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In einem One Piece vor unserer Zeit...
 
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 Dojo des Jao-Kun-Do Clans

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BeitragThema: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   So Okt 16 2016, 21:42

Das Dojo ist mit dem Wort "riesig" bestens beschrieben, wenn man nur von der Grundstruktur ausgeht. Es ist, wie alle Dojos auf der Karate Insel, aus Holz gebaut, dabei aber immer noch massiv. Zurzeit ist Wofreid der Meister dieses Dojos und verlangt seinen Schülern alles ab. Sobald man das Innere betritt, fallen einem sofort die vielen Gürtel auf, die an den Wänden prangern. Auch finden sich hier viele wertvolle Schätze, die dem Dojo einen sehr prestigeträchtigen Eindruck geben. Die Fenster sind zumeist offen, weswegen man die, von dunklem Holz geprägten, Räume sehr gut mit Licht durchfluten kann. Doch lassen sich diese sich auch schließen und hüllen den Raum in völlige Dunkelheit, so dass man nur noch schwer etwas erkennen kann. Das Dojo zeichnet die Empfangshalle als ihren größten Raum aus. Dahinter finden sich kleinere Hallen, in denen die Techniken an die Schüler sowohl in Praxis, als auch Theorie weitergegeben werden.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   So Okt 16 2016, 22:25

Kaiden|Grapple come from: Karateinsel: Stadtzentrum

Beim Dojo angekommen, drehte sich Wofreid auch recht schnell um und zeigte mit der flachen Hand zu Grapple.
"Es tut mir leid sie zu enttäuschen, Leutnant. Doch muss ich sie dazu auffordern, alleine mit uns das Dojo zu betreten. Wir haben viele geheime Schätze, die für Außenstehende nicht zur Ansicht stehen."
Der Fischmensch türmte sich so hoch auf, wie er konnte. Seine Brust reckte er recht weit heraus und machte sich beinahe so groß wie Grapple, ohne dabei auf Zehenspitzen zurückzugreifen.
"Ohne meinen Kadetten setzte ich da keinen Fuß hinein. Entweder darf er mit hinein oder der Deal mit der Marine ist gelaufen", sprach der Fischmensch konsequent. Er hatte sich lange genug das Getue mit dem Vertreter angetan und nun war sein Geduldsfaden gerissen.
Nervös knetete Wofreid die Hände, ehe er nickte.
"Ganz...wie sie wünschen", brachte er Zähne knirschend von sich, ehe er die Stufen zum Dojo hinauf stieg.
"Ihr habt es gehört, Männer! Kaiden und ich werden alleine reingehen, während ihr hier wartet! Und zeigt euch von eurer besten Seite", befahl der Leutnant, woraufhin seine Soldaten salutierten. Er nickte Kaiden zu und folgte Wofreid. Nun ging es in die Höhle des Löwens.
Das Dojo war groß genug, um den beiden genug Kopffreiheit zu bieten.
Bei ihrem Eintritt ins Dojo wurden sie von zehn Schülern empfangen, die lange Glefen in der Hand hielten und sich gegenüber in zwei Reihen aufgestellt hatten. Sie machten keinen sonderlich freundlichen Eindruck, doch war dies fürs erste Nebensache. Sie liefen an der Passage der Soldaten vorbei und kamen zu einem kleinen Podest, auf dem sich zwei weitere Personen aufgestellt hatten.
"Darf ich vorstellen, Leutnant? Zu meiner Linken haben wir den amtierenden Meister des Karate Dojos, Sensei Herland und zu meiner Rechten den amtierenden Meister des Box Dojos, Sensei Rabiat."
Grapple kam etwas komisch vor. Laut seinen Informationen sollten viel mehr Meister bei diesem Treffen dabei sein.
"Wie kommt es, dass nur sie drei diesem Gespräch beiwohnen. Ich hatte alle Meister erwartet."
Wofreid räusperte sich.
"Wir drei sind stellvertretend für die anderen Meister eingetreten, die ihren Pflichten nachkommen müssen", sprach er aus und schloss dieses Thema damit ab.
Wofreids Blick wandte sich zuerst zum Meister des Box Dojos und dann dem des Karate Dojos. Sie nickten einander zu, ehe Wofreid wieder das Wort ergriff.
"Bevor wir zu den eigentlichen Verhandlungen kommen, ist es Brauch, dass ihr, als Vertreter der Marine, einen Vertrauensbeweis vor uns ablegt. Es ist auch ganz simpel und tut auch nicht weh. Ihr und ich lassen unsere Fäuste aufeinander treffen. So ist es schon Brauch, seid sich der erste Lehrmeister sich auf dieser Insel niedergelassen hatte", erklärte der Vertreter und begab sich vom Podest hinunter zu Grapple.
Dieser nickte nur und begab sich in seiner Fischmenschen-Kampfhaltung. Was sollte schon bei so einem kleinen Aufeinandertreffen der Fäuste schon groß passieren?
Sobald das Zeichen gegeben wurde, schickte der Fischmensch seine Faust mit geringem Kraftaufwand seinem Gegenüber entgegen.
Die Fäuste prallten aufeinander und verharrten eine Weile in dieser Pose. Plötzlich verzog der Fischmensch das Gesicht und fiel auf die Knie.
Er fühlte sich schwindelig. Seine ganze Sicht verschwamm. Noch bevor seine Zunge taub wurde, brachte er heraus:"Kaiden, renn!"
Doch hatte Wofreid damit schon gerechnet und den Soldaten hinter ihnen angeordnet den Rothaarigen bei einer falschen Bewegung aufzuspießen.
Voller Stolz präsentierte der Vertreter unter seinem langen Ärmel eine Armatur, welche es ihm erlaubte mit einem er einfachen Muskelbewegung einen kleinen Stachel auszufahren.
"Dieser Stachel enthällt ein lähmendes Gift, welches selbst einen Fischmensch seiner Sinne beraubt und ihm langsam jegliche Körperfunktionen nimmt. Noch etwa zehn Sekunden und sie fallen in einen tiefen Schlaf. Wahahahaha!"
Der Fischmensch war in eine Falle gelaufen und wusste vor seiner Ohnmacht nicht, was sie nun tun sollten und wie sie mit Kaiden verfahren würden.

