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In einem One Piece vor unserer Zeit...
 
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 Hafen von Mirrorballinsel

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BeitragThema: Hafen von Mirrorballinsel   So Okt 02 2016, 23:06

das Eingangsposting lautete :

Der Hafen der Insel, der nur zum Abladen von Passagieren und Waren verwendet wird, ist wie alles auf der Insel, am Tage ruhig. Erst in der Nacht strömen die Gäste der Insel von ihren Schiffen auf diese Insel der Partymetropole des Eastblues. Am Tage werden lediglich die Waren von den Schiffen abgeladen und zu der riesigen Diskothek gebracht, welche die einzige Einnahmequelle dieser Insel ist. Auf dieser Insel gibt es nur Hotels und so gut wie keine Einwohner. Sie ist einzig und allein für das Vergnügen der Gäste gedacht, weswegen der größte Teil der kleinen Insel als Partymeile verwendet wird. Der Rest sind Lagerhäuser und die Hotels.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Do Feb 23 2017, 15:30

Leycest war zugegebenermaßen erleichtert, einen potentiell gefährlichen Gegner weniger zu haben. Von dem, was er bisher in seiner peripheren Sicht mitbekommen hatte, machte der Deserteur, wie sie ihn nannten, einen recht soliden Eindruck im Kampf. Und wie sagte man so schön? Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Es war zumindest beruhigend, nicht alleine gegen die betrunkenen Blauröcke kämpfen zu müssen. Es kristallisierte sich jedoch schnell heraus, dass der herrschende Tumult bald in komplettes Chaos übergehen würde, insbesondere, weil jetzt vermutlich bereits Verstärkungen auf dem Weg zu ihnen waren. Es wäre also vermutlich nicht die schlechteste Idee, so langsam an einen Fluchtplan zu denken.
Der junge Arzt schaute sich kurz um und machte sich ein Bild von der Zerstörung. Die Zivilisten waren mit Ausnahme von wenigen Personen bereits gänzlich geflüchtet, das Küchenpersonal wurde in einem nahen Raum von einem anderen tobenden Gast aufgemischt - lediglich der betrunkene Mann, der gerade eben fast den Säbel eines Marinisten gefressen hätte, begab sich mutterseelenallein und unbekümmert an die Bar, an der allerdings schon lange kein Barmann mehr stand. Leycest konnte bei seinem vergangenen Alkoholkonsum nicht schlecht über den Zustand des Mannes urteilen, allerdings war es in dieser Situation weit mehr als gefährlich, sich unter Kugel- und Granatenhagel selbst zu bedienen. "Jetzt hab ich dich!" kam es urplötzlich allerdings links von ihm, und noch bevor der Pirat sich zur Seite drehen konnte, ertönte ein lauter Schuss, der ganz offensichtlich auf ihn gerichtet war. Reflexartig nahm er sein Katana in die Hand und schwang sich zur Seite, nur um das Projektil in letzter Sekunde in zwei Teile zu schneiden. "Ittōryū: Aurora" presste er schließlich bei all dem Krawall heraus, bevor er auf den sich in Schock befindenden Marinisten zuging und mit einem Schwertstreich außer Gefecht setzte.
Seine Ruhe - wenn man es denn so sagen durfte - hatte er damit allerdings noch lange nicht. Das Geräusch von zersplitterndem Glas und aufstechenden Flammen ertönte von der Bar, an der der ältere Mann sich mit seinem Papagei niedergelassen hatte. Ein Blick genügte um zu sehen, dass der Trunkenbold vermutlich sein Glück als Barkeeper versucht hatte, dabei allerdings in all seinem Pech die ganze Bar angezündet hatte. Damit nicht genug, so schmiss er noch in einem fatalen Löschversuch eine Flasche Vodka auf die Flamme, sodass Leycest dazu gezwungen war sich zu Boden zu werfen, um nicht von den Glasscherben getroffen zu werden, die nun wie bei der Detonation einer Splittergranate durch den Raum flogen.
Mit dem Gesicht im Schutt fühlte er sich gerade so, als würde er wie ein armer Schlucker nach fünf Berry auf dem Boden suchen, die er gerade hat fallen lassen. Wo war er nur hingekommen? Vor einigen Wochen war er noch stolzer Vizekapitän der Blood Pack Piraten, nun musste er aufpassen, nicht von wahnsinnigen Säufern totgeschlagen zu werden, die genau dann aufkreuzen mussten, wenn sowieso kein gutes Klima herrschte. Der junge Arzt biss seine Zähne zusammen und richtete sich wieder langsam auf. Am liebsten wäre er jetzt einfach abgehauen, doch es war offensichtlich, dass der gemeingefährliche Alkoholiker den Trubel hier nicht überleben würde. Selbst wenn die Marine es schaffte den Brand unter Kontrolle zu kriegen, so würden sie vermutlich einen gewaltigen Haufen auf das Wohlergehen irgendeines besoffenen Touristen geben. Also musste er Abhilfe schaffen - Wenn auch mehr aus seiner Prinzipientreue heraus, als dass er Sympathien für den Trunkenbold haben würde... Wobei, unter anderen Umständne hätte er ihn vermutlich sogar als lustig empfunden.
"Oi, Deserteur... Schnapp dir deinen Mantel und kämpf uns den Weg frei. Wir bilden ein Team." Es war mehr eine Aufforderung als ein Angebot, immerhin waren die Chancen zu zweit hier rauszukommen um einiges höher, zudem war es vermutlich zu offensichtlich, ganz alleine mit Ruß auf den Klamotten durch die Partymeile der Insel zu stolzieren. In einem letzten Akt des Wohlwollens rannte Leycest schließlich noch zur Bar, packte den sturzbesoffenen Mann samt Vogel am Kragen und machte sich daran, aus der so langsam sengenden Feuerhölle zu entwischen.

