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 Schwarzer Hafen von Trois

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Der Geist mit dem NudelholzDer Geist mit dem Nudelholz
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BeitragThema: Schwarzer Hafen von Trois   Do Dez 03 2015, 18:44

das Eingangsposting lautete :

Wer westlich entlang der Küste von Trois segelt, wird früher oder später eine kleine Bucht zwischen einer markanten Felsformation finden, in der sich der sogenannte "Schwarze Hafen" befindet, der Mittelpunkt des örtlichen Schwarzmarktes.

Durch eine Jahrzehnte lange Kultur der Seeräuberei und des Sklavenhandels hat sich der einst stillgelegte Hafen zu einem kriminellen Frachthafen entwickelt, der in seiner Größe circa drei mal den am südlichen Ende der Insel befindenen Theodor-Hafen fasst.

In diesem Hafen findet man alles, was man als Untergrundhändler oder Sammler spezieller Güter sucht - Sklaven, Artefakte, Hehlerwaren, Waffen, Söldner, Prostituierte und seltene oder auch verbotene Gegenstände.

Kontrolliert wird der Hafen von gut ausgebildeten bewaffneten Milizen, die von den ansässigen Großkriminellen finanziert werden, weswegen alle bisherigen Versuche der Regierung, den Hafen von dem ansässigen Gesindel zu befreien, gescheitert waren.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 14 2016, 00:21

John beendete seine Gedankenspiele über die Zukunft und fixierte seine Sinne auf die Gegenwart, auf das hier und jetzt. Für einen Menschen waren seine Sinne überdurchschnittlich gut, was aber auch an seinem Training in einem Dojo vor einigen Jahren lag. Den ein guter Schwertkämpfer benutzt alle seine Sinne in einem Kampf und trainiert diese mindestens genau so sehr wie den Umgang mit dem Schwert. John musste grinsen als er Kisame's Antwort vernahm.
"Ich dachte mir schon das dir das gefällt", antwortete er ebenfalls lächelnd.
Während sie weitergingen beobachtete der Schwertkämpfer den Fischmenschen für einige Augenblicke. Ihm fiel auf das sein Partner mit sich kämpfte, anscheinend unterdrückte er etwas. So wie er ihn einschätzte war es Wut, an was er wohl gedacht hatte? Zumindest war dem Piraten schon aufgefallen das sein blauhäutiger Freund ein Problem mit der Menschheit hat. Doch wollte er das Thema jetzt erst mal ruhen lassen, den erstens wollte er Kisame nicht weiter aufregen und zweitens war es momentan nicht die richtige Zeit für dieses Gespräch. Vielleicht ja später bei einem Rum. Er grinste finster, als Kisame seinen Kiefer zuschnappen ließ.
"Bisher ist auch noch niemanden meinem Schwert entkommen", antwortete er mit gewohnt gelangweilter Stimme und schob mit seinem Daumen sein Schwert etwas aus der Scheide, nur um es nach einigen Augenblicken mit einem metallen Klirren wieder reinrutschen zu lassen. Beide gingen nun in die Richtung die der Fischmensch vorgeschlagen hatte, es war eine lange Straße, die mit Häusern umgeben waren. Hier gab es viele dunkle Gassen, perfekt für einen Hinterhalt. John zog schnell sein Schwert und zeigte damit auf eine der Gassen links von sich.
"Dort ist etwas", sprach er nebenbei.
Und er hatte Recht, nach einigen Sekunden kam eine getigerte Katze zum Vorschein, die dann langsam wieder verschwand. John steckte seine Klinge wieder in die Scheide.
"Es ist wichtig alle seine Sinne gut zu trainieren, nur so wirst du nicht überrascht",merkte er an.
Doch etwas verdächtiges war ihm aufgefallen. Es war gerade mal Nachmittags und die Straßen war verlassen, keine einzige Menschenseele hier, ausser Kisame und er selbst natürlich.
"Findest du es nicht auch verdächtig, dass hier um die Zeit keine Menschenseele ist? Sieh dir die Häuser an, alle Fenster sind verschlossen und die Rolläden sind unten. Mach dich schon mal bereit, wir sind auf dem richtigen Weg!"
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 14 2016, 01:30

Auf Kisames Anspielung zu seinen stahlharten Zähnen, präsentierte der Schwertkämpfer die Waffe seiner Wahl und ließ es wieder in seine Scheide zurückrutschen. Kurz darauf zog sein Schwert erneut und deutete damit in eine Seitengasse mit der Anmerkung, dass dort etwas sei. Als kurz daraufhin eine getigerte Katze aus dieser tapste, bekam der Fischmensch einen kleinen Lachkrampf. „ Du hattest recht da ist was. Eine gefährliche Bestie, die dich mit ihren flauschigen Fell und großen Augen in die Verdammnis des Kuschelns zerren will!“ brachte er zwischen Lachattacken heraus. Als er sich schließlich wieder beruhigt hatte und sich ein paar Tränen aus den Augen wischte, hatte der monströse Angreifer bereits das Weite gesucht. Die Aussage des Piraten man müsse all seine Sinne trainieren, ließ der Fischmensch unkommentiert so stehen und lächelte bloß. Zwar stimmte er John vollkommen zu doch, war das Ereignis mit der Katze noch zu präsent und ihn lag schon wieder ein dummer Spruch auf der Zunge. Was der Schwarzhaarige jedoch nun sagte, riss Kisame aus seinen amüsierten Dämmerzustand und weckte sofort all seine Instinkte. Sein Begleiter hatte recht gehabt. Kein Mensch weit und breit und die Häuser sahen aus als waren die Bewohner entweder ausgeflogen oder hatten sich auf eine Belagerung eingestellt. Abermals antwortete er dem Piraten nicht, nickte aber als Bestätigung. Aufmerksam auf jede Kleinigkeit in seiner Umgebung achtend, setzte er seinen Weg fort. Unterwegs sah er auf einen Fensterbrett eine leere Glasflasche stehen, die er kurzerhand schnappte und einfach mitnahm. Dem eigentlichen Besitzer dürfte dies egal sein und wenn nicht war es ihm auch egal. Nun hatte er auch etwas was er auf einen entfernten Gegner schmeißen konnte, sollte dies nötig sein. Je weiter sie kamen, desto mehr beschlich den Blauhaarigen das Gefühl beobachtet zu werden und hin und wieder bildete er sich ein einen Schatten über die Dächer huschen zu sehen. Erst als er sich sicher war, dass dort wirklich etwas war , rempelte er seinen Begleiter unauffällig an und machte eine recht eindeutige Bewegung mit seinen Augen in die Richtung in dem er den Schatten hatte verschwinden sehen. Ein neugieriger Beobachter, ein Kundschafter des Feindes oder doch Gegner die sich in Position brachten? Bald würden sie es wissen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 14 2016, 12:18

John war leicht verärgert über die Reaktion von Kisame, hätte er mit Borland auf Las Camp gekämpft würde er nun nicht lachen und seine Witze reißen. Vielleicht ist diese Katze gar keine Katze, sondern ein Feind der sie ausspioniert. Immerhin gab es Teufelskräfte die es einem Menschen ermöglichten sich in ein Tier zu verwandeln.
"Ich merke schon, Teufelsfrüchte sind dir kein Begriff oder? Diese Früchte ermöglicht es Menschen sich in Tiere zu verwandeln. Ich habe zufälligerweise schon gegen so einen Nutzer auf Las Camp gekämpft. Dieser konnte sich in einen Bison verwandeln", erklärte er missmutig.
Dabei sah er sich genau um, auf den Dächern bewegte sich etwas. Auch die Augen der Katze waren noch aus der schützenden Dunkelheit der Gasse zu sehen. Anscheinend wurden die beiden schon eine Weile beobachtet, was ihn allerdings nach den Ereignissen am Vormittag nicht überraschte. Immerhin hatten er und Kisame für einigen Trubel gesorgt. Und beide waren nicht gerade sonderlich unauffällig und daher leicht zu verfolgen. Der Blauhäutige rempelte ihn unauffällig an und gab ihm zu verstehen das er rechts auf dem Dach etwas gesehen hatte.
"Links von uns sind ebenfalls noch zwei. Und die Katze verfolgt uns auch noch, Teufelsfruchtnutzer vermutlich", flüsterte er seinem Mitstreiter zu. Allerdings ging er weiter als wäre nichts, ihre Gegner mussten ja nicht wissen da sie informiert waren. Langsam bogen sie rechts in eine breite Straße, dort vor ihnen stand ein Mann. Mit einem Schwert an der Hüfte lehnte er an der Wand, mit der einen Hand warf er eine Münze wiederholt in die Luft und fing diese wieder. Anscheinend hatte er sie erwartet.
"Wir wurden erwartet", sprach er leise zu Kisame.
"Jaquar Tharn, nehme ich an", sprach er nun lauter, mit gelangweilter Stimme.
Seine Hand ging langsam zum Griff seines Schwertes.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 14 2016, 18:15

