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 Schwarzer Hafen von Trois

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Der Geist mit dem NudelholzDer Geist mit dem Nudelholz
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BeitragThema: Schwarzer Hafen von Trois   Do Dez 03 2015, 18:44

das Eingangsposting lautete :

Wer westlich entlang der Küste von Trois segelt, wird früher oder später eine kleine Bucht zwischen einer markanten Felsformation finden, in der sich der sogenannte "Schwarze Hafen" befindet, der Mittelpunkt des örtlichen Schwarzmarktes.

Durch eine Jahrzehnte lange Kultur der Seeräuberei und des Sklavenhandels hat sich der einst stillgelegte Hafen zu einem kriminellen Frachthafen entwickelt, der in seiner Größe circa drei mal den am südlichen Ende der Insel befindenen Theodor-Hafen fasst.

In diesem Hafen findet man alles, was man als Untergrundhändler oder Sammler spezieller Güter sucht - Sklaven, Artefakte, Hehlerwaren, Waffen, Söldner, Prostituierte und seltene oder auch verbotene Gegenstände.

Kontrolliert wird der Hafen von gut ausgebildeten bewaffneten Milizen, die von den ansässigen Großkriminellen finanziert werden, weswegen alle bisherigen Versuche der Regierung, den Hafen von dem ansässigen Gesindel zu befreien, gescheitert waren.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 00:27

(First Post)
Was für ein anstrengender Tag... fluchte er innerlich, während er, die Kapuze tief in das Gesicht gezogen, seinen Weg durch den Schwarzen Hafen ging. Heute hat absolut nichts funktionieren wollen. Weder hatte er es geschafft, ein Gespräch mit einem der vier Bosse in die Wege zu leiten, noch schien er wirklich viel über die Schwarzwasser-Krankheit erfahren zu haben. Es war zwar ein äußerst kurioser Name für eine Krankheit mit simplen Erkältungs-Symptomen, aber auf den zweiten Blick war erkennbar, dass die Nägel der Infizierten eine bläulich bis schwarze Färbung annahmen. Es war fast so, als würde die Leistung des Herzens so drastisch abnehmen, dass das Blut nicht mehr bis zu den Fingern und Füßen der Befallenen gepumpt werden konnte. Aber was war der Ursprung eben dieses Symptoms? Legte sich der Virus in der Lunge nieder, sodass weniger Sauerstoff verarbeitet werden konnte? Es war ihm ein Rätsel.
Der junge Anthropologe beließ es bei einem Seufzer und entschloss sich dazu, seine Gedanken für den Tag zu pausieren. Man hatte ihm zwar vor nicht allzu langer Zeit zukommen lassen, dass einer der vier Bosse des Schwarzmarktes ein mysteriöses Kraut beschlagnahmt hat, aber bisher hat sich das als nichts weiter als ein Gerücht bestätigen lassen. Nichts also, worauf er aufbauen konnte, solange er es nicht mit eigenen Augen sah.
Etwas genervt von seiner aktuellen Situation entschloss er sich schließlich dazu, den Rest des Tages in einer Kneipe zu verbringen. Zumindest würde er so die Gedanken an seine aktuelle Beschäftigung loswerden. So weit kam er aber leider nicht. Das Aufeinanderprallen zweier Klingen ertönte aus nicht allzu weiter Ferne und weckte seine Aufmerksamkeit. Ein Kampf? Wer war denn so blöd, einen Kampf auf offener Straße anzuzetteln?
"Uhh, die Leute hier sind wirklich dümmer als man glauben mag..."
Sprach er schließlich monoton, nachdem ein weiterer Seufzer seiner Kehle entwich. Als Mediziner war er wohl oder übel in der Pflicht zumindest nachzuschauen, ob einer der Beteiligten schwerwiegende Verletzungen hatte... Oder zumindest, ob einer dieser es wert war, behandelt zu werden. Auch wenn er Mediziner war, er würde sich nicht gegen das ungeschriebene Gesetz dieses Schwarzmarktes wenden.
Mit leichten Kopfschmerzen begab er sich schließlich langsamen Schrittes zum Ort des Geschehens. Er hatte nicht allzu viel erwartet, aber zumindest ein Anblick ließ sein Herz höher schlagen. Einen der Beteiligten konnte er als Jaguar ausmachen... Einer der Schwarzmarktbosse. Der andere Kämpfer war ihm gänzlich unbekannt, den Rest der in den Konflikt geratenen Menschen konnte er nicht erkennen, weil sie in ein Lagerhaus rannten.
Der Anthropologe hatte das banale Verlangen danach, einfach zu fragen was hier los war. Aber nachher würde er noch irgendjemanden ablenken, dieser jemand würde niedergestreckt und er wäre dann wieder derjenige, der alles wieder zusammenflicken durfte. Darauf konnte er gut verzichten. Lieber wartete er, bis einer der Aggressoren zu Boden ging. Er stand ohnehin nur in der Pflicht, dem Schwarzmarktboss und seiner Truppe zu helfen... Menschlich war das zwar mehr als verwerflich, aber er konnte ja schlecht seinen eigenen Kopf riskieren, nur um den Helden spielen zu wollen.
"Irgendwie tun mir die Idioten ja leid." kam es schließlich leise von ihm, während er an eine Hauswand angelehnt weiterhin nur den Beobachter spielte. Der andere Kämpfer machte sich gut, allerdings hatte Jaguar den Kampf augenscheinlich in der Hand. Die beiden wechselten einige Worte, dann trafen Schwert und Schwert wieder aufeinander. Wenn das so weiter ging, würde er nie eine Antwort auf seine Fragen bekommen. Und auch wenn seine Geduld nicht aufgebraucht war, entschied er sich dazu die Gunst der Stunde zu nutzen und auf sich aufmerksam zu machen. Langsam fing er an zu klatschen, bis er die beiden Idioten schlussendlich dazu brachte zu ihm zu schauen.
"Eine wirklich tolle Show die ihr da abzieht. Sehr eindrucksvoll..."  
Seine Stimme klang gewohnt monoton, seine Augen aber strahlten einen Teil Verachtung und einen Teil Langeweile aus. Und vermutlich unterstützten seine Augenringe diese Ausstrahlung noch um ein vielfaches.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 13:45

