One Piece - The Begin x)

In einem One Piece vor unserer Zeit...
 
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 Innenstadt von Saint Urea

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BeitragThema: Innenstadt von Saint Urea   Mo Mai 30 2016, 20:07

das Eingangsposting lautete :

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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   So Nov 06 2016, 21:21

Gemeinsam besiegten sie die acht Gegner schnell und ohne große Verletzungen. Was anderes hatte er allerdings auch nicht erwartet. Dafür zahlte er der Killerin auch genug. Was zahlte er ihr überhaupt? bisher hatten sie sich nicht mal auf einen Preis geeinigt stellte er belustigt fest. War jetzt aber auch nicht der beste Zeitpunkt eine Preisverhandlung zu starten. Er wischte sich etwas Staub von der Weste als er ein schmerzerfülltes Wimmern hörte. Stimmt da war ja was. Langsam zog er erneut seinen Revolver und ging auf den Mann zu, den er bisher nur verwundet hatte. Er stellte sich über ihn und schaute ihn emotionslos an, ehe er abdrückte.
"Sayonara".
Dann wandte er sich wieder an seine Begleitung. Diese hatte seinen Witz im Kampfgetümmel etwas Missverstanden. Doch das machte nichts.
"Keine Sorge ich werde mich später noch ausreichend bei dir bedanken", gab er der Rothaarigen augenzwinkernd verstehen.
Allerdings nicht ohne Hintergedanken. Dabei musste er leicht grinsen. Er schaute sich einen Moment um und erblickte einen Alkoholladen, direkt neben den beiden. War immerhin ein guter Ort für solch ein Geschäft, um die Taverne in der Nachbarschaft schnell zu beliefern. Mit einem weiteren Schuss zerstörte er das Ausstellfenster und trat ein. Dem verängstigten Ladenbesitzer zeigte er kurz den Marineausweis, so dass Red es nicht sehen konnte. Dann nahm er sich einige Flaschen Hochprozentigen, sowie einige Lappen die gerade rumlagen. Anscheinend hatte der Ladenbesitzer gerade sauber gemacht, ehe die Aktion losging. Er öffnete einige der Flaschen und stopfte die Lappen in die Flaschenhälse, ehe er raus ging. Zurück bei Red zeigte Drake ihr die Molotowcocktails.
"Wir gehen doch nicht rein. Wir bitten den Mann raus", gab er grinsend von sich.
Dann zündete er auch schon den ersten Cocktail an und warf diesen in die Bar. Red überreichte er auch ein paar. Sie würde daran bestimmt auch ihren Spaß haben. Er war sich ziemlich sicher das Lord Schneeschuh die Teufelsfrucht sicher mit rausbringen würde.

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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Mo Nov 07 2016, 21:20

Oh ja, Smoke wurde ihr immer sympathischer eigentlich hätte er wohl auch einen ganz passablen Killer abgegeben doch er schien ja breites in einer anderen Sparte zu arbeiten ,welche es auch immer sein sollte. Honoka wollte es gar nicht erst wissen, zu viele Informationen waren nie gut weder über einen selbst noch über andere. Nicht einmal wenn man vorhatte jemanden zu töten. Eigentlich waren gerade dann Infos ein schwieriges Pflaster. Zwar konnte sie durchaus nützlich sein, dennoch  machten sie es einem gleichzeitig jedoch immer schwerer jemanden zu töten gerade wenn er einen dadurch vielleicht sogar noch etwas symphytisch vorkam. Das hatte Honoka schon früh gelernt.

Es fing an zu Brennen und Honoka musste sich selbst eingestehen dass sie Feuer eigentlich ziemlich toll fand, es hatte so was schon zerstörerisches. Schließlich stürmten einige Männer aus der Bar doch wer von denen war noch einmal Lord Schneeschuh? Ach immer diese Entscheidungen konnten sie denn nicht einfach alle töten? Dann würde zumindest Ruhe und sie würden auch sicher gehen können das schon irgendwo der richtige darunter sein würde. Aber sie würde ja von Smoke bezahlt also würde sie sich auch fürs erste an seine Anweisungen halten. „Und nun?“, fragte sie ihn mit einem kühlen lächeln auf de Lippen.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Mo Nov 07 2016, 21:44