Was der Fischmensch nicht mehr mitbekam, war die Gefangennahme seiner halben Einheit, welche in verschiedenen Hallen der Einrichtung gefesselt und geknebelt wurde.
Der Fischmensch wurde wie der Rothaarige in Ketten gelegt und in eine seperate Halle gebracht.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   So Okt 16 2016, 22:58

Sie hatten nun das Dojo des Jao-Kun-Do Clans erreicht. Doch wollte Wofreid nur Leutnant Grapple hereinlassen, der Rest der Einheit samt Kaiden sollte draußen warte. Doch noch ehe Kaiden seine Stimme erheben konnte, um dem Fischmenschen mitzuteilen das er dies für eine schlechte Idee hielt, bestand dieser schon darauf den rothaarigen Kadetten mitzunehmen. Er merkte das der Geduldsfaden von Grapple gerissen war, so wie Wofreid anscheinend auch den er stimmt zu. Er nickte seinem Vorgesetzten zurück, ehe ihm ins Dojo folgte. Kaiden hatte ein schlechtes Gefühl bei der ganzen Sache und hoffte nur das dem Rest der Einheit nichts passieren würde. Er ließ sie nur ungerne zurück, allerdings konnte er Grapple auch nicht alleine in die Höhle des Löwen gehen lassen. Das Gebäude war groß genug für die beiden übergroßen Marinisten, allerdings minderte das Empfangskomitee, zehn bewaffnete Schüler sein ungutes Gefühl nicht, eher im Gegenteil.
"Wir sollten vorsichtig sein, Sir", flüsterte er dem Fischmenschen zu.
Nachdem sie an den Soldaten vorbei waren, erreichten sie ein Podest. Allerdings standen da nur zwei weitere Personen, sollte es nicht mehr Meister auf dieser Insel geben? Ihm kam das alles sehr verdächtig vor, behutsam legte er seine Hand auf die Schulter des Leutnants.
"Wir sollten geh...", fing er an, doch wurde er von Wofreid unterbrochen der verkündete das die anderen Meister ihren Pflichten nachkommen müssten. Nachdem die anderen beiden Meister zustimmend nickten, verlangte er einen Vertrauensbeweis. Ihm kam das alles hier sehr seltsam vor, am liebsten würde er mit dem Leutnant sich nochmals in ruhe auf dem Schiff beraten, doch schien Grapple anders zu denken. Den dieser begab sich in Kampfhaltung. Er beobachtete das Szenario misstrauisch, als dann der Fischmensch jedoch auf die Knie ging, war klar das sie verraten wurden. Kaiden wollte gerade einen Schritt vorwärts machen, als er die bewaffneten Soldaten hinter sich vernahm. Er senkte den Kopf etwas, während Grapple ihm zurief, das er wegrennen sollte. Doch das war keine Option. Kampflos würde er sich allerdings auch nicht ergeben.
"Ich hatte mich auf die Verhandlung gefreut, nun scheint es aber das ich zu handfesteren Argumenten greifen muss", antwortete er ruhig, während er langsam wieder den Kopf hob.
Er schaute Wofreid ziemlich wütend an, dieser ahnte wohl was der Rothaarige vorhatte den er gab den Befehl zum Angriff. Doch dank seiner massiven Rüstungen, waren die meisten Angriffe einfach an ihm abgeprallt, nur einige kleinere Wunden an den Flanken hatte er zu beklagen, doch diese würden solch einen großen Typen wie er es war nicht aufhalten. Den Schmerz war er ebenfalls noch von früher gewohnt. Der der am nähsten zu ihm stand, ein kleiner schwarzhaariger Mann bekam einen saftigen Kinnhaken des Riesen ab, der ihn von den Füßen abheben ließ.
"Uppercut!"
Doch er war noch lange nicht fertig, er griff nach einer der Waffen und schleuderte diese, samt Soldat der sich daran fest hob quer durch den Raum, während er einem anderen einen Schlag mit einem Ellenbogen verpasste. Doch seine Widersacher versuchten ihn weiter zu verletzten, doch seiner massiven Rüstung überstand er die Angriffe ziemlich unbeschadet. Als einer von ihnen auf seinen Rücken sprang, ging er schnell rückwärts und ließ sich gegen die Wand knallen, unter der Wucht des Aufpralls berste die Holzwand hielt allerdings stand. Der Mann auf seinem Rücken spuckte Blut, der wütende Rothaarige zeigte allerdings keine Gnade, packte ihm am Nacken und warf ihn zwei anderen Soldaten entgegen, die gerade auf ihn zustürmten.
"Ich bring uns hier raus, Sir", rief er, als er auf einmal eine Hand an seinem rechten Arm spürte.
Er drehte sich um, es war Wofreid der ihn festhielt, doch ehe er zuschlagen konnte wurde ihm schwindelig. Er ging auf die Knie und ihm wurde schwarz vor Augen. Das letzte was er mitbekam, war wie er in Ketten gelegt wurde.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Di Okt 18 2016, 20:57

Mit schweren Augen erlangte er das Bewusstsein wieder. Den Kopf konnte er noch nicht heben, doch reichte ihm schon, was er hier zu sehen bekam. Sein ründlicher Körper wurde umschlungen von mehreren Kettengliedern. Er fühlte sich, als hätte man ihn ein Korsett gezwängt. Sein ganzer Körper spannte, doch konnte er nicht die Kraft aufwenden, um die Ketten zu sprengen. Mit jeder Sekunde war es ihm möglich sich umzusehen. Offenbar waren sie in einem Trainingsraum. An den Wänden hingen einige Boxsäcke und andere Trainingsgeräte, die sich in die Mitte des Raumes ziehen lassen konnten. Als sein Blick nach rechts wanderte, entdeckte er seinen Kadetten Kaiden, welcher offenbar vom selben Angriff getroffen war, wie er selbst. Die Ketten ließen keinen Spielraum, um ihn zu berühren und wach zu rütteln.
"Kaiden! Kadett, wach auf", sprach er mit einem energischen Flüsterton.
Nachdem Kaiden nach einer gewissen Zeit auch das Licht der Welt erblickt hatte, begann er zu ihm zu sprechen.
"Bleib locker, Kadett. Wir...nein ich scheine auf diesem Wofreid auf den Leim gegangen zu sein. Offenbar wurden auch die Soldaten gefangen genommen. Wenn wir keinen Weg hier raus finden, liegt es an Fähnrich Takage uns zu befreien. Doch fürchte ich, dass der Vertreter es auch auf ihn abgesehen hat."
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Di Okt 18 2016, 23:28

Der rothaarige Riese, der von insgesamt vier Schülern angehoben werden musste wurde zusammen mit seinem Vorgesetzten in einen Trainingsraum gebracht. Ehe er komplett ohnmächtig wurde, bekam er noch mit wie die halbe Einheit überwältigt und schlussendlich auch gefangen genommen wurde. Er hoffte nur das keiner seiner Kameraden getötet wurde, sonst würde der sonst so friedfertige Kaiden das gesamte Dojo samt Wofreid in Grund und Boden stampfen. Doch das war sein letzter Gedanke den er fassen konnte, ehe alles komplett schwarz vor seinen Augen wurde.

