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 Straßen von Las Camp

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BeitragThema: Straßen von Las Camp   So Sep 20 2015, 15:23

das Eingangsposting lautete :

Die Straßen von Las Camp sind eine eher unstrukturierte Anordnung von gepflasterten Wegen, durch die man zu Tageszeiten mit Gepäck kaum durchkommt, möchte man keine Menschen umrempeln oder gar verletzen.
Es gibt jedoch extra eine kleine Haupt- bzw. Umgehungsstraße für Karren und Großfrachten, die vom Hafen aus in die Lager gebracht werden.
In einigen gebieten, darunter der Hafen und die Innenstadt, herrschen seit den ersten Angriffen ruchloser Piraten Nachts Ausgangssprerren für Personen, die nicht über einen Freipass der lokelen Polizei verfügen.

Es wird zudem geraten sich Nachts nicht in den östlichen Teil der Stadt zu begeben, sollte das eigene Wohl einem am Herzen liegen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   So Dez 06 2015, 22:43

Gildarts musste lachen als John erklärte, dass er zwischendurch immer einschlief. Es war weniger ein Auslachen, als ein Lachen über die Charaktereigenschaft an sich.
Danach wurde John wieder ernst und erklärte ihnen, oder mehr Gildarts, dass er das Blut von Borland genauer untersuchen wollte. Nicht wegen seinen kämpferischen Fähigkeiten sondern eher wegen der Tatsache, dass dieser ein Teufelsfruchtnutzer war. Bisher waren diese mehr eine Legende, als Wirklichkeit.
Und ausgerechnet an diesem Tag hatte sich ihnen dies allen offenbart.
"Es ist sicher interessant mehr über diese Teufelsfrüchte zu erfahren", gab Gildarts lediglich von sich.

Keinen Moment später wollte wollte John von Gildarts wissen, wie er denn nun gerne sterben möchte, nachdem er sein Ziel erreicht hatte, doch tauchte auch schon Luc auf, der von Norton angepafft wurde.
"Norton, sei nicht so grob zu Luc. Biete ihm lieber etwas zu drinken an", gab der Rothaarige von sich und warf seinem jungen Freund eine Weinflasche entgegen.
"Wie schaut es aus, John und Luc? Wollt ihr eines Tages von diesen sagen umwogenden Teufelsfrüchten zu essen?"
Gildarts warf einfach mal just for fun diese Frage in den Raum, um einfach mal zu wissen, wie so das Empfinden zu Teufelsfrüchten der beiden ist. Bisher wussten sie nach dem heutigen Tag nur, dass es Früchte gab, die einen in eine Tierform verwandeln konnten. Von Nachteilen wussten sie bisher noch nichts. Und ob es noch andere Arten gab, war ihnen auch völlig fremd. Aber die Vorteile sprachen bisher für sich.

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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   So Dez 06 2015, 23:40

John beobachtete aus dem Augenwinkel wie Norton einen jungen Mann mit rosa Haaren anpöbelte, der sich als Luc herausstellte. John hörte einige abfällige Kommentare über sich aus dem Gespräch heraus. So zog er geräuschvoll sein Schwert aus der Schwertscheide um Norton klar zu machen, mit wem er es zu tun hat. Er leckte es in seinen Schoss und sah wie Gildarts Luc eine Weinflasche zuwarf und ihm zum mittrinken einlud. Anscheinend kannten sich die beiden.
Dann warf Gildarts die Frage in den Raum, ob er und Luc irgendwann eine Teufelsfrucht essen wollten.
"Das kommt ganz auf die Ergebnisse meiner Forschungen an", antwortete er gelangweilt, "falls das aber heißen würde, dass ich auch zu so einer beharrten Bestie werden muss, verzichte ich", schloss er ab und lachte. Dann nahm er einen großen Schluck aus seiner Flasche.
"Ihr beiden kennt euch also",fragte er nebenbei. Er musterte den Neuling ganz genau über den Rand seines Buches. Er machte keinen besonderst starken Eindruck auf John. Im Notfall würde er ihn einfach aus dem Weg räumen können. Da wäre Gildarts schon eine größere Herausforderung.
"Und wie sieht es mit dir aus Gildarts? Würdest du einer dieser Teufelsfrüchre essen?" John nahm noch einen großen Schluck und warf die leere Flasche dann gegen eine Hauswand, an der sie zersplitterte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mo Dez 07 2015, 14:40

Nachdem Norton seinen Dampf an ihm ausgelassen hatte und Gildarts ihn dazu animierte, doch einfach mit ihnen zu trinken, kam die Frage auf, ob jemand aus der hier versammelten Gruppierung jemals von einer Teufelsfrucht essen würde, sollte sich ihm die Gelegenheit dazu bieten.
Der Mann mit dem Schwert erklärte, er würde es von seinen Forschungen abhängig machen, Norton verkniff sich sichtlich seine Antwort, um nicht vom einen Wutanfall in den nächsten zu geraten und Luc - Er selbst wusste nicht mal, wie man auf dieses Thema kam.
Das einzige was sich ihm eröffnete war, dass irgendein Biest Nortons Bar auseinander genommen hatte, Gildarts und dieser Schwertkämpfer daran beteiligt waren und Norton nun vor dem Aus stand und nicht ernst genommen wurde.
Aber so ein verbales durcheinander kam auch nur zustande, wenn Gildarts dabei war.

"Keine Ahnung, kommt ganz auf die Teufelsfrucht an. Giedro sagte immer, dass es drei Typen von Teufelsfrüchten gäbe, die sich jeweils komplett unterscheiden. Mehr weiß ich aber auch nicht, und deswegen werde ich mich da jetzt auch nicht festlegen."

Nachdem er Gildarts die Antwort auf seine Frage gab, wandte Luc sich wieder Norton zu.

"Wie ich sehe hat Gildarts wohl schon angesprochen, dass wir beabsichtigen Las Camp zu verlassen... Und mehr als unser Anwesen kann ich dir da auch nicht anbieten, auch wenn deine Umstände jetzt mehr als... Unangenehm sind.
Können wir dir denn anderweitig einen Gefallen tun?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mo Dez 07 2015, 15:14

Innerlich tosend hörte er der Konversation der drei Männer zu, die nichts besseres zu tun hatten, als über irgendwelche Märchen oder Halbwahrheiten zu sprechen. Als würden diese Männer je in ihrem Leben eine Teufelsfrucht in der Hand halten - Wer am Arsch der Welt in Las Camp Bars zerlegte, der würde es nie soweit bringen, sich mit teuflischen Kräften einen Namen in der Welt zu machen - Diese Bestie mag da vielleicht eine armselige Ausnahme sein, die Glück hatte.

Norton wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als Luc sich wieder zu ihm wandte und ihm grob wiedergab, was sie vor hatten.
Und dass er mit seinem Problem im Endeffekt alleine dar stand.
Und genau in diesem Moment lief das Fass über.

