One Piece - The Begin x)

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 Heruntergekommene Arztpraxis

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BeitragThema: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 14:54

Ein ehemaliges, kleines Wohngebäude im Schwarzen Hafen von Trois, das von Dr. Leycest Prezcnyc in eine kleine funktionale Arztpraxis umgewandelt wurde. Das Gebäude ist teilweise sehr heruntergekommen, wurde aber soweit repariert, dass es wieder verwendbar ist. Die wenigen Räume des Gebäudes sind penibel sauber gehalten, fehlender oder beschädigter Putz an den Wänden vermindert diesen Eindruck allerdings. Die Ausstattung ist zwar mehr oder minder rar gesäht, bietet aber genug Möglichkeiten um nötige Operationen und Eingriffe zu erlauben. Auf den Krankenbetten finden bis zu drei Personen Platz. Vorhanden ist ein Aufenthaltsraum, eine Lagerkammer, ein kleiner OP-Saal, ein etwas größeres Krankenzimmer und ein Raum zur ambulanten Behandlung.
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 15:35

John|Leycest cf Schwarzer Hafen von Trois

Auf die Bemerkung des fremden Mannes, der offensichtlich ein Arzt war antwortete der Pirat nicht mehr. Das sprechen strengte ihn zu sehr an, er hatte momentan genug damit zu tun seine Augen offen zu halten. Als dieser allerdings versuchte die Schwertscheide zu entfernen wollte John das verhindern, hatte allerdings nicht mehr genug Kraft dies zu verhindern. Außerdem wollte er seinem Helfer nicht behindern, wenn er ihm schon freiwillig half. Und das war auf dieser Insel nicht selbstverständlich. Deswegen ließ er ihn gewähren, auch wenn es komisch war von ihm getragen zu werden. Am liebsten wäre er selber gelaufen, doch um ehrlich zu sein war er dazu wohl nicht mehr in der Lage. Aus der Entfernung konnte er sehen wie eine rothaarige Frau gegen acht Männer kämpfte. Es war eine Schande für ihn das er ihnen nicht helfe konnte. Er wollte nicht gehen. Er wollte mit ihnen kämpfen, sie beschützen. Deswegen war er doch ein Kapitän. Nur was war er den für einer, wenn er nicht mal seine Kameraden beschützen konnte. Widerwillig wandte er den Blick ab um nicht weiter an seine Schande erinnert zu werden. Würde er das hier überleben würde er hart trainieren um noch besser zu werden. Als nächstes würde er lernen wie man Schnittwellen erzeugt. Er würde der Stärkste werden. Der stärkste Schwertkämpfer, der stärkste Pirat auf diesem Planeten. Er würde dafür sorgen das sich niemand mehr traut sich gegen seine Verbündeten und Freunde zu stellen.
Langsam kamen sie an ihrem Ziel an, eine kleine Arztpraxis in der Nähe vom Hafen. Das Gebäude erinnerte ihn an die Praxis seiner Eltern. Mal sehen wie die Praxis ausgestattet warm, er hatte einiges an Blut verloren.
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 17:03