Er lag auf einem harten Boden, alles um ihn her rum war schwarz. Oder waren nur seine Augen geschlossen? Er wusste es nicht, falls ja hatte er nicht genug Kraft diese zu öffnen. Er konnte leise und undeutliche Worte hören, die immer klarer wurden. Je intensiver er versuchte den Wörtern zu folgen desto klarer wurden sie, bis er es endlich schaffte die Augen zu öffnen. Er hatte einige kleinere Blessuren von dem Kampf davon getragen, soweit ging es ihm körperlich gut. Zumindest wenn man von den Ketten absah, die seinen Körper umrundeten und ziemlich fest angebracht wurden. Anscheinend wollten sie verhindern das er sie sprengte. Was er auch gar nicht erst versuchte, nach dem er sah das Leutnant Grapple ebenfalls noch gefesselt war. Wie lange der Fischmensch wohl schon wach war? Er versuchte sich halbwegs in eine bequemere Position zu bringen, in der er dem Fischmenschen noch ins Gesicht sehen konnte, ehe er antwortete.
"Sie trifft keine Schuld, Sir. Und entschuldigen sie falls ich Widersprechen muss, ich würde allerdings nur ungerne warten bis wir von Fähnrich Takage befreit werden. Wer weiß was sie bis dahin den Männern antun", antwortete er mit einer gewissen Kampfeslust in der Stimme, allerdings auch mit Sorge wegen der Soldaten.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mi Okt 19 2016, 20:40

Sein Kadett versuchte ihn aufzumuntern. Doch irgendwie wollte es nicht fruchten. Er hatte die ganze Zeit etwas vermutet gehabt, doch wollte ihn sein Ehrgefühl und seine Verantwortung der Marine gegenüber nicht handeln lassen. Und nun saßen sie hier.
"Ich habe Mist gebaut, Kaiden. Ich hätte von Anfang an handeln müssen. Doch glaub ja nicht, dass ich jetzt aufgebe. Wir werden hier rauskommen", versicherte er seinem Kadetten. Noch hatten sie noch Leute da draußen. Leute, auf die man sich verlassen konnte. Takage und die Hälfte seiner Männer.
"Mach dir um uns und die Männer keine Sorgen. Sie werden uns nichts tun und die Unabhängigkeit gegen unsere Freilassung fordern. Und wenn sie uns etwas antun würden, wäre ihre Position geschwächt. Außerdem haben sie ein großes Ehrgefühl, auch wenn sie feige sind. Dahingehend haben wir mehr Glück als Fähnrich Usugi damals auf Torino. Der wird sich sicherlich ins Fäustchen lachen, dass die Rollen jetzt anders verteilt sind", lachte Grapple über diese Situation. Wer hätte sich mal denken lassen, dass der Blonde nun in der Pflicht war, ihn zu befreien. Wohl niemand.
"Aber du klingst zuversichtlich, Kadett. Hast du eine Idee, die unsere Situation zu unserem Vorteil verbessert? Ich bin für jeden Vorschlag offen."
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   So Nov 20 2016, 19:02

cf - Hafen der Karateinsel

Die gesamte Zeit auf der Karateinsel hatte sich Narya als stille Beobachterin verhalten. Es lag ihr auch nicht besonders gut so diplomatisch mit verschiedenen Menschen umgehen zu müssen. Davon abgesehen konnte sie ganz gut die anderen Anwesenden sprechen lassen und erst wenn es nötig wäre, würde sie selbst etwas sagen oder tun.
Dies schien bis zum Eintreffen im Dojo nicht nötig zu sein. Während Grapple und Kaiden den Dojo betraten, wartete Narya mit ein paar weiteren Marinesoldaten vor dem Dojo. Am Liebsten wäre sie ja auch mit hinein gegangen, aber es genügte ihr eigentlich schon, dass Kaiden dabei war. Sollte irgendwas faul sein, würden die beiden schon zurecht kommen, da war sie sich sehr sicher.
Blöd wenn man sich irrte, nicht? Es dauerte nicht sonderlich lange, da glaubte sie Kampfgeräusche im Dojo zu hören... nur einen Moment später wurden sie und die restlichen Marinesoldaten bedrängt, übermannt und gefangen genommen. Anfangs wehrte sich die Rothaarige noch wie eine Löwin. Nachdem man ihr aber androhte die bereits Gefangenen zu töten, wenn sie nicht endlich nachgeben würde, legte sie ihr Schwert nieder und gab sich geschlagen. Das passte ihr eigentlich gar nicht, aber es war ihr immer noch lieber einen Kampf zu verlieren, als dass einem ihrer Kameraden etwas passierte.
Es dauerte ein bisschen, bis sie alle Marinesoldaten dort untergebracht hatten, wo sie wollten. Narya stolperte etwas, als sie in eine Halle gebracht worden war und knallte unglücklich mit dem Kopf gegen eine Wand, sodass sie für ein paar Minuten nichts von sich gab, dadurch auch nicht mitbekam, dass sie nicht weit entfernt von Kaiden und Grapple lag. Erst als sie deren Stimmen vernahm öffnete sie langsam wieder ihre Augen und setzte sich auf. Mal davon abgesehen, dass ihre Hände auf ihrem Rücken zusammengebunden waren hatte sie sonst nahezu Freiraum. Allerdings schwirrte ihr Kopf ein bisschen, sodass sie erst noch sitzen blieb und nur mit dem Kopf zu ihren Leidensgenossen schaute. "Kadett Strongfist? Leutnant Grapple? Seid ihr wohl auf?", fragte sie etwas müde, kam allerdings stetig mehr zu Sinnen.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Di Nov 22 2016, 19:24

"Das werden wir, Sir. Und die Männer werden wir auch unbeschadet befreien", versicherte er seinem Vorgesetzten.
Er war bereit alles zu geben um hier raus zu kommen. Und er war sich sicher das das bei Leutnant Grapple genau so ist. Er grinste. Gemeinsam würden sie es schon schaffen. Dabei wollte er nicht unbedingt warten bis Fähnrich Usugi sie befreite. Immerhin hatte er nur die halbe Einheit zur Verfügung, weswegen er wohl über jede Verstärkung froh wäre. Und um ehrlich zu sein würde es auch etwas an seinem Ego kratzen, wenn er nicht selber hier raus käme.
"Trotzdem mache ich mir sorgen. Nicht das sie noch an einem der Männer ein Exempel statuieren um zu zeigen das sie es ernst meinen", gab er besorgt von sich.
An die Ehre von Wofreid wollte er nicht gerade glauben. Wen dieser überhaupt welche hatte, dann war diese nicht sonderlich ausgeprägt.
"Leider noch nicht", gab er missmutig von sich.
Während sie sich so unterhielten fiel dem rothaarigen Hünen gar nicht auf, wie Narya hinter ihnen zu Bewusstsein kam, erst als die Frau die beiden ansprach.
"Bei mir ist alles gut und bei dir? Nenne mich doch Kaiden", antwortete er höflich und erkundigte sich nach ihr.
Hoffentlich war sie bei der Gefangennahme nicht verletzt worden.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mi Nov 23 2016, 21:58