Sein zugegebenermaßen recht schlechter Witz kam beim Piraten nicht sonderlich gut an, der ihn anschließend auch erklärte warum. Von Teufelskräften hatte der Fischmensch zwar schon gehört, dieser aber als Märchen abgetan und die Gesichten einfach nicht geklaubt. Jetzt wo er dies von John hörte, sah er die Dinge in einem anderen Licht. Die Aufzählung der Feinde und wo sie sich befanden, war für Kisame große Neuigkeit. Zwar hatte er gewusst wo sie waren aber nicht wie viele. Jetzt wo er ihre vermutliche Anzahl wusste, war er fast schon ein wenig beleidigt. Nur so wenige? Die konnte er ja alleine besiegen und mit seinen Begleiter an seiner Seite war dies mehr als nur ein schlechter Witz. Als sie ihren Weg fortsetzten , erwartete sie ein mit einem Schwert bewaffneter Mann, der mit einer Münze spielte. Die Frage, ob er Jaquar Tharn sei beantwortete der Mann nur mit einen Lächeln und stieß sich von der Wand ab während er seine Münze wieder auffing. " Gentleman, ist das wirklich wichtig? Sie sind hier und das ist alles was zählt. Ich habe sie bereits mit Sehnsucht erwartet, aber erlauben Sie mir eine Frage bevor wir zum geschäftlichen kommen. Was genau treibt sie an? Warum stören sie Geschäfte, die sie nicht im geringsten etwas angehen?" Bevor John auch nur reagieren konnte, legte Kisame einen Seesack zu Boden und ließ sich selber direkt daneben fallen. " Oh nein bitte nicht. Nicht noch eine Quasselstrippe! Ich lasse dir den Vortritt, weck mich aber wenns lustig wird." mit diesen Worten schloss er die Augen und versuchte sich ein wenig zu entspannen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 14 2016, 18:30

John Augen verengten sich, während er dem fremden Mann zuhörte. Der Piratenkapitän war sich nicht sicher ob er es sarkastisch meinte, als er meinte das sie sich in Geschäfte einmischten die sie nix angingen. Immerhin hatten sie versucht, die beiden gefangen zu nehmen, also hatten sie sehr wohl etwas damit zu tun. Außerdem hatten sie auch Gildarts. Mit ausdrucksloser Stimme fing John an zu sprechen, mit der Hand immer noch am Schwertgriff.
"Ich weiß nicht ob ich lachen soll oder dir gleich die Kehle aufschlitzen sollte. Geschäfte stören die uns nichts angingen? Da ihr uns als Ware verkaufen wolltet, gehen sie uns sehr wohl etwas an, meinst du nicht auch? Oder meinst du ich lasse jeden dahergelaufenen Depp mich angreifen ohne Konsequenzen? Was wäre ich dann für ein Pirat? Also sag mir nur eins, vielleicht töte ich dich dann schmerzlos, wo ist Gildarts?"
Während sein Gesprächspartner lief hin und her, der Schwertkämpfer beobachtete ihn dabei genau. Als erstes fiel ihm ein Revolver auf, auch die Klamotten waren ziemlich unpassend für einen Schwertkämpfer. Viel zu wenig Bewegungsfreiheit. Und vor allem keine Narben, entweder musste er ein sehr guter Schwertkämpfer sein, oder was wahrscheinlicher war er war gar keiner.
"Du bist nicht Jaquar Tharn, richtig? Du bist nur irgendein Mittelsmann, also mach es dir nicht so schwer und rücke das Schwert heraus. Es ist viel zu gut um bei dir zu vergammeln".
Während er so sprach, legte sich Kisame neben ihm auf den Boden. Er hatte auch die Ruhe weg.
"Dann beschwer dich aber nicht, wenn die halbe Party schon vorbei ist ehe du aufgestanden bist".
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 14 2016, 18:52

Ohne großes Interesse hörte sich Kisame das Gespräch an und verpasste, dabei vermutlich das ein oder andere Detail. Wie schon es war einfach mal auszuspannen. Erst als John ihn direkt ansprach, machte er die Augen wieder auf und richtete seine Aufmerksamkeit auf seinen Begleiter. "Ach komm als würden, die paar überhaupt die Mühe wert wären. Ich kann von hier aus ohne aufzustehen den Clown da vorne auf die Bretter schicken." Um seine Aussage zu unterstreichen, hob er die Flasche ,die er zuvor mitgenommen hatte und zielte damit auf den Typen mit der Münze. Was auch immer der Typ von sich gab war dem Fischmenschen egal, zwar schaute er in dessen Richtung doch seine ganze Aufmerksamkeit galt John beziehungsweise der Katze hinter ihm, die sich langsam neugierig näherte. "Du wenn wir ihn die Beine abtrennen, ist er bestimmt gesprächiger und gerade zu begierig darauf uns Auskunft zu geben" Egal was auch imer davor gesagt hatte oder wie selbstsicher er sich auch gegeben hatte, die Aussage mit dem Beine abtrennen, zeigte Wirkung. Aus dem arroganten Auftreten war ein ein wenig unsicheres Geworden. "Hey hört mal. So was muss doch nicht sein. Ich bin mir sicher wir können uns einigen und unsere Probleme friedlich regeln!" meinte er während er seine Hände beschwichtigend gehoben hatte und langsam rückwärts ging. Kisame kam das Ganze wie eine Schmierenkomödie vor doch sagte er nichts und überließ den Piraten die Führung.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 14 2016, 19:12

"Rein aus medizinischer Sicht betrachtet ist er schneller verblutet als er uns Auskunft geben kann", antwortete er regungslos und schaute dabei bedrohlich in die Richtung des fremden Mannes, der mit gehobenen Händen zurückwich.
Doch beachtete er diesen nicht weiter, da sich von hinten schnelle Tritte näherten. John drehte sich schnell um, dabei zog er sein Schwert und schlug zu. Doch die getigerte Katze sprang elegant über die Klinge des Piraten. Doch während des Fluges wurde sie immer größer, bis sie schlussendlich so groß wie ein Mensch war. Vor ihnen stand ein Mann mit braunen Haaren und Dreitagebart. Außerdem trug er einen olivgrünen Kimono. Mit langsamen Schritten näherte er sich seinem Partner und ließ sich das Schwert aushändigen. Dies war wohl Jaquar Tharn. Er machte auch eindeutig den Eindruck eines Schwertkämpfers.
"Du solltest hier nicht so mit deinem Käsemesser rumfuchteln, Bursche. Nicht das du dir noch ein Auge aus stichst", verhöhnte er John.
Doch dieser ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er stand nun seitlich zu Jaquar und zeigte mit seiner Schwertspitze auf dessen Herz.
"Bist du heute Morgen mit dem Gedanken aufgewacht, dass du heute sterben würdest, Jaquar", sprach er gewohnt gelangweilt.
Dieser schaute ihn ausdruckslos an, dann fing er an zu lachen.
"Soll mir das etwa Angst machen, Bursche? Du und dein Haustier hier seit mir nicht gewachsen!"
Doch ehe der Schwertkämpfer Kisame aufhalten konnte, warf dieser mit voller Kraft die Flasche auf Jaquar. Mit hoher Geschwindigkeit flog sie auf dessen Kopf zu, doch dieser machte gar nicht die Anstalt sich zu bewegen. Stattdessen zog er sein Schwert. Er schwang es einmal vertikal durch die Luft, dabei entstand eine Schnittwelle, die die selbe Farbe wie dessen Kimono hatte. Und diese flog mit hoher Geschwindigkeit auf Kisame zu. John reagierte Instinktiv und sprang zwischen die Schnittwelle und dem Fischmenschen. Er stand mit beiden Beinen fest auf dem Boden und war in Abwehrhaltung. Doch als die Schnittwelle auf sein Schwert traf, konnte er nur mit großer Mühe verhindern mitgerissen zu werden. Allerdings rutschte er einige Meter nach hinten, ehe es ihm gelang den Angriff auf das Gebäude hinter sich abzulenken. Dieses wurde in der Mitte durchtrennt. John war beeindruckt.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Aug 15 2016, 03:55

