One Piece - The Begin x)

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 Schwarzer Hafen von Trois

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AutorNachricht
Der Geist mit dem NudelholzDer Geist mit dem Nudelholz
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BeitragThema: Schwarzer Hafen von Trois   Do Dez 03 2015, 18:44

das Eingangsposting lautete :

Wer westlich entlang der Küste von Trois segelt, wird früher oder später eine kleine Bucht zwischen einer markanten Felsformation finden, in der sich der sogenannte "Schwarze Hafen" befindet, der Mittelpunkt des örtlichen Schwarzmarktes.

Durch eine Jahrzehnte lange Kultur der Seeräuberei und des Sklavenhandels hat sich der einst stillgelegte Hafen zu einem kriminellen Frachthafen entwickelt, der in seiner Größe circa drei mal den am südlichen Ende der Insel befindenen Theodor-Hafen fasst.

In diesem Hafen findet man alles, was man als Untergrundhändler oder Sammler spezieller Güter sucht - Sklaven, Artefakte, Hehlerwaren, Waffen, Söldner, Prostituierte und seltene oder auch verbotene Gegenstände.

Kontrolliert wird der Hafen von gut ausgebildeten bewaffneten Milizen, die von den ansässigen Großkriminellen finanziert werden, weswegen alle bisherigen Versuche der Regierung, den Hafen von dem ansässigen Gesindel zu befreien, gescheitert waren.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 21:53

In der Lagerhalle war es ausgesprochen still. Jedes noch so kleine Geräusch konnte man hören und das hatte vielleicht auch Vorteile.
So bekam Stella beispielsweise mit dass jemand auf sie zugelaufen kam. Da sie aber der Auffassung war das von der Person keine Gefahr ausging, störte sie sich nicht weiter daran. Es war Lyra. Irgendwie konnte sie es sich schon denken.
Nach mehreren Versuchen die Tür zu öffnen, nahm sie Hand vom Knauf und drehte sich zu der Blauhaarigen um.
"Ja das denke ich auch und im Notfall hab ich ja immer noch meine Waffe.
Sollte es jemanden bis hier rein schaffen, dann wird er sterben!"
versprach sie ihm dann und grinste. "Alles gut. Wegen so etwas gehe ich nicht an die Decke.
Außerdem sitzen wir im selben Boot und sollten eher zusammenarbeiten als gegeneinander meinst du nicht auch?"

Die ganze Zeit ließ sie Lyra und die Umgebung nicht aus den Augen und lief dann langsam los. "Hoffen wir dass sie möglichst bald zu uns gelangen, andernfalls müssen wir eben hier warten. Sie werden schon hier auftauchen. Dessen bin ich mir ziemlich sicher!"
Zwar kannte sie die Männer nicht wirklich, aber sie vertraue ihnen und schätzte sie so ein, dass sie in der Lage waren nicht zu sterben.
Bei den Verletzen angekommen, setzte sie sich neben Norton und sah ihn an. "Wird er wieder?" Man hatte ihn übel zugerichtet. Sie mochte ihn und hoffte dass er recht schnell wieder auf die Beine kam.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 22:12

Lyra musste grinsen, als Stella mit ihrem Bogen ihre Sicherheit gewährleistete. Mit jeder Sekunde war sie froh, dass sie auch hier war. Zumindest eine Person, mit der sich unterhalten konnte. Norton war bewusstlos und Kisame war...eben Kisame. Sie nickte und ging mit Stella zurück, die sich neben Norton setzte.
"Wir müssen nur die Lauscher offen halten. John dürfte sicherlich mitbekommen haben, dass wir uns hier zurückgezogen haben", mutmaßte die Ärztin und prüfte mit den Blutdruck von Norton. Sie machte nicht gerade ein Gesicht, dass ohne Sorgen gezeichnet war, aber war sie auch hoffnungsvoll.
"Er hat eine Menge Blut verloren. Ich werde ihm einige Tage Bettruhe verschreiben müssen, bis er sich regeneriert hat. Doch über den Berg ist er allemal", versprach sie der Rothaarige und setzte sich neben sie. Mit einem Finger zeigte sie auf ihren Kampfstab.
"Mit diesem Stab hab ich auch schon ein paar Ganoven verkloppt. Aber zur Not haben wir noch das hier", sprach sie und kramte aus ihrer Tasche den Revolver, den ihr Norton empfohlen hatte. Er hatte ihr kurz erklärt wie er funktionierte und wie sie sich hinstellen musste, wenn sie diesen abfeuerte.
"Aber sag mal, was machst du nun nach diesem Chaos? Auf Trois ist es für die nächsten Wochen nicht mehr sicher und irgendwo musst du ja hin", erkundigte sich Lyra und war sich auch nicht so sicher, wie sie von dieser Insel herunter kamen. Doch hatte sie die Zuversicht, dass sich Gildarts schon um die Besorgung eines Schiffes gekümmert hatte. Hoffentlich hatte sich der Trunkenbold nicht irgendwo im Schiff abgesetzt und ein Saufgelage angefangen!

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 24 2016, 12:07

Tatsächlich war Karen nun wieder besserer Laune, immerhin hatte sie einen kleinen Schatz gefunden. Und dem Mann, der ihr aus der Arena half, machte sie auch noch ein Geschnk. Ja, heute war ein guter Tag, auch wenn vermutlich noch eine Menge Gewalt vor ihr lag. Doch nun war sie nicht mehr alleine unterwegs und würde noch mehr Leute kennen lernen, die wohl ähnliche Ansichten wie Gildarts hatten. Sie hoffte nur, dass sie nicht die einzige Frau sein wird und war demnach doch ein klein wenig aufgeregt. Bei einer reinen Männermannschaft als Frau einzubrechen war ihr doch ein wenig unangenehm und sie würde die nächste Zeit nur mit ihrem Schwert im Arm einschlafen können.
Doch nun ging es erst einmal darum, die restlichen Dinge vom Einmaster auf das bucklige Schiff zu verfrachten. So gingen die beiden in die als Kombüse verwendete Kammer, wo der Rotschopf sämtliche Küchenobjekte und Lebensmittel in den Karren einlud und sich selbst eine Kiste auf die Schulter warf. Seiner Schiffszimmerfrau trug Gildarts dann auf, dass sie den ganzen Kram in der Kombüse des großen Schiffs einfach auskippen sollte, worauf sie mit einem Nicken antwortete. Seinem Befehl kam sie in Perfektion nach. Alles landete in der Kombüse auf einem Haufen, ehe sie den leeren Karren wieder nach draußen fuhr.
Stillschweigend sah Karen zu, wie sich der Pirat von seinem kleinen Schiff verabschiedete. Fast schon andächtig sorgte er dafür, dass der Einmaster langsam zum Meer hinaus trieb, ehe er sich um einen anderen Einmaster kümmerte. Dieses Mal durfte sie Koffer und Taschen auf den Karren laden und ihr wurde schnell bewusst, dass zumindest ein Paar der Sachen, die aus einem der Koffer rauslugten, einer Frau gehören musste. Ein klein wenig konnte sich die schwarzhaarige Frau dann doch beruhigen. Sie würde also nicht die einzige Henne im Korb sein. Die Kisten übernahm der Kapitän abermals selbst.
Sogleich wandte sich Karen jedoch dem Rotschopf zu. "Wie hast du eigentlich vor, deine Crew zusammen zu trommeln? Gibt es irgendein unmissverständliches Zeichen, dass du für sie setzen könntest? Oder wirst du gleich die gesamte Unterwelt auch noch anlocken?", fragte Karen durchaus gerechtfertigt. Immerhin wollte sie wissen, ob sie heute noch ihr neues Schwert an lebendem Fleisch ausprobieren durfte.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 24 2016, 15:08

Stella sah Lyra dabei zu wie sie den Blutdruck von Norton prüfte. So etwas könnte sie gar nicht und sie stellte es sich auch extrem schwer vor. Immerhin ging es um das Leben eines Menschen. Wenn man falsch handelte dann könnte eben jener Mensch einfach so sterben und man wüsste nicht einmal warum. So viel Verantwortung würde Stella nicht haben wollen. Ihr reichte es schon eine verletzte Person zu einem Arzt zu bringen. "Dann hoffen wir einfach mal dass du Recht behältst und dass jemand kommt um uns hier heraus zu holen. Denn diese Lagerhalle wird nicht ewig unserer Sicherheit dienen fürchte ich!" Ein kurzes Lächeln huschte über ihre Lippen. Es war schön jemanden zum Reden zu haben.

Wenn man alleine war, dann konnte dieser Ort mitunter recht langweilig wirken. Zwar hatte man dann Zeit zum Nachdenken aber wer würde das schon wollen? Manchmal war es einfach besser nichts zu Denken und einfach alles zu verdrängen. Als Lyra meinte dass Norton übern Berg sei, sah man ihr an wie die Sorge aus ihrem Gesicht schwand und sich Erleichterung breit machte. "Das ist gut. Leider bin ich kein Arzt um so etwas einschätzen zu können. Für mich sah es nicht so gut für ihn aus, doch wenn du meinst dass er wieder auf die Beine kommt, dann glaube ich dir natürlich!" Auch wenn sie die Fähigkeiten von Lyra nicht kannte, so zweifelte sie nicht an den Fertigkeiten die es braucht um ein Arzt zu sein und Menschen helfen zu können. Jeder konnte auf einem Gebiet etwas besonders gut. Bei ihr war es zum Beispiel die Musik.