Sein großgewachsener Kadett sprach ihm gut zu und bestärkte ihn in seinem groben Vorgehen, was ihm schon mal Zuversicht schenkte. Deswegen nickte er ihm nur zu und hörte ihm weiter zu.
Der Hüne machte sich Sorgen, dass den Männern etwas geschehen könnte, nur um Macht zu demonstrieren.
"Bisher haben sie gezeigt, dass sie Macht besitzen. Solange sie keine Gegenwehr wittern, dürften sie den Soldaten nichts antun. Ich traue Takage-kun durchaus zu, dass er diskret unsere Rettung durchführen wird-fuka", sprach er etwas zögernd und nachdenklich aus und merkte gar nicht, dass er sein berühmt berüchtigtes Suffix verwendet. Sowas kam bei ihm mal gerne vor, wenn er unsicher war, mit dem was er da von sich gab.
In seinen Gedanken ging er die Möglichkeiten durch, die sie hatten um hier selbst rauszukommen, doch auch seinem Kadett schien nichts plausibles einzufallen. Ein Seufzer entfleuchte ihm darauf hin, ehe er eine weibliche Stimme hinter sich hörte. So gut, wie es ihm angekettet möglich war, drehte er sich herum und erblickte seine Kadettin Narya, die scheinbar zu ihnen gesteckt wurde, weg von den einfachen Soldaten. Scheinbar hatte sie ein wenig Gegenwehr gezeigt, wodurch sie gesondert zum Leutnant und seinem Kadetten gesteckt wurde.
"Ich bin noch etwas benommen, aber es geht mir gut", sprach er aus, nachdem die Rothaarige ebenfalls ihren Gesundheitszustand mitteilte. Ihre Waffen waren auch nirgends zu sehen. Mit ihnen hätten sie zumindest eine kleine Möglichkeit, um sich aus diesen Ketten zu befreien.
"Von euch ist niemand im Schlossknacken bewandert, oder?"
Das wäre natürlich ein Wink des Schicksals. Sollten sie dadurch frei kommen, könnten sie von Innen heraus Unterstützung leisten und Takage zur Hand gehen.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mi Nov 23 2016, 22:26

Ein paar Mal geblinzelt und Narya konnte wieder klar sehen. Es war schon eine unangenehme Sache, wenn man sich den Kopf anschlug, aber nichts, was man nicht überleben würde. Außerdem war es immerhin ganz gut, dass sie mit Kaiden und Grapple in einem Raum zusammen war. So konnte man sich zusammen immerhin überlegen, wie man weiter machen könnte oder ob man überhaupt eine Möglichkeit hatte.
Entfernt hörte sie den beiden bei ihrem Gespräch zu, bis sie weit genug zu sich gekommen war, um die beiden zu fragen, wie es ihnen ging. Kaiden antwortete zuerst, meinte es ginge ihm soweit gut und fragte auch nach ihrem Wohlbefinden. Dabei ergänzte er auch noch, dass sie ihn nur beim Namen nennen sollte. "Mir geht es auch soweit gut, nur Schrammen", antwortete sie ihm auf seine Frage. Mal abgesehen von einem brummenden Kopf ging es ihr ja auch ziemlich gut.
"Nur, wenn jemand einen spitzen schmalen Gegenstand besitzt", antwortete die Rothaarige und ließ den Blick in der Halle umher wandern. In der Sklaverei hatten sie viele nützliche Dinge mit aufgegriffen. Möglich, dass sie kein Profi darin war, aber im Grunde hatten sie ja Zeit, je nachdem wie die Situation draußen aussah. Das wussten sie ja auch noch nicht. Narya hatte selbst aber keinen passenden Gegenstand dabei und ihre Schwerter waren ihr natürlich auch abgenommen worden und die wären wohl auch zu groß, um die Schlösser ordentlich zu knacken.
Nachdem sie nun etwas mehr zu sich gekommen war, lehnte sie sich halb an die Wand, um ihre Arme von ihrem Rücken nach vorne zu befördern. Häufig genug war sie froh für solche Aktionen sportlich genug zu sein, auch wenn es ziemlich akrobatisch aussehen musste. Erst danach stand sie langsam auf, darauf bedacht ihren angeschlagenen Kopf nicht zu sehr zu belasten. Nachdenklich betrachtete sie die Ketten um Kaidens und Grapples Körper und verzog den Mund ein wenig. Offensichtlich hatten diese Leute Angst vor den beiden, was wohl in Anbetracht ihrer Körpergröße kein Wunder war.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mo Dez 05 2016, 17:18

Kaiden versuchte sich etwas aufzurichten, sein Vorgesetzter versuchte ihn zu beruhigen. Was allerdings kaum erfolgreich war, er merkte das zögern in der Stimme des Fischmenschen. Doch wollte er ihn auch nicht weiter beunruhigen, spürte er doch das sich der Leutnant Vorwürfe machte. Deswegen entschied sich der Rothaarige ihn etwas abzulenken.
"Fuka? Was heißt dieses Wort, Sir? Ist es bei den Fischmenschen weit verbreitet", versuchte er das Thema zu wechseln.
Er versuchte etwas zu grinsen, auch wenn es vermutlich gezwungen aussah. Den das war es auch. Er machte sich momentan genau so wie sein Vorgesetzter vorwürfe. Irgendwie hätte man die Gefangennahme verhindern können. Er war vorhin einfach zu unachtsam und konnte deshalb von Wofreid betäubt werden. Eine Niederlage die sehr an dem Rothaarigen nagte. Und wohl auch noch einige Zeit tun würde.
"Schlösser knacken kann ich leider nicht. Bisher habe ich die Türen eher eingeschlagen, hahaha. Aber das haben wir doch alle bei uns oder nicht, Narya? Sind an den Marineausweisen nicht kleine Nadeln, um sich diese an der Uniform zu befestigen", fing er mit einem Witz an, bis ihn die rothaarige Seekadettin auf eine Idee brachte. Wenn sie die Chance hätten an einer der Ausweise zu kommen, würde das vielleicht reichen. Und wenn nur Narya entkommen würde, könnte sie wertvoller Informationen an Takage weiter geben. Grapple und er selbst waren zu auffällig um rauszuschleichen, Narya könnte es schaffen. Er und der Fischmensch könnten in der Zwischenzeit für Ablenkung sorgen.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Di Dez 06 2016, 21:18