Sein Vorschlag bezüglich der Beine des Mannes fand bei John nicht sonderlich viel Zuspruch da dieser meinte, dass das Opfer vermutlich verbluten würde bevor es etwas verraten könnte. Gelangweilt zuckte Kisame mit den Schultern. Jedoch wich seine Langeweile schnell Angespanntheit als er bemerkte, dass sich die Katze schnell näherte. Bevor er selber jedoch reagieren konnte, machte der Pirat seinen Zug und verfehlte sein Ziel, welches einfach über die Klinge hinweg flog. Als es wieder den Boden berührte war aus der Katze ein Mann im olivgrünen Kimono geworden, der sogleich John für seinen fehlgeschlagenen Angriff verspottete. Das Gespräch der beiden interessierte den Fischmenschen nicht sonderlich bis der Fokus sich auf ihn richtete und Jaquar ihn als Johns Haustier bezeichnete, dass wollte sich der stolze Blauhaarige nicht gefallen lassen und warf mit voller Wucht die Glasflasche auf den Mann. Während die Flasche auf den Mann zuflog, sprang Kisame wieder auf seine Beine und wollte schon losstürmen als er die Reaktion des Mannes auf den Angriff sah. Er wich nicht aus sondern konterte den Angriff einfach mit einen Schwerthieb, welcher eine Schnittwelle auslöste die nun auf Kisame zuraste. Zu seinem Glück stellte sich John vor ihn und lenkte den Angriff ab sodass dieser in ein Gebäude hinter ihnen in der Mitte durchtrennt wurde. Mehr genervt als beeindruckt sah sich der Fischmensch das Werk der beiden Schwerkämpfer an. „ Na ihr beiden wollte ihr jetzt nicht lieber...“ weiter kam er nicht den Kisame unterbrach ihn sofort und dies sehr laut stark. „ Halt mal die Luft an du Fellknäueln! Wenn nennst du hier Haustier!“ Zu John gewandt sagte er während er ihn sanft zur Seite schob „ Der Typ gehört mir!“mit einen Ton der keinen Widerspruch duldete. Auf den ersten Schritten ballte der Fischmensch seine Hand zu Faust und verpasste sich selber einen mächtigen Schwinger auf den Kiefer, wodurch er vollständig intaktes Haigebiss ausspuckte, welches er mit seiner anderen Hand auffing. Sofort schoss in seinen Mund ein neuer Satz Zähne und nun ging der mächtig verärgerte Fischmensch zum Angriff über.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Aug 15 2016, 15:08

Der Schwertkämpfer war noch immer von der Stärke der Schnittwelle überrascht, er hatte nicht damit gerechnet hier auf ein solches Kaliber zu treffen. Es würde auf jeden Fall ein schwerer Kampf werden. Doch während John sich schon eine Taktik zurechtlegte, schob Kisame den Schwertkämpfer zur Seite. Der Fischmensch kündigte an, dass Jaquar ihm gehörte. Der Pirat zuckte nur mit den Schultern, ehe er sich nach hinten fallen ließ und nun im Schneidersitz auf dem Boden saß, sein Schwert über die Schulter gelegt.
"Du hast fünf Minuten, dann gehört er mir", sprach er nur gelangweilt.
Er war wirklich gespannt wie Kisame sich gegen Jaquar schlagen würde. Dieser Gegner war um einiges gefährlicher, als die Leichtgewichte die die beiden am Hafen aufgemischt hatten. Kisame sollte diesmal besser auf seine Verteidigung achten, sonst könnte der Kampf zwischen den beiden ganz schnell entschieden sein. Allerdings fing der Fischmensch mit einer interessanten Technik an, er gab sich selbst einen Schwinger, damit seine Zähne raus fielen, die er nun als Waffen nutzte. Nur ob das gegen die Schnittwellen ausreichen würden? Auch das Schwert machte einen scharfen Eindruck. Es war ein ganz besonderes, da war sich der Pirat sicher. Es übte einen gewissen Einfluss auf ihn aus, er konnte sich nur nicht erklären warum. Er hoffte nur das sich bei der Auseinandersetzung der Beiden keine Schnittwelle in seine Richtung verirrte.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Aug 16 2016, 14:08

Gildarts|Karen come form: Untergrund-Arena

Für den Forscher war deutlich zu erkennen, dass seiner Schiffszimmerfrau ein Stein vom Herzen fiel. Ihre Knechtschaft war nun durch seine Mithilfe beendet worden. Aus diesem Grund hielt sie ihn genauso wenig, diesen grauenvollen Ort zu verlassen.
Eiligen Schrittes gelangten sie zum Schwarzen Hafen, der dem Rothaarigen schon vertraut vorkam. Immerhin hatte er sich zuletzt hier aufgehalten, bevor er als kämpfender Sklave missbraucht wurde. Ebenso konnten sie einige Verfolger durch einige Schleichwege und das umwerfen von Kisten und Fässern sie bei ihrer Flucht hindern, wodurch sie die Untergrund-Arena endgültig hinter sich ließen.
Im Hafen angekommen, sahen sie auch schon einige Schiffe vor ihnen. Diese sahen nicht wirklich aus, als würden sie für den ehrlichen Handel genutzt werden.
"Meine Crew wird früher oder später hier herkommen. Wir sollten uns eins dieser Schiffe aneignen. Auch wenn wir Piraten sind, sind unsere Ziele wohl ehrbarer, wie die der Besitzer dieser Schiffe", schlug der Kapitän vor und besah sich der Schiffe genauer.
Dort waren so gut wie alle Größen vorhanden. Vom beschiedenen Einmaster, der wohl eher für Überfälle auf Handelsschiffe verwendet wurde, bis zum riesigen Dreimaster, der sicherlich Schmuggelware im Wert von mehreren Millionen Berry beherbergte. Jetzt hatte er die Qual der Wahl. Aber nur gut, dass er jemanden dabei hatte, die sich in solchen Sachen weit aus besser auskannte, wie er selbst.
"Wir brauchen ein Schiff, dass fünf Crewmitglieder unterbringen kann und mit dem wir sicher über den Rivers Mountain kommen. Und nötigenfalls Kanonenschüsse aushält", ergänzte er noch, da ihm sein Kopfgeld wieder in den Sinn kam. Begegnungen mit der Marine waren wohl kaum zu verhindern. Da mussten sie ein Schiff haben, welches einiges aushielt. Doch diese Aufgabe übergab er gerne an seine weibliche Begleitung.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Aug 16 2016, 15:35

Lyra come from: Gasthaus "Zum Goldenen Lamm"