Tatsächlich konnte sich Gildarts glücklich schätzen, dass Karen seinen ersten Kommentar nur unterbewusst mitbekam. Und glücklicherweise war die schwarzhaarige Frau in einer recht guten Verfassung. Sie hatte meditiert und hatte wieder ihre innere Ruhe gefunden. Derzeit war sie für den Rotschopf also relativ ungefährlich. Erst seine Worte über den Wert eines Rangschwertes ließ sie etwas aufbrausen. Gleichzeitig war sie aber ruhig genug, um ihm doch keine Backpfeife zu verpassen. Künftig würde er aber womöglich eher auf seine Wortwahl achten. Oder hatte sie es tatsächlich falsch aufgefasst? Kurz dachte sie darüber nach, ließ es dann aber schnell sein. Die Worte fielen bereits und nun konnte sie nichts mehr dran ändern. Vermutlich tat sie ihm Unrecht, aber letzendlich hielt sie ihn nicht für jemanden, der ein Meisterschwert einfach verkaufen würde. Ihrer Einschätzung nach war er durchaus in der Lage den ideellen Wert eines solchen Gegenstands nachvollziehen zu können.
Aus diesem Grund vermachte sie ihm auch ihr altes Schwert aus rein symbolischen Gründen. Einerseits damit er in Zukunft zur Not noch eine Waffe hatte, andererseits aber auch, um damit auszudrücken, dass sie ihm ihren Schwertarm zur Verfügung stellte. Immerhin wollte sie ihn begleiten und er brauchte jemanden wie sie in der Crew. Und außerdem wollte sie keinen Kapitän mit einem Schiff über die Grand Line schippern sehen, dass aus ihrer Feder stammte, aber total verhunzt wurde.
Sein Kommentar über das Schwert brachte auch die junge Frau zum Lachen. Holzbein und Papagei würden ihm doch eher weniger stehen. "Glaub mir, du willst keinen Papagei auf der Schulter. Schon gar keinen, der sprechen kann.", murmelte sie irgendwie zwischen ihrem Kichern hervor, ehe sie sich wieder fangen konnte. "Man sagt, sie würden immer ehrlich sein. Also vermutlich würde ein Papagei bei dir ziemlichen Schaden anrichten ... sowas wie: Rrrasier dich! Krah!", brachte sie hervor und fand das so witzig, dass sie abermals nicht an sich reißen konnte und sich vor Lachen sogar den Bauch hielt.
Sie brauchte ihre Zeit, bis sie sich von diesem Lachkrampf erholt hatte und folgte dann brav ihrem Kapitän, der wohl noch einiges an Ladung zu transportieren hatte.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 19:54