Flechette, Aden, Leycest gt: Partymeile

[Offtopic: Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich uns einfach rigoros hier wegposte, tehe]
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di Feb 28 2017, 18:54

Einstiegspost
Eigentlich hatte Junias nur vorgehabt, in seiner Lieblingskneipe, mal wieder ein Glas zu heben. Auf dem Weg dorthin, hörte er schon von weitem, das sich wohl dort einiges abspielte. Gerade als er sich an ein paar Gestalten vorbei drängeln wollte, ertönte ein Schuss und der Barkeeper fiel nach hinten. "Welch ein Dilemma." seufzte der schwarzhaarige schon angenervt, ehe er sich am Getümmel vorbei drängte und sich einfach selbst an der Bar zu schaffen machte. Machte doch eh keinen Sinn mehr, sich über das vergonnene Leben zu beschweren. "Auf ein Letztes." meinte er mit einem Kopfnicken zu dem Toten, ehe er seinen Blick über die Anwesenden schweifen lies. In der Küche stand irgendso ein Typ, der sich anscheinend mit dem Koch zu unterhalten schien. Wie aus dem nichts hörte er eine Stimme die auch noch am rumbrüllen war. Ob man ihn eigentlich verarschen wollte.

Auf den ersten Blick konnte Junias der Stimme keine Person zuordnen, bis sein Blick auf einem Kleinen etwas hängen blieb, das sich zum Fenster hoch zog. Was es heut zu Tage so alles gibt.gluckste der Mann amüsiert, und machte sich daran dem Zwerg mal aus seiner misslichen Lage zu helfen. "Komm mit mir, du kannst mit mir ein Glas heben." sagte er dem Zwerg, den Märchen oder Aberglauben zufolge konnten Zwerge sehr viel Alkohol vertragen. Das um die beiden herum gerade Mord und Totschlag herrschte, ignorierte er einfach. Für ihn war es nur wichtig das er sein Glas heben konnte.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Sa März 04 2017, 15:55

Warum musste man unbedingt gleich eine Schlägerei vom Zaum reißen? Nun gut. Schlägerei traf es vielleicht nicht ganz, sondern eher das Wörtchen Kampf. Was die anderen hier taten war ihm eigentlich recht egal. Er war momentan genug ausgelastet.
Das Personal machte keinen Mucks mehr, sodass er sich voll und ganz auf die Pappnasen vor ihm konzentrieren konnte. Die schienen langsam wieder nüchterner zu werden und besprachen sich miteinander. Nachdem diese Idioten wohl alles besprochen hatten, rannten zwei weg und einer auf ihn zu. Was machte er da nur? Die hatten doch sicherlich einen Plan.
Gerade als er zur Gegenwehr ansetzen wollte, hörte er jemanden rufen. Eilig sah er sich in der Bar um, konnte aber niemanden wirklich entdecken. Erst als er genauer hinsah, erblickte er ein kleines Wesen. In diesem Moment sah er das Schwert eines Marinisten, welches wenige Meter neben ihm im Holz zum erliegen kann.
Kurzerhand schubste er den Marinisten von sich weg und wandte sich dann wieder den eigentlichen Personen zu.
"Wird Zeit dass ich hier aufräume!"
Zwischenzeitlich verschwanden immer mal ein paar Leute. Doch ihn störte das wirklich herzlich wenig. Viel mehr wollte er sich nun endlich seinen eigentlichen Gegner widmen.
"Down on the Street" kam es dann von ihm und er schoss seine Wurfmesser auf die Gegner. Zwar wichen die Blauröcke aus, aber wer sagte dass der Koch sie treffen wollte?
Seine Messer waren an Fäden befestigt. An diesen zog er jetzt und so schlang sich ein Wurfmesser um das Bein des dicken Marinisten.
Mit einem Kräftigen Ruck zog er an dem Faden und der Blaurock fiel zu Boden. Die beiden letzten griffen zusammen an und jetzt gesellten sich noch mehr dazu.
Genervt seufzte er. "Russian Roulette". Mit dieser Attacke wollte er die ganze Sache hier beenden. Zwar sah es lächerlich aus, aber er drehte sich um seine eigene Achse und wurde dabei immer schneller. Irgendwann schossen dann seine ganzen Messer heraus. 3 davon trafen und die anderen verfehlten ihr Ziel, sodass nur ein paar Blauröcke zu Boden fielen. Einer von ihnen packte Temduschin am Kragen und hielt ihn fest.
Da es dem Koch aber sehr missfiel, schubste er diesen von sich weg. Der Marinist strauchelte und fiel dabei so ungünstig, dass er aus der Tür der Küche flog und die halbe Bar abräumte. Mit einem lauten Krachen kam er dann zum Landen.