Lyra hatte unterwegs zu den beiden genommen und verfolgte sie mit großem Abstand. Sie wollte einfach nicht in Schussbahn geraten, falls sie aus den Hinterhalt angegriffen werden sollten. Außerdem gaben die beiden ein besser zu treffendes Ziel ab, weswegen sie in deren Nähe nur als Zivilist galt, da von ihr kaum eine Gefahr ausging.
So ließ sie auch den Vortritt, was die Gauner am Hafen anging und beobachtete lediglich. Ihr war nach dem ersten Eindruck schon klar, dass dies nur Handlanger waren und sich der Drahtzieher noch im Hintergrund aufhielt.
Während den ganzen Gesprächen zeigte er sich auch endlich. Jaquar Tharn. Und ohne Umschweife kam es auch schon zu ersten kämpferischen Auseinandersetzungen.
Lyra kam aus ihrem Versteck, um John und den Fischmenschen zu warnen.
"Ihr solltet vorsichtig sein. Jaquar Tharn ist einer der großen Vier auf Trois. Er ist für seine Überfälle auf dem Westblue bekannt und hat mit seinen Schwertkünsten gezeigt, dass er selbst gegen große, bewaffnete Handelsschiffe ankommt. Und wenn er erscheint, kann es nicht mehr lange dauern, bis auch die anderen Drei hier auftauchen", erklärte Lyra besorgt und nahm sich ihren Kampfstab zur Hand. Auch wenn sie sich keine sonderlich guten Chancen ausrechnete, wollte sie nicht kampflos untergehen. Und vielleicht fanden sie ja zu dritt eine Möglichkeit, gegen diesen scheinbar unbezwingbaren Gegner zu bestehen.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Aug 17 2016, 00:04

Karen|Gildarts come from: Untergrund-Arena

Ihre Flucht war geglückt. Jedoch mussten sie noch aus dieser verdammten Stadt voller Krimineller entkommen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte. Scheinbar waren die Geschäfte hier alle irgendwie miteinander verbunden, folgten ihnen nicht nur Häscher durch das Loch in der Wand der Arena, sondern auch andere Kriminelle, die Wind von der Sache bekamen und scheinbar mit der Arena zu tun hatten. Glücklicherweise wurden sie nicht sonderlich heftig aufgehalten und konnten ihre Verfolger aufhalten, auch wenn sie manche gar töten mussten. Aber so war das eben bei einer hitzigen Flucht. Gildarts kannte sich aber anscheinend aus, und so entgingen sie vielen Häschern durch Seitengassen und das Auslegen von Hindernissen.
Schon kam der Hafen selbst in Sicht. Karen hatte den Hafen so noch nie gesehen und war überrascht von der organisatorischen Sorgfalt dieses Ortes. Hier konnte man nach herzenslust seinen kriminellen Machenschaften nachgehen. Ein wahres Paradies für Schmuggler und Schwarzmarkt. Hier reihte sich Schiff an Schiff, die einen wirklich brauchbar, aber zu viele hatten schwerwiegende Mängel, die dem geübten Auge der Schiffszimmerin nicht entgingen.
Gildarts merkte indes an, dass seine Crew hier früher oder später auftauchen würde. Kurz darauf gab er seinem neusten Crewmitglied schon die erste Aufgabe. Eine wirklich passende, sollte sie ein geeignetes Schiff aussuchen, welches die Fahrt zur Grand Line und auch Beschuss durch Marine überstehen sollte. Kurz nach seinen Worten ertönte jedoch ein lautes Poltern. Blitzartig drehte sich Karen um und sah in weiter Ferne eine Staubwolke, auf die sie Gildarts aufmerksam machte. "Immerhin hat jemand unbewusst für uns schon eine Ablenkung organisiert.", meinte die schwarzhaarige Frau gelassen, ehe sie sich wieder den Schiffen zuwandte.
Geschwind, aber sorgfältig schien sie die Schiffe auszumustern, an denen ihr Blick relativ ungebremst vorbeiging. Erst an einem robust wirkenden Zweimaster blieb ihr Blick haften. Es war robust beplankt und mit ausreichend Kanonen bestückt, um sich auf hoher See anderer Schiffe erwehren zu können. Außerdem gefiel ihr die Galionsfigur, welche einen ihr unbekannten Vogel darstellte. Mit dem Griff ihres Schwertes deutete sie auf das hölzerne Gefährt. "Dieser schnittige Zweimaster stammt defintiv aus Water Seven. Einige Aspekte hab ich auf Plänen von dort gesehen.", meinte die junge Frau mit einer gewissen Gereiztheit in der Stimme. Irgendjemand hatte ihre Skizzen gefunden und ein Schiff daraus entworfen. Einige Dinge stammten nicht von ihrem Stil, aber größtenteils hatte man sich an ihre Vorlage gehalten. Jedoch behielt sie dies noch für sich und würde vermutlich erst auf Nachfrage ihes Kapitäns näher darauf eingehen. Sie wollte selbst ein Schiff bauen und ihre Pläne nicht von irgendwelchen Möchtegern-Ingenieuren verpfuschen lassen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Aug 17 2016, 21:44

Das laute Poltern war deutlich für den Rothaarigen zu vernehmen, wie auch dem Rest des Hafens. Die Arbeiter auf den Schiffen waren nun abgelenkt und bemerkten die Anwesenheit der beiden Piraten nicht.
"Wir sollten den Aufruhr nutzen. Eine Chance wie diese, bekommen wir bestimmt nicht mehr so schnell", merkte Gildarts etwas leiser an und signalisierte damit Karen, dass sie nun etwas bedachter vorgehen sollten. Schließlich war er ein gesuchter Krimineller und unter Kriminellen kannte man sich eben, auch wenn dies nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhte. Seine Schiffszimmerfrau ließ von dem Gepolter nicht ablenken und ging ihrer Aufgabe nach. Es dauerte ein wenig, doch fand sie ein sehr eindruckvolles Schiff, welches sie für brauchbar deklarierte.
Zusätzlich merkte sie an, dass dieses Schiff aus den legendären Werften von Water Seven stammte. Woran sie das festmachte, war ihm bis jetzt nicht wirklich klar. Doch hatte er noch in Erinnerung, dass seine weibliche Begleitung von dieser Insel kam. Demnach ging er davon aus, dass sie dort auch schon dieser Berufung nachgegangen war und somit Einblicke in die komplizierten Konstruktionspläne bekommen hatte.
"Faszinierend, wie du dies auf den ersten Blick feststellen konntest. Wenn wir die Zeit hätten, würde ich dich fragen, welche die Einzelheiten wären, woran du deine Einschätzung festmachst. Doch das können wir alles später klären, wenn wir von diesem trostlosen Ort verschwunden sind", versprach er seinem neuen Crewmitglied und betrachtete das Schiff genauer. Dabei lag sein Augenmerk nicht auf die Ausstattung oder die Beschaffenheit, sondern den Personen, die es noch für sich beanspruchten. Doch von dieser niedrigen Position war nicht viel zu erkennen. Er hatte jedoch gesehen, dass beim ersten Poltern circa 10 Personen an der Rehling standen und sich vergewissern wollten, was dort los war. Zum jetzigen Zeitpunkt standen immer noch fünf Personen dort, nur um einen kleinen Einblick zu bekommen, aus dem sie etwas deuten konnten.
"Ich vermute, dass auf dem Schiff nicht mehr als 15 Personen vertreten sind. Ich schlage vor, dass du den rechten Steg benutzt und über die Planke dich auf das Schiff kämpfst. Während du die Aufmerksamkeit auf dich ziehst, werde ich über die Taue auf der anderen Seite auf das Schiff klettern und sie von hinten überfallen. Damit sollten wir den Großteil der Bande schon mal loswerden", schlug Gildarts vor und deutete mit seinen Fingern auf die Ziele.
Ein wenig lief er schon etwas voraus, ehe er noch kurz stehen blieb.
"Gib mir einen kleinen Vorsprung. Das Klettern in meiner jetzigen Verfassung dürfte etwas dauern", merkte er noch an, ehe er los lief.
Er schlich und nutzte die herumstehende Berge von Kisten und Fässern als Deckung, während er sein Ziel weiterhin beobachtete. Bei jeder günstigen Gelegenheit hastete er vorwärts, bis er am Schiff ankam und sich die Taue griff.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Aug 18 2016, 08:25

