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In einem One Piece vor unserer Zeit...
 
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 Club "Alando"

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BeitragThema: Club "Alando"   Do März 30 2017, 22:24

Das Alando ist der vermutlich teuerste, dafür aber auch am besten ausgestattetste Club der Mirrorballinsel. Das Etablissement erstreckt sich über vier ganze Etagen, darunter einer Konzerthalle im Erdgeschoss, einer riesigen Tanzfläche im ersten Geschoss, mehreren kleinen Bar-Bereichen und Lounges im dritten Geschoss sowie einem riesigen Panorama-Dach, welches das vierte Geschoss darstellt und - bis auf den Raucherbereichen - komplett wind- und wetterfest ist.

In der Regel treffen sich hier lediglich Hardcore-Fans für Konzerte, mittelständige Urlauber für Ü30-Partys und ansonsten ein riesiger Haufen junger Diskoposer und Diskoschlampen, alle darauf hinaus die jeweils andere Besuchergruppe im in der Nähe liegenden Billighotel mit mäßigen Hüftbewegungen flachzulegen.

Bis auf in der Konzerthalle ist das Sicherheitspersonal so gut wie gar nicht präsent, sodass viele Menschen versuchen, ihr Konsumverhalten kostenlos auszuleben. Um dem entgegenzuwirken - und um die hohen Preise eher zweitrangig wirken zu lassen - werden am Eingang sogenannte Konsumkarten ausgegeben, auf denen der Konsum mit X-en pro konsumierten 1.000 Berry vermerkt wird. Wer dann beim Verlassen nicht bezahlen kann, der wird von den Sicherheitskräften in den Keller gebracht und dort grün und blau verprügelt - mit der Bitte, das nächste mal doch gerne wieder vorbeizukommen.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Fr März 31 2017, 13:26

Aden, Flechette, Leycest cf Partymeile

Leycest war sichtlich unzufrieden über den mangelnden Effekt des Alkoholes in seinem Magen, weswegen er seinen Mitstreitern nur seine halbe Aufmerksamkeit widmete, während er auf der Suche nach etwas zum Nachspülen war. Vermutlich verhinderte sein Frühstück einen schnellen Effekt der Alkoholisierung, was wohl bedeutete, dass er den Inhalt seines Magens mal ein wenig aufsprudeln musste. Sekt oder ein wenig Mineralwasser würden da vermutlich schon Wunder wirken, aber auf der trotz der vergangenen Anschläge unheimlich vollen Partymeile konnte er auf die schnelle nichts dergleichen Erkennen. Weit und breit gab es nur Buden mit Hochprozentigem. Selbstverständlich könnte er jetzt auch einfach Flasche um Flasche kippen, in der Hoffnung der Effekt würde einfach innerhalb der nächsten fünf Minuten eintreten, aber dafür war ihm sein Geld dann doch ein wenig zu schade.

"Ein Schiffchen zu klauen sollte kein Problem sein, damit habe ich bereits Erfahrung." merkte der junge Arzt dann doch noch zum Gesprächsthema an und schaute zu seinen beiden Begleitern. Adens Vorschlag hatte was, insbesondere der Part, in dem sie den Alkohol klauen würden. Auf einer Insel wie dieser gab es sicherlich Unmengen an Hochprozentigem in der Marinebasis, sei es nun zum geschäftlichen Konsum oder als beschlagnahmte Waren, die man den Touristen abgenommen hatte. "Wenn ihr also die nächsten Tage nichts vorhabt" gluckste er dann noch ergänzend, während seine Mundwinkel sich zu einem kleinen Grinsen formten. "... können wir den Idioten heute Nacht ja mal zeigen wo der Haken hängt."

Ihre geistige Suffizienz wurde dann allerdings urplötzlich unterbrochen, als Aden seine Vodkaflasche am Boden zerschellen ließ und die Dreiergruppe im Affekt mit in eines der hiesigen Gebäude zerrte, das die Partymeile an ihrem Brennpunkt zierte. Wenige Sekunden, nachdem sie das Gebäude betreten hatten, stieg dem jungen Anthropologen schon der Geruch billigen Frauenparfums in die Nase. Er wollte schon vor Ekel das Gesicht verzerren, riss sich allerdings zusammen, als ein grobschlächtiger Mann des Sicherheitspersonals auf sie zukam und ihnen drei Karten in die Hände drückte, wenn auch mit abwertenden und zu Teilen angeekelten Blicken. Leycest bekam kurz das Bedürfnis den Blick des Mannes zu kommentieren, beherrschte sich allerdings und begab sich zusammen mit Flechette und Aden in den ersten Stock, der scheinbar als riesige Tanzfläche fungierte.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Sa Apr 01 2017, 18:19