Zuletzt von Temudschin Seibei am Sa März 18 2017, 11:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mi März 08 2017, 22:30

Kaum hatte er seinen Bogen zur Hand genommen, bemerkte der Zwerg wie einer der Großen wohl nicht nur auf ihn aufmerksam geworden war, sondern auch Anstalten machte ihm zu helfen. Ein wenig irritiert schaute Elijah den fremden Mann an bevor er sich wieder seines Bogens entledigte.
„ Mh wohl keine schlechte Idee, “ meinte der Zwerg während er seinen Blick über das ihn umgebende Chaos gleiten ließ „ aber ich glaube wir müssen uns einen anderen Ort suchen wo ich dich unter den Tisch trinken kann.“ schloss er mit einem Zwinkern ab. Kaum waren ihm die Worte über die Lippen gekommen, sprang Elijah vom Fenster direkt hinüber auf die Schulter des Großen und ließ sich dort nieder. „Hü hott Pferdchen, hü hott,“ spornte er seinen neuen Saufgefährten zur Eile an „ wer weiß, was diese Idioten noch so in ihren Taschen haben. Also bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!“ rief der Zwerg von seinem Sitz aus und zeigte in die Ferne als würde gerade wie ein General für ein Porträt stehen. „Oder bis wir einfach die nächste Bar finden.“ fügte der Blonde kichernd hinzu. Eigentlich wollte er ja noch den Verrückten für seine Granaten gebührend danken, doch in diesen Durcheinander den Schuldigen zu finden, war wohl hoffnungslos, also hatte er sich kurzer Hand für die andere und deutlich amüsantere Alternative entschieden.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So März 26 2017, 18:56

Es dauerte gar nicht lange, da trat Temudschin ebenfalls aus der Küche. Kurz sah er sich nach allen Richtungen um. Scheint als ob es sich hier etwas gelegt hatte.
Der Marinist, welchen er durch die Türe befördert hatte, sprach nicht mehr und schien bewusstlos zu sein. Gut für ihn. Das Küchenpersonal war auch gerade nicht ansprechbar. Was würde er jetzt tun?
Wenn sie sich alle hier noch weiter bekämpften, würde sicherlich bald Verstärkung seitens der Marine hier anrücken und das war etwas das Temudschin so überhaupt nicht gebrauchen konnte. Wieder sah er sich um und steckte seine Wurfmesser weg.
Was sollte er auch mit denen?
Immerhin befand er sich ja gerade nicht in einem Kampf. Vorhin gab es ein paar Leute die ebenfalls gegen die Blauröcke gekämpft hatten.
Waren die alle weg oder vielleicht schon besiegt? Auch wenn es vielleicht waghalsig und unüberlegt klang, so erhoffte er sich durch sie eine Möglichkeit hier zu verschwinden.
Wie Freunde der Marine sahen hier die wenigsten heraus.
Irgendwann erblickte er dann die kleine Gestalt von vorhin. Man könnte ihn auch übersehen, aber das war Temudschin egal. Aus diesem Grund sprach er den Blondhaarigen einfach mal an.
" Ich fürchte hier wird bald Verstärkung eintreffen. Wie sieht es aus? Willst du mit mir von diesem Ort verschwinden? Ich hab keine Lust meine kostbare Zeit mit solch sinnlosen Kämpfen zu vergeuden."
Schnell kramte er seinen Geldbeutel heraus und legte das Geld für sein Essen und sein Getränk auf den Tisch. Dann kam er wieder zu dem Kleinen, den Blick die ganze Zeit auf die Bar gerichtet. Sollte Verstärkung eintreffen, dann mussten sie sich beeilen.
Denn zu viele Blauröcke waren nicht gerade so gut.
Zumal man ja nie wusste mit welchen möglichen Persönlichkeiten sie hier anrücken konnten. Vielleicht nicht gerade mit einem Admiral, aber dennoch mit möglichen starken Leuten. ie sollten also auf der Hut sein.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mi März 29 2017, 19:56