Nach dem sein Kontrahent seinen Tritt geblockt hatte, ging er wieder zum Angriff über und drängte den jungen Piraten in die defensive. Dieser konnte die schnellen Schläge des Untergrundbosses allerdings gekonnt blocken. Was den Umgang mit dem Schwert anging gaben sich beide nicht viel, Jaquar war allerdings durch seine Schnittwellen im Vorteil. Allerdings hatte John auch noch das ein oder andere Ass im Ärmel. Aus dem Augenwinkel konnte er sehen wie Lyra und Kisame Unterstützung von Norton und dieser Stella bekamen. Damit konnte er sich nun etwas beruhigter diesem Kampf widmen. Doch während er die Angriffe seines Gegners blockte, überlegte er was er nun tun konnte. Doch ehe er eine Antwort parat hatte drehte Jaquar auf und lies zu seinem Dauerangriff nun auch Schnittwellen dazu kommen. Aus nächster Nähe hatte er durchaus Probleme diese zu blocken, so bekam er den ein oder anderen Treffer ab. Als dieser dann stehen blieb, brachte der Pirat etwas Abstand zwischen sich und seinen Kontrahenten, er nutzte die Chance um durchzuatmen, er hatte einige Schnittwunden erlitten, die allerdings nicht sonderlich stark bluteten.
"Warum hörst du auf", gab der stolze Krieger entrüstet von sich.
Er wollte nicht von seinem Gegner geschont werden, dafür war er zu stolz. Lieber kämpfend sterben als mit der Schande zu Leben verschont worden zu sein.
"Ich wollte sehen ob du mir noch etwas entgegen zu setzen hast", forderte er den Piraten heraus.
Dieser ließ sich natürlich nicht zwei mal bitten, ihm kam eine Idee. Er stellte sich wie vorhin hin, hob sein Schwert seitlich von sich weg und sprang ab, mit hoher Geschwindigkeit auf seinen Gegner zu.
"Fällt dir nichts besseres ein? Wie ermüdend", kommentierte Jaquar das Vorgehen von John und machte sich bereit zum blocken. Doch der Pirat stoppte kurz vor seinem Gegner, die Spitze seines Schwertes zielte auf die Brust des Gegners. Er stieß schnell zu, allerdings konnte sein Kontrahent sein Schwert noch nach oben reißen und die Flugbahn des Angriffs verändern, so das der Schwarzhaarige nur die Schulter von Jaquar traf. Dieser wurde durch die Wucht in das Haus hinter ihm katapultiert. Es war nur noch eine Staubwolke zu sehen.
"Injektion!"
John hatte es geschafft, er hatte endlich einen Angriff gegen Jaquar durchgebracht, der bisher unverwundbar wirkte. Triumphierend grinste er, als er eine fremde Stimme vernahm.
"Dabei fange ich gerade erst an", antwortete er dem Fremden, den er nicht kannte selbstsicher. Während er mit ihm sprach ließ er die Staubwolke, in der Jaquar verschwand nicht aus den Augen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 20:30

So einen Tumult hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. Zwar versuchte Stella einen Überblick zu gewinnen, aber es fiel ihr sichtlich schwer. Dafür waren es ihr viel zu viele Personen. Ob die sich hier alle die Waffen um die Ohren warfen oder sich anderweitig an die Gurgel sprangen war ihr im Prinzip recht egal. Sie musste Norton nur zu Lyra bringen. Lyra, Lyra. Irgendwoher kannte sie diesen namen und nun musste sie herausfinden woher. Da sie auf Hilfe von dem älteren Herren nicht setzen konnte, musste sie selber einen Weg zur Lösung des Problems finden. Tief atmete sie aus und ein und versuchte innerlich ein Gleichgewicht herzustellen. Nur dann würde es ihr wohl gelingen einen kühlen Kopf zu bewahren. Für einen Moment hielt sie Augen geschlossen und versuchte ihr Ziel zu erreichen. Es gelang ihr mehr schlecht als recht und recht schnell hatte sie wieder alles im Überblick.

Nicht dass sie noch angegriffen wurde, weil sie gerade nur dumm herum stand. Es galt immer noch die Frau zu finden. Da der Großteil der Personen Männer waren, konnte sie diese schon einmal ausschließen. Dann sah sie zu den einzigen Frauen und hatte jetzt keine sonderlich großen Probleme die Piratin zu erkennen. Auch sah sie das Lyra von Gegnern in die Mangel genommen wurde. Kurzerhand zückte sie einen Pfeil und zielte auf einen von Ihnen. Dann schoss sie ab und traf einen sogar. Wohin genau konnte sie gerade nicht sagen, aber sie wusste sie hatte getroffen. Augenblicklich schoss sie einen weiteren ab in der Hoffnung einen weiteren von diesen Typen zu treffen. Drei gegen Einen war ungerecht, aber mit ihr als Unterstützung ging es doch gleich ganz anders zu. Ein Stück rückte sie zu Lyra vor und schoss wieder ihre Pfeile ab. Dennoch versuchte sie im Hintergrund zu agieren und einen Nahkampf mit dem Feind zu vermeiden. Darin war sie nämlich nicht sonderlich gut.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 20:59