Flechette schubste sich durch die Menge der Tanzenden, auf der Suche nach einer Art von Bar.
Abgesehen vom DJ konnte er jedoch nur wackelnde und zappelnde Körper erkennen.
Einer der Geschubsten schubste zurück, wofür Flechette ihm sogleich eine verpasste. Eingequetscht zwischen den ganzen Leibern kippte er zwar nicht gleich um, rammte dafür aber einige andere Gäste, als er den Stand verlor.
An dem Blut, das dabei aus seiner Nase sprudelte, schien sich keiner zu stören.
Enttäuscht rempelte sich der Ingenieur durch die Menge, wobei er immer wieder den Arzt und den Suffkopf verlor.
Ein paar Ellbogen später fand er sie jedoch rasch wieder und so erreichten sie die Treppe nach oben, auf der ihnen einige Betrunkene entgegen getorkelt kamen, die neben Aden recht nüchtern aussahen.
Hier oben gab es nicht nur einen Überfluss an Bars, es war auch bei weitem nicht so voll wie auf der Tanzfläche.
Dafür wurde überall um das Trio herum geflirtet und getrunken ohne Ende.
"Ich denke mal, dass wir uns hier erst mal voll laufen lassen können, bis die Sonne untergeht", erklärte er seine Überlegungen. "Hier drin würde ich niemanden wiederfinden."
Noch ehe er ausgesprochen hatte, hatten sich seine beiden Begleiter auf die nächste Bar gestürzt und Flechette folgte ihnen mit tadelndem Augenaufschlag.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Mo Apr 03 2017, 17:40

Aden besaß die wunderbare Gabe sich ohne Probleme an der Masse von Gästen vorbeizudrücken ohne angerempelt zu werden, hauptsächlich weil er so betrunken war das er durch sein natürliches schwanken den Ellbögen ausweichen konnte. Dazu kam noch das er ja nun schon ein paar Tage hier war und das treiben ganz gut kannte. So wie das seine, nur noch begrenzt vorhandene, Auffassungsgabe zuließ, sah er dass zumindest einer seiner Kollegen nicht so viel Glück hatte. Dem Plan den er vorgeschlagen hatte, musste er ja keine weitere Zustimmung geben, weshalb er nur auf den marinisten, dessen Name er schon wieder vergessen hatte, reagierte:“Dann sauf dich tot die Sonne hier geht nie unter.“

Aden schwang sich auf jeden Fall über den Barhocker und bestellte Irgendwas. Einen Kamikazekiller kam Ende und der ältere Herr schien etwas glücklicher als zuvor als er das hochprozentige Getränk vernichtete. Er sah beim ersten Cocktail nicht viel rüber zu den anderen sondern trank nur. Als er halb durch das Korn basierende Getränk war sah er doch zu den anderen und fragte kurz. „Wie wollen wirs machen?“ Ein Glück saß er sich nicht selbst gegenüber sonst hätte er wohl etwas anderes verstanden. Egal, der Papagei krächzte durch den Partylärm:“Kräääh – Willst dus mit mir machen?“ Er hatte zumindest den falschen Wortlaut vermittelt bekommen. Als ein paar Leute drum herum rüber schauten fügte der Papagei an:“Krräääh – Halt die Fresse!“
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Di Apr 04 2017, 20:36

Leycest schlug müde die Augen auf, als er wieder halbwegs zu Verstand kam. Er wusste, dass er sich erst vor wenigen Minuten an die Bar begeben hatte, doch es kam ihm wie eine halbe Ewigkeit vor. Nachdem der Trupp bestehend aus gesuchtem Pirat, Deserteur und schlicht sturzbesoffenen Herren mit krächzendem Papagei es unter eher weniger angenehmen Umständen in den zweiten Stock des Etablissements geschafft hatten, hatte der Anthropologe sich eine volle Flasche Sekt zum spülen gesucht und sie in der besten Absicht, den zuvor konsumierten Whiskey endlich wirken zu lassen, in zwei knappen Zügen leer getrunken. Doch nun kam bis auf der ein oder andere vereinzelte Rülpser nichts mehr aus seinem Mund, das auch nur halbwegs nach einem Menschen klang. Es überraschte ihn allerdings selbst, dass sein Verstand abseits seiner motorischen Fähigkeiten noch halbwegs funktionierte... Immerhin schaffte er es noch, seinen Blick auf ein im Regal stehendes Fläschchen Edel-Cognac zu konzentrieren.

Es vergingen einige fehlerhafte Versuche den vermutlich zu schlecht bezahlten Bar-Menschen auf sich aufmerksam zu machen, sodass dem jungen Arzt nichts anderes übrig blieb, als den bereits in seinem Magen befindenden Alkohol zu entleeren. Da er allerdings kein allzu großes Arschloch sein wollte, packte er all seine Kraft zusammen und hiefte sich vom bequemen und mittlerweile warm gesessenen Barhocker. Unweit von ihm konnte er verschwommen Aden ausmachen, aber auch ihn konnte er nicht effizient auf sich aufmerksam machen - Sei es nun durch seine eigene Trunkenheit oder durch die des anderen Suffkoppes. "Entschldscht misch..." murmelte er noch zu einer schier wildfremden Person, die ihm zwar einen angewiderten Blick zuwarf, zu seinem Glück jedoch weiblich und dementsprechend angezogen war.