Einige brennenden Männer verließen unter Schmerzensschreien die Bar, ehe sie mitten auf dem Platz zusammenbrachen. In der Luft war der Gestank verbranntes Fleisches. Kein Geruch an den der blonde Raucher gewohnt war, doch würde er sich auch nicht gleich übergeben. Mit einem grinsen wandte er sich an Red.
"Benutzt du auch so heiße Methoden? Und damit meine ich nicht deinen Körper", sprach er mit lockerem Ton und zwinkerte.
Mal sehen wie sie dieses Kompliment aufnehmen würde. Allerdings war Lord Schneeschuh immer noch nicht aus der Taverne gekommen was ihn etwas nervös machte.
"Jetzt warten wir bis alles runter gebrannt ist und dann suchen wir nach einem verkohlten Leichnam", schlug er gerade vor, just in dem Moment kam die Zielperson aus der Bar.
Er war ein großer Mann, etwa um die 2,10 Meter groß, mit einem braunen Bart und ohne Haare. In seiner Hand hielt er eine steinerne Truhe. Drake grinste. Er würde sein Vermögen darauf verwetten das sich die Teufelsfrucht in dieser Truhe befand.
"Du bist eine verdammte Plage Bowman! Und wie ich sehe hast du diese Schlampe auch mit dabei!"
Dem Raucher gefiel es nicht das Schneeschuh ihn Bowman nannte. Es war ein Name den er eigentlich vor Red geheim halten wollte. Nun ja jetzt war es zu spät.
"Händige mir doch einfach die Teufelsfrucht in deiner Hand aus und ergebe dich. Dann muss ich dir auch nicht weh tun", provozierte er seinen Kontrahenten.

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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Di Nov 08 2016, 20:56

„Och hier und da, auch wenn ich mir im Normalfall kompliziertere Methoden suche und übermäßigen Schaden ablehnen, ist immer so viel Arbeit das dann zu vertuschen.“, kam es kühl von der Rothaarigen. Sie genoss den Anblick. Mit dem Geruch hatte sie überhaupt kein Problem, da gab es deutlich unangenehmeres.  Die junge Frau wusste wovon sie sprach in ihrer Heimat war sie einmal über die halb zersetzen Leichen ihrer Freunde gestiegen, das war bei weitem schlimmer gewesen als das was an diesem Ort geschah. Vor allem betraf es dieses Mal ja auch absolut niemanden der ihr in irgendeiner Art und Weise etwas bedeutete, obwohl es mittlerweile ja eh schon gar keine von diesen Menschen mehr gab, an die sie sich irgendwie gebunden fühlte.

Schließlich schien ihre Zielperson das Gebäude zu verlassen und was sie da hörte das passte ihr gar nicht. Schlampe, also bitte Honoka war gewiss viel aber sie ging nicht mit einem jeden x-beliebigen Typen ins Bett und auch nicht für Geld. Okay, doch hin und wieder aber nur wenn es darum ging dass sie an eine Zielperson näher heran kommen würde. Doch das was noch wesentlich interessanter war, war der Name. Ob es wohl sein richtiger war? Hm dazu musste sie wohl noch etwas nachforschen. Doch was sie mehr verwunderte, war dass er von ergeben sprach? Wo waren sie denn, bei der Marine? In ihrem Geschäft hieß es doch immer töten oder getötet werden.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Di Nov 08 2016, 21:18

Er war noch immer darüber verärgert das dieser Vollidiot seinen wahren Namen ausgeplaudert hatte. Allerdings gelang es ihm sich nichts anmerken zu lassen. Langsam griff er in seine Brusttasche, man könnte meinen das er seinen Revolver ziehen würde, doch stattdessen nahm er sich eine Zigarette und steckte diese in den Mund. Er hatte nun lange genug auf seine rothaarige Begleitung Rücksicht genommen, jetzt wollte er erstmal eine Rauchen. Genüsslich zog er an der Zigarette.
"Meinst du es gelingt dir, ihn von hier aus mit einem Schuss zu töten", wandte er sich an die Rothaarige.

Doch Lord Schneeschuh wollte es wohl nicht darauf ankommen lassen, den ehe Red abdrücken konnte schmiss er ihr die steinere Truhe entgegen. Drake reagierte schnell und brachte diese mit einem gezielten Tritt aus ihrer Flugbahn, so dass sie an der Mauer hinter ihnen einschlug. Doch der Große hatte es nicht bei diesem Zug gelassen, er war auf die beiden zu gerannt und traf den Raucher mit einen harten Schlag in der Magengegend, er flog der Truhe hinterher ebenfalls gegen die Mauer. Ihm blieb einen Moment die Luft weg, ehe er sich wieder fing. Die Staubwolke lichtete sich. Drake grinste, durch den Aufprall hatte sich die Truhe geöffnet. Mit der Frucht, die wie eine weiße Birne aussah in der Hand stand er auf. Triumphierend grinsend biss er in die Frucht, die widerlich schmeckte. Doch der Raucher behielt das weiße Fruchtfleisch im Mund und schluckte es herunter. Die restliche Frucht sah nun aus wie eine normale Frucht.

