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 Hafen der Karateinsel

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BeitragThema: Hafen der Karateinsel   Mo Sep 26 2016, 12:29

Der Hafen der Karateinsel liegt, außergewöhnlicher Weise, nicht direkt am Meer. Man fährt den Ausläufer des großen Flusses der die Insel durchfließ ein kleines Stück hoch bis man zu einem kleinen See kommt, den die Einwohner der Insel über Jahrhunderte zu einem Mini-Binnenhafen ausgebaut haben. Da das größte Exportgut der Insel Wissen und Kämpfer sind findet man hier weniger Kräne für Güter und Lagerhallen. Es macht den Anschein eines zivilen Hafens, hinter dem direkt die Karatestadt liegt. Eine sehr kleine Stadt, da viele Bewohner in Dörfern und Dojos über die Insel verstreut leben, dennoch sind die die Gebäude in einem typisch Chinesischen Stil gebaut und sehr schön zu beobachten. Es gibt einige Bäche und Flüsse die die kleine Stadt durchziehen und ohne eine der roten Brücken zur überqueren kommt man fast nicht durch die Stadt. Am Horizont erhebt sich auf einem kleinen Hügel ein prächtiges Dojo. Die „Regierung“ der Karateinsel, da es mehre Clans gibt treffen sich hier alle Clans und wählen alle 30 Jahre einen Großmeister der sie nach außen hin vertritt.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Mo Sep 26 2016, 16:36

[CF: Offenes Meer (South Blue)]
Er hatte sich zwar in der Nacht der Überfahrt schlafengelegt aber nun war es leider so dass der junge Mann wieder erwachte. Sie waren immer noch nicht da, dennoch wachte er auf. Ach was sollte es, dann stand er eben so früh auf. Er ging sich einen Kaffee machen in der leeren Kantine und begab sich dann an Deck des Schiffes. Die Sonne war gerade aufgegangen, es war wirklich früh, wie früh wusste er nicht er schaute ungerne auf die Uhr weil wenn er Angst hatte das er seinen Schlafrhythmus noch mehr zerstören würde wenn er sich Zeiten zum nächtigen festlegte. Also fing er damit gar nicht erst an. Die Wachen aus der Nacht an Deck beachtete er nicht, er stand einfach am Bug des Schiffes und schaute sich an wie sie sich der Silhouette am Horizont nährten. Das musste die Karate Insel sein. Interessant. Nur war er nicht im Faustkampf leider nicht interessiert weshalb ihm dieser Aufenthalt wenig brachte, leider.

Er würde sich die Gebäude anschauen, er hatte schon gehört auf dieser Insel standen schöne alte Gebäude. Es war interessant, es gab wenig Krieg in der Geschichte der Inselbewohner, große politische Inferenzen wurden meistens in riesigen Turnieren bis auf Leben und Tod ausgetragen. Auch fand er die Regierung sehr interessant. Es gab und gibt kein Einheitliches Karate, so viel wusste er. Jeder Clan auf der Insel hatte seine eigenen Abwandlungen eines eh schon raffinierten Faustkampf-Stils. Die größten Clans trafen sich in der einzigen ernst zu nehmenden Stadt der Insel in einem gigantischen Dojo, dort wählen sie alle 30 Jahre einen Clanvertreter, der die Insel nach außen hin vertritt. Das war‘s eigentlich schon, sonst gibt es kein großes Staatswesen auf der Insel. Der an die Macht gewählte Clan verwaltet die Stadt, sonst leben die Menschen in Gebieten und Dörfern die ihrem Clan entsprechen und jeder Clan tut was er nicht lassen kann. Natürlich gibt es einige unumstößliche Regeln an die sich alle halten mussten und so weiter, aber es war eines der losesten Staatsgefüge die der junge Mann jeh gesehen hatte.

Es war manchmal beängstigend wie groß sein Interesse daran war, sollte doch ein guter Soldat sich nicht für Politik interessiert und nur seinen Befehlen folgen. Das würde irgendwann noch Probleme bringen, er hatte das so im Urin. Aber gut. Das Schiff fuhr langsam den Fluss hinauf und in den Binnenhafen der Insel ein. Ein kleiner Hafen, nicht für Frachtschiffe und großen Warenumschlag geregelt. Natürlich kamen Handelsschiffe her und kauften Spezialitäten der Insel und belieferten sie mit Gütern des täglichen Bedarfes, aber da Karate Wissen ist ist die Spezialität dieser Leute nicht in Kisten, Säcken oder Fässern zu handeln. War aber auch mal ganz schön einen Hafen ohne viele Kräne und Lagerhäuser zu sehen. Da sie angemeldet waren landeten sie in einem der offiziellen Docks. Es waren Kais aus Holz und am Ende erhob sich ein großes Torhaus das in die Stadt führte. „Sagt Grapple-dono bitte, sobald er wach ist, das ich mal vorgehe die Lage auskundschaften. Er findet mich irgendwo in der Stadt.“, wandte er sich an einen der Matrosen der eifrig das Schiff am Pier vertaute. Dann sprang der Blondhaarige auch schon mit einem Satz vom Schiff auf den Holzsteg und ging Richtung des großen Tores. Um die offizielle Delegation könnte sich Grapple ruhig kümmern. Er war nur Vize und hatte deshalb auch nur halb so viel zu melden, also könnte er auch etwas die Stadt erkunden.
[GT: Stadtzentrum]
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Mo Sep 26 2016, 22:56

come from: Offenes Meer (Southblue)

Der Fischmensch war schon bei Beizeiten wach. Die Sonne war längst aufgegangen, doch war die Insel im Horizont noch nicht zu sehen. Er schickte die Soldaten der Nachtschicht in die Betten, damit diese bis zum Anlegen wieder fit waren. Schließlich waren sie nicht viele Besatzungsmitglieder. Da zählte wahrlich jedes Glied. Zumal sie auf eine Insel kamen, auf der er selbst zum ersten Mal einen Fuß setzen würde.
Nachdem er dies getan hatte, zog er sich in seine Kabine zurück, wo er nochmal alle Anweisungen durchging und etwaige Störungen einkalkulierte. Doch irgendwie entschloss sich ihm nicht allzu viel. Er grübelte und grübelte, doch kam er nur auf sehr banale Dinge, wie ein Angriff von Piraten oder eine Verschwörung der Rebellen. Doch war laut seinen Informationen derartiges ausgeschlossen.
Somit musste er sich wohl oder übel damit zufrieden geben. Die Insel kam in dieser Zeit immer näher und während er so über einem Notizblock vertieft war, kam sein Navigator an Bord.
"Leutnant Grapple. Wir erreichen die Karate Insel in wenigen Minuten. Fähnrich Usugi ist schon an Bord und trinkt seine erste Tasse Kaffee, Sir," sprach sein Navigator aus, während er salutierte.
Grapple konnte über diese zusätzliche Info seines Navigators, bezüglich Takage-kuns Taten, nur mit dem Kopf schütteln. Manchmal waren zu viele Informationen so wertlos, wie gar keine Informationen.
"Fähnrich Usugi wird das Andocken überwachen. Halten sie sich an seine Befehle. Wegtreten, Soldat."
Der Navigator bestätigte und verschwand schlussendlich.

Nachdem er merkte, dass sie an Land gegangen waren, begab sich der Fischmensch aus seiner Kabine hinaus. Seine Männer standen alle samt aufgereiht und salutierten bei seinem Erscheinen.
Jedoch konnte er Takage nirgends entdecken. Doch bevor er fragen konnte, lieferte ihm ein Gefreiter die Antwort.
"Fähnrich Usugi ist voraus in die Stadt gegangen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Dort werden sie ihn treffen."
Der Fischmensch nickte nur und geriet ins Grübeln.
Eigentlich sollte er sich hier erstmal mit dem Vertreter der Karate Insel treffen. Offenbar musste er einem seiner Seekadetten bei Takage-kun abstempeln, um ihm seinen Aufenthaltsort mitzuteilen.
Der Fischmensch ging über eine Planke auf den Steg und lief einer Gruppe von Menschen entgegen, welche ihn interessiert ansahen.
"Sie müssen Leutnant Grapple, von der Marine sein. Ein herzliches Willkommen auf der Karate Insel. Einen Fischmenschen haben wir wahrlich selten als Besucher, welche ein Karate wie kein zweites beherrschen", sprach der Herangetretene sehr schmierig. Ihm kam es fast schon so vor, als würde er versuchen ihm um den Finger zu wickeln. Doch perlte es nur wie Wassertropfen an ihm herab.
"Ich bin keineswegs auf Besuch hier. Mit wem spreche ich, wenn ich fragen darf", sprach der Fischmensch ernst, aber dennoch höflich.
Sein Gegenüber ließ sich leicht nach hinten fallen und tat auf sehr entrüstet.
"Welch Schmach! Verzeiht, dass ich mich nicht vorgestellt habe. Meine Name ist Wofreid vom Jao Kun Do-Clan. Ich bin der Vertreter dieser Insel", stellte er sich vor und grinste sehr merkwürdig.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Di Sep 27 2016, 18:34

come from Offenes Meer (Southblue)