"Na das hört sich doch nach einem Plan an! Zerlegen wir Nortons Bar, treiben wir ihn in den Ruin und hauen dann seelenruhig ab - Merkt ja eh keiner und der alte Sack hat eh nicht mehr lange zu leben, was?
Ich sag euch mal was! Von eurem dreckigen Schlag gibt es da draußen bereits genug Unholde, die von der Marine als Übungsziele verwendet werden! Glaubt ihr etwa, dass ihr etwas Besonderes seid, weil ihr euch vor euren Aufgaben und Pflichten drückt und auf den Weltmeeren euer Glück versucht? Nein das seid ihr nicht! Die Menschen, die sich da draußen einen Namen machen haben Ehre, haben Vernunft, haben einen Kodex! Was habt ihr? Ihr kämpft am Arsch der Welt im West Blue Amok und tut so, als hättet ihr Lebensziele! Was habt ihr denn da draußen vor? Willst du dich etwa doch noch mit deiner blonden Liebschaft auf den Weg machen und die Eier haben, dem alten Sack auf Alabasta persönlich den Stinkefinger zu zeigen?"


Ein kurzer Moment der Stille trat ein, bis er wieder die Stimme erhob. Diesmal jedoch sanfter.

"Ich habe zu viel in meinem Leben gesehen, als dass ich nicht wüsste, wo das mit euch hinführt. Ich habe früher selbst so gedacht wie ihr - Einfach das Glück auf den Meeren versuchen, Abenteuer erleben, Schätze finden und viel mehr! Zu meiner Zeit war es bereits schwierig, aber wie sieht es jetzt aus, wo die Marine ihr Unwesen treibt?"

Einige Sekunden dachte der alte Mann nach, bis ihm eine Idee kam.
Hier auf Las Camp hatte er jedenfalls nichts mehr zu verlieren.

"Aber wenn du so von dem Gedanken besessen bist, mich in irgendeiner Art und Weise zu entschädigen, dann könnt ihr mich ja gleich mitnehmen. Ich habe hier nichts mehr zu verlieren, die Marine lag mir sowieso viel zu penetrant im Nacken, als dass ich noch Spaß an der ganzen Sache hatte. Und wenn ich jetzt schon nichts mehr mit mir anzufangen weiß, dann will ich wenigstens etwas tun, wobei ich euch Grünschnäbeln zumindest noch die Grundlagen beibringen kann."
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mo Dez 07 2015, 18:28

Gildarts hörte den beiden aufmerksam zu, während sie über die Möglichkeit von einem Verzehr einer Teufelsfrucht erzählten, doch war es weder ein Nein oder ein Ja. John machte es von seinen Forschungen abhängig und Luc wusste wohl noch nicht so wirklich, was er von diesen ominösen Früchten halten sollte.
"Im Endeffekt ist es doch so oder so egal, wie viele Typen es gibt. Sobald man so eine Frucht vernascht bekommt man eh das, was man nicht voraussehen kann", erklärte Gildarts.
Bei ihm machte genau diese Ungewissheit gerade diesen Reiz aus. Damit zu leben, was mit einem passierte war schon faszinierend.
Während Luc wieder sich Norton zu wand, trank Gildarts gemütlich an seiner Flasche weiter. Die Röte in seinem Gesicht nahm immer weiter zu und langsam wurde es in seinem Kopf auch schon etwas schwummriger.
So hörte er dem Gespräch zwischen Ihnen nur beiläufig mit und hörte einzelne Satzfetzen heraus, die für ihn wichtig klangen.
Norton beschwerte sich über sie alle drei (bzw. fünf wenn man Lyra und den Kopfgeldjäger mitzählte) und verglich sie mit Personen von früher. Der Rothaarige sah etwas nachdenklich gen Sonnenuntergang, doch ließ er sich davon natürlich nicht abbringen. Zu wichtig war ihm sein Unterfangen und Norton sollte dies eigentlich wissen.
Doch der Alte beruhigte sich wieder und fuhr mit sanfter Stimme fort. Der Inhalt war im Grunde der selbe, den man immer von älteren Personen hörte, die schon einiges hinter sich hatten.
Als Norton den ersten Satz zur Hälfte hinter sich gebracht hatte, nachdem er einige Sekunden ruhig geblieben war, verschluckte sich Gildarts und schoss eine kleine Frontäne Wein aus seinem Mund, während er hastig hustete.
"Mensch, Norton! Das man dich noch auf große Fahrt bewegen kann, hatte ich gar nicht für möglich gehalten", lachte Gildarts und ließ sich vom Trümmerhaufen herunter rutschen, bis er direkt neben dem Alten saß.
"Komm schon! Darauf müssen wir anstoßen und feiern", sprach Gildarts frohen Mutes, ehe er schon hastige Tritte hörte. Offenbar hatte der Kopfgeldjäger sein bestes getan, doch nun waren die Marinisten auf dieser Insel neugierig geworden und wollten sich den Schauplatz wohl gerne selbst ansehen.
"Wird Zeit zu gehen, wenn wir uns nicht mit den Gefreiten der Marine kloppen wollen", merkte Gildarts an, trank seine Flasche aus und erhob sich mühselig aber dennoch kontrolliert.

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Zuletzt von Gildarts Clive am Mi Apr 13 2016, 20:22 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mo Dez 07 2015, 18:53

John lehnte sich etwas zurück und überließ das reden den anderen dreien. Das Buch hatte er wieder verstaut. Er schaute nun nachdenklich in den Himmel. Die Sache mit den Teufelsfrüchten beschäftige ihn sehr. Nicht nur aus medizinischer Sicht. Welche Kräfte könnten sie frei setzen? Der Rosahaarige erwähnte drei verschiedene Arten von Teufelskräften. Nur wo durch unterschieden sie sich? All das beschäftigte den jungen Schwertkämpfer. Nebenbei hörte er eine weitere Schimpftirade von Norton. Der alte Kauz ging ihm langsam auf die Nerven, also nahm er sich noch eine Flasche Wein und trank diese schnell aus. So langsam stieg ihm der ganze Alkohol in den Kopf. So langsam fing sich an alles in seiner Umgebung zu drehen. Er richtete sich langsam auf, als Gildarts sie schon vor den anrückenden Marinetruppen warnte und vorschlug zu gehen, falls wir uns nicht mit ihnen kloppen wollten.
"Wieso eigentlich nicht", fragte er leicht lallend und mit wackligen Beinen in die Runde und fing an zu lachen. Dann warf er die leere Fasche in Richtung der sich nähernden Marinetruppen.
"Wo ist eigentlich James? Der könnte auch noch was zum trinken vertragen".
Er streckte sich, schob sein Schwert in die Schwertscheide und wartete darauf was die anderen jetzt taten. Dabei versuchte er mit aller Anstrengung nicht einzuschlafen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Di Dez 08 2015, 00:11

Luc wusste nicht weshalb, aber als Norton anfing all seine gesammelte Wut in einem, mit Zynismus untersetzten Paukenschlag auszuspucken... Fühlte er ein gewisses Verständnis. Andere hätten seine Anekdote vielleicht als Angriff auf die eigene Person gewertet, aber Ler selbst wusste, dass die Kernaussage des alten Mannes eigentlich mehr als nur zutraf.
Wer waren sie? Wer waren sie, einfach so das Leben anderer zu zerstören und es als "Nebenwirkung" abzutun, dann einen zu trinken und zu hoffen, dass es nicht allzu schlimm war?
Norton hatte recht... Zumindest in diesem Punkt.

