One Piece - The Begin x)

In einem One Piece vor unserer Zeit...
 
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 Hafen von Mirrorballinsel

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BeitragThema: Hafen von Mirrorballinsel   So 2 Okt 2016 - 23:06

Der Hafen der Insel, der nur zum Abladen von Passagieren und Waren verwendet wird, ist wie alles auf der Insel, am Tage ruhig. Erst in der Nacht strömen die Gäste der Insel von ihren Schiffen auf diese Insel der Partymetropole des Eastblues. Am Tage werden lediglich die Waren von den Schiffen abgeladen und zu der riesigen Diskothek gebracht, welche die einzige Einnahmequelle dieser Insel ist. Auf dieser Insel gibt es nur Hotels und so gut wie keine Einwohner. Sie ist einzig und allein für das Vergnügen der Gäste gedacht, weswegen der größte Teil der kleinen Insel als Partymeile verwendet wird. Der Rest sind Lagerhäuser und die Hotels.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So 2 Okt 2016 - 23:19

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Adrian lehnte an eine der hölzernen Transportcontainer, die hier zwischengelagert wurde und wartete auf eine gewisse Bonnie. Oder wie sie auch immer hieß, es war dem blonden Mann eigentlich egal. Vor einigen Tagen wurde er auf einer anderen Insel von einem Zwischenhändler angeheuert, der angeblich für eine große Organisation arbeitet, dessen Name er nicht nennen wollte. Eigentlich hätte er diesen Auftrag ja abgelehnt, allerdings war er weder Arbeitsintensiv und was noch wichtiger war, ein Großteil seiner Bezahlung bekam er im voraus bezahlt. Sonst hätte er den Auftrag auch nicht angenommen, da er sonst keine Sicherheit gehabt hätte. Allerdings hatte der Zwischenhändler ziemlich mit seiner Geduld gespielt, vielleicht würde er ihm ein Ohr abschneiden, nachdem er ihm den Rest bezahlt hatte. Es war eine schlechte Idee Adrian zu reizen, da er zu Gewaltausbrüchen neigte. Und er war sehr leicht zu reizen, zum Beispiel in dem man ihn warten ließ, wie es diese Bonnie tat. Wie lange sollte er noch warten? Er hatte durchaus besseres zu tun. Sie sollte sich lieber beeilen, wenn sie alle ihre Finger behalten möchte. Er war niemand den man warten ließ, wann würden die Leute es endlich verstehen? Er seufzte, während er einem Kind ein Bein stellte, dass mit einem Eis in der Hand an ihm vorbeigehen wollte. Weinend rannte es zu seiner Mutter, die ihn böse anschaute. Adrian grinste finster, während er die Frau mit einem seiner Klingenhandschuhe aus der Ferne einschüchterte. Sie wurde blass und verließ mit schnellen Schritten den Hafen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So 2 Okt 2016 - 23:57

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Auf der Insel angekommen, sah sich um. Diese Insel war wie für sie gemacht. Hier konnte sie tun und lassen was sie wollte. Wäre da nicht noch dieser Leviathan von Cerealien oder wie seine Organisation hieß. Seit ihrer Verbannung auf die Blues, fühlte sie eine gewisse Leere in sich. Claude hatte sich von ihr abgewandt. Und mit der Abweisung vom Kopf der Quattro Mafio kam ein neues Geschöpf ihrer Inspiration, welche den Führer der Rebellion aus ihrem Herzen verdrängen wollte. Sein Name war Leviathan. Bisher war sie ihm noch nicht begegnet. Doch ihr Zusammenkommen glich fast schon einer romantischen Liebesgeschichte. Zumindest in ihren Augen.
Es war ein stinknormaler Tag in der kleinen Stadt Lougetown. Sie war seit Wochen ohne Auftrag und verlor sämtliche Beherrschung und Geduld. Ohne groß nachzudenken, spazierte sie so in eine Bank hinein und drohte mit einer Bombe, wenn sie nicht den gesamten Inhalt der Geldmittel übergeben bekommen würde.
Zu ihrem Pech, waren Angehörige der Marine schnell vor Ort und verhafteten sie. Noch auf dem Weg in die Zelle, stritt sie mit den Stimmen ihrem Kopf und machte die gesamte Stadt auf sich aufmerksam. So erfuhr wohl auch Levi, wie sie ihn gerne in Gedanken nannte, von ihrer Existenz.
Sie wurde zu 18 Tagessätzen verurteilt und musste gerade einmal einen Tag absitzen, als ihre Kaution bezahlt wurde. Von den Wachleuten wurde lediglich ein Schreiben übermittelt, welches von einem Mann namens Leviathan stammt.
Dieser forderte sie als Gegenleistung dazu auf, sich mit einem seiner Männer zu treffen.
In einer heruntergekommenen Bar trafen sie sich schlussendlich. Der Mittelsmann hatte eine Teleschnecke dabei, wodurch sie direkt mit Leviathan sprechen konnte. Es lief das übliche Prozedere ab, wie sie es schon von der Rebellion kannte. Er stellte sich und seine Organisation vor, wusste ihre Fähigkeiten zu schätzen und wollte sie gerne in seiner Organisation wissen.
Lange haderte sie mit sich selbst, stritt teilweise lautstark mit den Stimmen und entschloss sich mit gespaltenem Herzen für Cerberus und gegen die Rebellion, was einem Verrat an Claude Buffon gleich kam.
Doch bevor sie sich wieder als Kriminelle unter der Führung von Leviathan und Cerberus sehen konnte, musste sie Vertrauen schaffen und ihre Vergangenheit hinter sich lassen.
So kam es zu ihrem Aufenthalt auf dieser Party-Insel.
Doch bevor sie sich auf ihren Auftrag konzentrieren konnte, fiel ihr eine Szenerie in die Augen. Ein Mann stellte einem Kind das Bein, woraufhin es zum Blickduell zwischen dem Kerl und der Mutter kam. Die Mutter verlor und ließ von ihm ab. Doch für Bonnie reichte dies nicht. Mit einem aufgesetzten freundlichem Lächeln ging sie auf die kleine Familie zu. Sie beugte sich zu dem Kind herunter, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein.
"Na, mein Kleiner. Was machst du denn auf dieser Insel mit deiner Mama?"
Der Junge antwortete ganz ungezwungen, dass sein Vater hier arbeite und sie ihn besuchen kamen.
Das Grinsen der Blonden wurde breiter.
"Das muss dich sicher gefreut haben, ihn mal wieder zu sehen. Aber weißt du was? Deine Mama war sehr böse", sprach sie langsam immer bedrohlicher wirkend. Die Mutter verzog irritiert das Gesicht, während Bonnies irres Lächeln wiedermal zum Vorschein kam, wenn sie jemand anderem bewusst schaden wollte.
Die Noch-Rebellin richtete sich auf und stieß die Mutter mit einem kräftigen Schubs vom Hafenbecken. Ihr Kopf knallte gegen eine Schiffwand und hinterließ einen blutigen Fleck, während sie auf dem Wasser aufklatschte.
"Und das nächste Mal solltest du dir merken, dass Kinder auf dieser Insel nichts zu suchen haben, du dumme Schlampe", brüllte sie der Mutter entgegen, die sich für diesen Moment nicht rührte. Ihr Blick fiel auf das verängstigte Kind, welches vor Angst zitterte.
"Verpiss dich auf ein Schiff und komm mir erst wieder unter die Augen, wenn du alt genug für diese Insel bist", sprach sie zu ihm, während sich ihre Miene deutlich wieder an Freundlichkeit zugenommen hatte und sie wieder auf Augenhöhe wieder mit ihm war.
Das Kind schluckte und Bonnie lief an ihm vorbei. Sie ging gut gelaunt in die Richtung des Mannes, der diese kleine Familie auf sie aufmerksam gemacht hat.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 3 Okt 2016 - 0:12

Er dachte schon der Tag würde langweilig werden, als eine blonde Frau auf die Familie aufmerksam wurde, die er eben verscheucht hatte. Erst dachte er sie sei eine normale Zivilistin, die sich nach dem wohlergehen der Zwei erkunden wollte. Als sie die Mutter dann allerdings als Schlampe betitelte und deren Kopf gegen eine Schiffswand knallte wurde es interessant. Am Ende schubste sie die Mutter noch ins Hafenbecken und wandte sich dann an das Kind, dass anschließend schreiend weg rannte, allerdings dumm wie es war wieder zu nah an ihm vorbei. Adrian ließ es sich nicht nehmen und stellte dem Kind erneut ein Bein. Er grinste finster.
"Kannst du dummes Stück Scheiße nicht aufpassen wo du hinrennst? Oder willst du Bekanntschaft mit meinen Krallen machen", sprach er bedrohlich und führte seine rechte Kralle an die Wange des Jungens, der starr vor Angst und kreidebleich war. Er ritzte ihn mit den Krallen die Wange an, so dass etwas Blut lief. Der Junge fing an zu weinen, während Adrian sein Kunstwerk beäugte. Dabei tropfte etwas Blut auf seinen Schuh.
Sieh was du getan hast, du Arschloch. Du hast meinen Schuh ruiniert", schrie er das Kind an und lachte kalt auf.
Dann nahm er ihn am Kragen und trat ihn weg, als ihm auffiel das die blonde Frau auf ihn zuging. Mit der Zunge leckte er etwas des Blutes von der mittleren Kralle, ehe er sie mit einem finsteren Grinsen ansah.
"Ich hoffe doch du hast dich nicht für mich aufgewärmt", sprach er sarkastisch und lachte, ehe er erneut etwas Blut ableckte.
Danach befeuchtete er sich mit der Zunge die Lippen, er war nun auf ihre Reaktion gespannt.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 3 Okt 2016 - 1:00