Kurz lächelte sie Lyra an. "Die Pistole sieht gefährlich aus. Ich besitze für den Fall eines Nahkampfes noch einen Dolch um mich wenigstens so verteidigen zu können!" Denn se musste immer damit rechnen dass ihr Bogen irgendwann einmal nutzlos oder zerstört wurde. Dann wollte sie dem Gegner nicht schutzlos ausgeliefert sein. Bei Lyras nächster Frage musste sie einen Moment überlegen. "Ursprünglich bin ich nach Trois gekommen weil ich auf der Suche nach etwas war, aber das hat sich jetzt denke ich erledigt. Wie es weitergeht weiß ich nicht, aber ich weiß dass ich sicherlich nicht länger auf dieser Insel verweilen werde. Diese ganze Aktion wird Wellen schlagen und wir werden sicherlich bald von den Ereignissen auf dieser Insel in der Zeitung lesen können. Dann möchte ich schon längst von hier verschwunden sein. Gerade alleine wäre diese Option besser. Für eine Frau noch dazu! Und du?" Auch wenn sie der Ansicht war dass man Frauen nicht unterschätzen sollte, so bezweifelte sie sehr stark dass sie es alleine hier schaffen würde.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 24 2016, 20:16

Gemeinsam mit Lyra zog er sich in das Lagerhaus zurück während seine Sinne versuchten irgendwelche Gegner auszumachen, wobei sie jedoch einfach nur versagten. Woher die Kleine also wusste, dass sie Besuch bekamen war dem Fischmenschen ein Rätsel, doch im Moment hatte er weit aus größere Probleme. Drinnen nahm er an Wand Platz und bekam von seiner Begleiterin eine Binde für seine Wunde in die Hand gedrückt mit der Anweisung dies auf seine Wunde zu drücken. Kisame tat wie ihm geheißen und versuchte recht erfolglos sich selber zu verbinden, als er sich hilfesuchend zur Blauhaarigen drehte stellte er fest, dass sie am Eingang mit Gegnern kämpfte. War er dermaßen geschwächt, dass er sie nicht nur zuvor bemerkt hatte und auch nicht mitbekommen hatte wie Lyra einen Kampf, der eigentlich seiner sein sollte ausfocht? Verärgert versuchte er sich aufzurichten, doch recht schnell merkte er dass er dazu im Moment zu schwach war. Genervt von seiner eigenen Schwäche widmete er sich wieder dem Versuch sich zu verbinden. Nach einer Weile bekam er wieder Besuch von Lyra, einer Rothaarigen und einen Menschen der für den Fischmenschen mehr tot als lebendig aussah. Ohne sich groß um die Neuankömmlinge zu kümmern versuchte er weiterhin sich zu selbst zu versorgen. Jedoch waren diese Versuch mit keinerlei Erfolg gekrönt so hatte er nicht wirklich etwas erreicht, als Lyra schließlich ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihn richtete. Was er die ganze Zeit erfolglos versucht hatte, schaffte sie in kürzester Zeit und so waren die beiden Verletzten verarztet. Kaum war er versorgt, überkam den Fischmenschen eine unbekannte Finsternis, die ihn weit weg von der Lagerhalle riss.
Als er wieder zu Sinnen kam, hörte er wie die beiden Frauen sich unterhielten und hielt es fürs beste sie nicht dabei zu stören. Er ließ seinen Blick über die Einrichtung des Lagerhauses gleiten und suchte recht erfolglos nach etwas was er als Krücke benutzen konnte. Mit einen genervten Schnauben verpasste er seiner Enttäuschung Ausdruck während er vorsichtig seine verbundene Wunde betastete.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 24 2016, 21:42

Nachdem er sich emotional von seinem Einmaster verabschiedet hatte und sich an die Gebrauchsgüter von Luc und Lyra zu schaffen gemacht hatte, nahm sich der Rothaarige einen großen Sack und verlud darin die Gegenstände von John. Da dieser klar gemacht hatte, dass sie nach Trois getrennter Wege gehen, wollte er sein Hab und Gut extra und kompakt verstauen, um es ihn mit wenig Aufwand zukommen zu lassen. Dadurch nahm der Sack zwar eine überdimensionale Form an, doch war es die Mühe wert. Während er diesen verschnürt hatte und von ihm herunter stieg, hatte seine Schiffszimmerfrau eine nicht ganz so unbedeutende Frage an ihn.
"Bevor ich von den Komplizen von Yosaku entführt wurde, war ich mit einem Piraten, der seit Las Camp mit uns reiste, im Hafen und hatten nach Schiffen Ausschau gehalten. Den Kampfgeräuschen nach, die wir am Hafen mitbekamen, sollten sie sich dort noch aufhalten. Ich denke, dass alle dort schon auf uns warten", machte er die Vermutung und wusste gar nicht, dass er damit teilweise richtig lag.
Er schulterte den Sack und trug ihn über die Planke an Deck. So wie vorhin, entfernte er Anker und Taue, sowie die Planke und ließ auch John's Einmaster aufs Meer treiben, nachdem Karen mit dem Karren an Deck kam.
"Nun denn, lassen wir sie besser nicht länger warten. Lass uns zurück zum Hafen fahren und die Meute abholen", schlug der Kapitän vor und holte den Anker ein. Sofort machte er sich ans Steuer und manövrierte das Schiff in Richtung Hafen zurück.

Als sie diesem näher kamen, waren deutlich Kampfgeräusche aus der gesamten Stadt zu vernehmen.
"Offenbar hat das buchstäbliche Abtrennen des Kopfes von Yosaku, der einer der vier Köpfe der Insel war, für großen Wirbel gesorgt. Es ist gut möglich, dass wir dadurch die anderen zu einer Zielscheibe für die verbleibenden Drei gemacht haben. Womöglich bekommst du noch Gelegenheit dein Schwert zu testen", mutmaßte er und lag damit goldrichtig. Je näher sie kamen, umso deutlicher waren die Straßenkämpfe um die Vorherrschaft im Schwarzen Hafen zu erkennen. Es würde nicht mehr lange dauern, bis die Marine davon Wind bekam. Die Blauröcke würden es sicherlich nicht nehmen lassen, dieses Ganovenpack ohne Führung festzunehmen und hinter Gitter zu bringen.
Der Rothaarige steuerte die Stelle an, von dort er die Kampfgeräusche vermutet hatte und ließ den Anker ausfahren.
"Bei diesen Kämpfen wird keiner auf die Idee kommen, sich unser Schiff anzueignen. Die Chance auf einen Platz als neuer Kopf des Untergrundes ist da zu verlockend", erklärte Gildarts und machte damit Karen klar, dass sie ihn begleiten sollte. Eine weitere Begegnung mit einem der verbliebenen drei Köpfe wäre in seinem Zustand fatal. Und mit ihrem neuen Schwert konnten die Schwertkämpferin dies sicherlich wettmachen.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 24 2016, 22:08