Anscheinend fand sein Begleiter alias sein Reittier seinen Humor nicht so toll, denn recht bald trennten sich wieder ihre Wege und der Zwerg war wieder einmal alleine unterwegs. Doch zu seinem Glück wurde seine feucht fröhliches Temperament schon bald wieder von einer anderen Person entdeckt. Irgendwie war es schon erstaunlich, wie schnell er heute von den Leuten entdeckt wurde, da es für gewöhnlich schon einiges an Initiative von ihm benötigte, dass sie auf ihn aufmerksam wurden, doch heute hatte er anscheinend Glück. Mit eine Lächeln auf den Lippen drehte er sich zu dem fremden Mann um bevor mit einen gewaltigen Satz er zu seiner Hüpfte und dann auf dessen Schulter sprang. Nun da sie mehr oder weniger auf einer Augenhöhe waren, konnte Elijah wieder einmal seine eloquente Redekunst unter Beweis stellen. „ Nun mein kleiner Freund,“ begann er seine Rede, „ ich fürchte da hast du leider recht. Ich bin stark dafür, dass wir von hier verschwinden, Kämpfe können zwar ganz lustig sein, aber die Marine spielt nie fair, die müssen immer übertreiben . Also Grab the fish and run like hell !“ beendete er seinen Monolog mit einer Pose die jeden General, der seine Männer in die Schlacht führte vor Neid erblassen lassen würde.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di Apr 04 2017, 21:07

Wenn es nach Temudschin ging, dann wären sie schon längst aus dieser Bar heraus. Länger sollte sie hier auch nicht bleiben, denn wer wusste schon wann die nächsten Blauröcke hier antanzen würden? Kurz sah er zu der kleinen Gestalt. Wie kam er denn überhaupt zurecht? Nun überlegte er welchen weg sie am besten gehen würden.
Sein Problem war halt, dass er sich hier überhaupt nicht auskannte. Schnell nahm er den kleinen Mann an sich und machte auf dem Absatz kehrt wend. Dann verließ er die Bar als wäre nie etwas passiert. Sie waren am Hafen. Wenn sie weit genug vordringen würden, dann wären sie sicherlich nicht mehr so leicht aufzufinden. Als sie etwas Abstand zu diesem Etablissement gewonnen hatten, hielt Temudschin an und sah dann zu dem kleinen Blondschopf.
"So....die dürften wir erst einmal los sein. Wir haben uns noch gar nicht vorgestellt. Temudschin ist mein Name und mit wem habe ich das werte Vergnügen?"
Immerhin wollte er ja wissen mit wem er jetzt abhing. Immer wieder sah er sich am Hafen um. Irgendwo musste dieser vermaledeite Stand doch sein oder? Sein Onkel war hier schon öfters. Warum wurde er dann schon wieder geschickt? Zumal diese Insel hier nun auch nicht gerade um die Ecke ist.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Sa Apr 15 2017, 17:47

cf Alando

Als die frische Luft die Lungen des jungen Arztes füllte, nachdem dieser sich erfolgreich als Bediensteter verkleidet durch den Personalausgang geschmuggelt hatte, wurde ihm überhaupt erst mal bewusst, wie gottverdammt nüchtern er eigentlich war. Die Sonne tünchte den Horizont und den Himmel bereits in ein dunkles Orange, welches langsam von immer weiter fortschreitenden Schwarz- und Blautönen verdrängt wurde, und er... Er fühlte sich vielleicht gerade mal so angeschwippst. Selbstverständlich eine eher fehlerhafte Reaktion seines Körpers auf die soeben ausgeworfenen Körperflüssigkeiten, aber dennoch war es ein Gefühl, dass er auf einer Landmasse wie der Mirrorballinsel nicht gelten lassen konnte. Er seufzte lautstark und setzte anschließend wieder seinen monotonen Gesichtsausduck auf, während er die Menschen auf den Straßen musterte. Die meisten davon waren entweder bereits gut drauf oder hatten die Absicht es in naher Zukunft zu werden, sodass der Anthropologe sich ohne mäßige Schauspielkünste durch die Massen bewegen konnte, ohne dabei als auffällig abgetan zu werden.