Nachdem sich Narya verabschiedet hatte, hielt er noch einige Stunden alleine wache. Er genoss die Ruhe dabei und dachte über viele Dinge nach, ohne dabei seine Aufgabe zu vernachlässigen. Allerdings gab es kein Ereignis das eine Meldung wert gewesen wäre, allerdings war er auch froh darüber. Lange nachdem die Sonne aufgegangen war, wurde er von Leutnant Grapple ins Bett geschickt und von einem anderen Marinesoldaten, dessen Namen er nicht kannte abgelöst. Nachdem er seinen provisorischen Schlafplatz erreichte, schlief er nach einem lauten Gähner ein. Allerdings schlief er nicht sonderlich gut, den die Stelle war nicht wirklich bequem und das Schiff hatte hier kleinere Lecks, durch die der Wind pfeifte. Trotz allem würde er sich nicht beschweren.

Nach einigen Stunden wurde er dann von einem seiner Kameraden geweckt, anscheinend sollten sie sich alle an Deck versammeln. Das konnte nur heißen das sie ihr Ziel erreicht hatten. Er warf sich seinen langen Pelzmantel über die Schultern und folgte den anderen. Leutnant Grapple wartete schon dort, doch weder Fähnrich Takage noch Narya konnte er erblicken. Salutierend stellte er sich zu seinem Vorgesetzten.
"Kadett Kaiden Strongfist meldet sich zum Dienst, Sir", sprach er pflichtbewusst und versuchte dabei die Müdigkeit zu unterdrücken. Allerdings war er immer noch schläfrig und nicht minder hungrig. Falls er etwas Zeit hatte würde er noch schnell etwas essen, er vermutete allerdings schon, dass es nicht so kommen würde. Er hatte schon Tage ohne essen überlebt, da würde ihm ein ausgefallenes Frühstück allerdings nicht umbringen.

Er ordnete sich hinter dem Leutnant ein, zwischen seinen Kollegen fiel er allerdings auf wie ein bunter Hund. Allerdings gab der Fischmensch ihnen zu verstehen ihm über die Planke zu folgen, nur zwei Soldaten blieben zurück. Wahrscheinlich sollten die beiden das Schiff bewachen. Er war froh darüber, dass er nicht auf dem Schiff bleiben musste. Jetzt hoffte er nur das sich nicht wieder in ein viel zu kleines Gebäude zwängen müsste. Auf dem Steg angekommen wurden sie auch schon empfangen, die Marinesoldaten stellten sich in Formation auf und salutierten, während Leutnant Grapple hervortrat. Der Mann der ihn begrüßte stellte sich als Wofreid vom Jao Kun Do-Clan heraus und war das Oberhaupt dieser Insel. Allerdings wirkte er auf Kaiden einfach falsch. Er war sich fast sicher, dass diese Person etwas in Schilde führte und hatte ein schlechtes Gefühl bei ihm. Während eines ungestörten Momentes würde er Grapple seine Bedenken mitteilen und darauf hoffen das sie nicht falsch aufgenommen würden.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Fr Sep 30 2016, 17:02

Während sich der Vertreter der Insel sich ihm vorgestellt hatte, kam Kaiden vom Schiff und meldete sich vom Dienst.
Der Leutnant drehte sich zur Seite und machte eine Geste zu seinem Seekadetten.
"Wenn ich vorstellen darf. Das ist mein Seekadett Kaiden. Weis die Männer dazu an, uns zu folgen. Zwei von ihnen sollen das Schiff bewachen."
Der Vertreter lenkte sofort ein.
"Aber, aber! Ihr befindet euch hier auf sicherem Gebiet. Eurem Schiff wird keinerlei Haar gekrümmt."
Grapple sah ihn ernst an.
"Es bleibt meine Entscheidung, welche Befehle meine Soldaten auszuführen haben", sprach er aus und gab sich mit Wofreid einen Anstarr-Wettbewerb. Beide sahen ernst drein, ehe die Miene seines Gegenübers sich entspannte und zu einem Lächeln wurde.
"Wie ihr wünscht, Leutnant."
Der Fischmensch machte lediglich eine Geste und schickte Kaiden damit zu seinem Auftrag. Die Sorgen in den Augen seines rothaarigen Kadetten hatte er bemerkt. Auch sein Drang ihn darüber aufzuklären, war für den Fischmenschen ersichtlich. Etwas stimmte mit diesem Kerl nicht. Doch war er hier um Schaden zu begrenzen und nicht, um selbigen zu verursachen.
"Ihr führt eure Untergebenen wahrlich tadellos", versuchte sich Wofreid wieder einzuschleimen. Grapple wollte ihn eigentlich für seines Lobes ignorieren, doch war er nicht in der Position um dies zu tun.
"Sie vertrauen mir und ich vertraue ihnen. Blinder Gehorsam liegt mir nicht besonders", sprach er aus und sah Kaiden an der Spitze der Soldaten, die den Fischmenschen begleiten sollte.
"Ich hoffe doch, das eure Vorbereitungen abgeschlossen sind. Lasset uns nun aufbrechen. Wir haben viel zu bereden", sprach er, drehte sich herum und legte ein wölfisches Grinsen auf.

Grapple|Kaiden go to: Karateinsel: Stadtzentrum


Zuletzt von Grapple am Di Okt 04 2016, 21:23 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   So Okt 02 2016, 13:45

come from: Hafen von Saint Urea

Finns Worte am Anfang ihrer Reise klangen der blauhaarigen Frau immer noch in den Ohren. Wieso hatte sie kein Mittel gegen ihre Seekrankheit erdacht? Das Problem war ja, dass sie bereits einige Dinge ausprobiert hatte und nichts davon funktionieren wollte. Kräuterbäder, Tee und andere Dinge hatten einfach keine Wirkung gezeigt und Myriam war fast dazu geneigt, dass es eine psychische Störung sein könnte. Dennoch war sie sich ziemlich sicher, dass es sich mit bloßen Arzneimitteln beheben lassen müsste, weshalb sie weiterhin alle möglichen Kräutermischungen ausprobierte. Vielleicht würde sie ja so einen riesigen Durchbruch schaffen und eine Art Universalmittel gegen Seekrankheit entwickeln. Darauf ein Patent und sie würde steinreich werden ... wofür sie sich aber nicht im geringsten interessierte. Dennoch fand sie den Gedanken durchaus amüsant.

Die Sonne stand schon hoch am Firmament, als die Insel in Sicht kam. Mittlerweile blieb der Ärztin bloß ein flaues Gefühl im Magen, da sie dessen Inhalt schon vor Stunden der See opfern musste. Finn war trotz ihrer miesen Laune bei ihr geblieben, bis sie sich ausgelassen hatte. Er war ziemlich höflich ... ja fast schon nett, was sie durchaus verwirrte. Hatte er eine gewisse Form von Interesse an ihr, oder war er schlichtweg zu allen Frauen höflich? War er doch nur ein Höschenjäger wie Drake Bowman, oder kümmerte er sich einfach nur um seine Untergebenen? Sie wurde nicht ganz schlau aus ihm, konnte aber keine bösen Absichten in seiner Handlungsweise erkennen, weshalb sie ihn schlicht als nett abstempelte.