Lyra war froh, dass sie von Stella soviel Hoffnung bekam. Selten hatte man ihr soviel Wertschätzung entgegengebracht, bis auf Luc. Das war zwar schön und gut, aber es mal von jemand anderem zu hören, war eine positive Ablenkung.
"Keine Sorge. Auch wenn die Männer etwas ungestüm und hitzköpfig sind, kann man sich auf sie verlassen...meistens", sprach sie mit einem sarkastischem Unterton aus. Alle Männer, die in offiziell in der Crew vertreten waren, hatten sie auch dieses Mal wieder alleine gelassen. Das wird sie ihnen noch vorhalten, genauso wie die Tatsache, dass sie jetzt auch eine besondere Fähigkeit hat.
Stella war sichtlich erleichtert, dass Norton nun über dem Berg war. Offenbar hatten sie einen schweren Kampf hinter sich und Norton hatte sich für die Rothaarige eingesetzt. Hinter dem grantigen, alten Mann stand immer noch eine Persönlichkeit, die sich selbst für Bekannte ins Kreuzfeuer schmeißen würde. Eine Tugend, die auch Gildarts und Luc teilten und sie womöglich auch, wenn es mal dazu kommen würde. Vielleicht hob sie diese gemeinsame Charaktereigenschaft von anderen Halunken besonders ab und machte sie wahrscheinlich nicht mal zu solch einem Pack.
Langsam merkte sie, wie ihre übersinnlichen Kräfte wieder zurückkamen. Deutlich konnte sie spüren, wie die Aura von Norton stabil blieb, wenn auch sie geschwächt war.
"Keine Sorge. Ich bin mir absolut sicher, dass es ihm gut geht", sprach sie aus, nachdem sie sich mit geschlossenen Augen konzentriert hatte.
Nachdem sie Stella ihren Revolver präsentiert hatte, zeigte diesen ihren Dolch, den sie im Notfall noch einsetzen konnte.
"Keine dumme Anschaffung", kommentierte sie dies lediglich.
Irgendwas musste man in dieser Welt ja in der Hinterhand haben. Schließlich war das Piratenleben kein Zuckerschlecken und auch kein Ponyhof. Man traf auf immer stärkere Gegner, die ebenso viele Waffen und Fähigkeiten im Ärmel versteckten. So musste man eben für den Fall der Fälle ausgerüstet sein.
Auf ihre Frage hin, antwortete Stella recht ausführlich, wenn auch sie immer noch nicht wusste, was sie nach diesen Ereignissen tun sollte. Im gleichen Zuge fragte sie, was Lyra vor hatte.
"Ich werde mit den anderen auf die Grand Line segeln. Es gibt da etwas..., das uns alles dorthin führt", erklärte sie knapp. Sie hatte sich immer noch nicht so wirklich mit dem Gedanken abgefunden, dass sie in wenigen Wochen ihrem Vater begegnen und mit ihm abrechnen würde.
Sie sah auf und bemerkte das Verhalten des Fischmenschen.
"Finger weg! Ein zweites Mal flicke ich dich sicherlich nicht zusammen", fuhr sie ihn sitzend an und merkte plötzlich, wie in ihrem Kopf sowas wie ein Alarm anging. Was das zu bedeuten hatte wusste sie nicht, doch führte sie etwas zum Hallentor. Durch einen breiteren Schlitz sah hindurch und entdeckte doch tatsächlich den Rothaarigen an der Seite von einer ihr unbekannten Frau! Was hatte der Kerl jetzt schon wieder getan!?

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Okt 26 2016, 18:32

Gildarts erklärte, dass er mit einem anderen Pirat seit Las Camp unterwegs war und hier nach Schiffen Ausschau hielt, ehe er entführt wurde und in der Arena landete. Und er vermutete, dass die Kampfgeräusche am Hafen darauf hindeuteten, dass sie sich hier irgendwo noch aufhielten. Diese Erklärung reichte ihr. Immerhin war das zumindest ein nützlicher Anhaltspunkt mit dem man durchaus etwas anfangen konnte.
Auch ein zweiter Einmaster wurde vom Rotschopf hinaus ins Meer geschickt, der womöglich seinem Begleiter gehört haben musste. Letzendlich war ihr dies aber einerlei. Sie hoffte bloß, dass sie sich alle irgendwie verstehen würden. Vielleicht gab es ja in Zukunft ruhige Tage für sie.
Letzendlich fuhren sie dann endlich los, quer über den Hafen, wo sie die Kampfgeräusche und Gildarts Crew vermuteten. In der ganzen Stadt war die Hölle los. Das Machtvakuum, das durch den Tod Yosakus entstanden war, rief scheinbar die gesamte Unterwelt auf den Plan. Jede der übrigen Parteien wollte wohl die Arena übernehmen und Gewalt war natürlich ein probates Mittel, um diese Vormachtstellung zu unterstreichen. Und Karen würde definitiv ihr neues Schwert ausprobieren können. Der ganze Tumult war nämlich auch am Hafen zu sehen. Und irgendwie hatte Karen dann doch noch ein wenig Lust, da mit zu mischen. Jedoch besann sie sich darauf, den Rotschopf zu verteidigen, falls in dem Chaos wirklich jemand auf sie losging.
Geschickt sprang die Schwarzhaarige vom Schiff, noch ehe Gildarts den Anker geworfen hatte. Noch hatte sie niemand bemerkt, aber dennoch kam sie sich seltsam beobachtet vor. Außerdem wusste sie ja kaum, nach wem sie Ausschau halten musste, weshalb sie das lieber dem Rotschopf überließ und ihr Schwert noch in der Saya stecken hatte. "Erst den Pier und dann die naheliegenden Gebäude?", fragte die dunkelhaarige Frau ihren Kapitän schlicht und sah gerade noch im Augenwinkel, wie jemand seinen Säbel gegen sie erhob. Ungeniert hieb sie ihm das Ende des Schwertgriffs in den Unterleib und fing seinen Säbel mit der freien Hand ab, ehe sie ihn mit einem Beinfeger von den Füßen holte und ihn mit seinem eigenen Schwert erstach.
Erst ihr nächster Gegner bekam die Schärfe des Schwerts zu spüren, da er genauso unerfahren sein Schwert mit beiden Händen über den Kopf hob und bekam deshalb mit einer gezielten Grabklinge den gesamten Bauch aufgeschlitzt. "Siehst du schon jemanden, Gildarts?", rief sie ihrem Kapitän zu, der vermutlich gerade selbst zu tun hatte.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Okt 26 2016, 20:05

Bei dem Wort meistens konnte Stella nicht anders als schwach zu lächeln. "Klingt ja sehr optimistisch, aber wenn du sagst dass man sich auf sie verlassen kann, dann glaube ich dir das. Immerhin kennst du sie besser als ich es jemals könnte schätze ich!"
Außerdem hatte sie eine schlechte Personenwahrnehmung. Man konnte sie nicht vor jemanden stellen und dann von ihr verlangen, dass sie ihn einschätzte.
Dafür war sie nun wirklich nicht gemacht und sicherlich auch nicht sonderlich bereit dazu.
Immerhin hatte sie andere Dinge zu tun, als irgendeine Person einzuschätzen oder zu beurteilen die sie erst ein oder zweimal gesehen hatte.
Sie war Norton zu großem Dank verpflichtet und würde sich irgendwann auch dafür erkenntlich zeigen.
"Du als Arzt musst es ja wissen und ich vertraue auf deine Aussage. Ja ein Dolch ist eine gute Anschaffung. Man muss ja für alles gewappnet sein und überhaupt ist es sonderlich ungünstig nur für eine Art des Kämpfens gewappnet zu sein. Vielen Leute hat diese Tatsache schon das Leben gekostet, obwohl sie es durchaus hätten retten können!"
Allerdings musste es ja auch solche geben. Nur diese Leute lebten meistens eh nicht lang, also von daher waren sie Stella so ziemlich egal.
Waren doch selber Schuld. "Grandline? Etwas dass euch alle dorthin führt? Dann wünsche ich euch viel Erfolg dabei und ich habe mir sagen lassen dass die Grandline extrem groß sein soll und dort viele Gefahren lauern sollten." Natürlich waren das nur Erzählungen aber auf eine gewisse Weise glaubte sie diesen.
Warum sollte sie sich jemand ausdenken wenn es nicht so war? So viele Fragen, die sie dann doch gerne beantwortet hätte.
Ihr Blick wanderte zu dem Fischmenschen der von Lyra angefahren wurde. Kurz zuckte sie die Schultern und wandte ihre Blick dann erneut durch den Raum.
Noch waren sie sicher oder?
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Okt 26 2016, 21:59

"Ja, nur dürfte sich das als recht schwierig erweisen. Wir bekommen Besuch", erklärte der Rothaarige und zeigte auf die ankommenden Kriminellen.
"Seht nur! Da ist dieser Pirat Gildarts und Karen, die zusammen Yosakus Kopf von den Schultern geschlagen haben! Wenn wir die schnappen, können wir uns die ganze Insel aneignen!"
Seine Vermutungen hatten sich bestätigt. Die Kriminellen dieser Insel waren aus ihrem Schlummer getreten und suchten sich genug potentielle Opfer, um ihre Stellung auf der Insel zu festigen. Und die Logik, denen diese Kerle nachgingen, war durchaus nachvollziehbar. Sollten sie es schaffen die beiden Eisenhand-Piraten zu besiegen, würde das noch mehr zählen, wie der Tod von Yosaku.
Doch hatten sie nicht damit gerechnet, dass die beiden sich in ihrer Abwesenheit erholt hatten und ihnen damit wieder weitaus überlegen waren.
Ein Kerl schlug mit einem Säbel nach Gildarts, den er mit seinem Eisenhandschuh aufhielt und die Klinge fest umschloss. Beinahe so fest, dass sie schon brüchig wurde.
Der Nahkämpfer schleuderte den angreifenden Kriminellen gegen drei weitere, die bei dieser Wucht von den Füßen geholt wurden und hart auf den Boden fielen.
Im Augenwinkel bemerkte er einen weiteren Säbel, während er noch so gebückt da stand. Er holte mit seiner blanken Faust aus und drehte sich um 180 Grad. Dabei schlug er den angreifenden Säbel von sich weg und verpasste dem Angreifenden einen Kinnhaken mit der Eisenhand. Dieser flog im hohen Bogen wieder dahin, wo er hergekommen war.
"Nein, nur dieses elendige Pack. Vermutlich haben sie sich irgendwo verschanzt oder sind sonst wo auf der Insel. Wir müssen hier weiter ausharren. Wie läuft es mit der neuen Klinge?" Ein wenig Smalltalk während eines Kampfes war für ihn immer ganz nett. Er war langsam zurückgefallen und stand nun mit Karen Rücken an Rücken. Irgendwie gefiel ihm diese Ausgangssituation. Nicht die Berührung an sich, sondern das gemeinsame Kämpfen. Als würden ihre Herzen in einem Takt schlagen und ihre Bewegungen sich synchron auf den anderen abstimmen. Für ihn war das schon ein magischer Moment, der seines gleichen suchte.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 28 2016, 15:44