Ehe sich die junge Frau versah, lief der Junge völlig in die falsche Richtung, geradewegs in seinen Untergang. So in Gedanken hatte sie ihn erst bemerkt, als es schon zu spät war. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie ihn am Kragen gepackt und dasselbe Schicksal teilen lassen, wie das seiner Mutter. Doch der Blonde vor ihr war aufmerksamer. Wieder stellte sie dem Jungen ein Bein und jagte ihm eine Heidenangst ein. Das lag nicht zuletzt an den äußerst überzeugenden Krallen an seinen Händen, mit denen durchaus überzeugend wirken konnte. Zumindest auf diesen Jungen, was wohl auch für den schlechtesten Gauner keine Schwierigkeit sein sollte. Man musste einfach nur den Eindruck erwecken, dass man nicht wusste was man tat. So löste man Unsicherheit, Ängste und Panik in den Herzen der Menschen aus. Da Bonnie schon sehr impulsiv und unberechenbar war, traf sie mit dieser Taktik so gut wie immer ins Schwarze.
Im Grunde war das beinahe schon reine Schikane, was der Blonde da veranstaltete. Er machte den Jungen für das Blut auf seinem Schuh verantwortlich und verwendete diesen als Fußball. Er warf ihm am Kragen hoch und schoss ihn buchstäblich im hohen Bogen vom Hafengelände. Sie hatte nicht die körperlichen Attribute, um solche Sachen mit Menschen zu machen. Sie griff da lieber auf andere Mittel zurück.
Als sie nun in seiner Angriffsreichweite befand, was sie bewusst so tat, sprach er sie an.
"Dieser kleine Zeitvertreib? Sie hat mich provoziert mit ihrer Anwesenheit", gab sie völlig aus dem Kontext heraus von sich. Gerade redeten die Stimmen ihrem Kopf wieder wirr, weswegen sie hastig gen Himmel starrte und dabei ständig die Richtung änderte, als würde sie etwas in den Wolken suchen.
"Was sagt ihr? Ihn demütigen? Seine Leiche schänden, sagt ihr", fragte sie ihre Stimmen, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem Gegenüber widmete. Automatisch war sie wieder im Erklärmodus, damit es keine Missverständnisse zwischen ihnen beiden gab.
"Die Stimmen! Die erzählen einem doch immer wieder so abstruse Sachen", sprach sie so, als wenn jeder Stimmen hörte. Als wäre es völlig normal und machte dabei eine kreisende Zeigefingerdrehung an ihrer Schläfe.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 3 Okt 2016 - 1:20

Die junge Frau machte auf ihn einen sehr seltsamen Eindruck und das musste schon einiges heißen. Den er war nicht gerade das Paradebeispiel eines normalen Menschen. Sie starrte in den Himmel, sprach mit sich selbst und redete irgendetwas davon eine Leiche zu schänden. Aus dem Kontext heraus meinte sie wohl seine Leiche. Jemand anderem hätte er jetzt schon die die Zunge raus geschnitten, diese Person faszinierte ihn allerdings, weswegen er es dieses eine mal ließ. Was allerdings noch nicht war könnte noch passieren, zumindest wenn sie weiter solche Bemerkungen machte.
"Und ich dachte ich wäre leicht reizbar", antwortete er belustigt.
Sie war auf jeden Fall Irre, da war sich Adrian sicher. Jetzt war nur die Frage wie Irre? So wie er oder war sie eine Verrückte die irgendwo ausgebrochen war? Eigentlich war es ihm ja egal, immerhin war durch sie die Langeweile verflogen. Genau so wie der Junge und dessen Mutter.
"Wie wohl dein Blut schmeckt? Falls du deine Monatsblutung hast, können wir uns gerne einen abgeschiedenen Ort suchen und es herausfinden", sprach er mit einem kalten grinsen.
Wie sie wohl reagieren würde, er vermutete zwar nicht das es sie aus der Ruhe bringen dürfte aber man weiß ja nie. Ach ja er war schon ein charmanter junger Mann, bei dem Gedanken musste er schmunzeln. Er war ja so einiges, aber charmant war er nur in den seltensten Fällen. Meistens wenn er eine Frau aufreißen wollte. Also nicht mit seinen Krallen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 3 Okt 2016 - 1:37

Während sie so mit sich selbst beschäftigt war, merkte sie die Blicke ihres Gegenübers gar nicht auf ihrem Körper. Und selbst wenn, wäre es ihr auch egal gewesen. Sie war die Blicke gewohnt und achtete gar nicht mehr auf sie.
Der Blonde vor ihr erhob wieder seine Stimme, woraufhin alle anderen Stimmen verstummten. Das lag nicht an ihm, sondern eher an dem was er von sich gab.
"Reizbar? Ich eher reizend und ätzend zugleich. Ich bin die Kombination aus Säure und Lauge. Eine...Säuge? Oder doch eher Laure? Wie klingt Släugre? Nein, dass klingt beschissen", gab sie überzeugt und nachdenklich von sich. Es brauchte nur ein Wort, um für sie einen völlig neuen Kontext zu schaffen, aus dem sie sich wieder eine neue Unterhaltung spannte. Es war wie das Weben eines Netzes. Sie fing an einer Ecke an und sprang zur nächsten. Doch war das Netz nicht akribisch oder gar symmetrisch. Es war kreuz und quer und machte den Eindruck, als könnte man sich dort gar nicht verstricken. Doch in ihrem Wirrwarr aus Worten und Sätzen, gab es immer eine Quintessenz, die man heraus hören konnte, wenn man das denn beabsichtigte.
Ihr Gegenüber leckte weiterhin an seiner Kralle herum, als er auf ihr Blut zu sprechen kam.
Während er sprach, kam sie ihm langsam näher, lehnte sich auf Kante der Kiste, auf der er saß und war mit ihrem Gesicht ganz nah an dem seinen.
"Wie sie schmeckt? Ich kann dir sagen, wie sie schmeckt", sprach sie ganz leise und führte ihre Hand ganz langsam zu seinem Gesicht herauf. Sie machte Andeutungen zu einer romantischen Aktion, doch sollte es ganz anders kommen. Sie nahm Daumen und Mittelfinger und drückte die Haut der Wangen nach vorne, so dass es wie eine Schnute aussah.
"Was meinst du, warum es Erdbeerwoche heißt", sprach sie weiterhin flüsternd, mit einem koketten Unterton aus, ehe sie sich von ihm abstieß und seinen Kopf nach hinten warf.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 3 Okt 2016 - 1:53

Was erzählte sie da? Säuge? Laure? Släugre? Für ihn klang das wie das Gesprochene einer Verrückten. Sie hörte Stimmen in ihrem Kopf, erzählt zusammenhanglose Dinge und dann noch ihren Hang zur Gewalt. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen er hatte hier eine verrückte, weibliche Version von sich vor sich. Oder aber er würde verarscht, einer Sache mit der er nur schwer zurechtkam. Wie auch immer weder war er ein Psychiater, noch interessierte es ihn. Er war hier um einen Auftrag zu erfüllen der gut bezahlt wurde, nicht mehr nicht weniger. Alles andere war ihm egal. Mit seinem Handschuh strich er sich den Pony etwas aus dem Gesicht, er war darin inzwischen so geübt, dass er sich nicht mal einen Kratzer zufügte.
Währenddessen kam die Frau langsam näher auf ihn zu, normalerweise würde er sie jetzt mit seinen Krallen verletzen, da sie sich unaufgefordert näherte, allerdings belustigte sie ihn, deswegen ließ er sie gewähren. Während sie ihre Hand langsam zu seinem Gesicht führte, streichelte er ihr mit der Rückseite seiner Klingen über ihre Wangen.
"Ich hasse Erdbeeren", antwortete er flüsternd und lachte kalt, nachdem er seinen Kopf wieder in seine vorherige Position gebracht hatte. Der Tag konnte durchaus noch interessant werden. er konnte aber ebenso in einem Blutbad enden, was für ihn keinen Unterschied machen würde. Er hätte so oder so seinen Spaß.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 3 Okt 2016 - 2:44

Die Krallen auf ihrer Wange zu spüren ließ ihre Wonnen nur so erzittern. Für sie kam ihr dieser Moment wie in Zeitlupe vor, bis sie ihn wieder von sich wegstieß und ein wenig Abstand zu ihm nahm. Wer weiß, wie der Typ drauf war? Wenn er schon Kindern das Bein stellte und sie als Fußball verwendete, dürfte seine Hemmschwelle gegenüber Frauen nicht allzu groß sein. Doch schien er auf ihrem Level des Wahnsinns zu sein. Zumindest was die Akzeptanz des Wahnsinns anging.
"Ich hasse auch Erdbeeren. Sie wachsen nicht mal in der Erde. Eher auf der Erde. Sollte man sie dann nicht Auf-der-Erde-Beere nennen? Wahrscheinlich zu kompliziert", stellte sie schlussendlich fest und überlegte sich, wie sie nun weiter vorging. Schließlich hatte sie noch etwas zu tun. Doch was machte sie jetzt mit ihrem Gegenüber? Mit den Fingern am Kinn grübelte sie und starrte in den Himmel.
"Los komm! Auf ins nächste Hotel. Ich muss mich noch fertig machen für den heutigen Abend", entschied sie und lief mit den überkreuzten Händen auf dem Rücken vorwärts. Ihr finanzieller Rahmen sollte ausreichen, sofern sie diesen Kerl nicht noch mitfüttern musste.
So machte sie sich am helllichten, um die Mittagszeit, auf die Straßen der Insel, wo noch nicht so viel los sein sollte. Mal gespannt, ob der Blonde ihr folgen würde.