Tatsache war jedoch, dass er neben dem Mangel an zu viel Alkohol im Blut ein weiteres, wenn nicht gar noch schwerwiegenderes Problem hatte. Es war ein Umstand, den er so bei der Ankunft weiß Gott nicht bedacht hatte, auch wenn er sich dafür vermutlich nicht härmen musste. Doch sollte die kleine Bande an Kriminellen ihre Schnapsidee tatsächlich umsetzen und ein Schiff der Marine kapern, so würde er nicht darum herum kommen seinen Koffer und die darin enthaltenen Gegenstände zuerst aus seinem Zimmer in einer der kleinen Gaststätte zu holen. Insbesondere, wenn er selbst noch einen Abstecher zum Büro des Oberleutnants machen wollte.

Auf dem Weg zu seiner Gaststätte bemerkte Leycest allerdings, dass die Marine - vermutlich im Anschluss auf die folgenschwere Rauferei in der Bar vor einigen Stunden - ihre Präsenz am Hafen massiv verstärkte. Wenn er den Gedanken aber weiter dachte, so bedeutete das im Umkehrschluss aber auch, dass weniger von ihnen in der Basis anwesend waren. Er selbst jedenfalls war heilfroh, seine Klamotten gegen die des salopp gekleideten Barkeepers getauscht zu haben. So würde man ihn jedenfalls nicht so schnell erkennen, selbst wenn er dem ein oder anderen in's Auge fiele. Und falls doch, so könnte er sich immerhin noch anderweitig Abhilfe schaffen.

Mit der Hand an dem Knauf seines Schwertes setzte der junge Pirat schließlich seinen Weg fort, wurde allerdings von einer Masse laut schreiender und brüllender Betrunkener aufgehalten die meinten, mit ihrer Masse den Großteil der Straße einzunehmen und sonst niemanden durchzulassen. Einer von ihnen ging sogar so weit, mit bettelnder Hand und schiefem Grinsen auf ihn zuzukommen, wurde von ihm allerdings mit einem saftigen Schlag in der Magengrube quittiert. Er verdrehte die Augen, heute kam er auch nirgendwo vorbei, ohne dabei Gewalt anwenden zu müssen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mi Apr 19 2017, 11:09

Nachdem sie sich gegenseitig vorgestellt hatten, entschieden sie sich dann dazu weiterzulaufen. Immerhin wusste man ja nie ob sie dennoch erfolgt wurden. So eine Kneipenschlägerei war zwar sicherlich nichts Ungewöhnliches, aber die Marine sorgte trotzdem für Recht und Ordnung. Auf die Blauröcke hatte Temudschin dementsprechend wenig Lust. Außerdem hatte er auch nicht vor, sonderlich lange auf dieser Insel zu bleiben.
Er musste zu seinem Onkel zurück und am besten mit den gewünschten Dingen. Der Hafen war voll von Menschen und diese tauschten sich natürlich auch aus. Sie sprachen über die neuesten Ereignisse. So auch über die Schlägerei.
Noch immer hatte er keine Lust erwischt zu werden.
Das Abhauen von dieser Insel dürfte sich zudem als recht schwierig erweisen, wenn man mal davon absah dass hier jede Menge Marinisten herumliefen und alles absicherten. Wie sollte er da denn nur an sein Boot kommen? Kurz stieß er einen lauten Seufzer aus und sah zu seinem kleinen Begleiter. Er trug in einer gewissen Weise die Verantwortung für ihn und musste ihn verteidigen, sollte es zu einem Kampf kommen.
Schritt für Schritt drängelte er sich durch die Menschenmenge und bis jetzt lief es ganz gut. Dann jedoch rempelte er einen besoffenen Typen an, der ihm aus Reflex Mitten ins Gesicht schlug.
" Ey...h-h-hör auf misch hier so....ansurempeln sonst se-se-t-z-t- es noch eine!"
Während sich Temudschin die betroffene Stelle hielt, hörte er die Worte des Mannes und schubste ihn ungeachtet zur Seite, sodass der gegen einen weiteren fiel und es wie eine Kettenreaktion von statten ging. Es dauerte gar nicht lange, da gingen die ersten aufeinander los. Immerhin ließ es sich niemand gefallen angerempelt zu werden.
Verlegen kratzte sich Temudschin am Kopf und ergriff die Flucht. Es lief anders als geplant, musste er gestehen. Jedoch kam er nicht sonderlich weit, da er auch schon am Arm gepackt wurde.
" I-I-sch habn Hün-sen mit dir zu rupfen!"
Der Typ den er angerempelt hatte, war wieder da und ließ offenbar nicht locker. Na der hatte wirklich Nerven. Ganz offenbar war er wohl auf Krawall gebürstet. Die Schlägerei am Hafen hielt sich konstant, wurde aber nicht mehr. Sehr zum Glück des jungen Kochs. Vielleicht schritt die Marine dann nicht ein?
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mi Mai 03 2017, 20:25