Luc hatte das Bedürfnis sich dem alten Norton zu erklären, dieser aber ließ ihn nicht zu Wort kommen.
Innerlich machte er sich bereits auf einen weiteren Ausbruch bereit, und war umso überraschter, als Norton mit sanfter Stimme erklärte, dass er trotzdem in gewisser Weise Verständnis für sie hatte.

Und als er ihn bat, ihn mit auf ihre Reise zu nehmen, war er umso sprachloser.
Der rosahaarige hatte tatsächlich viel an dieser Stelle erwartet, aber Norton als einer seiner Mitstreiter? War das gerade real oder träumte er?

"Woah.... Ich hätte jetzt ehrlich alles erwartet, aber..."
Sprach Luc mit fester Stimme, grinste dann und fuhr enthusiastisch dann fort.

"Wenn das dein Wunsch ist, dann werde ich wohl schlecht nein sagen können!"

Ein Blick zu seinem rothaarigen Freund zeigte ihm auch, dass dieser dem Gedanken nicht abgeneigt war.

"Dann ist es wohl beschlossen."

Und wäre es nicht um die Tatsache gewesen, dass einige Marinisten scheinbar auf das Schauspiel an der Bar aufmerksam geworden waren, würden sie wohl auch Anlass zum feiern haben.

Ein aufmerksamer Blick zu den beiden anderen Männern eröffnete ihm, dass Gildarts es für besser hielt, sich fürs erste in den Untergrund zu begeben, um so wenig Aufsehen wie möglich zu machen, und dass der Mann mit dem Schwert, der scheinbar mit Gildarts kooperierte, die kämpferische Auseinandersetzung suchte.

Im Normalfall wäre Luc jetzt Gildarts gefolgt - Aber wann hatte man schon die Möglichkeit, einem Trupp nahender Marinisten eins auf den Deckel zu geben?
Es brauchte lediglich einer Metallstange in seiner unmittelbaren Umgebung, die vermutlich bei der Zerstörung der Bar dorthin geschleudert wurde, um ihn für zweiteres zu gewinnen.

"Ein bisschen Training schadet nie, Gildarts."
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Di Dez 08 2015, 13:10

Es verwunderte Norton nicht, dass die drei Männer, wovon zwei primär an seiner Lage schuld waren, seinen Vorschlag so leicht und offen aufnahmen... Vielleicht war es ja der Aspekt der Jugend, der Norton vor mehreren Jahren schon verlassen hatte, oder gar die Abenteuerlust die er früher immer verspürt hatte, wenn er mit dem Rest seiner damaligen Crew zur See stach. Sie hatten sich damals auch über jedes neue Mitglied ihrer kleinen Familie gefreut.

Gildarts wollte die kleine Gruppierung gerade zum Feiern animieren, was in Anbetracht der zerstörten Bar eigentlich höchst ionisch war, als sich von einiger Entfernung das Herannähern von organisierten Truppen bemerkbar machte - der Marine.
Sie waren zahlenmäßig nicht Groß auf Las Camp vertreten und sollten vermutlich auch nur irgendeine Quote von oben erfüllen, weswegen sie eigentlich keine Gefahr darstellen sollten.
Norton selbst hatte mehr Sorgen darüber, ob sie es am morgigen Tag noch unbemerkt von der Insel schaffen würden, sollten sie sich jetzt nicht zurückziehen - Aber vor allem hatte er Angst um sein kleines Privatvermögen, das er geschickt in seinem kleinen Häuschen versteckt hatte. Würden sie sich hier und jetzt mit der Marine anlegen, so würde er wohl oder übel über Nacht sein eigenes Häuschen plündern müssen, denn am morgigen Tage würde ihm dann wohl eine Zwangspfändung bevorstehen.

Ein Blick zu den drei neu gewonnenen Waffenkameraden zeigte ihm, dass zwei von ihnen, Luc und dieser John, einem Kampf nicht abgeneigt waren. Gildarts selbst schien es wohl ein besserer Plan zu sein, fürs erste unterzutauchen und am morgigen Tage klangheimlich abzuhauen.
Er selbst? Nun, es war wohl zu lange her, dass er sich mal ordentlich gekloppt hatte.

"Dann wollen wir die müden Knochen mal in Kampfstellung bringen..."
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Di Dez 08 2015, 19:24

Gildarts war sichtlich überrascht, dass seine Kameraden noch Lust auf einen Kampf hatten. Er selbst hätte jetzt lieber seinen Rausch ausgeschlafen, aber offensichtlich war er überstimmt worden. Nachdem jeder seinen Kampfeswillen präsentierte, musste Gildarts schallend loslachen. Er lachte nicht über sie, eher freute er sich darüber, was für mutige Gefährten er an seiner Seite hatte.
"Meine Güte. Und ich dachte, ich wäre von uns allen der Unvernünftigste", lachte Gildarts weiter und stieg vom Trümmerhaufen hinab, wobei er fast stolperte. Der Alkohol zeigte seine Wirkung. Der nahende Kampf war zum Glück nicht so schwer, wie gegen den Teufelsfruchtnutzer. Gegen einen Haufen von Marinisten konnte er sicherlich noch ankommen, zumal er schließlich auch noch Unterstützung von den zwei nüchternen Luc und Norton bekam.
John konnte er nicht wirklich einschätzen, was sein Alkoholpegel anging, doch dürfte dieser wohl auch noch nicht völlig unfähig geworden sein.
Dennoch spürte er, wie ihm der Kampf gegen Borland noch immer in den Knochen saß.
"Ich bin zwar völlig erledigt, aber gegen ein paar Blauröcke reicht es noch", sprach Gildarts frohen Mutes und stellte sich halbwegs kampfbereit hin.

So marschierten die Gefreiten auf das Quartett zu, ihre Schwerter in den Händen haltend.
"Keine Bewegung! Ihr seid wegen Ruhestörung und Vandalismus verhaftet!"
Gerade als der Marinist ausgesprochen hatte, fing es auch urplötzlich zu regnen an.
"Vom Regen in die Traufe würde ich mal sagen", machte Gildarts einen Witz und lachte sogar noch selbst darüber. Ja, der Alkohol ließ ihn zu einem Witzbold mutieren, doch war es ihm gerade völlig egal.
"Genug der Albernheiten! Nehmt die Hände auf den Rücken und begleitet uns zu unserem Stützpunkt", befahl der Marinist und packte Gildarts eisenbewehrten Arm.
"Nanana! Geht man so etwa mit Piraten um?!"
Gildarts zog ruckartig seinen linken Arm in die Höhe und holte mit dem rechten Arm aus, während er seine Finger nach innen krümmte.
"Bärentatze!"
Nach diesem Ausruf schnellte seine Hand nach vorne und schlug dem Marinisten direkt ins Gesicht, der daraufhin seinen Arm losließ und nach hinten fiel. Die 19 anderen Gefreiten sahen diesem Schauspiel geschockt zu, ehe sie sich wieder fingen.
"Na los! Auf sie", brüllte ein anderer und stachelte damit den verbliebenen Rest an. So kam es, dass sie mit Schwertern in der Hand auf die Vier zu rannten.