Mühsam bahnte er sich den Weg durch die teils aufgebrachte Menschenmengen. Scheinbar wurden über die ganze Insel Kämpfe ausgetragen, die die hier herrschende Hierarchie in Aufruhr brachte. Er selbst konnte nicht viel aufschnappen, aber die Wortfetzen die er mitbekam deuteten ganz darauf hin, dass Jaguar nicht der einzige der vier Bosse war, den es erwischt hatte. In was war er da nur hineingeraten? Als er schließlich an seiner Praxis ankam setzte er seinen Patienten vorsichtig an eine der Hauswände ab und schloss schnell die Tür auf, ehe er seinen mühsamen Marsch fortsetzte. Die Praxis war genau so, wie er sie verlassen hatte... Sauber, aber ein wenig ungemütlich. Es war schon schwer genug gewesen, hier die nötigen Werkzeuge für die Praxis aufzutreiben, da konnte er sich über sonstige Möblierung nicht mehr den Kopf zerbrechen. Sein Weg führte ihn in seinen kleinen OP-Saal, in dem er auch gleich den Piraten auf den OP-Tisch legte. Mühsam entfernte er die Kleidung vom Oberkörper seines Patienten und entfernte seine provisorische Bandage. Er hatte Glück gehabt. Auch wenn sein Mantel blutdurchtränkt war, so war die Blutung freundlich gesagt noch überschaubar. "Bleib still liegen, ich bereite schnell alles vor." sprach er in einem leisen Ton gegenüber dem Schwarzhaarigen, ehe er sich daran machte seine Hände an einem der Wasserbecken zu waschen und zu desinfizieren. In Gedanken ging er die nötigen Werkzeuge durch, die er brauchen würde. Skalpell, Schere, Fäden, Alkohol und einige Heilsalben sollten es wohl für's erste tun. Dezidiert machte er sich auf den Weg in seine Arzneimittelkammer. Die Werkzeuge waren schon im OP-Saal vorbereitet und gereinigt worden, bevor er sich aus dem Haus gemacht hatte. Mit gekonnten griffen schnappte der Mediziner sich die Flasche puren Alkohol, Heilsalben, frische Bandagen, Handschuhe und Fäden, ehe er sich wieder in den Saal begab.
Während er sich die Handschuhe überzog vergewisserte er sich nochmal der zu behandelnden Verletzungen. Als erstes würde er die Schnittwunde am Oberkörper behandeln müssen, danach die Wunde auf der Schulter und schlussendlich noch die kleine Verbrennung an seiner rechten Hand, die wohl bei der Verwendung der Feuertechnik entstanden war. Er würde nicht daran vorbeikommen, etwas Fleisch am Rande der Oberkörperverletzung wegzuschneiden, um Infektionen vorzubeugen. Alles in allem schien die Operation aber machbar.
"Kannst du mich noch verstehen?" fragte er schließlich den Schwarzhaarigen, nachdem er den Mundschutz aufgesetzt hatte. "Ich werde jetzt die Wunde säubern, das wird etwas wehtun."
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 17:45

Nachdem der fremde Mann die Praxis aufgeschlossen hatte, betraten die beiden diese und John wurde auf einem OP-Tisch abgelegt.
"Keine Sorge, ich lauf schon nicht weg", antwortete er unter größter Anstrengung.
Selbst in so einem Zustand verlor der ehrgeizige Schwertkämpfer seinen Humor nicht. Nur das lachen musste er sich verkneifen, er schaute sich im Raum um. Die Praxis war nur notdürftig eingerichtet, es wunderte den Piraten allerdings auch nicht das diese Insel nicht mehr hergab. Als junger Arzt durfte man es hier wohl sehr schwer haben, gerade mit diesen Untergrund-Bossen. Doch nach dem Gerede der Menge von vorhin waren die meisten wohl besiegt. Sie hatten sich halt mit den falschen angelegt. Er hoffte nur das es den anderen, die noch am Hafen kämpften gut ging. Immerhin konnte er Jaquar ausschalten, dieser dürfte für niemanden mehr eine Gefahr sein. Nie mehr. Der Fremde kam mit einigen Utensilien für eine Operation zurück. Als er ihn fragte ob er ihn noch verstand nickte er nur.
"Keine Sorge ich bin zäh, ich werde es schon überleben", antwortete er auf die Ankündigung das die Säuberung der Wunde schmerzen würde.
Er hatte momentan schon genug Schmerzen, da würde er das schon überstehen. Er blieb ruhig liegen und ließ den Arzt machen.
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 18:07

