One Piece - The Begin x)

In einem One Piece vor unserer Zeit...
 
StartseiteKalenderFAQSuchen...MitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Die neuesten Themen
» Disziplin: "Tennis"
Heute um 20:56 von Drake Bowman

» Disziplin: "Fechten"
Heute um 20:31 von Takage

» Die südlichen Schrotthügel
Heute um 13:49 von Kohana Hime

» Goa - Stadtzentrum
Gestern um 19:53 von Bonnie Butterboom

» Gray Terminal
Gestern um 18:57 von Gamemaster

» Hafen der Karateinsel
Gestern um 18:25 von Gamemaster

» Zuschauertribünen
Gestern um 03:12 von Gildarts Clive

» Disziplin: "Turmspringen"
Do Dez 01 2016, 20:10 von Rosè Bowman

» Apartment 61
Mo Nov 28 2016, 19:16 von Honoka

Piratenkaiser

Admiräle
Rebellionsführer
Claude Buffon
Gilda Thornes
Faust XVI Eduardo O'Collins
Yo Resel
Cipher Pol Leiter
Capricorn

Austausch | 
 

 Schwarzer Hafen von Trois

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
AutorNachricht
Der Geist mit dem NudelholzDer Geist mit dem Nudelholz
Anzahl der Beiträge : 217
Anmeldedatum : 08.09.15
Ort : Niedersachsen
BeitragThema: Schwarzer Hafen von Trois   Do Dez 03 2015, 18:44

das Eingangsposting lautete :

Wer westlich entlang der Küste von Trois segelt, wird früher oder später eine kleine Bucht zwischen einer markanten Felsformation finden, in der sich der sogenannte "Schwarze Hafen" befindet, der Mittelpunkt des örtlichen Schwarzmarktes.

Durch eine Jahrzehnte lange Kultur der Seeräuberei und des Sklavenhandels hat sich der einst stillgelegte Hafen zu einem kriminellen Frachthafen entwickelt, der in seiner Größe circa drei mal den am südlichen Ende der Insel befindenen Theodor-Hafen fasst.

In diesem Hafen findet man alles, was man als Untergrundhändler oder Sammler spezieller Güter sucht - Sklaven, Artefakte, Hehlerwaren, Waffen, Söldner, Prostituierte und seltene oder auch verbotene Gegenstände.

Kontrolliert wird der Hafen von gut ausgebildeten bewaffneten Milizen, die von den ansässigen Großkriminellen finanziert werden, weswegen alle bisherigen Versuche der Regierung, den Hafen von dem ansässigen Gesindel zu befreien, gescheitert waren.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen

AutorNachricht
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 50
Anmeldedatum : 17.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Do Aug 25 2016, 16:35

Tatsächlich war Karen nicht gerade erpischt darauf, sich mit anderen vollaufen zu lassen. Sowas war nicht wirklich ihre Art. Scheinbar hatte Gildarts aber nicht ganz mitbekommen, dass sie das Zeugs wirklich nicht mochte. Ihre Aussage brachte ihn jedenfalls so sehr zum Lachen, dass sie schon beinahe Angst bekam, er könne das Schiff nicht mehr lange auf Kurs halten. Als Antwort bekam sie schlichtweg einen Witz und der Rotschopf lachte hinterher munter weiter. Über seine Worte konnte sie nur den Kopf schütteln.
Glücklicherweise hatte sich der Pirat relativ schnell wieder eingefangen und steuerte das Schiff zielgerichtet zu den Einmastern. Kurz darauf rastete er das Lenkrad ein und ließ den Anker zu Wasser. Ihren Worten folgte eine respektvolle Zustimmung seitens Gildarts, der ihrem handwerklichen Fähigkeiten vollstes Vertrauen schenkte. Kurz darauf richtete er mittels Planke eine Verbindung zu seinem alten Schiff her. Als er fragte, ob sie eine Beförderungshilfe gesehen hätte, deutete sie, immernoch im Schneidersitz hockend, hinter sich. "Ein Karren, einfach die Treppe runter, kannst ihn nicht verfehlen.", meinte die junge Frau und machte keine Anstalten, sich auch aufzurichten. Ihre Augen waren geschlossen und wenn Gildarts genau aufpassen würde, könnte er erkennen, dass sie sich stark auf etwas zu konzentrieren schien. Genau genommen unterdrückte sie ihr Verlangen, noch mehr Blut vergießen zu wollen. Dazu nutzte sie ruhiges Atmen und eine Art Gedanken-Trick, bei dem es darum ging, sämtliche Gefühle in einer kleinen Flamme zu verbrennen, positive wie negative. Eine äußerst hilfreiche Technik, von der sie wohl berichten würde, falls ihr Kapitän danach fragte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AdminAdmin
Kopfgeld : 11.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 250
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 24
Ort : Norden
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Aug 29 2016, 21:42

Karen machte auf ihn nicht den Anschein, als ob sie sich mit Getränken, denen ein gewisser Prozentsatz an Alkohol innewohnte, anfreunden konnte. Offenbar gingen da ihre Geschmäcker auseinander. Diese Erkenntnis war jetzt kein sonderliches für ihre gemeinsame Reise. Sie teilten ihre Abenteuerlust und eine ähnliche Gesinnung. Das reichte dem Rothaarigen schon. Mehr brauchte er nicht, um eine Person als potentielles Mitglied seiner Crew zu sehen. Nun war die Schwarzhaarige seine Schiffszimmerfrau gewesen und er freute sich auf die schönen aber auch harten Zeiten, die sie gemeinsam bestreiten würden.
Während einigen Wortwechseln steuerten sie die beiden Einmaster an und ankerten vor der Küste. Die Planke verband die unterschiedlich großen Schiffe. Auf seine Frage nach einem Karren sprach die sitzende Karren, dass sich einer unter Deck befand.
"Sehr gut. Das macht es für uns erträglicher und spart Zeit", sprach er das Offensichtliche aus und bewegte sich in den Untergrund des Schiffes.
Es dauerte auch nicht lange, bis er das Transportmittel fand. Doch was ihm ebenfalls ins Auge fiel war die Schmuggelware, unter der sich auch schwarzgebrannter Alkohol gehörte. Er konnte nicht anders, als eine Flasche zu öffnen und daran zu riechen. Selbst diesen erfahrenen Trinker war allein der Geruch schon sehr streng. Nicht, dass es eklig roch. Es war diese Stärke des Alkohols, der seine Nasenflügel weitete und in der Nasenschleimhaut brannte wie Feuer. So schnell wie möglich drehte er die Flasche zu und stellte sie in die offene Kiste.
Als er mit dem Karren wieder an Deck ankam, saß die Schwarzhaarige immer noch im Schneidersitz, wie er sie vorgefunden hatte. Der Kapitän wollte sich schon auf den Einmaster begeben, als er sich sein Crewmitglied genauer ansah. Es wirkte fast so, als würde sie sich nicht nur ausruhen. Man konnte es wohl eher als eine Art Meditation sehen. Jedoch etwas anstrengender.
"Ist alles in Ordnung? Gibt es irgendetwas, was ich für dich tun kann?"
Ihm machte es nichts aus, alles alleine zu transferieren. Jedoch machte ihm Karen schon ein wenig Sorgen. Vielleicht würde sie ihm ja erklären, was mit ihr los ist.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://onepiece-thebegin.forumieren.com
Eiserner BestandEiserner Bestand
Kopfgeld : 6.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 114
Anmeldedatum : 17.09.15
Alter : 21
Ort : Pfalz
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Aug 30 2016, 20:06

John hörte Lyra mit ausdruckslosem Gesicht zu, dabei beobachtete er den Kampf zwischen Kisame und Jaquar genau. Das er einiges auf dem Kasten hatte, wusste er auch ohne die Warnungen der Blauhaarigen. Immerhin hatte er selbst zwei Augen im Kopf. Allerdings ändert es nicht an der Tatsache das er gewinnen würde. Er atmete tief durch, als Lyra's Worte ihm vom Kampfgeschehen ablenkte, er schaute sie mit finsterem Blick an.
"Und was bringt mir mein verdammtes Leben ohne Ehre", gab er verärgert zurück.
Nach diesen Worten fixierte er noch einige Sekunden Lyra, ehe er sich wieder abwendete und dem Kampfgeschehen folgte. Was dachte sie eigentlich wer sie war, dass sie ihn und seine Ehre als Schwertkämpfer nicht ernst nahm. Er atmete einmal tief durch, dann schluckte er seine eben hochgekommenen Emotionen wieder herunter. Ein guter Schwertkämpfer muss in jeder Situation einen kühlen Kopf behalten, wenn er eben diesen behalten wollte. Und gerade vor so einem harten Kampf wie ihn gleich bevorstand war es um so wichtiger, den lange würde der Fischmensch nicht mehr durchhalten.
"Wenn du verhindern willst das jemand stirbt, solltest du lieber Kisame unterstützen! Der könnte deine Hilfe momentan dringend gebrauchen", wandte er mit kalter Stimme an Lyra. Mal sehen ob sie ihren Worten Taten folgen lassen würde. Sie hatte noch zwei Minuten, dann war er dran.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 50
Anmeldedatum : 17.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Aug 30 2016, 21:59

Genau genommen mochte Karen bloß die Wirkung von Alkohol nicht. Es benebelte die Sinne und machte aus einem einen komplett anderen Menschen. Außerdem verlor man seine Konzentrationsgabe und hatte ein gestörtes Gleichgewicht. Ihrer Meinung nach hatte der Rausch zuviele negative Wirkungen und war ohnehin für die Gesundheit nicht gerade bekömmlich. Karen war vielleicht keine ausgebildete Ärztin, aber ihre Mutter und diverse Bücher hatten ihr grausige Geschichten über die Gefahren des Alkohols erzählt.
Das Gildarts über ihre gemeinsame Zeit sosehr von Vorfreude erfüllt war, erkannte Karen nicht wirklich. Zwar hatte er es auch in ihrem ersten Gespräch erwähnt, jedoch hielt sie dies nur für eine Höflichkeitsfloskel. Dass er es wirklich ernst meinte, war ihr nicht bewusst. Aber sie stand auch in einer gewissen Schuld gegenüber Gildarts, da dieser ihr aus diesem verdammten Rattenloch half. Somit würde sie ihm jedenfalls zumindest vorerst folgen. Alles weitere konnte sie immer noch unterwegs entscheiden, denn zunächst wollte sie ihre Schuld mit einem Schiff ausgleichen. Immerhin etwas, dass sie für ihn tun konnte als Gegenleistung. Aber zunächst würde sie nach Water Seven reisen müssen. Dort konnte sie sicherlich Leute zusammen trommeln, die die Arbeiten zu ihrer Zufriedenheit ausführen würden.
Doch ihre Gedanken wurden gerade durch eine meditative Übung im Einklang gehalten, sodass weder gute noch böse Gefühle ihren Verstand vernebelten. Doch Gildarts riss sie mehr oder weniger aus dieser Übung heraus, jedoch nicht völlig unerwartet. Aus diesem Grund war sie auch nach seiner Unterbrechung ruhig und gefasst. Ansonsten hätte sie ihn womöglich unhöflich darauf hingewiesen, dass sie nicht gestört werden wollte. Auf der kurzen Strecke konnte sie sich zumindest unter Kontrolle bringen und ihren aufkeimenden Blutdurst zähmen. Außerdem waren Gildarts Fragen höflich und zuvorkommend und sie hörte durchaus auch etwas raus, das wie Sorge klang. Dass der Rotschopf für zwei jüngere Menschen in gewisser Weise nicht nur Kapitän, sondern auch eine Art Vaterfigur darstellte, wusste sie ja noch nicht und war sich unsicher, wie sie auf seine Sorge reagieren sollte. Letzendlich konnte sie ihm aber auch erklären, was los war. "Durch gewisse Erlebnisse in meiner Vergangenheit passiert es manchmal, dass ich meine Psyche nicht mehr gänzlich unter Kontrolle habe.", fing die junge Frau ihre Erklärung an und machte immer noch keine Anstalten, sich in irgendeiner Weise zu rühren. "Was ich dem Hafenarbeiter angetan habe, ist ein solcher Moment gewesen. Und gerade versuche ich durch eine meditative Übung meine Rachegelüste zu unterdrücken.", fuhr die Schwarzhaarige fort und blieb gänzlich ruhig, wobei auch ihre Stimme klang, als würde sie gar nicht von sich selbst sprechen. "Diese Übung beinhaltet, dass du all deine Gefühle in einer Kerzenflamme verbrennst, um deinen Geist im Gleichgewicht zu halten.", erklärte sie schlussendlich und wartete nun seelenruhig auf die Reaktion ihres künftigen Kapitäns.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AdminAdmin
Kopfgeld : 11.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 250
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 24
Ort : Norden
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Sep 05 2016, 23:44