Leycest überlegte kurz, ob er ihr Verständnis einholen sollte, entschied sich aber kurzerhand - primär wegen des Drucks auf seinem Magen - dagegen, griff nach ihrer Handtasche und entleerte prompt seinen Mageninhalt in dieser, ehe er an den Mantel ihres männlichen Begleiters griff und sich die Mundwinkel abwischte. Er hätte fast meinen können verärgerte Stimmen auszumachen, wurde dabei aber kurzerhand von einer Berry-Münze auf dem Boden abgelenkt, weshalb er sich eher schlecht als recht bückte, um diese aufzuheben. Beiläufig hörte er dabei das Knacken eines Nasenbeines, und als er wieder aufrecht stand und sich die Münze in die Hosentasche steckte, sah er auch wen es getroffen hatte. Der Herr, dessen Mantel er soeben ruiniert hatte, schien wohl zu einem Schlag auf ihn ausgeholt zu haben, traf dabei aber durch seine unvorhersehbare Bewegung das Gesicht der jungen Dame, welche sogleich weinend mit blutender und vermutlich ruinierter Nase davonrannte. Da seine motorischen Fähigkeiten durch den Mangel an Alkohol in seinem Magen wieder langsam zurückkehrten, trat er dem Mann kurzerhand in die Kniekehle und rammte ihm sein rechtes Knie ins Gesicht, als dieser zu Boden fiel. "So behandelt man doch keine Frau, tse" brummte er noch monoton und begab sich anschließend wieder an die Bar, wo er nun auch Flechette ausmachen konnte.

Mit neu gefundenem Elan setzte Leycest sich also auf den freien Barhocker zwischen dem ehemaligen Marinisten und Aden, schnippte den Barkeeper zu sich und zeigte mit monotonem Gesichtsausdruck stumm auf die Flasche Cognac, einen Whiskey und drei Bierhumpen, die sich alle im Regal hinter dem Tresen befanden. Der Bar-Mensch schaute ihn kurz perplex an, zuckte dann allerdings mit der Schulter und tat wie ihm Geheiß. Es vergingen einige Momente, dann standen alle Komponenten vor dem Piraten, welcher sich sogleich dran machte die drei Humpen zu füllen und zu mischen. Seine Karte wurde derweil fast gänzlich durchgekreuzt, aber das interessierte ihn nicht sonderlich. Wenn hier irgendjemand dachte, dass er wirklich für den Alkohol bezahlen würde, dann war er auf der komplett falschen Fährte. "Auf eine erfolgreiche Nacht, ihr Schlawiner!"
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Di Apr 04 2017, 22:29

Es gab eigentlich keinen Unterschied zwischen Marinisten, Piraten und Zivilisten in diesem Schuppen.
Sie alle kamen nüchtern und wohlhabend rein und gingen betrunken und arm wieder raus.
Flechette wunderte sich über diese plötzliche Anwandlung von Philosophie, die sich seines Geistes bemächtigte und kippte eine Mischung aus Whiskey und Bier in sich hinein, um sie wieder hinfort zu spülen.
Der Wodka hatte ihm gar nicht geschmeckt, weshalb er davon keinen weiteren bestellte.
Eine hübsche junge Dame sprach ihn von der Seite an und wollte ihn in ihr Hotelzimmer mitnehmen, doch ehe Flechette antworten konnte, rebellierte sein Magen und spülte den so eben runter gespülten Inhalt wieder hoch.
Die Frau, welche nicht mehr ausweichen konnte, war von oben bis unten eingesaut und verharrte einige Sekunden in Schockstarre, ehe sie das Weite suchte.
Ich hätte nie gedacht, dass Kotzen mich mal vor einer Geschlechtskrankheit schützen würde, dachte er benommen, während er das Glas wieder anzusetzen gedachte.
Doch er bemerkte, dass sein Kinn auch nicht verschont geblieben war und wischte es an einer Serviette, die auf einem Stapel in Reichweite seines Armes lag, sauber, ehe er das Glas leerte.
Der Barkeeper nahm ihm das Glas wieder weg.
"Du hattest genug, Marinist", erklärte er verärgert darüber, dass Flechette ihm gerade anscheinende Kundschaft vertrieben hatte.
"Meeeaarr odda isch schlag Growall!", erwiderte Flechette und erntete nur einen verständnislosen Blick, den er wiederum mit einem kräftigen Rülpser erwiderte.
Ehe Flechette einen neuen Anlauf nehmen konnte, um seinem Anliegen Ausdruck zu verleihen, setzte sich der junge Leycest neben ihn, die Kotze auf dem Hocker ignorierend, und bestellte wortlos seinen nächsten Absturz.
"Ich nehme was er hat", grölte Flechette in einer Klarheit, die ihn erschreckte.
"Ich denke, ihr beide hattet genug", entgegnete der Barkeeper mit Blick auf den nicht mehr eleganten Arzt, der so viel Cognac und Whiskey mit seiner Hampelei verschüttete, wie manche Leute sich nicht mal leisten konnten, und griff zur Teleschnecke. "Wir haben hier einen Code #314."
Mit Blick auf Aden, der zwar friedlich, aber mit einem dafür umso rüpelhafteren Vogel auf der Schulter seine Genussmittel in sich hinein kippte, wollte er etwas hinzufügen, doch Flechette griff zu der Schale mit den Erdnüssen und warf sie nach dem Barkeeper, sodass dem die Teleschnecke abhanden kam.
"Schlägerei!", rief Flechette aus und packte den verdutzten Mann auf der anderen Seite des Tresens, um dessen Kopf auf das massive Holz zu knallen. Einen fetten Blutspritzer hinterlassend fiel der Barkeeper um wie ein nasser Sack und um die drei brach das Chaos aus, welches Flechette zu nutzen gedachte, um einer Verhaftung zu entgehen.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Mi Apr 05 2017, 17:21