Die Vorwürfe in ihm lagen schwer. Sogar so schwer, dass er gar nicht merkte, dass er sein Suffix verwendet hatte, was ihn eigentlich immer an ihm störte. Und zu allem Übel sprach ihn auch noch sein Kadett darauf an. Entrüstet hustete er kurz und wurde etwas rot im Gesicht, was nicht so sehr bei seiner Hautfarbe auffiel, wenn man nicht so genau hinsah.
"Das..ähm...ist so eine Angewohnheit von mir", erklärte er kurz, ehe er kurz hustete.
Er hoffte, dass der Hüne nicht weiter nachfragte. Er sprach nicht sonderlich gerne über seine schlechten Angewohnheiten und wollte bei seinen Kameraden nur von seinen guten Seiten betrachtet werden.
Wobei...seine Naivität hatte er heute mal wieder deutlich zur Schau gestellt. Aber darüber wollte er nicht mehr nachdenken.
Die beiden Rothaarigen unterhielten sich gerade darüber, wie sie am besten die Schlösser öffnen konnten und brachten gute Vorschläge.
"Leider war mein Ausweis an der Innenseite meines Mantels und den haben sie mir abgenommen. Aber wir können es auch mit meinen Flossen probieren. Die sind nicht nur stahlhart, sondern auch recht spitz. Wenn du was damit anfangen kannst, werde ich der Letzte sein, der dich aufhält", gab er zu Protokoll und hoffte auf den Einfallsreichtum der Beiden. Natürlich hätten Kaiden und er einfach versuchen können, die Ketten mit ihrer brachialen Gewalt zu sprengen, doch hätte dies zwei Nachteile. Zum einen wäre ihre gesamte Kraft nötig, da sie ungünstig positioniert worden waren. Zum anderen wäre das viel zu laut gewesen und hätte sie womöglich in größere Schwierigkeiten gebracht. Daher war nun Finesse gefragt, von der er glaubte, dass sie Narya besaß.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Sa Dez 24 2016, 18:12

Was die Angewohnheit von Grapple anging, da wollte sich die Rothaarige lieber mal raushalten. So wie es aussah schien es ihrem Vorgesetzten unangenehm zu sein und so würde die junge Frau kein Wort darüber verlieren. Außerdem schien das Wort ja auch nichts zu bedeuten, sonst hätte Grapple das vermutlich schon erklärt, anstatt es nur als Angewohnheit abzutun.
Kaiden fing dann mit einem Witz an, von wegen er habe bisher alle Türen aufgebrochen, anstatt sie so aufzuknacken. Narya war da wohl etwas zu zierlich für. Zumindest für die meisten Türen und daher war das Schlösser knacken für sie eben doch die bessere Variante. Hier brauchte sie aber Werkzeug dafür. Kaiden brachte an, dass sie doch eine Nadel an ihren Ausweisen hatten... Leider hatte Narya ihren Mantel nicht mehr und auch Grapple gab kund, dass ihm dieser abgenommen wurde. Ärgerlich, aber vielleicht hatten die Kerle ja mit sowas gerechnet. Grübelnd schweifte Narya weiter mit dem Blick, bis sie dann an Grapple hängen blieb, der seine Flossen zur Verfügung stellte. Stahlhart und spitz klang doch schonmal nach einer Option. Es würde für Narya nur schwierig werden, weil sie nicht genau sehen können würde, was sie macht. Immerhin hatte sie noch nie ein Schloss geknackt, dass an ihr selbst befestigt war... Aber es wäre definitiv eine Möglichkeit. "Das wäre vermutlich machbar", gab sie gedankenversunken von sich und näherte sich ihrem Vorgesetzten, um sich dann vor diesem zu knien. "Ich hoffe es Ihnen nicht unangenehm zu machen", gab sie ruhig von sich, während sie dann versuchte das Schloss ihrer Fesseln mit einer der Flossen von Grapple zu knacken. Ihr Blick lag dabei konzentriert auf dem Schloss und der Fessel. Vermutlich wäre es blöd, wenn gerade jetzt jemand hereinkam, aber eigentlich machte sich Narya über etwas anderes Sorgen... Sie selbst könnte ihre Fesseln damit lösen, aber wie würde sie Grapple und Kaiden befreien können? Sie bräuchte dann eben doch einen Gegenstand, den sie in der Hand halten konnte. Ein leises klicken holte die Rothaarige dann wieder aus ihren Gedanken.. Eher etwas zögerlich rüttelte sie an ihren Fesseln, wobei sich das Schloss gänzlich öffnete und die Fesseln an ihren Händen zu Boden fallen ließ. Da sie am Boden kniete fielen diese nicht tief und gaben auch kaum einen Ton von sich. Erleichtert rieb sich die Rothaarige die Handgelenke und lächelte Grapple kurz an. "Ihre Flossen sind goldwert", meinte sie, bevor sie sich wieder aufrichtete... Soweit so gut, aber wie bekam sie nun die beiden frei?
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mi Jan 04 2017, 18:45

Kaiden entschloss sich dazu nicht weiter nachzufragen, denn es schien dem Fischmenschen unangenehm zu sein. Auch wenn er diesen kleinen Anhang nicht schlimm fand, ganz im Gegenteil, auch solche Kleinigkeiten prägen eine Person. Es gehörte zur Persönlichkeit. Kaiden lächelte nur ermunternd, ehe er sich abwandte. Während Narya dabei war ihr Schloss zu öffnen sah sich der Rothaarige erneut im Raum um. Leider fiel ihm momentan nichts auf was ihnen helfen konnte. Doch kam ihm da eine Idee. Würde vielleicht ein Kettenglied helfen? Wenn man es schleifen würde, bis es spitz war konnte man es doch sicherlich benutzen oder? Er überlegte einen Moment, ehe er begann seine Kraft zu sammeln. Auch wenn er sich sicher war das er nicht alle Ketten sprengen konnten, gelang es ihm vielleicht bei einzelnen Kettengliedern. Er zögerte noch einen Moment und schaute zu den anderen Zweien. Narya war es gelungen ihre Ketten loszuwerden, doch zeigte ihm ihr fragender Blick, dass sie nicht wusste wie sie Grapple und ihn befreien sollte. Er atmete noch einmal tief ein, ehe er mit voller Kraft begann die Ketten zu sprengen. Anfangs gaben sie nicht ein wenig nach, doch er machte weiter. Irgendwann würde es funktionieren. Sein Kopf wurde langsam rot, als ein leises Klacken zu hören war, ehe etwas auf den Boden fiel. Er hatte es geschafft, eines der Kettenglieder hatte sich gelöst. Triumphierend lächelnd wandte er sich an Narya, nach dem er durchgeatmet hatte.
"Nimm das Kettenglied und schleif es auf dem harten Steinboden bis es Spitz wird. Damit sollte es klappen", gab er seine Gedanken an die andere rothaarige Marinistin weiter. Sollte sie dies schaffen, ehe jemand hier her kam um nach den rechten zu sehen, waren sie frei.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Fr Jan 06 2017, 16:06