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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 3 Okt 2016 - 3:07

Er spürte wie sie erzitterte als er ihr mit seinen Krallen über ihre Wangen strich. Sie schien es zu genießen, ehe sie ihn wegstieß. Wahrscheinlich fürchtete sie sich etwas vor ihm, was allerdings nicht unbegründet war. Nachdem was er mit diesem kleinen Bastard getan hatte. Und da hatte er sich noch zurückgehalten. Wenn er seine Gewaltfantasien erst einmal auslebte, dann wurde es blutig. Allerdings hatte er dann auch den meisten Spaß.
"Ich hasse den Geschmack. Allgemein hasse ich süße Dinge", antwortete er abschließend, damit dürfte das Thema aber auch beendet sein. er fragte sich sowieso, wie es sich solange halten konnte, den es war nicht wirklich interessant. Ganz im Gegenteil es langweilte ihn sogar. Ich meine welcher Mensch redet schon über Erdbeeren?
Er überlegte kurz, als er das Angebot der Fremden bekam ihr zu folgen. Eigentlich hatte er hier noch auf jemanden zu warten, allerdings war das nicht annähernd so spannend wie mit der Verrückten zu gehen.
"Ach was ist den heute Abend? Schlägst du dann ein paar Nonnen zusammen?"
Er richtete sich auf und wollte ihr folgen, als ein Mann ihm entgegenkam und sich ihm in den Weg stellte. Hinter ihm versteckte sich der Junge, den er eben noch zugerichtet hatte. Mit blutender Nase zeigte er auf Adrian.
"Das ist der Mann, Papa".
Der Vater war ziemlich breit gebaut, anscheinend arbeitete er als Türsteher. Das war dem Blonden aber egal, trotzdem würde es kein Gegner für ihn sein. Noch ehe der Vater was sagen konnte, attackierte Adrian ihn blitzschnell, mit seinen Handschuhen schlitzte er dem Mann die linke Kniekehle auf, dieser ging schreiend zu Boden während der Junge schrie und Adrian etwas Blut von der Spitze der mittleren Klinge leckte. Danach trat er dem knienden Vater gegen den Kopf, so dass dieser zusammensackte. Mit seiner rechten Hand durchstieß er dessen T-Shirt vorne am Hals und zog ihn nach oben.
"Du gibst mir jetzt deinen Geldbeutel verstanden", sprach er ihn bedrohlich an und legte ihm die Klingen an seiner linken Hand an die Wange und übte mit den Spitzen etwas Druck aus, so dass etwas Blut die Wange runter floss. Mit Tränen in den Augen flehte er nach Gnade, während er seinen Geldbeutel auf den Boden lag. Mit einem grinsen nahm er diesen an sich.
"Natürlich werde ich gnädig sein", antwortete er mit einem finsteren Grinsen, ehe er einige Schritte zurück ging. Der andere Mann richtete sich langsam und unter Schmerzen auf und wollte sich bedanken, als Adrian schnell zuschlug. Nach einigen Sekunden öffneten sich drei, stark blutende Wunden die quer über das Gesicht des Mannes gingen. Dieser sackte sofort zusammen und blieb liegen, während der Blonde sich etwas Blut auf die Zunge tropfen ließ. Sein Junge lehnte über seinen Vater und weinte.
"Und jetzt zu dir. Man zeigt nicht mit dem Finger auf angezogene Leute", sprach er bedrohlich, ehe er kalt auflachte.
Dann nahm er den Jungen am Arm, zog ihn zu sich und schnitt ihn den Finger ab, mit dem er gerade auf Adrian zeigte. Ein schmerzerfüllter Schrei durchstieß die Stille. Mit einem grinsen erhob er sich und ließ die beiden liegen.

Adrian go to "Partymeile" von Mirrorballinsel
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So 5 Feb 2017 - 20:06

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Diexer närrische alte Sack. Was dachte der sich eigentlich dabei Temudschin auf so eine Insel zu verfrachten? Konnte der seine Angelegenheiten nicht selber klären?
Hin und Wieder bereute es der junge Koch das Angebot seines Onkels vor 14 Jahren angenommen zu haben.
Er hätte sich selbstständig machen sollen und ja ganz weit weg ziehen. Doch er hatte sich von seinen Gefühlen leiten lassen.
Damals war er so froh darüber gewesen einen Blutsverwandten zu sehen, dass er einfach nicht anders konnte.
Zumal er sich hätte erst etwas aufbauen müssen und wie sollte das mit 15 Jahren gelingen? Vermutlich wäre der drauf gegangen und er hätte auch niemals Amaya kennengelernt.
Wenn er diesen Faden weiter spinnte, dann wäre Veruca auch niemals geboren und das wäre wirklich schade gewesen. Hach ja seine Familie. Wenn er jetzt so an sie dachte, schmerzte sein Herz sehr.
Er vermisste sie und sah wieder auf sein Tattoo, welches seinen Handrücken zierte. TAV.
Diese Initialen waren wichtig für ihn gewesen und sind es immer noch. Denn jetzt trägt er seine Familie ein Leben lang bei sich.
Kurz bevor sein Boot an einem Fels abprallte, kam er wieder zu sich und lenkte seinen Kahn um. Er musste besser aufpassen wenn er auf hoher See war oder einfach nur weniger nachdenken. Egal was er tat, es war so oder so egal.
Jetzt fiel ihm auch wieder sein Auftrag ein. Nur für seinen Onkel sollte er hier her kommen und in bestimmtes Gewürz auf dem Markt erkaufen. Sein Problem war eben nur, dass er keinen Plan davon hatte wo genau sich der Markt oder prinzipiell dieser Stand befand.
Außerdem war es ihm recht egal, denn er hatte ja seine Geheimzutat mit der sein Essen schmeckte.
Warum zum Kuckuck also soll er sich dann hier her bewegen? Ein kurzes Seufzen glitt über seine Lippen während er anlegte und sein Boot befestigte. Für einen Moment sah er sich um und überprüfte ob er noch alle Habseligkeiten am Mann hatte.
Am wichtigsten waren eigentlich seine Messer. Solange er die bei sich trug hatte er nun wirklich nichts zu befürchten.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So 5 Feb 2017 - 22:36

Restart wegen Bandenauflösung

Es waren nun schon bestimmt zwei Wochen vergangen, seit John kurz vor der Grand Line angekündigt hatte, die Truppe aufzulösen und selbst in den Untergrund abzutauchen, ehe er ein frühes Grab auf der Grand Line finden würde. Der junge Arzt musste zugeben, dass er diese Befürchtung sowohl teilte aus auch nachvollziehen konnte, dennoch war er nicht sehr erfreut über die Trennung gewesen, insbesondere da sie gerade erst alle zueinander gefunden hatten. Stella und Kisame verließen das Schiff fast schon kommentarlos, wobei er zumindest der Musikerin anmerken konnte, dass sie sein eigenes Bedauern teilte. Aber wer nur in die Vergangenheit blickte, der vergaß die Zukunft. Aus diesem Grund nahm Leycest die Sache recht sportlich, wenn auch trotzdem ein wenig mit Missmut. Die bedien zurückgebliebenen schafften es schließlich noch mit dem geklauten Schiff über das Kapp der Zwillinge, ehe sie von dort zurück in den East Blue segelten, um sich zum Schluss in Logue Town voneinander zu verabschieden. Seitdem war der Anthropologe auf sich allein gestellt. Sein Weg führte ihn schließlich, ganz nach Entertainment auf der Suche, zur Mirrorballinsel. Ein gewaltiger Reinfall, wie er selbst fand.
"Für eine Partymeile sind die Leute hier echt ziemlich bieder." murmelte Leycest in seinen nicht vorhandenen Bart, während er am Hafen der Insel vorbeischlenderte. Er hatte versucht in der Innenstadt etwas über bevorstehende Festivals oder Partys in Erfahrung zu bringen, wurde aber von fast allen Menschen, denen er hier über den Weg lief, fast schon garstig zurückgewiesen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo 6 Feb 2017 - 19:31

Nachdem er sicher gegangen war dass er alles dabei hatte, begann er an der Hafenpromenade entlang zu laufen. Er hätte sich von seinem Onkel eine Karte mitgeben lassen sollen wo der Markt markiert war. Wer wusste denn schon wie groß diese Insel war und vor allem wo sich sein Zielort befand?
Nicht dass sein Orientierungssinn eine Katastrophe wäre, aber allein auf einer unbekannten Insel kann mitunter recht gefährlich sein. Eigentlich sollte er sein Leben und sein Onkel verfluchen, aber er ließ es momentan, denn ein Knurren riss ihn wieder einmal aus den Gedanken. Er hatte Hunger und dass nicht gerade zu wenig. Hier gab es doch sicherlich ein Restaurant oder wenigstens eine Bar oder?
Irgendetwas wo er fressen und saufen konnte und hoffentlich eine Bude die ihm etwas Ordentliches servierte. Auch wenn er nicht so viel herum gekommen war, so konnte er dennoch behaupten dass er selten jemanden erlebt hatte der ihm grausiges Essen serviert hatte. Wieder einmal sah er sich um und lief weiter. Irgendwann entdeckte er dann eine Bar die zwar nicht sonderlich einladend klang, aber scheinbar gut besucht war.
Meistens reichte das schon für gutes essen. Ohne zu zögern öffnete er die Tür des Etablissements und lief dann zur Theke. Die Bar war gewöhnungsbedürftig, aber wenn es nur nach dem Aussehen gehen würde, dann hätten schon so einige Bars schließen können.
"Hey. Ich hätte gerne etwas zu Essen und eine Flasche Rum!"
Nun gut. Dies war vielleicht nicht die schönste Begrüßung und Bestellung, aber er war ja auch nicht hier um höfische Floskeln auszutauschen sondern um seine Bedürfnisse zu stillen.
Nachdem das erledigt war, suchte er sich einen schönen Platz am Fenster und ließ sich dort nieder. Die Füße hatte er auf den Tisch gelegt.
Warum sollte er manierlich hier sitzen wenn es ihm eh nie beigebracht wurden war? Wenn es jemanden stören sollte, dann konnte die Person doch verschwinden oder?
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di 7 Feb 2017 - 17:20