Der Zustand des Piraten schien sich mehr oder weniger stabilisiert zu haben. Sein Bewusstsein bei einer Verletzung wie dieser zu behalten zeugte von einer hohen Ausdauer und Stärke, konnte aber auch ein Fluch zugleich sein. Zumindest machte es ihm die Operation in diesem Fall ein wenig leichter, sodass er sich dazu bewegte erleichtert auszuatmen. "Ich hoffe du hältst dein Wort." kam es schlicht von ihm, als er sein eigenes Schwert vom Gurt band und es an eine der Wände stellte. "Ich habe noch nie einen Patienten verloren, das ist mein Wort." Er wollte sich nicht mit so etwas trivialem brüsten, aber es war wichtig zumindest ein temporäres Vertrauen zu einem Patienten aufzubauen. Ein Wort gab hier ein Wort, wie ein Versprechen ein Versprechen. Es klang eigentlich schon lächerlich, aber mit so einem ausgeprägten Humor war er sich sicher, dass der Schwarzhaarige ihn verstehen würde. "So wie die Wunde ausschaut wird das größte Problem der Blutverlust sein. Ich schätze mal ich kann es so hinbiegen, dass keine bleibenden Schäden auftreten. Eine Narbe wird das aber allemal." unterrichtete er seinen Patienten schließlich noch, ehe er ein sauberes Tuch nahm und die Wunde abtupfte. Anschließend griff er ein anderes, das er ein wenig mit Alkohol tränkte, um die Wunde soweit zu desinfizieren. Als das getan war, griff er zur Schere. Es war nicht viel Fleisch, dass es am Rand herauszuschneiden galt, aber es würde seine Zeit benötigen. "Mach bitte deine Augen zu und bleib still, ich muss mich jetzt konzentrieren." Die Anweisung war mehr professionell formuliert als befehligend. Der Pirat schien ihm ohnehin genug Manieren zu haben als dass er sich darum keine Sorgen zu machen brauchte. Langsam schnitt er das Fleisch an den Rändern der Wunde weg und tupfte sie wieder ab, nachdem er die kleinen Stücke in eine Schale gegeben hatte. Anschließend gab er etwas liquides Heilmittel in die Wunde, das Infektionen vorbeugen und die Wundheilung beschleunigen sollte. Jetzt brauchte er die Wunde nur noch zu vernähen und zu verbinden, ehe er sich der Schulter zuwenden konnte.
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 18:22

"Bisher habe ich immer mein Wort gehalten", gab er zu verstehen, ehe er sich versuchte zu entspannen.
Von seinem Vater wusste er noch das ein verkrampfter Patient größere Probleme auslösen konnte, als man vielleicht vermuten wollte. Als er erwähnte das er noch nie einen Patienten verlor, nickte er nur. Das war an sich nichts besonderes, solange man nicht wusste wie viele Patienten der junge Arzt schon hatte. Das wollte er in diesem Moment aber auch nicht sagen. Er traute ihm durchaus zu das er die Operation durchführen konnte und würde.
"Was wäre ein Schwertkämpfer ohne Narben", antwortete er nur humorvoll.
Es war eine Art Galgenhumor die er hier offenbarte. Er hatte vor nichts Angst, auch nicht vor dem tod wie er hier offensichtlich zeigte. Er spürte leichte Schmerzen, als der Arzt begann die Wunden abzutupfen und etwas Fleisch wegzuschneiden. Wie ihm gesagt wurde schloss er seine Augen und ertrug den Schmerz. Ohne auch nur zu zucken blieb er ruhig liegen, man konnte von Glück sagen das er nicht schmerzempfindlich war. Während er so da lag dachte er an den Kampf zurück um sich etwas abzulenken. Diese Schnittwellen waren durchaus beeindruckend, auf der nächsten Insel würde er sich an ihnen versuchen.Zumindest soweit wie es seine Verletzung zuließ, den er hatte nicht vor lange hier auf Trois zu bleiben. Nur würde er wahrscheinlich weitere ärztliche Betreuung brauchen, vielleicht konnte er den Schwarzhaarigen ja überreden mit ihm zu kommen.
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 20:04