Aden blendete bester Dinge alles aus was um ihn herum passierte. Das was Lecyest trieb bekam er nur so am Rande mit und das was Flechette trieb auch. Dass beide kotzten notierte er sich. Der Papagei nahm seine Notiz und formte sie in Worte:“Krrräh – Leichtgewichter!“, schrie er provozierend die anderen beiden an und leerte die 2 Hälfte seines Kamikazekillers. Der Marinist, dessen Name ihm immer noch nicht wieder eingefallen war, machte sich bei Aden nicht wirklich beliebt. Einerseits hatte er einen Drink, war davon Hacke wie Knülle und kotze das dann auch noch direkt raus. Er sah für diesen Mann keine Zukunft auf der Insel. Leycest hingegen stellte sich ordentlicher an und konnte sogar noch ausweichen. Der hatte, potential.

Was noch erschwerend dazu kam war das der Marinist sich schon wieder Prügeln wollte. Zumindest war das die einzige Attitüde die er von dem Deserteur vernahm. Seine Aufmerksam glatt aber dem Barkeeper den er mit einem „Wow.“, lobte. Warum lobte? Nun Aden war erstaunt dass der Barkeeper mindestens 314 verschiedene Notfallcodes kannte und jeder Ziffer einen entsprechenden Code zuordnen konnte. Das war ein Tier, eine richtige Maschine, weswegen er um der Allgemein Konfusion noch etwas hinzuzufügen, den Barkeepr anstarrte und positiv bewertend seinen Daumen hob. Danach legte er ganz langsam die Hand wieder ab, nahm sein leeres Glas und warf es mit aller Kraft auf den nur wenige Meter von ihm entfernten, und noch mit dem grölenden Marinisten beschäftigten, Barkeeper. Der wurde von Adens harter Kampfansage aber schon so aus dem Konzept und vor allem gegen die Barkannte geworfen das er zusammensackte, sich den Kopf auf der Platte aufschlug und zu Boden ging. „Noch…..“, ein Rülpser unterbrach Aden der sich eher wie ein erneuter Kotzversuch anhörte, „...einen. Noch einen.“, sagte er zu dem Barkeeper, der mindestens bewusstlos und vielleicht sogar Lebensunfähig war. Aden sollte bei den ganzen Verletzungen um ihn rum wohl aufspringen und lebensbejahende Maßnahmen durchführen, aber leider war er außerhalb seines Dienstes. Die letzten paar Monate und Jahre.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Do Apr 06 2017, 20:55

Seine Stirn legte sich in Falten, als der bisher doch recht kulante Barkeeper urplötzlich versuchte den Spielverderber zu spielen und die Sicherheitskräfte herbeizurufen. Dem Arzt fehlte es nicht an Selbstreflexion, dazu war seine eigene Mutter zu empathisch und streng gewesen, allerdings kam er nicht darum herum die Reaktion als ein wenig überspitzt zu empfinden. Sein Alkoholpegel befand sich nach seiner durchaus höflichen Einlage gegenüber der restlichen Kundschaft auf einem soliden Level, sodass der Barkeeper vermutlich einfach nur dachte, dass das Dreierpack schlicht zu arm war um sich den konsumierten Alkohol überhaupt zu leisten. Leycest wünschte er wäre nie auf diesen Gedanken gekommen, aber just als seine Augen den abwertenden Blick des Angestellten wahrnahmen, schaltete sein Feiermodus automatisch auf seinen regulären Gemütszustand um. Etwas, was er als persönlichen Affront wahrnahm.

Der junge Arzt wollte gerade monoton zu seinem Schwert greifen und den nüchternen Mann in Hemd und schwarzer Hose bedrohen, als Flechette ihm jedoch einen Schritt voraus ging und den Barkeeper - vermutlich mit ungewollter Hilfe Adens - brutal außer Gefecht setzte. Unter normalen Umständen hätte er jetzt vermutlich mit monotonem Blick gegrinst und dabei sich nähernde Kundschaft verängstigt, aber der Aufschrei zur Schlägerei kam ihm dann doch ein wenig zu prompt.... Zumal sich seine Hose ohnehin in diesem Moment mit irgendeiner Flüssigkeit aufsaugte, die sich auf seinem Barhocker angesammelt haben musste. Mit einer eleganten Bewegung, in welcher er aufgrund des Alkoholes fast sein Gleichgewicht verlor, hiefte er sich vom Hocker und schwang sich über den Thresen, nur um mit dem Rücken am Regal anzudetschen und eine Flasche Wein zu Fall zu bringen, welche Momente später schließlich auch am Boden zerschepperte. "Okay, heute jibt's keinen Wein mehr ihr Flaschen..." brummte er lediglich und unterdrückte das Verlangen, wegen seines eigenen Witzes zu lachen, da er ja unbewusst auf die am Boden zerschellte Flasche referiert hatte.