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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Di Dez 08 2015, 19:54

John wunderte sich als Luc und Norton ankündigten ebenfalls kämpfen zu wollen. Der Schwertkämpfer hatte eigentlich vermutet, dass beide sich Gildarts Plan anschließen würden und er alleine kämpfen müsste. Wobei 20 Marinisten trotz des harten Kampfes und den drauf folgenden Alkohol normalerweise kein Problem sein sollten. Wenn er nur nicht so müde wäre. Er gähnte. Bei dem Kampf mit Borland hatte er sich mit seiner "Gorrilaarm-Technik" ziemlich verausgabt. Dies mal müsse er sich etwas zurückhalten um keine schwere Verletzung zu riskieren. Normal ließ er seinem Körper 24 Stunden Zeit um die Belastung der Technik zu verarbeiten. Als dann auch noch Gildarts ankündigte mitzukämpfen, fing er an zu lachen.

"Dann kann es ja losgehen!"

John zog sein Schwert und legte es sich über die Schulter. Er schaute mit mürrischen Blick hinüber zu den Gefreiten, die begannen mit gezogenen Schwertern sich zu nähern. Er war bereit.

"Keine Bewegung! Ihr seid wegen Ruhestörung und Vandalismus verhaftet!"
Als der Marinist den Satz beendete, fing es an zu regnen. John musste gähnen. Gildarts neben ihm lachte über seinen eigenen Witz, als der Marinist ihm am Arm packte. Im nächsten Moment sah John nur noch wie dieser nach einem harten Schlag nach hinten fiel.

Just in dem Moment wollten drei Marinisten Gildarts mit ihren Schwertern attackieren. John sprang zwischen sie und den Rothaarigen und parierte die drei Schwerter.

"Ihr müsst wohl mit mir Vorlieb nehmen".

Der Arzt grinste fies, während er die drei locker im Schach hielt. Hinter ihnen näherten sich zwei mit Gewehren und zielten auf John. Die drei holten aus um erneut zuzuschlagen. Das war seine Chance.

"Break!"

John begann nun mit schnellen Schwerthieben die drei Marinisten, die vor Überraschung nach hinten stolperten und den anderen die zwei Gewehre aus der Hand rissen. Sie richteten sich wieder auf, auch die zwei anderen zogen nun ihre Schwerter. Alle fünf standen sie nah bei einander.

John hob nun sein Schwert seitlich von sich weg. Er grinste fies. Dann stieß er sich vom Boden ab und flog mit hoher Geschwindigkeit aus seine Kontrahenten zu. Es sah aus als würde er durch diese durchfliegen ohne sie getroffen zu haben. Nun stand er hinter ihnen und schob sein Schwert in die Schwertscheide an seiner Hüfte. Als er es komplett drin hatten, spritze auf einmal jede Menge Blut aus den Wunden der Marinisten. Sie hatten alle große Schnittwunden am Oberkörper und fielen um. Ob sie Tod waren oder nur bewusstlos wusste er nicht.

"Skalpell!"

Nach dieser Attacke schlief er im stehen ein.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mi Dez 09 2015, 19:39

Kurz nachdem Luc sich seine provisorische Waffe auf die Schulter gelegt hatte und Norton wie auch Gildarts sich dazu bereiterklärten, den Marinisten die Stirn zu bieten, erschienen auch schon knapp zwei Dutzend dieser "Blauröcke", wie Gildarts sie spöttisch nannte.

Der Wortwechsel dauerte nicht lange, der Befehlshaber der Marinisten sprach lediglich ein paar eingeübte Sätze zur Deeskalation, bevor er auch schon von Gildarts mit einem gekonnten Angriff niedergestreckt wurde.

Die Rechnung war simpel - 24 Soldaten, 4 zukünftige Piraten.
Das machte 6 für jeden von ihnen... Eine mehr als nur machbare Aufgabe.

Ein Blick zu seinen Gefährten zeigte ihm, dass John und Gildarts bereits gut dabei waren. Norton hingegen schien auf sein zeihen zu warten, was ihn in gewisser Weise auch beruhigte, immerhin konnte so ein Flintenschuss auch leicht daneben gehen.

Mit einem Lächeln machte Luc sich auf den bevorstehenden Angriff bereit - Insgesamt 8 Soldaten stürmten in zwei Gruppen auf sie zu, eine von vorne, die andere versuchte sie zu flankieren.

"Ich kümmere mich um die netten Herren hier Norton, halt dich bei den anderen also nicht zurück."
Sprach er leise zu seinem neu hinzugewonnenen Waffengefährten und bereitete seinen Angriff vor.
Zu viert hatten sie leider den Gruppenvorteil, weswegen er den Gedanken jeden einzelnen mit einem gezielten Schlag zu Boden zu bringen vergessen konnte.
Er musste es irgendwie schaffen, die kleine Gruppe ein wenig auseinander zu treiben, um einen geringen Raumvorteil zu erlangen.

Grinsend nahm er seine Eisenstange in beide Hände und ging ein wenig in die Hocke, um seine Technik vorzubereiten.
Zwei der Marinesoldaten liefen direkt nebeneinander, geschätzt 10 Zentimeter Abstand zwischen ihren Ellbögen - Ein perfektes Ziel also.

"Tarnation!"
Rief er, sprintete mit ungeheuerlicher Geschwindigkeit auf die kleine Gruppe zu und rammte dem linken der beiden seine Stange in die Magengrube, welcher blutspuckend weggeschleudert wurde. Umgehend danach nutzte er die nun entstandene direkte Nähe zum zweiten Soldaten aus, um ihn mit einem nahtlosen Aprics One in den Nacken zu Boden
zu senden - Und sprang anschließend einige Meter zurück, um die beiden übriggebliebenen Soldaten ins Auge zu fassen.
Diese schauten ungläubig und besorgt auf die beiden besiegten Kameraden und wandten sich anschließend voller Zorn zu Luc.

"Du mieser Abschaum!"
Schrien sie und stürmten Hals über Kopf auf ihn zu.

Luc konnte nur seufzen, legte seine Waffe wieder auf die rechte Schulter und wich dem Angriff mit einem Sidefeint zur rechten Seite aus, der mit einem lautstarken Knacken im Nacken des rechten Angreifers endete, welcher ebenfalls zu Boden ging.

Zu guter letzt warf er seine Waffe auf den letzten Blaurock, welcher durch den mehr oder weniger gezielten Aufprall an seiner Stirn bewusstlos wurde. Der rosahaarige nahm gerade wieder die Eisenstange an sich, als eine Munitionskugel von hinten seine rechte Schulter streifte und einen kurzen, flammenden Schmerz hinterließ.
Ein Blick nach hinten eröffnete ihm anschließend, dass vier Waffenläufe auf ihn gerichtet waren.
Das wird brenzlig.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mi Dez 09 2015, 21:44

Mit neu gefasster Mentalität und ungebrochenem Willen stellte sich Norton neben seinen rosahaarigen Stammgast, die Flinte in schussbereit in den Händen und die eigene Kampfeslust im Gesicht stehend.
Lange hatte er nicht mehr so einen Adrenalinschub erlebt und er könnte schwören, dass er sich nun 20 Jahre jünger fühlte!

Nachdem der rothaarige Pirat auch schon den Anführer der Blaurücke niedergestreckt hatte und John sich seinen eigenen Übungszielen annahm, ging auch schon das Getümmel los.
Norton selbst wartete auf eine Reaktion Lucs, um ihn im Kampfgetümmel nicht aus Versehen mit streuender Munition zu verletzten, sollten sie beide zu nah aneinander kämpfen.