Nach ihrem kurzen verbalen hin und her, in dessen Verlauf sie sich auch Vorgestellt hatten, ging es auch schon weiter.
Temudschin, komischer Name. Schoss es dem kleinen Mann durch den Kopf, während er es sich auf der Schulter seines Begleiters bequem gemacht hatte. Und so drängelten sie oder besser gesagt, der Koch und Elijah als Passagier, sich durch die Menschenmenge bis ein offensichtlich betrunkener Kerl ihre Reise recht gewaltsam unterbrach. „ Hey niemand vergreift sich ungestraft an meinen Tax“, rief der Zwerg wütend und sprang auf die Beine. Im letzten Moment konnte er sich korrigieren und brachte in einem Atemzug seinen Ausruf noch zu Ende „Ich meine an meinen Freund! Komm doch her wenn du dich traust, du Wurm, dich zerquetsche ich mit links!“ drohte Elijah erbost von der Schulter seines Begleiters aus. Als dieser sich jedoch alleine zur Wehr setzte, entschied der Zwerg nicht selber einzugreifen sondern lieber seinen Freund mit Anfeuerungsrufen zu unterstützen. Dass Ergebnis der Verteidigung des Kochs war doch recht imposant und überraschend. Die so ausgelöste Massenschlägerei erschien Temudschin wohl als der perfekte Zeitpunkt um sich zu verdrücken, was jedoch von ihren alten Freund, Captain Trunkenbold verhindert wurde. „ Jetzt reichts!“ kam es dem Zwerg über die Lippen, „ du weißt wohl nicht wann Schluss ist.“ und schon hatte er seinen Platz verlassen und sprang den Mann an. Ohne große Mühe schaffte er es auf dessen Gesicht zu landen und fing an mit seinem Schwert dessen Nase zu bearbeiten. „ Erst versucht ihr mich mit Granaten umzubringen und jetzt wollte ihr mir einfach nur noch auf den Sack gehen, oder wie? Na warte du!“ rief er wütend aus, während er mit dem Schwert auf die Nase einschlug und dabei immer wieder von dem Gesicht absprang um den Abwehrbemühungen des Betrunkenen zu entgehen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mo Mai 22 2017, 20:25

[Aden & Flechette CF: "Partymeile" ]
Aden torkelte und schob sich einfach durch die Menschenmengen bis er irgendwann am Hafen ankam. Wie er den gefunden hatte wusste er auch nicht, er hatte sich einfach darauf verlassen das gegen den Strom laufen ihn schon irgendwann ans Meer bringen würde. Als er am Hafen war drehte er sich um und sah sich nach Flechette um. Der sagte sie sollten sich beeilen, hatte Aden auch gemacht, jetzt wusste er aber ehrlich gesagt nicht ob er Flechette verloren hatte. Das war ein Problem, ein anderes Problem realisierte er gerade noch viel mehr. Was machte er hier eigentlich? Achja er wollte die andere Suchen, Incest oder wie er hieß. Aber wie sollte er den finden hier an diesem großen Hafen? Er hatte sowas von keine Ahnung.

Naja, er bahnte sich einfach den Weg durch die Menge bis er ganz am Pier stand. Dann kam ihm die Idee. „Ara. Fluieg los und erjunde mal das gbit hier.“, sagte er und wedelte den Vogel fort. Ob der Vogel etwas fand wusste er nicht, Papageien waren extrem schlau, aber er wartete hier erst mal auf Flechette. Immerhin war Aden nicht einfach oder leicht zu übersehen selbst in einer dichten Menschenmenge, Unauffälligkeit war nicht gerade seine Stärke. Wie der Papagei könnte man ihm den Spitznamen „Paradisvogel“ nachwerfen, ob das zutraf, wer konnte das wissen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Di Mai 23 2017, 12:25