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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Di Nov 08 2016, 22:23

Honoka wollte gerade antworten, da ging es so richtig los. Doch wehrend Lord Schneeschuh damit beschäftigt war ihrem Boss auf die Nerven zu gehen hatte Honoka schon einen Pfeil eingespannt und ihn auf die Reise geschickt. Eigentlich hatte sie ja auf das Knie gezielt, aber wie immer sie es auch geschafft hatte, traf sie deutlich höher.  Und zwar dort wo es Mann richtig weh tat. Unschuldig drein blickend versteckte sie den Bogen hinter ihrem Rücken während sich Smoke parallel dazu die Teufelsfrucht krallte. Hm, sie wusste ja wie appetitlich die Dinger warne und hoffe mal einfach für ihn, dass er etwas Sinnvolleres als sie erwischen würde auch wenn es durchaus amüsant wäre in als Kaninchen zu sehen. Das wäre eigentlich wirklich süß. Oder als Katze. Oh je wenn er eine Katzenfrucht gegessen hatte dann würde er sie wohl nie wieder los werden. Gab es doch nichts Süßeres als eine kleine Katze.

Schließlich schien der Kampf vorbei, zumindest sah ihr gegner nicht mehr wirklich danach aus als ob er Lust hätte weiter zu machen mit einem Kühlen Lächeln blickte sie zu ihm und sagte: „Das ist übrigens für das Schlampe.“ Danach überließ sie wieder ihrem Boss das Spielfeld immerhin wurde sie nicht dafür bezahlt freundlich zu dem Feind zu sein oder ihn zu bespaßen wenn er das haben wollte, durfte Smoke das gerne selbst machen und ansonsten würden sie dass hier bestimmt schön sauber hinter sich bringen können. Immerhin war nur ein Toter Gegner ein guter Gegner. Wenn man einem Gegner gegenüber Gnade zeigte, war es eine Beleidigung immer sagte dies aus, dass er es nicht wert wäre zu sterben und solche Leute waren ihr erst ganz wenig über den Weg gelaufen.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   So Nov 13 2016, 01:33

Die Frucht hatte widerlich geschmeckt, schon fast ungenießbar. Doch trotz seiner Abneigung gegen schlechtes Essen würgte er den Bissen runter. Da er allerdings nicht wusste ob er die ganze Frucht essen muss oder nicht, biss er erneut in die Frucht. Doch statt dem widerlichen Geschmack von eben schmeckte die Birne nun süßlich. Und sie schmeckte nun sogar. Merkwürdig. Bis auf ein flaues Gefühl im Magen, was wohl von dem schlechten Geschmack der Frucht kam spürte er keine Veränderungen. Auch fielen ihm bisher noch keine Verwandlungen an ihm auch, wie es bei Red der Fall war. Es würde wahrscheinlich dauern bis die Frucht ihre Wirkung entfalten würde.

Wen er gerade bei der Rothaarigen war, sie schoss dem Gegner genau da hin wo es jeden Mann schmerzte. Mit einem grinsen machte er einen Schritt auf die beiden zu.
"Zum Glück bereite ich dir damit Freude, so ein Treffer ist bestimmt schmerzhaft", gab er humorvoll von sich.
Lord Schneeschuh kniete nun vor ihm, Red begab sich an seine Seite. Ohne Mitleid in den Augen schaute er zu dem Mann herab, ehe er seinen Revolver zückte.
"Die Kugel habe ich mir extra für sich aufgehoben. Noch irgendwelche letzten Worte? Obwohl vergiss das, ich möchte die sowieso nicht hören".
Ohne ein weiteres Wort und ohne zu zögern schoss er dem Mann ins Gesicht, der schwere Körper kippte zur Seite um. Zu seinen Füßen bildete sich eine Blutlache, die ihn allerdings nicht interessierte. Ohne eine Regung drehte er sich zu seiner Komplizin um.
"Da die Arbeit nun erledigt ist, wie wäre es wenn wir noch etwas unseren Spaß haben, ehe ich dich bezahle", sprach er gelassen und mit einem Grinsen.
Doch leider unterbrachen schnelle Schritte die Ruhe, es näherten sich Männer. Viele Männer.
"Anscheinend haben wir doch noch was zu tun", gab er locker von sich.
Eigentlich hatte er keine Lust auf weitere Kämpfe. Er konnte die Männer erkennen, es waren Marinesoldaten.
"Leutnant Bowman, bei ihnen alles in Ordnung, wir haben einen Schuss gehört", erkundigte sich einer der Soldaten nach ihm.
Damit war seine Deckung aufgeflogen, doch ehe die rothaarige Schönheit die einige Schritte vor raus gegangen war, reagieren konnte, trat er ihr erst in die Kniekehle, so dass sie zu Boden ging. Danach trat er ihr gegen den Schädel, so dass sie das Bewusstsein verlor.
"Alles bestens, Soldat. Ich habe den Kopf hinter der Mafia besiegen können. Ach und diese Attentäterin konnte ich auch überwältigen".
Danach begab er sich mit seiner bewusstlosen Gefangenen und einem Teil der Soldaten als Geleitschutz zurück zur Marinebasis von Saint Urea.