Mit einem Schnitt entfernte er den restlichen Faden, nachdem er die Wunde mit mehreren, fein gesetzten Stichen vernäht hatte. Sein Vater hatte seine ruhige Hand immer gelobt, aber Leycest gab darauf nichts. Er sah es vielmehr als eine Kernkompetenz an, die ein Chirurg mit sich bringen sollte. Zumindest konnte er sich aber damit rühmen, durch seine vorherige Tätigkeit als forensischer Anthropologe keine fahrlässigen Fehler oder Macken zu offenbaren. An Leichen herum zu schnibbeln war immerhin eindeutig unkomplizierter als an lebenden Patienten. Er legte die Schere kurz beiseite und griff anschließend nach der Wundheilsalbe, die er neben den Alkohol gestellt hatte. Mit einem neuen Tuch begann er, diese auf der genähten Wunde zu verteilen und setzte sich anschließend daran, den Oberkörper des Piraten zu verbinden. "Versuch mal ein wenig aufrecht zu sitzen, damit ich dich verbinden kann." sprach er erneut aus ärztlicher Gewohnheit. Als das abgeschlossen war, steckte er den Verband nur noch ab und widmete sich anschließend der Schulterverletzung. Da gab es nicht viel zu tun, er musste lediglich die Wunde säubern, etwas Heilsalbe auftragen und ein Wundpflaster darauflegen. Ähnlich verhielt es sich mit der kleinen Brandverletzung an der echten Hand. Als er schlussendlich mit der Operation fertig war, nahm er den Mundschutz ab und wandte sich an den Schwarzhaarigen. "Dein Name war John, nicht wahr?" Gelassen zog er die Handschuhe aus und schmiss sie in einen leeren Mülleimer. "Ich glaube es ist offensichtlich, dass du ab sofort hastige Bewegungen vermeiden solltest. Ich kann dich nicht dazu zwingen hier zu bleiben, empfehle es dir aber trotzdem." Es klang fast schon wie ein kleines Trauerspiel. Dass er als Arzt einmal mit einem Patienten eruieren musste, dass er sich besser nicht in das nächste Kampfgetümmel schmeißen sollte, war auch für ihn etwas neues.
Langsamen Schrittes begab er sich schließlich in den Vorratsraum und öffnete einen Schrank, in dem er einige Wechselklamotten aufbewahrte. Er zog sein mittlerweile mit Blut beflecktes Hemd aus und schmiss es in eine der Ecken, nahm sich ein neues und zog sich um. Zuletzt griff er noch zwei seiner Mäntel und legte sie in den Aufenthaltsraum, bevor er sich wieder seinem Patienten zuwendete. "Kannst du aufstehen?"
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   So Okt 23 2016, 20:22

Soweit er das beurteilen konnte machte der junge Arzt gute Arbeit. Von seinem Vater wurde er damals in den Grundlagen unterwiesen, allerdings hatte er diese schon längst wieder vergessen. Die große Wunde an seinem Körper war inzwischen zugenäht und soweit versorgt. Langsam richtete er sich auf, als dies von ihm verlangt wurde. Er saß nun aufrecht da, die Schmerzen ließen sich aushalten während er bandagiert wurde. Die meiste Zeit verbrachte der Arzt mit der Versorgung der großen Wunden, die kleineren hatte er im Handumdrehen versorgt. Ihm ging es jetzt schon etwas besser, als noch vor der OP. Allerdings fühlte er sich immer noch kraftlos.
"Richtig mein Name ist John Pard. Und wie lautet deiner?"
Er blieb noch ruhig sitzen.
"Dann lasse ich es für heute gut sein und kämpfe erst morgen wieder", gab er humorvoll von sich, bereute es allerdings einen Augenblick später wieder den das Lachen schmerzte noch immer.
"Als erstes muss ich mich für deine Hilfe bedanken. Ohne dich wäre ich wahrscheinlich gestorben. Nur du weißt genau so gut wie ich das ich hier nicht bleiben kann. Die Kriminellen werden nach mir suchen. Genauso wie nach dir, alle haben gesehen das du mir geholfen hast. Wie wäre es, trete meiner Crew bei und lass uns gemeinsam von hier verschwinden. Ich werde bestimmt noch häufiger wieder zusammengenäht werden müssen", schloss er sein Angebot humorvoll ab.
Er hoffte das Leycest sein Angebot annehmen würde, einen so fähigen Arzt konnte er gut in seiner Crew gebrauchen. Außerdem wäre es ziemlich undankbar ihn hier zurück zulassen und ihm der Rache der Kriminellen auszuliefern. Als dieser fragte ob er aufstehen konnte, nickte er. Er versuchte es, es dauerte zwar einen Moment aber er schaffte es.
"Fast wie vorher".
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   Mi Okt 26 2016, 20:53