Die Rothaarige war mit dem Vorschlag ihres Vorgesetzten einverstanden und bewegte sich dann auf ihn zu. Als sie dann vor ihm kniete, wurde ihm erst bewusst, wie das aussehen musste. Die Röte stieg ihm auf die rötliche Haut und er sah peinlich berührt gegen die Decke. Narya war hübsch, daran gab es keinen Zweifel. Und sie jetzt so gefesselt vor sich sitzen zu sehen und ihre sanften Berührungen an seiner Flosse zu spüren, war schon sehr unangenehm auf eine merkwürdig angenehme Art.
"Nur zu...aber lass dir nicht zu viel Zeit", gab er etwas zögerlich von sich und schluckte zwischendrin. Plötzlich knackte es für sie hörbar und die Fesseln öffneten sich. Die Marinistin war frei und ihre Möglichkeiten hatten sich mehr als verdoppelt.
Bei dem Kompliment wurde der Fischmensch wieder ein wenig rot und hätte am liebsten abgewunken, wenn seine Hände frei wären. Deswegen sah er einfach schräg oben in die Ecke und nickte lediglich. Seine Röte verschwand, als der Hüne den Vorschlag machte hier etwas zu schleifen, um auch die anderen Fesseln zu öffnen.
"Das dauert doch ewig. Es muss eine bessere Lösung geben", sprach der Leutnant und sah sich um. Nichts als Holz und Stein. Das Schleifen wäre nicht nur langwierig, es wäre auch zu laut. Es musste eine stille Methode geben. Ein Blick auf Narya gab ihm schlussendlich auch die Erleuchtung.
"Haben Frauen nicht immer sowas wie eine Haarnadel oder anderen spitzen Schmuck bei sich", fragte er sie in ruhiger Stimmlage und horchte nebenbei. Nichts zu hören. Beinahe war es zu still, doch sollte man den Teufel nicht an die Wand malen, wenn man schon selbst ein Gemälde des selbigen darstellte.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mo Jan 16 2017, 20:10

Da Narya derart darauf konzentriert war die Fesseln zu öffnen, bekam sie gar nicht mit, dass es Grapple scheinbar doch ein wenig unangenehm war, sie so vor sich knien zu haben. Allerdings war das ja auch nur von kurzer Dauer, denn schlussendlich schaffte es die Rothaarige sich von ihren Fesseln zu befreien. Nun galt es nur noch Grapple und Kaiden frei zu bekommen, dann hatten sie reelle Chancen hier nochmal heil davon zu kommen. Alleine würde die junge Marinistin nämlich nicht behaupten hier weg zu kommen. Vermutlich suchten die anderen zwar schon nach ihnen, aber man musste das Glück ja nicht herausfordern.
Kaiden schaffte es ein Glied seiner Kette zu sprengen. Seine Idee war, dieses zu schleifen und damit dann die Fesseln der beiden zu öffnen. Der Einwand von Grapple war allerdings berechtigt.. Es würde wohl tatsächlich zu lange dauern, mal davon abgesehen, dass es ziemlichen Lärm machen würde. Sollten Wachen vor der Tür oder in der Nähe stehen, so würden diese es sofort mitbekommen, wenn sie versuchte das Kettenglied zu schleifen. Besonders da sie es spitz genug bekommen musste, um es in das Schloss zu bekommen und ordentlich damit hantieren zu können. "An sich eine gute Idee, aber vermutlich ist es auch zu laut", gab sie auch ihre Gedanken dazu kund. Hätten sie mehr Zeit und wären weit abgeschlagen irgendwo, wo niemand in der Nähe war, hätte sie diesen Vorschlag extrem gerne angenommen... so mussten sie aber auf eine andere Idee kommen. Grapple wandte dann ein, dass Frauen doch immer Haarnadeln oder ähnlichen Schmuck besaßen und nun war es an Narya etwas rot anzulaufen. Prinzipiell war sie ja nicht so die typische Frau, aber was das anging konnte sie wohl tatsächlich damit dienen. Peinlich war ihr dabei eher, dass sie nicht von selbst darauf gekommen war. Das lag aber wohl eher daran, dass sie sich mit Schmuck und dergleichen gar nicht so extrem befasste und deswegen auch nicht daran gedacht hatte. "Uhm... damit kann ich wohl tatsächlich dienen", gab sie zögerlich von sich und zog eine kleine Haarnadel aus ihrem Zopf. Dadurch fielen ihr zwar ein paar Haarsträhnen ins Gesicht, aber das sollte sie ja wohl nicht weiter stören.
Kurz blickte die Rothaarige nochmal zu der Tür und lauschte einen Moment. Es war allerdings immer noch alles still, sodass sie sich erneut vor Grapple hinkniete und sich diesmal an dem Schloss seiner Ketten zuschaffen machte. Dabei lag ihr Blick wieder vollkommen konzentriert nur auf ihrer Arbeit. Sollte jemand nach ihnen sehen waren sie so oder so aufgeschmissen. Narya könnte es im Nahkampf versuchen, aber so oder so würden sie dann wohl alamiert sein, dass die Gefangenen versuchten zu fliehen.
Das Schloss von Grapple war doch deutlich schwieriger zu knacken, als dass ihrer Handschellen. Beinahe wollte sie schon kurz durchatmen und sich wieder beruhigen, da klickte es dann aber doch verdächtig. Es dauerte kurz, bis Narya ihren Erfolg realisierte und etwas an der Kette zog, welche sich daraufhin löste. "Puuh... okey, dann noch einmal", gab sie leise von sich. Da sie nicht wusste wie viel Zeit sie hatten, ließ sie Grapple den Rest der Ketten von sich entfernen, da diese nun lose genug dafür waren. Sie ging zu Kaiden hinüber und befasste sich dort nun mit seinem Schloss. Sollten sie hier raus sein, würde sie sich nochmal intensiver damit befassen, damit sie das beim nächsten Mal schneller konnte. Auch bei Kaiden dauerte es eine Weile, doch auch dort hörte man schlussendlich das verräterische Klicken. Erleichtert atmete Narya durch und half ihrem Kollegen etwas dabei, aus den Ketten zu schlüpfen.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   So Feb 05 2017, 21:54

(Outgame: Kaiden wird jetzt eben ausgelassen)