So gab es aber noch etwas zu besprechen. Mit einem Wink rief sie sich einen Soldaten her und trug ihm auf, Finn zu holen. Auf dieser Insel waren sie Fremde und als solche wäre es unsinnig, sich allzu militaristisch zu geben, denn immerhin waren ja schon Leute von der Marine anwesend. Ihr Erscheinen konnte also für ziemlichen Unmut sorgen. Sich als Verstärkung anzukündigen wäre also mehr als unbedacht. Myriam hatte aber bereits eine simple Idee. Es gab auf dieser Insel keinen wirklichen Handelshafen, weshalb Myriam das einzige anbieten würde, dass sie geben konnte. Ihre Dienstleistung als Arzt. Eine Finte, um die Beziehungen zur Insel sozsuagen verbessern zu wollen. Musste ja nicht jeder wissen, dass sie eigentlich die Verstärkung waren, falls was passieren sollte. Das konnten sich die Clans auf der Insel ohnehin wohl selbst zusammenreimen. Da musste man nicht gleich ihr Misstrauen bestätigen.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Mo Okt 03 2016, 11:00

Claas stand etwas abseits von der Frau und Finn. Nur Kroyoko stand bei ihm. Während sie auf den Hafen zufuhren, rauchte der Kadett seine Pfeife. "Du hast gute Arbeit mit den Mänteln geleistet." gestand er dem Krokodil gegenüber lobend ein. "Pfff. Da hast du Recht. Bei dir würden sie eingehen." "Ich kann mir das mit der Handtasche nochmal überlegen." sagte Class nun wieder seelenruhig drohend. "Jaja schon gut." brummte Kroyoko und wechselte bewusst das Thema. "Hast du schon über Bowmans Befehl nachgedacht?" "Ja." sagte Claas und blies Rauch aus. "Wir werden mal schauen wie es geht. Dafür wirst du dich ab sofort auf der Karateinsel umhören wie viele Lehrmeister es gibt und was sie unterrichten. Lässt du auch nur einen aus überlasse ich dich Bowman. Hast du das verstanden?" "Ja Meister." sagte Kroyoko im spöttischen und verbeugte sich.
"Gut." meinte Claas und inhalierte erneut. "Und ich hänge mich an Grapple und Finn ran."
Sein Plan war zunächst Bowmans Plan zu folgen und auszuführen. Er hielt es aber nicht für unmöglich zu seinem Vorteil den Spiess umzudrehen und Bowman die lange Nase zu zeigen. Ehrlich gesagt war Claas in dieser Angelegenheit sehr opportunistisch. Und Bowman wäre ein Vollidiot wenn er das nicht wusste.
Sollte er also daran interessiert sein das sich Claas konform zu seinen Plänen verhielt, musste er ihm schon etwas dafür bieten das ihn interessierte. Und das war Claas Aufstieg auf der Karriereleiter.
"Du hast es in der Hand ob dein so Plan funktioniert Bowman." sagte Claas und atmete erneut Schwaden von Tabak aus seinen Mund mit einem bösen Lächeln aus.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Di Okt 04 2016, 21:17

Langsam näherten sie sich dem Hafen. Finn stand beim Navigator, der sie durch einen Engstelle führte. Der Hafen lag im Inneren der Insel, was eine Flucht beinahe unmöglich machte, wenn man dort anlegen wollte. Natürliche Begebenheiten auszunutzen, war die Kunst bei der Erschließung einer Insel.
Während er sich noch mit ihm unterhielt und die Befehle weiter gab, kam ein Gefreiter auf ihn zu, der von Myriam geschickt worden war. Was sie wohl wollte? Mit zügigen Schritten lief er auf sie zu und legte seine rechte Hand auf sein großes Katana ab.
"Ihr habt nach mir verlangt, Kadett", sprach er etwas neckisch, um sie auf ihren Unterschied in der Befehlskette zu erinnern.
Die Blauhaarige sah schon besser aus. Auch wenn sie immer noch etwas bleich war. Ihre Ausführungen am vergangenen Tag, bezüglich der Erfindung eines Heilmittels gegen ihr Leiden fiel recht negativ aus. Doch war das Unterfangen nicht unbedingt hoffnungslos, so viel wie er aus ihrem Medizin Jargon verstand. Doch in weniger als einer halben Stunde würden sie wieder auf Zivilisation und festen Boden treffen. Aus der Ferne war auch schon das Schiff der 110. Einheit zu entdecken. Wie er durch sein Fernrohr erkennen konnte, waren sie auch schon Bord gegangen, da nur noch 2 Soldaten Wache schoben.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Di Okt 18 2016, 21:47

[CF: Innenstadt der Karateinsel]
Er passierte das große Zolltor und seine Männer gingen verteilt hinter ihm. Er sah sich etwas um und fand ein geeignetes Etablissement, es war eine Bar, nein eine Taverne, nein ein Motel, nein eine Spielunke, vielleicht auch ein Bordell? Naja es bot auf jeden Fall irgendeinen Service an und es sah schäbig aus, also genau seins. Also nicht seins, er mochte es eher sauber, „genau das was er suchte“ traf es besser. Er hielt einen seiner Männer an und deutete ihm zu warten. Seine Leute sollten sich unbemerkt um die Bar verteilen und in Reichweite bleiben. Er ließ sich eine Babyteleschnecke von dem Unteroffizier geben sodass er mit der Gruppe in Kontakt stand. Dann machte er sich schweren Mutes hinein zu gehen.

Nun es roch schlecht und es sah schlecht aus und wahrscheinlich war es auch ein schlechter Laden aber nichts desto trotz setzte sich der Mann rein und bestellte sich ein Bier. Der Laden war mäßig voll, wie eine Seemannskneipe eben wenn es wenig Schiffsverkehr gab. Aber es sah wirklich bitter aus. Er fragte die Kellnerin was los sei, mit so wenig Kundschaft könnte man ja keine 2 Monate gutes Geschäft machen. Die üblichen Antworten, ja es war mal besser aber auf jedes Tief folgt ein Hoch, blablabla. Er hatte dennoch das Gefühl das hier etwas falsch lief. Also bestellte er noch ein Bier, bezahlte mit einem etwas zu großen Schein, sah die Frau eindringlich an und fragte was hier los sei. Nun bekam er eine bessere Nachricht. Nach dem Umbruch sei es hier mit Besuch etwas flau. „Umbruch?“, fragte er und harkte mit offenem Geldbeutel weiter nach. Nachdem der Blondhaarige der Barbesitzerin so ziemlich ein halbes Monatsgehalt auf den Tisch gepackt hatte rückte sie heraus. Die großen Clans, Jao Kun Do, der Clan des Boxens und des Karate, so hießen sie für Ausländer deren einheimischen Namen konnte man nich aussprechen, hatten Anscheinend eigenhändig einen neuen Repräsentanten gewählt. Nun die Frau sprach es nicht aus aber was sie behauptete war das es einen Coup gab.

Desweitern ging das Gerücht herum sich von der Weltregierung los zu machen, nur es war geheim und wer sich für die Weltregierung aussprach verschwand, weshalb sie besser die Klappe gehalten hätte. Takage nickte und versprach der Frau Hilfe. Dann legte er ihr einen Scheck auf den Bartresen, sie sollte die Bar schließen und das ganze Haus an ihn verpachten und sich aus dem Acker machen. Einen Marineausweis später nickte sie und verschwand. Ob sie ihn wohl verraten würde? Eher nicht, sie hatte viel Respekt vor dem Ausweis gezeigt. Über die Miniteleschnecke rief er seine Männer, sie sollten in die Spielunke kommen, nacheinander und unauffällig und das Funkgerät unbemerkt vom Schiff holen so wie alle Waffen und Missionsinformationen und herbringen. Er würde diese Kaschemme von Bar erst mal als Operationsbasis nutzen, Grapple und Kaiden, wenn sie im Hauptdojo waren war es wohl zu spät für beide.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Fr Okt 21 2016, 13:22

Endlich, sie hatte gefühlt ewig gewartet, bis Finn endlich antanzte. Seine Hand lag fast schon drohend auf dem Knauf seines Schwertes. Eigentlich hieß es bei Katana etwas anders, aber die genaue Bezeichnung wollte Myriam gerade nicht einfallen, schließlich interessierte sie meist nur, wie die Klinge beschaffen war, während sie die davon geschlagenen Wunden untersuchte. Sie wusste, dass man mit einem Katana eher schneidende Bewegungen ausführte, da die Klingen meist recht anfällig waren, wenn sie nicht von einem wahren Meister geschmiedet wurden. Aus medizinischer Sicht war das natürlich wichtig zu wissen, waren Schnittwunden wesentlich leichter zu verarzten, wenn das umliegende Gewebe nicht all zu arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Doch diese Gedanken verschwanden, als Finn sie neckisch darauf hinwies, dass er hier das Sagen hatte. "Jetzt tu nicht so, als hättest du dieselben Komplexe wie Bowman.", konterte sie ruhig und deutete sowas wie ein Lächeln an. Vielleicht verstand Finn diesen kleinen Seitenhieb gegenüber den Schürzenjäger. Aber für solche Späße war auch später noch Zeit.
"Also, wir sind zwar die Verstärkung, aber die Leute hier sind durchaus recht eigensinnig. Hier einfach so auzukreuzen dürfte also nicht so gut ankommen. Deshalb hab ich gedacht, wir tun so, als wüssten wir nichts von den Leuten hier und bieten schlichtweg eine Dienstleistung an ... mich.", erklärte die junge Frau nüchtern und ihr fiel gar nicht auf, dass ihr letzter Satz durchaus falsch verstanden werden konnte.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Di Okt 25 2016, 17:22