Bei der Antwort von Karen musste er unkontrolliert die Augenbrauen nach oben strecken. Seine Besorgnis hatte zugenommen und war ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Zumindest für ein paar Sekunden. Er besann sich auf die weiteren Worte, die Karen in ihrem ruhigen Zustand von sich gab und wurde wieder etwas lockerer, wenn auch die Sorge blieb. Für einen Moment blieb er so stehen und wusste nicht, was er darauf entgegnen sollte. Er versuchte sich diese Übung vor Augen zu führen und sie im Geiste nachzuempfinden. Auch wenn es nicht so intensiv war, da er es auch eher halbherzig tat, spürte er dennoch ein sehr leichtes Gefühl von Ruhe. Ein klein wenig konnte er nachempfinden, was es mit dieser Methodik der Kontrolle auf sich hatte. Ihm entschloss sich aber nicht der Grund dahinter. Doch wollte er sie in ihrem Zustand nicht danach fragen. Wer weiß, welche Auswirkungen dieses wieder aufrollen von Verdrängtem auslösen könnte. Lieber nicht ausprobieren.
"Ich war davon ausgegangen, dass deine Rachegefühle mit dem Niedergang von Yosaku verklommen seien", sprach er seine anfängliche Annahme aus, wobei er schon wusste, dass dem nicht so war. Irgendwas musste Karen noch viel tiefer getroffen haben, als die Gefangenschaft in der Untergrund-Arena. Noch wusste er es nicht und heute hatte er auch nicht das Bedürfnis es herauszufinden. Irgendwann, wenn die Zeit gekommen war, würde sie ihm davon erzählen und gemeinsam nach einer Lösung suchen.
"Ich habe meine negativen Gefühle mit viel Training kompensiert. Doch für jeden scheint es eine andere Tätigkeit damit fertig zu werden", sprach er, während seine Besorgnis langsam abnahm. In Gedanken dachte er daran, dass Karen schon wusste, was sie tat. Sie machte auf ihn nicht den Eindruck, als würde sie dieses Verfahren zum ersten Mal anwenden. Ein leichtes Lächeln kam auf seine Lippen, während er sich wieder in Bewegung setzte.
"Lass dich von mir nicht stören", rief er ihr zu, während er den Einmaster betrat und den Karren an dessen Deck abstellte. Es war sein kleines Schiff gewesen.
In der Kombüse fing er an und packte sämtliche Küchenutensilien in den Karren. Die Lebensmittel hatte Norton schon reisefertig abgepackt, wodurch ein Verstauen in wenigen Minuten erledigt war. Er ging nach hinten zu der Kajüte, wo einige Hängematten hingen und der Rest aus Bücherregalen bestand. Zu seinem Nachteil musste dies alles mit. Seine Sammlung wollte er nicht zurücklassen. Zumal er sich erhoffte, dass einige der Bücher für ihn noch von Nutzen sein würden.
Er machte es sich einfach und legte die gefüllten Bücherregale direkt in den Karren. Abschließend legte er die Hängematte darauf und machte sich auf den Rückweg.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://onepiece-thebegin.forumieren.com
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 50
Anmeldedatum : 17.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Sep 07 2016, 20:05

Karen konnte sich den Gesichtsausdruck von Gildarts nur zu gut vorstellen. Vermutlich zog er gerade seine Augenbrauen hoch und machte sich sichtbare Sorgen. Da sie keine Schritte auf dem Holz hörte, war der Rotschopf vermutlich stehen geblieben und starrte sie verdutzt an. Ihre Ruhe und besonnen gesprochenen Worte hinterließen sicherlich einen gewissen Eindruck. Außerdem hielt sie Gildarts nicht für jemanden, der einfach sinnlos drauf los plapperte. Dass er jedoch die meditative Übung selbst kurz ausprobierte, um nachempfinden zu können, was es damit auf sich hatte, ahnte sie in diesem Fall nicht. Außerdem rechnete sie es ihm hoch an, dass er nicht allzu tief bohrte. "Nein, er hatte mir sogar das Leben gerettet. Aber er hat mich auch in dieses Loch geworfen, wo die eigentlichen Wölfe warteten.", erklärte sie zusätzlich und seufzte tief.
Nun ergriff wieder Gildarts das Wort und meinte, dass er seine negativen Gefühle durch hartes Training kompensieren würde und jeder wohl seine eigene Methode, um mit solchen Dingen umzugehen. Genau genommen hielt sie seine Methode für schlichtes Verdrängen durch körperliche Aktivität, aber hielt sie dazu lieber den Mund, da sie den großgewachsenen Mann nicht jetzt schon verstimmen wollte. Immerhin waren seine nächsten Worte mit einem Hauch guter Laune gesprochen worden. Und diese Laune wollte sie dem Rotschopf nun definitiv nicht verderben. Seine Schritte verloren sich auf dem anderen Schiff, was sie am verschiedenen Klang des Holzes erkannte. Wie er den Karren belud, konnte die junge Frau nicht mehr hören, doch kam er alsbald wieder zurück.
Diesmal bewegte sich Karen aber wieder, da ihr in Erinnerung fiel, dass er von einem riesigen Haufen Büchern gesprochen hatte. Und tatsächlich hatte der großgewachsene Mistkerl einfach ganze Regale aufgeladen und sie mit Hängematten abgedeckt. Wie ein kleines Kind im Süßwarenladen stand Karen da und starrte auf die Einbände. Ihre Augen funkelten förmlich und sie strich beinahe ehrfürchtig über einen besonders alten Band. "Du hast nicht zuviel versprochen, Gildarts.", hauchte sie leise, als könnten laute Geräusche die Bücher zu Staub verfallen lassen, obwohl sie trotz ihres alters noch ziemlich gut in Schuss waren. Karen konnte es beinahe kaum abwarten, sich durch diese Wälzer zu arbeiten. Doch leider waren sie immer noch auf Trois und mussten letzendlich noch den Rest der Crew aufgabeln, was Karen trotz ihrer Freude an den Büchern nicht vergessen hatte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AdminAdmin
Kopfgeld : 11.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 250
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 24
Ort : Norden
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Sep 13 2016, 21:33

Gildarts wusste jetzt nicht wirklich, ob er etwas falsches oder richtiges getan hatte. Sie auf ihre Vergangenheit anzusprechen, während sie in ihrem kontrolliert ruhigem Zustand war. Doch ihre Antwort darauf fiel weiterhin ruhig und ausgeglichen aus, also hatte er wohl doch keinen Fehler gemacht. Jedoch fühlte er sich dennoch irgendwie schlecht, da diese Untergrund Arena nicht der Ursprung ihres Zustand waren. Nachbohren wollte er nicht und es hinter ihrem Rücken herauszufinden, war auch nicht das, was er sich unter einer vernünftigen Zusammenarbeit vorstellte. Was ihn aber am meisten daran ärgerte, dass er mit so wenigen Informationen ihr nicht helfen konnte. Er fand sich damit ab, dass er Geduld zeigen musste. Um ihretwillen. So ließ er ihre Erklärung unkommentiert.
Auf seine Methode der Stressbewältigung kam ebenso wenig eine Reaktion. Man konnte ihr ansehen, dass sie darüber nachdachte, aber keine Anstalten dazu machte ihre Meinung dazu zu äußern. Wirklich störte es ihn nicht. Immerhin stellte sie sich nicht stur. Und in ihrer Ausübung der Meditation waren Worte wohl eher rar gesät.
Daher machte er sich an die Arbeit und kam alsbald recht schnell wieder mit einem ganzen Bücherregal voll zurück. Zu seiner Überraschung hatte Karen ihn schon erwartet und sah gespannt über die herausblitzenden Einbände, die nicht vollständig von der Hängematte abgedeckt waren. Sie schien wieder ausgeglichen und zudem sehr kindlich in diesem Moment. Er konnte nicht anders, als zufrieden zu lächeln. Er hoffte, dass solche Moment häufiger auf sie zukamen. Er sah seine Schiffszimmerfrau gerne so wie sie jetzt war. Entdeckungsfreudig, wissbegierig und interessiert. Doch bei ihr hatte es so eine unschuldige Komponente, die ihn so zum Grinsen brachte.
"Wie schön, dass du ein gutes Buch zu schätzen weißt. Wenn dich schon die Einbände begeistern, solltest du erstmal die Inhalte sehen. Manche von diesen Büchern sind mehrere Jahrhunderte alt. War ganz schön schwierig die in die Finger zu bekommen", erklärte der Rothaarige und strich sich den Schweiß von der Stirn. Deutlich merkte er, wie mit seinen Kräften haushalten musste. Schließlich hatten sie noch eine Abreise vor sich und noch mehr zu beladen.
"Bist du nun bereit mir zu helfen", fragte er und bewegte sich auf die Kapitänskajüte zu. Diese war recht groß gehalten. Daher war sie bestens geeignet, um dort ein paar Bücherregale zu deponieren.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://onepiece-thebegin.forumieren.com
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 50
Anmeldedatum : 17.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Sep 19 2016, 18:48