Als dann schließlich auch mehrere Soldaten in zwei kleineren Gruppen den offensiven Angriff wagten, suchte Luc sich seine Ziele aus und gab dem alten Mann das Zeichen, er könne sich um die restlichen vier Manne kümmern, die gerade versuchten sie zu flankieren.

"Pah! Die ess ich doch zum Frühstück!" kam es spöttisch aus dem Mund des Gastronomen und ehemaligen Pirates.

Es dauerte keine Sekunden, da war Luc auch bereits zu seinen Zielen gestürmt und nahm sie einen nach dem anderen gekonnt aus, ohne dabei auch nur mit der Wimper zu zucken.
Diesen drei Burschen hatte für sein Alter tatsächlich eine verrückte Einstellung - So ganz ohne Rücksicht, nur für das Adrenalin und die Abenteuer lebend.
Vielleicht hatte er falsch gelegen, als er die drei verpöhnt hatte.

Als die vier Soldaten in seine Reichweite kamen, standen sie urplötzlich still.

"Norton, gehen sie uns aus dem Weg - Unsere Operation ist nicht gegen Sie gerichtet!"
Pah, was für ein erbärmlicher Versuch sich einzuschleimen.

"Ich glaube ich habe mich nie richtig ausgedrückt - Marine ist mit meiner Stätte NICHT WILLKOMMEN!
Und jetzt fresst Schrot, ihr Möchtegernhelden!"

Brüllte der Gastwirt den vier Marinisten entgegen und entlud mehrfach seine Schrotflinte - Auf die bestehende Entfernung zwar nur zur Hälfte wirksam, aber er hatte auch nicht vor die vier direkt umzulegen.

Zwei der Männer gingen getroffen zu Boden und die restlichen beiden stürmten auf ihn zu.
Kein unkluges Manöver, immerhin musste er seine Flinte nachladen - Aber auch gegen solch ein flegelhaftes Verhalten kannte Norton eine Lösung. Und die bestand eben in blauen Flecken.

Dem ersten der heranstürmenden Gegner schlug er seine Flinte mit voller Wucht ins Gesicht, wodurch dieser zusammen mit der Flinte zur Seite geschleudert wurde, und der zweite Marinist, überrascht von Nortons Schlagfertigkeit, bekam von ihm volles Pfund aufs Maul.

Das Knirschen seiner Nase erweckte eine bis dato fast schon vergessene Kampfeslust in ihm, dass er sich voller Enthusiasmus nach weiteren Gegnern umschaute - Gerade noch rechtzeitig möge man meinen, so bekam er gerade noch rechtzeitig mit, wie vier weitere Soldaten ihre Waffen auf Luc richteten, der bei der Entfernung nichts anrichten konnte.

"Pah, das könnte euch so passen! Bodycheck!"
Und mit diesem Aufruf stürmte er auf die auf die Schützen zu und rammte gleich zwei von ihnen zu Boden.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Do Dez 10 2015, 18:56

Nachdem Gildarts dem Einsatzleiter eine verpasst hatte, die er so schnell nicht mehr vergessen dürfte, kamen auch schon der Rest angerannt, doch teilten sie sich auf. Acht gingen geradewegs an ihm vorbei und zu Norton und Luc, während drei Blauröcke meinten, ihn mit ihren Schwertern zerschlitzen zu wollen.
Doch da hatten sie wohl nicht ihre Rechnung mit John gemacht. Dieser war nämlich schon zur Stelle und wehrte den Angriff ab, ehe er diese und zwei weitere mit einem gekonnten Schwerthieb Furchen auf ihren Oberkörpern hinterließ, hinter ihnen auftauchte.
Gildarts fand das so klasse, dass er in seinem berauschten Zustand erstmal klatschen musste.
"Man oh man, John! Du hast es ja richtig drauf, mit deinem Käsemesser...er ist schon wieder eingeschlafen", rief er belustigt über den Platz der ehemaligen Nicht verhandelBar.

Eigentlich wollte er sich mal geschickt herum drehen, um zu sehen was Jung und Alt so trieben, da kam schon einer der Blauröcke mit Kampfesgeschrei auf ihn zu gerannt, die Klinge bereit Gildarts ein wenig aufzuspießen. Doch dieser war so berauscht, dass er einfach anfing zu tanzen, weil ihm danach war und wich so dem Angriff mit einem eleganten Ausfallschritt aus. Der Marinist schaute äußerst verdutzt und versuchte ein zweites Mal, doch diesmal bemerkte ihn Gildarts in seinem Solo. Er griff nach dessen Handgelenken und führte diesen zu einem ungewollten Tanz auf. Durch die ausgeprägte Kraft, die in Gildarts innewohnte, gelang es ihm nicht sich zu befreien.
"Und Pirouette!"
Mit diesen Worten zog Gildarts kräftig an einem Arm, wodurch er in Kombination mit dem rutschigen Kopfsteinpflaster seine schnellen Kreise zog und sein Schwert dabei von sich hielt. Er war buchstäblich zu einem Rasiermesser scharfem Kreisel geworden, der gerade auf John zu drehte. Wenn das mal gut geht.
"Jetzt bin ich aber geschafft. Na sieh mal", gab er von sich und bückte sich unbewusste einem Schwertangriff hinweg.
"Ich habe eine 100 Berry Münze gefunden", sprach er diesmal, stand schlagartig wieder aufrecht und merkte gar nicht, dass er dem Marinisten hinter sich mit seinem Hinterkopf direkt eins auf die Nase gegeben hatte.
"Du kannst was erleben", rief dieser wutentbrannt und zielte direkt auf Gildarts Hauptschlagader.
Doch dieser hatte wohl mal wieder mehr Glück als Verstand. Mit seiner eisenbewehrten Hand griff er sich an genau die Stelle, die der Marinist angezielt hatte und der Angriff prallte am Handschuh ab.
"Was bin ich heute nur so verspannt. Später muss ich mir bei Luc unbedingt ein heißes Bad gönnen", sprach er mehr zu sich selbst, als jemand anderem, während ihm der Blaurock böse entgegen schaute.
Dieser wollte gerade wieder zum Schlag ansetzten, als sich Gildarts umdrehte und ihn böse ansah.
"Genug der Spielchen...", brachte er noch heraus, ehe ein gleisendes Licht ihm und dem Marinisten die Sicht nahm.
"Hehe, hab ich dich", kam von einer alten, aber dennoch hohen Stimme, die sich wieder entfernte.
Die Augen des Rothaarigen erholten sich doch wieder relativ schnell, weswegen er dem Marinsten ein paar Sekunden voraus war.
"Walfluke!"
Gildarts drehte sich einmal um 360 ° Grad und rammte ihm sein Bein in die Seite, woraufhin dieser unvorbereitet einige Meter davon flog.
Der Forscher war gut drauf, weswegen er die Überraschung eines zweier Marinisten ausnutzte.
"Krabbenschere!"
Er packte sich den Arm des einen, vollzog einen perfekten Überwurf und warf diesen auf seinen Kollegen, woraufhin diese im Trümmerhaufen der Bar landeten, von dem sie auch nicht mehr aufstanden.