Kroyoko hatte seine Befehle erhalten. Sobald sie an Land waren, würde sich Claas an Finn und hoffentlich auch bald an Grapple heften um für Bowman die Lauscher offen zu halten. Das Krokodil sollte indessen auf Schnupperkurs gehen und herausfinden wo und wie viele Meister sich auf der Insel aufhielten und ob einer von ihnen Tritttechniken unterrichtete. Keine Ahnung wofür Bowman die Namen brauchte, aber in solchen Fällen stellte man besser keine Fragen. Er würde sich allein auf Finn und diesen Grapple konzentrieren.
Als er Finn und die Frau beieinander stehen sah, gesellte er sich zu ihnen und salutierte.
"Sir, ich würde mich eurem Trupp gerne anschließen. Schließlich wurde ich vom Hauptquartier genau zu diesem Zweck hierhin beordert um diese Mission zum Erfolg zu führen." sagte er und legte die Hand an die Stirn.
Dann senkte er bedauernd den Kopf. "Leider hat Sekretär Darling in Rätseln gesprochen. Ich habe nur etwas von einer Verstärkung gehört, die sie Madam eben auch gerade erwähnt haben." sagte er und neigte gegenüber der Blauhaarigen den Kopf. Er würde ganz diskret vorgehen. Hauptsache er kam in dieser Angelegenheit weiter. Alles was zählte war das er endlich wieder in der Marine aufstieg und damit den ersten Schritt auf der Treppe der Wiederherstellung von dem alten Ruhm der Dingdongs machte.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Mi Okt 26 2016, 18:24

"Ganz und gar nicht. Ich möchte dich nur daran erinnern, dass du deine gewohnte Selbstständigkeit etwas zurückschraubst", antwortete Finn schlicht und fühlte sich vom Vergleich auch nicht beleidigt. Er hatte den laufenden Aschenbecher schon längst vergessen und es war ihm gleich, was er nun machte. Spätestens wenn er seine Berichte über diesen Einsatz abgeben würde, hätte er seine Vergeltung für die Demütigungen ihm gegenüber. Bei dem Gedanken musste er siegessicher grinsen und widmete sich der Idee der Blauhaarigen.
Doch gerade als er zu einer Antwort ansetzen wollte, kam der zweite Seekadett an ihn heran.
"Guten Morgen, Claas. Diese Höflichkeiten sind nicht nötig. Du kannst mich ruhig lockerer behandeln. Ich empfehle es dir sogar", gab der Weißhaarige von sich und ging näher auf die Idee seiner Ärztin ein.
"Ich bin dir sogar schon einen Schritt voraus", erklärte Finn und drehte sich zu seinen Männern um.
"Aufgepasst, Männer! Zieht euch sofort um und holt euch die Kleidung aus der großen Truhe aus dem Unterdeck! Daneben liegt ein einfaches Segel, dass ihr vor unserer Ankunft austauscht! Wir werden uns als Assistenzärtze ausgeben!"
Die Männer antworteten ihm mit einem kräftigen "Aye!", ehe sie Unterdeck verschwanden.
Finn hatte sich schon einen Ärztekittel geholt und zog ihn über seine eigentliche Kleidung. Zum Abschluss zog er sich noch einen Mundschutz über. Hätte er eine noch hellere Hautfarbe, hätte er wie ein Haufen aus weißen Stoff gewirkt.
"Ich hoffe, dass kommt dem entgegen, was du dir vorgestellt hast", konnte er nicht ohne ein Grinsen von sich geben, was durch die Maske nur schwer erkennbar war.

Nachdem die Vorbereitungen soweit getroffen waren, legten sie schlussendlich am Hafen an. Finn wies zwei Soldaten an, in Bereitschaft beim Schiff zu bleiben, während der Rest mit auf die Insel kam. Noch hatte sie keiner angesprochen, was schon mal ein gutes Zeichen sein konnte. Ein näherer Blick auf Grapples Schiff zeigte, dass keiner zur Bewachung des Schiffs zurückgeblieben ist. Ob wohl etwas schief gelaufen ist? Vom Fischmenschen hatte er zumindest die einfachsten Taktiken, bei der Ankerlegung auf einer Insel mit kritischem Hintergrund, erwartet. Deswegen hatte er in diesem Moment kein gutes Gefühl.
Gemeinsam mit seinen Kadetten an der Spitze des Trupps, stand er als ein Mann mittleren Alters in längerer Robe auf sie zukam.
Leicht lehnte er sich zu Myriam rüber.
"Ich überlasse dir das Reden. Schließlich bist du die Einzige hier vom Fach", gab er flüsternd an sie weiter und stellte sich wieder aufrecht hin.
"Guten Tag. Wie ich sehe, sind sie Ärzte. Können sie mir erklären, was sie auf der Karate Insel wünschen?"
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Do Okt 27 2016, 00:08

Ihre gewohnte Selbstständigkeit zurückschrauben? Dann konnte sie ja gleich ihren Beruf an den Nagel hängen. Würde sie jedesmal erst auf ein Okay eines Vorgesetzten warten, wären ihr schon hunderte Marinesoldaten vor den Augen verblutet! Beinahe geriet sie über diese Anmaßung fast in Rage, ehe sie sich ins Gedächtnis rief, dass er schlichtweg die Befehlshierarchie der Marine gemeint hatte. Außerdem waren seine Worte im ruhigen Ton gesprochen und sie spürte keinen Groll in seiner Stimme.
Bevor Finn jedoch auf die Vorschläge der Ärztin eingehen konnte, sprang Class dazwischen und faselte davon, dass ausgerechnet er dazu auserkoren wurde, die Mission zum Erfolg zu führen. Seine Worte waren durchaus etwas zu hochtrabend, wie Myriam fand, aber sie hielt diesmal lieber den Schnabel. Claas war wirklich ein ziemlich steifer Typ, worauf ihn Finn auch hinwies. Wer mit Doktor Sinclair und Finn unterwegs war, musste sich tatsächlich nicht so verhalten.
Kurz darauf ging dann der weißhaarige Kerl auf ihren Vorschlag ein und war ihr sogar eine Idee voraus. Es gab lustige Verkleidungen, die Myriam selbst fast schon als zu auffällig bezeichnet hätte. Die Idee an sich war aber gar nicht so blöd. "Entschuldigt mich mal eben. Ich sollte mich ja schließlich auch umziehen.", sprach die junge Frau und verzog sich schnell im Schiffsinneren. Dort wechselte sie ihre Marineuniform mit ihrer normalen Kleidung mitsamt Ärztekittel. Damit trat sie dann auch wieder auf Deck und betrachtete den überaus blassen Finn, dessen Gesichtsfarbe vom Ton her fast zum Mundschutz passte. "Nun, vielleicht ein wenig übertrieben, aber lassen wir das mal so durchgehen.", meinte die junge Frau, die die ganze Verkleidung etwas dezenter gestaltet hätte. Aber so stach sie eben auch aus der Menge heraus und konnte leichter als Anführer der Gruppe ausgemacht werden. Sowieso hatte sich das komplette Schiff von einem Marineschiff zu einer unauffälligen Kogge gewandelt.
Am Hafen angelangt ließ Finn zwei Soldaten zur Überwachung zurück und trabte mit dem Rest der Gruppe etwas von der Anlegestelle weg. Sie mussten nicht lange warten, als auch schon ein Kerl in den besten Jahren auf sie zukam. Finn flüsterte dann der Ärztin zu, dass sie das Reden übernehmen sollte. Witzig, das wusste sie ja wohl selbst auch, ohne dass er es extra erwähnen musste!
Dem fremden Mann, der sie hier sogesehen willkommen hieß, schenkte sie ein höfliches Lächeln. "Natürlich. Mein Name ist Doktor Myriam Sinclair und wir kommen von Logue Town und sind hierher gesegelt um unser medizinisches Wissen weiterzugeben und auch zu erweitern. Es heißt, dass man hier sehr bewandert in der Kräuterheilkunde bewandert ist, wohingegen wir städtischen Ärzte eher auf anderen Gebieten bewandert sind.", erklärte sie den einzigen logischen Grund, der ihr für eine solche Reise einfiel. Hoffentlich kaufte der Typ ihr das ab.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Do Okt 27 2016, 16:26

