Wobei das dann wohl davon abhängt, wie man leicht definiert."

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Sa Apr 16 2016, 21:27

Gildarts hörte dem Schwertkämpfer aufmerksam zu, als er davon sprach der Crew nicht beitreten zu wollen und seinem eigenen Weg zu folgen.
Der Rothaarige konnte es ihm nicht verübeln und grinste daraufhin lediglich.
"Dann lasst uns auf ein tolles und gemeinsames Abenteuer auf Trois anstoßen", stimmte er an und trank, nach dem Anstoßen, genüsslich seinen Traubensaft leer.
Da hatte ihm aber Norton wirklich etwas verkaufen können. Gildarts blieb nüchtern und war dennoch guter Stimmung.
So kamen sie während dem Essen auf ihre Pläne von Trois zu sprechen. Lyra schien etwas besorgt über ihre Chancen auf der Insel zu sein, doch hatte sein Vize-Kapitän Luc die passende Vorgehensweise dafür.
"Dann überlasse ich die Planung ganz dir, Vize-Kapitän! Norton schenk mir noch was...", brachte er noch hinaus, als ihm sein Krug aus der Hand fiel. Das lag nicht daran, dass er doch versehentlich Wein zu trinken bekam. Der Krug hatte sich in eine quaderförmige Hülle gepresst und deformiert.
Der Rothaarige war mehr als erstaunt, als der nun würfelförmige Krug vor ihm auf dem Tisch lag. Er tippte ihn ein paar mal verdächtig an, doch veränderte sich nichts an dem Zustand des Würfelkrugs.
"Was zum Teufel...", fragte er sich, ehe Norton die Stimme erhob.
"Teufel ist genau das richtige Wort! Wann zum Teufel hast du die Gelegenheit gehabt eine Teufelsfrucht zu essen?! Solche Kräfte habe ich auf meinen Reisen zuhauf gesehen!"
Gildarts sah den ehemaligen Barbesitzer ungläubig an. Er wusste selbst nicht, wann er eine Teufelsfrucht gegessen haben sollte. Doch da kam ihm die Erleuchtung.
"In der Ruine haben wir eine alte Frucht in einer Schatulle gefunden! Die sah ganz schön merkwürdig aus, mit diesen ganzen Kringeln und der würfelgleichen Form. Und geschmeckt hat sie auch nicht...", erläuterte er die Geschehnisse in der Ruine, als ihn eine Pfanne mitten im Gesicht traf.
Norton war aufgestanden und ihm diese mitten ins Gesicht geworfen.
"Du Möchtegernforscher! Weißt du denn nicht, dass man die Fähigkeit zu schwimmen verliert, sobald man solches Teufelszeug sich einverleibt?! Ein Leben auf dem Meer kannst du dir damit abschminken", sprach der Alte erbost und zeigte deutlich seine Abneigung gegenüber diesen Teufelskräften.

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Sa Apr 16 2016, 22:03

"Ich hoffe doch das wir uns eines Tages wieder sehen Lyra.
John hoffe wirklich wieder diesen Verrückten Haufen eines Tages wieder zu sehen. In der kurzen Zeit, waren sie ihm alle etwas ans Herz gewachsen. Und dann gab es noch das Versprechen zwischen ihm und Gildarts, den Kampf zwischen den beiden. Auf den Tag freute er sich jetzt schon. Als Gildarts zum trinken anstimmte, nahm sich John seine Flasche Rum und trank diese genüsslich in großen Schlücken zur Hälfte leer. Diesmal wollte er sich allerdings nicht wieder mit Gildarts besaufen, immerhin hatten sie noch einen langen Tag vor sich.
"Ich unterstütze euch natürlich wo ich kann, allerdings muss ich schauen das ein Schiff für mich raus springt. Mit dieser Nussschale komme ich auf der Grand Line nicht weit".
Er wollte sich gerade ein Stück Schweinebraten können, als sich Gildarts Becker in einen Würfel verwandelte. War das gerade wirklich geschehen oder spielten seine Sinne ihm einen Streich? Nein das könnte nicht sein, immer hin hatte er inzwischen geschlafen. Es musste also an einer Teufelsfrucht liegen. Nur wann hatte er sie gegessen, ohne das der Schwertkämpfer das mitbekam?
"Interessant! Wo hast du die den her?"
Nachdem der Rothaarige schilderte wie es zum Verzehr der teuflischen Frucht kam, bekam er vom alten Norton eine Bratpfanne ins Gesicht. Norton erklärte nebenbei noch, dass ein Teufelsfruchtnutzer die Fähigkeit zu schwimmen verlieren würde.
"Da ich eh nicht schwimmen kann, gäbe es für mich keine Nachteile", witzelte er. Er war fasziniert von der neuen Kraft von Gildarts.
"Darf ich dir vielleicht etwas Blut abnehmen? Für meine Forschungen".
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 17 2016, 00:51