Die ruhige Art der dunkelhaarigen Schönheit schien den Rotschopf etwas unbehaglich. Man hätte meinen können, dass sie eine Raubkatze sei, die seelenruhig eine Herde Beutetiere sondierte, ohne sich zu rühren. Sie saß einfach nur da und tat scheinbar nichts. Anscheinend ging es Gildarts ähnlich, dass er nicht einzuschätzen wusste, ob die Raubkatze gleich aufspringen würde. Ein erheiternder Gedanke, bei dem Karen beinahe ein Lächeln ins Gesicht huschte. Ihre Konzentration verhinderte jedoch solche Gesichtsregungen, zumindest für den Moment. Dass sie nicht mehr ins Detail ging, lag einfach an dem noch fehlenden Vertrauen zu Gildarts. Sie meinte das nicht böse und wollte nicht, dass er sich schlecht fühlte, aber derzeit konnte sie nicht anders reagieren. Sie würde Zeit brauchen, aber der Rotschopf war vermutlich intelligent genug, um ihr diese Zeit zu geben.
Somit fing der Rotschopf auch mit dem Verladen an und kam mit der eigentlich überladenen Schubkarre zurück. Ganze Regale hatte er einfach drauf gepackt und mit Hängematten fixiert. Nicht gerade die hübscheste, aber effizienteste Lösung. Doch sprangen der schwarzhaarigen Frau eher die interessanten Einbände ins Auge, über die sie behutsam mit dem Finger strich. Das Grinsen des Kapitäns entging ihr aber nicht, jedoch schien er sich über seine Begleiterin zu freuen. Seine Worte brachten sie aber nun wirklich zum Staunen, vor allem, weil sie ein verbotenes Buch entdeckte, an dessen Namen sie sich erinnerte. "Ich erkenne auch, dass du dich nicht von der Weltregierung bevormunden lässt.", erwiederte Karen lächelnd und brauchte womöglich nicht auf das Buch zu zeigen, da der Rotschopf wohl genau wusste, von welchen Büchern sie sprach. Zumindest war sie sich sicher, dass er mehrere Bänder besaß, die von der Weltregierung verboten wurden.
Nun fragte er doch tatsächlich, ob sie bereit sei, ihm zu helfen. Mit großen Augen betrachtete sie die schwere Ladung und schenkte dem Piraten einen entsetzten Blick. "Aber Gildarts! Willst du einem so zarten Pflänzchen wie mir wirklich solch eine schwere Bürde aufladen?", fragte sie vollkommen im Scherz, woraus sie auch keinen Hehl machte. Ein wenig Spaß konnten die beiden sich gerade ruhig erlauben. Er hatte sie kämpfen sehen und womöglich hätte er ihre Worte ohnehin nicht ernst genommen, aber so war es auch recht witzig. Außerdem schien sich der Hüne tatsächlich mit der Ladung durchaus abzumühen. Doch leider war Karen nicht gerade die stärkste Frau auf den vier Blues und sie hatte sichtlich Mühe, eins der Regale in der Kapitänskajüte aufzurichten. Schnaubend sah sie den Rotschopf an. "Ich glaube eine Zusammenarbeit wäre auch hier wieder vom Vorteil, um unser beider Kräfte zu schonen.", schlug die junge Frau vor und lächelte schief. Was hatte Gildarts auch so viele dicke Schinken sammeln müssen?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
DesignerinDesignerin
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 84
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 23
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Sep 21 2016, 22:34

Lyra wollte sich nicht auf eine Grundsatzdisskusion mit John einlassen, was sein Leben ohne Ehre bringen würde. Er würde zumindest Leben. Sein zweiter Einwand war da schon sinnvoller. Sie umfasste ihren Kampfstab fester. "Na gut, ich werde Kisame helfen." Sie ging aus ihrer Deckung auf den Gegner zu. Jaquar war einer der besten Schwertkämpfer, sie war eine Fernkämpferin und nicht wirklich mit dem Stab geübt. Aber einen Bogen hatte sie auch nicht da. Als Jaquar erneut auf Kisame vorpreschte, kam sie von der Seite und stellte sich dazwischen. "Du hast bestimmt nichts dagegen, wenn ich Dir ein wenig unter die Arme greife."

Ihr Blick fixierte nun ihren Gegner. "Jaquar, dein Ruf eilt Dir wie immer voraus." Der Fremde schien sie erstmals nicht richtig zuordnen zu können, ehe es ihm langsam dämmerte. "Kleine Lyra, du bist gross geworden." Genauso wie sie über die Dinge in Trois aufgeklärt worden war, hatte man ihn vermutlich auch aufgeklärt. "Dein Vater hat eine hübsche Belohnung ausgeschrieben, für denjenigen der Dich zurück nach Alabasta bringt." Irgendwie hatte sie schon sowas befürchtet. Ein billiger Trick andere auf sie anzusetzen. Sie würde sich ihm selbst stellen. Wortlos parrierte sie den ersten Schlag. Sie verschaffte Kisame ein wenig Zeit, aber man sah schnell das sie nicht geübt war mit dem Kampfstab.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AdminAdmin
Kopfgeld : 11.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 250
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 24
Ort : Norden
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Sep 23 2016, 22:15

Karen fragte ihn doch tatsächlich indirekt, ob ein gewisser Band unter den Büchern gar nicht erst in seinem Besitz sein dürfte. Damit hatte sie sogar ziemlich recht.
"Ich finde, Wissen sollte für jeder Mann verfügbar sein und nicht in staubigen Bibliotheken und Lagerhallen gebunkert werden", sprach er seine Meinung darüber aus. Für die Weltregierung hatte er nur wenig offen. Nicht nur, dass sie am Tod seiner Eltern verantwortlich waren und das Geheimnis um die vergessenen Hundert Jahre geheim hielt, sie machten auch sonst so Dinge, die er für nicht gerecht empfand. Ob er mit solchen Gedankengängen als Pirat falsch unterwegs war, fragte er sich in letzter Zeit öfter, doch wusste er, dass er innerhalb der Rebellen nicht so viel Freiraum in seinen Taten bekommen würde. Deswegen war ihm das Piratentum wesentlich lieber.
Nachdem Karen sich einen groben Überblick über seine Sammlung an Büchern verschafft hatte, war es nun Zeit diese an ihren angestammten Platz zu deponieren.
Karen machte einen auf unschuldig und unnütz für diese Aufgabe, was er recht schnell als Scherz enttarnte. Dieses Verhalten passte nicht zu ihr, nicht allein wegen ihrer Profession. Schließlich sollte eine Schiffszimmerfrau genug Kraft mitbringen, um diesen harten Job überhaupt gerecht zu werden.
"Eine zarte Rose, mit einem verdammt langen Dorn an der Hüfte", gab er lächelnd zurück und richtete sein Augenmerk kurz auf ihr Schwert.
Sie gingen gemeinsam in die Kapitänskajüte und luden jeweils alleine die Bücher ab. Auch der Rothaarige mühte sich ein weiteres Mal damit ab und merkte, wie seine Substanzen bei dieser Plackerei litten.
Und Karen brachte auch gerade den passenden Vorschlag für ihr Unterfangen. Um Energie und Ausdauer zu sparen, sollten sie wohl lieber gemeinsam den Karren leeren. Das war ein guter Vorschlag, weshalb er lediglich nickte und mit Karen das letzte Regal gemeinsam aufstellte.
"Puuuh! Ich hoffe, dass wir das in nächster Zeit kein zweites Mal tun müssen", gab er nach dem Ausatmen von sich und wusch sich den Schweiß von der Stirn. Die Hängematten hatte er im an Deck liegen gelassen, da diese eine Etage tiefer in die Kajüten mussten. Das dort schon feste Stockbetten vorhanden waren, war ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst gewesen.
Doch nun hatte er die Möglichkeit sich seine Kajüte genauer anzusehen. Sie war recht geräumig. In der Mitte stand ein großer Schreib- und Kartentisch, mit ein wenig Tinte und Pergament. Offenbar hatte der Kapitän dieser Schmuggler regelmäßig Briefe oder andere Formalien schreiben müssen.
Die Bücherregale standen schräg zum Schreibtisch und dem großen Sessel. Bei seinem gemütlichen und flauschigen Anblick, hätte sich der Kapitän am liebsten reingesetzt, doch würde man ihn wahrscheinlich nur noch schwer da raus bekommen, weswegen er es gleich bleiben ließ.
An der rechten Seite war eine schmale Schiebetür, die eher vertikal länglich gehalten war. Als er sie aufschob, entdeckte er dort eine Bettmatratze, samt Kissen und Decke. Dies sah ebenso einladend aus, doch musste er leider ein weiteres Mal ablehnen. Genau auf der anderen Seite war ebenso eine Schiebetür. Aus Neugier schob er sie ebenfalls auf. Neben den Tabakprodukten, war hier auch Alkohol samt Gläser vertreten. Ein drittes Mal musste er ablehnen und schob enttäuscht, aber dennoch mit etwas Vorfreude, die Tür zu.
An den Wänden hingen einige Karten und Steckbriefe, sowie ein Bauplan für ein Schiff. Er ging näher zu diesem hin und betrachtete ihn näher.
"Könnte dieser Plan von diesem Schiff sein, Karen?"

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://onepiece-thebegin.forumieren.com
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 50
Anmeldedatum : 17.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Sep 24 2016, 14:00