Während seine Männer das Schiff abluden sah er sich in dem Haus um. Es bot sogar eine gut zu Verteidigendes Versteck. Es hatte einen großen Innenhof der von dem zur Bar dazugehörigen Haus umschlossen war in dem sogar ein eigener Brunnen stand. Sehr gut, dann hätten sie sogar Trinkwasser. Diese Bar war anscheinend nicht alles, er konnte sich gut vorstellen das dieses Haus in besseren Zeiten entweder mal ein Motel oder aber ein Bordell war, zumindest hatte es mehre Zimmer deren Türen man vom Hof aus sehen konnte, die Gänge waren zur rechten Seite offen und nur von einem Geländer bedeckt. Während zur linken Seite des Marinisten gar keine Gänge waren, nur eine große Holzwand, die ihn interessierte. Weshalb sich das Blondhaar dahin machte und durch ein Fenster schielte. Hm, ein Lagerraum, anscheinend Lebensmittel und was nicht alles. Dieser Ort hier hatte irgendein Geheimnis, allein schon deshalb wollte die Besitzerin wohl nicht das der normale Staat hier vorbei schaute und ihn durchsuchte was wohl auch der Grund war das sie ihn lieber von Marinisten bewachen ließ.

Man musste auch dazu sagen er hatte der Frau wirklich viel bezahlt, naja. Takage fuhr mit seinem Rundgang fort und wahr zufrieden, als er nach einiger Zeit wieder in die Bar kam türmten sich dort schon Kisten und Stapelweise Papier, Drähte und Leitungen für Teleschnecken und und und. Seine Männer hatten es geschafft unbemerkt fast das gesamte Schiff leer zu räumen. Nun gut, er suchte sich zwischen Papier und Waffenkisten einen Platz um weitere Ordern zu verteilen. Sie sollten das Haus absuchen und ein SOS Signal absenden, verschlüsselt und auf Kurzstreckenfunk, er wollte ja nicht die ganzen Weltmeere auf sich aufmerksam machen. Dann schickte er den Großteil der Soldaten los die Vorräte und die Waffen zu verteilen und das Haus zu besetzten und zu einer Festung umzubauen, unnötige Wege verschließen etc. Der Rest solle sich im Hafen verteilen und Wache schieben und schauen ob jemand kam um ihr SOS Signal zu beantworten. Er ließ sich währenddessen einen Stadtplan auftreiben den er auseinandernahm.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Sa Nov 05 2016, 13:49

Claas Dingdong:

"Ich werde es mir merken Si.... äh ich meine Finn." brachte er stotternd hervor. Er biss sich auf die Unterlippe. "Verdammt." dachte er. Wie hätte er auch ahnen können, dass man hier einen so laxeren Umgang miteinander übte. Ihm war gar nicht wohl dabei. Damals als er noch vor seiner Degradierung Kapitän zur See gewesen war, hatte er immer erwartet mit "Käpt´n " angesprochen zu werden. Langsam wurde ihm klar warum Finn und Bowman nicht miteinander konnten. Bowman pflegte es wie ein großer anderer Teil des Marine-Establishments formell angeredet zu werden. Und wenn Claas ehrlich war, war ihm diese Variante auch lieber. Zu große Nähe zwischen den Rängen schadete der Disziplin. Und wenn es etwas gab das Claas hasste, dann waren es Müßiggang und Unordnung. Finn konnte ja gerne diesen Umgang mit seinen Männern pflegen, aber wenn er erstmal wieder richtig aufgestiegen war würden sich einige Dinge hier schlagartig ändern. Bis es soweit war, war er leider gezwungen das "Wir haben uns alle lieb-Spiel" von Finn und Myriam Sinclair, deren Namen er jetzt endlich erfahren hatte, mitzuspielen. Also legte er die Hände in die tiefen Taschen seines Marinemantels, und hörte der Konversation die da vor sich ging zu. Mittlerweile ging ihm das ganze Geplänkel schon viel zu lange. Nichts mehr nervte ihn als ewiges Rumgerede. Die Mission sollte endlich mal losgehen um seine Karriere in Gang zu setzen.
Apropos Karriere, wo steckte Kroyoko nur wieder. Claas hoffte das er sich an die Fersen von Grapple und den Meistern gemacht hatte.

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Kroyoko:

Dojo des Jao-Kun-Do Clans

Nachdem Claas ihn noch mit Schimpf und Schande weggejagt hatte, war Kroyoko grummelnd durch das Stadtzentrum getrottelt. Manch einer würde sich fragen warum er den ganzen Aufwand tat.
Nun auch wenn Claas ein ungnädiger Meister war, hatte er für Kroyoko immer Arbeit. Das Geld das Kroyoko für die Botengänge bekam war höher als auf einem lausigen Piratenschiff. Außerdem profitierte auch er mehr davon, wenn Claas in der Marine aufstieg. In diesem Sinne war sein Ärger vergessen, als er den Fischmensch samt seines Gefolges im Stadtzentrum auftauchen sah. Claas hatte Grapple als Fischmenschen beschrieben. Und da er hier keine weiteren Fischmenschen und schon gar nicht Fischmenschen in Marineuniformen sah, heftete er sich schnell unbemerkt in den Schatten von Häusern an ihre Fersen. Schnell bekam er mit, dass ein Meister die Marineeinheit zu dem Dojo führte. Und je weiter er ihnen folgte, hörte er auch so manch interessantes Detail. Er erfuhr das der Jao Kun Do Clan auf Bein Attacken versiert war, und das dieser Wofreid der Meister war. Leider schlossen sich für Kroyoko die Tore, als die Marineeinheit dem Meister ins Innere des Dojos folgte. Er konnte aber noch von zwei Dojo-Schülern nahe am Eingang ein Gespräch mitverfolgen, dass der Karate-Meister Herland und der Box-Meister Rabiat heute morgen in das Jao-Kun Do Dojo zu Wofreid gekommen seien. Böse grinsend machte sich das Krokodil unauffällig in Richtung Hafen davon. Jetzt wusste er schon drei Namen der Meister und ihre Kampftechniken. Zwar wusste er nicht was dieser Grapple hier wollte, aber das würden er und sein Herr schon noch bald herausfinden. Claas würde zufrieden sein.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Sa Nov 05 2016, 19:32

Der alte Mann räusperte sich, ehe er sich die Ärzte genauer ansah.
"Soso, von Lougetown also. Dann müsst ihr eine lange Reise hinter euch gebracht haben müssen, nur um von den Kräuterfritzen auf dieser Insel zu lernen", sprach der Alte fast schon etwas misstrauisch, ehe er seinen Satz mit einem keuchenden Husten abschloss. Doch ehe er ein weiteres Wort erheben konnte, fiel er eine Hustekstase und holte ein Taschentuch hervor. Die Hustenattacke endete nach einigen Sekunden und auf dem blütenreinen Taschentuch hatten sich mehrere Blutstropfen verteilt.
"Verdammtes Alter", fluchte er leise, ehe er sich wieder den getarnten Marinesoldaten zu wandte.
"Ich hatte erst vermutet, dass sie auch von der Marine sind. Doch bin ich sicher, dass wir bald jede ärztliche Hilfe gebrauchen können", sprach der Alte betrübt aus, ehe er sich langsam von ihnen entfernte.
Finn wurde bei dieser Aussage hellhörig. Scheinbar war die Insel darüber informiert, dass Grapple mit seiner Einheit hier eingetroffen war. Und hörte er noch eine anbahnende Konfrontation heraus. War es nicht der Auftrag des Fischmenschen hier für Ruhe und Ordnung zu sorgen? Offenbar war etwas schief gelaufen, sonst wäre die Stimmung hier wohl weit aus besser.
"Seid vorsichtig", sprach der Alte noch aus, ehe er sich endgültig von ihnen verabschiedete.
Plötzlich begann unter ihren Reihen eine Teleschnecke zu bimmeln. Der Soldat, der damit beauftragt wurde, diese zu tragen, kam auf Finn zu, der den Anruf entgegen nahm.
Doch handelte es sich um ein allgemeines Notsignal. Es ging von Takage Usugi aus, der von der Gefangenschaft von Grapple und Kaiden berichtete. Letzterer sagte ihm nichts.
Auch schien der Fähnrich zur See schon zu Gegenmaßnahmen gegriffen zu haben und verlangte nach ihnen in seinem provisorischem Stützpunkt am Hafen.
Finn legte daraufhin auf und richtete seinen Blick zu seinen Männern.
"Wir behalten unsere Tarnung aufrecht und machen uns auf den Weg", befahl er und rief die Verstärkung zum Folgen auf.