Drake|Honoka go to Marinestützpunkt

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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Do Dez 15 2016, 18:50

cf. Marinestützpunkt

Jetzt hatte Rosè ihren Bruder gesehen und war dennoch unzufrieden. Vermutlich lag es daran, dass er so schnell wieder weg musste, aber scheinbar war das so bei der Marine. Er nahm seine Arbeit sehr ernst und erfüllte sie gewissenhaft. Da war es okay, dass er sehr beschäftigt war. Nun war ihr langweilig und sie überlegte zwanghaft was sie tun könnte. Einfach wieder zurück nach Water Seven wollte sie nicht, aber Drake folgen war auch nicht das Optimale. Kurzum entschied sie sich dann dazu ein wenig shoppen zu gehen. Wenn sie einmal hier war, warum dann nicht die Läden durchstöbern und wer wusste schon ob sie etwas fand? Die Taschen könnte sie auch noch ganz gut allein tragen. Da sie aber schon vorhin Probleme hatte, landete sie auf dem Marktplatz. Dort waren zwar Läden, aber nicht gerade die die sie finden wollte. Ein paar Cafe`s und Restaurants. Es gab ein paar Läden aber die waren für sie nicht sonderlich einladend und die Kleidung sah aus wie schon einmal getragen. Sie war eine Perönlichkeit in Water Seven, da konnte sie nicht herumlaufen wie ein nichtsnutziger Bauerntrampel. Wie sollte denn ihr Vater da stehen? Damit würde sie ihrem guten Ruf doch nur schädigen oder?

Während sie so überlegte wurde sie von jemandem angerempelt, sodass sie zu Boden fiel. Ziemlich unsanft musste sie gestehen. Als sie aufsehen wollte, wurde sie schon gepackt und gegen eine Hauswand gedrückt. Dann wurde sie ausgeraubt. Sie hatte Glück nicht niedergeschlagen worden zu sein. So schnell wie sie da waren, verschwanden sie auch wieder und Rosè ging es zu schnell. Sie konnte doch gar nicht richtig auffassen, was denn eigentlich gerade passiert war. Zwar war sie unverletzt außer vielleicht paar Kratzer, aber dennoch verschränkte sie die Arme in den Hüften. Wirklich eine bodenlose Frechheit. Wer in drei Teufels Namen erlaubte sich bitte sie auszurauben? Am liebsten würde sie den Personen ja etwas erzählen, aber sie wusste weder wer sie waren, noch wo sie hin verschwunden sind. Ihr Bruder hätte mit ihnen sicherlich kurzen Prozess gemacht, wenn er dabei gewesen wäre.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Do Dez 15 2016, 23:07

~First Post~

Welch schöne Bescherung war das doch. Ausgerechnet Saint Urea war also sein Ziel gewesen. Eigentlich hätte er sich einen schöneren Ort vorgestellt, um einer hübschen Frau hinterherzujagen. Er kannte aus verlässlicher Quelle ihr Aussehen und sie stammte von der wohl bekanntesten Familie aus Water Seven. Und genau diese brauchte er, um auf der Grand Line Fuß zu fassen. Sein Plan war noch nicht völlig ausgereift, aber Tybalt war sich sicher, dass sein Charme und seine sonstigen Fähigkeiten schon dafür sorgten, dass er genau das bekam, was er wollte.
So schlenderte der junge Kerl durch die Gegenden dieser Stadt, in welcher die Geschäfte lagen, nur um die junge Frau auf dem Marktplatz zu erblicken. Sein Riecher hatte ihn also nicht im Stich gelassen. Er schätzte sie richtig ein und ahnte, dass sie auf Shoppingtour war. Aber bisher hatte sie keinen der Läden besucht. Scheinbar war sie mit der Auswahl der Geschäfte unzufrieden, war einfach besseres gewohnt. Verübeln konnte er es der jungen Frau natürlich nicht, hätte er sich auch nichts aus diesen Geschäften gekauft.
Doch nun blinzelte der großgewachsene Mann überrascht. Rosè wurde umgeworfen und von zwei Burschen an eine Hauswand gedrückt. Eine ziemlich unsanfte Behandlung, die Tybalt interessiert verfolgte. Die junge Frau wurde auf offener Straße ausgeraubt und sichtlich verstört zurückgelassen. Die ganze Sache dauerte auch nur Sekunden und der Geschäftsmann sah hier seine Chance, die gerade total unbedacht auf ihn zulief. Zwei dumme, unwichtige Räuber, die sich an einer jungen Frau vergriffen und dachten, dass sie damit durchkamen. Erst als sie in den Schatten des großen Kerls traten, sahen sie auf und wurden sogleich an der Kehle gepackt und hochgehoben. Strampelnd versuchten sich die beiden Idioten zu befreien, während sie nach Luft schnappten und von Tybalt zurück zu der Frau gebracht wurden, die sie soeben noch ausgeraubt hatten. "So und jetzt gebt ihr der jungen Dame das Geld zurück, verstanden?", fragte Tybalt barsch und betrachtete die beiden Halunken, wie sie heftig mit den Köpfen nickten, ehe er sie los ließ. Tatsächlich warfen die beiden sich Rosè vor die Füße, legten ihr das Geld hin und bettelten um Vergebung. Mit den Kopf schüttelnd, trat er vor die junge Frau, bückte sich und hob das Geld auf, um es ihr entgegenzureichen. "Ihr seid doch hoffentlich unverletzt?", fragte er die blonde Schönheit mit besorgt klingender Stimme. Die Diebe hatten ihm unbewusst in die Hände gespielt und er hatte nichtmal jemanden für die Aktion bezahlen müssen. Welch angenehme Zufälle das Leben doch bereit hielt.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Mi Dez 21 2016, 20:00