"Junge Junge, für 'nen ehemaligen Blauröck *hicks* biste ganz schön brutal..." Seine Augen wanderten zu Flechette, als er sein eigenes Outfit durch das des Barkeepers tauschte und diesen schließlich nackt über den Thresen warf, nachdem er seinen Körper kurz nach lebensbedrohlichen Verletzungen abgesucht hatte. Am Ende des Raumes hatte sich bereits die angeforderte Sicherheit eingefunden, welche nun mit perplexen Blicken nach der angekündigten Schlägerei suchte. "Lass misch das machn... Wir wollen hier saufn, nicht noch mehr *hicks* Leute kaputt haun'" Seine Augen fixierten die des Deserteurs, ehe er mit stummen Signalen auf sich aufmerksam machte und auf die beiden leblosen Körper zeigte, die sich vor der Bar befanden. "Des sind die beiden... Hab' se umgehauen."
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Do Apr 06 2017, 22:43

Den Security Männern war deutlich anzusehen, dass die Lage hier definitiv keinem Code #314 entsprach.
Zwar juckte es Flechette nicht, welchen Code sie für eine Massenschlägerei verwendeten, doch machte es ihm Sorgen, dass er im betrunkenen Zustand nicht zielen konnte. Die beiden Revolver schwankten vor seinem Blickfeld so heftig hin und her wie sich die Welt für ihn drehte.
Er hatte definitiv drei Drinks zu viel gehabt, vielleicht auch vier.
Zwar hatte ihm das Erbrechen eine gewisse Linderung verschafft, doch war noch genug Alk im Blut, um seine Sinne zu benebeln. Von der Seite kamen auch schon einige Seemänner, die sich gegenseitig an den Gurgeln hatten und in ihrer Rangelei das mit Garantie teure Mobiliar der Bar in Splitter zerlegten.
Flechette gab einem, der auf ihm zu gewankt kam, einen Tritt in den Bauch, woraufhin dieser wieder zurück in seine Prügelei wankte, wo er jedoch zwischen Leibern und Gliedmaßen unterging.
Aufgrund seiner Gleichgewichtsstörung hatte ihn dieser Tritt allerdings genug aus der Balance gebracht, um gegen den Tresen zu latschen. Ohne nachzudenken, ließ er sich einfach rüber fallen.
Eine dumme Idee, denn von der rasanten Drehung musste er sich erneut übergeben.
Nun fast schon wieder dabei, halbwegs klar zu werden, stellte er zufrieden fest, dass er die Schuhe des Arztes gerade so verfehlt hatte.
Wo ist der Barfuzzi hin? Der ist doch hinter den Tresen gefallen?, dachte der ungenierte Ingenieur verwirrt, ehe er sich wieder aufrappelte.
Als er dieses Mal die Revolver hob, konnte er das heftige Schwanken deutlich besser unter Kontrolle bekommen.
Vielleicht würde er im Laufe der Schlägerei ja noch den einen oder anderen Schuss abfeuern, wenn es gut lief.
Ein Schuh verfehlte seinen Kopf knapp und der Luftzug fegte ihm eine schwarze Strähne in die Stirn, während Flechette sich den Mund am Handrücken abwischte.
Der Gedanke, aus einem der Hochprozentigen einen Molotov zu basteln, kam ihm flüchtig. Doch in seiner Trunkenheit hätte er damit eher sich selbst als seine Widersacher abgefackelt.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Fr Apr 07 2017, 22:14

Was da alles um Aden passierte wusste er nicht genau. Er ignorierte es. Solang niemand ihn anfasste, fasste ihn auch niemand an und damit hatte sich die Sache ja getan. Was ihn am meisten kümmerte war das sein Korn alle war. Ein Glück hatte sich, während er mal den Boden des Glases erkundete, ein neuer Barkeeper ans Werk gemacht. Das dieser Leycest war, wusste er nicht, bemerkte es auch nicht. Er hob einfach die Hände und sagte:“Noch------ ein.“ Jedoch erkannte Aden nach einiger Zeit das dieser Marinist neben ihm schon wieder mit den Waffen rumfuchtelte. Der war schießwütig. Vielleicht hatte er ja was zu kompensieren weil er mit was anderem nicht ganz so treffsicher war. Auf jedem Fall störte Aden die Sitatuion mit den machen. Die eine Seite in ihm schrie nach Noninterventionismus und den typen einfach machen lassen und die andere schrie danach ihn außer Gefecht zusetzten damit er hier in Ruhe weitersaufen konnte.

Er entschied sich für den Mittelweg und entlud sich in einem Beindruckenden Kotzstrahl auf Flechette. So hatte er beide Ziele erreicht und sogar noch mal Platz gemacht für neuen Alkohol. Aber jetzt hatte er wieder dieses ekelhafte Gefühl von Kotze im Mund. Naja war ja auch egal, bald schon sollte ja schon sein neuer Drink kommen und Aden fokussierte sich wieder ganz darauf das Gleichgewicht zu halten und nicht vom Barhocker zu fallen.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Mo Apr 10 2017, 21:52