Zwar hatte Kisame erwartet, dass sich John zurückhalten würde, doch das er nicht einmal die kleinste Spur von Protest zeigte, überraschte den Fischmenschen, denn die Zeitbeschränkung wertete er nicht als Protest sondern eher als Herausforderung. Vielleicht hatte er den Piraten falsch eingeschätzt. Doch das war nun egal, den er musste sich jetzt erst mal um die ehemalige Katze kümmern. Was auch immer Lyra zu sagen hatte, der Blauhaarige hörte es nicht und es interessierte ihn nicht sonderlich, im Moment war er einfach viel zu wütend und wollte den Kimonoheini einfach in den Boden stampfen. Sein ehemaliges Gebiss in seiner linken Hand stürmte er heran und griff abwechselnd mit dem Gebiss, welches er durch das Zudrücken seiner Hand immer wieder nach seinen Gegner schnappen ließ, und seiner rechten Faust an. Doch sein Gegner wich ihm immer wieder aus, nur hin und wieder schaffte er es einen Treffer zu landen, doch diese waren mehr ein Streifen, deren Kraft sich am Gegner vorbei entfaltete, als etwas anderes. Dieser Umstand machte den Fischmenschen nur noch wütender, wodurch er alles um sich herum ausblendete und sich nur noch auf sein Ziel konzentrierte. Wenn er den Typen nur zu packen bekommen würde, dann wäre es um ihn geschehen, dann würde er ihn zu einer Reise ohne Wiederkehr in die Tiefen des Meeres mitnehmen. Doch im Moment war das Wasser weit weg und der Typ flutschte ihm immer wieder weg wie ein nasses Stück Seife. Da er immer wieder auswich, entschied sich Kisame dem Schwertkämpfer einfach die Beine zu stutzen um ihn so festzunageln. Diese Taktik hatte mehr Erfolg, zwar schaffte er es immer noch einen Treffer zu landen, aber die kleinen und schnell Bewegungen von Jaquar waren größer geworden und ähnelte, dass ganze Schauspiel nicht mehr einem Tanz sondern mehr einer Treibjagd, wobei der Fischmensch oftmals nur auf einem Bein stand , da sein anderes Bein gerade mit voller Wucht auf die Beine seines Gegners zu flog. Schließlich ließ die Aufmerksamkeit des Teufelskraftnutzers nach und statt sich aus der Reichweite des Fischmenschen zu begeben, sprang Jaquar einfach nur in die Luft um den Feger auszuweichen. Diesen Umstand nutze der Blauhaarige sofort aus und schlug ihm aus der Drehung mit voller Wucht den Ellenbogen ins Gesicht, wodurch der Schwertkämpfer zurückgeworfen wurde. Als dieser sich wieder aufrichtet und die Hand vom Gesicht nahm, sah man sein blutverschmiertes Gesicht. Seine Nase war wohl gebrochen und der anfangs spöttischen Gesichtsausdruck war nun blanken Hass gewichen. Dafür war es nun Kisame der grinste. Doch seine Freunde sollte nicht lange andauern. Den wie sich bald zeigte, hatte sich der Zoannutzer bisher zurückgehalten und nur mit seinem Gegner gespielt. Nun da er richtig kämpfte und nicht nur auswich, war der Fischmensch recht stark in Bedrängnis und schaffte es oftmals nur einen gefährlichen Treffer mit seinen stahlharten Zähnen abzuwehren.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Aug 18 2016, 18:59

John saß immer noch im Schneidersitz da und beobachtete seelenruhig die Auseinandersetzung zwischen Kisame und Jaquar. Der Kontrahent wich den Angriffen des Fischmenschen mit Leichtigkeit aus, er spielte nur mit ihm. Dabei fiel dem Pirat die gute Beinarbeit und der gute Umgang mit dem Schwert bei Jaquar auf. Er war ein recht erfahrener Schwertkämpfer, da war er sich sicher. Allerdings wurde er vom Kampfgeschehen abgelenkt als Lyra an ihn heran trat.
"Keine Sorge ich werde ihn schon besiegen, ich bin der bessere Schwertkämpfer von uns beiden. Zumindest kann ich das beweisen, falls er überhaupt noch in fünf Minuten steht", kommentierte er das Kampfgeschehen ausdruckslos, den Jaquar musste gerade einen harten Schlag mit dem Ellenbogen einstecken. Kisame hatte den ersten Treffer gelandet. Allerdings erholte sich der andere Schwertkämpfer relativ schnell und holte mit stark blutender Nase zum Gegenangriff aus. Durch dessen schnellen Schwerthiebe wurde der Fischmensch in die Verteidigung gedrängt. John hoffte nur das er diese nicht wieder vernachlässigen würde, sonst könnte es ganz schnell vorbei sein für ihn.
"Sobald ich gegen Jaquar kämpfe mische dich nicht ein. Egal was passiert misch dich nicht ein. Den meine Ehre als Schwertkämpfer steht auf dem Spiel!"
Er würde lieber ehrenvoll im Duell sterben statt mit Hilfe zu gewinnen, so gehörte es sich wen man nach dem Kodex des Schwertkämpfers lebte. Und er tat es. Und gerade deshalb hatte er die Worte von Jaquar noch immer genau im Kopf, wie er ihn und seine Schwertkünste verspottete. Dafür wird er bezahlen. In drei Minuten!
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Aug 18 2016, 21:08

Tatsächlich sorgte die Schnittwelle für einiges an Aufsehen, auch wenn man die kämpfenden Parteien aus dieser Entfernung nicht sehen konnte. Doch glücklicherweise lenkten ein Fischmensch und ein Schwertkämpfer einen der bekannteren Verbrecher von Trois davon ab, vom Fluchtversuch Karens zu erfahren. Oder hatte er bloß die falsche Abzweigung genommen und war deshalb auf den Fischmenschen und den Schwertkämpfer gestoßen und war eigentlich hinter ihr her? Nun, wenn alles nach Plan lief, konnte es ihr auch egal sein. Immerhin wusste sie nicht sonderlich viel über die Verbrechersyndikate auf dieser Insel und vermutlich hatten sie mehr zu tun, als einer flüchtigen Frau mit allen Mitteln hinterherzujagen.
Als Karen nun ein geeignetes Schiff aussuchte, staunte Gildarts nicht schlecht über ihr gutes Auge, da sie ja zunächst nur behauptete, dass das Schiff zweifellos aus Water Seven stammte. Er wollte natürlich die Einzelheiten über ihre Einschätzung wissen, jedoch erst, nachdem sie von diesem vermaledeiten Ort Abschied genommen hatten. Eine vernünftige Entscheidung, wie die schwarzhaarige Frau fand. Sie sollten keine Zeit verlieren und das Schiff in Besitz nehmen. Tatsächlich verblieben fünf Mann an der Reeling, um zwecklos in die Richtung zu starren, aus der das laute Tosen gekommen war.
Kurz erklärte Gildarts einen vernünftigen Schlachtplan, wie sie relativ schnell die vermutlich fünfzehn Mann auf dem Schiff loswerden konnten. Als Gildarts meinte, dass sie zunächst die Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollte, grinste sie etwas. "Und ich als Frau hab da definitiv mehr Möglichkeiten als du.", meinte sie neckisch und verschränkte provokant die Arme unter der Brust. Tatsächlich konnte sie in ihrer knappen Bekleidung womöglich auch den abgebrühtesten Seebären aus der Fassung bringen. Doch wollte sie einfach improvisieren. Tatsächlich gewährte sie dem Rotschopf den gewünschten Vorsprung und wartete, bis er etwa die Mitte der Taue erklettert hatte, ehe sie sich auf den Weg machte.
Im Schutze der Kisten und Dunkelheit schlich sie sich an einen einzeln stehenden Wachposten an, der sich irgendwann mit dem Rücken zu ihr wandte und raus auf die See starrte. Diesen Augenblick der Unachtsamkeit nutzte die schwarzhaarige Frau aus und stellte sich hinter den ihr bekannten Mann, der sichtlich nach Alkohol roch. Die leere Flasche Krog stand auch gar nicht weit weg. Diesen Umstand machte sich Karen nun zu nutze. In ihrer bandagierten Hand hielt sie ihr gezogenes Schwert hinter dem Rücken, während ihre freie Hand ihrem einstigen Peiniger zart den Hals entlangstrich. "Erinnerst du dich an mich?", fragte sie ihn mit leiser und anzüglicher Stimme, bei dem jedoch ein eiskalter Unterton mitschwang, welcher dem Betrunkenen jedoch nicht auffiel. Stattdessen blieb er einfach stehen. "Klar erinner ich mich und es scheint, als hättest du unsere gemeinsame Nacht auch nicht vergessen, höhö.", lallte der dunkelblonde Typ und nahm Karens Hand, um sie an eine Stelle zu führen, an der er berührt werden wollte. Dummerweise spielte er der schwarzhaarigen Frau, die wahrlich düstere Gedanken hegte, genau in die Karten. So gönnte sie dem Trunkenbold eine letzte Zärtlichkeit, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen. Sie streichelte ihn, bis sie merkte, dass ihr Plan aufgehen würde.
Mit einem Mal packte sie ihn an der sehr prikären Stelle fester, ehe sie ihr Schwert nach vorn brachte und damit sein damaliges Werkzeug der Pein abschnitt. Schnell warf sie den geschwollenen Muskel ins Meer, während eine Blutfontäne aus dem Unterleib ihres Peinigers schoss und er vor Schmerz einen gellenden, anhaltenden Schrei ausstieß. Mit ihrer blutüberströmten Hand strich sie behutsam dem verblutenden Mann über den Kopf, da dieser auf die Knie sank. "Sei stark, der Schmerz hört bald auf.", flüsterte die diabolisch grinsende Frau beinahe tröstend, während einige Besatzungsmitglieder herliefen, um den Ursprung des Schreis zu finden. Geschockt blieben die Seemänner stehen und brauchten einige Sekunden, um zu verarbeiten, was da mit ihrem Kumpanen angestellt wurde. Mit einem Ruck wischte Karen das Blut von ihrem Schwert und schob es zurück in die Saya, während sie auf den ersten Angreifer wartete. Hoffentlich beeilte sich Gildarts, damit sie es nicht mit der ganzen Mannschaft alleine zu tun bekam.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Aug 19 2016, 15:17