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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Do Dez 10 2015, 19:47

John musterte mit seinen rot-schwarzen Augen die Umgebung. Überall um ihn herum lagen auf geschlitzte Leichen, von der Spitze seiner Klinge tropfte Blut. Die Marinesoldaten, Zivilisten, James, Luc, der alte Norton, selbst Gildarts alle lagen sie da, mit riesen Schnittwunden am ganzen Körper. Er grinste. Bzw es. Irgendetwas hatte von ihm Besitz ergriffen.

Jäh wurde er aus seinem Alptraum gerissen, als ein Marinesoldat ihn mit seiner Klinge am Rücken traf. John schrie mehr vor Wut als vor Schmerz auf, während der Marinesoldat zum stehen kam und verwirrt umherschaute. John war wütend und schlug dem Soldaten mit der flachen Hand fest auf den Kehlkopf. Der Getroffene schnappte kurz nach Luft und fiel dann bewusstlos um.

"Puls!"

John tastete mit seiner linken Hand seinen Rücken ab. Die Wunde war zum Glück nicht tief, vielleicht müsste sie nicht ein mal genäht werden. Sie blutete etwas. Der Getroffene sah wie Gildarts mehr mit seinen Gegnern spielte. statt sie zu bekämpfen. Da platzte ihm der Kragen.

"Jetzt erledige diese Nullen endlich Rothaariger und pass auf das du nicht noch weitere deiner Verbündeten gefährdest!"

Nach dieser Ansage schaute er, wie Norton und Luc zurecht kamen. Vier Gegner hatten sie schon besiegt, vier waren noch übrig von denen zwei dank Norton auf dem Boden lagen. Ein einmischen seiner seits war nicht notwendig, da die beiden die Situation unter Kontrolle hatten. Gildarts war inzwischen auch dabei seine letzten Widersacher auszuschalten, also lehnte sich der Schwertkämpfer zurück und beobachtete die drei ganz genau. Für den Notfall stand er mit seinem Schwert in einen Hand und Behandlunsgzeug in der anderen Hand bereit.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Fr Dez 11 2015, 13:28

Luc war erleichtert, als er sah wie Norton sich in die Vier Mannen schmiss, die ihre Waffen auf den junge Mann gerichtet hatten.
Einen kleinen Moment lang schien es ihm, nun wäre es vorbei. Umso erfreuter war er, dass er sich im Kampf auf seine Waffengefährten verlassen konnte.

Zwei Marinisten hatte Norton zu Boden geschickt und die anderen beiden waren gerade dabei ihre Waffen auf den ältren Gastronom zu richten.

"Verliert niemals euer Ziel aus den Augen!"
Rief er den beiden im Spott zu und rannte auf sie zu, einen Frontalangriff vortäuschend.

Verwundert wandten sie sich zu ihm und zogen die Säbel um zu parieren.
Wenige Momente, bevor sein Angriff sein Ziel finden würde, zog er seine Eisenstange nach unten, unterging somit die Blockade des Gegners und zog sie dann voller Wucht wieder hoch, um dem ersteren der beiden einen eisernen Kinnhaken zu verpassen.
"Chin-P!"

Und gerade als er sich zu dem letzten Blaurock umdrehen wollte, konnte er nur noch sehen, wie dieser im Inbegriff war abzuhauen.

"Verflucht seid ihr! Ich hole Verstär-"
Waren seine letzten Worte, bevor er von Lucs geschmissener Waffe zu Boden und in die Bewusstlosigkeit geschickt wurde.

"Hah, guter Wurf!"
Kam es von Norton, der scheinbar selbst mit seinen Gegnern fertig geworden war.
Jetzt schien nur noch Gildarts zu kämpfen... Auch wenn man es nicht wirklich als "Kämpfen" bezeichnen konnte, betrachtete man seinen Kampfstil.
Er schien eher mit seinen Gegnern zu spielen als sie ernsthaft zu bekämpfen.

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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Sa Dez 12 2015, 12:54

Norton war schon ein wenig beeindruckt von den dreien. Sie hatten Mut, dass musste man ihnen lassen. Und ganz so plump stellten sie sich dann doch nicht an. Luc hatte ein recht gutes Händchen für solche Trümmerwaffen. Und der Schwertkämpfer war sowohl mit als auch ohne Schwert zu gebrauchen.
Und Gildarts...trotz dessen, dass er betrunken war machte er eine äußerst gute Figur gegen die Marinisten. Man könnte fast schon meinen, er führe sie absichtlich vor aber dank des Alkohols in seinem Blut konnte man dies nicht richtig beurteilen.
Wenn Norton noch richtig rechnen konnte, waren noch drei Kämpfer übrig, die gerade auf den unaufmerksamen Rothaarigen zuliefen.
Doch so Gott wollte, hatte Norton schon eine Möglichkeit gefunden alle drei auf einen Streich ausknocken.
Er lud seine Schrotflinte und zielte auf einen kleinen Baukran, der für das Gebäude gegenüber gebraucht wurde, um die schweren Balken für den Dachstuhl nach oben zu befördern.
Norton zielte auf das Seil und ließ seine Waffe den regnerischen Abend mit einem lauten Knall erfüllen.
Kaum hatten die Kugeln schon das Seil gestreift, riss dieses und begrub die drei nebeneinander laufenden Marinisten unter einem Haufen von Balken.
"Hehehe, so alt und trüb sind meine Äuglein dann wohl doch nicht", grinste Norton und sah sich ein wenig um.
Sie hatten ohne große Probleme fast zwei Duzend Blauröcke auf Eis gelegt. Wenn Gildarts und der Schwertkämpfer nicht so angeschlagen wären, könnten sie es wohl gut mit 100 Mann auf einmal aufnehmen. Das war derzeitig so ein mittelgroßes Schiff der Marine, dass hier in den West Blues weit verbreitet war. Diese Tatsache gab ihm Hoffnung, dass seine womöglich letzte Unternehmung nicht vor Eintritt in die Grand Line zum Scheitern verurteilt war.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Sa Dez 12 2015, 13:20

Gildarts war bester Laune und bekam überhaupt nicht mit, wie John verletzt wurde. Er alberte weiter rum und merkte gar nicht, wie die letzten drei Marinisten es auf ihn abgesehen hatten. Zudem lenkte ihn John noch ab, in dem er ihn ansprach.
"Selbst Schuld wenn du ständig einpennst", lachte Gildarts, während gerade hinter ihm ein Haufen Balken die letzte Streitkraft der Marine platt machte.
Als er dies so beiläufig mitbekam, drehte er sich zu den bewusstlosen Marinisten herum, beugte sich herunter und verzog eine trollface ähnliche Grimasse.
"Harter Arbeitstag heute, nicht wahr", machte er den Witz und lachte schallend über den Platz.
So gesellte er sich langsam zu Luc und Norton, während er die Hände in die Hosentasche steckte.
Er gähnte kräftig und hatte schon ein paar kleine Müdigkeitstränchen in den Augen.
"Das hat Spaß gemacht, aber nun bin ich müde. Lasst uns zu Lyra gehen und erstmal kräftig ausschlafen", sprach er langsam schwächelnd und lehnte sich an Luc an.
Währenddessen sah er zu John, der sich offenbar selbst verarztete. Was meckert der Kerl eigentlich? Erst pennt er hier auf der Straße mitten im Kampf und nun kann er sich sogar selbst versorgen. Und so ein kleiner Kratzer am Rücken ist doch nichts, womit man gleich als hässlich abgestellt wird. Und bei dem Kleidungsstil des Schwertkämpfers sieht man sowieso kaum den Rücken. Also nur heiße Luft um nichts.
"Was ist mit dir, John? Kommst du mit?"