Da die Kundschaft scheinbar die anderen Bars über die des vermutlich ungelernten, dafür aber unheimlich attraktiven Arztes vorzogen und seine zwei Kameraden vermutlich auch nicht den besten Eindruck machten, lehnte Leycest sich ein wenig gelangweilt an die Bar und mischte einige Drinks zusammen. Aufgrund seines Alkoholpegels kamen bei seinem amateurhaften Herumgefuchtle allerdings nur ein paar mäßig gefüllte Gläser heraus, sodass der alkoholisierte Anthropologe es schlicht mit einem Seufzer aufgab und die Gläser zum Boden warf, welche sogleich lautstark in tausende Einzelteile zersplitterten. "Ach leck mich doch." fluchte er monoton und warf dabei wieder die Beine über die Bar, nur um im Anschluss athletisch Adens Kotzstrahl ausweichen zu dürfen, der in einem verpixelten hohen Bogen auf Flechette zuflog, welcher allerdings ebenfalls im letzten Moment ausweichen konnte, sodass der Strahl seine volle Wirkung auf einem der vermutlich reicheren Diskoposer entfalten konnte. Dieser fluchte lediglich kurz auf, ehe er - ebenfalls kotzend - zu Boden ging und krampfhaft versuchte sich das Oberteil auszuziehen, das nun mit halb verdauter Flüssigkeit durchtränkt war.

Die umherstehende Menschenmasse jedoch kicherte und lachte lediglich lautstark über den am Boden liegenden jungen Mann, sodass die angerückte Security den Überblick verlor und sich im Anschluss wieder von dannen machte. Verständlich, immerhin war Kotze hier wohl an der Tagesordnung. Leycest, der das Spektakel mit einem für ihn ungewohntem Grinsen verfolgt hatte, während er den Ellbogen auf der Barplatte abgelegt hatte, griff als das Spektakel mehr oder minder vorbei war zu einer sich in der Nähe befindenden Flasche Hochprozentigem und führte sie in alter Manier an seinen Mund. Er hatte kein sonderlich großes Bedürfnis sich mit dem am Boden liegenden Mann zu konsolidieren, noch wollte er seine beiden Kameraden mit redundanter sozialer Interaktion nötigen, sodass er sich damit abfand schlicht die Ohren zu spitzen in der Hoffnung, irgendetwas über das Tagesgeschehen zu erfahren. Einige Minuten verstrichen, ehe er sogar etwas halbwegs Interessantes herausfiltern konnte.

"Hätte nicht gedacht, dass man in dem Chaos noch so einen Fund machen könnte. Meinst du das ernst?" Eine weibliche Stimme legte sich in sein Ohr, vermutlich noch mehr oder minder nüchtern. Sie gehörte zu einer Dame, die einige Meter vom jungen Arzt entfernt stand und dem Augenschein nach - oder zumindest der objektiven Beurteilungsgabe eines Betrunkenen Akademikers zufolge - ein wenig unter 20 sein musste. Sie war damit beschäftigt, eine ihrer goldblonden Haarsträhnen hinter ihr rechtes Ohr zu streichen, während sie sich lächelnd und irgendwo auch schüchtern mit einem großen, gut gebauten Mann Mitte zwanzig unterhielt, der scheinbar schon etwas mehr intus hatte als sie. "Aber sicher" reagierte dieser prompt und scherzhaft empört. "Ich hab sie doch gefunden! Lag direkt unter den Trümmern der Diskothek. Sollte dort vermutlich gehandelt werden." Leycest, der versuchte den beiden möglichst unauffällig zuzuhören, rutschte ein wenig näher an die beiden und lehnte sich an einen der zahlreichen Säulen, die die nächsthöhere Ebene hielten. "Und... Hast du sie gegessen?" Gegessen? Hat er etwa Süßigkeiten gefunden? "Natürlich nicht, ich brauch keine Superkräfte. Hab sie sofort an den Captain gegeben. Keine Ahnung, was aus ihr geworden ist" Der junge Arzt riss die Augen auf, nur um sie im nächsten Moment wieder zu schließen. Zwar drehte sich die Welt so ein wenig um ihn herum, aber so konnte er immerhin mehr verstehen. "Wow, wie cool. Ich weiß nicht, ob ich nicht vielleicht doch reingebissen hätte. Ich meine, wenn so eine Frucht denn schon vor einem liegt." Der Mann lachte. "Ja, das war schon irgendwie einladend, wie sie da in der Schatulle lag, als würde man sie dir auf einem Silbertablett servieren. Aber so bin ich nunmal."

Sein Magen drehte sich bei dieser selbstgefälligen, arroganten Aussage der Magen um. Am liebsten hätte er erneut gekotzt, doch das hätte vermutlich keinen guten Eindruckt gemacht... Wenn er schon als Angestellter verkleidet war. Leycest musste aber zugeben, dass das Thema der Konversation ihn ziemlich im Bann hatte. Er hatte schon von solchen Früchten gehört und auch schon Menschen behandelt, die eine solche gefuttert haben, allerdings hat er nie eine zu Gesicht bekommen. Wenn seine Intuition ihn also nicht täuschte und der Mann tatsächlich Marinist war, dann könnte man bestimmt den ein oder anderen Umweg machen, wenn sie ohnehin schon vor hatten zum Hafen zu gehen und ein Schiff zu kapern. "Weißt du was?" Er schreckte kurz auf als er bemerkte, dass er sich von seinen Gedanken hat ablenken lassen. In seiner peripheren Sicht sah er dann schließlich, wie er mutmaßliche Marinist sich zu der Dame herunterbeugte und ihr ins Ohr flüsterte... Nur, dass er nicht flüsterte, sondern genau so laut sprach wie vorher. "Wenn du willst, kann ich dir ja heute Nacht meine bisherigen Superkräfte zeigen" Okay, das gab ihm den Rest. In einer fast schon artistischen Bewegung stieß Leycest sich voller Entsetzen von der Säule ab, legte die Hand krampfhaft an seinen Magen und kotzte mit fast schon sprudelnden Elan auf den Boden. Die beiden, denen er bisher unauffällig zugehört hatte, drehten sich mit einer Mischung aus Überraschung und Ekel zu ihm.