Karen befand Gildarts Meinung gegenüber verbotenen Büchern als durchaus vertretbar. Wissen war etwas, das sich in vielerlei Hinsicht nutzen ließ und das war unter anderem ein Grund, warum die Piratin so gerne las. "Wissen ist Macht, heißt es ja.", antwortete sie bloß auf seine Worte und spielte darauf an, dass womöglich manche Informationen durchaus gefährlich sein konnten. Für wen war natürlich die andere Frage, aber das würden sie dann wissen, wenn sie die jeweiligen Informationen richtig verarbeiten. Irgendwie freute sich die schwarzhaarige Frau schon auf die interessanten Entdeckungen, die sie mit diesem Rotschopf womöglich machen würde. Sein Interesse an der Vergangenheit hatte etwas mystisches, welches sie doch ein wenig mitzog. Ja, sie würde wahrscheinlich doch erstmal bei ihm bleiben, solange es interessant blieb.
Seine schlechte Meinung über die Weltregierung sorgte natürlich für zusätzlichen Zündstoff, der sein Leben als Pirat natürlich nicht einfacher machen würde ... umso mehr Kämpfe würden sie bestreiten und umso mehr würden sich ihre Fähigkeiten als Schwertkämpfer verbessern können. Gefährlicher wurde es abermals auch durch ihre merkwürdige Psyche, was aber ihre Sache war, an die sich Gildarts wohl oder übel gewöhnen müsste. Jedenfalls war sie wohl nicht gerade das zarteste Mitglied seiner Crew, falls es überhaupt zarte Pflänzchen gab. Darauf war Gildarts womöglich auch gekommen, als er ihre Schwertkünste sah und sprach dies in ihrem Scherz natürlich auch an. "Das mag sein, aber es ist wahrlich keine außergewöhnliche Waffe. Es war vielleicht ein Geschenk, aber ein besseres Schwert wäre vom Vorteil.", erklärte die junge Frau ernst und betrat mit Gildarts die Kapitänskajüte.
Diese war durchaus angenehm eingerichtet und vor allem geräumig. Jedoch luden die beiden erst alleine und dann im Verbund die Regale an ungenutzte Wände, ehe sie sich in dem Raum genauer umsahen. Der große Tisch in der Mitte des Raums war simpel gearbeitet und wurde bisher schon ordentlich gelebt. Unaufgeräumt und mit Tintenflecken übersäht war es kein sonderlich schöner Anblick. Ein großer, flauschiger Sessel lud aber dennoch dazu ein, sich an den Tisch zu setzen und mal kurz die Seele baumeln zu lassen. Dieser Verlockung konnten aber beide Piraten widerstehen. In eine der Wände war, durch eine Schiebetür verborgen, eine Bettmatratze eingelassen, was nur bedingt gemütlich aussah ... viel zu beengt für Karens Geschmack. Sie mochte ihre Freiheit und wollte sie durch so ein enges Bett nicht wieder aufgeben. Sie wollte sich ein eigenes Bett zimmern. Mindestens doppelt so breit, damit sie sich darauf rumwälzen konnte, ohne versehentlich runterfallen zu können. Das war ihr Traum.
Ganz in Gedanken versunken bemerkte sie Gildarts erst wieder, als dieser sie ansprach. Schnell überbrückte die junge Frau die Entfernung und blieb neben dem Pirat stehen. Eine weitere Schiebetür gab den Blick zu Steckbriefen, Karten und einem Bauplan frei, auf welchen der Pirat sie angesprochen hatte. Ihr professioneller Blick enthüllte ihr, dass die Radierungen darauf hinwiesen, dass es ihr Original war und das Schiff ursprünglich schlanker gedacht war. Ein relativ vernünftiger Bauzeichner hatte sich ihrer Zeichnung angenommen und einige Änderungen vorgenommen ... genau über ihr Original. Eine gewisse Wut stieg in ihr auf und sie riss den Plan mit einem Schnauben von der Wand. "Sieh dir das an! Irgendein Mistkerl hat aus meiner wunderschönen Prinzessin eine alte, schwangere Hexe gemacht!", spie sie vor Wut schäumend aus und hatte nicht bemerkt, dass ein Schlüssel hinter dem Plan an der Wand hing.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AdminAdmin
Kopfgeld : 11.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 250
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 24
Ort : Norden
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 03 2016, 11:32

"Wissen ist Macht". Da hatte seine weibliche Begleitung durchaus recht.
"Wer dieses Prinzip verstanden hat, spielt in dieser Welt ganz oben mit", gab der Rothaarige daraufhin von sich. Er wusste, wenn er sein Lebensziel erreichen würde, dass sich das Machtgefüge deutlich ändern würde. Allein seine Existenz auf dieser Welt war für die Regierung ein Dorn im Auge. Ein Dorn, dessen sie sich noch nicht bewusst waren. Und solange niemand hinaus posaunte, dass er hinter den Porneglyphen her war, sollte er als einfacher Pirat gelten, der mit seiner Mannschaft ein Teil des ersten Piratentums darstellte.
Doch er wusste aus Erfahrung, dass die Weltregierung ihre Augen und Ohren nicht verschließen würde. Irgendwann würden sie Wind davon bekommen und sie womöglich überraschend treffen. Doch bis zu diesem Tage mussten sie sich vorbereiten. In den Augen Karens konnte er deutlich sehen, dass sie ebenso darüber nachdachte. Ihm war durchaus bewusst, dass sie mit ihren jetzigen Kräften nicht weiterkommen würden, wenn sie sich nicht verbesserten. Mit jeder Station auf der Grand Line mussten sie stärker werden. Ansonsten würde er scheitern. Nicht nur als Forscher, sondern auch als Kapitän. Umso wichtiger war es, als Vorbildfunktion zu fungieren und die gesamte Crew mitzuziehen.
Sie kamen auf ihr Schwert zu sprechen. Im Scherz hatte er ihre Gefährlichkeit gewürdigt. Die Schwarzhaarige dagegen deklarierte ihr Schwert für "gewöhnlich" und nichts besonderes.
"Ein guter Freund, der ebenfalls Schwertkämpfer ist, sagte einst zu mir, dass eine Waffe nur so gut ist, wie derjenige, der sie führt. Ich konnte damit bisher nichts anfangen, aber vielleicht bringt dir dieser Satz etwas", sprach der Rothaarige so in Gedanken.
Kisuke war ein Forscher von Ohara, der so wie er auch auf Reisen gegangen war. Er war in einem ähnlichem Alter wie er. Sie trafen sich zwischendurch auf ihren Erkundungen und streiteten sich meist über die Anerkennung, sobald einer von beiden eine Entdeckung gemacht hätten. Doch kam es nie wirklich dazu. Die Beziehung zwischen ihnen konnte man durchaus als rivalisierende Freundschaft bezeichnen. Nach alldem was Gildarts gehört hatte, war Kisuke immer noch auf Reisen, aber hatte sich nicht mehr auf die Vergangenheit spezialisiert, sondern beschäftigte sich mit einem Forschungsgebiet, welches mehr Hand und Fuß hatte. Was dies genauer zu bedeuten hatte, war dem Rothaarigen bis heute nicht wirklich bewusst.
In der Kajüte des Kapitäns, nachdem sie die Bücherregale aufgestellt hatten und sich ein wenig umgesehen hatten, kam der Kapitän auf eine Bauzeichnung zu sprechen, die hinter einer dritten Schiebetür verborgen lag. Daneben waren Seekarten, Kopfgelder und teilweise einige Schmuggelbriefe.
Er zuckte etwas zusammen, als Karen den Plan von der Wand riss und sich über die Veränderungen ärgerte.
Doch etwas glänzendes fiel ins Auge vom Rothaarigen. Ein güldender Schlüssel, der direkt hinter dem Bauplan versteckt gehalten wurde.
"Na, sieh mal einer an. Weißt du, wo dieser Schlüssel auf dem Schiff passen könnte? Ich vermute, dass es entweder für eine verdammt große Truhe war oder eine schwere Tür", mutmaßte der Forscher, der sich ein bisschen mit Schlüsseln auskannte. Durch das massive Metall und die klobige Verarbeitung, konnte man von etwas robustem ausgehen. Mal sehen, ob Karen sowas bei ihrem Rundgang schon entdeckt hatte.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://onepiece-thebegin.forumieren.com
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 50
Anmeldedatum : 17.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mo Okt 03 2016, 16:13

Über Gildarts Suche nach den Pornoglyphen wusste Karen natürlich nicht allzu viel. Aber sie würde ihn darin unterstützen. Irgendwie musste sie sich ja für ihre Rettung erkenntlich zeigen. Und ihre Kampfkraft war das einzige, das sie ihm anbieten konnte. Dass sie damit ins Fadenkreuz der Weltregierung und de facto der Marine geriet, war für sie ja nichts neues. Sie war bereits gesuchte Piratin und würde damit nur ihren Bekanntheitsgrad erhöhen. Ein höheres Kopfgeld würde schließlich auch dafür sorgen, dass immer mächtigere Gegner auf sie warteten und sich so ihre Kampfkraft immer weiter steigern konnte. Sie wusste, dass sie in Sachen Schwertkunst noch relativ am Anfang stand und über die Grand Line sicherlich neue Techniken lernen konnte. Ein weiterer Aspekt, der von ihrer Neugierde gespeist wurde. Somit brauchte sie keinen besonderen Ansporn seitens ihres Kapitäns, da sie so schon genug wissbegierig und lernwillig war. Aber zumindest wusste sie, dass der Rotschopf sie nicht behindern würde.
Ihr simples Schwert war das nächste Thema zu dem die beiden zu sprechen kamen. Ein Bekannter Gildarts, der selbst Schwertkämpfer sei, hätte ihm gesagt, dass eine Waffe nur so gut sei, wie derjenige, der sie führt. Gildarts erntete damit nur ein müdes Lächeln. "Das stimmt nur bedingt. Waffen halten eben auch nur eine gewisse Beanspruchung aus. Wenn ich also als Kämpfer besser werden will, brauch ich auch eine hochwertige Waffe, die bei höhere Belastung aushält.", erklärte Karen und lächelte. "Dasselbe gilt übrigens auch für Schiffe. Ich kann kein Schiff aus Fichtenholz bauen und erwarten, dass es jedem Sturm stand hält, oder bei einem Rammmanöver nicht bersten wird.", fuhr die dunkelhaarige Frau fort. Handwerkskunst war eben etwas, bei dem man wirklich auf verschiedenste Qualitäten traf und diese auseinanderzuhalten verstand.
In der Kajüte gab es nun einiges zu entdecken. Doch Karen interessierte sich letzendlich nur für den Bauplan, der ihr gestohlen wurde. Ihrer Verärgerung Luft machend, nahm sie kaum wahr, dass Gildarts der Schlüssel aufgefallen war. Stattdessen hielt ihre Schimpftirade an, bis ihre Wut verraucht war. Falls also Gildarts nicht schlussendlich entnervt den Schlüssel von der Wand nahm und damit vor ihrer Nase herumwedelte, hätte Karen ihn nun selbst bemerkt und sich angeeignet, nachdem sie den Bauplan zerknüllt und in die Ecke gefeuert hätte. "Komm mit.", meinte sie schlicht und hastete bereits los, um sich unter Deck zu begeben.
Unterwegs erklärte sie Gildarts was wo gelagert wurde und zeigte ihm die Pritschen, ehe sie schlussendlich vor der verschlossenen Truhe zu stehen kam. Ihre Stimmung hatte sich unterwegs auch wieder aufgehellt und nun kniete sie fröhlich trällernd vor der Truhe und legte den Schlüssel ins Schloss, ehe sie mit einem erfreut klingenden Laut ihre Freude darin ausdrückte, dass die Truhe sich mit dem Teil öffnen ließ. Mit doch einiger Anstrengung hob sie den Deckel. "Uff, verdammt schwer das Tei .... Ach du meine Güte! Weißt du, was das ist?!", fragte sie letzendlich total aufgeregt, als sie den Inhalt der Truhe erkannte. Ihrem Tonfall nach war es natürlich eine rhetorische Frage und sie wusste selbst, um was es sich handelte.
In der Truhe lag ein Schwert, ganz ähnlich dem ihren mit einer schwarz lackierten Saya aus Holz und einer roten Sageo. Das Griffband bestand aus demselben roten Stoff wie die Kordel. Das runde Stichblatt war gülden und zeigte einen sich schlängelnden Lindwurm. Beinahe ehrfürchtig hob Karen die Waffe aus der Truhe und zog die Klinge etwas aus der Scheide, um sich die Härtelinie genauer anzusehen. "Ich hab über dieses Schwert in einem Buch gelesen. Es heißt Kyobona Ryu und zählt zu den Meisterschwertern.", erklärte Karen dem Rotschopf, der ja mit Schwertern nichts am Hut hatte. Kurz darauf lachte sie leise. "Fast schon ironisch, dass es ausgerechnet mir in die Hände fällt. Angeblich hatte der Schmied mit dieser Waffe seine eigene Frau erschlagen, die ihn betrogen hatte. Da seine Frau aber unschuldig gewesen sein soll, lastet auf der Waffe ein Fluch, sodass nur jemand die Waffe wirklich zu führen vermag, dessen Zorn gerechtfertigt ist.", erzählte die dunkelhaarige Schwertkämpferin die Geschichte hinter dieser Waffe, die sie selbst irgendwie eher langweilig und eher unwahrscheinlich hielt.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AdminAdmin
Kopfgeld : 11.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 250
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 24
Ort : Norden
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Okt 04 2016, 22:42