Lyra stiess mit Gildarts und den anderen auf ein glorreiches Abenteuer an ehe sie dann auch John zuhörte der sich auf Trois ebenfalls ein Schiff besorgen musste. Auch hörte sie Luc's Einwand das sie Shara wieder ein Schiff vor der Nase wegschnappen mussten. Es missfiel ihr zwar, aber sie hatten keine andere Wahl. "Ja das müssen wir dann wohl, wir können uns morgen etwas einfallen lassen." meinte sie dann lächelnd. Doch dann verwandelte sich ihre Mimik in Unglauben als sie sah das sich Gildarts Krug voll Traubensaft in einen Würfel deformierte. "Heilige!" rief sie aus ehe sie Norton und Gildarts zuhörte. Ihr Blick glitt sogleich besorgt zu ihrem Verlobten. "Hast du auch solch eine Frucht gegessen?" sie hoffte nicht. "Was sind Teufelsfrüchte? Ich habe zwar irgendwann mal davon gehört, aber mir ist es irgendwie wieder entfallen.." die Blauhaarige wusste nicht so Recht was sie davon halten sollte. "Man verliert die Fähigkeit zu schwimmen?" So geheuer war ihr das nicht so wirklich. Langsam dämmerte es ihr wo sie schon mal davon gehört hatte. "Im Untergrund hatten die Teufelsfrüchte immer einen sehr hohen Wert, man konnte sie für sehr viel Berry wieder verkaufen." Ob Gildarts noch irgendein Stück von dieser Teufelsfrucht hatte? Denn damit konnten sie sich locker ein neues Schiff kaufen. "Wo ist der Rest der Frucht die du noch nicht gegessen hast?" kurz glänzte auch wieder die Gier in ihren Augen.

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 17 2016, 16:12

Während die Aufregung um Gildarts neu hinzugewonnene Fähigkeit groß war, nutzte Luc die Gunst der Stunde um sich das letzte Stück Braten zu schnappen und mit Genugtuung zu genießen, ehe er versuchte die Konsistenz des Würfels mit den Fingern auszumachen. An sich fühlte es sich wie ein Feststoff an, auch wenn das innere des Würfels flüssig schien... Irgendwie komisch.
"Das kommt halt davon, wenn man aus Wut in irgendwelche uralten Obstsorten beißt." Merkte er nur noch ironisch an, ehe er selbst etwas aus seinem Krug trank und das Schauspiel betrachtete, in dem Norton Gildarts mit einer Bratpfanne - Weiß Gott woher er die so schnell hatte - seinen Kapitän attackierte.
Wir sind nicht mal zwei Tage eine Bande und schon sowas... Herrlich!
Währen die anderen sich angeregt über Thematik unterhielten, lehnte sich der Rosahaarige also zurück und amüsierte sich prächtig, bis er bemerkte, dass Gildarts ihm in einem mittlerweile irrelevant gewordenen Satz ja aufgetragen hatte, die Vorgänge auf Trois schon mal zu durchdenken... Was allerdings recht schwer sein würde, beachte man, dass er die Insel so gut wie gar nicht mehr einschätzen konnte. Er wusste grob wo Marinehafen und Schwarzmarkt waren... Vielleicht kannte er auch noch den ein oder anderen Namen diverser Untergrundmänner - Aber das war's dann auch schon. Planen konnte sie aktuell also wohl nur, sich auf Trois etwas heißere Informationen zu besorgen.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   So Apr 17 2016, 17:56

Die Pfanne glitt an seinem Gesicht herunter, was aber nur am aufkommenden Blut lag, dass den Untergrund rutschiger machte. Diese landete krachend auf dem Boden. Gildarts war noch ein wenig in Schockstarre, ehe er sich das Gesicht hielt.
"Auauauauauauauau, tut das weh! Ich hab ja schon einige Schläge abbekommen, aber der war einer der härtesten", sprach er etwas wehleidig und hielt sich das Gesicht vor Schmerzen.
Kaum hatte er sich an den Schmerz gewöhnt, fragte ihn John auch gleich nach einer Blutprobe.
"Aus meiner Nase läuft schon Blut. Bedien dich ruhig."
Natürlich hatten einige von ihnen noch ein paar Fragen. Norton dagegen zeigte ihm die kalte Schulter. Er wusste nicht warum, aber die Abneigung gegenüber Teufelskräften war groß in ihm. Und jetzt hatte er selbst welche. Er wusste nicht so richtig, was er damit anfangen konnte, doch wollte er die Kräfte nicht einfach verkommen lassen.
Lyra war dagegen besorgt darüber, ob Luc auch eine Teufelsfrucht gegessen hatte.
Gildarts winkte diese Frage gleich ab und machte Andeutungen, dass lediglich er derjenige war, der hier das Teufelszeug gegessen hatte.
"Keine Sorge, Lyra! Es gab nur eine Teufelsfrucht und die habe ich mit Haut und Haaren gegessen! Es ist also nichts mehr übrig", sprach er ziemlich hektisch, um vorzubeugen, dass sich die Blauhaarige wieder aufregte.

Gildarts versuchte mit Messer und Gabel zu essen, doch hörte seine Teufelskraft nicht auf alles in unbrauchbare Würfel zu verwandeln. So war er gezwungen weder mit Besteck noch mit den Händen zu essen. Er war sich nicht sicher, ob sich das Essen auch eine Quaderform annehmen würde, weswegen er es erstmal sein ließ, irgendwelche Gegenstände zu berühren.
Nachdem er gegessen hatte, war er rundherum seines Fressapparates mit Sauce verschmiert. Mit seinem Arm wusch der diese ab und bewegte sich nach draußen, um diesen Serviettenersatz zu waschen. Da fiel ihm auch gleich auf, dass der Hafen sich schon direkt vor ihnen befand. Sie mussten lediglich noch darauf zusteuern und die Leinen dicht machen.
"Alle Mann an Deck! Wir haben Trois erreicht!"
Alle standen ruckartig auf und bewegten sich an ihre Positionen. Gildarts, Luc und Lyra hüpften auf ihren Einmaster, wobei der Rothaarige genau darauf achtete, nicht ins Wasser zu fallen.
Lyra, Norton und Luc holten die Segel ein, während die beiden Kapitäne das Schiff an den Hafen steuerten.
Die Schiffe wurden dort befestigt und sie betraten über Planken den Landungssteg. Sie verloren keine Zeit und bewegten sich direkt Richtung Innenstadt.

Gildarts|Luc|Lyra|Norton|John go to: Innenstadt von Trois

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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Fr Dez 30 2016, 14:14

~First Post~


Es war mal wieder ein Tag wie jeder andere. Coco wurde von seinem Großvater geweckt und zur Arbeit gezwungen. So wachte er etwas unausgeschlafen auf und reckte und streckte sich. Er hatte letzte Nacht nach der Arbeit noch ein wenig an ein paar Giften geforscht. Die Fortschritte hielten sich recht in Grenzen. Es fehlten ihm schlicht und ergreifend ein paar Testpersonen, die er für das eigentliche Segment ansteuerte. Leider konnte er weder Gäste noch seinen eigenen Großvater dafür missbrauchen, auch wenn seine Hemmschwelle bei Gästen nicht so groß war, weswegen er gezwungen war auf Fische umzusteigen. Er stand auf und zog sich seine gewaschene und getrocknete Kochkleidung an. Der Schwarzhaarige band sich noch sein Stirnband um das Handgelenk und ging von seinem Zimmer direkt in die Küche.
"Bist du auch schon wach?! Mach dich an deinen Platz und bereite alles vor! Wir werden heute viel zu tun haben", sprach sein Großvater in seinem gewohnten grantigen Ton und schnitt gerade Rindfleisch in feine Scheiben. Coco band sich die Schürze um und machte sich ebenso ans Werk.
"Du und deine Vorahnungen", sprach er knapp, als er sich einen Sackkartoffeln nahm und eine nach der anderen in schneller Abfolge schälte und in einen Topf gab.
Sein Großvater hatte desöfteren solche ungewöhnlichen Vorahnungen, die sich selten bewahrheiteten. Doch heute klang es so, als würde es der alte Mann ziemlich ernstnehmen. Coco wollte es einfach mal auf sich zukommen lassen.
Im nächsten Moment hörte der Koch ein Geräusch aus dem Imbissbereich.
Er wartete noch einen Augenblick, um sicher zu gehen, dass er nicht umsonst lief.
"Wir haben einen Gast! Lass ihn gefälligst nicht warten", gab sein Großvater mit voluminöser Stimme von sich und sah dabei nicht auf. Er war weiterhin dabei die Lebensmittel vorzubereiten.
Entnervt atmete der Schwarzhaarige aus, ehe er in den Bereich der Lebensmittelverköstigung ging, welcher nur durch die Schwingtür der Küche abgetrennt war.
Er erblickte einen ebenso schwarzhaarigen Kerl, welcher scheinbar gekommen war, um hier zu speißen. Was sonst sollte jemanden auf ihren kleinen Imbisskarren führen.
So wusch er sich die Hände an seiner Schürze ab und lehnte sich auf die Theke.
"Willkommen. Was kann ich für dich tun? Wir haben heute Eier alá Benedict als Tagesempfehlung", sprach er recht monoton und gelangweilt. Ihr Restaurant war trotz seiner Größe auf alle Wünsche der Kunden vorbereitet und konnte selbst extra vagante Gerichte herrichten. Dafür stand sein Großvater mit seinem Namen und würde es wohl auch noch tun, wenn er nicht mehr auf dieser Erde weilt.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Fr Dez 30 2016, 16:13

First Post

"Bleib noch ein wenig", flüsterte die Rothaarige hinter Flechette, der sich gerade die Stiefel zuband.
Wie war ihr Name doch gleich?, fragte er sich verwirrt. Sein Kopf dröhnte noch von den Unmengen Alkohols, die er in der vergangenen Nacht in sich hinein geschüttet hatte.
"Die Meere sichern sich nicht von allein", entgegnete er süffisant. Es bereitete ihm noch immer eine diebische Freude, seine Offiziersuniform als Tarnung zu missbrauchen, um die Unbedarften um den Finger zu wickeln. In diesen Breitengraden wurden keine Steckbriefe ausgehängt, was der Grund für seinen Aufenthalt war.
Die Konfrontation mit einem Konteradmiral wollte er gerne vermeiden.
"Awww, mein tapferer Retter der Unschuldigen!", schmachtete es hinter seinem Rücken. Als er sich umdrehte, lag sie auf der Seite und bedeckte ihren Körper bis zum Hals mit der Decke, die sie sich geteilt hatten.
Nadja? Nadine? Natha- ne...
"Der muss jetzt aufbrechen", erklärte er mit dem galantesten Lächeln, zu dem er imstande war. Dasselbe Lächeln, mit dem er sie gestern Abend verführt hatte.
Und natürlich wirkte es auch ein zweites Mal.
Sie beugte sich zu ihm und gab ihm einen Abschiedskuss auf die Lippen, bei dem sie vergaß, die Decke festzuhalten, wodurch für einige Herzschläge lang ihr Oberkörper unbedeckt war. Mit sanfter Gewalt löste er sich aus ihrer Umarmung und griff nach seinem Mantel, in dem er seine gesamte Ausrüstung untergebracht hatte und erhob sich. Beim Verlassen des Raumes schlüpfte er in das schwere Kleidungsstück hinein und auf der Schwelle drehte er sich noch einmal um, um ihr einen Kuss zu zu werfen.
Nadira!!
"Mach's gut, Nadira", wollte er sich verabschieden, erntete jedoch einen schockierten Blick.
"Melanie!", erwiderte sie erbost.
Jetzt ist aber wirklich Zeit zu gehen!
"Ciao!" Damit flüchtete er aus dem Hotel. Wie der Zufall es so wollte, hatte gerade ein Imbissschiff angedockt, weshalb Flechette schnell über die Planke hechtete, ehe Melanie sich anziehen und ihn einholen konnte. Dass er vergessen hatte, das Zimmer zu bezahlen, schoss ihm erst durch den Kopf, als er schon auf der anderen Seite war.
Nicht schlimm!, trichterte er sich ein und begab sich an einen Tisch. Er setzte sich dabei so hin, dass er den Eingang im Blick behalten konnte und versteckte sein Gesicht hinter der Speisekarte.
Von drüben konnte er ein wütendes "Wo ist er!!??" hören, doch seine Aufmerksamkeit wurde sogleich von einem Dunkelhaarigen in Beschlag genommen, der sich von der Seite näherte und ihn nach seinem Wunsch fragte.
"Ich nehme..." Er überflog in aller Eile die Karte, während er inständig hoffte, nicht von der Rothaarigen entdeckt zu werden. "...Calamaris in Rum-Sauce." Sofort fragte er sich, was er da überhaupt bestellt hatte.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Fr Dez 30 2016, 20:23

Wie er aus der Mimik herauslesen konnte, schien sein erster Gast des Tages vor irgendwem auf der Flucht zu sein. Auch schien sein Essenswunsch eine Kombination aus einem Hauptgericht und einem Getränk zu sein. Das zauberte dem Koch schon ein sehr leichtes Grinsen ins Gesicht, ehe er sich herumdrehte. Er bückte sich zu einem Schrank mit Vorräten herunter und holte einen Kartoffelsack und ein Netz mit ungekochten Nudeln hervor.
"Wollen sie Kartoffeln oder Nudeln dazu? Zu Calamari kann ich auch Reis empfehlen. Von den Kartoffeln rate ich aber ab", sprach er in einem sarkastischen Ton. Ihm war deutlich bewusst, dass sein Gast erst gesprochen und dann nachgedacht hatte. Vielleicht konnte er ja mit ein wenig Humor die Stimmung seines Gastes beruhigen. Da kam ihm noch eine gute Idee.
Er legte die Zutaten auf die Arbeitsfläche ab und ging zum Schrank mit dem Geschirr. Der Schwarzhaarige griff hinein und verschwand für einen kurzen Moment in der Küche.
"Na? Hab ich doch recht gehabt", gab sein Großvater rechthaberisch von sich, wobei noch ein leichter, siegesbewusster Unterton zu vernehmen war.
Der Jungkoch ignorierte ihn einfach, griff zur Teekanne und schenkte ein.
"Aufgewühlte Gäste einen Tee anbieten? Du scheinst ja doch was von mir gelernt zu haben", gab er etwas leiser von sich und bekam ein stolzes Lächeln.
Coco hob nur kurz die Augenbraue und verschwand wieder im Imbissbereich. Er stellte die Tasse mit grünem Tee zu seinem Gast und sah ihm anschließend ausdruckslos ins Gesicht.
Aus der Küche konnte man nur das Gegrümmel seines Großvaters hören, welcher sich über die Undankbarkeit seines Enkels beschwerte.
"Trinken sie erstmal einen Tee. Genießen sie in Ruhe das Ambiente und entscheiden sich für eine richtige Mahlzeit", appelierte er mehr, als das er es empfahl. Manchmal musste man als Koch einfach aggresiver sein und den Menschen das aufdrücken, was sie wirklich brauchten. Dahingehend waren sich er und sein Großvater zumindest einig. Während er auf die Antwort seines Gegenübers wartete, packte er wieder die Zutaten weg und schärfte seine Messer, damit sie für die Bestellung einsatzbereit waren.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Fr Dez 30 2016, 22:34

Mit Argusaugen beobachtete er über den Rand seiner Speisekarte hinweg die junge Frau, die unter Deck des benachbarten Schiffs verschwand, wobei ihr eine Schar hungriger Gäste entgegenkam, die sich an den exquisiten Leckereien des Imbissschiffes gütlich tun wollten.
Offenbar war das Essen im hoteleigenen Restaurant nicht ganz so beliebt, wie die Betreiber sich das vorgestellt hatten.
Beruhigt wandte sich Flechette dem Koch zu, der mit einer Tasse grünem Tee zurück gekehrt war.
Erst jetzt nahm der Pirat seine Bedienung überhaupt richtig wahr und wunderte sich gleich, ob der Typ überhaupt eine Seele oder irgendwelche Gedanken hatte. Sein Gesicht erinnerte ihn leicht an die gelangweilten Aristokratinnen, von denen sich die jüngeren auch mal hatten verführen lassen: Es war das Gesicht eines Menschen, dessen Alltag grau und monoton, ereignislos und risikoarm war.
Genau so ein Leben wollte Flechette vermeiden, weshalb er ein leichtes Bedauern für den Mann empfand, was auch unwillkürlich in dem "Danke" mitschwang, das er bei Entgegennahme der Tasse äußerte.
Der Empfehlung des Koches folgend, suchte er die Speisekarte nun ein zweites Mal ab, dieses Mal mit der erforderlichen Sorgfalt, während er darauf wartete, dass der Tee abkühlte.
Der war genau das Richtige nach einer Nacht, in der so große Mengen Alkohols geflossen waren, dass er sich nicht mal an den Namen seines ONS hatte erinnern können.
Fisch war wiederum eher ungeeignet, da der ganze Rum seinem Magen ganz schön zugesetzt hatte. Deshalb änderte er seine Bestellung nach gründlicher Überlegung und bestellte sich eine Gemüsesuppe mit Huhn und einem halben Laib Brot.
Während er auf sein Essen wartete, beobachtete er die Gäste, welche rasch sämtliche übrigen Tische sowie die Bar in Beschlag genommen hatten und nippte vorsichtig an dem heißen Tee.
Vielleicht würde sich hier endlich die Gelegenheit bieten, bei einer Piratencrew anzuheuern.
In einem Anflug von Nostalgie vermisste er die Kameradschaft der Marine - jedoch rief er sich wieder zur Räson. Denn die Marine hatte trotz allem seinen Bruder Buck auf dem Gewissen. Und wenn er an die ganzen Neider dachte, die ihm seinen raschen Aufstieg schwer missgönnt hatten, dann war er gleich doch wieder ganz froh, nicht mehr mit diesen Leuten zusammen arbeiten zu müssen.
Da alle Plätze belegt waren, hoffte er, dass er nicht zu lange auf sein Essen warten musste. Denn nun hagelte es Bestellungen.
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BeitragThema: Re: Das offene Meer (West Blue)   Sa Jan 21 2017, 11:43

Ein Schiff nach dem anderen kam an das Imbissboot an und entließ weitere Kunden. Doch wer zuerst kommt, malt zuerst. Daher hatte der Mann mit dem langen Mantel den Vorteil, dass er auch zuerst bedient wurde. Er bedankte sich für den Tee und besah sich nochmals der Speisekarte und bestellte. Die bestellte keine sonderliche Herausforderung für den Jungkoch dar. Aus dem Kühlschrank nahm Coco das vorbereitete Hühnchen heraus, welches schon in kleinere Stücke geschnitten war und ließ es in einen bereits kochenden Topf hinein. Während des Prozesses des Garens machte sich Coco schon daran das Gemüse zu schneiden. Karotten, Bohnen und Blumenkohl schnitt er in weniger als einer Minute zu kleinen und feinen Würfeln und gab diese anschließend in den Topf mit dem Huhn. Anschließend gab er die Suppenkräuter hinzu und ließ alles soweit noch ein paar Minuten köcheln. Währenddessen nahm er einen Laib Weizenmischbrot aus der Brottruhe und schnitt dieses in feine Streifen. Den übrigen halben Laib tat er zurück in die Truhe und richtete die Brotscheiben in einem Korb an, welches mit einem karofarbenen Tuch geschmückt war.
Daraufhin schmeckte er die Suppe kurz ab, gab noch eine Prise Salz und Pfeffer hinzu und ließ den Inhalt des Topfes in einen Suppenteller ein. Auf den Rändern garnierte er alles noch ein wenig mit ein paar Kräutern.
So nahm er sich noch zusätzlich einen Löffel und servierte dem Dunkelhaarigen sein bestelltes Menü.
"Wie bestellt Gemüsesuppe mit Huhn und einem halben Laib Brot. Lassen Sie sich es schmecken", sprach er in einer monoton Tonlage und widmete sich daraufhin gleich den nächsten Kunden zu. Dazu musste er den Tresen verlassen und wie ein Kellner zu den Gästen hinlaufen. Er nahm von allen Kunden die Bestellung auf und musste sich diese nicht mal aufschreiben. Sein Gedächtnis diesbezüglich war recht gut geschult, was ihm einiges an Zeit kostete.
So fing er an zu kochen und rief zu seinem Großvater in die Küche, was er brauchte, wenn es in seiner näheren Umgebung nicht vorhanden war. Wie zum Beispiel das gepökelte Rindfleisch, weiteres Gemüse, welches er zerschnibbeln konnte oder der eingelegte Tintenfisch.
So verging etwa einen halbe Stunde, ehe alle Kunden versorgt waren und sich genüsslich ihrem Essen zuwenden konnten.
Coco sah dem Fremden beim Essen zu, während er eine Putenbrust in Scheiben schnitt.
"Sind Sie auf der Durchreise", fragte er einfach mal ins Blaue und erhoffte sich ein paar interessante Neuigkeiten, die nicht gerade in der Zeitung standen.
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