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Zuletzt von Gildarts Clive am Mi Apr 13 2016, 20:23 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Sa Dez 12 2015, 13:54

Während sich der Schwertkämpfer selbst behandelte, sah er wie die letzten drei Soldaten der Marine von mehreren Balken begraben wurden. Der Rothaarige sagte etwas zu ihm, doch John konnte wegen dem Krach der runterfallenden Balken nicht genau verstehen was es war.

"Guter Schuss, alter Mann", lachte er während er das Verbandzeugs in seiner Innentasche verstaute. Danach schob er sein Schwert in die Schwertscheide und blieb abseits der drei anderen stehen. So eine Leistung hatte er weder Norton noch diesem Luc zugetraut, doch als Team hatten sie gut agiert. Er gähnte wieder ein mal, während Gildarts seinen zwei Mitstreitern vorschlug zu einer gewissen Lyra zu gehen um sich erstmal auszuschlafen.

John wandte sich ab. Der Kampf war erledigt, Zeit getrennte Wege zu gehen dachte sich John. Er überlegte schon, wie er am schnellsten diese Insel verlassen könnte, als der Rothaarige ihn ansprach. Das Angebot von Gildarts mit ihnen zu dieser Lyra zu gehen überraschte ihn. Er überlegte nicht lang und ging auf das Angebot ein.

"Hey alter Mann, gibt es auf dieser Insel einen Schwerthändler", fragte John den ehemaligen Barbesitzer. John, der noch einige Berry übrig hatte könnte ein zweites Schwert gebrauchen, seit dem er sein letztes während eines Sturmes auf hoher See verloren hatte. Er gähnte schon wieder.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Sa Dez 12 2015, 17:54

Luc traute seinen Augen nicht schlecht, als Norton mit seiner Flinte ein mehr als nur spektakuläres Schauspiel vollbrachte, dass die letzten vier Marinisten zu Boden oder gar in die Dunkelheit schickte.
Er hätte nie im Leben gedacht, dass Norton so ein formidabler Kämpfer und Schütze war... Nicht mal in seinen Träumen!

"Jetzt verstehe ich langsam, wie du die Bar so lange hast ordentlich halten können, haha!"
Kam es an Lob aus ihm heraus an Norton gerichtet.

Wenn man sich die Umgebung mal so anschaute, kam die Straße in der sie sich befanden mehr einem Kriegsgebiet gleich als einem bewohnten Viertel einer Stadt - Überall lagen bewusstlose oder leblose Blauröcke, und Nortons Bar war auch nicht das einzige Gebäude, dass in Trümmer gelegt wurde.

Einen besseren Auftakt zur Piraterie kann man sich eigentlich nicht vorstellen.
Dachte der Rosahaarige ironisch.
Wenn sie sich auch so auf ihrem Weg nach Alabasta verhalten würden, wäre der Ärger schon vorprogrammiert.... Aber wer sagte auch, dass Ärger nicht auch Spaß bringen konnte?

"Ich denke ebenfalls dass es klug wäre, fürs erste abzutauchen und uns morgen zum Aufbruch bereit zu machen. Unser Anwesen verfügt auch über einen Geheimeingang, von daher sollte das auch kein Problem darstellen."
Das war das gute, wenn man ein ehemaliger Mafioso war - Man ließ sich immer alle Optionen offen.

"Was ist mit dir Norton, kommst du auch mit?"


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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Sa Dez 12 2015, 18:15

Norton musste überlegen, wie er die Situation nun handhaben würde.
Wenn er sich jetzt mit Luc und den anderen zu seinem Anwesen aufmachen würde, könnte er sich seine Kohle mit Gewissheit abschmieren. Die Marine hatte sein Gesicht gesehen und es war zu bezweifeln, dass die besiegten und bewusstlosen Marinisten auch keine Erinnerungen mehr an den Kampf haben würden - Ergo sein Haus wäre morgen früh stärker bewacht als der Arsch der First Lady dieses Drecksnestes.

"Gerne, aber heute Nacht muss ich was erledigen - Und da werde ich auch nicht drumherum kommen, einen von euch mitzuschleppen. Sofern da nun keine Einwände bestehen, bin ich dabei."
Der ältere Gastronom schaute um sich herum. Leblose Marinisten, seine zerstörte Bar, Blut auf der Straße und die scheiß Abenddämmerung, die ihnen nun auch noch die Sicht nehmen würde.
Wie war er bloß in diesen Scheiß hineingeraten?

Ausdruckslos musterte er seine Mitkämpfer. Sie alle machten einen soliden Eindruck - Mit etwas Training könnte man sie vielleicht zu Piraten machen, auch wenn Norton jetzt schon klar war, dass ihre bevorstehende Reise die ein oder andre Schwierigkeit beinhalten würde.

"Und das ein Krimineller wie du einen Geheimgang zu seinem Anwesen hat wundert mich jetzt auch nicht. Wer weiß wuzu ihr den schon gebraucht hat, paha."
Alte Angewohnheiten schienen Mafiosos ja niemals auszugehen.

Er wollte gerade den Mund öffnen um zu Fragen, von wo aus man den Geheimeingang denn betreten könnte, als John ihn fragte, ob es in der Stadt einen Händler für Schwerter gibt.

"In diesem Drecksloch gibt es viele Waffenhändler, aber sicherlich keinen der dir weiterhelfen könnte. Mal ganz davon abgesehen, dass es eine schlechte Idee wäre jetzt noch einkaufen zu gehen."
Der Bursche hatte wirklich mit nichts was zu tun. Sie würden morgen frisch auf der Fahndungsliste stehen und er will shoppen gehen... Irgendwo war es aber auch humorvoll.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mo Dez 14 2015, 10:54

Gildarts gähnte einmal kräftig, bis er sich dazu entschied Norton zu helfen. Mit John wollte er ihn nicht unbedingt zusammen weg gehen lassen und Luc hatte bestimmt noch einiges in seinem Anwesen zu tun.
Sie konnten jedenfalls nicht voneinander behaupten, sie wären irgendwelche Wahnsinnige, die ihre Chancen schlecht einschätzen. Auch wenn es jetzt unbedingt keine Glanzleistung war, knapp zwei Duzend Marinisten die Leviten lesen zu wollen. Aber was ihr Teamwork anging, waren sie schon auf einem guten Weg.
"Luc, du überrascht mich immer wieder", lachte Gildarts über die Tatsache, dass sein junger Freund tatsächlich einen Geheimgang hatte, der ihn sicher aus seinem Anwesen führte.
Sowas konnte er nur von Giedro gelernt haben. Gildarts würde wohl mit dem Kopf durch die Wand gehen, wenn alles schief laufen sollte.
"Keine Sorge, Norton. Ich werde dir helfen. Geht ihr beiden schon mal zu Lyra", bot er sich Norton an und fragte kurz darauf Luc und John über ihr weiteres Vorgehen.
Jetzt mussten sie sich erstmal ausruhen und für den morgigen Tag Kräfte tanken. Sicher war, dass sie ungesehen aus der Stadt verschwinden mussten und ihre Mitfahrgelegenheit nicht verpassen dürfen.
Gildarts wäre es zwar lieber gewesen mit etwas eigenem nach Trois zu fahren, doch passten auf sein Boot keine fünf Personen.