Es dauerte nicht lange, ehe sie bei der genannten Bar ankamen. Dort angekommen, zeigte Finn sein wahres Gesicht und trat mit seiner Einheit ein.
Im Gebäude angekommen entfernte er seine Tarnkleidung und gab sich Takage zu erkennen.
"Die Verstärkung ist eingetroffen, Fähnrich Takage", sprach er aus und zeigte auf die seine Einheit, die sich ebenfalls der Kleidung der Mediziner entledigten.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   So Nov 06 2016, 14:07

Hm, das diese Stadt über viele Flüsse verfügte hatte er ja erkannt, aber wie konnte man sich das zu nutzten machen? Da viel ihm was ein, die Stadt lag ja genau in einem Flussdelta, deshalb die Flüsse, nur roch es draußen nicht nach, naja, Scheiße, wenn er ehrlich war. Warum das wichtig war? Nun das hieß das die Stadtbewohner ihre Notdurft nicht in die Flüsse kippten was hieß das sie entweder alle Brennkammern hatten wo sie ihre Körpereigenen Emissionen verrichteten, was er nicht glaubte, oder ein Kanalisationssystem. Er konnte zwar nicht so recht, nein er wollte sich nicht so recht vorstellen für diese Mission wieder in eine Kanalisation zu müssen, aber wenn die Pflicht rief…

Naja, die Idee behielt er mal im Hinterkopf, er suchte lieber weiter nach anderen Möglichkeiten. Wurde er doch dabei recht bald gestört. Die Tür ging auf und es waren fremde Leute die eintraten, Sanitätspersonal? Nun er entdeckte schon recht bald Finn, also wohl eher weniger. Sie hatten eindeutig die bessere Verkleidung. Der Punkt ging an die Truppe des jungen Schwertkämpfers. „Finn, schön dass du da bist, wir haben ein kleineres Problem, komm her und setz dich und schick ein paar deiner Männer um dein Schiff zu entladen und alles an tragbarem Material herzubringen.“, kam es von ihm als er sich von seinem Kartentisch erhob und sich die Truppe besah die seine Bekanntschaft von Torino mitgebracht hatte. Waren ja nicht gerade wenige Leute, gut, das würde helfen.

Der Blondhaarige nahm die Karte und ging mit ihr hinter den Bartresen und winkte Finn her, er könnte gleich seine Offiziere mitbringen, Lagebesprechung. Dabei setzte sich der hier wohl diensthöchste Offizier einen Kaffee auf. Ohne den würde er jetzt hier langsam krepieren. Etwas Koffein konnte nie schaden. Aber wenn er sich jetzt so im Stehen die Karte ansah kam ihm eine Idee. Die ganzen Brücken der Inseln, die könnte er gut nutzten. Er wusste nicht ob Grapple sich das so vorgestellt hatte aber der Grünäugige lebte gerade sein Feldherren Gen aus und da sie mit ihren wenigen Soldaten weit in der Unterzahl waren müssten sie die eine oder andere dreckige Taktik anwenden, ein Glück war Takage kein Ehrenmann.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   So Nov 13 2016, 17:15

Beinahe hatte Myriam befürchtet, dass ihre Tarnung aufflog. Doch glüklicherweise schien der alte Mann entweder bloß generell misstrauisch, oder er behielt seinen Verdacht doch für sich. "In Loguetown spricht man jedenfalls in respektvollerem Maße von diesen Kräuterfritzen, wie Ihr sie nennt.", erwiderte Myriam schlicht und blieb nach außen hin völlig ruhig. Scheinbar hatte er die Befürchtung, dass die Marine hier keine friedlichen Absichten hatte, da er meinte, dass sie bald jede ärztliche Hilfe gebrauchen könnten. Sein gesundheitlicher Zustand war ebenfalls nicht der beste und das Husten kam nicht bloß vom Alter, wie Myriam sehr wohl raushörte. Hätte sie auf dem Taschentuch auch noch das Blut gesehen, hätte sie dem Mann wohl keine hohe Lebenserwartung mehr ausgesprochen. Auf seine Warnung hin, nickte Myriam höflich. "Natürlich und Sie sollten sich hinlegen und ausruhen.", antwortete die Marineärztin fürsorglich und klang durchaus besorgt.
Doch waren die Ereignisse auf der Insel schon in vollem Gange, klingelte plötzlich eine Teleschnecke und wurde sofort Finn gereicht. Ein Notsignal, welches auf die Gefangenschaft von Grapple und Kaiden hindeutete. Ausgesandt von Takage Usugi. So befahl Finn die Tarnung aufrecht zu erhalten.

Bei besagten Fähnrich angekommen, hielt sich Myriam dann doch eher im Hintergrund, lag nun ja wieder die Befehlskette der Marine vorn. So überließ sie das Reden auch lieber Finn und Takage, blieb aber in deren Nähe, immerhin würde sie als Seekadett durchaus zu besonderen Aufträgen gefordert werden. So betrachtete die junge Frau die Karte, die der blonde Offizier ausbreitete und blinzelte mehrmals. "Ich hoffe, sie haben hier irgendwo auch Brunnen eingezeichnet, dann könnten wir das ganze Dorf aufs Stille Örtchen verbannen.", schlug Myriam ungefragt vor, die wohl wusste, dass der blonde Marinist durchaus solchen Taktiken zugetan war.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Fr Nov 18 2016, 18:11

Claas rümpfte die Nase widerstrebend. Die Tarnung stank abscheulich. Was man nicht alles für seine Karriere tat. Er hoffte das der Geruch sich nicht auf seinen Marinemantel ansetzte. Kurz bevor sie in die Bar eingetreten waren, war ihm Kroyoko entgegengekommen. Natürlich erkannte ihn das Krokodil sofort wie es Claas erwartet hatte, weshalb er kurz vor der Bar mit diesem in einer dunklen Gasse verschwand und ihm das Maul zuhielt. "Wir reden später. Bleib in der Nähe und folge mir unauffällig wenn ich aus der Bar wieder rauskomme." zischte er angestrengt und warf nervöse Blicke hinter seine Schulter. "Mmmmmpffff" schnaubte Kroyoko verägert aber verstummte. Danach verliess Claas ihn wieder, und machte schleunigst das er in die Bar kam wo bereits schon Finn, Myriam und ein junger blonder Marineoffizier am Tresen standen. Leise fluchend zog Claas die Tarnung aus und legte sie auf einen der beiliegenden Tische, ehe er sich zu den anderen dazugesellte. "Ich hoffe, sie haben hier irgendwo auch Brunnen eingezeichnet, dann könnten wir das ganze Dorf aufs Stille Örtchen verbannen." hörte er Myriam sagen als er neben Finn trat. Neugierig erblickten seine Augen die auf dem Tresen ausgebreitete Karte die die gesamte verfluchte Stadt hier zeigte. "Siehst du dieses eine Zeichen hier?" fragte er Myriam und deutete auf die Karte wo er jenes Zeichen erblickte. ´井戸´ "Das ist das Zeichen für Brunnen. Es ist etwas undeutlich an mehreren Stellen der Stadt markiert. Das heißt das wir es zusammen mit den Flüssen mit einem großen System von Wasserleitungen zu tun haben." In seinem Kopf kamen auf einmal viele Gedanken aufeinander, die sich langsam strategisch auf ihre neue Umgebung einstellten.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Sa Nov 19 2016, 17:44

Finn wurde von Takage freundlich begrüßt und gebeten Platz zu nehmen.
"Die Situation ist zu ernst, um sich gemütlich niederzulassen. Ein Leutnant und ein Seekadett wurden gefangen genommen", versuchte er den Blonden, den er schon von seinem Einsatz auf Torino kannte, an die schlechte Lage zu erinnern, in der sich die Marine auf dieser Insel befindet. Ihm lag einiges am Fischmenschen, weswegen er dies sehr persönlich nahm und nicht zögern würde, Takage das Kommando zu entziehen, sollte er nicht in diesem Sinne handeln.
Seine Seekadetten, Myriam und Claas, betrachteten unterdessen die Karte und entdeckten Brunnen, die sich möglicherweise dafür eigneten diese zu manipulieren und ihre Gegner ohne große Mühen außer Gefecht zu setzen.
"Auch wenn ich deinen Enthusiasmus schätze, Myriam, wäre es nicht im Sinne des Leutnants, wenn wir dadurch auch die allgemeine Bevölkerung schädigen. Wir müssen anders an die Sache herangehen."
Finn überlegte kurz und lehnte sich auf sein langes Katana. Der Weißhaarige rief nochmals den Funkspruch von Takage auf, ehe er wieder das Wort erhob.
"Takage, sagtest du nicht, dass es nur die drei größten Clans betraf, die sich dieser Rebellion angeschlossen hatten? Wenn wir die anderen Clans dazu bringen könnten, sich gegen diese Rebellen aufzulehnen, hätten wir sicher einen Gleichstand, wenn nicht sogar eine Überzahl, was die Truppenstärke angeht", schlug er dem Fähnrich vor und wartete seine Antwort ab. Er hoffte inständig, dass der Blonde dahingehend schon Informationen sammeln konnte. Mit dieser Taktik würden die Rebellen sicher nicht rechnen und würde ihnen einen entscheidenden Vorteil bringen.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   So Nov 20 2016, 13:41

„Der Herr hat recht, Brunnen sind eingezeichnet.“, erwiederte Takage und zeigte kurz auf Claas, der seinen Finger wiederum auf den Brunnen symbolen hatte. Bevor er aber etwas zu der Trinkwasserlage der Stadt sagen konnte wandte er sich zu Finn. „Ich weiß Finn aber kommt er schneller dadurch zurück das wir stehen? Nichts überstürzen, wenn wir verlieren dann auch Grapple, also nur Ruhe.“, beruhigte er etwas den Weißhaarigen. Takage verstand zwar auch den Ernst der Situation aber er verstand auch das jetzt rausrennen und dabei mit den Säbeln zu rasseln ihnen nichts brachte und wenn dann keinen Fortschritt. „Also zur Brunnen Idee. Prinzipiell gut, nur bleibt uns nicht die Zeit, wir müssten ein Mittel verteilen, dann warten bis es die Zivilbevölkerung nimmt. Und sobald die erstem Merken:‘Huch, der hat aus dem Brunnen getrunken und nun geht’s ihm nicht gut.‘ , werden die ihr Wasser eh von woanders herholen. Außerdem will hier keiner von uns den Ruf eines Brunnenvergifters haben, oder?“, fragte er in die Rune.

„Aber was mir eingefallen ist hat teilweise mit Finns Vorschlag zu tun. Es gibt andere Clans hier auf der Insel, ein paar sogar, die übergangen wurden und damit nicht glücklich sind. Problem war, bis ihr angekommen seit hatte ich nicht die Kapazität Leute dahin zu schicken um die Clans zu informieren. Deshalb bräuchte ich jemanden von euch der ein ruhiges Gemüt hat und Wortgewandt ist der die Clans auf unserer Seite zieht. Des Weiteren. Habe ich mir das ausgedacht.“, er zeigte auf die große Karte. Die Stadt lag in einem Flussdelta und wurde von mehreren Flussarmen durchzogen, sie war quasi in mehrere Inseln unterteilt. „Wir sind hier, auf der größten der Inseln, wir könnten die Hauptstraße verbarrikadieren sowie die Seitenstraßen an der Kreuzung, dort wo die Hauptstraße in die große Brücke übergeht, sodass nur noch ein Tunnel bleibt zu uns. Wenn wir dann die Feindkräfte herausziehen könnten wir mit, vorher angebrachten, Sprengsätzen die Brücken die sonst zur Insel führen und sprengen und hätten die Feindkräfte gefangen. Wir bräuchten die Krieger das Clans und ein paar fähige Marinisten als Kommandanten. Der Rest schleicht mit mir…“, er schluckte.

„Durch die Kanalisation direkt unter das große Dojo wo sie wohl Grapple gefangen halten. Das Problem mit dem Plan ist. Ich habe keine Ahnung von der Feindstärke und wo der Feind stationiert ist. Außerdem mangelt es uns an Informationen wo Grapple gefangen gehalten wird.“
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   So Nov 20 2016, 21:46

Tatsächlich waren die Brunnen auf der Karte eingezeichnet, wie Claas sie aufklärte. Er hatte ein gutes Auge, denn das Zeichen für Brunnen war wirklich etwas undeutlich. Ihre Idee war also durchweg möglich, doch schein Finn da anderer Meinung zu sein. Beziehungsweise hielt er sich an die Meinung, die wohl der Leutnant haben würde. Eine eigene Meinung hatte der blasse Kerl ja selten. Aber das war nicht ihr Problem, dennoch musste sie auf ihn hören. Leider war auch Takage dagegen, weil er dachte, dass die Einheimischen schon mehr als eine Wasserquelle würden nutzen können. Und der Zeitaufwand war natürlich nicht zu unterschätzen, auch wenn sich Myriam sicher war, dass es nicht so lange dauern würde. Letzendlich verbiss sich Myriam einen unhöfichen Kommentar auf die Worte des blonden Kerls. Aber da er auch Finn ausbremste, waren die Wogen ja wieder halbwegs geglättet.
Kurz darauf fing Takage dann an, seinen eigenen Plan auszuführen. Er wollte die kleineren Clans auf seine Seite ziehen, indem er einen wortgewandten, ruhigen Marinisten zu ihnen schicken würde. Kein Job für die blauhaarige Frau ... sie hatte es nicht so mit Höflichkeit und Geduld. Der andere Teil seines Plans war dann schon eher etwas für die einzige Frau unter ihnen. Er wollte sämtliche Nebenstraßen unpassierbar machen, indem er die Brücken zur Hauptinsel sprengen ließ. Und so zeitgleich die feindlichen Streitkräfte in die Falle locken. Eine kleine Truppe sollte dann unbehelligt über die Kanalisation die Gefangenen befreien können. Dummerweise wusste er nicht, wo genau die Marinesoldaten gefangen gehalten wurden, noch wie stark und wo der Feind letzendlich sein würde. "Also hoffen wir, dass der Diplomat unter uns irgendwie an diese Infos kommt.", schloss die blauhaarige Frau ungefragt. Die ganze Sache fand sie zwar etwas dürftig, aber es war durchaus machbar.
"Ich melde mich übrigens freiwillig für die Verteidigungslinie. Ich bin kein Diplomat und vielleicht auch nicht gerade für Infiltration gemacht. Aber ich weiß, wie man Verletzungen behandelt und auch vermeiden kann, sobald ich sehe, wie unsere Feinde kämpfen.", machte nun Myriam ihren Standpunkt deutlich. Sie hatte zumindest aus ihrer Sicht eine klare Vorstellung davon, was sie zu tun hatte. Aber sie hatte auch eine zweite Möglichkeit nicht außer Acht gelassen. "Andererseits könnten die Gefangenen auch verletzt sein ... so schwer, dass sie eine direkte Behandlung benötigen, ehe wir sie rausholen könnten ... eure Entscheidung, wo ich eher helfen sollte.", schloss sie dann entgültig ihre Meinung.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   So Nov 20 2016, 23:09

Claas lächelte als er sich mit den beiden Händen am Tresen abstützte, und sich mit Finn, Takage und Myriam besprach. Endlich nahm die Mission auf deren klare Auftragslage er so lange gewartet hatte endlich Gestalt an. Er wusste sofort was er tun würde. Er würde sich um die anderen Clans kümmern. Abgesehen davon das ihm Diplomatie genauso sehr wie ein guter Kampf lagen, ergab sich für ihn die Chance für Bowman noch weitere Informationen über die Clans herauszufinden. Sicher den Namen des Meisters der Tritttechniken lehrte hatte er schon geliefert. Aber es gab noch weitere Namen und Techniken die es zu erforschen galt um die Mission zu ihrem vollständigen Erfolg zu führen. Dann blickte er kurz aufmerksam zu Myriam rüber, die sich freiwillig für die Verteidigungslinien meldete. Gut das würde ihm freie Hand mit den Clans geben. Er zweifelte zwar nicht daran das die blauhaarige Frau durchaus ihren Nutzen hatte, arbeitete aber lieber bei solchen Aufträgen mit Menschen die was vom Reden verstanden anstatt nur nutzlos im Wege rumzustehen und dumme Fragen zu stellen.
Wenn es ihm gelang die Clans an seine Seite zu ziehen, würde er als stolzer Führer einer Armee hierher zurückkehren und sie mit Finn und Takage siegreich in die Schlacht führen. Er stieß glorreiche Tagträume schnell zur Seite, da diese wieder begannen seinen Verstand zu vernebeln. Und was Claas jetzt am dringendsten brauchte war ein klarer Kopf. Er würde die Clans schon auf ihre Seite holen. Der Erfolg der Mission und sein Aufstieg auf der Karriereleiter der Marine hingen davon ab. Und nichts hasste Claas mehr als ein gescheiterter Auftrag. Kroyoko würde er auch mitnehmen. Der Kleine würde wieder für ihn spionieren gehen. Claas war sich sicher das es noch das eine oder andere nette Detail auf der Karateinsel herauszufinden galt. Als er seine Gedanken dementsprechend geordnet hatte, blickte er entschlossen in die Runde und sagte: "Die genaue Truppenanzahl des Feindes sollten die anderen Clans wissen, Fähnrich. Wenn Finn nichts dagegen hat, würde ich mich gerne persönlich darum kümmern sie auf unsere Seite zu ziehen." Er machte eine kurze Pause und blickte insbesondere Finn an. "Sobald ich die genau Truppenanzahl weiss, erstatte ich euch sofort per Teleschnecke Bericht. Wir sollten dann in der Lage sein zu wissen wie und wo wir unsere zur Verfügung stehenden Ressourcen am besten einsetzen."
Innerlich musste er lächeln. Das ganze Spiel schien interessant zu werden. Besonders die Aussicht auf eine nette kleine Schlacht gefiel ihm außerordentlich. Er war wieder drin wie früher. Und er würde Sorge tragen, dass das auch so blieb.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Mo Nov 21 2016, 21:11

Der Blonde schien die Situation so zu sehen, wie Finn es tat, wenn auch er mehr Ruhe ausstrahlte. Dies ließ ihn selbst auch wenig herunterkommen. So stützte er sich entspannt auf sein langes Katana und fühlte sich mit seiner Annahme, die Brunnen der Insel zu manipulieren, bestätigt. Auch wenn Takage andere Gründe dafür brachte, war dieses Thema zumindest vom Tisch. Er hätte dem Fischmenschen und seinen Vorgesetzten nicht mehr in die Augen sehen können, wenn es zu zivilen Opfern bei diesem Vorgehen gekommen wäre.
Takage ging auf Finns Vorschlag ein und baute diesen in sein weiteres Vorgehen mit ein. Er hatte vor Barrikaden aufzubauen, Brücken zu sprengen und die Clans zu mobilisieren, um gegen die Rebellen dieser Insel vorzugehen. Ein solider Plan und die Zerstörung der Brücken war ein notwendiges Übel, dass er gerne hinnahm. Dahingehend konnte die Marine mit ihrem neuen Stützpunkt auf dieser Insel die Möglichkeit bieten, diese Brücken wieder aufzubauen und symbolisch auch Brücken zu den Einwohnern aufzubauen.
Die Seekadetten schienen in dieser Planung, anhand ihrer Fähigkeiten, auch schon ihre Positionen schon bestimmen zu können. Es war gut, dass sie sich ihrer Stärken bewusst waren und bereit waren diese zielgerichtet einzusetzen. Er selbst sah sich auch nicht wirklich als Diplomat. Für ihn kamen auch eher die Barrikaden und die Zerstörung der Brücken in Frage.
"Dann schlage ich vor, dass Myriam sich um die Verteidigungslinien kümmert. Dort erwarte ich wohl die größten Verletzungen auf beiden Seiten. Hier wird eine fähige Ärztin am meisten gebraucht", sprach er, während er zwischen Takage und der Blauhaarigen immer wieder die Blicke wechselte und dabei immer auf die eingezeichneten Barrikaden zeigte.
"Wichtig ist, dass die Linie zum Hafen stark bestückt ist. Die Soldaten sollen sie möglichst kampfunfähig machen, um so viele Tote wie möglich zu vermeiden", erklärte er Myriam zusätzlich und richtete sein Augenmerk zu Claas. Aus seiner Akte hatte er einiges erfahren. Dieses Wissen half ihm besonders bei seiner nächsten Ausführung.
"Claas hat sich in der Vergangenheit schon in diplomatischen Missionen als besonders fähig erwiesen. Er ist wohl die beste Option dafür. Sobald er die Clans mobilisieren konnte, wird er sie auf die Verteidigungslinien aufteilen und schlussendlich die linke Flanke unterstützen", erklärte Finn und nickte wieder Claas und Takage zu.
Schlussendlich blieben nur noch zwei Baustellen. Die Brücken und die Rettung von Grapple. Der Fähnrich schien schon dazu bereit, diese Aufgabe zu erledigen, wenn auch er nicht besonders angetan schien, dies durch die Kanalisation zu tun.
"Ich würde mich um die Sprenung der Kanonen kümmern. So gerne ich dich auch begleiten würde, um unseren Leutnant und die Soldaten heimzuholen, will ich dies nicht den Soldaten alleine überlassen. Wir fangen bei der westlichen Brücke an und arbeiten uns zügig zum Westen vor. Anschließend stoße ich mit meinen Männern zur rechten Flanke und verstärke diese zusätzlich. Für diese Aktion werde ich höchstens einen Kanonisten und vier starke Gefreiten brauchen", schlug er anschließend vor. Er war gespannt, wie der Blonde darauf reagieren würde. An sich fand er seinen Plan recht schlüssig und sah darin keine Schwachstellen. Natürlich konnte bei sowas immer etwas passieren, mit dem man nicht gerechnet hatte, weswegen sie genau überlegen mussten, was sie nicht berücksichtigt hatten.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Mi Nov 23 2016, 18:42

Takage hörte sich alles an Input an und überlegte eine Weile, das klang schon mal nach einem guten Plan. „Also fangen wir an, ich finde die Aufteilung bisher ganz gut. Wenn Fin für dich bürgt würde ich mich freuen wenn Claas die Aufgabe übernimmt. Finn, anstatt die Kanonen zu nehmen können wir nicht Fässer mit Schwarzpulver füllen? Dann könnten wir die Kanonen in den Hinterhalt integrieren. Ich glaube auch dass an der Front eine fähige Ärztin eher von Nöten wäre. Die Sache ist nur die. Wir können maximal die Brücken verkabeln und die Barrikaden errichten aber dann ist der Feind uns schon auf den Fersen. Das hier ist eine kleine Stadt das heißt Informationen zirkulieren hier schnell.“, er seufzte und dachte nach.

„Wir brauchen irgendwoher Informationen, was uns erwartet. Wenn wir in den Kampf geraten bevor die Soldaten der Clans da sind stecken wir in der Klemme, weil gesprengte Brücken blockieren nicht nur die Feinde sondern auch unsere Verbündeten. Hm, okay, wie wäre es mit der Idee, wir teilen uns erst mal in 2er Gruppen auf, ich gehe mit Class zu den Clans und hole Infos ein und helfe ihm die Clans anzuwerben, dann stoßen wir gemeinsam zurück in die Stadt, bis dahin haben Myriam und Finn dann mit den restlichen Soldaten die Barrikaden errichtet und die Brücken zur Sprengung bereit gemacht. Ich gehe mit wer auch mitkommen will durch die Kanalisation und der Rest bleibt hier und bekämpft den Feind, klingt das nach einem Plan? Irgendwer Kritik?“, er war niemand der allzu gerne Kritik an sich vernahm.

Nur war es wichtig das dieser Plan klappte sonst sah er Grapple vielleicht nie wieder, ebenso Kaidan und Narya und die restlichen Männer. Wenn es sein eigenes Leben wäre das er aufs Spiel setzte mit so einem Plan, okay, gut, nur das tat er nicht. Er wollte dass das Reibungsfrei über die Bühne lief und er wollte selbst etwas tun. Er könnte nicht die ganze Zeit in dieser Spielunke rumstehen und Befehle erteilen, er half lieber mit das Ziel zu erreichen, ganz aktiv. „Wenn dem so wäre würde ich Finn gerne damit betrauen die Sprengung der Brücken und den Aufbau der Barrikaden vorzubereiten.“, fügte er an. Sobald die Brücken in die Luft flogen war der Feind auf jeden Fall alarmiert. „Achja, wichtige Sache.“, sagte er und verließ den Tresen, er kam nach einer Weile mit einer Schachtel wieder wo Miniteleschnecken drin lagen. „Jeder eine, solange die großen Teleschnecken hier in der Zentrale funktionieren sollten wir auch außerhalb der Stadt einwandfreien Funkkontakt haben.“ Kommunikation war die erste Säule zu einem Sieg.
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BeitragThema: Re: Hafen der Karateinsel   Heute um 23:20

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Hafen der Karateinsel
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