Leyest war sich nicht sicher, ob er wirklich auf einen der beiden Kontrahenten wetten sollte. Auch wenn Jaguar mit Erfahrung und üppigen Schwertkünsten einen Vorteil erhaschen konnte, so war sein Gegner keinesfalls wehrlos. Es verging keine Minute, bis sich dem Anthropologen ein kleines Schauspiel zeigte, das seinen zuvor zynischen Applaus fast gänzlich verwirken ließ. Der ihm unbekannte Schwertkämpfer schaffte es, einen seiner schwerwiegenden Angriffe gegen den Kartellboss durchzubringen und ihn samt seiner prestigevoller Schnittellen in den Staub zu katapultieren, den er mit seinem harten Aufprall gegen die Hauswand aufwirbelte... samt Gestein und Holzbalken. Man konnte durch die große Staubwolke nicht viel erkennen, aber es schien gar so, dass es den Kriminellen Jaguar glatt durch die Gebäudewand gejagt hatte. Die Struktur des Gebäudes schien aber nicht nachzugeben, sodass der Aufschlag wohl nicht zwangsläufig das Ende des Kampfes bedeuten musste. Dem Kontrahenten musste man aber zugestehen, dass er damit wohl mehr als nur einen Schritt näher an einem Sieg war.
Leycest schaute noch eine Weile amüsiert zu, ehe er sich wieder an die Hauswand lehnte. So ein Schauspiel zeigte sich ihm ja nicht jeden Tag, zumal er sich als Mediziner nicht mal in der Pflicht sah den Kampf zu unterbinden - Die beiden handelten immerhin aus ganz eigenen Intentionen und Schwerter waren nicht dafür geschaffen, als bloße Deko zu fungieren. Wer sich damit verletzte, der lernte schlicht eine wichtige Lektion, nichts anderes.
"Wer hätte gedacht, dass sich mir hier so viel Unterhaltung bieten würde..." immer noch monoton sprechend schaute er zu dem Schwertkämpfer, welcher mit einem erneuten Angriff Jaguars rechnete. Seine Augen strahlten eine unnatürliche Stärke und Selbstsicherheit aus, seine Haltung ließ aber nicht auf Übermut schließen. Er hatte in seinem Leben wohl schon mehrere Kämpfe hinter sich gebracht, so viel war sicher.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 21:50

Der Fremde antwortete ihm monoton. Mit einem grinsen antwortete der Pirat ihm.
"Das selbe ging mir vorhin auch schon durch den Kopf", sprach er gelassen, als wäre das hier ein normaler Plausch.
John ist die Ruhe in Person, wie sich in dieser Situation wieder zeigte. Doch ehe er zu einer weiteren Antwort ansetzen konnte, hatte sich sein Kontrahent anscheinend erholt, den dieser attackierte den Schwarzhaarigen erneut mit einer Schnittwelle, allerdings war diese um einiges größer als die Vorherigen. Als diese auf das Schwert des Piraten knallte, hatte er große Mühe dieser stand zuhalten. Allerdings schaffte er es, diese nach oben abzulenken, doch ausruhen konnte er sich nicht, den nun kam Jaquar angesprungen, der sich inzwischen in eine menschen große Katze verwandelt hatte. John war davon nicht überrascht, immerhin war er nicht der erste Zoan-Nutzer den er bekämpfte. Der Schwarzhaarige blockte den Schlag des Kartellbosses gerade noch rechtzeitig. Keiner der beiden wollte nachlassen, beide standen sich gegenüber. Es war eine Patt-Situation. Doch zu seinem Pech hatte er die Krallen des Katzenmenschen nicht einberechnet, Jaquar attackierte seines Schädel, allerdings konnte John noch rechtzeitig ausweichen, bis auf einem Kratzer an der Wange blieb er un verwundet. Er stieß sich von seinem Gegner ab um etwas Abstand zu gewinnen. Sein Kontrahent verwandelte sich zurück zu einem Menschen, erst jetzt fiel ihm die blutende Wunde an dessen Schulter auf.
"Du scheinst nicht überrascht von meiner Verwandlung", stellte Jaquar mit kalter Stimme fest.
"Du bist nicht der erste mit solchen Fähigkeiten, gegen den ich kämpfe. Ich habe auf Las Camp gegen einen Typen gekämpft, der sich in einen Bison verwandeln konnte", antwortete John mit einem grinsen.
Dem Kartellboss schien diese Nachricht nicht zu gefallen.
"Du warst es also der meinen Untergebenen Borland besiegt hat", sprach er mit leicht gereiztem Ton.
"Die Ehre gebührt nicht mir alleine, aber ja ich war nicht unbeteiligt".
Anscheinend hatte sein Kontrahent genug von der Unterhaltung, den dieser ging wieder zum Angriff über, genau wie der Pirat. Beide lieferten sich erneut einen wilden Schlagabtausch, ehe es John gelang mit einem gezielten Schlag die offensive seines Gegners zu beenden. Er begann sein Schwert schnell in seiner Hand rotieren zu lassen und attackierte nun Jaquar, der versuchte zu blocken. Es sprühten einige Funken, doch er merkte wie die Gegenwehr seines Gegners nachließ. Anscheinend konnte er dieser Technik nicht viel entgegensetzen.
"Death Dealer!"
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 22:17