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Zuletzt von Gildarts Clive am Mi Apr 13 2016, 20:25 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mo Dez 14 2015, 20:45

John musste grinsen.

"Das wäre nicht meine erste schlechte Idee heute", antwortete er Norton und fing an zu lachen.

Er hatte keine Lust sich in einem Haus zu verstecken. Gerade als er Norton seine Hilfe anbieten wollte unterbrach ihn der Rothaarige und tat das selbige. John war genervt. Nicht nur das er sich kein zweites Schwert organisieren konnte, jetzt mischte sich auch noch Gildarts ein und verdammte ihn dazu mit Luc zu gehen und unterzutauchen. Nicht das er was gegen ihn hätte, er hatte nur einfach keine Lust darauf mit ihm zu gehen. Vielleicht kann er sich ja aus dem Geheimgang wegschleichen, den der Rosahaarige erwähnt hatte. Falls das nicht funktionieren würde, würde er morgen einfach mit seinem Einmaster abhauen.

"So Luc", wandte er sich an den Rosahaarigen , "wollen wir schon mal vorgehen?"
Er gähnte laut.

"Wer ist eigentlich diese Lyra? Gehört sie zu eurer Crew?"

Der Schwertkämpfer erkundigte sich nach dieser Lyra. Er wollte wissen mit wem er es zu tun bekam, bevor sie an ihrem Haus ankamen. Er beobachtete Luc aus dem Augenwinkel während er antwortete. Während er Luc zuhörte, beobachtete er aufmerksam die Gegend, ohne dabei aber den Blick von Luc abzulassen. Dabei versuchte er krampfhaft wach zu bleiben.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Di Dez 15 2015, 23:32

Wie das Schicksal es so wollte mussten die vier sich wohl doch zeitweise voneinander trennen, was die Sache zwar nicht zwangsläufig schwieriger, aber dafür nervenaufwendiger machte. Aber der Rosahaarige vertraute einfach mal darauf, dass Nortons Absichten es auch wert waren.

"Okay, dann machen wir es wohl am besten so, dass ich euch beiden in einer Stunde vor Zoeys Werkstatt abhole, da ist Marinepräsenz am unwahrscheinlichsten und es dauert keine fünf Minuten bis zu mir.
Ich gehe davon aus, dass du den Weg dahin finden wirst, Norton?"

Sprach Luc zu seinem neu hinzugewonnenen Weggefährten, die Frage am Ende mehr wie eine rhetorische Frage betont, beachte man dass Norton sich auf dieser Insel vermutlich besser auskannte als jeder andere.

Währen Norton und Gildarts sich schließlich aufbruchsbereit machten, hackte John bezüglich Lyra nach, und Luc konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Da war Lyra schon fünf Minuten lang im Gespräch und ihm fiel erst jetzt auf, dass John nicht mal wusste um wen es überhaupt geht. Tja, manchmal war Luc eben einfach nur vergesslich.

"Lyra ist meine Lebensgefährtin. Tut mir Leid, dass ich das nicht schon früher gesagt habe, haha."
Lächelte er den Schwertkämpfer an.

"Auf Trois im Schwarzen Hafen wirst du im übrigen wohl mehr Chancen auf ein gutes Schwert haben als hier. Die Leute in Las Camp machen sich nicht viel aus dem Schwertkampf, für sie zählt nur Geld und Prestige, auch wenn die Stadt nicht danach aussehen mag. Aber naja, wir machen uns besser auf den Weg."
Sagte er und übernahm die Führung, den Weg zum Kanal einschlagend.

"Ich kenne auf Trois vielleicht sogar jemanden, der dir da vielleicht weiterhelfen kann. Wenn es also mit der Zeit klappt, kann ich euch ja einander vorstellen."


Zuletzt von Luc Juvenis am Mi Dez 16 2015, 01:13 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mi Dez 16 2015, 00:35

John hörte Luc aufmerksam zu, während er ihm erzählte das Lyra seine Lebensgefährtin war. Während sie ins Gespräch kamen wurde er entspannter.

"Wie habt ihr zwei euch den kennengelernt, hakte der Schwertkämpfer nach und erwiderte das lächeln des Rosahaarigen. Gildarts und Norton hatten sie inzwischen aus den Augen verloren.

"Dann werde ich mich wohl noch etwas gedulden müssen, mein letztes Schwert habe ich auf offener See verloren. Ich war mal wieder eingeschlafen, als mich ein Sturm überraschte. Dabei ging meine zweite Klinge leider über Bord. Und da ich kein besonders guter Schwimmer bin, wäre ich bei dem Versuch es zu bergen wohl abgesoffen", erzählte er und fing an zu lachen, während er Luc weiter folgte. Dann wurde er wieder ernster.

"Ich muss zugeben, ohne ein zweites Schwert fühle ich mich so....unvollständig. Ja unvollständig trifft es am besten".

John unterdrückte ein gähnen. Ihm fielen immer wieder die Augen zu.

"Ich danke dir Luc. Du warst also schon häufiger auf Trois, vermute ich jetzt einfach mal. Und es scheint euer nächstes Ziel zu sein, richtig? Habt ihr den ein Schiff um dort hinzu kommen?"

John hatte noch einige Fragen. Dabei fiel ihm sein Einmaster ein, der noch im Hafen stand. Hoffentlich würde die Marine ihn nicht beschlagnahmen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Las Camp   Mi Dez 16 2015, 10:37

"Ich denke mal, dass wir die Sache in Sechzig Minuten gebacken kriegen. Aber wehe dir, wenn die alte Schabracke aus ihrer Werkstatt spaziert kommt und uns die Ohren abkaut, weil sie Nachtschicht machst, du wieder die Zeit vergisst und zu spät kommst! Den Schmerz werd ich dir fünffach zurückzahlen, glaub mir das nur haha!"
Norton wusste, dass Luc ihm diesen Kommentar nicht übel nehmen würde. Aber mit der alten Tante Zoey sollte man dennoch nicht spaßen - Sie war eine einsame, geltungsbedürftige Frau ohne genug Empathie um zu merken, wann sie jemandem auf den Keks ging und wann nicht.

"Gut, dann marschieren wir auch mal los, Rothaar. Halt dich einfach hinter mir und fang nicht an mit irgendeinem wildfremden Passanten zu tanzen. Sonst darfst du die Nacht mit Zoey verbingen... Und glaub mir, das willst du nicht!"

Während Luc und John sich also zu Lucs Anwesen aufmachten schlugen Norton und Gildarts den Weg entegengesetzten Weg zum Haus des Gastronomen ein. Wenige Momente später konnten sie einander auch schon nicht mehr sehen.

"Es ist auch nicht weit... Ich will eigentlich nir den ein oder anderen Wertgegenstand mitnehmen... Und meine Kohle."
Sprach er zu seinem Gefährten, als sie in eine Gasse einbogen.

Er hoffte einfach nur, dass der restliche Abend reibungslos verlaufen würde.
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Straßen von Las Camp
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