An den Tauen angekommen, sah er das Karen sich nun auch schon auf den Weg machte. Als sie die Planke überquerte, griff er nach den Seilen und zog sich leise hoch. Er musste darauf achten, nicht viel Geräusche zu machen. Er war auf ungefährer Hälfte der Backbordseite, als er Karens Stimme hörte. Ganz offensichtlich nutzte sie die Waffen einer Frau. Damit dürfte sie diese Einfaltspinsel sicherlich um den Finger wickeln und überrumpeln können. Während er Schritt für Schritt und Handgriff für Handgriff vorwärts kam, schienen die beiden Worte auszutauschen und kamen sich dabei immer ein wenig mehr näher. Die Schritte an Bord konnte man ganz deutlich hören. Und bis auf die beiden schien sich niemand zu bewegen. Als er aufsah, konnte er zwei Hinterköpfe entdecken, das Gespräch zwischen der Schiffszimmerfrau und den Schiffsarbeiter verfolgten.
Erst wurde es ganz still, dann ertönte das Geräusch einer geschwungenen Klinge. Darauffolgte ein schriller Schrei, als hätte sie einen der Kerle kastriert. Der Rothaarige hatte sich so dermaßen erschreckt, dass er beinahe abgerutscht und ins Wasser gefallen wäre. Nicht so praktisch, als Teufelsfruchtnutzer. Etwas fleischiges sauste an ihm vorbei, ehe es im Wasser versank. Dies musste wohl der Grund für den Schrei des Eunuchen gewesen sein. Der Piratenkapitän sah dem männlichen Glied mit einer geschockten Miene hinter her, ehe er an der Rehling ankam. Er stemmte sich hoch und bekam die beiden Köpfe zu packen. Diese schlug er kräftig aneinander, wodurch die beiden bewusstlos umfielen. Er kletterte über die Brüstung und stand fest auf dem Deck.
"Verdammte Axt! Das ist Gildarts Clive! Solltest du nicht in der Arena versauern", fragte einer der übrigen 7 Leute an Deck sichtlich verwirrt und geschockt zugleich.
Der Rothaarige klopfte sich ein wenig den Staub von der Kleidung, ehe er sich ihren Gegnern zu wandte.
"Wenn das so weiter geht, mit meinem Bekanntheitsgrad, kann ich bald einen eigenen Fanclub gründen, oder was meinst du Champ?"
Er hatte ein Grinsen auf den Lippen, als er sich in seine Kampfpose gestellt hatte und nur auf die Angriffe seiner Gegner wartete. Er konnte sich zwar ein wenig erholen, doch reichte es nicht aus, um frontal anzugreifen. Er wollte die Kraft seiner Angreifer einfach gegen sie selbst richten, um nicht vor Erschöpfung völlig hilflos zu werden.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Aug 19 2016, 19:28

Karen hatte aus einem Impuls heraus diesen Sadismus entwickelt. Teils aus Rache natürlich, aber teils eben auch aus eiskalter Berechnung. Ja, sie hatte den Typen aus Rache kastriert, aber sie hatte auch erwartet, dass der Schmerzensschrei einiges an Aufsehen erregen würde, was Gildarts die nötige Zeit geben würde, um das Tau hinaufzuklettern. Dass sie mit ihrer Aktion ihren Kapitän beinahe umgebracht hatte, weil er vor Schreck beinahe das Tau losließ, wusste sie natürlich nicht. Immerhin sah sie sich einigen geschockten, aber durchaus gewaltbereiten Seeleuten gegenüber.
Plötzlich tauchte Gildarts dann doch noch auf und schlug sehr klischeehaft zwei Typen mit dem Kopf zusammen, welche ohnmächtig zu Boden fielen. Einem der Gegner Karens blieb diese Aktion nicht verborgen und er machte seiner Verwirrung und seinem Schock Luft, was Karen zum Schmunzeln brachte. "Hast du mich etwa schon vergessen, wo du doch so zerknirscht warst, als ich deinen Lieblingskämpfer mit einen Faustschlag auf die Bretter geschickt hatte?", fragte sie spöttisch, ehe sich Gildarts zu Wort meldete. Dieser riss einen Witz auf seine Kosten und prahlte indirekt mit seinem steigenden Bekanntheitsgrad. Auch darauf wusste Karen die passende Antwort. "Ist dir die Marine nicht Fanclub genug, Rotschopf?", fragte die schwarzhaarige Schwertkämpferin grinsend, ehe sie unvermittelt ihren Blick auf ihre Feinde richtete, welche überrascht zusammenzuckten. Plötzlich schleuderte sich ihr Körper nach vorn und an den Seeleuten vorbei, während wiedermal ihr Schwert diesmal mehrmals aufblitzte und drei Mann fällte, während die anderen leichtere Verletzungen davontrugen. Und abermals schienen die Verletzungen ihre Wirkung erst zu entfalten, nachdem Karen ihr Schwert zurück in die Saya verwahrte, wodurch das Holz des Schiffs mit Blut getränkt wurde und Schmerzensschreie zu hören waren.
Einer der etwas zäheren Haudegen griff nun sofort die Frau an, die mit dem Rücken zu ihm stand, doch drehte sich diese zur Seite und hieb ihm die Saya in den Bauch, ehe sie sich ganz umdrehte und ihre Grabklinge ausführte, um auch diesen Feind zu bezwingen. Der restliche Pulk versuchte sich auf den vermeintlich leichteren Gegner zu konzentrieren, dessen Kondition aber auch angeschlagen war. Dennoch war Karen der festen Überzeugung, dass Gildarts mit dem Gesocks keine Probleme haben sollte.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Aug 20 2016, 13:59

Missmutig verzog Lyra das Gesicht, John schien ihre Warnung nicht wirklich ernst zu nehmen. Verfluchte Männer! Jaquar Tharn war verdammt gefährlich. Sie schüttelte leicht frustriert den Kopf. "Ihr solltet ihn nicht unterschätzen! Glaub mir er hat wirklich was drauf." Doch es kam noch besser. John bat sie, sich nicht in den Kampf einzumischen. Er redete von der Ehre eines Schwertkämpfers und die Blauhaarige mahlte wütend mit ihren Zähnen. "Deine verdammte Ehre nützt Dir nichts, wen du Tod bist!"
Während sie energisch auf John einredete, beobachtete sie den Fischmenschen im Kampf. Er war gut, anfangs schien es noch als hätte er die Führung, doch sie kannte Jaquar Tharns Ruf, bald schon wechselte es und Kisame war ziemlich in Bedrängnis. Sie ballte die Hände frustriert. Warum musste sie sich überhaupt mit diesen beiden Typen herumschlagen. Sie machte sich Sorgen um Gildarts und um Luc, hoffentlich hatte jemand von ihren Gegnern, nützliche Hinweise wo sich Gildarts aufhielt. Schliesslich seufzte Lyra ergeben. "Na gut, ich lass dich kämpfen, aber ich lass nicht zu, dass einer von euch stirbt. Verstanden?" Notfalls würde sie sonst ihr Versprechen brechen und sich in den Kampf einmischen. Jetzt jedoch, hielt sich die unerfahrene Kämpferin lieber noch etwas zurück.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Aug 20 2016, 19:43