Während der junge Anthropologe so dastand, wurde die Szenerie die sich ihm bot immer kurioser. Es hätte ihn gewundert, wenn Jaguar erledigt gewesen wäre, aber dass er so unbeeindruckt weiterkämpfen konnte überraschte selbst ihn. Seine Augen weiteten sich, als er erkannte, was sich dort abspielte. Ein Zoan-Nutzer also... Wer hätte gedacht, dass Jaguar seinem Namen alle Ehre machen würde und tatsächlich über die Fähigkeit verfügte, sich in eine Menschenähnliche Katze zu verwandeln? Er hatte schon mehrfach von solchen menschen gehört... Aber so zufällig auf einen zu treffen, das hätte er nicht für möglich gehalten. Wenn dieses Schauspiel vorbei war, würde er sein eigenes Gewicht in Alkohol trinken, so viel schwörte er sich selbst. Für den Moment aber entschied er sich dazu, schnell Notizen zu der sich ihm präsentierenden Fähigkeit anzufertigen. Mit einer gekonnten Handbewegung holte er einen kleinen Notizblock hervor und begann zielstrebig die Konturen des Katzenmenschens nachzuziehen, woneben er eine kleine Skizze des humanen Jaguars kritzelte. Als er damit fertig war, begann er die wichtigsten Einzelheiten nieder zuschreiben. Eine größere Körpermasse einhergehend mit einer erhöhten Resistenz... Klang logisch, wenn auch nicht selbstverständlich. Zu seiner Ungunst verwandelte sich der Kartellmarktboss jedoch wieder zurück, sodass er keine andere Wahl hatte als zu hoffen, dass der schwarzhaarige Schwertkämpfer ihn noch weiter treiben würde. Wer von beiden schlussendlich siegte war ihm gleich, aber er musste zugeben dass der Gedanke etwas hatte, den bewusstlosen Körper eines Zoan-Nutzers unter die Lupe zu nehmen... Wenngleich er auch in keiner Position war, hier und jetzt eine Seite zu wählen. "Hoffentlich tötet er ihn nicht...."
Er wollte diese Worte eigentlich nicht aussprechen, begnügte sich aber mit der Tatsache, dass die beiden ihn wohl ohnehin nicht gehört haben.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Fr Okt 21 2016, 22:39

Die verletzte Schulter zeigte Wirkung, Jaquar schaffte es nicht dem Druck des Angriffes stand zuhalten. Dessen Verteidigung wurde durchbrochen und die rotierende Klinge hinterließ einige blutende Wunden auf dem Oberkörper des Kriminellen. Dieser versuchte nun Abstand zu gewinnen, doch John ließ ihn nicht durchatmen und attackierte ihn erbarmungslos weiter, dabei gelang es ihm einige Treffer zu setzen und seinen Gegner in starke Bedrängnis zu bringen. Doch dieser gab nicht auf, wie aus dem nichts setzte er eine größere Schnittwelle ein, die John zurückdrängte und ebenfalls an seiner linken Schulter verletzte. Mit schmerzerfülltem Gesicht flog er gegen eine Hauswand und fiel dann zu Boden. Langsam richtete er sich wieder auf, mit der rechten Hand drückte er auf die Wunde. Er ging auf seinen Gegner zu, der sich wieder in seine Katzenmenschen-Form verwandelt hatte. Er atmete einige Male tief durch, ehe er sich wieder zu voller Größe aufrichtete. Jaquar attackierte ihn schnell, John versuchte so gut es ging zu blocken. Allerdings war der Kriminelle in dieser Form schneller als er, dazu noch die Angriffe mit seiner freien Klaue sorgten für einige schmerzhafte Wunden bei dem Blauhaarigen. Ihm blieb nicht anderes übrig als sich zu verteidigen. Und den Schaden den er erleiden würde so gut es ging zu minimieren. Er versuchte dabei Nadelstiche zu setzen, allerdings konnte sein Gegner diese immer blocken oder ausweichen. Wenn er nicht bald was tat, sähe es finster für ihn aus. Doch wirkte Jaquar zu selbstsicher auf ihn, mit der Zeit begann er seine Abwehr zu vernachlässigen. Und wie heißt es so schön alle guten Dinge sind drei. Schnell stieß er sich vom Boden ab und schlug schnell zu. Der überraschte Kriminelle hatte dem nichts entgegen zu setzen und erlitt eine riesige, blutende Wunde quer über dem Oberkörper.
"Skalpell!"
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 22 2016, 20:43

Leycest könnte sich nicht weniger für den Fortschritt des Kampfes interessieren. Wer bei dieser kindlichen Auseinandersetzung gewann lag gänzlich außerhalb seiner Interessen, sein einziges Bestreben, das ihn noch an Ort und Stelle hielt war es, die passiven Eigenschaften einer Zoan-Teufelsfrucht nieder zu schreiben. Er konnte zwar selbst auch mit dem Schwert umgehen, aber er hatte nicht den Großteil seines Lebens mit medizinischen und anthropologischen Ausbildungen verbracht, nur um jetzt große Augen für diese Schnittwellen zu haben. In seiner peripheren Sicht bekam er schließlich mit, dass Jaguar einige Treffer einstecken musste und gezwungen war, sich wieder in seine katzenartige Gestalt zu verwandeln. Perfekt! Selbst ein Blinder mit Krückstock konnte erkennen, dass seine Geschwindigkeit und Ausdauer sich in dieser Form vervielfachten, ungeachtet der Krallenangriffen, die ihm nun zusätzlich zur Verfügung standen. Der Kartellboss schien aber langsam an Puste - oder zumindest massiv an Geduld zu verlieren, sodass seine Kampfverhalten sich langsam in das eines panischen Tieres verwandelte, das in eine Ecke gedrängt worden war. Vielleicht hatte er seinen Gegner unterschätzt, oder aber seine Instinkte gingen mit ihm durch... Eine Notiz war es zumindest wert. Und wenn der schwarzhaarige Kämpfer es Lebend aus der Situation schaffte, könnte er ihn auch über die von ihm angesprochene Bison-Frucht ausfragen. Je mehr Informationen ihm zur Verfügung standen, desto besser.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 22 2016, 21:19

Umstellt von den drei Kriminellen, malte sie sich aus, wie sie die drei nur besiegen konnte. Doch ehe sie sich eine Strategie zurechtlegen konnte, griff man sie auch schon an.
In einer improvisierten Abwehrhaltung wollte sie den Angriff mit dem Säbel schon von sich abhalten, als der Kerl schon von einem Pfeil niedergestreckt wurde. Ehe die anderen beiden reagieren konnten, traf den nächsten auch schon ein Pfeil.
Lyra nutzte die Gunst der Stunde und schlug dem Verbliebenen ihren Stab gegen die Schläfe, der daraufhin bewusstlos umkippte.
Sie sah in die Richtung, aus der die Pfeile kamen. Zu ihrer Überraschung war es jemand, den sie bereits kennengelernt hatte.
"Stella! Du glaubst gar nicht, wie schön es ist dich hier zu sehen! Danke für die Hilfe", sprach sie erleichtert aus und lief ihr entgegen. Ehe sie bei ihr ankam, sah die Blauhaarige den an der Ecke sitzenden Norton, der offenbar schwere Verletzungen erlitten hatte. Sie umarmte Stella, ehe sie auf Norton zuraste.
"Er hat drei Einschusslöcher. Sie scheinen alle durch gegangen zu sein. Ein Glück für ihn. Doch er hat viel Blut verloren. Hilf mir ihn in die Lagerhalle hier um die Ecke zu bringen. Da liegt noch einer, den ich behandeln muss", bat sie die Rothaarige. Während sie den alten Mann in das Lagerhaus trugen, aktivierte sie ihre neue erlangten Kräfte. Es dauerte zwar noch, doch kam eine neue Welle auf sie zu. Deutlich mehr Männer. Nur gut, dass Stella jetzt hier war.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 22 2016, 21:43

Als Stella sicher war, dass sie zu Lyra durchdringen konnte ohne zu sterben, sah sie zu ihr und kam langsam auf sie zu. Doch sie war schneller. Bei den Worten der Dunkelhaarigen grinste sie. "Keine Ursache. Ohne Norton hätte ich niemals hier her gefunden oder dich gesucht!" erklärte sie dann und ließ sich umarmen. Zwar litt sie auch unter Verletzungen, aber diese waren jetzt nicht so gravierend wie die des Älteren. "Ja ihn hat es wirklich schwer getroffen. Nachdem wir das Gasthaus verlassen hatten, waren wir auf dem Weg hier her.." fing sie an Lyra über das Geschehene aufzuklären. Sie empfand es als wichtig der Ärztin solche Informationen zukommen zu lassen.

".....und wurden dann aber von einem Kopfgeldjäger namens Butch Cassedy aufgehalten. Er griff uns an und uns gelang es ihn auf Abstand zu halten. Durch ein gewagtes Manöver jedoch wurde Norton schwer verletzt und dann wandte sich Butch mir zu..." Wieder eine Pause. ".....Mit allerlei Pfeilen und Techniken versuchte ich ihn zu besiegen, aber es misslang mir und dann...verwandelte sich in einen großen Bären. Im Gasthaus hatte er von einer Frucht gegessen. Einer Teufelsfrucht!.." Kurz sah sie sich um. Nicht dass sie hier erzählte und weitere Gegner ihren Angriff planten. Konnte ja alles möglich sein und man wusste ja nie. "....jedenfalls habe ich mich dann versteckt und versucht zu verteidigen...nur so nebenbei hat Norton in der Gestalt des Bäres meine Seilfalle zerstört.....sie konnte ihn nicht aufhalten. Dann hatte er sich zurückverwandelt und wir sind hier her gekommen!"

Noch ausführlicher ging es nicht zu erzählen und sicherlich hätte Lyra ihr dann auch nicht weiter zugehört. Kurz sah sie Norton an. "Du schaffst es aber ihn wieder auf die Beine zu bringen oder?" Lyra half sie den Älteren zum Lagerhaus zu bringen. Dort setzte sie ihn dann langsam ab und sah sich um. Waren sie hier auch wirklich sicher? Sicherlich befand sich hier momentan niemand, aber das konnte sich jederzeit ändern. "Soll ich Wache halten? Ich kann jedem einen Pfeil zwischen die Augen schießen, der sich auch nur annähert!" bot sie dann an. Sie konnte ihr eh mit der Versorgung der Wunden nicht helfen. Immerhin war sie keine Ärzin und damit nicht zu gebrauchen...oder?
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 22 2016, 22:57

Grinsend drehte er sich um, er hatte mit seinem Angriff aus nächster Nähe voll ins Schwarze getroffen. Von hier konnte er sehen wie das Blut von Jaquar's Oberkörper tropfte, am Boden entstand schon eine kleinere Blutlache. Er hatte ihn wirklich schwer verwundet, der Pirat war schon beeindruckt von der Tatsache das sein Kontrahent überhaupt noch stehen konnte. Bisher kannte er niemanden der nach so einem Treffer überhaupt noch stehen würde. Bisher ging dieser Angriff bei dem meisten seiner Gegner tödlich aus, doch er konnte die schwere Atmung des Kartellbosses klar und deutlich hören. Irgendwie befürchtete er das der Kampf noch nicht vor rüber war, weswegen er sein Schwert in der Hand behielt. Sein Gegner hielt sich immer noch krampfhaft auf den Beinen. Langsam richtete sich Jaquar wieder auf, John war durchaus beeindruckt von seinem Durchhaltevermögen. Der Pirat grinste, er war nun gespannt wie es weiter gehen soll. Der Kampf brachte ihn langsam aber sicher an seine Grenzen, solche Kämpfe liebte er.
"Noch nicht genug", fragte er ihn locker mit einem grinsen auf den Lippen.
John machte sich wieder bereit, noch war es nicht zu Ende. Sein Kontrahent antwortete nicht, wahrscheinlich war das sprechen zu anstrengend zu ihn. Stattdessen kreiste er sein Schwert in der Luft. Interessiert beobachtete er ihn dabei. Doch hatte er keine Lust länger zu warten und sprang auf seinen Gegner zu. Doch ehe er diesen erreichen konnte setzte Jaquar eine riesige Schnittwelle rein, die den Piraten voll erwischte. Er wurde mitgerissen und schwer erwischt. Doch konnte er sich seitlich wegdrehen und auf seinen Beinen landen, sein ganzer Oberkörper war aufgeschnitten und er blutete stark aus den Wunden. Keuchend versuchte er sich auf den Beinen zu halten, er durfte jetzt nicht ohnmächtig werden. Mit aller Kraft hielt er dabei sein Schwert fest, würde er das verlieren wäre er verloren. Er verschränkte die Arme vor seinem Oberkörper und blieb stehen. Mit all seiner Willenskraft versuchte er nicht ohnmächtig zu werden.
"Jetzt..bist du...nicht mehr so vorlaut, Bursche", gab der andere Schwerverletzte von sich und fixierte dabei John.
Als der Pirat dann anfing zu grinsen war Jaquar geschockt.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   Sa Okt 22 2016, 23:34

Mit einer mehr oder weniger lesbaren Handschrift vollendete der junge Mediziner seine Notizen. Es war ein bedauerlicher Umstand, dass man aus dem puren Kampfverhalten nicht mehr als das Offensichtliche deuten konnte, aber unter Umständen würde er ja die Chance bekommen, sich den Körper von Jaguar etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit etwas genervter Miene legte er seinen Blick wieder auf die beiden Kontrahenten, die sich weiterhin einen massiven Schlagabtausch lieferten. So wie es aussah neigte der Kampf sich seinem Ende zu und es gab immer noch niemanden, den er als klaren Favoriten erkennen konnte. Wenn das Geraufe so weiter ging, würden sich beide in einen kritischen Bereich begeben. Schon auf den ersten Blick war erkennbar, dass sie bereits Mengen an Blut verloren hatten - Ein Umstand, der sich durch die hastigen Bewegungen nur noch verschlimmerte. Zudem waren die Chancen, sich an einem Ort wie diesem schwerwiegende Infektionen einzuhandeln ein Risiko, das man nicht unterschätzen sollte. Auch wenn es gegen seine Profession den Lebenden gegenüber verstieß, so konnte er dennoch fast sicher sagen, dass mindestens einer der beiden gerade ein Spiel um Leben und Tod spielte - Und es war dem Augenschein nach nicht Jaguar. Leycest respektierte den Kampfgeist des Schwarzhaarigen, aus welchen Gründen auch immer er so einen Kampf auch angezettelt haben mag. Aber die Szenerie wandelte sich langsam zu einem Schauspiel, in das er eingreifen musste, wenn er die Friedhöfe dieser Insel nicht weiter füllen wollte. Und als hätte er es vorausgesagt versetzte Jaguar dem Schwertkämpfer einen finalen Schlag mit einer massiven Schnittstelle, die selbst dem Anthropologen die Augen aufreißen ließ. War es das jetzt gewesen? Ein Jammer wäre es allemal. Zu seiner größten Überraschung rappelte der Schwarzhaarige sich aber wieder auf und setzte ein Grinsen auf. Was auch immer er im Schilde führte, es würde zu nichts gutem führen.
Jaguar war in einem Zustand, in dem Leycest auf alle guten Dinge eingreifen konnte, ohne dabei sein körperliches Wohlergehen zu riskieren. Aber irgendetwas in ihm sagte ihm, dass er seine Entscheidung zu spät treffen würde. Und das bedeutete nichts gutes. "Pass gefälligst auf du Idiot!" schrie er dem Schwertkämpfer noch zu, machte sich aber keine falschen Hoffnungen. Sein Gefühl würde ihn auch dieses mal nicht verraten.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 00:12