"Leycest Prezcnyc, aber den zweiten Teil kannst du gleich wieder vergessen." Er versuchte nicht mal humorvoll zu wirken, konnte ein kleines Lächeln aber nicht unterdrücken. Er hatte auch nicht das Bedürfnis danach von dem jungen Piraten beim Nachnamen angesprochen zu werden, wie es von einem regulären Patienten zu erwarten wäre. Dazu waren die Umstände schlicht zu skurril. Wäre es nicht um die brenzlige Situation, hätte er ja glatt mit dem Gedanken gespielt den Schwarzhaarigen nach seiner Genesung mal auf ein Glas Alkohol einzuladen. Als aber die Anmerkung kam, dass es hier im Schwarzen Hafen der Insel nicht mehr sicher für die beiden sein würde, setzte er eine nachdenkliche Miene auf. Der Pirat hatte nicht unrecht, es gab einen Haufen Milizsoldaten und regulärer Händler, die ihn auf offener Straße mit dem Übeltäter gesehen hatten. Ein mehr oder minder stetes Dasein als Arzt wäre ihm jetzt wohl nicht mehr erlaubt. Auf den Vorschlag hin, sich seiner Piratencrew anzuschließen reagierte er recht neutral. Eigentlich war ihm der Gedanke ziemlich fern, als Arzt hatte er eigentlich keine Ambitionen zu einem kriminellen Leben. Rational betrachtet - wenn er sein Leben fortan der Medizin widmen wollte - wäre er schon auf der sicheren Seite, wenn er kurz untertauchte und der ansässigen Marine im Theodor-Hafen mitteilen würde, dass es nun reelle Chancen gab, die Insel gänzlich zu bereinigen. Als Arzt konnte man ihm da keine falschen Absichten unterstellen, das Leben seiner Patienten musste für ihn immer an erster Stelle stehen, ganz egal aus welchen Kreisen sie auch kommen mögen. Er hatte aber auch nicht wirklich vor, länger auf der Insel zu verbleiben als nötig. Die Schwarzwasser-Krankheit war weder tödlich noch schwer, augenscheinlich auch nicht wirklich so stark verbreitet, dass sein Mitwirken obligatorisch wäre. Im großen und ganzen wäre er also auch nicht schlecht bedient, wenn er dem Vorschlag zustimmen würde. "Pirat... Das Wort ist mir eigentlich zuwider. Aber ich schätze mich hält hier nichts mehr. Ein Dasein als Arzt ist hier ohnehin nicht mehr denkbar." Er formulierte seine Aussage absichtlich unverbindlich, er wollte John keine falsche Hoffnungen machen. "Ich gebe dir rechtzeitig eine Antwort. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es jedoch zu allererst von Vorteil, wenn wir tatsächlich untertauchen würden." Er atmete kurz ein und aus. Wo war er da nur rein geraten?
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   Mi Okt 26 2016, 21:15

Der junge Arzt stellte sich als Leycest Prezcync vor, dessen Bitte ihm nur beim Vornamen zu nennen sollte für ihn kein Problem sein. Andersrum wäre es schon das größere Problem gewesen, John war sich nicht sicher ob er den Nachnamen fehlerlos aussprechen konnte. Das würde er jetzt allerdings nicht zugeben, es war ja auch belanglos wenn man ehrlich war. Leycest's Antwort auf sein Angebot war ziemlich neutral, was aber auch verständlich war. Immerhin würde sich da durch sein ganzes Leben ändern. Da war es nur logisch das Leycest etwas Bedenkzeit brauchen würde, die der Pirat ihm auch einräumte.
"Doch bevor wir untertauchen muss ich meine Kameraden treffen".
Er konnte und wollte die anderen nicht zurücklassen. Er würde nur mit ihnen gemeinsam untertauchen. Er würde sich jetzt noch einige Minuten erholen und sich dann auf den Weg zurück zum Lagerhaus machen. Hoffentlich waren die anderen. Ob Leycest ihn begleiten würde? Da war er sich ziemlich sicher. Er griff mit seiner rechten Hand an die Stelle an der sein Schwert sonst hing. Doch es war nicht da. Wo war es abgeblieben? Er konnte sich nicht erinnern. Ohne fühlte er sich so nutzlos. Hoffentlich würde er bald ein passendes finden. Vielleicht das von Jaquar? Vielleicht lag es ja noch am Hafen, dann würde er es ausprobieren. Lieber ein Schwert im Kampf gewonnen statt eines zu kaufen.
"Wann kann ich eigentlich wieder trainieren? Ich habe noch einiges aufzuholen".
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   Mi Okt 26 2016, 23:06