Ihr Plan, die Crew von Gildarts zusammen zu trommeln, hatte wenig Sinn. Gefühlt die halbe Unterwelt dieser verdammten Insel würde wohl in den nächsten Stunden an den Hafen wandern und versuchen, sowohl Gildarts als auch Karen zu töten. Rosige Aussichten, wie die schwarzhaarige Frau fand, konnte sie so immerhin ihr neues Schwert einweihen. Mit einem fast unheimlichen Grinsen nutzte sie erneut ihre Grabklingen-Technik, um einen Gegner fast zu köpfen. Eine so simple Technik, die jedoch mit der nötigen Präzision und Geschwindigkeit überaus effektiv war. Aber auf eine Technik allein konnte man sich nicht verlassen, da die Grabklinge nicht für jede Situation geeignet war.
Während die Schwertkämpferin sich also die Schergen vom Leib hielt, war Gildarts ebenfalls mit dem Abschaum der Insel beschäftigt. Jedoch schien er sich bereits soweit erholt zu haben, dass er sich selbst gegen die Typen wehren konnte. Ein gutes Zeichen, immerhin war sie nicht sonderlich im Personenschutz bewandert.
Auf seine Worte hin antwortete Karen darin, dass sie mehreren Gegnern vor sich mit einer abgewandelten Form ihrer Rosenregen-Technik, bei der sie stehen blieb, tiefe Schnittwunden zufügte. "Mit der läuft es gut. Ich bin fast dazu geneigt, sie ein wenig zu kürzen, um den abgetrennten Teil als Küchenmesser zu benutzen. Damit könnte man leicht Sashimi oder Carpaccio zubereiten.", erklärte die schwarzhaarige Frau, die eher roh zubereitete Speisen mochte. Ihre Worte meinte sie natürlich nur teilweise ernst, da sie dies der Klinge niemals antun würde.
Zudem war sie auch nicht ganz so gefühlsduselig wie ihr Kapitän, als dass sie diesen Moment als etwas besonderes im Gedächtnis behalten würde. Sie kämpften auf derselben Seite und gaben sich gewissermaßen gegenseitig Rückendeckung. Doch langsam wurde es der schwarzhaarigen etwas zu eng hier, weshalb sie kurzerhand Gildarts auf die Schulter sprang, um sich von dort in die Menge zu katapultieren. Im Flug senkte sie ihre Klinge und erstach einen Gegner, ehe sie sich blitzartig im Kreis drehte, um sich Luft zu verschaffen. Eigentlich kämpfte sie lieber gegen einzelne Gegner, aber das wurde ihr hier verwehrt und ihre Laune verschlechterte sich etwas. Langsam ging ihr Trois wirklich auf die Nerven.
Als sie sich nun wieder zu Gildarts drehte, wollte ein Halunke die Gunst der Stunde nutzen und zumindest dein Rotschopf hinterrücks erstechen. Da hatte wohl einer ihre Mondlichtkreis-Technik überlebt. Ohne großartig zimperlich zu sein stürmte die junge Frau los und hatte in einer recht flüssigen Bewegung ihre Klinge gezogen und in derselben Bewegung den Gegner den Rücken aufgeschlitzt und dessen Wirbelsäule durchtrennt, ehe das Schwert wieder in der Saya verstaut wurde und Karen neben ihrem Kapitän zum Stehen kam. "Ich hab hinter dir ein wenig aufgeräumt.", meinte sie schlicht und starrte finster zu einem der Verbrecher, der verängstigt inne hielt. Mit solch einer Gegenwehr seitens der Piraten hatten sie wohl wirklich nicht gerechnet. "Scheinbar dachten sie, wir hätten gegen Yosaku mehr Federn gelassen.", sprach die Schwertkämpferin das Offensichtliche an. So langsam hatte sie eher Lust, eine Schneise durch die Unterwelt zu hacken, um endlich Gildarts Crew ausfindig zu machen, statt weiter hier mit dem Abschaum zu spielen. Dass sich diese jedoch gar nicht so weit weg waren, konnte sie ja schlecht ahnen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 29 2016, 14:52

Lyra nickte mit einem Lächeln auf das entgegengebrachte Vertrauen von Stella. Diese Unterhaltung verkürzte zum Glück positiv, diese elendige Warterei. Aus der Stadt wurden die Stimmen größer und auch die Tumulte kamen immer näher. Das konnte man nicht nur spüren, sondern mittlerweile auch sehr gut hören.
Ein äußerst guter Moment, um von hier zu verschwinden, bevor wirklich alles eskalierte.
Doch noch saßen hier fest und ihnen blieb nichts anderes übrig, als auf Verstärkung zu warten. Ob dies jetzt Gildarts, John oder Luc war, war in diesem Moment wahrlich egal. Hauptsache irgendwer!
Stella sprach von den Waffen, die die beiden Frauen noch in der Hinterhand hatten. Und falsch lag sie damit definitiv nicht. Jedoch...
"Heutzutage stirbt jeder irgendwann, sobald man etwas riskiert. Doch die größte Hinterhand sind die Freunde, auf die man sich verlassen kann", sprach Lyra sehr Gedanken versunken und rief sich ein Bild ins Gedächtnis, in dem die gesamte Eisenhand-Crew gemeinsam aßen und ihren Spaß hatten. Solche Zeiten wünschte sie sich öfter. Und irgendwie wusste sie, dass diese Zeiten auch kommen würden.
Auf die nächsten Worte von Stella wurde sie etwas trübselig. Am liebsten hätte sie die Rothaarige in die Crew eingeladen, doch sah sie sich nicht in der Pflicht dies zu tun. Es sollte Gildarts obliegen, neue Freunde in ihren Kreis einzuladen.
"Danke! Ich bin fest davon überzeugt, dass du auch Freunde findest, die alles für dich tun würden", gab Lyra von sich, ehe sie sich zum Hallentor begab und Gildarts mit einer fremden Frau sah. Gemeinsam kämpften sie dort draußen gegen die Kriminellen dieser Insel. Doch war das für die Blauhaarige gerade zweitrangig. Sie öffnete das Hallentor aus der Haltevorrichtung und rannte auf ihren Kapitän zu.
Nachdem dieser einen der letzten Ganoven dieser Welle ausgeschaltet hatte, verpasste sie ihm einen Schlag mit ihrem Kampfstab gegen den Schädel.
"Wo hast du dich die ganze Zeit herumgetrieben!? Norton ist schwerverletzt und...und...und Luc ist immer noch nicht hier! John ist einfach verschwunden und hat mich hier...", brachte sie noch heraus, ehe sie immer leiser wurde und mit Tränen in den Augen auf den Knien zusammenbrach. Sie war so froh, dass er wieder da war. Ihre Gefühle fuhren in diesem Moment wirklich eine Achterbahnfahrt von ganz oben bis ganz unten, mit Loopings und Kreiseln. So saß sie noch so da, während sie sich langsam die Tränen auf ihre Hände fielen ließ.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 29 2016, 15:20