Es dauerte eine Weile, aber nach einem mehr oder minder gemütlichen Spaziergang durch die Hafenpromenade entschloss der junge Arzt sich schließlich dazu, eines der örtlichen Lokale zu betreten. Leycest musste zugeben, nicht wirklich viel von dem Interieur einer Hafenkneipe zu erwarten, war aber dennoch positiv überrascht, als er das Interior des Etablissements erblickte. Statt einer verfaulten, hölzernen Einrichtung waren lackierte, teils metallene Tische zu erkennen, die Sitzbänke und Stühle waren recht fein verpolstert und das Lokal machte einen recht sauberen Eindruck, aber auch hier war genau das Bild wiederzusehen, dass sich ihm bereits in der Innenstadt gezeigt hatte: Die Menschen sahen alles andere als glücklich aus. Ein beißendes Gefühl der Verbissenheit und des Misstrauens überschatteten das Ambiente des Raumes, das lediglich durch vereinzeltes Flüstern und das Grölen besoffenen Marinisten gebrochen wurde. Leycest überlegte einige Momente, ob er sich nicht vielleicht doch in ein anderes Lokal begeben sollte, verwarf den Gedanken aber schnell wieder. Mit betrunkenen Blauröcken würde er schon fertig werden, außerdem gab es nichts offensichtlicheres, als eine Kneipe kommentarlos wieder zu verlassen, nachdem man sie betreten hatte. Mit einem leichten Seufzer setzte er sich schließlich an einen der noch freien Tische und gab dem Wirt ein Handzeichen, ihm doch bitte etwas zum Trinken zu bringen. "Wer hätte gedacht, dass man die Stimmung in einer Kneipe so drücken könnte?" murmelte er schließlich in seinen Bart, ehe er eine Hand auf seiner Schulter verspürte. Der Griff war recht fest, dennoch nichts, woraus er einen Angriff herleiten könnte. Entnervt blickte der junge Anthropologe also hinter seine Schulter und hob eine Augenbraue, als er in das Gesicht einer der Blauröcke schaute. Seine Nase war schon rot angelaufen und ein breites Grinsen hatte sich auf seine Lippen gelegt. "Dich hab' ich hier aber noch nicht gesehen. Ein Urlauber?"
Noch bevor Leycest aber zu einer Antwort ansetzen konnte, setzte der knapp 1,80 Meter große Mann in Uniform sich ihm gegenüber und knallte seinen Trinkbecher auf den Tisch. "Ja, ein Urlauber..."
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di 7 Feb 2017 - 17:52

comes from: Offenes Meer von West Blue

Wieder einmal hatte sich etwas für ihn ergeben, das er nicht vorhergesehen hatte.
Flechette wusste derartige positive Wendungen sehr zu schätzen, zumal sie dem Leben die Würze gaben, nach der es ihn hungerte.
Mit einem zufriedenen Lächeln lenkte er den Einmaster in den Hafen, Melanie im Arm haltend.
Ehe er sie losließ und sich erhob, um das winzige Schiff im Schatten eines mächtigen Vierdeckers festzutauen, streichelte er noch einmal sanft über ihr seidiges Haar und erinnerte sich daran, wie sie ihm auf seinem eigenen Schiff aufgelauert war und bei seiner Abreise angegriffen hatte. Wer hätte gedacht, dass hinter dem scheinbar furiosen Angriff nur eine unausgesprochene Sehnsucht gesteckt hatte?
Inständig hoffte er, dass die Kleine ihm nicht an den Fersen kleben blieb, als er die Planke anlegte und auf den Steg stieg, wo ein schmächtiger kleiner Bursche ihm sogleich ein paar Berrys an Hafengebühr abnahm.
Melanie folgte ihm erst, trennte sich jedoch am Pier wieder von ihm.
Mit einem flüchtigen Kuss auf die Wange und einem gehauchten "Danke für alles." verschwand sie in Richtung Marktplatz.
Wahrscheinlich suchte sie sich schon das nächste Opfer...
Fröhlich pfeifend suchte Flechette die nächste Taverne auf. Nicht, um schon wieder zu saufen, sondern um sich schlau zu machen, wo er auf die Crew stoßen konnte, die derzeit dabei war zu rekrutieren.
Auf dem Weg dorthin lief er mehr Marinesoldaten über den Weg, als ihm lieb war, doch er erwiderte ihre unwissenden Grüße und hoffte, dabei eine überzeugende Maske zu tragen.
Selbst wenn einer misstrauisch werden würde, hätte er sowieso keine Ahnung dass Flechette "jener Deserteur" war, schließlich hingen noch keine Steckbriefe von ihm aus. Ohnehin schien die Stimmung der Soldaten zu angereizt, als dass sie auf einen merkwürdigen Offizier aufmerksam geworden wären.
Irgendetwas stimmte hier nicht.
Beim Betreten der Taverne schnappte er sogleich fröhliches Grölen von den Marinesoldaten auf, wie er es aus seiner Vergangenheit kannte. Wenn man nach einer erfolgreichen Reise wieder in den Hafen kam, wurde für gewöhnlich erstmal gefeiert bis zum Abkotzen - wortwörtlich. Nicht elegant, aber dafür war die Marine auch nicht bekannt. Sollte es hier zu einer Massenschlägerei kommen, wie eigentlich fast immer, dann waren die erschöpften und besoffenen Soldaten keine Bedrohung für den ehemaligen Offizier.
Aus den Augenwinkeln nahm Flechette wahr, wie einer der Gefreiten einem eleganten Zivilisten - vermutlich einem Arzt - auf die Pelle rückte. Da es nicht mehr sein Job war, die Bürger zu beschützen, ignorierte Flechette den brodelnden Zwist vorerst und begab sich zur Bar, um sich ein einfaches Bier zu bestellen. Mehr würde er mit dem noch immer leicht stechenden Kater nicht vertragen.
Beiläufig fragte er den Barkeeper, ob dieser wohl von rekrutierenden Banden gehört habe. Seine Uniform versteckte er dabei bewusst unter dem schweren Mantel, damit er nicht unabsichtlich wie ein Schnüffler wirkte.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di 7 Feb 2017 - 18:41

Die ganzen Leute fingen an ihn auf die Nerven zu gehen. Er hatte ja nichts dagegen wenn Leute tranken, sie konnten sich seinetwegen auch ins Delirium saufen, aber mussten die sich dann so aufführen? War ja peinlich und strapazierte die Nerven.
Noch immer wartete er auf sein Essen und seinen Rum. Sie mussten ihm etwas Außergewöhnliches bringen, wenn der Koch so lange in der Küche zubrachte. Was er wohl erhalten würde? Hoffentlich nicht nur Eier und Speck.
Immer wieder sah er sich in der Lokalität um. Ihn störten die ganzen Blauröcke nicht. Die schienen zumindest noch halbwegs angenehm zu sein. In Whiskey Peak hatte er schon weitaus schlimmere Fälle vor die Tür befördert.
Doch wenn er ehrlich war, konnte er es momentan auch nicht einschätzen. Sein Magen knurrte und das machte ihn verrückt. Eine Person schien wohl nach Aufmerksamkeit zu trachten. Unweit von seinem Tisch schien ein Blaurock einen anderen Gast zu belästigen.
Ihm entwich ein leises Seufzen.
Dann sah er auch schon den Kellner. War nicht sein Problem. Er konnte immer noch eingreifen sollte der Typ Stress machen. Wie er es befürchtet hatte, stellte man ihm einen Teller auf den Tisch der recht dürftig aussah. Speck und Spiegelei waren vorzufinden, aber diese Portion würde wahrscheinlich gerade mal für ein Kind reichen.
Mit einem kurzen Schulterzucken nahm er zur Kenntnis, dass man ihm auch keinen Rum sondern einen Sake gebracht hatte.
"Ich möchte ihnen ja nicht zu nahe treten werter Herr, aber ich hatte Rum bestellt und das hier ist eindeutig Sake!"
Er musste es wissen. Immerhin arbeitete er in einer Bar. Dann wandte er sich an sein Essen heran. Jetzt war er wirklich gespannt. Wie es wohl schmecken würde? Er schnitt den Speck und auch das Spiegelei kurz an und führte dann die Gabel zum Mund.
Kurz nachdem er es heruntergeschluckt hatte, fing er an zu Husten und konnte es nicht mal mit einem Getränk nachspülen weil der Kellner ihm den Sake abgenommen hatte.
Als er die Hand hob, kam der Kellner sofort.
"Das ist eine Zumutung. So etwas nennt ihr Nahrung? Diesen Fraß kann man nicht mal den Tieren anbieten. Euer Koch muss der größte Depp auf diesem Gebiet sein, den es gibt. Für dieses Essen zahle ich nicht!"
Warum auch? Er bezahlte für gutes Essen und das war alles andere als gut. Natürlich überhörte man seine Worte nicht und der Koch persönlich kam aus seiner Küche auf Temudschin zu. Dieser lehnte sich lässig zurück.
"Jetzt pass mal auf du Wicht. Wenn dir mein Essen nicht schmeckt, dann bewege deinen aufgeblasenen Arsch hier heraus und versuche selber dein Glück als kleiner Koch!"
Man merkte das die Stimmung gedrückt war und Temudschin zuckte nur mit den Schultern. Eine Hand hatte er schon an seine Messer gelegt.
Der sollte ruhig mal versuchen ihn anzugreifen und dann würde er mit Sicherheit nicht nur das Metall seiner Waffe sondern auch sein eigenes Blut schmecken und dass der Koch dies wollte bezweifelte Temudschin wirklich sehr. Wo war er hier nur hingeraten?
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Fr 10 Feb 2017 - 16:54