Die Porneglyphen. Eine Begebenheit auf dieser Welt, die ihn wohl bis ins Grab begleiten würde. Er hatte sich vorgenommen spätestens auf bei der Überquerung des Rivers Mountain seiner Crew von seinen Beweggründen im Detail zu erzählen. Luc war einer der wenigen, der genauer über die Sache Bescheid wusste. Bei Norton waren es lediglich Fetzen einer Erzählung aus früheren Begegnungen. Doch wollte er dies mit dem Eintreffen auf der Grand Line bekannt geben, damit es zu keinen Geheimnissen von seiner Seite ausging. Doch nun wollte er sie nicht mit diesem Geheimnis belästigen. Sie hatten voneinander heute sehr viel erfahren. Das würde erstmal genügen. Und wie er sie so wahrgenommen hatte, würde er noch oft genug in den Genuss kommen, ihren beiderseitigen Austausch der Vergangenheit fortzuführen.
Auch er war noch ganz am Anfang. Sein Nahkampf war ganz passabel und mit seiner Teufelskraft hatte er sich bisher nur dürftig auseinander gesetzt. Etwas, was er in Zukunft ebenso angehen musste, um seine Crew eine wichtige Stütze auf ihrer Reise zu sein. Vielleicht konnte man sich innerhalb der Crew mit der Verfeinerung der Kräfte untereinander unterstützen. So würden sie alle gemeinsam ihr Ziel erreichen.
Weiterhin war ihr altes Schwert Thema. Karen schenkt der Aussage von seinem alten Freund Kisuke nur ein müdes Lächeln und fügte dazu noch etwas an.
"Vermutlich hast du recht. Aber ich denke, was mein Freund damit aussagen wollte war, dass man auch mit der rostigsten Klinge selbst einen Baum mit einen Schnitt in zwei schneiden konnte", sprach er, während er so in den Abendhimmel starrte. Mit seinem alten Freund hatte er des öfteren über solche Sachen an solchen Abenden philosophiert. Meist mit einer guten Flasche Whiskey dazu, die mit jeder Anekdote des Lebens leere wurde, wie auch die Aussagen, die sie mit dem steigenden Delirium an Qualität nachließen.
"Aber was weiß ich schon davon. Mich kümmert es nicht, auf welchem Papier ein Buch geschrieben wurde. Einzig der Inhalt und das Ergebnis sind für mich wichtig", sprach der Rothaarige abschließend seine Meinung aus.
Innerhalb der Kajüte erhöhte sich deutlich hörbar der Puls von Karen, je länger sie den Bauplan studierte. Deswegen versuchte er sie auch von diesem abzulenken, indem er mit einem unbekanntem Schlüssel vor ihrer Nase wedelte. Es gelang. Wütend knüllte sie die Blaupause zusammen, warf sie in die Ecke und griff sich den Schlüssel. Sie gab ihm unmissverständlich zu verstehen, dass er ihr folgen sollte. Bei ihrer derzeitigen Laune hatte er auch keine große Lust zu widersprechen.
Während es Rundgangs zeigte sie ihm die ganzen Frachtgüter, die sie an Bord hatten. Auf manchen Inseln konnte man damit sicherlich gut Schotter machen. Und an Alkohol mangelte es auch nicht.
Ihre Rundführung endete schließlich vor einer großen Truhe, die sehr massiv wirkte. Ganz wieder Schlüssel.
Die Schwarzhaarige schindete auch keine Zeit und entriegelte das Schloss. Hastig hob sie den schweren Deckel an. Was ihnen da entgegen blitze, war ein Katana, welches offenbar etwas recht besonderes war.
"Ein Schwert", beantwortete er das Offensichtliche. Dafür hätte er wahrscheinlich einen Punch ins Gesicht verdient, doch schien Karen in einem ähnlichen Delirium zu schweben, wie er es bei alten Ruinen es tat. Karen erzählte etwas mehr über das Schwert und deklarierte es als Meisterschwert. Da gingen bei dem Forscher die Alarmglocken an.
"Meisterschwert sagst du? Davon hab ich schon mal etwas gelesen. Es soll einige Reihen von Schwertern geben, die anhand ihrer Qualität in Könner-, Meister-, Königs- und Drachenschwerter eingestuft werden. Wenn dieses Schwert wirklich ein Meisterschwert ist, muss es verdammt viel Wert sein", erklärte Gildarts, der darüber etwas in einem seiner Bücher gelesen hatte. Wie die Qualität sich in einem Kampf äußerte, wurde in diesem Buch nicht näher beschrieben. Daher überließ er diese Aussage lieber jemanden, der davon Ahnung hatte.
Doch Karen war noch nicht fertig. Sie erzählte noch eine Begleitgeschichte zu dem Schwert, was ihm anfänglich ein Schlucken entlockte.
"Keine Sorge...ich lache mir sicherlich keine andere Schiffszimmerfrauen an", lachte er etwas unsicher und versuchte daraus einen Witz zu machen.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://onepiece-thebegin.forumieren.com
Anzahl der Beiträge : 47
Anmeldedatum : 14.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 15 2016, 20:08

Doch die erhoffte Atempause fiel leider recht kurz den Jaquar kam schnell wieder auf die Beine und schien nicht sonderlich begeistert darüber zu sein, überall an seinen Körper mit kleineren Schnittwunden verletzt zu sein. Einzig allein der, der in den Augen des Schwertkämpfers loderte, entlohnte den Fischmenschen und entlockte ihm ein schadenfrohes lächeln. Gerade als der Teufelskraftnutzer erneut zu einen Hieb ansetzen wollte, stellte sich die Blauhaarige, die ihm John vorgestellt hatte, vor den Fischmenschen. Ihre Frage beantwortete Kisame ihr nur mit einem Schnauben, obwohl er doch erleichtert war, dass sie ihm zur Hilfe gekommen war, da dieser Gegner ihm überlegen war solange er keine Wasser in der Nähe hatte, dass würde er jedoch nie und nimmer offen zu geben. Ohne große Interesse lauschte er den Gespräch und hörte mit großer Überraschung das die beiden sich kannten und etwas von einer Belohnung von Lyras Vater für sie. Im Moment war nicht der richtige Zeitpunkt dafür doch Kisame nahm sich vor sie später darauf anzusprechen, da dieses Thema sein Interesse geweckt hatte.
Das Gespräch endete recht schnell und der Kampf wurde wieder aufgenommen. Zwar konnte Lyra den Angriff abwehren, doch musste man kein Meister zu sein um zu sehen, dass sie nicht sonderlich geübt im Umgang mit der Waffe war. Zwar hatte die Kleine seine Atempause verlängert doch konnte der Fischmensch sie unmöglich alleine so stehen lassen, weshalb Kisame sich entschied wieder einzugreifen. Beim nächsten Angriff Jaquars griff der Blauhaarige über Lyras Kopf hinweg und schnappte sich eine der Hände des Mannes mit denen er sein Schwert führte. Aus diesen Griff würde er sich nicht so schnell befreien und diese Zeit nutzte der Fischmensch um zu zeigen wie stark sein 'Soshark' war. Mit einem lauten Knacken, dass vom einem noch lauteren Schmerzensschrei gefolgt wurde, brachen die Knochen des Zoansnutzers in Kisames Griff. Zwar hatte das Opfer seines Angriffs noch genug Geistesgegenwart besessen die nun kaputte Hand vom Schwert zu lösen um diese vor Schaden zu bewahren, doch nun war eine seiner Hände für die nächste Zeit wohl nicht mehr zu gebrauchen. „Zur Seite !“ blaffte der Fischmensch die Dame ,die zwischen ihn und seinem Gegner kurz angebunden stand an, als er ausholte um seinen Gegner einen vernichtenden Schlag zu verpassen. Obwohl seine Mitstreiterin schnell reagierte schaffe Kisame es nicht rechtzeitig sein Schlag zu entfesseln und wurde von einem Schwerthieb seines Gegners getroffen. Der Hieb hinterließ einen Schnitt ,der quer über seinen gesamten Oberkörper verlief und ihn zwang die Hand des Angreifers wieder los zu lassen. Getroffen stolperte er einige Schritte zurück bevor seine Beine nachgaben und er zu Boden fiel. Mit einer Hand abgestütz, sah er wie Jaquar bereits erneut zum Angriff ausholte um die Sache zu beenden. Zwar war Kisame noch nicht KO doch er der Treffer war recht schwerwiegend und seine Hände waren damit beschäftigt ihn zum einem aufrecht zu halten und zum anderen den aussichtslosen Versuch beschäftigt die Blutung zu stoppen, dass ihm keine Möglichkeit blieb sich zu Verteidigen und er seinem Ende nur würdevoll mit einem Lächeln auf den Lippen entgegen treten konnte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Eiserner BestandEiserner Bestand
Kopfgeld : 6.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 114
Anmeldedatum : 17.09.15
Alter : 21
Ort : Pfalz
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 15 2016, 20:47

Die letzte Minute war nun angebrochen, John beobachtete den Kampf der drei ziemlich genau. Kisame schien ziemlich froh darüber, dass er Hilfe bekam durch Lyra, da Jaquar die Oberhand übernommen hatte. Er fand es schade nicht an der Seite des Fischmenschen zu kämpfen, allerdings wollte dieser es so. Und als Kämpfer respektierte er die Entscheidung. Gemeinsam hätten sie es wohl eher geschafft den gegnerischen Schwertkämpfer in Bedrängnis zu bringen als es Kisame und Lyra jetzt taten. Obwohl die beiden relativ gut harmonierten behielt der Gegner die Oberhand. Allerdings schaffte es der blauhäutige Mann die Hand von Jaquar zu brechen. Nur zu dessen Pech hatte er sich ihm damit ausgeliefert und wurde schwer getroffen. Der Pirat konnte die riesige Wunde am Oberkörper erkennen, doch Jaquar war dies nicht genug. Er wollte den Fischmenschen nun den Rest geben. Doch das würde John nicht zu lassen, schnell stand er auf und machte einen Satz nach vorne. Dabei zog er schnell sein Schwert und blockte den Schlag von Jaquar, der damit wohl nicht gerechnet hatte. Während er dem Druck der von dem gegnerischen Schwert ausging entgegen hielt, wandte er sich nun an Kisame.
"Du hast gut gekämpft mein Freund. Nun ruh dich aus, ich übernehme hier. Und vergiss nicht, wir wollten noch einen trinken gehen also bleib am Leben!"
Nun wandte sich der Kapitän der Blood Pack Piraten an Lyra.
"Bring ihn in Sicherheit und versorge ihn. Ich will nicht das er stirbt, verstanden?
Mit Vorfreude auf den jetzt kommenden Kampf wandte er sich nun dem anderen Schwertkämpfer zu, der gar nicht davon begeistert war das sein Angriff aufgehalten wurde. John fing an zu grinsen.
Auf geht es, zeig mir was du kannst", sprach er selbstsicher und ging in die Offensive.
Mit schnellen Schwerthieben griff er seinen Kontrahenten an, der allerdings geschickt nach hinten auswich. Dabei blockte er die Hiebe von John geschickt ab. Nun ging es wieder in die andere Richtung, nun attackierte ihn Jaquar und der Pirat blockte dessen Angriffe gekonnt. Doch dieser hörte mittendrin auf zurückzuweichen, er hatte einen festen Stand und beide Schwerter prallten aufeinander. Er stieß sich von seinem Gegner ab, dessen Schwertarm wurde von der Wucht nach oben gerissen. Sobald der Pirat mit beiden Beinen auf dem Boden stand, stieß er sich von diesem ab und flog auf seinen Gegner zu, es sah aus als würde er durch diesen durchfliegen.
"Skalpell", benannte er die Technik.
Doch Jaquar konnte mit seinem Schwert noch rechtzeitig zum blocken nutzen, so wurde John's Angriff abgeschwächt. Statt einem tiefen Schnitt, wie ihn Kisame erlitten hatte hinterließ der Angriff nur einen kleinen Kratzer an der Schulter seines Gegners.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
DesignerinDesignerin
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 84
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 23
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 15 2016, 21:35