Scheinbar hatten waren die Mitglieder seiner Crew noch nicht in der Nähe. Doch ihre Anwesenheit würde schon bald über die ganze Insel getragen werden und schlussendlich auch Gehör bei den anderen finden. So dachte zumindest der Kapitän. Solange mussten die beiden ausharren und einfach auf ein Zeichen warten.
Seine Schiffszimmerfrau war sogar noch guter Dinge und zu scherzen aufgelegt.
"Gut so", gab Gildarts lediglich von sich und wollte damit ihre gute Laune begrüßen. Jeder andere könnte ziemlich angenervt von dieser Situation sein. Doch offenbar zeigte Karen deutlich, dass sie Gefallen an ihrem neuen Schwert entwickelte und dieses auch gerne schwang.
Als sie so Rücken an Rücken standen, vollführte die Schwarzhaarige einen akrobatischen Sprung, in dem sie auf Gildarts Schultern sprang, der standhaft das Gleichgewicht hielt. Darauffolgend sprang sie von ihm ab und katapultierte sich auf die nahende Gegnergruppe und wütete darin.
Der Rothaarige kümmerte sich stattdessen um die Ganoven hinter sich und drehte sich schwungvoll. Dabei schlug er einem der Angreifer den Säbel aus der Hand und verpasste ihm einer seiner berühmten Kinnhaken. Offenbar hatte sich einer ihrer Gegner aus dem Getümmel mit Karen gelöst und griff den Nahkämpfer von hinten an. Karen tat ihre Rolle als schwertschwingende Rückendeckerin gut und
verpasste ihm einen nachhaltigen Schnitt quer über den Rücken.
"Sehr gut. Doch die nächste Welle wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen", merkte der Rothaarige an und streckte sich ein wenig. Er fühlte sich zwar nicht in seiner Höchstform, doch für die Kerle reichte es allemal, wobei er damit zu kämpfen hätte, wenn Karen nicht da wäre.
Der Rothaarige wollte gerade zu einem weiteren Kommentar ansetzen, als er einen Schlag von einem stumpfen Gegenstand abbekam. Auf seinem Kopf bildete sich eine kleine Beule, während er sich auf ein Knie herunterließ. Doch erhob er sich schnell wieder und erkannte eine, von Gefühlen überwältigte, Lyra. Sie ließ alles raus und versuchte ihm weinend die Gesamtlage zu erklären.
Zuerst stand er noch ein wenig ernst da, als er zu ihr auf Augenhöhe ging und seine Hand auf ihre Schulter ablegte.
"Keine Sorge. Jetzt bin ich ja da. Wir werden gemeinsam diese Insel verlassen", versprach er ihr und richtete sich wieder auf.
Jetzt wusste er zumindest, dass Norton schwer verletzt war und John hier irgendwo in der Nähe sein musste. Doch mehr machte er sich Sorgen um Luc, von dem weiterhin keine Spur abgeblieben war. Er überlegte kurz und richtete das Wort an Karen.
"Schaffst du es die nächsten Gegner noch etwas zu beschäftigen? Lyra und ich werden solange Norton aufs Schiff verfrachten", gab er ernst von sich und ging zum Lagerhaus hinüber. Dort sah er eine rothaarige Frau, die er bisher noch nicht gesehen hatte und bedrohlich einen Bogen in den Händen hielt. Zudem war da neben dem bewusstlosen Norton, auch noch der Fischmensch Kisame, der auch schon mal besser aussah.
"Na komm, Norton. Wir bringen dich erstmal aufs Schiff, wo du in Sicherheit bist", sprach der Kapitän und nahm den kleineren, alten Mann auf seine Arme.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 31 2016, 10:22

Offenbar wurde es draußen immer schlimmer. War ja nicht zu überhören. Jetzt mussten sie alle hoffen dass niemand einen Weg hier rein fand und sie attackierte. Zwar würde sie alle hier mit ihrem Leben verteidigen, aber auch ihre Kraft war momentan eher weniger vorhanden. Auch sie war noch angeschlagen und konnte sich erst richtig erholen wenn sie von dieser Insel herunter war und nichts mehr zu befürchten hatte. "Ja du hast Recht. Es ist vorbestimmt dass wir alle einmal sterben, aber jeder einzelne von uns kann entscheiden wann es sein wird. Die größte Hinterhand sind die Freunde, richtig. Manchen ist das gegönnt und manchen vergönnt. Allein in dieser Welt zurecht zu kommen erweist sich heutzutage als äußerst schwer und es gibt genug Piraten die ihr Leben schon lassen musste weil sie niemanden hatten der für sie kämpfte und sie einfach zu schwach waren. Diese Erkenntnis kommt dann zwar spät, aber viel nützen tut sie einem dann auch nicht mehr!"

Ein Seufzen kam über ihre Lippen und sie sah Norton und den Fischmenschen an. Ab wann begann Freundschaft? Zu welchem Zeitpunkt konnte man eine Person als einen Freund ansehen? Darüber war sie sich noch nicht im Klaren und innerlich hoffte sie, dass sie es eines Tages herausfinden würde. Bei Lyras Worten schlich sich ein Lächeln auf ihr Gesicht. "Danke für die Zuversicht. Ich werde schon zurecht kommen und wenn es soweit sein sollte, dann werde ich an deine Worte denken!" Sie beobachtete Lyra dabei wie sie zur Tür trat und diese öffnete. Ihren Bogen hatte sie schon gespannt und hielt ihn vor sich. Sollte es jemand wagen hier hereinzukommen und sie anzugreifen, dann hätte er schneller einen Pfeil im Kopf als er das Wort überhaupt sagen konnte. Tatsächlich fand ein Rothaariger den Weg in diese Hallen und sie hielt ihm den Bogen entgegen. Da er aber mit Norton sprach und ihn hier wegbringen wollte, senkte sie den Bogen leicht.

Sie ging einfach mal davon aus, dass dieser Mann keine bösen Absichten hatte. Doch sie kam nicht umher einen Pfeil abzuschießen der haarscharf seine Wange streifte und dann einen Gegner am Tor das Herz durchbohrte. " Ihr braucht sicherlich Hilfe oder? Da draußen sind bestimmt noch genug Leute die euch angreifen würden. Ich bin einfach mal so frei und schieße sie mit ein paar Pfeilen ab!" Erneut hatte sie ihren Bogen gespannt und zielte auf einen Feind der sich an Lyra heranschleichen wollte. Brachte ihm nur nicht sonderlich viel. Ohne weitere große Worte verließ sie die Halle und schoss ihre Pfeile ab. Auch wenn man es nicht glauben mag, so bereitete ihr diese Aktivität doch eine Menge Freude.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Nov 02 2016, 13:59

Gildarts war anscheinend durchaus erfreut, dass seine Schiffszimmerfrau trotz ihrer Launen auch zu Humor fähig war. Wahrscheinlich war ihr Humor wohl etwas eingerostet, aber den würde sie bei dem Haufen an Figuren, die sie dank dem Rotschopf noch kennen lernen würde, sicher wieder gewinnen können. Auch ihre neue Klinge hielt ihre Laune auf einem Level, bei dem sie nicht entnervt auf ihre Gegner einhacken würde, sondern sich ihre Kräfte durchaus einsparte.
Bevor sich Karen jedoch wie erwartet um die nächste Welle an niederen Gangstern kümmern musste, bekam Gildarts ordentlich eins übergebraten. Die Beule an seinem Kopf verriet, dass er diese vermutlich auch verdient hatte, sonst hätte das junge Mädchen wohl nicht so heftig zugeschlagen. "Au, das hat gesessen.", kommentierte Karen den Schlag mit einem leichten Grinsen auf dem Gesicht, das jedoch schnell schwand, als das Mädchen in Tränen ausbrach und total aufgelöst in die Knie ging. Zwar konnte Lyra halbwegs erklären, was eigentlich los war, aber ihr Zustand war doch erstmal wichtiger. Die dunkelhaarige Frau wusste, wie verletzlich das Mädchen fühlen musste und wollte ihr eigentlich auch eine Hand auf die Schulter legen, doch war der Kapitän schneller, weshalb Karen eher unschlüssig daneben hockte. "Ich versuch es zumindest.", meinte sie ernst auf die Frage ihres Kapitäns, der sein verletztes Crewmitglied schnellstmöglichst auf das Schiff bringen wollte.
Die potenziellen Gegner ließen auch nicht lange auf sich warten und Karen hatte definitiv beide Hände voll zu tun, da sie sich nicht bloß damit begnügte, ihre Klinge einzusetzen, sondern auch von der Saya gebrauch machte, indem sie diese als stumpfe Hiebwaffe einsetzte. Diese war nämlich aus hartem Holz und eignete sich sehr gut dafür, sie anderen über den Schädel zu ziehen. Jedoch waren ihre Mühen durchaus nicht ganz ausreichend, da sie immer mehr in die Enge getrieben wurde. Doch bekam sie unerwarteterweise Unterstützung von einer sehr attraktiven, jungen Frau, die von Karen auf anfang zwanzig geschätzt wurde. Diese Frau hatte einen Bogen, mit dem sie sauber umzugehen wusste. Während Karen einen Schwerthieb mit ihrer eigenen Klinge blockte, nickte sie der Schützin höflich und vor allem dankbar zu. Alleine würde sie hier doch irgendwann durchaus alt aussehen. Geschickt erhaschte sie immer wieder einen Blick auf die Frau mit dem langen, roten Haar und erkannte, dass sie ähnlich konzentriert kämpfte, wie es Karen selbst tat. Auch wenn es vielleicht den Anschein hatte, so plante sie diese kurzen Blicke in ihre Strategie ein. Wer auf ihre gespielte Ablenkbarkeit hereinfiel, fiel dummerweise genau in ihr Schwert. Sie musste sich ihre Kräfte sparen, weshalb sie sich auf einfache und kurze Bewegungen beschränkte und sich so stellte, dass ihr Rücken möglichst frei blieb und ihre Unterstützerin freies Schussfeld hatte. Immerhin wäre es schön blöd, wenn Karen in einen der Pfeile stolpern würde.
Tatsächlich machte ihr das Kämpfen mit ihrer neuen Klinge durchaus Spaß und ihre Bewegungen waren flüssig und geschmeidig und das Schwert schien sogar noch besser für ihren Stil geeignet als ihre alte Klinge, die Gildarts anscheinend in der Kapitänskajüte gelassen hatte, damit sie ihn nicht behinderte. Derweil merkte Karen, dass es langsam ruhiger zuging, weshalb sie die Zeit einfach mal für ein wenig Smalltalk nutzen wollte. "Danke für die Feuerunterstützung. Ich heiße übrigens Karen.", versuchte die schwarzhaarige Schwertkämpferin ein Gespräch mit ihrer Kampfgefährtin anzufangen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Nov 03 2016, 22:37

Wendy|Luc|Shara (NPC) come from: Straßen von Trois

Von den Straßen glimpflich am Hafen angekommen, merkten sie schnell, dass auch die Freunde von Luc nicht untätig geblieben worden waren. In der ganzen Stadt suchten nun die Kriminellen nach ihnen, um sie zu besiegen, zu töten oder gar gefangen zu nehmen. Zumindest hörte man dies aus einigen Gesprächen heraus, die sie hörten. Dank Shara, deren Kenntnis in der Geographie der Insel überragend war, konnten sie sich bis zum Hafen vorarbeiten, ohne entdeckt zu werden. Sie führte sie von einem Versteck zum nächsten, wodurch sie zwar nur mäßig, aber zumindest voran kamen. Als sie sich zwischen Lagerhäusern befanden, hörten sie deutlich die Schritte herannahender Ganoven, weswegen Shara sie in ein leerstehendes Lagerhaus führte und abwartete.
"Bis zum Wasser haben wir es nicht mehr weit. Doch solange die dort draußen herum streunen, kommen wir nicht mehr vorwärts", warnte die erwachsene Frau und lugte zwischenzeitlich durch die Schlitze in den Holzwänden.
Wendy nutze die Gelegenheit und ruhte sich für diesen Moment der Pause aus. Die Sprints von Versteck zu Versteck hatte an ihrer Ausdauer genagt. Ihr Blick fiel zu Luc, der wohl auch nicht wie der Fitteste wirkte.
"Geht es dir gut, Luc? Wir haben es nicht mehr weit", machte sie ihm Hoffnung, während sie sich über seinen Gesundheitszustand erkundigte.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Nov 03 2016, 22:58

Gildarts schaffte es sie zu beruhigen. Irgendwie schaffte es dieser versoffene Rothaarige doch immer wieder, die richtigen Worte zu finden. Sie wusch sich die Tränen vom Gesicht, schniefte etwas und kam dann wieder auf die Beine. Ihr Kapitän gab der Schwarzhaarigen im freundlichen Ton Befehle sie zu beschützen, während sie sich um Norton kümmerten. Dies verwunderte die Blauhaarige für einen kurzen Moment. War sie nun Teil der Crew? Oder lediglich eine Verbündete bis sie diese Insel verlassen hatten? So wirklich erschloss sich ihr noch nicht die Beziehung zwischen der Schwertkämpferin und dem Archäologen, doch war dafür noch später Zeit. Die nächste Ganovenwelle rauschte schon heran. Sie hielt mit Gildarts Schritt und folgte ihm zur Lagerhalle, in der Norton lag. Stella richtete ihren Bogen auf ihren Kapitän, als dieser Norton anhob.
"Es ist alles in Ordnung, Stella. Dies ist die versprochene Verstärkung", sprach Lyra, als sie sich die letzte Freudenträne aus dem Gesicht wusch und sie freudig anlächelte.
Jetzt konnte sie Stella zeigen, dass sie sich auf ihre Freunde verlassen konnte. Hoffentlich lud Gildarts sie in die Crew ein. So konnten sie zusammen noch mehr Abenteuer erleben. Dieses gemeinsame Ereignis hatte sie mit der Rothaarigen zusammengeschweißt und Norton dürfte es sicherlich ähnlich gehen.
Doch von ihren Glücksgefühlen abgelenkt, merkte sie gar nicht, wie schnell sich die Kriminellen genähert hatten. Doch Stella war aufmerksam und streckte sie mit ihren Pfeilen nieder.
"Gib uns bitte Rückendeckung. Wir sind gleich zurück", versprach Lyra und folgte Gildarts, der Norton auf seinen Armen trug.
Sie schlängelten an den Angriffen ihrer Gegner vorbei, die teilweise von der Schwarzhaarigen geblockt wurden. Am Pier angekommen, schlüpfte einer der Kerle an Karen und Stella vorbei und stürzte sich auf die beiden. Doch die Blauhaarige hatte seine Anwesenheit schon recht früh erkannt, weswegen sie ihm bei einer hundert-achtzig Grad Drehung ihren Kampfstab gegen die Schläfe schlug, woraufhin er gegen das Schiff knallte und ins Wasser fiel. Unterdessen hatte sich Gildarts ebenfalls um den Letzten gekümmert, der sie von der Besteigung des Schiffes aufhalten wollte.

Auf dem Schiff angekommen, ging Lyra voraus und hielt Ausschau nach einem Raum, den sie zukünftig als Krankenzimmer nutzen könnte. Glücklicherweise war solch ein Raum schon eingerichtet worden, wenn auch die medizinischen Vorräte und Geräte um Auffüllung bettelten.
"Leg ihn hier aufs Bett. Ich werde hier bleiben und seinen Zustand überwachen. Er ist zwar aus dem gröbsten raus, doch kann man nie wissen", erklärte die Ärztin, während sie sich nochmal den Verband von Norton ansah. Es blutete zwar, doch war dies nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. Es zeigte nur, dass die natürliche Wundheilung schon eingesetzt hatte. Sie fand noch Reste eines Blutgerinnungsmittels, welches sie dem älteren Herren sogleich verabreichte.
Nochmals misste sie den Puls ihres Patienten, ehe sie sich erleichtert auf dem Stuhl in diesem Raum niederließ. Ihre Stirn stützte sie mit ihrer Hand ab, welche durch den aufgelehnten Ellenbogen auf der Stuhllehne in einer halbwegs aufrechten Position hielt.
"Luc hat sich mit einem Mädchen auf den Weg zum Bergdorf gemacht, um dort auf Shara zu treffen. Bitte geh für mich und hol ihn heim", bat sie ihren Kapitän beinahe flehend, während sie sich hartnäckig weitere Tränen zurückhielt.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Nov 03 2016, 23:16

Leycest|John cf Heruntergekommene Arztpraxis

Leider hatte Leycest kein zweites Schwert, was er dem Piraten borgen konnte. So musste er erstmal mit Fäusten gegen die Ganoven kämpfen. Schon kurz nachdem sie die Praxis verlassen hatten, wurden sie von einigen Männern entdeckt, die wohl der gut zu sehenden Blutspur gefolgt waren. Hatte er wirklich so viel Blut verloren? Um ehrlich zu sein war ihm immer noch etwas schwummrig, doch konnte er nicht einfach tatenlos zusehen wie seine Freunde um ihr Leben kämpfen mussten. Vor allem lag Kisame noch immer schwer verletzt im Hafen, hoffentlich würde sein neuer Verbündeter den Fischmenschen ebenfalls zusammenflicken. Während sie die erste Welle Ganoven besiegen konnten, wobei John schon seine Probleme hatte da seine Bewegungsfreiheit doch ganz schön eingeschränkt war, doch schaffte er es seine Kontrahenten mit einigen gezielten Faustschlägen zu besiegen, die meisten Gegner hatte allerdings sein Begleiter übernommen. Ehe sie weiter gingen sammelte der Schwarzhaarige noch einen Säbel von einem der besiegten Ganoven auf. Es war eine mehr als minderwertige Klinge doch sollte es für den Anfang reichen. Er schwang das Schwert einige Male test weise, ehe er und Leycest weitergingen. Nun erreichten sie den Platz von vorhin, er sah wie eine schwarzhaarige Schwertkämpferin und die rothaarige aus der Bar, ihr Name war Stella soweit er sich erinnern konnte die das Lagerhaus verteidigten indem sie sich verschanzt hatten. Also wurden sie gefunden. Die beiden kamen gerade rechtzeitig, den die beiden Frauen waren in der Unterzahl.
"Leycest in der Halle befindet sich ein Fischmensch namens Kisame, er ist ebenfalls stark verwundet. Könntest du ihn bitte behandeln, ich gebe dir währenddessen Rückendeckung und und sichere mit den beiden Frauen den Eingang".
Noch ehe er die Antwort abwartete ging er auch schon zügig vor raus. er kam gerade rechtzeitig um einen Schwertschlag zu blocken, ehe die Klinge die Rothaarige traf. Dabei schmerzte seine Wunde ein wenig, doch darüber sah er hinweg und besiegte den amateurhaften Schwertkämpfer schnell.
"Ihr habt doch nichts dagegen das ich auch ein wenig an der Party teilnehme", wandte er sich an die Frauen und blockte schon den nächsten Schlag.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Nov 03 2016, 23:22

Gerade als er seinen Koch anheben wollte, schoss ein Pfeil haarscharf an seinem Kopf vorbei. Er sah zur Rothaarigen auf, ehe er den Schmerzensschrei hinter sich vernahm. Sah wohl ganz so aus, als hätten sie die Bogenschützin auf ihrer Seite. Von Lyra musste er später erfahren, in welchem Verhältnis sie zueinander standen.
Doch nun war Eile geboten. Norton sah nicht gerade gesund aus und schien einiges eingesteckt haben zu müssen, weswegen er sich mit Lyra gleich auf den Weg machte. Gekonnt duckte er sich über Angriffe hinweg, die Stella nicht mehr verhindern oder Karen blocken konnte, während sie dem Schiff immer näher kamen.
Am Steg angekommen, schnitt ihn ein Ganoven den Weg ab, während hinter ihnen auch einer auftauchte.
"Jetzt sitzt du in der Falle, Gildarts! Ich hol mir deinen und den Kopf des Alten auf deinen Armen und verdien ein hübsches Sümmchen", rief er ihm säbelrassenlnd zu, ehe er auf ihn zu sprang.
Gildarts grinste nur und reagierte frühzeitig. Er zog sein rechtes Knie bis zur Brust hoch, ehe er sein Bein ausstreckte und es seinem Angreifer gegen den Brustkorb schlug. Durch die Wuchte es Trittangriffes, beförderte es ihn direkt mit ausgepressten Lungenflügeln ins Wasser des Hafens.
"Der Weg ist frei", sprach Gildarts und ging an Bord.

Lyra übernahm nun die Führung und suchte die Räume nach einem Krankenzimmer ab und wurde als bald fündig.
Behutsam legte er seinen ältestes Crewmitglied auf das Bett und beobachtete die Ärztin bei ihrer Arbeit. Er hatte großes Vertrauen in ihre Kenntnisse in der Medizin, weshalb er ihr bei der Behandlung von Nortons Gesundheitszustandes nicht hineinfunkte. Sie prüfte abschließend seinen Puls und ließ sich auf dem Stuhl nieder.
Beinahe schon flehend, bat sie den Rothaarigen nach Luc zu suchen.
"Ich werde ihn dir zurückbringen", versprach er und verließ das Zimmer. Bevor er an Deck ging, prüfte er nochmal seinen körperlichen Zustand. Alles spannte noch, wegen der ?Überanstrengung seiner Muskeln, doch war es noch zu keinen bleibenden Schäden gekommen. Er ballte einmal kräftig die Faust, ehe er an Deck ging und von dort aus das Schiff verließ.

Unten am Pier sah er Karen, die in Hörreichweite war.
"Karen, mach das Schiff abfahrbereit! Wir legen in Kürze ab! Ich werde unsere Nachzügler abholen", rief er ihr zu und kämpfte sich an der Horde vorbei, ehe er in einer Gasse zwischen den Lagerhäusern verschwand.
Jetzt hieße es horchen. Er vermutete, dass sein Vize-Kapitän schon im Hafen war. Zumindest hörte er etwas von einem Jungen mit femininer Haarpracht, welcher sich hier verstecken sollte. So blieb er vorerst im Dunkeln und horchte nach weiteren Informationen.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Nov 04 2016, 09:05

Luc ließ sich erschöpft an der Wand herunterfallen. Seine Schmerzen waren mittlerweile ertragbar geworden, aber er kam nicht drumherum sich ein halbwegs gemütliches Bett herbeizuwünschen um sich auszukurieren. Die kleine Truppe hatte sich kurz in einem der Lagerhäuser versteckt, um den passenden Moment abzuwarten zu den Schiffen zu gelangen und dort hoffentlich den Käptn anzutreffen. Es schien so, als wären ihre Freunde in der Zwischenzeit auch nicht untätig gewesen... Der ganze Hafen war in Aufruhr, so wie es aussah hatte man sich auch den anderen drei Bossen erfolgreich angenommen. Es würde nicht lange dauern bis auch die Marine davon mitbekam und ihre Truppen gefechtsbereit machten, um dem Spuck von Trois endgültig ein Ende zu setzen. "Ich hoffe den anderen geht es gut. Sie scheinen hier ja kräftig mitgewirkt zu haben..." Sprach er leise aus, ehe er sich am Kopf kratzte.
Seine Gedanken schweiften ein wenig zu Lyra ab. Wie er sie kannte hatte sie sicherlich einen Weg gefunden mehr oder minder unbeschadet aus der ganzen Sache herauszukommen, aber ganz ohne Sorgen war er nicht. Er hoffte nur, sie ganz schnell wieder in die Arme schließen zu können.
Wendys Frage erwischte ihn ein wenig unvorbereitet, weswegen er kurz zu ihr schaute und nicht wusste was er antworten sollte. "Ich lebe, das ist doch schon mal viel Wert." grinste er sie schließlich an und stand wieder auf, um nicht allzu kränklich zu wirken. Er wollte gerade sicherheitshalber zu seinem Brecheisen greifen, als er jedoch bemerkte, dass es nicht mehr vorhanden war. Ichijas Kommandant hatte es innerhalb weniger Sekunden komplett unbrauchbar gemacht, weshalb es jetzt in Einzelteile zersprungen noch im Bergdorf lag. Eine Schande wie er fand, er hatte es jetzt schon fast seit einem Jahrzehnt mit sich getragen.
"Verdammter Ichija..." murmelte er unter seinen nicht vorhandenen Bart. Wie hatte er kleingewachsenen es noch betitelt? Druckwellen?

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Nov 04 2016, 11:06

Auf die Frage des Piraten hin, ob er ihm ein Schwert ur Verfügung stellen könnte, lachte der Mediziner nur kurz auf. Selbst wenn er eines gehabt hätte, hätte er es dem bis vor kurzer Zeit noch schwer Verletzten nicht zur Verfügung gestellt. Der Rest des Ablaufes lief relativ monoton ab - Er packte seine wichtigsten Sachen zusammen und schließlich machten sie sich wieder auf zum Geschehen. Es brauchte zwar einige Schwertstreiche, sich seinen Weg durch die Ganoven und Milizen zu bahnen, aber sein Patient und er schafften es gänzlich unversehrt zu seinen Verbündeten. Laut Johns Aussage schien einer seiner Verbündeten - offensichtlich ein Fischmensch - ebenfalls schwere Verletzungen erlitten zu haben, weshalb er auf das Geheiß des Piraten sofort in die Lagerhalle trat, als sich ihm die Möglichkeit dazu bat. Er war zwar kein Arzt auf Abruf, aber er würde sich wohl oder übel gut mit dem Piraten und seinen Verbündeten stellen müssen. Im Lager angekommen sah er aber, dass der Fischmensch - offensichtlich der Gattung Hai - bereits gänzlich verpflegt und verarztet worden war und sich an einer der Hauswänden ausruhte. Da es weit und breit keinen anderen Fischmenschen gab, entschloss Leycest sich dazu wieder zu John zurückzukehren, nachdem er den Status des Fischmenschen genauer überprüft hatte. Der Schwarzhaarige schien sich wieder in den Kampf gestürzt zu haben und hatte mit einer Milizen zu tun, war allerdings nicht weiter verwundet worden. Da auch die Oberkörperwunde keine weiteren Beschwerden zu machen schien, entschloss der Anthropologe sich kurzerhand, es auch dabei zu belassen. Er schlich sich an Johns Gegner, zog ihm mit der Schwertscheide eins über den Kopf und ließ ihn anschließend bewusstlos zu Boden fallen. "Ich kann dir nur empfehlen dein Glück nicht auszuspielen... Dem Fischmenschen geht es im Übrigen gut, er wurde bereits versorgt." sprach er schließlich monoton warnend, ehe sein Blick auf den leblosen Körper Jaguars blickte, in dessen unmittelbarer Nähe immer noch sein Schwert lag. "Wenn du ein Schwert haben willst, da liegt eins."
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Nov 04 2016, 17:50

Stellas Misstrauen gegenüber Gildarts schwand erst als Lyra ihr versicherte dass er keine bösen Absichten verfolgte und sie glaubte ihr auch. Sonst hätte sie nicht angefangen sie alle zu verteidigen. So langsam fragte sie sich wo denn die ganzen Gegner herkamen.
Gab es hier ein Nest von denen oder hatte sie irgendetwas verpasst? Auf die Bitte mit der Rückendeckung nickte sie Lyra nur zu und konzentrierte sich dann voll und ganz auf den Gegner. Sie nickte Karen zu und antwortete ihr dann.
"Kein Problem. Ich bin Stella, freut mich sehr. Die Umstände sind nicht die besten, aber wir werden es schon schaffen sie zu besiegen!" Dessen war sie sich sehr sicher, denn immerhin waren sie Fern-und Nahkampf.
Für irgendetwas musste diese Kombination doch gut sein oder etwa nicht? Gemeinsam mit der Schwarzhaarigen bekämpfte sie die Feinde und sah dann wie ein Gegner an ihnen vorbeihuschte und auf Lyra zustürmte. Nicht gut, ganz und gar nicht gut.
Augenblicklich wollte sie ihren Bogen ziehen und ihn abschießen, aber ein Mann kam ihr zuvor. Stella musste gestehen, dass sie ein wenig den Überblick verloren hatte bei diesen vielen Leuten. War ihr das zu verübeln?
Sicherlich nicht und es waren auch noch Leute die sie nicht wirklich kannte, was sie nicht unbedingt beruhigte. Kurz wandte sie ihren Blick dem Mann zu und sah ihn an.
Sie kannte ihn irgendwoher. Waren sie sich nicht in der Bar begegnet?
Ja das konnte hinkommen.
"Party? Ich bin mir sicher, dass noch mehr Leute kommen werden und da wird es sicherlich genug Möglichkeiten für solch ein Ereignis geben. Ich bin Stella und eure Name war...."
Kurz überlegte sie. Wurde ihr der Name schon einmal geläufig? Eine gute Frage eigentlich.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Nov 05 2016, 19:06

Aus Lucs Aussage hörte sie heraus, dass die Mitglieder seiner Crew offenbar ebenso in Kämpfe mit den Vier Köpfen von Trois geraten sein mussten. Auch sie hoffte, dass es ihnen gut ging und ihr Zustand nicht so schlimm wie dem ihres Freundes war. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie gar nicht wusste, was sie danach anstellen sollte. Sie wurde zusammen mit Luc und Shara gesehen, die nicht gerade Unbekannte waren, sowohl auf der Seite der Weltregierung als auch im Untergrund. Sollte sie hier bleiben, würde der Untergrund sie bestimmt irgendwann finden und unvorstellbares mit ihr anstellen. Die Marine würde sie wohl ins Gefängnis der Insel stecken, was wohl noch das geringste Übel wäre, auch wenn sie sich dies nicht für ihre Zukunft wünschte. Sie wollte frei sein und die Welt bereisen! Ein wenig Verzweiflung kam in ihr auf. Zu gerne hätte sie Luc gefragt, ob sie die Mannschaft auf ihren Reisen begleiten könnte. Doch wusste sie nicht, ob er überhaupt die Befugnis hatte dies zu entscheiden, geschweige denn ob er "Ja" sagen würde. Schließlich war sie noch so jung und klein. Was sollte sie auf einem Schiff, auf dem jeder für sich selbst Sorgen konnte und sie nur als Last ansehen würde.
"Dank deiner Freunde, haben wir keine Möglichkeit hier zu verschwinden", sprach Shara mehr zu Luc, als zu der Blauhaarigen.
Luc antwortete auf ihre Frage recht stumpf. Doch konnte man heraushören, dass er sich nach längerfristigen Ruhe sehnte, was man ihm nicht übel nehmen konnte.
Sie hatte keinen Kommentar zu seiner Aussage für ihn und senkte stattdessen den Kopf.
Während Shara noch weiter durch die Schlitze lugte, hörte man plötzlich einen heftigen Schlag gegen die Wände des Lagerhauses auf der anderen Seite.
Es folgte ein weiterer und noch einer, ehe die Wand zerberste und sich ein halbes Dutzend von Kriminellen mit allerlei Waffen bewaffnet sich ihren Weg ins Lagerhaus und schließlich zu ihnen bahnte.
"Wurde auch Zeit, dass wir euch finden! Shara und Luc!"
Wendy sprang rasch auf und wollte ihren Bogen ziehen, ehe die Planke unter ihr nachgab und sie mit einem Bein einbrach. Ein Schrei gepaart mit Schrecken und Schmerz entfleuchte ihr.
Sie hatte sich eingeklemmt und kam ohne fremde Hilfe nicht so schnell heraus. Hilflos sah sie zu den beiden, die sich den Männern wohl entgegen stellen würden.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Nov 05 2016, 20:01

Die Kämpfe dauerten an. Karen hatte also mehr als genug Fleisch vor sich, um ihre neue Klinge zu testen und bisher war sie höchst zufrieden. Wäre die Schwertscheide nur ebenso widerstandsfähig, denn darin waren nun schon einige Kerben, die den schönen, schwarzen Lack verunreinigten. Dennoch war es Karen so lieber, als selbst zu Hackfleisch verarbeitet zu werden. Und obwohl der Kampf langsam an ihrer Substanz nagte, war sie guter Dinge, dass sie dieser Hölle entkommen würden. Immerhin hielt eine sehr gute Bogenschützin ihr den Rücken frei. Deren Namen erfuhr die schwarzhaarige dann auch. "Ich hab jedenfalls nicht vor, hier zu sterben. Immerhin bin ich dank dem Rotschopf erst aus der Arena entkommen.", erklärte Karen der rothaarigen Frau grinsend und ließ erneut einen Kopf rollen.
Bevor einer der Halunken ihrer neuen Bekanntschaft schaden konnte, kam anscheinend ein neuer Kampfgefährte. Ein junger Kerl, der jedoch schon recht lädiert aussah, aber anscheinend noch kämpfen konnte. Er nutzte ein Schwert und war durchaus ein geschickter Kämpfer. Dieser fragte die Damen, ob er an der Party teilnehmen dürfte. "Also verhungern würden wir nicht, aber irgendwie fehlt es an Getränken!", rief sie dem Kerl zu, ehe sie neue Befehle von Gildarts erhielt. Er wollte also bloß noch schnell Luc aufgabeln und dann wollten sie schon verschwinden. So huschte sie an dem jungen Kerl vorbei und tippte ihm auf die Schulter. "Wehe einer von euch geht hier noch drauf!", ermahnte sie sowohl Stella als auch den Kerl, dessen Name sie noch nicht wusste, ehe sie mit einem beherzten Sprung auf das Schiff gelangte und erstmal den Steg einzog, um die Verfolger aufzuhalten.
Nachdem sie endlich dem Getümmel entfliehen konnte und die Verfolger vorerst los war, konnte sie ruhig die Leinen lösen und hieb - bis auf eines - die Taue entzwei. Somit war das Schiff so gut wie startklar und sie mussten nurnoch auf den Kapitän warten, der hoffentlich sein Crewmitglied schnell finden würde. Zufrieden stellte Karen fest, dass Stella und die zwei Neuankömmlinge die Situation gut unter Kontrolle hatten und so begab sich die Schiffszimmerfrau unter Deck, um Lyra einen Besuch abzustatten. Leise, um Lyra nicht zu stören, stellte sie sich neben das Mädchen und betrachtete den großen Kerl, den sie da gerade verarztete. "Ich konnte mich vorhin nicht vorstellen. Ich heiße Karen und bin künftig die Schiffszimmerfrau in eurer Crew. Freut mich, euch auch mal kennen zu lernen, auch wenn die Umstände besser sein könnten.", stellte sich die schwarzhaarige vor und schenkte dem Mädchen ein aufmunternd gemeintes Lächeln.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Nov 05 2016, 20:46

Beobachtend sah sie Norton an, der sich schon seit einer Weile beruhigt hatte. Die Ruhe auf dem Schiff tat ihm offenbar gut und auch das Bett schien seinem Zustand zu gefallen. Beinahe paranoid misste sie bei ihm regelmäßig den Puls und den Blutdruck, der sich entweder verbesserte oder konstant blieb. Es war eine Erleichterung für sie und ein Zeugnis von ihrer guten Arbeit als Ärztin. Dennoch war es Jahre her gewesen, dass sie diese Praktiken anwenden musste. Hier und da mal ein paar Schürfwunden, die Luc sich zugezogen hatte, als er bei Norton zu tief ins Glas schaute. Doch nun hatte sie einen Patienten, der mit drei ernst zunehmenden Schusswunden übersät war.
Plötzlich hörte sie Schritte, woraufhin sie ihre neu erworbene Fähigkeit einsetzte. Die Aura kam ihr bekannt vor. Sie wirkte auch nicht so aggressiv, wie die außerhalb des Schiffes.
So blieb sie ganz ruhig und sah die schwarzhaarige Schwertkämpferin herein kommen.
"Hallo. Ich bin Lyra und ich bin die Verlobte von Luc. Das hier ist Norton, unser Schiffskoch. Ihm geht es gut, aber er braucht noch fiel Ruhe", erklärte sie grob den Gesundheitszustand von ihrem Smutje. Nun hatte sie eine bessere Gelegenheit, das neue Crewmitglied ihrer Bande zu betrachten. Sie war hübsch und schenkte ihr ein gut gemeintes Lächeln. Kaum vorstellbar, dass jemand mit solch einem Lächeln, mit dem Schwert solch angstauslösende Wunden hervorbringen konnte.
"Wie...wie stehst du zu Gildarts? Wie ist er dazu gekommen, dich als unsere Schiffszimmerfrau zu rekrutieren", fragte sie neugierig und in keinster Spur vorwurfsvoll. Sie wollte einfach nur wissen, wie es zu diesem Ereignis gekommen war. Sie hatte nichts dagegen, dass sie jetzt eine Frau an Bord hatten, die auch noch im Handwerk des Schiffsbaus versiert war. Stattdessen begrüßte sie es! Dennoch war das Verhalten von Gildarts auch nicht gerade die feine Englische. Immerhin hatte er einfach ein Crewmitglied angeheuert, ohne überhaupt nach der Meinung von ihnen zu fragen.

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