Während Karen mit gezielten Schwerthieben ihre Gegner auf die Bretter schickte, hatte es der Rothaarige mit drei Leuten gleichzeitig zu tun, die sich brüllend auf ihn stürzten. Zum Nachteil des Piratenkapitäns, waren diese nicht nur in der Überzahl, sondern auch noch bewaffnet. Die Bewaffnung beinhaltete eine Eisenkeule mit Stacheln, einen Dreizack und einen breiten Säbel. Die Eisenkeule war die erste, die seinen Kopf treffen würde, weswegen er sie mit seinem Eisenhandschuh auffing und zur Seite drehte. Dadurch verharkte sich der Dreizack darin und hielt den Säbelschwinger von seinem Angriff ab. Verdutzt sahen sie den Rothaarigen an. Dieser grinste nur.
"Du weißt ja, wie das mit Groupis ist. Es gibt einige, die finden dich ganz toll und andere übertreiben es völlig", führte er das Gespräch weiter fort und tat so, als würde dieser Kampf gar nicht stattfinden.
Er verpasste dem Säbelschwinger einen Faustschlag ins Gesicht. Dieser kippte nach hinten und fiel geradewegs auf den Hinterkopf. Die anderen spürten die Hände von Gildarts in ihren Gesichtern, ehe sie den Halt von den Füßen verloren und mit den Köpfen auf dem Deck aufschlugen und durchbrachen.
"Entschuldigung", gab er mit einem unschuldigem Grinsen von sich. Er hatte gar nicht mehr daran gedacht gehabt, dass dieses Schiff nun ihnen gehören sollte. Und just in diesem Moment fiel ihm wieder das fleischige Etwas und der schrille Schrei ein, der ihn wohl noch in seinen Albträumen verfolgen sollte.
Doch nun sollte es weiter gehen. Er griff sich einen Verbrecher nach dem anderen und warf sie auf den Steg vom Schiff herunter. Nachdem das knappe Duzend an Personen von Bord entfernt wurde, klopfte er sich die Hände ab.
"Unser nächstes Ziel sind unsere Einmaster. Ich werde die Segel hissen, während du dir das Schiff genauer ansiehst und ungebetene Gäste auf deine Art entfernst", schlug der Kapitän vor und ging direkt zu den Tauen, welche die Segel zusammen gerollt an den Masten hielt.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Aug 21 2016, 21:07

Anders als Gildarts beruhte Karens Stärke darin, ihre Gegner mit ihrer Geschwindigkeit zu überrumpeln, während der Rotschopf mit seiner beinahe unheimlichen Kraft punktete. Die schwarzhaarige Frau hatte immerhin schon eine winzige Kostprobe seiner Stärke am eigenen Leibe erfahren. Erst der Schlag, mit der er die junge Frau auf die Bretter geschickt hatte und dann seine anscheinend stärkste Attacke, mit deren Hilfe Karen mehr Geschwindigkeit aufnehmen konnte, um ihren gemeinsamen Gegner zu erledigen. Aber der Piratenkapitän hatte auch genügend Rafinesse um mit mehreren Gegnern gleichzeitig fertig zu werden, indem er ihre Angriffe so umleitete, dass sie sich gegenseitig im Weg standen und hilflos den Fäusten Gildarts ausgesetzt waren. Das zeigte er eben auf dem Schiff erneut, was dafür sorgte, dass sie das Deck nun von den Leichen säubern konnten. Diese schwere Arbeit überließ sie aber lieber dem großgewachsenen Muskelprotz. Immerhin hatte er ihr künftiges Schiff beschädigt. Sowas konnte seine künftige Schiffszimmerfrau nicht dulden.
Als er den weiteren Plan erläuterte und die Segel hissen wollte, nickte die schwarzhaarige Schönheit bloß und ging schnurstracks die Treppe hinunter in den Bauch des Schiffs. Spärlich verteilte Kerzen erhellten den Innenbereich nur mäßig, weshalb sich ihre Augen erst an das Halbdunkel gewöhnen musste. Doch bald schon konnte sich Karen daran machen, das Schiff zu durchsuchen. Sie überprüfte die innere Beplankung und die Vorräte und kam zu dem Schluss, dass zumindest die Nahrung für zwei Wochen reichen sollte. Außerdem war ausreichend für das kämpferische Ausmaß des Schiffes gesorgt und alles war relativ ordentlich aufgeräumt.
Ganz im inneren fand sie eine übergroße, stählerne Truhe mit einem schweren Schloss, woran sie erkannte, dass der Versuch es aufzubrechen definitiv scheitern würde. Sie würden also bei Gelegenheit nach dem Schlüssel suchen müssen. Karen schlussfolgerte jedenfalls, dass etwas sehr wertvolles in dieser Truhe verwahrt wurde. Womöglich ein Goldschatz oder etwas ähnlich wertvolles? Die Neugier hatte sie jedenfalls gepackt und sie suchte den gesamten Bauch des Schiffes ab und ihr fiel auf, dass sich sonst niemand hier aufzuhalten schien. Die Suche nach einem Schlüssel blieb jedoch erfolglos, weshalb sie sich wieder aufs Deck begab, um Gildarts zu berichten. "Oh Käptn, mein Käptn. Melde gehorsamst, dass das Schiff frei zu unserer Verfügung steht!", rief sie schmunzelnd und ging zu der Stelle, an der Gildarts mit zwei Köpfen ordentliche Löcher in den Boden geschlagen hatte. "Ich hoffe, du verlangst nicht von mir, dass ich dir ein Schiff baue, dass wie ein löchriger Käse aussehen soll.", kommentierte sie die zwei Löcher und schüttelte seufzend den Kopf. Was für einer Bande von Bekloppten hatte sie sich da bloß angeschlossen?
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Aug 22 2016, 14:30

Seine Schiffszimmerfrau nahm den Auftrag an und verschwand im Bauch des Schiffes. Er dagegen hatte alle Hände voll damit zu tun, die Segel aufzuknoten und zu stabilisieren. Nachdem das Großsegel oben stand, spürte man deutlich den Druck. Das Schiff machte einen kleinen Ruck und wurde weiterhin vom Anker und der Befestigung an Land gehalten. Der Wind blies, wenn auch nicht kräftig. Ansonsten hätten sie wohl jetzt den ganzen Steg mitgerissen und den ehemaligen Besitzern ein Bad in Salzwasser spendiert. Bei genauer Betrachtung des Steuerrads fiel ihm auf, dass dort eine Einrastfunktion eingebaut war. Er drehte das Rad solange, bis sie auf Kurs waren und ließ den Kolben herunter fahren, der das Steuer festhielt. Darauffolgend machte er sich an den Tauen zu schaffen, die an einem Holzpfosten am Steg befestigt waren. Er löste lediglich den Knoten, der am Schiff befestigt war und holte den schweren Anker ein. Langsam nahmen sie Fahrt auf, während der Kapitän hechelnd sich an den Mast setzte und erstmal zu Luft kommen wollte. Der Rothaarige hatte alles im Eiltempo gemacht, was bei seinem derzeitigen Zustand nicht sehr ratsam war. Doch wollte er endlich hier weg.
Seine Ohren vernahmen leichte Schritte, die vom Bauch des Schiffes kamen und hob sich wieder auf die Beine.
Es war Karen. Und offenbar hatte sie niemanden im Inneren des Schiffes gefunden.
"Sehr gut. Ich hoffe, diese Halunken haben auch etwas zu "trinken" da gelassen. Etwas hochprozentiges käme mir gerade recht", sprach der Rothaarige erleichtert aus.
Der Kapitän bewegte sich zum Steuer und löste die Einrastung. Ihr nächstes Ziel waren ihre Einmaster, die sich zwischen dem Schwarzen Hafen und dem Theodor Hafen befanden. Nachdem sie den Hafen ein gutes Stück verlassen hatten, steuerte er direkt darauf zu. Orientierung brauchte er nicht, da er sich lediglich an der Insel halten musste, bis sie die genannten Schiffe erreichten.
"Nein. Ich verlange ein Schiff von dir, dass andere Schiffe löchert", lachte Gildarts. Er hatte richtig gute Laune. Es war toll so ein großes Schiff zu steuern.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Aug 22 2016, 17:41