Der jungen Arzt verdrehte dezent die Augen, als der ach so fröhliche, aber dennoch autoritär wirkende Blaurock mittleren Alters seine Reden schwang und versuchte, ihn zum Mitmachen zu ermuntern. Unter anderen Umständen wäre Leycest bereits aufgestanden und gegangen, allerdings konnte man zwischen dem ganzen Gefasel und Gebabbel auch einige wertvolle Informationen heraushören, die ihm den Aufenthalt wohl doch zumindest erleichtern konnten. Auch wenn er selbst nicht gerade voller Empathie strotzte, so schockierte ihn das nun erlangte Mitwissen um die kürzlich verübten Anschläge auf der Party-Insel doch ein wenig, was allerdings schnell in eine subtile Antipathie umschwang, insbesondere gegenüber den allen Anschein nach erst kürzlich hier aufgetauchten Marinisten. Nicht, dass es dem Anthropologen sonderlich viel am Herzen lag, aber anstatt sich um das Wohl der hier lebenden Menschen und den einbrechenden Tourismus zu sorgen, faselte der ihm gegenüber sitzende Soldat lediglich von nun spottbilligem Sake und hübschen Weibern mit zu wenig Kundschaft. "Ein Paradies ist das hier, lass dir das gesagt sein! Die ein oder andere junge Dame gibt sogar einen guten Rabatt, nur um mal unsere Quartiere von Innen sehen zu dürfen, haha!" Während der mittlerweile mehr als schon angetrunkene Mann der Tugend erneut einen Becher bestellte, gefolgt von einem Poklatscher für die Bedienung, nahm Leycest im Augenwinkel einen Disput zwischen dem Koch und einem der Gäste wahr. Wenn er den Aussagen des Soldaten Gauben schenkte, so gaben viele der hier ansässigen Betreiber der Marine lukrative Rabatte, nur um die fliehende Kundschaft zu kompensieren, die sich in Folge der Anschläge von der Insel fern hielten. Es würde den Arzt also nicht wundern, wenn der polternde Gast baldig von der Marine konfrontiert werden würde. "Weißt du was? Du solltest mitmachen. Hier gibt es bestimmt ein paar Frauen, die sich nach deiner Gesellschaft sehnen würden. Die Bezahlung ist gut, der Sake noch besser - Außerdem gibt es hier nichts zu tun! Die Kriminellen meiden dieses Drecksloch genau so wie die Touristen und die Attentäter sind bereits über alle Berge. Die Marine könnte jemanden wie dich gebrauchen! Und als Leutnant kann ich dir den ein oder anderen Platz bei uns frei machen." Leycest schaute dem Mann in die Augen. Trotz des Alkohols schien er es ernst zu meinen, aber er bezweifelte, dass der Mann in Uniform diese Einladung ausgesprochen hätte, wäre er nüchtern geblieben. Und da er keine Lust hatte sich weiter mit dem Saufkopf zu unterhalten, beließ er es bei einer schlichten, allerdings recht Aufsehen erregenden Antwort. "Ich gebe einen gewaltigen Scheiß auf die Marine." kam es monoton, dennoch laut hörbar von ihm, ohne den Augenkontakt zu seinem Gesprächspartner zu unterbrechen. Leichter gesagt als getan, immerhin drehten sich nun knapp sieben Männer in blau zu ihm herum, die jedoch untätig blieben. "Soso" kam schließlich die Antwort seines Gegenübers, der sichtlich verärgert über seine Aussage war. Leycest musste aber zugestehen, wenig Furcht vor den möglichen Konsequenzen zu haben. Ein paar Blauröcke sollten für ihn kein sonderlich großes Problem sein. "Der Flotillenadmiral hat ausgehängt, dass wir für jeden Verdächtigen aus der Stadt ein hübsches Sümmchen erhalten, mit Bonus für blaue Augen. Bisher haben wir uns zurückgehalten, aber jetzt sitzt jemand wie du hier..." Während die bedrohliche Stimme ihre Worte formte, beschäftigte der Arzt sich damit, seinen Becher aus zutrinken und wieder auf den Tisch zu stellen. "Jetzt sitzt jemand wie ich hier. Hol mir noch einen Sake" "Hast du Geld dafür?" Die bedrohliche Stimmung setzte zu ihrem Höhepunkt an, im Augenwinkel konnte er sehen, wie die anderen Gäste sich langsam daran machten das Lokal zu verlassen, während die Blauröcke sich erhoben und langsam an ihre Waffen griffen. Aber das war dem Piraten herzlich egal. "Für dich keinen Pfennig." kam es prompt von ihm, ehe sich auch der angebliche Leutnant sich langsam erhob. "Du willst für 'nen Sake sterben?" Leycest zögerte einen Moment, bevor auch er sich erhob und seine Hand an den Knauf seines Katanas legte. "Einen wird's treffen."
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Fr 10 Feb 2017 - 19:48

Irgendwo hinter Flechette wurde Geschrei hörbar. Ein kurzer Blick ließ ihn einen mysteriösen Herren erkennen, der mit schwer angesäuerter Miene dem aufbrausenden Koch gegenüber saß und aussah, als würde er gleich anfangen die Einrichtung in eine neue Farbe zu tauchen.
Der Barkeeper zuckte nur mit den Schultern. "Dudes wie du werden sicher eine Crew finden. Allerdings spricht sich so etwas für gewöhnlich nicht laut genug herum, als dass ich davon Wind bekäme. Du könntest ja auch ein Undercover Marinist sein, der Piraten aufdecken und festnehmen will."
Der Blick des Kahlköpfigen wanderte auf Flechettes Kragen, wo ein Stück Uniform hervorblitzte.
"Ach, drauf geschissen!", erwiderte der Deserteur entnervt und zog seinem Gegenüber die Bierflasche über die kahle Stelle am Kopf, ehe er unter den Tresen greifen und sich bewaffnen konnte, wie er es gerade im Begriff gewesen war zu tun.
Das Glas zersplitterte mit einem befriedigend stumpfen Klirren und sofort brach der Tumult um ihn herum aus.
Matrosen, Gefreite und anderes Gesocks blickten erschrocken zur Bar und zogen ihre Waffen.
Der Barkeeper sank benommen mit dem Kopf auf den Tresen nieder, eine pulsierend blutende Wunde auf der nackten Schädeldecke tragend.
Flechette, der damit schon gerechnet hatte, grinste verwegen und warf den Mantel zurück, um seine beiden Revolver zu zücken. Der Flammenwerfer wäre in der Enge dieser Taverne der reinste Selbstmord gewesen.
Sofort wurde aus allen Enden und Ecken "DER DESERTEUR!" geschrien (zumindest von den Hochrangigen) und mehr Haftbefehle, als Flechette in seiner ganzen Karriere ausgesprochen hatte, wurden wild durcheinander gebrüllt, als wäre das hier eine Art Wettbewerb und er der Hauptpreis. Er hätte bei der Vorstellung lachen können, würde nicht gerade sein Leben auf dem Spiel stehen.
Er leitete seinen Angriff mit dem Wurf einer Blendgranate ein, nach dem er sich sofort abwandte und in die entgegen gesetzte Richtung blickte, um die dortigen Soldaten ins Visier zu nehmen und der Blendwirkung nicht zum Opfer zu fallen.
Die Revolver gaben stumpfe, metallisch klickende Rhythmen des Todes von sich und eine Flammenlanze nach der anderen stieß aus der Mündung des Laufes hervor, während die Stahlgeschosse eines nach dem anderen blutige Ernte unter den Regierungsmarionetten hielten. Auch das Holz der umgeschmissenen Tische vermochte den Patronen keinen Widerstand zu leisten.
Da die Wirkung der Blendgranate bald nachlassen würde, war es nun an der Zeit, sich wieder um zu wenden und den bewusstlosen Barkeeper zur Seite zu treten, damit er über den Tresen rollen konnte, um dem entgegen kommenden Feuer zu entgehen.
Sein Mantel raschelte laut und die Gadgets klapperten aneinander, als er unter umherfliegenden Glassplittern und Fontänen von mehr oder weniger kostbarer Spirituosen hinter dem Tresen aufkam. Er zog den Stift einer seiner Splittergranaten und warf den Sprengkörper blind auf gut Glück über den Tresen, worauf das Dauerfeuer augenblicklich aussetzte und er laute "IN DECKUNG!" Schreie hörte.
"Viel Spaß damit, ihr Narren!", höhnte er lauthals.
Aber wie er hören konnte, war er bei weitem nicht der einzige Gast, der sich bei diesem Getümmel gegen die Marine stellte, denn außerhalb seines Wirkungsbereiches wurde ebenfalls geschossen und gemetzelt.
Als die Granate detonierte, hörte Holz bersten und Körper gegen Wände und Mobiliar klatschen. Einige Splitter trafen den Tresen auf der anderen Seite, waren jedoch zu klein um das verstärkte Holz zu durchdringen.
Und neben Flechette regte sich der Barkeeper wieder; die Flasche hatte ihn nur kurzfristig ins Reich der Träume geschickt.
Da Flechette nun nachladen musste, war es Zeit zu improvisieren.