Saint Urea konnte so schön sein, wenn man von den fiesen Ecken der Insel absah. Immerhin war dieses Ereignis schon das zweite Negative, dass sie von diesem Ort mitnahm.
Natürlich konnte es auch sein, dass sie sich einfach nur in den falschen Ecken aufhielt,was sie natürlich auch nicht ausschloss.
Was hatte sie sich eigentlich dabei gedacht hier zu bleiben?
Es war wirklich langweilig und für so eine reizende junge Frau wie sie auch noch gefährlich. Man sah es ja ganz eindeutig an dem Überfall und eigentlich hatte sie nicht mehr damit gerechnet, dass die Diebe überhaupt zur Rechenschaft gezogen, geschweigen denn gefangen wurden.
Doch es sollte anders kommen als gedacht. Ein junger Mann kümmerte sich um die dreisten Diebe und Rosè war es in der Zwischenzeit gelungen vom Boden aufzustehen.
Dieser war nicht nur unbequem sondern auch enorm verdeckt. Wer sollte ihr denn die Reinigung bezahlen? Als sie die Show der Männern sah, konnte sie nicht anders als zu grinsen. Es sah wirklich fabelhaft aus. So ein jämmerlicher Haufen von Versagern. Von solchen Leuten hatte sie sich ausrauben lassen? Wie tief war sie da bitteschön gesunken? Doch ehe sie weitere Zeit mit diesem Gedanken verschwendete, wandte sie sich an ihren 'Retter'. Dabei setzte sie ein Lächeln auf.
"Nein. Zum Glück bin ich dass nicht. Ich danke euch dafür, dass ihr die Diebe aufgehalten habt. Es ist eine Schande dass ich mich von so einem Haufen von Versagern habe ausrauben lassen!" Sie reichte ihm die Hand. Immerhin war es nicht selbstverständlich dass er eingriff und ihr half. Heutzutage konnte man dass von den wenigsten Leuten erwarten.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Fr Dez 30 2016, 01:06

Diebe am hellichten Tage raubten eine der wohlhabendsten Frauen aus, von denen Tybalt wusste. Ein ziemlich dummer Streich, den die beiden Idioten sich da ausgedacht hatten. Aber mal so nebenbei gefragt, warum hatte Rosè eigentlich keinen Leibwächter dabei? Konnte sie sich vielleicht verteidigen und wurde bloß überrascht? War ja eigentlich auch besser so, spielten dem großgewachsenen Mann diese beiden Dinge eben auch in die Hände. Niemand, der ihn kritisch beäugte und ständig überwachen würde.
So warf er ihr die beiden Halunken zu Füßen, die von der rohen Kraft des Mannes überrascht wurden. Sie waren ohnehin dürr und hatten keinerlei Stärke, um sich gegen einen solchen Mann zur Wehr zu setzen. Sie hatten es einfach nicht drauf.
Rosè war aber wohl durchaus dankbar dafür, dass ihr jemand ihre Geldbörse wiederbeschafte. Ihre Worte wirkten gewählt und sie schämte sich tatsächlich dafür, dass sie ausgeraubt wurde. Ihre Hand nahm er in seine, schloss die Augen und deutete einen Handkuss an, so wie es eben unter höher gestellten Personen Sitte war. Die Augen waren demzufolge deshalb geschlossen, damit man nicht ungeniert in das Dekolleté starren konnte. Tybalt war eben ganz der Gentlemen.
"Das freut mich. Ihr wurdet überrascht, sowas kann jedem passieren. Macht Euch also nichts draus.", versuchte er die junge Dame zu beruhigen. Sie konnte ja wirklich nichts dafür, da es doch ziemlich plötzlich vonstatten ging. Dieben nutzten gerne das Überaschungsmoment, um ihre Opfer in Windeseile auszurauben und zu verschwinden.
"Übrigens lautet mein Name Tybalt Mercer. Sehr erfreut.", stellte sich der großgewachsene Kerl vor und lächelte höflich. "Dürfte ich demnach auch den Namen der bezaubernden, jungen Dame erfahren?", fragte er schließlich in einem charmanten Tonfall. Natürlich wusste er ihren Namen, aber er musste ja so tun, als sei er nur zufällig hier. Nun zumindest seine Rettungsaktion war aus einem Zufall entstanden, welcher ihm aber wohl bei der Dame helfen dürfte.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Do Jan 05 2017, 16:26