Während John sich für die Unterstützung seiner Kameraden aussprach, ging Leycest zu seinem Schwert und nahm es wieder in die Hand. Er hatte sich noch nie sicher in diesen Gefilden gefühlt, aber die jetzigen Umstände verstärkten dieses Gefühl der Unsicherheit immer mehr. Wenn er wirklich - wenn auch nur zeitweise - mit John segeln wollte, so würden sie um eine Konfrontation am Platz des Geschehens nicht vorbeikommen, falls seine Kameraden sich immer noch in der Lagerhalle befinden sollten. Der Anthropologe kam um den Gedanken nicht herum, dass er heute um die Verwendung seines Schwertes nicht herumkommen würde. "Selbstverständlich, nur stellt sich die Frage wie wir zu ihnen gelangen. Vermutlich haben sie sich im Lagerhaus verschanzt." Zudem stellte sich die Frage, wie er sein Hab und Gut mitnehmen sollte, falls sie vorhatten so schnell wie möglich zu fliehen. Aber ein Schritt nach dem anderen. Mit der Schwertscheide in der Hand drehte er sich zum Schwarzhaarigen um, der nun am Operationstisch stand. Er erholte sich schnell, das stand außer Frage, aber für die nächste Woche könnte er ihm keinerlei körperliche Anstrengung erlauben, ohne dabei ein Risiko einzugehen. "In deinem Zustand sollte es schwierig werden, unbemerkt und vor allem unverletzt zur Lagerhalle zu kommen." Auf die Frage hin, wann er denn wieder trainieren könnte, zuckte er kurz mit den Schultern. Er hatte keine verbindliche Antwort parat, es kam ganz auf die Umstände an, in denen er sich die nächsten Tage befinden würde. "Unter Beobachtung und ausreichend medizinischer Versorgung... Eine Woche vielleicht, vielleicht Anderthalb. Je nachdem wie unbeschadet du aus der Sache hier wieder rauskommst." Seine Antwort klang stumpf, aber genau das sollte sie auch sein. Als Arzt war er nicht dafür zuständlich, ehrgeizigen Patienten falsche Hoffnungen zu machen. Er schaute kurz nachdenklich auf das Schwert in seiner Hand. Wenn er John einen seiner größeren Mäntel gab, könnten sie mehr oder minder unbemerkt zur Lagerhalle kommen... Vorausgesetzt sein eigenes Gesicht hatte sich noch nicht in das Langzeitgedächtnis der Milizen, denen sie begegnet waren, eingebrannt. Wichtig war ohnehin nur, dass der Pirat sich keine weiteren ernsteren Verletzung einhandelte. "Was die Milizen da draußen angeht..." fing er seinen Satz an, ehe er fast künstlerisch sein Schwert aus der Scheide zog "Kann ich temporär dein Schwert sein, sollten die Umstände es benötigen."
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   Di Nov 01 2016, 20:06

Er musterte den Arzt interessiert, als dieser mit einem Schwert in der Hand zurückkam. War der Arzt also auch ein Schwertkämpfer? Durchaus interessant. Was er wohl drauf hatte? Das würde John später noch herausfinden, jetzt ist es erstmal wichtig seine Freunde und Norton aus der Lagerhalle zu befreien. Allerdings war er ohne ein Schwert keine besonders große Hilfe bei diesem Vorhaben, für seine Gorillaarm-Technik ist er momentan zu sehr verwundet. Und im Faustkampf war er auch nicht besonders geübt. Vielleicht war ja heute sein Glückstag, je nachdem wie die Antwort des Arztes jetzt ausfiel.
"Hast du vielleicht noch eins für mich? Ich werde bestimmt nicht nur zusehen", sprach er entschlossen und deutete auf Leycest's Schwert.
Widerworte würde er nicht dulden, dafür war er zu stur. Und auch zu stolz. Von diesem Kratzer würde er sich doch nicht daran hindern lassen seine Freunden beizustehen. Was für ein Pirat wäre er dann bitte? Auch wenn er wusste, dass dieser Kratzer durchaus eine ernste Verletzung war, die sich durch einen Kampf wieder öffnen könnte.
"Du solltest genug Material mitbringen, es kann sein das du mich vielleicht noch mal flicken musst", gab er mit einem grinsen von sich.
Er wusste das das durchaus passieren könnte und war froh das Leycest dabei war. Ohne ihn wären seine Aussichten um einiges düsterer. So konnte er allerdings handeln, auch wenn er hoffte dem Arzt nicht noch mehr Arbeit als eh schon aufhalsen zu müssen.
Während der Arzt seine Sachen packte, fiel ihm Jaquars Schwert wieder ein. Ein Rangschwert wie der Besiegte ihm erzählte, ohne allerdings auf den Rang einzugehen. Vielleicht liegt es ja noch am Hafen, er hoffte es. Es könnte sein neues Schwert werden.

Leycest|John go to Schwarzer Hafen von Trois
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BeitragThema: Re: Heruntergekommene Arztpraxis   Heute um 23:21

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