Zuletzt von Flechette Fring am Di 14 Feb 2017 - 23:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Sa 11 Feb 2017 - 9:36

Das ganze Theater hier war lächerlich. Was bildete sich dieser Koch überhaupt ein. Jedes Kind konnte besser kochen als er hier. Wahrscheinlich wurde dem Koch noch nie gesagt, wie schlecht er doch eigentlich das Essen zubereitete und dafür gab es zwei Möglichkeiten. Entweder waren sie alle nett und wollten ihm einen Gefallen tun oder aber sie kannten nichts anderes und waren dementsprechend so verblendet, dass es für sie gut schmeckte.
Doch sein Gaumen machte diese Sachen natürlich nicht mit und der Koch konnte allem Anschein nach nicht mit Kritik umgehen. Denn dieser Pfiff einmal und schon tauchte der Rest des Küchenpersonals auf. In der Hand hatte jeder von ihnen Küchenutensilien. Wollten die damit etwas kämpfen? Verschwendung wenn man Temudschin fragte.
"Na fein. Noch mehr Kinder mit denen ich spielen kann. Ein gut gemeinter Tipp. Verkauft hier kein Essen mehr. Da kann selbst meine Tochter besser kochen als ihr Deppen alle zusammen!"
Temudschin wusste, dass er mit diesen Worten noch mehr Salz in die Wunde streuen würde, aber musste einfach Kritik üben. Sein Onkel meinte er sollte ja kein Aufsehen erregen und das hat ja wirklich super funktioniert.
Gerade als er sich wieder seinem 'Gegner' widmen wollte, hörte er die Worte eines Gastes hier. Einen Scheiß auf die Marine? Er mochte Menschen die ihre Meinung kund taten. Ob die Bar allerdings ein guter Ort dafür war, konnte er nicht sagen. Die Marinisten griffen langsam zu dem Waffen. Na das konnte jetzt spaßig werden.
Eigentlich sollte er sich nicht um andere scheren, sondern auf seine eigene Sicherheit Acht geben. Denn just in diesem Moment rannte der Koch auf ihn zu und schlug den Tisch entzwei. Temudschin sprang elegant vom Stuhl und landete dann unversehr auf dem Barboden. Langsam erhob er sich und grinste.
"Hey! Hier spielt die Musik. Pass lieber auf dich selber auf. Du hast es darauf angelegt und jetzt mache dich auf eine Tracht Prügel bereit!"
Manche Menschen würden dieses Selbstvertrauen des Koches ja als durchaus süß bezeichnen, aber Temudschin zählte nicht zu diesen Personen. Er empfand es nur als peinlich. Bereits als das Personal den Raum betrat, hatte er seine Hand schon an seine Messer gelegt. Die wollten wirklich kämpfen oder? Waren die krank oder hatten die einfach nur zu hohe Erwartungen in sich selber? Was auch immer es war sorgte dafür, dass zwei Kellner auf ihn stürmten. Jeder von ihnen hatte ein Nudelholz in der Hand. Lächerlich.
"Danke, aber darauf werde ich verzichten!"
Mehr sagte er auf diese Aussage mit der Tracht Prügel nicht. Der Koch spielte sich auf wie der König der Welt und so etwas mochte Temudschin überhaupt nicht. Wie heißt es so schon Große Klappe und Nichts dahinter. So in etwa konnte man sich den Koch und das Personal hier vorstellen. War er denn nur von Idioten umgeben?
"Übrigens. Für den Tisch bezahle ich aber nun wirklich nicht!"
Für viele Menschen war seine Aussage logisch, doch es gab auch ein paar von ihnen die das vielleicht sogar noch von ihm verlangt hätten. Wieder rannte jemand auf ihn zu. Diesmal war es ein Kellner. Temudschin zückte ein Wurfmesser.
Kurz zielte er und warf es dann auf den Gegner. Da es sich an einem reißfesten Faden befand, wickelte es sich um das Bein des Kellners und Temudschin zog einmal daran, sodass sein Gegner zu Boden fiel. Dann zog er es wieder zurück und sah dann zu dem Koch.
"Gibt's noch Fragen oder will sich noch jemand mit mir anlegen? Jeder Einzelne hier muss unter Geschmacksverirrung leiden, wenn man so einen Fraß zu sich nimmt und der Alkohol ist auch nicht wirklich der Beste, aber was will man anderes von der Marine erwarten? Saufen und Vögeln ist doch das Einzige an was sie denken!"
In seiner Aussage schwang nicht nur ein Fünkchen Wahrheit mit, sondern auch noch etwas Provokation. Es würde ein einfaches sein Betrunkene zu besiegen. Vielleicht spielten die ihm sogar in die Karten und waren hilfreich? Wer wusste das denn schon? Mehr als ausprobieren konnte es Temudschin beim besten Willen nicht.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So 12 Feb 2017 - 22:28

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Es war laut. Und muffig. Es war dunkel und doch zur selben Zeit hell. Grell. Möchte man sagen. Die Mirroballinseln waren kein guter Ort für Alkoholiker sondern für Leute die Party feiern wollten. Jemand wie Aden der immer betrunken war, nun, der hatte es hier schwer. Es war ungemein anstrengend von Bar zu Bar von Club zu Club zu pilgern. Er war froh das er die 2 Flaschen Bier klauen konnte die er in jeder Hand hielt. Er torkelte das Kopfsteinpflaster entlang. Mal einen Ausfallschritt rechts und mal einen links. Ara saß auf seiner Schulter und überwachte das geschehen. Wie eine Puppe sah der Vogel fast schon aus, da er sich nicht bewegte. Naja.

Der Arzt setzte an um zu trinken, merkte dass sein Bier leer war. Weshalb er es nahm und in das nächste Fenster warf. Er setzte die Flasche aus der anderen Hand an. Da sah es nicht groß besser aus, es war nur noch ein Schluck drin. Auch diese Flasche flog in die nächste Fensterscheibe. Aden drehte sich um. Man hatte er ein Glück. Die Scheiben die er einwarf gehörten zu einer Bar. Glaubte er. Der Name „Haft-Bar“, er wusste nicht was er davon halten sollte. Er ging einfach mal, nein er torkelte, auf die Tür zu. Er lehnte sich dagegen. Die Tür ging, unerwarteter Weise auf. Aden stolperte also geschockt in die Bar hinein. Der Pappagei krähte:“Noch eins bidde!“

Nun, nachdem der violett haarige Mann seine Haltung wieder einnahm, sich umsah und erblickte was dort genau passierte, nun, da war es ihm genauso egal wie vorher. Er torkelte einfach weiter an dem Tresen zu, auf dem Weg stolperte er über eine der verbrannten Leichen und legte sich fast auf den Boden. War aber ganz gut. Durch das straucheln duckte er sich mit seinem Fedora nur knapp unter dem Schwerthieb eines Marinisten durch. Sein Ziel war dieser eine, unversehrte Barhocker. Er, erreichte ihn sogar. Hob voll schwerer Arbeit ein Bein, setzte sich mit Schwung darauf, viel beinahe auf der anderen Seite wieder hinüber, hob die Hand mit einem Finger und rief laut aus:“Es dürstet mich nach eine…nnnmm… Bier.“, dann stützte er schon direkt den Arm auf dem Tresen ab und legte den Kopf auf der Hand ab und sah in die Küche und wartete bis man sich seiner Bestellung annahm. Der Papagei saß auf seiner Schulter und sah dem geschehen im Raum zu. Unbeeindruckt, was hieß das es keine Gefahr für Aden gab. Zumindest keine all zu spontane.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di 14 Feb 2017 - 15:59