Sie wurde mehr und mehr zurückgedrängt. Im Endeffekt konnte sie nichts gegen ihn ausrichten. Er war ihr einfach haushoch überlegen. Sie versuchte dem Fischmenschen Zeit zur Erholung zu geben, doch wurde sie immer mehr in die Defensive getrieben, weswegen sie damit zu kämpfen hatte, nicht selbst einen Schwertstreich ab zubekommen. Doch meldete sich im entscheidenden Schlag Kisame wieder zu Wort und ergriff die Hand des Schwertführenden. Lyra war durchaus erleichtert über diese Ausgangslage. Als sie so zwischen den beiden geduckt stand, wurde sie dazu angehalten auszuweichen. Sie machte eine Rolle zur Seite und beobachtete den Schlag des Blauhäutigen. Doch war dieser zu langsam. An einer Hauswand gelehnt, musste sie zusehen wie der Zoan-Nutzer seinem Gegner einen Schnitt quer über die Brust verpasste und dieser, nach einigem Humpeln, dann auf den Boden verfrachtet wurde.
Der finale Schlag wurde auch schon angesetzt, da kam schon John auf den Plan, der nun den Kampf übernehmen wollte.
Er sprach einige Worte zu Kisame, ehe er sich an die Ärztin der Eisenhand-Piraten wandte.
Diese nickte nur, ehe sie mit einem metallenen Gegenstand am Rücken angestubst wurde. Genau auf der anderen Ecke lehnte ein Mann mit in grün gehaltenen langen Kleidern, der einen Fächer in der einen und einen Spazierstock in der anderen Hand hielt.
Wie aus Reflex machte sie einen Angriff mit ihrem Kampfstab um die Ecke, doch wurde sie mit der bloßen Hand ihres Gegenübers aufgehalten.
"Herrje, herrje...mit wem treibt sich Gildarts wieder rum", fragte dieser wohl eher sich selbst, als die Blauhaarige.
"Wer bist du denn jetzt?"
Ein schallendes Lachen entlockte die Frage dem Blonden. Als er damit nach einigen Sekunden aufhörte, sah er sie mit einem freundlichen Grinsen an.
"Ich bin ein alter Freund von Gildarts, der gehört hat, dass er auf der Insel ist. Und wie der Zufall es so will, bin ich auf dich getroffen, die mit ihm reist, soweit meine Informationen richtig sind", erklärte der Blonde.
Sie legte einen misstrauischen Blick auf. Das könnte ja jeder sag....
"Das könnte ja jeder sagen", sprach er zeitgleich mit ihren Gedanken.
Ihr misstrauischer Blick wechselte zu einem sehr überraschten und gleichzeitig geschockten Blick. Noch nie hatte sie jemanden erlebt, der ihre Gedanken lesen konnte. Ob das nun an einer Teufelsfrucht oder etwas anderem lag, konnte sie zu diesem Zeitpunkt nicht beurteilen.
"Es ist keine Teufelsfrucht. Aber wie auch immer. Ich kann dir beweisen, dass ich ein guter Freund von Gildarts bin. Er ist Mitte Dreißig, ein Archäologe, trägt einen Eisenhandschuh, hat blutrotes Haar, einen Dreitagebart und säuft wie ein Fass ohne Boden", gab der Blonde seine Beschreibung zu Gildarts wieder, die sehr genau zu traf. Sie musste schlucken und lockerte den Griff um ihren Kampfstab. Auch ihr Gegenüber lockerte den Blick.
"Mein Name ist Kisuke. Ich sehe, dass ihr in Schwierigkeiten seid, weswegen du dich jetzt nur auf meine Stimme konzentrieren sollst. Ich habe eine Technik für dich, die dir für die Zukunft sehr behilflich sein dürfte."
Lyra sah ihn ungläubig an und wusste nicht so wirklich, was das Ganze sollte.
"Jetzt schließe die Augen und hör zu!"
Bei dieser energischen Stimme machte sie instinktiv die Augen und hörte nur noch auf seine Stimme. Sie blendete die aufeinanderprallenden Schwerthiebe völlig aus. Auch die starken Wellen, die gegen das Hafengelände prallten, waren für sie nicht mehr präsent.
"Nun konzentriere dich auf die Personen um dich herum. Auf mich. Den Fischmenschen. Und die beiden Schwertkämpfer. Du hast die Augen geschlossen. Und dennoch kannst du sie...sehen", sprach er in einer meditativen Stimmlage.
Lyra hielt die Augen vollständig geschlossen und spürte etwas. Sie spürte die sowas wie eine Wärme. Ein warmes Licht, dass von ihrem Gegenüber ausging. Dann spürte sie den Fischmenschen hinter sich. Und dann die beiden sich schnell bewegenden Schwertkämpfer, wenn auch ihre Anwesenheit durch ihre schnellen Bewegungen sehr verschwommen von ihr wahrgenommen wurde.
"Das nennt man Haki. Um genau zu sein Observationshaki. Und nun weite deinen Blick aus. Spüre die ganze Umgebung um dich herum. Was fühlst du", fragte Kisuke anschließend.
Lyra verwendete ihre gesamte Konzentration auf seine Lehre und tastete sich Meter für Meter vorwärts. Plötzlich schreckte sie auf. Sie spürte mehrere Auren, die sich in schnellen Schritten näherten.
"Ich spüre sie...sie sind nicht weit weg."
"Ganz genau. Es sind Untergebene von diesem Teufelsfruchtnutzer. Viel Glück!"
Als sie die Augen aufmachte, erfasste sie ein leichter Wind, der ihre längeren Haare wehen ließen und von Kisuke nur eine Staubwolke hinterließen.
"D-Danke...", brachte sie noch heraus, ehe sie zu Kisame sah. Sie hatte jetzt keine Zeit sich Gedanken um diesen Kisuke zu machen. Er hatte ihnen geholfen und nun musste sie handeln.
Sie rannte zu Kisame und versuchte ihn anzuheben.
"Los, hilf mir mal! Wir müssen uns schnell verstecken! Wir bekommen Besuch!"

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 50
Anmeldedatum : 17.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 16 2016, 22:10

Unter anderen Umständen hätte sie jemanden für solch einen Satz eine reingesemmelt. Natürlich war es ein Schwert, aber auch ein ungeübtes Auge wie das von Gildarts hätte von Anhieb erkennen müssen, was für ein Schwert es war. Allein die Verarbeitung des Holzes und des Lacks war meisterlich und spätestens beim Anblick des kurzen Klingenteils, welches Karen rein zur Überprüfung freigab, hätte selbst jemand, der mit Schwertern nichts am Hut hatte, die Qualität erkennen müssen.
Doch war diese Frau gerade viel zu erstaunt und erfreut, diese Waffe gefunden zu haben, dass sie diesen Kommentar nicht wirklich realisierte. Doch die nächsten Worte des Piraten nahm sie dann doch wieder wahr. Doch seine Worte sorgten diesmal eher dafür, dass sie ihm eine kleben wollte. Doch konnte sie diesem Impuls widerstehen. "Ein solches Schwert lässt sich schwer in Berry aufwiegen. Natürlich kann man den reinen Materialwert und den Arbeitsaufwand berechnen, aber jeder, der solch eine Waffe herstellt, verleiht ihr auch gleichzeitig eine Seele. Und alles, was eine Seele innewohnt, ist nicht mit allem Gold der Welt aufzuwiegen.", erklärte Karen mit einem scharfen Unterton, der auf ihre Versklavung anspielen sollte.
Kurzerhand erzählte sie ihm die Geschichte hinter der Waffe und erntete damit einen Kommentar, der die angespannte Lage etwas lockern sollte. Ein verschmitztes Lächeln war die Antwort, ehe Karen das Meisterschwert zog und in einem kurzen Anflug von unbändiger Neugierde die Güteklasse erfahren wollte. Ehe das Schwert jedoch gänzlich aus der Scheide kam, schien es, als hätte Karen ihre Meinung geändert. Doch weit gefehlt! Blitzschnell zückte sie das Meisterschwert, nutzte ihre Paradetechnik, die Grabklinge, um die alte, aber äußerst stabile Kiste mit einem einzigen Hieb entzwei zu schneiden. Kurz darauf verschwand die wertvolle Waffe wieder in der Scheide und Karen blickte ihren Kapitän an, ehe sie ihm ihr altes Schwert hinhielt. "Nimm es. Vielleicht hilft es dir, das Schwert an sich zu verstehen. So wie damals mir."
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
AdminAdmin
Kopfgeld : 11.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 250
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 24
Ort : Norden
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 16 2016, 22:49

