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 Untergrund-Arena

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Der Geist mit dem NudelholzDer Geist mit dem Nudelholz
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BeitragThema: Untergrund-Arena   So Apr 24 2016, 22:54

das Eingangsposting lautete :

Ein heruntergekommenes, ehemaliges Gefängnis beherbergt nun abermals Gefangene. Die Untergrundarena sieht innen im Prinzip genauso aus wie früher, als das Gefängnis noch aktiv war, jedoch hausen in den Zellen nun die Kämpfer und die einstige Kantine ist nun die Kampfarena. Einzig besonderes ist das Büro des Gefängniswärters in welchem sich der Arena-Champ häuslich einrichten kann und welches einen extra Zugang zur Kantine hat, der im ersten Stock einen extra eingebauten Hochsitz für den Champ aufweist. Die Kämpfer kommen hintereinander durch eine Doppeltür zu der von den Tischen abgegrenzten Kampffläche. Die Zuschauer können es sich auf Stühlen bequem machen.
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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   So Mai 29 2016, 22:54

Gildarts sah den Tritt kommen. Im letzten Moment hob er den Arm vor seinem Gesicht und blockte den Angriff ab.
Er war nicht fest, aber dennoch war Gildarts auf alles gefasst. Wer weiß, wie lange die Schwarzhaarige vorhatte, diesen Kampf zu strecken. Doch bei der Stärke des Tritts war dem Rothaarigen bewusst, dass Karen gleich zu ihrem Plan kommen wollte.
Er verstand seinen Schiffszimmermann und wollte ihm entgegen kommen. Kraftvoll schlug er seinen Arm von sich weg und hoffte so, eine offene Verteidigung bei seinem Gegner vorzufinden.
Doch um es realistisch zu halten und eine glaubhafte Show abzuliefern, musste er jetzt auch verhältnismäßig ernst machen. Es wäre jetzt es jetzt einer seiner schwächeren Angriffe, die gewöhnliche Marinesoldaten von den Füßen heben und ein gutes Stück durch die Luft flattern lassen würde.
"Gorillafaust!"
Er zog die Faust mit dem Eisenhandschuh zurück und schlug Karen auf die Brust. Diese hob es von den Füßen, wie eingeplant, und ließ sie gegen die Gitterstäbe des Gitters krachen, wovon sie abprallte und bäuchlings auf dem Boden landete.
Eine kaum zu deutende Stille trat in der Halle ein. Der Rothaarige hatte einige Sekunden in seiner Haltung verharrt, ehe er sich löste und triumphierend die Hand gen Decke empor streckte.
"Ich...ich kann es...kaum fassen! Der Herausforderer Gildarts hat unseren Champ mit einem Schlag auf die Bretter geschickt", rief der Kommentator in die Lautsprecher Teleschnecke. Das Publikum brauchte ein wenig, bis es jubelnd applaudierte.
"Wir ernennen Gildarts Clive zu unserem neusten Champion! Ab heute wird er das Vorzeigeschild unserer ehrwürdigen Arena!"
Der Rothaarige winkte den Kommentator zu sich heran. Dieser sah verdutzt und kam mit der Teleschnecke zu ihm herunter. Es dauerte ein wenig und die Zuschauer warteten gespannt, was der Rothaarige ihnen zu sagen hatte.
Der Kommentator kam bis zur Tür und reichte ihm den Lautsprecher durch die Gitterstäbe.
"Ich danke ihnen, meine Damen und Herren. Als neuer Champ der Arena von Trois verfüge ich heute, dass jeder tapfere Mann und jede wackere Frau dazu eingeladen ist, den Eisenpiraten anzuschließen und die Weltmeere mit mir unsicher zu machen!

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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Di Aug 02 2016, 21:33

Karen war durchaus froh darüber, dass Gildarts verstanden hatte, dass der Kampf nicht von langer Dauer sein sollte. Dadurch, dass sie nicht sonderlich fest zutrat, konnte ihr künftiger Kapitän den Tritt leicht mit dem Arm aufhalten. Um ihre Deckung zu umgehen, schlug er kraftvoll den Arm weg und holte zu einem durchaus kräftigen Schlag aus, der auf ihre Brust zielte. Karen tat durchaus überzeugend so, als ob Gildarts sie erfolgreich ins Straucheln gebracht hätte und ließ sich von seiner "Gorillafaust" treffen.
Von der Wucht des Angriffs wurde sie dennoch etwas überrascht. Die Kraft holte sie von den Füßen und schleuderte sie heftig gegen eine Zelle. Ihr Kopf schlug an den Gitterstäben an, was ihr mit Sicherheit eine üble Beule einbrachte. Tatsächlich verlor die Schwarzhaarige kurz das Bewusstsein und war erst wieder da, als der Spreche gerade den Piraten zum neuen Champion ausrief
Etwas mühsam rappelte sich die junge Frau auf und blickte den Piraten kurz zornig an. Die Beule würde er noch zurückbekommen. Beziehungsweise würde sie ihn auf seinem eigenen Schiff zu einer Revance auffordern.
Abwartend lehnte sich der ehemalige Champ an die Gitterstäbe und wartete darauf, was Gildarts zu sagen hatte. Die Einladung in seine Crew war keck und durchaus ziemlich dreist. Immerhin war es nicht vorgesehen, dass man dieses Gefängnis einfach so ohne weiteres wieder verlassen konnte, wenn man als Kämpfer zugegen war. Aber Gildarts hatte auch ziemlichen Eindruck gemacht, dadurch, dass er hierher kam und kurzerhand zwei Gegner und den Champ selbst ohne einen Kratzer abgefertigt hatte.
Aufgeregtes Gemurmel war die Folge und scheinbar hatte der Pirat den richtigen Riecher gehabt. Tatsächlich standen einige Zuschauer auf und wollten zum Kampfplatz. Doch Karen selbst war nun die erste, die mit ernstem Blick vor dem Pirat stand und ihren Oberkörper zur angedeuteten Verbeugung neigte. "Gildarts, du hast ehrenhaft und überzeugend gekämpft und ich möchte unter deiner Flagge segeln und dir künftig als Schwertkämpfer und Zimmerfrau zur Seite stehen.", sprach die junge Frau sehr förmlich und schloss sich damit nun gewissermaßen offiziell dem Pirat an.
Während diesem Schauspiel hatt der Leiter aber auch schon seinen Schritt getan und wollte mit seinen Wärtern den Zutritt zum Kampfplatz verhindern. Doch von Reichtum und Abenteuer angetrieben, wurden die ersten Wärter einfach überrant und von ihren Schlüsseln befreit, womit die Tür zur Kampfzelle geöffnet wurde, womit die erste Hürde im Prinzip genommen war.
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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Mi Aug 03 2016, 13:18

Als er seinen Schlag abgegeben hatte, war es schon zu spät. Im Nachhinein bekam er einen wütenden Blick von der am Boden liegenden Karen. Das gab sicherlich ein Nachspiel. Jetzt mussten sie aber erstmal hier rauskommen. Karen kam zu ihm und sprach laut genug, so dass die Teleschnecke ihre Stimme verstärkte. Ihr Bekenntnis zum Beitritt in die Eisenhand Piratenbande war der Auslöser für das nahende Chaos, dass hier in der Arena nun herrschen sollte. Die Türen zum Käfig wurden geöffnet, doch waren die beiden nun wie ein Magnet. Sowohl Wachen, als auch potentielle Crew Mitglieder stürmten in den Käfig hinein. Auch der Leiter der Arena drängte sich durch die Massen, indem er die Besucher am Kragen packte und nach hinten warf. Eine äußerst gute Taktik um vorwärts zu kommen.
"Wir sind umzingelt. Wir müssen versuchen eine Schneise zu schlagen und zu den Ausgängen zu gelangen", schlug der Rothaarige vor und richtete sein Augenmerk auf die ankommenden Wachen, die es durch die rebellierenden Besucher zu ihnen durch geschafft hatten.
"Kängurubeine!
Gildarts machte einen Rückwärtssalto und trat der Wache damit heftig auf die Brust. Diese wurde von den Füßen gehoben und fiel auf drei weitere, die sich jedoch wieder aufrafften.
Einer von ihnen rannte mit seinem Schlagstock auf ihn zu. Diese Werkzeuge der Pein hatte der Forscher schon lange gefressen.
"Und Krabbenschere!"
Er packte den Schlagstock und schleuderte den Besitzer auf die zwei Hinter ihm, die nicht mehr aufstanden. Auch das Opfer seines letzten Angriffs stand nicht mehr auf.
Ein kurzer Blick ging zu Karen herüber, ehe sich weiter auf den Weg zum Ausgang machte. Dabei schlug er im schnellen Lauf ganz normal zu und wich den Schlagstockattacken der Wachen aus.

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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Do Aug 04 2016, 20:32

Gildarts hätte in der Tat ruhig ein wenig sanfter hinlangen können. Doch mehr als einen bösen Blick konnte sich Karen in dieser Situation nun erstmal nicht erlauben. Im Prinzip war es ja nun egal, ob der Chef hier dahinter kam, dass sie das kurzerhand während ihres kleinen Plausches geplant hatten. Dass ihre Stimme nun von der Teleschnecke verstärkt wurde, bekam die junge Frau natürlich mit und war doch etwas überrascht von dem regen Ansturm, der ihre Ansprache auslöste. Sowohl Wachleute, als auch potenzielle Verbündete stürmten in den Raum und somit waren Gildarts und Karen schnell umzingelt, was der Rotschopf unnötigerweise noch aussprechen musste.
Sogleich kam er aber auch mit der logischen Idee, dass sie sich eine Schneise schlagen mussten, womit der Pirat auch sogleich begann, indem er gleich vier Feinde ins Visier nahm, indem er einen als Wurfgeschoss verwendete und auf seine Kameraden schleuderte. Nur der geworfene wurde aber ausser Gefecht gesetzt und im Prinzip zweckentfremdete er auch seinen nächsten Gegner und brachte nun auch dessen Kameraden zu Fall.
Karen indess hatte schon selbst einen ihrer Gegner aufs Korn genommen und duckte sich unter dessen Schlagstock hinweg, ehe sie blitzschnell ihr Holzschwert seitlich gegen dessen Schläfe schlug, wodurch dieser einfach in sich zusammen sackte. Zwei weitere Wärter fielen ihrer Holzklinge ebenfalls zu Opfer, da sie diese mit gezielten Schlägen auf empfindliche Körperstellen ausschaltete.
Kurz darauf war sie neben Gildarts und seufzte entnervt, als sie die Spitze des Schwerts einem weiteren Wärter in die Weichteile hämmerte.
"Ich brauch ein richtiges Schwert, wenn ich wirklich von Nutzen sein soll.", rief sie Gildarts über den Kampflärm hinweg zu. Schnell hastete sie die Treppe hinauf und deutete Gildarts, ihr zu folgen. Irgendwo musste der Aufseher ja sein Büro haben, wo vermutlich ihr altes Schwert auf sie wartete. Hoffentlich war es noch zu gebrauchen. Doch dummerweise wurden sie sowohl von weiteren Wärtern, als auch vom Leiter dieses niederträchtigen Etablissements verfolgt ... und sie kamen gut hinterher. Eigentlich zu Karens Zufriedenheit, war das Büro sicherlich verschlossen und der Schlüssel vermutlich im Besitz des Leiters, den sie so abgrundtief verabscheute, machte sie immerhin ihn für ihre Lage verantwortlich.
Endlich kam sie tatsächlich an einer verschlossenen Holztür an, die jedoch ihrer Meinung nach nicht sonderlich stabil aussah. "Ey, Forscher! Ich brauch mal eben nen Schlosser.", meinte sie ruhig, ehe sie sich den heranstürmenden Wärtern entgegenstellte und drei von ihnen mit einem gezielten Hieb entwaffnen konnte. Durch geschickten Einsatz ihrer Beine konnte sie sich ihnen entledigen und hoffte derweil, dass Gildarts die Tür aufbrechen konnte, immerhin sollten seine Muskeln ja zu was nütze sein.
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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   So Aug 07 2016, 11:23

Wie auch der Piratenkapitän, kämpfte sich Karen durch die Wachen. Aus den Augenwinkeln sah er, wie sie sich mit ihrem Holzschwert zur Wehr setzte und sie gekonnt ausschaltete. Es war vom Champion dieser Arena wohl auch nichts anderes zu erwarten.
In diesem Kampfgetümmel kam von ihr der Wunsch nach einer richtigen Klinge. Und so wie er sie einschätzte, hatte sie wohl auch ein ganz bestimmtes Schwert im Sinn.
"Ich geb dir Rückendeckung", versicherte er ihr und folgte ihr die Tribüne hinauf.
Einige Wächter, die sich speziell diese zwei Unruhestifter zum Ziel hatten, verfolgten sie natürlich und kamen gefährlich nahe. Im Vorbeigehen schaffte es der Rotschopf einige Gegenstände nach ihnen zu schleudern, die sie nicht nur ins Wanken brachten, sondern auch zu Fall.
Beim Büro angekommen, war klar was die Schwarzhaarige brauchte. Von ihnen beiden war sie diejenige, die mehr Ambitionen für handwerkliche Tätigkeiten hatte. Doch war dafür keine Zeit. Deswegen fragte sie nach jemanden, der die Tür aufschlagen konnte.
"Überlass das mir! Kamelhöcker!"
Der angewinkelte Ellebogen durchbrach das Schloss und riss die gesamte Tür aus den Angeln. Gildarts wollte gerade einen Schritt hinein wagen, als überdurchschnittliches Rumpeln seine Ohren erreichte.
Es muss der Leiter gewesen sein.
"Hol dir, was du brauchst. Ich verschaffe dir ein wenig Zeit", sprach er entschlossen und mit tiefer Stimme und ging langsam auf ihren Gegner zu.
"Gjahahahaha, glaubst du wirklich, dass ihr beiden so einfach hier rauskommt? Diese Idee könnt ihr euch gleich wieder abschminken! Dies hier ist meine Arena und euer Zuhause! Ich bin der Vater und ihr seid meine Kinder! Und jetzt wird es Zeit für eine Lexion von Vater zu Sohn!"
Gildarts und Yosaku sprangen gleichzeitig aufeinander zu und erhoben die Fäuste.
Der Pirat wusste ganz genau, dass dieser Kampf sicherlich einfach werden würde. Er musste gleich von Anfang an ernst kämpfen, sonst würde er in der ersten Runde schon K.O. gehen.
"Elefantenrüssel!"
Die eisenbewehrte Hand schnellte auf die blanke Faust vom Arenaleiter zu. Beim Aufprall wurde eine Druckwelle freigesetzt, die die umstehenden Wächter davonfegte.
Nachdem sich der Wind gelegt hatte, standen sie immer noch so da und drückten die Fäuste aneinander.
"Ist das alles, was du auf dem Kasten hast?"
Yosaku zeigte deutlich weniger Anstrengung, als der Rothaarige tat. Diesem standen jetzt schon der Schweiß im Gesicht. Der Elefantenrüssel war einer seiner mächtigsten Techniken und hätte jedem anderen die Faust, wenn nicht sogar den ganzen Arm gebrochen.
Während er über seinen nächsten Schritt nachdachte, schnellte die zweite Faust an. Durch die hohe Geschwindigkeit, die sein Gegner an den Tag legte, schaffte er es lediglich mit einem Arm zu blocken.
"Und aufwärts!"
Er wurde in die Luft gehoben und traf hart auf die Decke, von der er abprallte und krachend auf der Tribüne landete.
"Wäre auch langweilig geworden, wenn wir es vor der Grand Line nur mit Schwächlingen zu tun hätten", grinste der Rothaarige und raffte sich wieder auf.
"Selbst wenn du es hier raus schaffen solltest. Bei deinem Kraftniveau wird die Grand Line für dich und deine Freunde das Grab werden, gjahahahahaha!"
Entschlossen stand der Piratenkapitän wieder aufrecht und spuckte ein wenig Blut aus seinem Mund.

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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   So Aug 07 2016, 19:39

Natürlich blieb die Schönheit mit den bernsteinfarbenen Augen nicht untätig. Statt dem muskelbepackten Kerl die ganze Arbeit zu lassen, schlug auch sie einige der Wärter auf ihren Weg zum Büro des Leiters nieder. Ihr stumpfes Holzschwert war dabei aber nur Mittel zum Zweck, wie sie ihrem Begleiter recht schnell klar machte.
Ganz der Kavallier, wollte Gildarts ihr natürlich Rückendeckung geben, was diese aber trotz der stumpfen Waffe nicht wirklich nötig hatte. Zumindest gegen das eher schwächere Gemüse konnte sie sich ohne wirklich große Mühe durchsetzen. Ihre Präzision und Geschwindigkeit brachten ihr zumindest bei dem Kanonenfutter den Sieg, aber den Leiter würde sie mit diesem Holzschwert weniger gefährden können. Und genau aus diesem Grund bat sie Gildarts, die Bürotür aufzubrechen, was der Rotschopf freundlicherweise sogar erledigte.
Kurz darauf trat jedoch der Leiter auf den Plan. Gildarts stellte sich diesem mutig entgegen, was die schwarzhaarige Frau jedoch unkommentiert ließ. Schnell huschte sie in das Büro und hörte nur die Kampfgeräusche und Worte, die Gildarts und Yosaku miteinander wechselten. Doch ihr Hauptaugenmerk lag darin, ihr eigenes Schwert oder eine andere brauchbare Klinge zu finden. Dumerweise wurden sie womöglich in der verschlossenen Truhe aufbewahrt. Das Schloss war massiv und würde sich nicht so einfach mit roher Gewalt entfernen lassen, was Karen aber dennoch versuchte, indem sie mit ihrem Holzschwert drauf hämmerte. Natürlich war dies nicht von Erfolg gekrönt und sie zerbrach das hölzerne Teil am Schloss, wodurch sie gezwungen war, sich im Raum genauer umzusehen.
Da stach ihr glücklicherweise dennoch ein brauchbares Utensil ins Blickfeld, welches auf dem Schreibtisch thronte. Eine Steinschlosspistole, welche sogar geladen war. Eine Waffe, die eigentlich im Kampf hätte helfen können, aber nicht in den Händen einer Frau, die den Schwertkampf fröhnte und von Schusswaffen lieber Abstand nahm, da sie keinerlei Talent fürs Schießen hatte. Doch nun war Not an der Frau und sie wusste keinen besseren Ausweg, als dieses unliebsame Gerät zu zweckentfremden. Sie hob die eigentlich leichte Schusswaffe mit beiden Händen und zielte mit zusammengekniffenen Augen auf das Schloss, ehe sie abdrückte. Ein lauter Knall und das zu Boden fallende Schloss sagten der Frau, dass sie erfolgreich getroffen hatte. Da sie keine Ahnung hatte, wie sie das Ding nachlud, warf sie es einfach zur Seite und machte sich über die Truhe her, wo sie endlich nach so vielen Jahren wieder ihre Klinge erblickte. Ihre Augen funkelten und ihr Lächeln war vermutlich wunderschön. Aber ihre Gedanken waren alles andere als freundlich gesinnt.
Kurz darauf trat sie seelenruhig aus dem Büro und erblickte einen der Wärter, der sich heimlich mit gezücktem Messer auf Gildarts stürzen wollte. Eiskalt starrten ihn die bernsteinfarbenen Augen an, ehe ein einzelnes Wort seinen Untergang besiegelten. "Grabklinge!", war dieses Wort und Karen zückte dabei ihr Schwert und enthauptete beinahe den unglückseligen Kerl, der ihrer Klinge im Weg war. Mit eiskalter Miene richtete sie wortlos die bluttriefende Spitze ihres Schwerts auf den Leiter der Arena.
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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Mi Aug 10 2016, 21:05

Gildarts hörte hinter sich plötzlich nur das Zischen einer Klinge, ehe man ein Poltern vernehmen konnte. Die Ursache rollte dafür rollte an ihm vorbei, woraufhin er vorerst seine Miene beibehielt, aber dann grinste.
"Ich hoffe, du hast nun alles. Ein zweites Mal wird der Traum aller Schwiegermütter hier, mich nicht schonen."
Ein Knallen folgte. Jedoch kam dies von Yosaku, der seine Fäuste aneinander geschlagen hatte.
"Das hast du verdammt gut erkannt."
Sein Blick wanderte zu Karen, die er mit einer Mischung aus wahrem Zorn und gespieltem Verlust ansah.
"Karen willst du dieses Leben wirklich aufgeben? Ich habe dich immer fair behandelt, auch wenn du nur eine Frau bist. Und sieh was aus dir geworden ist. Durch dich hab ich mehr Geld eingenommen, als ich aufgeben konnte. Und das nur, weil immer jeder gegen dich gewettet hat. Selbst als du Champion der Arena warst, haben sie weiterhin gegen dich gewettet! Gjahahahahaha!"
Gildarts Miene verfinsterte sich und ein Schatten legte über seine Augen. Er hadert mit sich, nichts unüberlegtes zu tun.
"Solcher Abschaum wie der verdient eine Abtreibung, oder was meinst du, Champ?"
Er wartete die Antwort seiner Begleiterin ab, ehe nickte und sprang auf seinen Gegner zu.
"Kamelhöcker!"
Gildarts winkelte den Arm an und wollte den Ellbogen in seinen Gegner rammen.
Yosaku holte mit der Faust aus und wollte Gildarts damit direkt treffen. Doch dieser hatte damit schon gerechnet. Er nutzte seinen Schwung um eine 360 Drehung zu vollführen und eine andere Technik zu verwenden.
"Und Haifinne!"
Seine Handkante wanderte an die Schläfe seines Gegners. Doch die freie Hand seines Gegners hielt jedoch den Angriff ab.

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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Sa Aug 13 2016, 22:35

Das blasse Gesicht der schwarzhaarigen Frau zeugte von einer gewissen Genugtuung, als sie mit einer scharfen Klinge dem Mann gegenüberstand, der zwar ihren stark verbrannten Arm versorgen ließ, sie aber auch in diese Jauchegrube befördert hatte. Endlich konnte sie sich an dem Mann rächen, der sie erst in diese hässliche Lage gebracht hatte. Ihre bernsteinfarbenen Augen zeigten ihre Wut, jedoch blieb sie selbst relativ ruhig und konzentriert, weshalb sie dem Humor Gildarts nur mit einem Kopfnicken antwortete.
Kurz darauf schlug Yosaku seine Fäuste zusammen und schenkte Karen einen Blick, der seinen Zorn und seinen Verlust ausdrücken sollte. Natürlich war letzeres nur gespielt, würde er jeden wie ein Stück Dreck wegwerfen, wenn dieser nicht mehr von Nutzen war. Und das traf ja nun auf Karen zu. Vielleicht würde er sie ja zumindest nicht umbringen und als ganz besonderen Sklaven halten wollen. Wer wusste schon, wozu dieser Mann alles Imstande war. Indess versuchte der Leiter aber mit Worten die schwarzhaarige Schönheit doch umzustimmen, womit er aber auf taube Ohren stieß. Seine Worte vernahm sie aber dennoch. "Am meisten Geld hast du doch damit verdient, dass du deine treusten Kunden dabei zusehen ließt, wie deine Schoßhündchen sich mit mir vernügen durften.", meinte die junge Frau barsch und nickte dann wieder Gildarts zu, ohne den Leiter aus den Augen zu lassen. "Bereite dich auf den Tod vor, Yosaku!", riet sie dem großgewachsenen Mann und steckte ihr Schwert zurück in die Saya. Ihre Hand hielt jedoch weiterhin den Griff des Schwerts und sie ging ein wenig in die Hocke, während ihr künftiger Kapitän zum Angriff überging.
Anders als bei den Kämpfen zuvor ging er diesmal offensiver zu Werke und setzte sofort einen heftig wirkenden Ellbogenhieb an, welchen er aber durchaus elegant in einen aus der Drehung heraus ausgeführten Handkantenschlag umwandeln konnte. Doch Yosaku konnte, obwohl es so aussah, als sei er durch seinen angedeuteten Faustschlag offen, den Angriff mit der freien Hand rechtzeitig abblocken. Doch er hatte eben zwei Gegner und das war sicherlich nicht einfach, trug Karen immerhin eine scharfe Klinge. "Sturmschlund.", hauchte die höchst konzentrierte Frau bloß, ehe sie nach vorne schoss, ihr Schwert zückte und versuchte, den Leiter unterhalb seines an die Schläfe gehobenen Arms aufzuschlitzen. Dieser konnte sich aber vor der Klinge wegdrehen und entging so einer durchaus gefährlichen Verletzung, traf ihn doch nur die Spitze der Klinge und fügte ihm nur eine kleine Schnittwunde zu.
Karen steckte gerade ihr Schwert wieder weg und drehte sich um, als sie das Bein Yosakus auf sich zukommen sah. Er vollführte in der Drehung tatsächlich einen Tritt, weshalb die schwarzhaarige Schönheit erneut ihr Schwert zückte und ihre Grabklinge ausführte, wodurch sie durch den Fuß ihres Kontrahenten schnitt, was Yosaku ein tiefes Knurren entlockte. Doch nutzte der Leiter den immernoch vorhandenen Schwung, trat auf den frisch verletzten Fuß auf und versuchte Gildarts mit einem Beinfeger von den Füßen zu holen.
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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   So Aug 14 2016, 14:47

Seine Schiffzimmerfrau nutzte die Gelegenheit der Schutzlosigkeit ihres Gegners und versuchte es mit einem Schwerthieb auf seine Schläfe, während Gildarts ihn mit einem Manöver zu einer offenen Deckung verschafft hatte. Jedoch drehte sich Yosaku von der Klinge weg, wodurch Gildarts sich ebenfalls entfernen musste, um nicht versehentlich getroffen zu werden. Doch konnte er Blutspritzer vernehmen. Die Schwarzhaarige hatte ihn im Gesicht getroffen, auch wenn es nur ein kleiner Kratzer war. Ihr Gegner zeigte deutlich, dass er ein hohes Kaliber innerhalb des Southblues war.
Der Hüne ging daraufhin zum Angriff über. Sein Ziel war diesmal Karen, von der er nicht so großen Widerstand erwartete.
Karen schaffte es nicht mehr rechtzeitig auszuweichen und versuchte es mit einem Schwerthieb. Ihre Klinge traf das Bein von Yosaku, konnte es aber aus ihrem Schwung nicht herausbringen. Der Rothaarige sah den Fußfeger kommen und sprang leicht auf, um der Attacke zu entgehen. Doch Yosaku gab nicht auf. Auf seinen Fußkick folgte ein gerader Schlag, der das Gesicht von Gildarts anpeilte. Dieser schaffte es geradeso seine Arme zu überkreuzen. Durch die Abwehrhaltung konnte er den meisten Schaden abwehren und schleifte am Boden entlang. Doch der Druck war zu heftig, weswegen er gegen die Gefängnismauer prallte. Eine große Staubwolke und ein lautes Krachen entstand.
Gildarts stand noch in der Abwehrhaltung, doch liefen ihm nun zwei Blutrinnsale an seinen Schläfen herunter. Auch atmete er schwer.
Plötzlich hörte er ein Knacken hinter sich. Ein leichter Lufthauch fand seinen Nacken und kühlte seine verschwitzte Haut.
"Ihr Mistgören seid 100 Jahre zu früh dran, um mir etwas anzuhaben. Durch das Jio-Ken spüre ich keinerlei Schmerz! Ihr müsst mich schon köpfen, wenn ihr mich loswerden wollt. Gjahahahaha! Ihr werdet hier niemals herauskommen!"
Gildarts biss die Zähne zusammen, auf die Worte ihres Gegners hin und drehte sich zur Gefängnismauer um. Yosaku schaute nur verdutzt.
"Elefantenrüssel!"
Seine eisenbewehrte Faust flog auf die Gefängnismauer zu und brachte das ganze Mauerwerk zum Beben. Es war so, als hätte Gildarts mit diesem Schlag den ganzen Staub, der sich über die Jahre abgelagert hatte, abgeklopft. Doch folgte darauf eine Erschütterung, die ein großes Loch in der Gefängnismauer riss. Der riesige Teil der Mauer fiel geradewegs auf den Rothaarigen, der seine rechte Hand nur ausstreckte und sie auffing.
"Weist du, was das ist, Champ? Das ist der Weg zur Freiheit! Wir müssen lediglich nur noch diesen Wegelagerer aus dem Weg räumen!"
Die Wut in Yosaku stieg weiter an.
"Wie ihr wollt! Jetzt zeige ich euch, was solche Grünschnäbel wie euch auf der Grand Line erwartet! Qigong!"
Ihr Gegner schlug die flachen Hände aneinander. Der Boden begann zu beben, während sich die Muskeln immer weiter anspannten und ausdehnten. Auch seine Körpergröße nahm zu und stieg auf drei Meter an.
Es war jetzt Zeit für die beiden aus der Eisenhand Piratenbande diesen Kampf zum Ende zu bringen.
Gildarts nahm den riesigen Teil der Gefängnismauer mit zwei Händen und warf diesen geradewegs auf Yosaku zu.
Der Piratenkapitän rannte hinterher und sah Karen an.
"Wir müssen unsere Angriffe kombinieren", rief er ihr zu und zeigte dabei auf seine Faust. Er wollte seinen stärksten Angriff dazu nutzen, um Karen eine unglaubliche Geschwindigkeit zu verschaffen, mit der Yosaku nicht so schnell rechnen würde. Der Felsen sollte lediglich als Ablenkung dienen.

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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   So Aug 14 2016, 18:42

Karen hatte es tatsächlich geschafft, ihren Peiniger zu verwunden. Eine kleine Wunde, aber die sollte eigentlich auch Schmerzen verursachen. Doch Yosaku war davon wenig beeindruckt. Auch als die schwarzhaarige den Fuß ihres Feindes aufschlitzte, zuckte dieser nichtmal mit der Wimper und setzte seinen Angriff fort, als würden ihn seine Verletzungen gar nichts ausmachen.
Gildarts schaffte es indess den Angriff Yosakus zumindest abzuwehren, wurde aber gegen die Wand des Gebäudes geschleudert. Der heftige Aufprall ließ einiges an Staub aufwirbeln und schien das Mauerwerk geschwächt zu haben. An Gildarts ging es natürlich auch nicht spurlos vorbei, blutete er am Kopf und sein Atem ging schwerer als zuvor.
Nun klärte der niederträchtige Hüne auf, warum seine Verletzungen ihn nicht behinderten. Jio-Ken war ein starkes Mentaltraining, dass den Körper gegenüber Schmerzen unempfindlich machen konnte. Gleichzeitig gab er aber auch übermütig einen Hinweis, dass nur ein tödlicher Treffer ihn aufhalten könnte. Interessiert zog Karen eine Augenbraue hoch. Dann musste sie eben nochmal auf seinen Kopf zielen. Doch dann drehte sich Gildarts zur Wand und schlug auf sie ein, was dazu führte, dass das ohnehin geschwächte Mauerwerk letzendlich in sich zusammenbrach. Einen der Trümmer fing der Rotschopf einfach auf und erklärte, dass dies der Weg zur Freiheit sei.
In ihrer Konzentration nickte sie bloß, ehe der Leiter auch schon wieder das Wort ergriff. Seine Wut war kaum zu überhören und er setzte seine mächtigste Fähigkeit, das Qigong, ein. Sein Körper schwillte noch übler an, wurde jedoch muskulöser. Doch selbst das kleine Beben brachte die Schwertkämpferin nicht wirklich aus der Ruhe. "Endlich zeigt der aufgeblasene Gockel seine wahre Gestalt!", rief Karen spöttisch und lachte den großgewachsenen Mann offen aus. Eine Sache, die zwar nicht ihrer üblichen Vorgehensweise entsprach, aber in dieser Situation wohlüberlegt war. Tatsächlich reagierte Yosaku auf den Spott mit gesteigertem Zorn, worauf Karen spekuliert hatte. Seine Statur machte ihn definitiv langsamer und genau das war wohl auch Gildarts aufgefallen, der Karen zurief, dass sie ihre Angriffe kombinieren müssten.
So war der Rotschopf den Fels auf Yosaku, rannte hinterher und deutete auf seine geballte Faust. Diesen Wink verstand die konzentrierte Frau nur zu gut. Er wollte ihr größere Geschwindigkeit verleihen, indem sie seinen Fausthieb als Abschussrampe nutzen sollte. Drum sprang die junge Frau brav auf die Faust, während Yosaku erwartungsgemäß den Felsen mit einem Fausthieb zertrümmerte. In diesem Moment war Karen unheimlich konzentriert und wurde ganz nach Plan von Gildarts auf den aufgeblasenen Yosaku geschleudert. "O brilliante Klinge aus kaltem Stahl, vertreibe die ewige Finsternis und vernichte meinen Feind.", rezitierte Karen leise ein uraltes Mantra, ehe sie durch die Luft flog und ihren Gegner mit ihrem Blick durchbohrte.
Der Klang einer gezückten Klinge und das kurze Aufblitzen derselben waren das einzige, was man von der Gestalt warnehmen konnte, die an dem riesigen Kerl vorbeihuschte. Kniend kam Karen zum Halt, ihr Schwert seitlich ausgestreckt, die Augen geschlossen. Langsam richtete sich die Frau wieder auf, schwang ihre Klinge schwungvoll, ehe es bedächtig zurück in die Saya geleitet wurde. Beim leisen Einrastgeräusch des Schwerts schoss plötzlich aus einer klaffenden Wunde am Hals Yosakus das Blut in einer einzigen Fontäne und sein Kopf kippte zur Seite, sein letztes Wort nurmehr ein verzerrtes Röcheln. Letzendlich fiel der aufgedunsene Körper in sich zusammen. Hörbar seufzte die schwarzhaarige Frau und Karen war endlich frei.
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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Mo Aug 15 2016, 15:01

Das künftige Mitglied der Eisenhand Piraten verstand seine Andeutungen zu einer Kombinationattacke. Der Rothaarige spannte seine gesamten Muskeln im rechten Arm an und begab ihn in Position. Die Schwarzhaarige machte einen leichten Hüpfer und legte ihren Körper in eine Horizontale.
"Nashorn...", sprach er vor dem Losschicken seiner eisenbewehrten Faust aus, ehe sie auf die Fußsohlen der Schwertkämpferin trafen.
"...Sturmschlund!"
Bei diesem Wort schoss Karen wie ein Pfeil mit einer hohen Geschwindigkeit auf ihren Gegner zu. Dieser bekam dank des Felsen nicht mit, was die beiden Piraten vollzogen. Diesen zerschlug er mit einem Faustschlag und sah seinem Ende entgegen. Im Flug vollführte Karen einen schnellen Schwertstreich und landete leichtfüßig hinter ihm.
Sobald ihr Schwert in der Scheide verschwand, trat ruckartig Blut aus der Hauptschlagader von Yosaku. Ein paar schmerzverzerrte Worte, die nicht deutbar waren, verließen noch den Mundraum ihres Gegners, ehe er umkippte.
Der Rothaarige ließ die Anspannung aus seinem Körper kippen und konnte sich gerade so noch an einem Trümmerteil festhalten. Dies war schon sein zweiter Kampf in kurzer Zeit, indem er alles geben musste. Doch merkte er, dass die Nebenwirkungen seit dem letzten Kampf geringer geworden waren, wenn auch nur geringfügig. Seine Hand zitterte nicht mehr so sehr, wie beim letzten Mal und auch die schwere seines Körpers hatte abgenommen. Ihm war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, welche Dimensionen sein kämpferischen Können erreichen würde, doch konnte er es erahnen. Sollte sich mal wieder die Gelegenheit ergeben, würde er das Training wieder aufnehmen. Dies war er sich und seiner Crew schuldig.
Doch nun musste er sich um seine Crew kümmern. Diese wussten womöglich noch nichts von seiner Entführung und seinem derzeitigem Aufenthaltsort.
Im Hintergrund tobten die Kämpfe der Wächter und Zivilisten weiter, während er sich dem Leichnahm von Yosaku und der lebendigen Karen näherte.
"Bisher habe ich meine Kräfte noch nie als Katapult verwendet. Ich hoffe, dass du keinen Schaden davon getragen hast", fragte er bei seiner Schiffszimmerfrau nach.
Sein Blick fiel auf ihren besiegten Gegner. Aus dessen Brusttasche lugte etwas in Papierform heraus.
Gildarts griff hinein und holte einen Umschlag heraus. Dieser hatte ein Siegel mit überkreuzten Dolchen, welches der Rothaarige nach kurzer Betrachtung durchbrach. Der Inhalt war ein Brief und eine Karte. Den Brief wollte er nach ihrem Entkommen lesen, da hierfür zu wenig Zeit war. Sollten sie entdeckt werden, würde sich ihre Flucht verzögern, was für ihre derzeitige Verfassung nicht so gesund wäre. Doch als er die Karte aufrollte, fiel ihm sofort etwas auf. Auf dieser waren Trois und der Weg zum Rivers Mountain eingezeichnet! Dies war ihre Fahrkarte zur Grand Line.
"Die Karte zur Grand Line haben wir. Lass uns verschwinden, bevor noch jemand auf uns aufmerksam wird", schlug Gildarts vor und begab sich zu dem selbst geschaffenen Ausgang.

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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Mo Aug 15 2016, 18:21

Sie hatte es geschafft. Nur wenige Schritte trennten sie von der Freiheit. Niemand konnte sie mehr aufhalten, dieser Hölle zu entfliehen. Ihren Häscher hatte sie dank der Unterstützung Gildarts erledigen können. Tatsächlich hatte er ihr ohne Vorbehalte geholfen, einfach aus dem Grund, weil er einen Schiffszimmerer brauchte und sie versprach, sich ihm anzuschließen. Gegenseitiger Nutzen nannte man sowas, aber sie hatte ja bereits mit Piraten zu tun gehabt und Gildarts wirkte eher wie ein ehrenwerter Mann, als ein blutrünstiger Verbrecher. Unter dessen Flagge konnte sie guten Gewissens segeln und ihrer Arbeit nachgehen. Natürlich würde sie auch kämpfen, aber im Moment wünschte sie sich nichts sehnlicher als ein wenig Frieden auf offener See. Leider würde die Marine da wohl nicht einfach so mitspielen, aber womöglich blieben sie ja zumidnest für ein Paar Tage verschont.
Diesen Gedanken ging sie nach, ehe Gildarts sie ansprach. Er schien sich tatsächlich um ihre Gesundheit zu sorgen, doch schüttelte sie den Kopf. "Das nächste Mal sorg einfach dafür, dass mir keine spitzen Steine ins Gesicht fliegen, wenn du mich wieder durch die Luft schleuderst.", gab die junge Frau mit einem leicht schrägen Lächeln als Antwort, ehe sie ihren Kapitän näher betrachtete. Er war erschöpft, das konnte sie sehen. Seine Attacke, mit der er die Schwertkämpferin durch die Luft gefeuert hatte, schien ihm übel zuzusetzen. Doch das wusste er wohl selbst gut genug, weshalb sie ihn damit in Ruhe ließ.
Dieser hatte sich indess an der Leiche Yosakus zu Schaffen gemacht, fiel ihm anscheinend etwas auf. Kurz darauf zog er einen Umschlag aus der Jacke des Toten und überprüfte nach kurzem Überlegen dessen Inhalt. Ein Brief und eine Karte kamen zum Vorschein, jedoch hatte er anscheinend vor, den Brief erst dann zu lesen, wenn sie auch Zeit dafür hatten. Eins musste sie dem Rotschopf lassen, er war nicht blöd. "Das musst du mir nicht zwei Mal sagen. Ich hab schon viel zu viel Zeit an diesem Ort verbracht und werde ihn sicherlich nicht vermissen, Gildarts.", sagte Karen auf die Worte des Piratenkapitäns und trat durch das Loch in der Wand. Wirklich frei würde sie sich leider erst wieder auf See fühlen, weshalb sie mit drängendem Blick zu Gildarts sah. "Wird Zeit, dass du mich deiner Crew vorstellst, also vorwärts mit dir!", meinte sie mit barschem Tonfall, lächelte jedoch seit langem wieder offen.

Gildarts|Karen go to: Schwarzer Hafen von Trois
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BeitragThema: Re: Untergrund-Arena   Heute um 23:21

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