Eine unangenehme Stille legte sich in den Raum, als Leycest mit monotonem Blick in die Augen des angepissten Leutnants blickte, die linke Hand an der Saia und die rechte bereit, ohne Kompromisse das Schwert zu ziehen und zu kämpfen. Sein Gegenüber wartete offensichtlich darauf, dass seine Kameraden den ersten Schritt wagten, vermutlich weil er selbst zu betrunken für einen fairen Zweikampf war oder schlicht kein Interesse daran hatte, einen solchen überhaupt erst zuzulassen. In seiner peripheren Sicht bekam er allerdings mit, dass einer der Marinisten sich zu dem tobenden Gast wandte, der sich ganz offensichtlich mit dem Küchenpersonal anlegen wollte, ein anderer wiederum schaute verwirrt in einen für den Arzt nicht ersichtlichen Teil der Kneipe, ehe er eine überraschte Fratze zog und anschließend wild aufbrüllte, während er mit dem Zeigefinger zu einer Person zeigte. Weitere Blauröcke schlossen sich den Deserteur-Rufen an, dann war das Geräusch von Schüssen und Körpern zu vernehmen, die leblos auf den Boden fielen. Leycest hob zuerst lediglich eine Augenbraue, entschied sich aber innerhalb weniger Sekunden dazu, den nun herrschenden Aufruhr auszunutzen und seinen eigenen Schachzug zu machen. Während die sieben verbliebenen Marinisten verwirrt zu ihrem Leutnant schauten, nicht wissend, ob sie sich nun den Kämpfen gegen den angeblichen Deserteur anschließen sollten, griff der Anthropologe den Tisch und warf ihn mit voller Wucht und Getränken um, ehe er sein Katana zog und zu einem Angriff auf seinen Gegenüber ansetzte. "Heute ist wohl nicht dein Glückstag, Leutnant - Ittōryū: Hissatsu Maeba" mit einem schnellen Schwertstreich hinterließ er eine klaffende Wunde im Hüftbereich des Blaurockes, der schließlich mit einem schmerzerfüllten Schrei zu Boden fiel und versuchte, die Blutung an seinem Hüftgelenk mit seinen Händen zu stoppen. "Ich glaube, wir sollten das schnell desinfizieren" Merkte er noch mit einem finsteren Grinsen an, ehe er zu dem stark alkoholischen Getränk eines mittlerweile geflohenen Gastes griff und es mit einer gelassenen Handbewegung über die Hüfte des Leutnants schüttete, der sogleich noch stärker aufschrie. "Und nun zu euch." Sein Blick wanderte zu den sieben Mitgliedern des blauen Fußvolkes, die just in diesem Moment simultan auf ihn zustürmten, während sie ihre Säbel zogen. "Ittōryū: Kappa" er wartete einige Momente, ehe er selbst zum Ansturm überging und sich mit einem athletischen Sprung hinter die anstürmenden Blauröcke in Position brachte. Mit gezielten Schwertstreichen nutze er den Überraschungsmoment und streckte zwei von ihnen nieder, schreckte allerdings kurz auf, als er eine lautstarke Explosion vernahm, wo der andere Kampf im Gange war. Im Augenwinkel konnte er noch rechtzeitig erkennen, wie ein recht großer Holzbalken auf ihn zuflog, dem er anschließend auswich, ehe er auch die restlichen Soldaten außer Gefecht setzte und anschließend zum Ort der Explosion eilte. Er war zwar gerade mitten im Kampf, aber sollte es zivile Opfer gegeben haben, so wollte er zumindest wissen, wie groß der angerichtete Schaden war. Zu seinem Glück konnte er nur verletzte und leblose Männer in Uniform erkennen, auch wenn der Gedanke an weitere Bombenschäden auf der Partyinsel schon ein wenig absurd und fraglich war. Wenn man ihn hiermit in Verbindung brachte, so würde er in nächster Zeit vermutlich wachsamer sein müssen, vorausgesetzt er wollte nicht in einer kalten Zelle einer Marinebasis schlafen. Ein Kampfschrei zu seine rechten rüttelte ihn schließlich aus seinen Gedanken, aber Leycest zögerte mit einer Reaktion, als ein anscheinend sturzbesoffener Zivilist in Bar getorkelt kam und direkt ihn die Bahn des Blaurockes taumelte. Dieser schaffte es noch seinen Säbel rechtzeitig zur Seite zu schwingen, ehe er ob der nahenden Kollision ins Straucheln kam und direkt in Leycest lief, der ihn schließlich mit einem leichten Tritt gegen die Schläfe in das Land der Träume schickte. "Oi, pass auf wo du hintorkelst alter Mann!" brüllte er noch verdutzt, wechselte allerdings erneut in Alarmbereitschaft, als er urplötzlich den Rücken einer anderen Person in seinem Rücken spürte. Schnell drehte er sich um und hob sein Katana, nur um perplex mit anzusehen, dass die andere Person es ihm gleich tat. Einige Momente trafen sich ihre Blicke, dann hob Leycest seine rechte Augenbraue. "Wir können das hier zu zweit überleben"
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di 14 Feb 2017 - 23:17

Flechette wollte schon zu der abgesägten Schrotflinte greifen, die unter dem Tresen versteckt lag und die ihm vorhin fast zur Bedrohung geworden wäre.
"Warte, du kannst die Marine auf den Tod nicht ausstehen?", fragte er den langsam zu sich kommenden Barkeeper.
Dieser nickte benommen.
"Eigentlich wollte ich es bisher vermeiden, zwischen die Fronten zu geraten, aber-"
"Keine Zeit für Erklärungen, ich bin ein desertierter Offizier der Marine", schnitt Flechette ihm das Wort ab.
"Dass ich so was noch erlebe", entgegnete der Barkeeper, griff sich seine Schrotflinte und erhob sich. Dem gleichmäßigen Rhythmus aus mächtig wummernden Schüssen und dem hölzernen Klackern des Repetierens lauschend, lud Flechette 24 Kugeln nach und erhob sich wieder.
Doch ehe er das Feuer erwidern konnte, musste er feststellen, dass einer der Soldaten auf die Idee gekommen war, ihm eine Dosis seiner eigenen Medizin zu verabreichen - und fand eine Granate unweit seiner Füße liegen.
Mit einem schnellen Satz sprang er auf die andere Seite des Tresens.
"Schau mal, wie spät es ist!", rief er dem Werfer zu. "Es ist High Noon!" Schneller, als irgendwer in Reichweite reagieren konnte, hatte er dem Angesprochenen in den Bauch geschossen, worauf dieser zu Boden ging und sich vor Schmerzen wand.
Der Barkeeper wollte den Tresen weiterhin als Deckung nutzen, doch umzingelten die Marinisten die mittlerweile komplett ramponierte Bar allmählich, wodurch er sich gezwungen sah, Flechette hinterher zu laufen, der - eine Deckung nach der anderen wechselnd - allmählich auf die Mitte des Raumes zusteuerte, von wo er sich erhoffte, das gesamte Geschehen im Blick zu behalten.
Eigentlich riet ihm sein Instinkt dazu, sich bei Kämpfen eher am Rande eines Schlachtfeldes aufzuhalten, da man dort sicher sein konnte, dass zumindest aus einer Richtung keiner kommen konnte, allerdings wusste er auch, dass er die Stellung wechseln musste, wenn er nicht bald vollständig umzingelt sein wollte.
Als die Marinisten schließlich endlich ihre Kugeln verschossen hatten, kamen sie mit gezückten Schwertern heran.
Flechette, der auf Nahkampfwaffen verzichtete, verschoss noch eine letzte Kugel, ehe er die Revolver weg steckte und Circling Thrust einsetzte.
Wieder auf den Füßen angekommen, teilte er fleißig Hiebe und Tritte nach hier und da aus.
Einem besonders eifrigen Matrosen griff er kurzerhand ans Handgelenk und verdrehte es mit hörbarem Knirschen und Knacken, bis das Schwert darin sich mit der Spitze voran in seinen Unterkiefer bohrte.
Den Toten sandte Flechette mit einem kräftigen Tritt dessen Kameraden entgegen, die daraufhin zu Fall kamen.
Da die Marinisten nun gebührenden Respekt vor ihm hatten, blieben sie vorsichtig auf Abstand wie Raubtiere, die darauf warteten, dass ihre vermeintliche Beute eine falsche Bewegung machte.
Während Flechette vorsichtig rückwärts ging, stieß er etwas - oder jemanden.
In Erwartung eines Marinisten fuhr er mit erhobener Faust herum.
Es war der elegante Zivilist, der von einem der Marinesoldaten angegangen worden war, als Flechette eben rein gekommen war.
"Daran habe ich keinen Zweifel", erwiderte er mit verwegenem Lächeln und wandte sich wieder seinen Widersachern zu, die seine Unachtsamkeit natürlich sofort für sich auszunutzen gedachten.
Aber nicht mit einem so erfahrenem Veteranen wie ihm, oh nein.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So 19 Feb 2017 - 21:42

Natürlich war Temudschin bewusst, dass er sich mit seinen Aussagen nicht gerade Freundschaften aufbaute. Doch es war ihm egal. Irgendjemand musste doch mal die Wahrheit aussprechen oder? Er würde es sich niemals verzeihen, wenn er solche Leute weiterhin solchen Fraß servieren ließ. Sein Onkel würde ihm aber einen Marsch blasen, da konnte er drauf wetten. Allein der bloße Gedanke sorgte dafür, dass ihm ein Schauer über den Rücken lief. Am besten man legte sich nicht mit dem alten Sack an.
"Erst kommt du hier her, kritisierst unser Essen und machst dann einen Aufstand um schlussendlich einfach nur dazustehen und absolut nichts zu tun? Wage es nicht uns anzugreifen. Dann lernst du uns kennen und die Marine wird auch aufmucken. Verlass dich drauf!"
Führten die immer so ewig lange Dialoge oder war dass nur jetzt so? Hatten sie vielleicht Angst vor ihm oder waren sie einfach nur lebensmüde? Vermutlich unterschätzen sie ihn. Kurz sah er zu allen Seiten. Offenbar herrschte hier schon guter Tumult, sodass er sich voll und ganz auf die Pappnasen vor ihm konzentrieren konnte. Er blendete einfach alles um ihn herum aus. Ein paar Marinisten machten sich ebenfalls bereit zum Kampf und zückten ihre Waffen, während sie langsam auf ihn zukamen.
"Jungs ich bin gleich für euch da. Zuerst befreie ich euch aber von diesem Zirkusverein!"
Es war ein Versprechen, welches er den Blauröcken gab. Deren Reaktion war einfach herrlich. Sie stand da und sahen sich gegenseitig verwirrt an. Ganz offenbar benötigten sie eine Weile um seine Worte überhaupt aufzunehmen. In der Zwischenzeit rannte das Personal auf ihn zu und versuchten auf ihn einzuschlagen. Elegant wich er ihnen aus und sah immer wieder zu den Marinisten. In einem Moment der Unachtsamkeit traf ihn so ein Knilch wirklich mit einem Messer am Oberarm und hinterließ einen sauberen Schnitt. Die Wunde fing an zu bluten und sein weißes Oberteil wurde in rot getränkt.
"Ich hab keine Lust euch zu töten. Deshalb schalte ich euch nur aus!"
War das nicht gnädig von ihm? Immerhin tötete er diesen Verein nicht. Warum auch? Er tötete keine unschuldigen Zivilisten. Auch wenn sie miserabel kochen konnten nicht. Mit einer eleganten Bewegung befreite er sich aus der Gegnerscharr und griff sich das erst beste was er finden konnte. Damit schlug er sämtliches Personal nieder. Dann widmete er sich den Blauröcken.
"So...jetzt können wir spielen. Noch jemand ohne Fahrschein?"
Gab es hier nur Idioten oder Besoffene? Die betrunkenen Blauröcke liefen auf ihn zu, kamen ins Schwanken und fielen zu Boden. Doch aus der Masse stachen 3 Marinisten heraus die durchaus recht nüchtern wirkten. Na das konnte ja wirklich lustig werden.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di 21 Feb 2017 - 15:43