Nur gut, dass Karen seinen recht dummen Kommentar vor lauter Euphorie nicht realisierte. Bei ihrer Persönlichkeit hätte er wahrscheinlich eine gepfeffert bekommen, dass es selbst in Impel Down noch zu hören wäre. Seine nächste Ausführung schien sie offenbar falsch aufgefasst haben.
"Hey, hey! Ich wollte damit sagen, dass es aufgrund dieser Seltenheit bestimmt auch sehr begehrt ist. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass Sammler bereit sind dich zukünftig mit hiesigen Angeboten zu nerven. Ich weiß den Wert einer Waffe durchaus zu schätzen", versuchte er das Missverständnis zu klären. Er wäre wohl nie auf die Idee gekommen, Karen damit zu nerven, bei Geldsorgen ihr Schwert zu verkaufen. Dafür war es einfach zu wertvoll. Und wenn es sich im Kampf gegenüber normalen Schwertern behaupten konnte und ihre Fähigkeiten steigerte, war es sowieso hirnrissig das Schwert zu verkaufen.
Sein letzter Kommentar zur Geschichte des Schwertes kam weit aus besser an und entlockte ihr sogar ein verschmitztes Lächeln. Immerhin einer von drei.
Kurzerhand testete sie die Klinge und zog es aus der Scheide. Bei der Ausführung mit dieser konnte er nicht schlecht staunen. Die Grabklinge hatte er zuvor schon gesehen, doch mit diesem Schwert zeigte sie deutlich, dass ihre Fähigkeiten sich damit deutlich verbesserten.
"Äußerst beeindruckend", sprach er aus und spendierte ihr einen kleinen Applaus. Er war nicht wirklich in der Schwertkunst bewandert, doch hatte er solche Ergebnisse nicht erwartet.
Blitzschnell verschwand die Klinge wieder in der Scheide und sie überreichte ihm ihr altes Schwert, als Zeichen des Verständnisses. Dankend nahm er sie entgegen und band es sich um die Hüfte.
"Jetzt sehe ich bald aus, wie ein waschechter Pirat. Fehlt nur noch das Holzbein und der Papagei auf der Schulter", lachte Gildarts. Allein die Vorstellung, die sich in seinem Kopf breit machte, ließ ihn schallend lachen.
Doch war ihre Arbeit hier noch nicht getan.
"Wir sollten nun fortfahren und die anderen nicht warten lassen. Lass uns wieder nach oben gehen und den Karren beladen", schlug der Rothaarige vor und ging voraus.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://onepiece-thebegin.forumieren.com
Eiserner BestandEiserner Bestand
Kopfgeld : 6.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 114
Anmeldedatum : 17.09.15
Alter : 21
Ort : Pfalz
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Okt 18 2016, 19:34

Langsam drehte sich der schwarzhaarige Pirat wieder um, sein Kontrahent und er musterten sich gegenseitig sehr genau. Beide warteten nun ab, was der andere tat, ehe John mit einem grinsen auf den Lippen die Stille unterbrach.
"Das erste Blut geht wohl an mich", sprach er herausfordernd zu Jaquar.
Doch dieser fing nur an zu grinsen, während er die Schultern kreisen ließ. Nach einigen Sekunden der Stille setzte er zur Antwort an.
"Du solltest nochmal nachschauen", antwortete Jaquar belustigt und zeigte mit seinem Schwert auf den besiegten Fischmenschen, der einige Meter von ihnen immer noch auf dem Boden lag.
Von der Klinge des Gegners tropfte noch immer das Blut des Fischmenschen. John war von Kisame's Verletzung natürlich alles andere als begeistert, hoffentlich würde er noch durchhalten bis er hier fertig war.
"Genug geredet", gab er voller Kampfeslust von sich, ehe er vom Boden absprang genau auf seinen Gegner zu.
Dieser tat es ihm gleich und beide Schwerter trafen so heftig aufeinander, das sich eine kleinere Druckwelle zu allen Seite verteilte, ohne allerdings nennenswerte Schäden zu hinterlassen. Nun folgte wieder ein schneller Schlagabtausch, allerdings konnte keiner der beiden Schwertkämpfer sich einen nennenswerten Vorteil verschaffen. Beide waren sie sehr schnell und begabt im Umgang mit dem Schwert, es war ein Kampf auf Augenhöhe. Immer wieder unterbrachen die beiden den Schlagabtausch um sich kurz auszuruhen, ehe sie wieder von vorne begannen.
Nach ganzen 15 Minuten dieses Schauspiels standen sich beide wieder gegenüber, bis auf einige wenige Kratzer hatten beide keine nennenswerten Schäden erlitten. Doch schien es ihm so, als ob sein Gegner sich zurückhielt, was den ehrgeizigen Schwertkämpfer natürlich nicht sonderlich passte. Er atmete einige Male tief durch, ihm kam eine Idee. Wie schon die letzten 15 Minuten gingen die beiden Kämpfer wieder aufeinander los. Doch John hatte eine Idee, während die beiden sich wieder einen schnellen Schlagabtausch lieferten, drehte sich der Pirat zur Seite weg und ließ den Schlag von Jaquar ins leere gehen. Er nutzte die Chance und schlug schnell zu, somit war Jaquar's Schwert zwischen dem von John und dem Boden verkeilt. Da die andere Hand seines Widersachers gebrochen war, hatte dieser keine Chance seine Schläge gegen dessen Bauch zu blocken, ehe er ihm mit der flachen Hand gegen die Brust schlug, was den Getroffenen einige Meter zurückrutschen ließ.
"Break und Trance", benannte er seine beiden Angriffe, allerdings war er noch nicht fertig.
Er hatte seinen Gegner nun genau da wo er ihn haben wollte, er hielt das Schwert wie vorhin schon seitlich von sich weg und sprang schnell vom Boden ab. Mit hoher Geschwindigkeit flog er auf seinen Gegner zu, diesmal sollte seine Technik ins schwarze treffen.
"Skalpell!"
Doch leider war er nicht schnell genug, den er wurde von einer eisblauen Schnittwelle aufgehalten. Er musste seinen Angriff abbrechen um diese zu blocken. Er konnte sie zur Seite ablenken, dort traf sie ein Gebäude. Jaquar lächelte ihn kalt an, ehe er anfing viele Schnittwellen auf den Piraten abzufeuern. Anfangs konnte er seine Position halten und diese abblocken, doch nach und nach wurde er immer weiter zurückgedrängt. Der Schwarzhaarige war durchaus beeindruckt von dieser Technik, musste sich jetzt allerdings darauf konzentrieren nicht getroffen zu werden. Und vor allem wie er aus dieser Situation herauskam, den er konnte jetzt nicht die ganze Zeit sich nur verteidigen. Doch ehe er etwas gegen den Angriff machen konnte, stand er nun mit dem Rücken zur Wand. Wortwörtlich. Er wurde an eine Hauswand gedrängt und hatte nun keine Möglichkeit mehr nach hinten auszuweichen. Durch den Druck der aufprallenden Schnittwellen wurde er durch die Hauswand geschleudert, wobei er von einigen Angriffen getroffen wurde. Jaquar brach seinen Angriff erst ab, als das Haus über dem Piraten zusammenbrach. Doch John, der einige mittlere Schnittwunden erlitten hatte würde sich nicht so einfach besiegen lassen und stand wieder auf. Langsam stieg er aus dem Trümmern des Hauses. Mit einem grinsen widmete er sich Jaquar.
"Interessante Technik", gab er seinem Gegner ein ernst gemeintes Kompliment. Der Angesprochene antwortete mit ruhiger Stimme.
"Die durch aus leicht zu erlernen ist, Bursche. Du musst nur schnell genug schlagen um den Wind zu zerschneiden".
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anzahl der Beiträge : 47
Anmeldedatum : 14.04.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Di Okt 18 2016, 22:00

Doch anstatt seinem Ende sah der Fischmensch auf einmal die Silhouette des Piraten vor sich, der wie er den Geräuschen entnahm, den Angriff des Teufelskraftnutzers abwehrte. Kisame musste einmal blinzeln, bevor ihm die Ironie des Geschehenen vollständig klar wurde. Er, der übermächtige Fischmensch, wurde soeben nicht nur von einem erbärmlichen Menschen besiegt, nein er wurde auch noch von einem Menschen gerettet. Zum zweiten Mal heute. Mit einem so bitteren Lachen, wie es nur einer zu Stande bringt, der gerade dem ersehnten Tod von der Schippe gesprungen ist, brachte der Blauhaarige seine Ironie recht lautstark zum Ausdruck, bis seine Verletzung seinen Lachanfall in einen in ein von Schmerz getränkten Hustenanfall umwandelte. Die Worte von John waren in Kisames Lachanfall untergegangen und daher hatte dieser keine Ahnung was diese zu ihm gesagt hatte. Und da beide im Moment ganz andere Sorgen hatten, kam es dem Fischmenschen auch gar nicht in den Sinn nochmal nachzufragen was er den von ihm gewollt hatte.
Als sich seine Atmung wieder beruhigt hatte, fiel sein Blick auf die Blauhaarige, die zuvor an seiner Seite gekämpft hatte. Sie redet etwas von verstecken und Besuch und war sichtlich aufgeregt, als sie zu ihm herüber kam und erfolglos versuchte ihn anzuheben. Ein Mann seiner Größe wog schon so einiges, doch was auch immer geschehen würde, er würde ihm lieber auf zwei Beinen begegnen, entschied sich der Fischmensch. Während der eine Arm sich um die Schulter des Mädchens legte, rammte Kisame die Finger seiner andere Hand in die nahe liegende Wand um sich an dieser hochziehen zu können. Der erste Versuch scheiterte kläglich, da er versucht hatte, sich allein mit einem Arm hochzuziehen um das Mädchen nicht mit seinem Gewicht zu belasten, doch nun sah er ein dass er wohl oder übel auf ihre Hilfe angewiesen war. Mit einem wütenden Schnauben verlagerte einen Teil seines Gewichts auf ihre Schulten als er den nächsten Versuch unternahm sich hochzuziehen und hoffte, dass sie unter seinem Gewicht nicht zusammenbrechen würde.
Egal was nun auch passieren würde, egal wie der Besuch auch aussehen würde, er würde nicht zu lassen, dass dem Mädchen in irgendeiner Weise Schaden zu kommen würde. Nicht nachdem sie ihm einfach so half. Nicht wegen seiner Schwäche. Eher würde er sterben. Eine neue Entschlossenheit zog in seinen Blick ein als er sich wieder auf zwei Beine zog und sich sein Blick langsam zu einer Darstellung von kalten Stahl verhärtete.
„ Also, was jetzt?" wollte der Fischmensch von seiner Begleiterin wissen, wobei er sich bemühte nicht zu aggressiv oder schwach zu klingen, wobei ihm dass bei seiner Verletzung und seines soeben getroffenen Entschlusses nicht sonderlich gut gelang.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
DesignerinDesignerin
Kopfgeld : 5.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 84
Anmeldedatum : 08.09.15
Alter : 23
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Okt 19 2016, 21:09