So ganz wusste Rosè nicht was sie von diesen Dieben halten sollte. Also entweder wurden die Diebe für Verbrechen nicht bestraft und konnte schalten und walten wie sie wollten oder aber sie waren wirklich so dumm und raubten Leute am Tage aus.
Selbst sie war der Meinung dass ein Raub am Abend sicherlich effektiver wäre und vielleicht auch nicht gerade mitten in der Innenstadt wo sich die meisten Menschen befanden. Über den ganzen Vorfall konnte sie nur den Kopf schütteln und fragte sich was in solchen Leuten wohl vorgehen mochte. Als sie einen Handkuss bekam lächelte sie leicht.
Eigentlich hätte ein normales Händeschütteln auch gereicht, aber gut. Wenn er es so wollte, dann würde sie ihn nicht daran hindern.
"Sicherlich kann es jedem passieren, aber erstens bin ich nicht jeder und zweitens wurmt es einen dann schon wenn man so unachtsam war. Gerade wenn man alleine unterwegs ist, sollte man besondere Vorsicht walten lassen!"
Nicht dass sie sich zu rechtfertigen versuchte, aber es ärgerte sie dass sie sich beinahe hat ausrauben lassen. Sie musste wirklich besser aufpassen wenn sie allein unterwegs war. Immerhin war das hier nicht Water Seven. Dort hätte man sie mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit nicht ausgeraubt. Nun denn wie dem auch sei.
Der junge Mann und ihr Retter stellte sich als Tybalt Mercer vor. Lange überlegte sie aber dieser Name sagte ihr nichts. War das denn auch verwunderlich? Immerhin konnte sie ja nicht alle kennen. Wieder schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen.
"Rosè Bowman. Sehr erfreut. Vielen Dank noch einmal für eure Hilfe!" Sie war am überlegen ob sie die Diebe zurückholte und sie dann als Geschenk an ihren Bruder verschickte mit dem Hinweis dass sie Rosè ausgeraubt hatten.
Mal schauen wie Drake darauf wohl reagieren würde. Begeistert wäre er mit Sicherheit nicht. Davon ging Rose aus.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Sa Jan 07 2017, 19:25

Vermutlich hätte wohl ein einfaches Händeschütteln gereicht, aber Tybalt wollte eben ganz der Gentlemen sein. Und da wäre ein simples Händeschütteln wohl fast schon geschäftsmäßig erschienen. Glücklicherweise konnte der junge Mann dem verführerischen Aussehen der Blondine widerstehen, sonst hätte er ihr vermutlich ungeniert auf die Oberweite gestarrt. So konzentrierte sich der anständige Kerl aber auf die schön geschwungene Nase der Frau vor ihm.
Lustigerweise ärgerte sich die junge Rosè, dass sie sich hat von den Idioten überrumpeln lassen. Sie klang beinahe so, als wolle sie sich rechtfertigen. Doch ließ Tybalt das vorerst unkommentiert. Es wäre nicht gerade höflich gewesen, sie darauf hinzuweisen, dass sie tatsächlich etwas fahrlässig war. Immerhin wusste sie das ja selbst.
Letzendlich stellte er sich vor und fragte höflich nach dem Namen der Dame. Und diese bedankte sich abermals für die Hilfe. "Keine Ursache, Fräulein Bowman. Jeder anständige Mann hätte das getan.", versuchte er seine Aktion runterzuspielen. Eigentlich war es ja für normale Kerle nicht gerade ungefährlich, zwei Halunken zu stellen. Immerhin hätten sie Waffen einsetzen, oder sonstige miese Tricks auf Lager haben können. Doch war das ja nicht sein Problem. Eigentlich hätte er sich sogar gefreut, wenn die beiden Idioten sich halbwegs zur Wehr gesetzt hätten. Schließlich wäre seine Rettungsaktion dann noch höheren Stellenwert gewonnen. Aber er musste sich ja mit dem zufrieden geben, was er bekam.
"Nun, dürfte ich Sie denn begleiten? Ich habe leider das Gefühl, dass wir noch auf Ärger treffen werden und ich hätte Euch gerne in meiner Nähe gewusst, solange ich nichts genaueres weiß.", fragte Tybalt vorsorglich. Die beiden Knilche waren sicher Mitglieder irgendeiner Bande, sonst hätten sie sich nie an eine Frau wie Rosè heran gewagt und das machte den großgewachsenen Kerl misstrauisch.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Fr Jan 13 2017, 14:58