~First Post~
Die Reise war recht unterhaltsam gewesen, da Elijah zur Abwechslung sich der Mannschaft schon bei Betreten des Schiffes offenbart hatte und so seine Zeit auf dem Schiff mit kleineren Arbeiten wie Nähen, Botengänge oder kleine Hilfeleistungen in der Küche vertrieben hatte. Daher hatten die Großen unter Bedingung, dass sie nicht immer auf ihre Füße achten müssten um ihn nicht  versehentlich zu zerquetschen ,ihn gerne kostenlos mitgenommen. Die Bedingung war lachhaft gewesen, da Elijah seine Wege oft genug auf den Schultern oder Köpfer der Mannschaft oder gar über die Takelage erledigt hatte. Besonders gut war seine kurzweilige Konstruktion aus allen möglichen Seilen, die ihm erlaubte von einem andere Ende des Schiffs zum anderen zu schwingen, bei allen Anwesenden angekommen. Und so kam es dass er recht gut er Laune war als er das Schiff und dessen freundliche Mannschaft verließ um die Insel, an der sie gerade angelegt hatten, zu erkunden. Die Anwesenheit des Zwerges wurde wie üblich von den Großen gar nicht wahrgenommen, dafür schien eine Katze dafür umso größeres Interesse an ihm entdeckt zu haben. Mit ein fiesen Grinsen zog er sein Schwert und winkte mit der Klinge seinen vierbeinigen Gegner heran „Na komm trau dich Dicker! Ich brauch eh noch ein paar gefütterte Kleider. Aus deinem Fell mach ich mir ein paar schöne Socken.“
Jedoch schien der schwarze Kater andere Pläne zu haben und drehte sich um, vielleicht auch nur um sich leichtere Beute zu suchen. Ein wenig enttäuscht, da um den Tanz mit dem pelzigen Monster betrogen worden war, steckte der kleine Mann seine Klinge wieder weg und machte sich auf die Insel zu erkunden. Die Insel war wie erwartet recht groß, zumindest für die Maßstäbe des Zwerges, und so kam es bis Elijah ein paar Stunden brauchte, bevor er sich halbswegs einen Überblick über seine Umgebung verschafft hatte. Nun da er dies erledigt war und sein kleiner Mager sehr laut knurrte, entschied sich der blonde Hüne eine Küche aufzusuchen, aus der sich bedienen könnte. Dabei wurde seine Aufmerksamkeit von einen Laden ,der über eine wenn nur kurzfristig funktionierte leistungsstarke Lichtanlage verfügte, erregt. Kaum war ihm das Lokal aufgefallen, hörte er das unverwechselbare Geräusch einer abgefeuerten Schusswaffe. Na dass könnte zumindest einen Blick wert sein. Vielleicht sieht man ja etwas interessantes. Schoss es dem Zwerg durch den Kopf und sofort machte er sich auf den Weg die Bar zu betreten. Um seiner eigenen Sicherheit will entschied er sich jedoch dies nur über das Erdgeschoss sondern einer höhere Etage aus Sicht des Zwerges zu tun. Gerade als Elijah dabei war, die Wand zu erklimmen, suchte eine Erschütterung den Laden heim und warf beinahe den Zwerg von seiner Steilwand ab. „Tolle Party! Wusste schon immer, dass Wahnsinnige die besten Ideen haben. Na wenn ich dich in die Finger bekomme!“ Murmelte der Zwerg wütend vor sich hin während er sich wieder ans klettern machte. Gerade als er eins der Fenster erreicht hatte und sich von dort aus in der Bar umsehen wollte, suchte eine weitere Erschütterung die Bar heim und bließ den Zwerg von den Fenster. Nur sein Schwert, welches er rechtzeitig in das Holz des Rahmens rammte, rettete ihn davor mehre Meter in die tiefe und den vermutlichen Tod zu stürzen. „WOLLT IHR MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?!“ kam es aus den Rachen des Zwerges. Dass es wohl nicht die beste Idee war nun noch die Bar aufzusuchen, war selbst ihm klar, doch nun war er mehr las wütend und daher war es ihm egal. Und wieder einmal erklomm er die Höhe und bewaffnete sich mit seinen Bogen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di 21 Feb 2017 - 19:45

„Krrrääääh – Halt die Fresse!“, erwiderte der Papagei Leycest nachdem dieser seinen Herr Aden angeschrieben und beleidigt hatte. Dieser bekam davon aber getrost wenig mit. Sein Blick war fixiert auf die Bar die ihm wie das Heilige Land erschien. Mit minder weniger Elan als Moses führte er sein Volk, eigentlich seine Leber, nach Sinai, in diesem Fall den Tresen, um sich aufs Neue zu vergiften, indem er seinem Körper mehr Alkohol hinzufügte. Nun das Morden, das Töten, die Attacken, Explosionen, perplexen Blicke die von einer Seite in die andere in diesem doch nicht übermäßig großem Raum gerufen wurden, konnte der Violett haarige getrost ignorieren. Er war an seinem Ziel angekommen. Er fühlte sich glücklich und innerlich bestätigt den Weg vom der letzten Bar bis zu dieser geschafft zu haben. Nun beharrte er auf seiner Belohnung, seinem Bier, für das er im Übrigen nicht bereit war zu zahlen und klopfte auf den Tresen als nach einiger Zeit im ganzen Tumult kein Barmann aufkreuzte.

Nein noch schlimmer als er über den Tresen lugte lag dort der Barmann mit einem Magenschuss, aus dem unappetitlich die Innereien hervor quollen wie bei einem zusammengedrückten Stressball. Naja, aber das hießt nur, dass es nun an ihm lag den Laden zu schmeißen. Also, hob er ein Bein, legt es auf den Tresen, schwang auch die Hand dahinter und hievte sich vom Stuhl hoch, dieser viel nach hinten um, kein Problem, nur hing er mit einer Hand an der Kante der Bar und mit einem Fuß dahinter verkeilt wie ein Panda oder ein Faultier an einem Ast, vor der Bar. Ziemlich hilflos aber zugegebenermaßen akrobatisch für einen, wie man ihn vorhin nannte, „alten Mann“. Nun mit enormer Muskel und Willenskraft hievte er sich dann hoch, auf den Tresen, bis er dort auf dem Rücken lag und keuchte erschöpft. Bevor er sich aufmachte auf die andere Seite, er setzte sich auf und rutschte vorsichtig und langsam, überkontrolliert hinab, hinter den Tresen. Der Ara hatte sich im Übrigen davor schon auf die andere Seite verfrachtete und landetete nun wieder auf seiner Schulter.

Nun ging es ans Eingemachte, er suchte sich die Ingredienzen zusammen für den Drink den er im Kopf hatte. Er hatte einfach spontan die Lust an Bier verloren. Er wollte einen Flaming Volcano machen. Das Feuerzeug hatte er ja. Nun, nach einer Weile fand er alles was er brauchte, darunter Rum, Cognac und und und. Er kippte alles zusammen, einen Großteil daneben. Die Cognac Flasche verteile sich über den Tresen und am Ende. Nach einer Weile war der Drink fertig und er zündete an, er brannte, perfekt. Nun setzte er an und trank schnell, war am trinken, als jemand in die Barschrie, ein Zwerg wie er sah. Aus Reflex verrutschte Aden aber, stolperte auf etwas Darm des Barkeepers nach vorne und sein Brender Drink verteilte sich auf der Theke. Getränkt von alkoholischen Getränken, nicht zu letzten Cognac, fing diese in einer Stichflamme Feuer. „Kräääh – Feuer! Es brennt, es brennt, kommt alle aus dem Haus!“, fing der Papagei fast schon an zu singen. Nun Aden war ein Mann der Tat und der Reflexe, weshalb er eine Wasserflasche griff und auf die Bar schlug, als versuch des Löschens. Zu seiner Verteidigung, er war betrunken. Leider war das keine Wasserflasche, sondern eine Vodkaflasche und der brennende Inhalt verteilte sich mit den Scherben in einer Stichflamme durch die Bar, wie die heißen Gesteinsbrocken die bei einer Vulkanexplosion davon geschleudert wurden. Was zu dem Drink ja passte.
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