Auf dem Weg zum Hafen rempelte er mehr Leute um, als ihm lieb war.
Doch diese ganzen Betrunkenen oder unter Drogen stehenden Zombies bekamen ohnehin nichts davon mit, selbst wenn ihr Kopf blutige Bekanntschaft mit dem Pflaster machte.
Irgendwann fiel ihm ein Papagei auf, der immer wieder in der Menschenmenge auffiel. An dem orientierte Flechette sich, um Aden nicht zu verlieren.
Als er schließlich am Hafen war, hielt er Ausschau nach dem Arzt, der jedoch nirgends zu sehen war.
Eine auffällig anzüglich gekleidete Frau am Straßenrand machte ihm ein Angebot, welches er jedoch völlig unironisch mit "Wenn, dann müsstest du mich bezahlen." ablehnte.
Der Deserteur betrachtete die Schiffe und stellte erstaunt fest, dass seit seiner Ankunft erstaunlich viele Zerstörer der Marine angelegt hatten. Offenbar hatten die jüngsten Terroranschläge für einiges an Panik gesorgt. Es interessierte ihn nun umso mehr, was vorgefallen war, weshalb er einen Matrosen einfach anquatschte.
"Hey, Kamerad. Warum wurde so viel Verstärkung angefordert?"
"Warum kommt mir dein Gesicht so bekannt vor?"
"Keine Ahnung, willst du mir nicht antworten?"
Der Matrose griff in seine Tasche und holte eine Teleschnecke hervor, die Flechette ihm jedoch sofort entriss und ins Meer warf.
"Du bist der Deserteur!", fiel es dem jungen Burschen wie Schuppen von den Augen.
"Und ich hatte gehofft, es würden noch keine Steckbriefe hängen", entgegnete er.
Ganz seiner Natur des Gunslingers entsprechend zückte er einen Revolver und schoss dem Matrosen ins Knie, ehe dieser reagieren konnte und lud die Patrone rasch nach, ehe er die Waffe an die Stirn des knienden Matrosen drückte.
"Antworte: Was ist hier geschehen?"
"Eine Diskothek wurde in die Luft gesprengt, dabei ist ein Promi umgekommen", erwiderte der Matrose resignierend und unter vor Schmerzen zusammen gebissenen Zähnen. "Mehr hat man uns in der Eilmeldung nicht mitgeteilt. Es hieß, wir kriegen nähere Infos vor Ort."
"Ganz, wie ich diesen Haufen unorganisierter Schwachköpfe kenne", kommentierte Flechette spöttisch. "Weiß die Marine von meiner Anwesenheit?"
"Nur die hier stationierten Männer, aber weder das Hauptquartier noch die Marinebasis wissen bescheid."
"Brav, ich erlöse dich von deinem Leid."
Ein "Warte!" lag auf den Lippen des Matrosen, doch Flechettes Zeigefinger war schneller. Unter einem lauten Knall verteilte sich das Hirn des Jungen auf dem Pflaster.
Es tat ihm weh, diesen Unschuldigen hinzurichten, doch konnte er es nicht riskieren, dass dieser irgendetwas weiter erzählte - und da Flechette nicht einschätzen konnte, wie lange Leycest brauchen würde, konnte er es nicht riskieren, dass die Marine hier in großer Zahl aufmarschierte.


Zuletzt von Flechette Fring am Fr Jun 16 2017, 22:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Sa Jun 10 2017, 12:29

Von all dem was Flechette tat bekam Aden gemäß seines Pegels nicht sonderlich viel mit. Er stand am Pier und starrte auf das Meer hinaus auf der Hoffnung Leycest irgendwo zu entdecken. Naja eigentlich war das ein wenig Schwachsinn, das wusste er, andererseits hatten sie ja gesagt Leycest wollte ein Boot bauen gehen oder sowas, also war die Wahrscheinlichkeit das draußen auf dem Wasser war schon gegeben. Aber er fand keine Schiffe die aus der Reihe vielen oder auf denen Incest zu erkennen war, wobei eigentlich niemand gut zu erkennen war durch Adens glasige Augen, deshalb drehte er sich um und fing an durch die Menge zu torkeln. Er viel gar nicht mal auf, immerhin waren das die Mirrorballinseln. Hier torkelte jeder rum und es waren sogar Leute in noch seltsameren, noch dümmeren Kostümen zu finden. Aden viel nur insofern auf das er der authentischste in seinem Kostüm war, was daran lag, das es kein Kostüm war.

So oder so fand er nach einer Weile Flechett der es sich quasi bequem gemacht hatte mit einem toten Marinisten. „Oh.“, sagte Aden als er die beiden sah. „Der hadde wohl zu viel.“, murmelte Aden, bückte sich, viel fast um, rettete sich aber und rollte die Leiche die wenigen Meter bis zur Kaimauer und schmiss ihn ins Wasser. Das ging sogar ohne großes Aufsehen zu erregen, wie gesagt, sie waren hier auf der Mirroballinsel.“Un nu?“, kam es dann fragend sehr beherrscht von Aden. Er wusste immer noch nicht wo Incest war und der Pappagei schien auch nichts zu finden.