Tatsächlich brachte es Gildarts zustande, die Segel aufzuknoten, wodurch das Schiff einen kleinen Ruck machte, den Karen aber erwartete, weshalb sie nicht unvorbereitet ins Stolpern geriet und relativ sicher auf ihren Beinen stehen blieb. Der Einrastkoblben, der das Steuerrad auf Kurs halten sollte, war übrigens auch eine kleine Sache, die Karen unbedingt haben wollte und deshalb auf den Plänen verzeichnet hatte. Irgendjemand mit relativ viel Ahnung hatte wohl anhand ihrer Pläne dieses Schiff nachgebaut - obwohl es ja im gewissen Sinne den eigentlichen Prototypen darstellte. Die schwarzhaarige Frau war eigentlich zufrieden damit, wie es letzendlich aussah, immerhin waren ihre Pläne ja nicht vollständig und so konnte der Baumeister einiges seiner eigenen Vorstellung überlassen. Ursprünglich hätte sie ein etwas schnittigeres Schiff erdacht, wäre ihr die Zeit geblieben, aber dieses Schiff war definitiv dazu gedacht, Schmugglerware zu transportieren, weshalb sie etwas bauchig erbaut wurde.
Auf Karens Aussage war der Rotschopf sichtlich erleichtert und wollte direkt erstmal was trinken. Entnervt seufzte die im Schneidersitz hockende Frau auf. "Ich dachte eigentlich, dass du nicht der typische Pirat bist, aber scheinbar hab ich mich da geirrt.", sagte sie etwas enttäuscht, hielt es dennoch für unklug, die Flaschen Schwarzgebranntes für sich zu behalten. "Das Schiff sollte wohl bald auslaufen und alkoholische Schmuggelware ausliefern. Also falls du trinkfest genug bist, kannst du das Zeugs ja ausprobieren.", schlug die schwarzhaarige Frau vor, obwohl sie das nicht wirklich gut heißen würde. Sie wollte eigentlich niemanden eins von ihr teils entworfenes Schiff steuern lassen, der sich betrinken würde.
Da die beiden Piraten als nächstes zu den Einmastern wollten, ließ Gildarts das Schiff aus dem Hafen laufen und steuerte dann auf besagte Schiffe zu. Ihre nächsten Worte ließ er natürlich auch nicht unkommentiert, hatte aber wohl sehr gute Laune. Davon ließ sich Karen aber eher weniger anstecken, sondern blieb relativ ernst. "Sobald wir in Water-Seven sind, werd ich erstmal einige Umbauten dran vornehmen lassen. Immerhin sollte das Schiff wendiger sein, um auf der Grand Line wirklich von Nutzen zu sein. Aber bis dahin sollte es uns eigentlich genügen.", erklärte die Frau ihrem Kapitän, der damit wohl ahnen konnte, dass sie mehr als nur ein gutes Auge für Schiffe hatte, sondern wohl mehr über das Teil wusste, als sie preisgab.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Aug 23 2016, 05:49

Der Kampf nahm langsam an Geschwindigkeit zu und wegen seiner Körpergröße von 2,7m war es für den Fischmenschen nicht einfach allen Angriffen von Jaquar auszuweichen. Hin und wieder erlitt er kleine oberflächliche Schnittwunden, die ihn aber weder behinderten noch schien er sie wirklich zu bemerken. Alles außerhalb vom Kampf hatte Kisame bereits völlig ausgeblendet um sich völlig auf seinen Gegner konzentrieren zu können, wodurch er bisher schwere Treffer hatte verhindern können. Doch da nun beide mit voller Kraft kämpften wurde dem Blauhaarigen langsam klar, dass sein Gegner langsam die Oberhand gewann. Dieser Umstand reizte ihn und trieb ihn an immer riskantere Manöver zu machen um nur endlich seinen Gegner aus einer Wunde bluten zu sehen. Was würde er nicht dafür geben diesen Kerl endlich einmal so richtig eine verpassen zu können. Doch kaum war ihm dieser Gedanke durch den Kopf geschossen, erkannte er dass diese sher kurze Ablenkung genügt hatte, um seinen Gegner die Chance für einen gefährlichen Angriff zu geben. Schnell bog Kisame sich nach hinten um den Schwung vom Schwert mit dem Jaquar seinen Bauch aufschlitzen wollte, nur durch die Luft schnitt. Um nicht letztlich in einer Brücke vor seinen Gegner zu stehen, zog der Fischmensch seine Beine nach oben und machte so einen Flickflack rückwärts bei dem er mit den Füßen nach seinen Gegner trat. Dieser Tritt ging jedoch ins Lere schaffte aber ein wenig Abstand zwischen sich und dem Zoannutzer. Kaum stand er wieder auf zwei Füßen sah er seinen Gegner schnell näher kommen, also Griff er nach den erstbesten Gegenstand den er fand. Dass sich dieser als ein Stück Holz vom zerstörten Haus herausstellte war reiner Zufall. Als erstes warf er sein ehemaliges Gebiss mit voller Wucht nach dem Schwertkämpfer, welches ihn aber verfehlte und weiter in ein Gebäude hinter den Mann undein recht großes Loch in dessen Wand hinterließ. Da sein Gegner immer näher kam und um nicht den selben Fehler noch einmal zu machen, zerdrückte Kisame das Stück Holz in seiner Hand bevor er es warf. Dem so entstandenen Schrapnellgeschoss konnte die ehemalige Katze nicht vollständig entgehen und erlitt einige oberflächliche Schnittwunden. Doch der wirkliche Erfolg war, dass er vom Angriff zurückgeworfen worden war, was dem Fischmensch die Chance gab einmal schnell durchzuatmen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Aug 24 2016, 23:08

Das entnervte Seufzen von Karen blieb dem Rothaarigen nicht fern. Im Zuge darauf, sprach sie enttäuscht davon, dass er sich wie der Regel Pirat gab. Darauf konnte der Piratenkapitän nur schallend lachen.
"Da fehlen ja nur doch die Augenklappe und das Holzbein", witzelte er und lachte weiter. Nach einer kurzen Lachextase fügte er noch mit an:"...und ein Papagei auf der Schulter."
Eine weitere Lachperiode hatte er sich wieder beruhigt und widmete sich den weiteren Aussagen von der Schwarzhaarigen. Und ihre Auskunft klang äußerst verführerisch. Fast schon einladend. Doch er winkte freundlich ab.
"Dafür ist noch später Zeit, wenn alle dabei sind. Zusammen trinkt es sich einfach besser."
Der Wind stand gut und binnen weniger Minuten kamen sie bei den Einmastern an. Gildarts lenkte das Schiff gegen den Wind und rastete das Lenkrad ein. Er bewegte sich zum Anker und löste ihn von seiner Befestigung, während er mit Karen redete.
"Ich vertraue ganz auf deine handwerklichen Fähigkeiten. Du wirst das Kind schon schaukeln", sprach er aus und warf den Anker über Bord. Als nächstes ging er zur Planke und fixierte sie auf dem einen Einmaster, der sein Eigentum war.
"Du hast nicht zufällig einen Karren oder etwas in der Richtung unter Deck gefunden? Ansonsten müssen wir alles per Hand tragen. Und ich hab verdaaaaaaamt viele Bücher", fragte er seine Schiffszimmerfrau und erhoffte sich inständig, dass sie eine positive Antwort von sich gab.

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