Ruckzuck waren seine Handschellen gelöst und er war frei. Leise erhob er sich und streckte sich. Ein leiser Laut der Erleichterung verließ seinen Mundraum und er sah dabei zu, wie Kaiden ebenfalls befreit wurde. Jetzt waren sie frei, jedoch war Narya immer noch schutzlos. Zumindest ging er davon aus, da er sie nur mit ihrer großen Vielzahl an Waffen bisher gesehen hatte. Aber es schadete ja nicht, mal nachzufragen.
"Kannst du dich auch ohne Waffen zur Wehr setzten", sprach er an die Rothaarige gerichtet und sah sich um. Der Raum war bis auf die Ketten völlig leer. Zur Not konnten er und Kaiden die Ketten aus der Verankerung reißen und sie Narya als Waffe anbieten. Jedoch würde das recht viel Krach machen. Da war es wohl besser, wenn sie vorher zumindest nach den Waffen Ausschau hielten.
"Wir sollten uns erstmal umsehen. Narya, du gehst voraus. Du bist leichtfüßiger wie wir. Wir halten auch einen größeren Abstand", gab er den Befehl.
Natürlich war das oberste Ziel die Gefreiten zu befreien, doch mit den Waffen im Gepäck hätten sie eine größere Chance hier erfolgreich rauszukommen.
"Nun denn, lasst uns keine Zeit verlieren", sprach er und zeigte auf die Schiebetür, welche in einen anderen Raum führte. Es gab noch eine andere, doch diese führte in Flur, in welchem sicherlich Wachen postiert waren.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   So Feb 12 2017, 15:02

Kaiden und Grapple schienen ihr sichtlich erleichtert, als die Ketten gelöst waren. Aber wen wunderte das schon? So wie die beiden eingewickelt waren, war es wirklich nicht überrschend, dass sie froh waren nun wieder Bewegungsfreiheit zu besitzen. Kurz betrachtete Narya die beiden, bevor sie einmal durch den Raum schaute. Dabei steckte sie ihre Haarnadel erstmal in die Tasche ihrer Hose. Ihre Frisur konnte sie auch dann wieder richten, wenn sie hier raus waren. Jetzt waren andere Dinge wichtiger.
Als Grapple sie ansprach blickte die Rothaarige sogleich zu ihrem Vorgesetzten und nickte. "Schwerter sind mir zwar lieber, aber ich kann mich auch ohne sie verteidigen", bestätigte sie. Zwar war sie im Schwertkampf wirklich deutlich besser, als wenn sie jemanden mit bloßen Fäusten bekämpfte, aber wehren konnte sie sich dennoch und das gar nicht so schlecht. Wehrlos war sie also bei weitem nicht. Darauf hatte sie auch immer viel Wert gelegt.
"In Ordnung", gab sie ruhig von sich, als Grapple den Plan erläuterte, wenn auch eher kurz. So einen großen Plan konnten sie von hier aus aber wohl auch gar nicht schmieden. Erstmal müssten sie sich umsehen und eventuell auch ihre Waffen zurückbekommen. Danach konnten sie sich immer noch überlegen, wie sie weiter vorgehen sollten. Kurz blickte Narya zu Kaiden, ob auch er soweit war, bevor sie dann vorausging. An der Schiebetür blieb sie kurz stehen und lauschte, ob sie Stimmen oder Schritte dahinter hörte. Da aber alles still war, zog sie diese so leise wie möglich zur Seite, bevor sie hinaus trat. Aufmerksam schaute sie sich immer wieder nach links und rechts um, da sie ungerne überrascht werden wollte. Von hinten brauchte sie sich keine Sorgen machen, Kaiden und Grapple würden niemanden so einfach durch lassen.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Fr Feb 24 2017, 23:48

(Outgame: Nach einigen Absprachen, hat sich herauskristallisiert, dass der Charakter Kaiden nun archiviert wird und von mir weiter als NPC mitgeschrieben wird.)

Die Rothaarige bestätigte ihre Fähigkeiten im unbewaffnetem Kampf, was den Fischmenschen schon mal zufriedenstellte und ihm ein wenig die Sorge nahm. So war er nicht in der Pflicht, sich um sie Sorgen zu machen, wenn sie vorausging, was sie auch freiwillig und wie ihr geheißen tat. Es vergingen Sekunden der Ewigkeit, ehe Narya die Tür öffnete. Jedoch gab sie kein Zeichen, dass es in dem Raum sicher war.
"Meldung, Kadett", gab er scharf flüsternd an seine Kadettin. Seit er von seinen Fesseln gelöst wurde, wollte er einfach nur diesem angeblichen Clanführer auf den Zahn fühlen und ihn zur Rechenschaft ziehen. Doch musste er sich seiner Geduld besinnen. Er wollte sich nicht unbedingt von seiner schlechtesten Seite zeigen. Doch war es ihm wichtig, so schnell wie möglich wieder zu seinem Fähnrich zur See zu stoßen, um mit ihm einen Plan zu entwickeln, welcher die Rückeroberung der rechtschaffenen Clans zu Gute kam.
Kaiden jedoch erkannte seine Nervosität und legte dem Fischmenschen eine Hand auf die Schulter, um diesen ein wenig zu beruhigen. Im Anschluss darauf, bot er ihm auch einen Keks an, was der Fischmensch aber abnickend ablehnte.
Nachdem seine Kadettin den nächsten Raum für sicher erklärte, folgte er ihr unauffällig. Der hochgewachsene Hüne tat es ihm gleich und so waren sie im nächsten Raum angekommen.
"Seht ihr irgendwas, was wir zu unserem Vorteil nutzen können?"
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mo März 06 2017, 19:57

In vielen Situationen war auch Narya ziemlich froh, dass sie so viel gelernt hatte. Das war vermutlich das einzig Gute an ihrer Gefangenschaft gewesen. Sie hatte dort gelernt stark zu bleiben und wie man kämpfte. Wer weiß schon, ob sie überhaupt gelernt hätte sich zu verteidigen, wenn sie mit ihrer Familie ganz normal aufgewachsen wäre. Auch wenn sie sich dies auch schon oft vorgstellt hatte... es wäre vermutlich ein sehr friedliches und ruhiges Leben. Allerdings war es eben nicht so verlaufen, also musste sie nun damit zurecht kommen, dass ihre Familie verstorben war und sie nun für die Marine kämpfte. Vermutlich gab es noch schlimmere Schicksale.
Nachdem sie die Tür zu dem nächsten Raum geöffnet hatte, schaute sie sich einen Moment in dem Raum um, welcher allerdings keinerlei Gefahren für die drei bereit hielt. Als sie dann hörte, dass Grapple eine Meldung verlangte, blickte sie kurz zurück und nickte eben. "Alles frei", gab sie von sich. Hatte sie Grapplezu lange warten lassen? Nunja, sie wollte eben auch erst einen Überblick haben, bevor sie einfach sagte es sei alles in Ordnung und am Ende wurden sie doch von irgendwo angegriffen.
Da der Raum aber gefahrlos war trat sie weiter in diesen hinein und blickte sich nachdenklich um. Irgendwas, was sie benutzen konnten? Die Leute des Dojos wären schön blöd sie an einem Ort einzusperren,wo sie jede Menge nützlicher Dinge finden würden. Narya jedenfalls sah auf Anhieb nichts, was ihr wirklich sinnvoll erschien, auch wenn der Raum sie sehr an ein kleines Lager erinnerte. "Auf Anhieb sehe ich nichts, nein", gab sie schließlich kund und lief an ein paar Kisten vorbei, in die sie kurz mal reinschaute. In manchen waren Bücher oder anderer Kram gelagert, den man kaum brauchen könnte. "Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn sie uns neben einer Waffenkammer eingesperrt hätten", gab sie ihre Gedanken kund.
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   Mi März 08 2017, 19:05