Leycest setzte kurz zum sprechen an, verzog aber beim Anblick der beiden Turteltäubchen prompt wieder das Gesicht und setzte zu einer zweiten Runde an, ehe nichts mehr als Galle aus seinem Magen kam. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er noch kurz auf den Boden, ehe er sich die Mundwinkel an seinem Hemd abwischte und schließlich sein Katana zog und auf den vermutlichen Marinisten richtete. "Okay, das reicht!" Sein Tonfall war bemerkenswert gehässig, aber das interessierte ihn nicht. "Sag mir wo die Schatulle hingebracht wurde, oder ich zerhacke dich und dein Flittchen zu Gulasch!" Der Mann, sichtlich erschüttert und verängstigt, hob sofort die Hände, schaute anschließend zu der Blondinen und schon sie schließlich wie einen Fleischschild vor sich. "K-Keine Ahnung! Im Büro des Oberleutnants vermutlich! Im dritten Stock der Basis!" Leycest musste sich ein Grinsen unterdrücken, als er den nassen Fleck im Schritt des Marinisten ausmachen konnte. Mit einer enspannteren Geste als vorher steckte er das Katana schließlich wieder in die Saia und begab sich zu Flechette, welcher immer noch bei Aden stand. "Wir treffen uns in einer Stunden am Hafen. Ich mach eben einen kleinen Abstecher und versuche dann rechtzeitig da zu sein."

Leycest gt Hafen
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Di Apr 11 2017, 00:07

Mit mehr oder weniger klarem Blick verfolgte der Ingenieur das Geschehen, wurde jedoch nicht draus schlau.
Also bückte er sich und griff unter die Bar, woraufhin irgendetwas nasses über ihn hinweg flog und hinter ihm einen der anderen Gäste traf.
Den Tumult ignorierend, suchte er den Whiskey heraus und entkorkte ihn.
An Einschenken war gerade nicht zu denken, also kippte er das Zeug völlig ungeniert den Rachen herunter.
Als der Pegel wieder stand, reichte er die Flasche an Aden weiter.
Nun machte sich seine Blase bemerkbar, die den ganzen Alkohol bisher schweigend einfach aufgefangen hatte.
Torkelnd schaffte er es noch auf die Toilette, auf der ihm einige erschrocken schreiende Damen entgegenblickten.
Hatten die noch nie einen Betrunkenen gesehen? Und überhaupt - was hatten Frauen auf der Herrentoilette verloren?
Sich mit einem Schulterzucken auf diese unausgesprochenen Fragen zufrieden gebend, torkelte er auf die nächste Toilette zu und ließ, mit einer Hand an der Wand dahinter lehnend, mit größter Erleichterung entweichen, was er sich so enthusiastisch reingeschüttet hatte.
Hinter ihm gab es aufgeregte Diskussionen, ehe er eine über gebraten bekam und dabei das gesamte Klo einsaute.
Ungeachtet des noch immer fließenden Strahls fuhr er herum und verschreckte so die Angreiferin, welche angewidert kreischend das Weite suchte.
Also ehrlich, diese Partyladies müssten doch einiges gewohnt sein, dachte er sich nur und drehte sich wieder zum Klo.
Ah, er war endlich fertig.
Die Hose wieder zu gemacht, wusch er sich fix die Hände und kehrte zu der Bar und einem noch immer trinkenden Aden zurück.
"Wo ist Doc Holiday hin?", fragte er den Mann mit dem Vogel, bekam jedoch keine verwertbare Antwort.
Also weiter getrunken!
Während Aden und Flechette die Bar um ihre Vorräte erleichterten, fand Flechette den Arzt doch noch hinter einer Säule.
Boah, hat der Langeweile.
Im nächsten Moment kotzte Leycest sich die Seele aus dem Leib, ehe er sein Schwert zog und den Mann vor sich bedrohte.
Flechette wollte seine Revolver ziehen, um ihm zur Hilfe zu eilen, doch Aden packte ihm am Handgelenk und reichte ihm den nächsten Drink.
Ach ja, ich bin dran.
Mit einem Zug vernichtete der Deserteur das Getränk, dessen Geschmack er nicht mehr identifizieren konnte.
"Wir beide sollen es zum Hafen schaffen?", fragte Flechette zweifelnd, während er sich nicht mehr sicher war, wie viele Ärzte gerade genau vor ihm standen.
Eins, zwei, drei...
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Fr Apr 14 2017, 20:33

Adens ad-hoc körpereigene Emission hatte die Situation durchaus eskaliert. Zumindest sah das der in die Jahre gekommene Herr so. Ob es stimmte oder nun nicht, das würde dem Leser aus der Zukunft übrig bleiben, sollte er seine Abenteuer wirklich mal in einer Biographie zusammenfassen. Wobei, dafür bräuchte er erst mal einen Namen. Also für die Biographie nicht für ihn selbst, er hatte ja schon einen, oder mehrere, Namen. Bile. Nein, das klang nicht gut, aber ein eigen Namen musste es sein. Vielleicht was exotisches? Ah, la Biblé. Keine Ahnung was das hieß aber der Name war sicherlich noch nicht Kopiergeschützt. Sonst wurde er aus diesem Ehen Gedanken gang nur von einer Whisky Flasche unterbrochen. Der Deserteur. „Glück auf!“,rief er ihm dankend zu und fing an zu trinken. Und gut ab ging auch der Whisky den er trank bevor er die Flasche mit dem darin befindlichen Anstandsrest weiterreichte.

Nicht an irgendwen besonderen, sondern an irgendeinen Passanten. Da hier alle am Trinken waren, nahm dieser Zivilist die Flasche ohne Wiederworte und zernichtete sie auch sofort. Der ehemalige Marinist verschwand mit Adens wohlwollen auf die Toilette und der andere, Incest, nein, Leycest, hatte seine Dienste als Barmann qutiert. Deshalb hing es mal wieder an Aden. Dieser schwang sich über die Bar, ohne große Verletzungen und kollateral Schäden und mixte Drinks, nicht einen, nicht zwei, sondern 5 die er wie Soldaten in Reih und Glied vor sich aufstellte. Er machte sich wieder auf die andere Seite. Genau richtig. Er fing mit dem zurück kehrenden Ex-Marinistne an zu trinken. Aus dem Augenwinkel verfolgte er Incest mit, der verträumt wie Hans-Guck-In-Die-Luft hinter einer Säule stand. Der Kotze. Was er lustig fand. Dann zog er sein Schwert. Dank der Antwort des bedrohten Gastes wusste er wo sie waren. Es schien ein Marinist zu sein. Interessant. Naja. Flechette konnte er vom Revolver ziehen hindern indem er schnell genug einen Drink zog und ihm in die Hand drückte. „Duuu. Bist.“, sagte er langsam und sah ihn eindringlich an. Erfolgreich deeskaliert. Schon wieder. Er, Aden, war ein echter Deeskalateur.

„Wir sollen jetzt los.“, sagte Aden betrunken, ging vom Stuhl und torkelte zu dem Marinisten der sich die Hose eingepisst hatte. „Psscht.“, flüsterte Aden ihm ins Ohr als er ihm die Hand auf den Mund legte und im selben Moment die Spritze mit dem Anästhetikum im Hals des Marinisten versenkte. Der sackte darauf in seinen Armen zusammen und er legte den Kopf des Marinisten der blondhaarigen Frau auf den Schoß. Er kramte den Geldbeutel des Marinisten hervor. Holte alles Scheine hervor. „10.000 Berry. Wenn du hier, ihm vorspielst ihr hättet geilen Sex und er einen Filmriss hat.“, sagte Aden betrunken und drückte ihr das Geld in die Hand. Die Frau war perplex. Aber für Aden war klar, er hatte gerade Incest, wenn er denn so hieß, einen gewaltigen Vorsprung geschafft. „Kommscht?“, fragte er den Deseerteur und torkelte los. „Mer ham arbeiten hier.“, sagte er.
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BeitragThema: Re: Club "Alando"   Mi Apr 26 2017, 23:55

Da Flechette klar war, dass weder er noch Aden in der Lage waren, ihre Rechnungen zu bezahlen, suchte er ein Fenster, durch das sie ungesehen den Club verlassen konnten.
Dies gestaltete sich schwerer als erwartet, denn natürlich hatte der Club keine Fenster in Bodennähe und erst recht keine solchen, durch die die beiden gepasst hätten.
Möglichst unauffällig - so gut das in ihrem betrunkenen Zustand überhaupt machbar war - suchten die beiden also die Wartungsräume ab, welche natürlich nur für das Personal zu betreten erlaubt waren.
Dementsprechend mussten die beiden jedes Mal Deckung suchen, sobald von irgendwo Schritte kamen.
Schließlich fanden sie eine Abstellkammer für den Reinigungsdienst, hinter der eine Tür ins Freie führte.
Diese war selbstverständlich verschlossen, weshalb Flechette sie mit mehreren kräftigen Tritten verbeulte, bis das Metall endlich nachgab und das Schloss aus seiner Halterung brach. In mehreren verbogenen Splittern verteilte sich das ehemalige Schloss klimpernd auf die Pflastersteine, welche die kleine Gasse vor ihnen bedeckten.
"Ich dachte schon, diese Tür würde nie nachgeben", knurrte der Ingenieur unbefriedigt.
Die Tür zu sprengen hätte er sich nicht getraut, da dies höchstwahrscheinlich die Marine auf den Plan gerufen hätte.
Und mit der hatte er vorläufig genug Kontakt gehabt.
Durch die enge und erstaunlich leere Gasse fanden die beiden Besoffenen zurück auf die Partymeile, über welche sie zum Hafen zu gelangen gedachten.

Aden, Flechette go to: Partymeile von Mirrorballinsel
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