Zumindest dachte Aden das so bis Leycest einfach an ihm so vorbei lief, mehr oder weniger, so viel bekam Aden ja noch mit. Er folgte einfach, er ging mal davon aus Incest war da um ihn abzuholen immerhin war das ja hier mehr oder weniger verinbart.

[GT: Baracken der Marine
EDIT: Letzter Absatz angefügt]


Zuletzt von Aden am Di Aug 01 2017, 21:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   Mi Jul 26 2017, 20:19

Eher schlecht als Recht schaffte der junge Arzt es, sich seinen Weg fast völlig ohne Harm durch den Pöbel zu ebnen, ohne sich dabei nennenswerte Widersacher zu Verfolgern zu machen. Ein Nachtritt hier, ein Schlag auf den Kiefer da, blieb die ganze Situation für ihn dennoch recht harmlos, sodass er sich am Ende seines Weges - als er endlich wieder halbwegs frische Luft in seinen Lungen spürte - eher auf seine noch immer recht torkelbehafteten Schritte konzentrierte als zufällig gesetzten Schlägen seine Aufmerksamkeit zu widmen. Hätte er in den letzten Stunden nur nicht so viel gesoffen, wäre er jetzt sicherlich schon längst in seinem Zimmer und könnte seine sieben Sachen packen. So aber musste er konstant aufpassen, seinen Körper nicht zu sehr aus dem Gleichgewicht zu bringen, um nicht in einer biologischen Schneeballreaktion doch noch den Inhalt seines Magens auszuspucken. "Mal ehrlich, was ein Scheiß..." murmelte er noch, dann rempelte er gegen einige Männer in Blau, die allerdings nur die große Rauferei vor Augen hatten, die sich wenige Meter von ihm entfernt abspielte.

Moment, blau? Da war doch was. Wie durch einen Gedankenblitz schoss das Bild des Mannes aus dem Alando wieder in seinen Sinn! Leycest konzentrierte sich einige Sekunden auf die mühsame Eselsbrücke, dann schnippte er siegesgewiss mit den Fingern und legte seine Hände anschließend an seine Hüften, nur um ungewollt laut aufzubrüllen. "Jaha, die Teufelsfrucht, da war ja was!" Es brauchte einige Sekunden und mehrere verstörte Blicke seines unbemerkten Publikums, bis der Arzt realisierte, dass er das gerade wirklich laut ausgesprochen hatte. Zu seinem Glück schien das Gefasel eines vermeintlich Sturzbetrunkenen kein Gewicht in den Ohren der Marine zu haben, auch wenn er sich wunderte, dass niemand von den Blauröcken es bisher geschafft hatte, ihn als einen der angeblichen Terroristen vom Hafen zu identifizieren.

Leycest gt Baracken der Marine
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BeitragThema: Re: Hafen von Mirrorballinsel   So Aug 06 2017, 11:38

Flechette setzte sich auf eine Kiste und wartete ab, während er den Hafen mit seinen Augen abscannte.

Nach einigen ereignislosen Minuten, in denen die Marine dem lauten Schuss auf den Grund zu gehen versuchte, jedoch an der Trunkenheit der Hafenarbeiter scheiterten, waren es jedoch nicht seine Augen, die ihm die Ankunft des Verbündeten ankündigten, sondern seine Ohren.

Laut und deutlich schrie jemand etwas über eine Teufelsfrucht und in seinem eigenen benebelten Zustand brauchte Flechette eine Weile, um die Stimme eindeutig dem Arzt zuordnen zu können.

Etwas zu schnell für seinen eigenen Kopf erhob er sich und musste einige Augenblicke Acht geben, nicht umzukippen. Er war noch nicht ganz so nüchtern wie er gedacht hatte...

"Wenn der Idiot hier noch lauter rum brüllt, werden die Jungs in Blau noch auf ihn aufmerksam", murmelte er vor sich hin, während er in die Richtung aufbrach, aus der der Schrei gekommen war.

Doch er musste feststellen, dass Leycest schon längst in eine andere Richtung aufgebrochen war und die Marinisten sich auch nicht um ihn scherten. Offenbar gab es noch keine Phantombilder von der kleinen Gruppe.

"Zeit für eine Reunion, würde ich sagen." Damit folgte er Leycest und stieß einen sich übergebenden Matrosen vom Steg, der mit einem gurgelndem Geräusch in der Tiefe versank. Das Plätschern hörte Flechette schon nicht mehr, als er zum Arzt aufzuschließen begann.

gt Baracken der Marine
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