Die Blondhaarige bemerkte ganz schnell dass Tybalt nicht so war wie die Kerle aus Water Seven. Die hingen an ihr wie Kinder an dem Rockzipfel der Mutter. Ob er eine Herausforderung wäre? Schlecht sah er ja alle mal nicht aus und er hatte sie gerettet. Warum sollte sie es dann auch nicht wagen? Auf seine Aussage hin lächelte sie leicht und nickte.
"In der Tat gibt es viele anständige Männer, aber wenige von ihnen greifen ein. Denn es kann auch für den Retter gefährlich werden. Ganz gleich wie hoch der Mut oder Anstand auch immer sein mag!"
Es war immer mit einem Risiko verbunden. Genau dieses sorgte in vielen Fällen dafür dass man einfach weiter ging, als hätte man es nicht gesehen. Als Tybalt anbot sie zu begleiten, sah sie ihn für einen Moment an und hob eine Augenbraue. Sie fing an dieses Angebot abzuschätzen. Zum einen könnte es nützlich sein weil sie so sicher war, aber wer sagte ihr dass sie bei ihm sicher war?
Vielleicht war es ja auch nur alles von der Bande inszeniert und sie tappte in eine Fall? Man musste mit allem rechnen und nun musste sie sich für das geringere Problem entscheiden. Wieder lächelte sie. "Es wäre mir wirklich ein Vergnügen wenn ich euch noch eine Weile in meiner Gesellschaft wissen kann!" Mehr als schief gehen konnte es nicht, also von daher.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Fr Jan 20 2017, 20:12

Ihre Antwort war vernünftig. Klar war es nicht ganz ungefährlich, sich mit Dieben anzulegen, die eine Frau auf offener Straße überfielen. Aber er war ja kein gewöhnlicher Retter. Mit seinen Maßen konnte man sich selbst gegen bewaffnete Gegner durchaus zur Wehr setzen, wenn man die richtigen Techniken besaß, oder wie er eine Schusswaffe gebrauchen konnte. Und genau das machte er nun Rose klar, indem er seinen Mantel zur Seite nahm und damit den Blick auf seine Schusswaffe preisgab. "Zur Not hab ich immer noch dieses kleine Schmuckstück.", erklärte der großgewachsene Mann mit einem matten Lächeln. Zwar sah seine Steinschlosspistole eher aus, als wäre sie ein reines Statussymbol, aber war sie auch voll funktionstüchtig und durchaus gefährlich.
Nun schien Rosè aber angebissen zu haben. Dass sie aber so ziemlich alle Möglichkeiten abwägte, war ihm nicht bewusst. Er konnte es nur ahnen. Glücklicherweise hatte er eigentlich nichts schlimmes mit ihr vor. Auf ihre Worte folgte ein sichtlich erfreutes Lächeln. "Das freut mich wahrlich zu hören. Ich möchte Euch nur ungern allein in der Stadt wissen, falls diese beiden Halunken zu einer Bande gehören sollten.", erklärte Tybalt freundlich und wies mit der Hand in Richtung eines Cafés, welches sich in der Nähe befand und nicht allzu schäbig aussah.
"Dürfte ich Sie denn auf ein Getränk einladen, Fräulein Bowman?", fragte der Gentlemen höflich und bot der feinen Dame seinen Arm an.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Sa Jan 28 2017, 10:09