Mit seiner Hilfe schaffte sie es den Fischmenschen auf ihre Schulter zu bringen und sich vorwärts zu bewegen. Dadurch, dass sie Ärztin war, war sie schon etwas verwundert, dass er sich bei diesen Verletzungen noch so bewegen konnte. Aber sie sollte nicht alles in Frage stellen. Sie hatte weit aus besseres zu tun.
"Wir bekommen gleich Besuch. Lass uns dich in dieses offene Lagerhaus bringen", schlug sie vor und bewegte sich mit ihm vorwärts.
Es dauerte auch nicht allzu lange, da sie nicht weit von ihr entfernt waren. Drinnen angekommen, setzte sie ihn an einer Wand ab und reichte ihm aus ihrer Tasche eine Binde.
"Hier. Drück das hier auf deinen Oberkörper. Ich verbinde sie dir gleich", versicherte sie ihm und stellte sich an den Rand der Hallenöffnung. Sie konzentrierte sich und verwendete nochmal das, was der Freund von ihrem Kapitän Haki nannte. Sie spürte erst den Fischmenschen. Dann wieder schemenhaft die beiden Schwertkämpfer. Danach kamen sie keine Sekunde später. Die Verstärkung des Teufelsfruchtnutzers.
Sie konnte nun auch schon ihre Schritte und Stimmen hören.
Genau wartete sie den Moment ab und hielt ihren Kampfstab bereit. Gerade, als jemand vorbeiging, schwang sie ihren Stab schlagartig nach oben und erwischte einen der Kriminellen an der Kinnlade, woraufhin er hart auf seinem Hinterkopf landete. Ein deutliches Geräusch mehrerer Bremsungen wurden von ihr wahrgenommen, weswegen sie nach draußen sprang und dabei einen ihrer Gegner mit einem ausgestreckten Bein in die Weichteile trat. Dieser ging schmerzerfüllt zu Boden und hielt sich getroffene Körperregion, ehe sie ihn mit einem Schlag gegen die Schläfe ausknockte. Erst jetzt waren die Kriminellen auf sie gefasst. Es waren nur noch drei Gegner. Doch war Verstärkung im Anmarsch. Das spürte sie. Hoffentlich würde jemand kommen, der sie hier ablösen konnte oder unterstützen konnte. Den nun war sie umzingelt von diesen säbelrasselnden Schwachmaten.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anzahl der Beiträge : 54
Anmeldedatum : 10.02.16
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Okt 19 2016, 21:37

Stella/Norton cf. Straßen von Trois

Wenn es bei den Kratzspuren doch nur geblieben wäre. Butch hatte sie vorhin auch getroffen und jetzt war sie nicht nur an der Schulter verletzt, aber heilfroh darüber dass alles vorbei war und es Norton auch den Umständen entsprechend gut ging. Mit einem Nicken gab sie ihm zu verstehen dass sie verstanden hatte. Zum Hafen mussten sie also. Ob sie dann doch lieber gleich verschwinden sollte, wenn sie einmal da waren? Ja, das wäre eine Idee. Was wollte sie denn auch weiterhin hier? Alleine hätte sie den Kampf sicherlich nicht überlebt. Dafür musste sie sich bei Norton noch bedanken. Er hatte sie beschützt. Dafür dass sie sich nicht sonderlich lange kannten, war das wirklich nett und gütig. Immerhin kannte sie niemanden sonst, der so etwas für sie gemacht hätte. Zumindest nicht nach dieser kurzen Zeit. Stella war ihm etwas schuldig.

Da war es für sie selbstverständlich, dass sie Norton hoch half und ihn stützte. Während sie dies tat, musterte sie ihn. Ihn hatte es wahrlich schlimmer getroffen als sie und das sah man deutlich. Butch hatte ihm übel mitgespielt und wo sie gerade von ihm sprachen. Noch immer konnte sie ihn nicht sehen und sie fragte sich ob sie ihn übersah, oder er sich wirklich nicht mehr auf den Straßen befand. Beides schloss sie nicht aus. Vielleicht war sie auch einfach nur durch den Wind. Ja das konnte gut möglich sein und so schob sie es nun einfach darauf. Langsam liefen sie in Richtung haben und Stella konzentrierte sich wirklich darauf, dass sie Norton nicht noch mehr verletzte und er seinen Körper so wenig wie möglich einstrengte. Jetzt kamen die Fragen und sie konnte sich die ganze zeit denken, dass er sie stellen würde. Immerhin schien er sich an all dies was passiert ist nicht erinnern zu können.

Kurz holte sie Luft und überlegte wo sie anfangen sollte um ihn nicht sofort zu überfordern. Doch vorenthalten konnte sie ihm auch keine Information. "Du weißt es nicht mehr oder? Nachdem er die Waffe auf mich gerichtet hatte, hast du dich plötzlich verwandelt. In einen Bär und hast ihn mit der Pranke ausgeschalten. Die ganze Zeit habe ich ihn gesucht, aber entweder war ich blind oder aber er ist geflüchtet. Beides würde ich nicht ausschließen, wobei Zweites am Unwahrscheinlichsten ist..." fing sie an zu erzählen. Eine kurze Pause legte sie ein, ehe sie dann auch sogleich weiter sprach. Dabei sah sie die ganze Zeit gerade aus. Immerhin wollten sie ja zum Hafen richtig? "Du hast ihn also erledigt und dann musste ich......vor dir flüchten! Durch deine Verwandlung hast du mich nicht mehr wiedererkannt und dachtest wahrscheinlich ich sei ein Feind..."


Für Außenstehende müssen sie recht komisch gewirkt haben. Falls sich überhaupt jemand in ihre Nähe getraut hätte. "Die ganze Zeit hab ich versucht dir auszuweichen, was aber nicht ganz spurlos an mir vorbei gegangen ist. Übrigens hast du meine Seilfalle zerstört. Die Rechnung schicke ich dir!" Damit wollte sie ihm sicherlich kein schlechtes Gewissen sondern die Stimmung ein bisschen lockern. Dies merkte man auch daran, dass sie während eben jener Worte lächelte. So eine Falle war im Prinzip simpel und schnell herzustellen und zu verwenden. Wenn alles ungestört verlief. "Du brauchst dir keine Gedanken wegen der Kratzer machen. Die sind nicht weiter wild. Butch hatte mich zwischenzeitlich leider auch getroffen, aber Wunden kann man heilen. Wir Beide leben und das ist doch das Wichtigste oder?" Am Hafen angekommen sah sie sich um und blickte dann zu Norton. "Also wenn du mir jetzt noch sagen würdest zu welchem Schiff ich dich bringen soll, dann wäre es wirklich perfekt!" Immerhin hatte sie doch keine Ahnung wo er hingehörte. Es könnte jedes Schiff sein das hier vor Anker lag.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anzahl der Beiträge : 66
Anmeldedatum : 04.10.15
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Okt 19 2016, 22:06

Aufmerksam hörte er der Rothaarigen zu. Zwischendurch hatten sich seine Augen geweitet. Er hatte...sich was? In einen Bär verwandelt und Butch mit einem Schlag ausgeschaltet? Das wirkte so unwirklich. Doch wenn er versuchte sich zu erinnern, bekam er einige Bilder, in denen er Butch um mehr als einen Meter überragte. Mehr kam nicht zusammen.
Und dann hat er...Stella gejagt. Wie ein wildes Tier hat er sie als seine Beute angesehen und angegriffen.
"Es...tut mir leid. Diese verdammten Teufelsfrüchte! Ich habs schon immer...", versuchte er zu fluchen und fiel in eine Hustekstase, weswegen sie kurz stoppen mussten.
Als er in seine Hand sah, fanden sich dort kleinere Spritzer von seinem Blut dort. Auch auf seinen Mundwinkeln spürte er die rote Flüssigkeit und schmierte sie an seinem Ärmel ab. Nachdem er sich einigermaßen beruhigt hatte, gingen sie weiter.
"Nein, es war meine Schuld. Ich wusste von Anfang an, dass dies eine Teufelsfrucht wahr, die ich so herunter geschlungen hatte. Und dennoch tat ich es. Ich muss jetzt damit leben, dass sie ein Teil von mir ist und meine Freunde schädigen kann, wenn ich mich nicht mit ihr beschäftige", gab er seine Erkenntnis an die Rothaarige weiter und hielt für einen Moment inne und ließ alles nochmal auf sich und seine Begleiterin wirken. Er wusste nun ungefähr, wie sich sein Kapitän gefühlt hatte. Diese Ungewissheit, was nun mit dem eigenen Körper los war. Keine Ahnung, wie man dies in den Griff bekommen konnte. Doch er würde noch darauf kommen. Aber wenn er das tun wollte, mussten er erstmal verarztet werden. Plötzlich stoppte er nochmals kurz und horchte. Schwerter schlugen aufeinander. Das konnte er deutlich hören.
"Wir müssen immer den Kampfgeräuschen nach. Ich vermute, dass dieser Schwertheini mit dem Fischmenschen und Lyra dort sein dürften. Vermutlich wurden sie aufgehalten, als sie sich auf den Weg zu Gildarts machen wollten, wie wir", schlussfolgerte der Alte und gab Stella die Richtung vor.

Sie näherten sich immer mehr den Schwertschlägen, bis sie an das Ende einer Gasse ankamen. Auf der rechten Seite konnte man John mit einer übergroßen Katze kämpfen sehen. Auf der linken Seite stand Lyra, die von drei Schwertkämpfern umzingelt war.
"Schnell, setz mich hier ab und hilf Lyra. Sie ist noch nicht solange vertraut mit dem Kampfstab und in der Überzahl. Du hast den Überraschungsmoment auf deiner Seit...", brachte er noch heraus, ehe der Blutverlust ihn in eine Ohnmacht fallen ließ.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Eiserner BestandEiserner Bestand
Kopfgeld : 6.000.000 Berry
Anzahl der Beiträge : 114
Anmeldedatum : 17.09.15
Alter : 21
Ort : Pfalz
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Mi Okt 19 2016, 22:36

John war etwas überrascht. Den Wind zerschneiden, wie sollte das funktionieren?
"Wie kann man etwas ohne festen Körper zerschneiden", gab er gespannt von sich.
Jaquar grinste, während er sein Schwert etwas in der Luft schwang, dabei entstanden kleine Wellen, die allerdings gleich wieder verpufften.
"Mit dem richtigen Schwert und etwas können und Training kannst du alles zerschneiden. Du brauchst nur ein Schwert von Rang und nicht so ein Buttermesser wie du es bei dir führst", erzählte er mit ruhiger Stimme.
Der schwarzhaarige Pirat ließ die Wörter auf sich wirken, aus der Entfernung konnte er erkennen wie Lyra Kisame ins offene Lagerhaus brachte. Allerdings fanden die Gegner die beiden schnell und die blauhaarige Dame kämpfte alleine gegen sie. Würde ihr was passieren könnte er Gildarts nie mehr ins Gesicht schauen, allerdings musste er dafür erstmal seinen Gegner ausschalten. Und bisher war es ihm nicht einmal gelungen auch nur einen ernsthaften Schlag durch zubringen.
"Danke für diesen Ratschlag, doch nun sollten wir unseren Kampf fortführen", forderte er den anderen Schwertkämpfer auf.
Dieser ließ sich kein zweites mal bitten und stürmte auf John zu, der Pirat tat das selbe. Es gab ein metallenes Klirren als die Schwerter zum wiederholten Male aufeinander trafen. Beide stießen sich von einander ab, der Schwarzhaarige stürmte erneut auf seinen Gegner zu, der eine Schnittwelle auf ihn abfeuerte. Doch er hatte damit gerechnet und blockte diese ohne zu stoppen ab, kurz vor seinem Gegner benutzte er sein Schwert als Sprungstab um hinter seinen Gegner zu kommen, doch der nachfolgende Tritt wurde geblockt. Jaquar hatte sich schnell umgedreht und John's Trance blockiert.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte
BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Heute um 23:20

Nach oben Nach unten
 
Schwarzer Hafen von Trois
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 3 von 6Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Grove 14-Der alte Hafen der Gesetzlosen
» Die Mondinsel
» hafen von loguetown
» Hafen
» Hafen

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
One Piece - The Begin x) :: Ingame-Bereich :: Westblue :: Trois-
Gehe zu: