One Piece - The Begin x)

In einem One Piece vor unserer Zeit...
 
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 Baracken der Marine

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BeitragThema: Baracken der Marine   Mi Jul 26 2017, 20:20

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BeitragThema: Re: Baracken der Marine   Fr Jul 28 2017, 19:01

cf Hafen

Parallel zu der Zeit und der immer größer werdenden Distanz, die er für seine eigens gesetzten Ziele hinlegen musste, verschlechterte sich die Laune des eigentlich feiern wollenden Mediziners immer weiter, bis seine Augenlider nur noch durch einen millimeterweiten Abstand auseinander gehalten wurden, während sein Körper von einer dunklen Aura verschlungen wurde, die den Anschein machte jeden töten zu können, der sich nur zu nah an sie heranwagte. Während der Alkohol den er konsumiert hatte nun in die Phase des ich-muss-pinkeln driftete und Leycest sich schon seit mehreren Minuten nicht mehr wirklich betrunken fühlte, bemerkte er, dass sein Hab und Gut im Vergleich zu seiner gestrigen Ankunft eindeutig weniger wog, was vermutlich mit der Tatsache in Zusammenhang stand, dass er bis auf seinen Geldbeutel und den wenigen medizinischen Utensilien in seinem Besitz schlicht alles in der Spelunke hat liegen lassen, in deren Finden, Betreten und wieder Verlassen er die letzten dreißig Minuten seines Lebens investiert hatte. Und das alles für ein paar lausige Berriys und einem Lederbeutel, der zu lange schon keine frische Luft mehr gesehen hatte.

Er seufzte. Jetzt, wo die Wirkung des Alkohols nachgelassen hatte, waren seine Aktionen am heutigen Tage absolut gar nicht mehr kohärent - Er hatte mit zwei ihm völlig fremden Menschen ein Lokal im Hafenbezirk auseinander genommen und zersprengt, mehrere zwielichtige Marinesoldaten hingerichtet, war mit seinen beiden neuen Begleitern - verbunden lediglich im simplen Schicksal, vermutlich hingerichtet zu werden wenn man sie in die Hände bekam - saufend durch die Meile gelaufen, hatte im Alando mehrere Zivilisten zusammengeschlagen und war nun auf dem Weg, dem hier das Kommando habenden Oberblaurock eine prestigevolle Frucht zu klauen, nur um behaupten zu können so ein Ding mal in der Hand gehalten zu haben. Gut, wenn er so darüber nachdachte waren die letzten Stunden schon irgendwie kohärent, doch überkam Leycest das Gefühl, dass er das Ganze am morgigen Tag vermutlich bereuen würde, wenn er mit einem Kater auf einem wildfremden Schiff aufwachte, das er plante mit seinen neuen Weggefährten in einer Tag und Nebelaktion zu erbeuten. Und was tat man in solch einer Situation am besten? Genau, man griff in seine Tasche, öffnete eine Flasche Rum und begann, das Ganze wieder nachvollziehbar zu machen.
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BeitragThema: Re: Baracken der Marine   Di Aug 01 2017, 21:56

[CF: Hafen der Mirrorballinsel]
Aden folgte dem Mann der sich anscheinend einer Art Militärbasis nährte. Zumindest sah es so aus. Es war nicht wirklich gerade der Regelbau aus dem Marinehandbuch der sich da an der Küste auftürmte. Er war eher Lokal angepasst. Ob es nun ein Klischee war das Bauarbeiter gerne viel tranken oder nicht, hier auf der Insel taten sie es wohl, so wie jeder hier. Bis auf die Menschen natürlich die den Alkohol verkauften. Die mussten sich ja wohl dumm und dämlich verdienen. Aber war ja auch egal. „Hey was machen wir hier eigentlich?“, fragte Aden irgendwann von hinten den Mann der scheinbar eher schlecht gelaunt vor ihm lief. Er nahm zumindest an das dieser schlecht gelaunt war.

Irgendwie. Warum? Nun das konnte der Herr Oberarzt nun wirklich nicht mehr begründen. Er war zwar für seine Verhältnisse nüchtern hatte aber immer noch mehr Ethanol im Körper als Wasser. Man könnte fast sagen der Mann mit den lila Haaren, korrigiere, das lebende Wrack mit den unecht aussehenden Haaren, würde seine Konzentration zusammenhalten und aufheben. Weshalb er nicht gerade im Philosophiemodus war. Aber so viel brachte er an Denkleistung noch zusammen, dass er wusste, was auch immer sie in dieser Basis oder um diese Basis wollten, würde eine Menge Disziplin und Mut, oder in ihrem Fall, trunkene Dummheit erfordern.

Deshalb schickte der Kautz, der nur eine 0,75 Liter Flasche hochprozentigem vom Gehstock entfernt war, auch in weiser Voraussicht seinen gefiederten Papagei Papagei vor. Wenn er lebend wieder ankam würde das zumindest heißen dass die Wachen nicht Schießwütig waren. Aber davon ging er eh nicht aus. Langsam lichteten sich die Straßen, was wohl keinen groß verwundern würde, immerhin nährten sie sich der Polizei, auf einer Partyinsel. Das hier war quasi der Hort der Spielverderber. Die einzigen die wohl freiwillig in diese Richtung gingen waren die die eine Wetter verloren hatten und an die Außenmauer der Basis pinkeln mussten. Apropos wo er gerade dabei war setzte Aden das auf seine nicht vorhandene Prioritätenliste an den nicht vorhandenen ersten Platz.
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BeitragThema: Re: Baracken der Marine   So Aug 06 2017, 14:22

cf Hafen der Mirrorballinsel

Als Flechette klar wurde, dass sie sich in die Höhle des Löwen begaben, zog er seine Revolver und prüfte nach, ob sie noch voll geladen waren. Die Füllung des Tanks zu überprüfen hätte nichts gebracht, da er den Flammenwerfer nicht in der Enge eines Gebäudes einsetzen konnte. In offenen Gebieten konnte die Waffe Zerstörung entfalten, ohne dass das Risiko für den Benutzer jenseits des Kalkulierbaren ging.

Granaten hingegen waren ideal für Häuserkämpfe, da es leicht war, sie so einzusetzen, dass man sich selbst nicht verletzen konnte, jedoch sind sie alles andere als leicht auszuweichen, wenn sie denn mal eingesetzt wurden.

Flechette folgte Leycest und bemerkte, dass auch Aden wieder unter ihnen war. Die beiden waren mindestens genauso weit vom Ausnüchtern entfernt wie er.

Er wusste nicht, was Leycest in den Baracken wollte, aber er wusste, dass jede Menge Feuerkraft dort auf sie wartete.
Um so viel seiner Konzentration wieder herzustellen, rezitierte er das Mantra seiner Jugend, welches er in einer Geschichte gelesen hatte und als derart inspirierend empfand, dass er es nicht vergessen konnte.

"Ich ziele nicht mit der Hand; wer mit der Hand zielt, hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich ziele mit dem Auge.
Ich schieße nicht mit der Hand; wer mit der Hand schießt, hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich schieße mit dem Verstand.
Ich töte nicht mit meiner Waffe; wer mit seiner Waffe tötet, hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich töte mit dem Herzen."


Da er vergessen hatte, welche Wirkung dieses Mantra hatte, wurde er von der Wirkung überwältigt. Einen Augenblick blieb ihm die Luft weg, dann durchströmten ihn eine Klarheit und Kälte, wie er sie lange nicht mehr gespürt hatte. Und da wurde ihm klar, dass er sie vermisst hatte.

Weder hatte die Trunkenheit merklich nachgelassen, noch war er stärker geworden. Aber die Müdigkeit war fort und jeder Gedanke oder Sinneseindruck, der ihn von seiner bevorstehenden Aufgabe abzulenken vermochte, war fort.


Zuletzt von Flechette Fring am Fr Aug 25 2017, 09:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Baracken der Marine   Fr Aug 18 2017, 12:43

Leycest befand sich mittlerweile nur noch wenige Meter vom Tor entfernt, das die gut gelaunte und angetrunkene Bürgerschaft von den Schlafplätzen und Tagungsräumen der Marine trennte und nahm erneut einen Schluck aus der Flasche, die er einem unbesonnenen Touristen vor einigen Minuten abgenommen hatte. Der Geschmack von übersüßem Rhabarber und Erdbeeren legte sich auf seine Zunge, sodass der junge Arzt kurz das Gesicht verzog ehe er erneut einen Schluck nahm. An sich war er kein Likör-Fan, aber da er gerade eben nichts anderes zur Hand hatte, musste er sich mit dem ekelhaften Gesöff in seiner linken Hand wohl zufrieden geben.

Er seufzte. Wenn er sich so, halb angetrunken, selbst reflektierte, fragte er sich was sein Vater wohl sagen würde, wenn er ihn so sehen würde. Der renommierte Prestige-Arzt mit seinem Vollbart und dem Bierwanst, der ihm früher immer den Altruismus einprügeln wollte und es irgendwo auch geschafft hatte. Vermutlich würde er nur den Kopf schütteln und seine Enttäuschung in sich reinfressen lassen, bis er wieder Ablenkung in irgendeinem todkranken Patienten finden würde. Nein, vermutlich gab es niemanden in seiner Familie, der sich todernst mit der Verwerflichkeit des mittlerweile kriminellen Lebens des einst so hoch gepriesenen Musterstudenten auseinandersetzen würde. Dennoch brachte der Gedanke daran, wie er überhaupt in dieses Leben gedriftet war, ihm ein schmutziges Lächeln auf die Lippen. Wäre es nicht um den übermütigen Idioten John gewesen, so würde er vermutlich immer noch in einer heruntergekommenen Praxis auf Troi seine Arbeit verrichten, hoffend, dass er am Abend überhaupt Essen bekommen würde, ohne dabei irgendjemand anderes berauben zu müssen. Betrachtete man die ganze Sache aus diesem Blickwinkel, hatte seine Situation sich eigentlich nur gebessert. Umso besser war es dann auch noch, dass er einfach jeden Alkohol der Insel klauen konnte, wenn man ihn ohnehin schon wegen Terrorismus und Piraterie suchte.

"Oi ihr beiden Nasen, ich habe zwar schon wieder vergessen warum wir hier sind, aber es ist interessant,
dass wir wieder so spontan zueinander gefunden haben!"
lallte er schließlich, als er in seiner peripheren Sicht Aden und den Deserteur erblickte, die scheinbar einen anderen Weg zu den Barracken eingeschlagen hatten. "Ah ne warte, ich hab's wieder! Wir wollten ja da reinmarschieren und dem Leutnant das Abendessen klauen..." Leycest wischte sich noch mit seinem Ärmel die feuchten Mundwinkel ab, dann zeigte er mit ausgestrecktem Zeigefinger auf das Tor. "Ich glaub' aber, dass wir da nicht so einfach reinkommen. Irgendwelche Vorschläge?"
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BeitragThema: Re: Baracken der Marine   So Aug 20 2017, 20:09

Wi-„, setzte Aden an und rülpste, recht laut, seinen Alkohol hinaus. „Wir lassen uns einfach verhaften und schon sind wir drin.“, sagte er. „Die können nicht so nüchtern sein, uns zu bewachen.“, rülpste er erneut und ging langsam zu dem großen Tor und hielt davor. Sein Papagei hob ab und umkreiste etwas die Gegend, stieg langsam herauf um ohne großes Aufsehen über der Marinebasis zu warten. Aden hingegen streckte sich, legte die Finger ineinander um sie knacken zu lassen. Klopfte ein Mal gegen die Tür, viel dabei fast hin und öffnete dann genüsslich die Hose und fing an gegen die Tür zu urinieren. Die anderen beiden könnten sich auch aussuchen was sie taten aber er würde sich einsperren lassen und dann bei der nächst besten Gelegenheit entweder aus der Zelle zu kommen oder zu entfliehen bevor sie dahin gebracht wurden. Und selbst wenn die anderen nicht mitzogen. Dann würde er sich gerne als Ablenkungsmanöver anbieten.

Der Mann mit den violetten Haaren und dem besonders exzentrischen Chic entleerte sich also gegen die große Holztür und hörte im Hintergrund, hinter der Mauer, langsam wie sich Leute dem Tor nährten, immerhin hatten sie geklopft. Oder er zumindest. Was die anderen machten wusste er nicht mal mehr, er war vollkommen darauf fokussiert weder seine Hose noch seine Schuhe einzunässen sondern nur die Tür. Und wenn die sich öffnen sollte, langsam dann auch die marinisten dahinter. Aber was sollten sie tun? Sie könnten ihn nicht direkt am Tor zusammenschlagen, sie könnten ihn verhaften, oder hinter die die Basis ziehen und verprügeln, wollen. Wer würde denn einen alten Sturz betrunkenen Mann denn als echte Gefahr einschätzen? Niemand. Nicht mal Aden selbst. Aber er hatte es im Urin das die Sache zu ihren, oder zumindest seinen, Gunsten ablaufen würde. Und er sah sich schon vor der Tür der Mensa, oder wo auch immer sie ihren Alkohol in der Basis lagerten.
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BeitragThema: Re: Baracken der Marine   Fr Aug 25 2017, 09:06

Als Flechette sah, wie sich das Tor langsam öffnete, schüttelte er abschätzend den Kopf.

Der Mann mit dem Vogel war eine echte Knalltüte, denn er pisste den Marinisten einfach entgegen.
Diese wichen angewidert schreiend vor dem goldenen Strahl zurück, konnten ihm jedoch nicht entgehen. Flechette zögerte nicht lange und warf eine Splittergranate über Aden hinweg, dann griff er an dem Lilahaarigen vorbei und zog den rechten Torflügel zu, ehe er den immer noch vor sich hin pissenden Mann zur Seite zog. Keine Sekunde zu spät, denn im nächsten Augenblick gab es einen lauten BUMMS und ein Haufen heißer Splitter flog durch den Spalt des noch offen stehenden linken Torflügels, gefolgt von einigen Blutspritzern und nicht identifizierbaren Körperteilen sowie lauten Schreien.

Jenes Teil dort mochte eine Hand sein, die noch immer zuckte.
Flechette wandte sich Leycest zu, doch der Arzt war wohlauf.
Mit gezücktem Flammenwerfer öffnete Flechette den Torflügel wieder und betätigte den Abzug. Die Mündung entließ brennendes Öl auf die Überlebenden, welches Flechette sorgfältig verteilte, damit er nicht versehentlich die hölzernen Träger traf, welche die Decke stützten. Dem Pflaster machte das freilich nichts aus.

Nachdem er sich sicher war, dass der Eingang damit frei war, verstaute er den Flammenwerfer wieder in seinem Mantel und zog die Revolver.

"Es ist angerichtet, die Herren", erklärte der Ingenieur mit einladender Bewegung in Richtung des Torraumes, welcher sich nun mit dem beißenden Gestank verbrannten Fleisches, verdampften Blutes und abgebrannten Haares gefüllt hatte.
Dann schritt er voran und lauschte den anrückenden Marinisten, die von der Explosion aufgeschreckt worden waren und bereits auf dem Innenhof, der sich hinter der noch verschlossenen Tür an der gegenüberliegenden Seite des Torraumes befand, versammelten. Wenn sie durch diese Tür kamen, würden ein paar Dutzend angelegte Gewehre auf sie warten. Flechette zückte eine Blendgranate und machte sich daran, die Tür zu öffnen...
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