Immer wieder kam Rosè zu dem Entschluss, dass sie kämpfen lernen musste. Denn es war heutzutage leider notwendig dass sich auch Frauen zur Wehr setzten. Als Tybalt seinen Mantel zur Seite nahm, offenbarte er ihr seine Schusswaffe. Ihr Blick wanderte zu dieser und dann wieder zu ihrem Gegenüber.
"Wirklich ausgesprochen hübsch und ich hoffe, dass sie auch funktioniert. Es wäre schade wenn jemand wie ihr im Kampf drauf geht, weil die Waffe versagt hat!"
ES wäre wirklich tragisch denn er schien sich recht gut gegen jemanden durchsetzen zu können. Natürlich war es wirklich alle Möglichkeiten abzuwägen, denn sie hatte ehrlich gesagt nicht vor vom Regen in die Traufe zu kommen. Darauf konnte sie nun wirklich verzichten.
"Der Überfall wäre sicherlich nicht passiert wenn mein Bruder hier gewesen wäre. Du musst wissen ...nur ein Idiot legt sich mit ihm an. Bei ihm bin ich sicher und er wäre mit jedem Gegner fertig geworden!"
Noch immer hatte sie Hunger und jetzt machte sich dieses Gefühl einmal mehr bemerkbar. Eigentlich war sie auf der Suche nach einem Restaurant, aber ein Café tat es auch. Aus diesem Grund lächelte sie Tybalt freundlich an und nickte zuversichtlich.
"Es wäre mir ein wirkliches Vergnügen! Könnt ihr ein gutes Café empfehlen?"
Denn sie musste zu ihrer Schande gestehen dass sich keine Ahnung hatte wie die Läden hier waren und sie kannte sich auch kein bisschen hier aus.
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BeitragThema: Re: Innenstadt von Saint Urea   Di Feb 07 2017, 12:16

Tatsächlich wäre es vom Vorteil, wenn eine so hübsche Frau wie Rosè lernte, wie man sich verteidigen konnte. Und der großgewachsene Tybalt wäre sicherlich erfreut gewesen, ihr die nötigen Kniffe beibringen zu dürfen. Doch zunächst durfte sie seine Schusswaffe bewundern, auch wenn es in ihrem Fall nicht wirklich Bewundern war. Stattdessen stempelte sie die Steinschlosspistole als hübsch ab und hoffte, dass sie nicht nur zur Deko diente.
"Oh, keine Sorge, es funktioniert. Ich wollte nur nicht Eure hübsche Kleidung mit deren Blut besudeln. Außerdem hätte ich nur einem erwischt und der andere wäre womöglich sogar getürmt. Und der Marine zu erklären, warum ich auf offener Straße einen Dieb erschossen hab, spar ich mir auch lieber.", erklärte Tybalt sachlich und lächelte ruhig.
Als Rosè aber von ihrem Bruder sprach, konnte man ein leichtes Funkeln in seinen Augen erkennen. Jemand, der anscheinend eine gewisse Herausforderung darstellte, war natürlich in gewisser Weise interessant. Aber andererseits wollte er es sich mit den Bowmans eigentlich nicht verscherzen. Aber es gab natürlich noch wesentlich mehr mächtige Gegner mit denen er sich messen konnte.
Gleichzeitig versetzte es ihm innerlich einen leichten Stich, was er sich aber nicht anmerken ließ. Seine Erinnerungen blieben bei ihm. Niemand musste wissen, dass er seine Schwester nicht hatte beschützen können. "Nun, so gehört sich das auch. Aber ich vermute, dass er ein vielbeschäftigter Mann sein dürfte, sonst wäre er ja zugegen.", mutmaßte Tybalt völlig ungezwungen.
Als sie dann aber nach einer Empfehlung fragte, musste der Hüne sie leider enttäuschen. Er kannte sich hier selbst ja kaum aus, aber in der Ferne erspähte er ein Restaurant, was es letzlich auch tun würde. Höflich bot er Rosè zuerst einen Platz an und setzte sich dann erst selbst. Die Speisekarte bot regionale Leckereien und Klassiker. Seine Wahl fiel aber auf ein simples Lachsfilet mit Salat. "Ich hoffe, Ihr habt auch etwas gefunden, dass Eurem Gaumen ziemt?", fragte der großgewachsene Mann natürlich nach, bevor er seine Bestellung aufgab, denn immerhin hatte die Frau Vorrang.
Während sie also auf ihr Essen warteten, schaute sich Tybalt scheinbar in aller Seelenruhe um, denn irgendwie hatte er das Gefühl, dass sie beobachtet wurden. Und sein Gefühl täuschte ihn selten. Kurz darauf lächelte er Rosè unverbindlich an. "Rosè, ich schiebe dir jetzt meine Pistole unter dem Tisch zu. Wir werden beobachtet und möglicherweise bekommen wir bald Ärger. Falls irgendwas passiert und wir getrennt werden, solltest du Gebrauch davon machen.", erklärte der Hüne ruhig und langte verstohlen in seinen Mantel, um der Dame seine Pistole auszuhändigen, damit sie sich im Notfall verteidigen konnte. Dass er dabei die höfliche Anrede fallen ließ, war dem Ernst der Lage verschuldet.
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Innenstadt von Saint Urea
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