Gespannt wartete der Fischmensch darauf, dass die Rothaarige ihm ein Zeichen gab, welches ihn Einlass in den nächsten Raum gewährte, ohne gesehen zu werden. Zuvor öffnete sie vorsichtig die Tür, sah in den Raum hinein und nickte ihrem Diensthabenden Offizier zu. Anschließend beteuerte sie noch, dass keine Seele in dem Nachbarraum vorhanden war. Leise atmete er erleichtert aus und folgte seiner Kadettin in den Raum. Als der Gehörnte in den Genuss kam, sich den Raum genauer anzusehen, erblickte er einen kleinen Lagerraum. Hier und da standen ein paar Kisten herum.
Seine weibliche Begleitung gab ihren ersten Eindruck kund. Scheinbar waren die Kisten nur mit einigen Büchern gefüllt, doch um ganz sicher zu gehen, blieb ihnen wohl keine Wahl, als alles zu inspizieren.
"Nur nicht entmutigen lassen. Du schaust in die Bücher. Vielleicht finden wir ein paar wertvolle Informationen. Ich werde derweil ein paar verschlossene Kisten öffnen", gab der Leutnant als Befehl zu seiner Untergebenen und machte sich gleich ans Werk. Die Kisten waren unterschiedlich schwer, was es schwer machte den Inhalt klar zu deuten. Auch konnte er nicht, wie ein kleines Fischmenschenkind an Weihnachten, die Kisten anheben und schütteln. Bei einer Kisten mit klirrendem Inhalt hätte es zu viel Krach erzeugt. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sie leise zu öffnen. Dazu nahm er die Flossen an seinen Ellenbogen und löste ein genageltes Brett nach dem anderen. So fand er verschiedene Trainingsgeräte, Kleidung, als auch Gegenstände für Zeremonien. Eine nachdenkliche Falte bildete sich auf seiner Stirn.
"Irgendetwas stimmt hier nicht", sprach er leise aus. Damit wollte er sich das Gehör seiner Begleitung verschaffen. Nachdem er ihre Aufmerksamkeit hatte, fuhr er fort.
"Diese Gegenstände sollten eigentlich schon lange ausgepackt sein. Es macht den Eindruck, als wäre der Clan von Wofreid erst vor kurzem in dieses Domizil eingezogen. Aber laut den Informationen, die ich von meinen Vorgesetzten bekommen habe, dürfte das gar nicht sein", sprach er aus und besah sich weiterer Kisten. Erst nach einigen Minuten bekam er einen entscheidenden Hinweis auf seine Frage.
"Siehst du das hier? Dieses Zeichen habe ich schon mal gesehen. Es ist das Zeichen des Sumo-Clans. Ich habe dieses Symbol schon öfters in diesen Hallen gesehen, aber erst jetzt konnte ich es wirklich zuordnen."
In der Kiste, welche der Fischmensch meinte, befanden sich Lendenschürze, wie sie im Sumo-Kampfsport getragen wurden.
"Scheinbar hat sich Wofreid erst vor kurzem die Macht an sich gerissen. Das würde zumindest erklären, warum hier noch Kisten von den Habseligkeiten des Sumo-Clans sind."
Der Fischmensch sah zu der Rothaarigen hinüber und wollte natürlich ihre Meinung dazu wissen, doch wollte er auch wissen, was in diesen Büchern stand. Die Schriftsprache der Menschen war ihm nur brüchig geläufig, weswegen er dahingehend auf sie hoffte. Natürlich würde er ihr dieses Defizit von ihm nicht erzählen. Es wäre ihm wohl etwas zu peinlich.
"Hast du etwas in den Büchern gefunden?"
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BeitragThema: Re: Dojo des Jao-Kun-Do Clans   So März 12 2017, 22:29

Aufmerksam schaute sich die junge Frau in dem Lagerraum um, während auch Grapple den Raum betrat und sich ebenfalls ein Bild von der Lage machte. Da sie noch keinen Anhaltspunkt hatten, wie sie weiter vorgehen sollten, oder ob der Lagerraum irgendeine Bedeutung für sie spielen könnte, mussten sie sich wohl oder übel ersteinmal umschauen. Grapple verteilte auch gleich die Aufgaben, woraufhin Narya kurz nickte. "In Ordnung", gab sie es dann aber auch mit Worten kund, dass sie ihn verstanden hatten. So gleich ging sie zu den Kisten mit den Büchern und nahm sich eines davon heraus und las die erste Seite, um möglicherweise so schnell herauszufinden, worum die Bücher handelten. Einen besonderen Einband hatten nicht viele davon. Grapple schaute sich währenddessen die Kisten an, welche noch geschlossen waren und versuchte so irgendwas zu finden, was ihnen weiterhelfen könnte.
Noch während Narya sich in den Büchern schlau machte, hörte sie dann Grapple, welcher der Lage nicht ganz traute. Die Rothaarige blickte kurz zu ihm, um ihm zu verdeutlichen, dass sie ihm zuhören würde, auch wenn sie dabei weiter in den Büchern blätterte. Es galt hier ja auch nicht die Bücher auswendig zu lernen, deren Inhalt größtenteils zu erkennen reichte aus, also konnte sie sich eher auf das Zuhören konzentrieren.
"Dann scheinen die Informationen, welche wir bekommen haben nicht richtig zu sein, oder zumindest nicht vollständig. Wenn wir von den Leuten hier so unfreundlich begrüßt werden, ist das wohl kein Wunder." In dem Fall hatten sich die Auseinandersetzungen der Clans auf dieser Insel aber weiter ausgebreitet, als sie gedacht hätten. Ob hier einfaches Reden noch groß helfen würde, war fraglich. Besonders, da sie ja im Moment eigentlich eher Gefangene waren. Oder Flüchtige, wie man es nennen wollte.
"Die Bücher gehören ebenfalls dem Sumo-Clan, würde ich jedenfalls behaupten. In manchen stehen Verhaltensregeln, in anderen eine Art Trainingsprogramm und dergleichen mehr. Nichts, was wirklich hier her gehören würde, wenn Wofreid und seine Männer länger hier leben würden." Für den Moment brachten sie diese Informationen zwar nicht weiter, aber wenn sie hier rauskamen, mussten sie sich definitiv damit beschäftigen. Die Konflikte der Clans auf dieser Insel durften schließlich nicht weiter eskalieren.
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