Er konnte nicht aufhören zu grinsen, siegessicher fing er an zu grinsen.
"Glaubst du etwa du kannst mich so leicht besiegen? Das ich auf die Knie falle und aufgebe? Ich werde dich hier und jetzt aufhalten, für Lyra! Dem am Ende wirst du mich niemals besiegen können, ich bin John Pard, Captain der Blood Pack Piraten und dein Ende Jaquar", gab der Pirat selbstsicher von sich.
Er versuchte so gut es ging die Schmerzen auszublenden und auf den Beinen zu bleiben. Jemand anderes, der nicht die Willensstärke des Schwertkämpfers hätte wäre wohl schon umgefallen. Doch er hielt sich tapfer auf den Beinen und nicht nur das, er plante seinen finalen Angriff. Langsam atmete er tief ein und wieder aus. Die Augen verschlossen konzentrierte er sich auf sein Ziel.
Der Kartellboss dagegen schien verärgert über die selbstischere Aussage des Schwarzhaarigen. Mit verärgertem Gesichtsausdruck kreiste er sein Schwert erneut in der Luft, allerdings um einiges schneller als noch vorhin.
"Das wird dein Ende sein, Bursche. ich schneide dich in zwei Hälften! Und dann nehme ich mir Lyra vor und mache die kleine Schlampe fertig!"
John schaute seinen Gegner finster in die Augen, ehe er vom Boden absprang und weit ausholte. Sein Kontrahent war nun auch fertig mit seiner Vorbereitung und schickte ihm eine Schnittwelle entgegen, die noch mal um einiges größer war als die vorherige, die John schon so schwer verletzt hatte.
"Versuch doch das zu blocken! Ship Cutter!"
John grinste nur siegessicher.
"Ich werde deine Angriffe nicht mehr blocken. Burezu.....", gab er von sich als die Schnittwelle auf sein Schwert traf.
Er hielt mit allem dagegen was er hatte, dabei spürte er die Hitze die von seinem Schwert ausging. Diesmal würde es klappen, da war er sich sicher. Bisher hatte er diese Technik bei 99 Versuchen niemals erfolgreich einsetzen können, doch diesmal war das anders. Das spürte er. Und als er schaffte nach einigen Momente die Schnittwelle in zwei Hälften zu teile, flog er auf den schockierten Jaquar zu, der nicht fassen konnte was da gerade geschah. John schlug schnell zu und erwischte seinen Gegner an der Hüfte, dort entstand eine kleine Schnittwunde. Als er hinter ihm landete und stehen blieb, steckte er das Schwert in die Scheide zurück, allerdings noch nicht ganz.
"...- Lodernde Flamme!"
Der Kartellboss der anfangs geschockt war, lachte nun auf.
"Das war alles", fragte er doch verstummte augenblicklich.
Er musste husten, dabei flog ein Funken aus seinem Mund. Die Wunde begann zu brennen. Die Flamme breitete sich über den ganzen Körper des Katzenmenschen aus, der sich nun zurückverwandelte und schmerzerfüllt schrie ehe er zu Boden ging. Die Flammen erloschen. John drehte sich langsam um, er blutete stark aus dem Oberkörper.
"Das war's", gab der Sieger von sich. Das Schwert das er halb in die Scheide gesteckt hatte war geschmolzen. Wankend blieb er stehen, dass erforderte allerdings seine ganze Kraft. Das könnte es für ihn gewesen sein, doch wenigstens hatte er gewonnen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 01:33

Während sie sich Nortons Wunden ansah und diesen in den Lagerraum zu Kisame trugen, erklärte Stella, wie es zu diesen Wunden überhaupt kam. Bei der ausgeschweiften Ausführung von Stella fand sie überhaupt keine Möglichkeit diese zu kommentieren.
"Dann müsst ihr wohl auch auf einen der Vier Köpfe getroffen sein. Ich habe von ihm gehört. Und wie es aussieht, ist er wirklich so gefährlich, wie ich gehört habe", stellte Lyra fest und legte Norton ab. Das Norton eine Teufelsfrucht gegessen hatte, konnte sie sich beinahe nicht vorstellen. Doch die Kratzwunden von Stella sprachen dafür. Das der Kerl, der diese Früchte so verschmähte, selbst mal eine Essen würde, war schon Paradoxon für sich. Aber darüber konnte sie sich lustig machen, wenn sie ihn behandelt hatte.
Sie konzentrierte sich und griff nach den Auren in der Nähe. Dabei schloss sie die Augen und stand angestrengt auf einer Stelle. Für Stella dürfte das wahrscheinlich recht merkwürdig aussehen, wenn sie noch nie zuvor Haki gesehen hatte.
"Es kommen sechs...nein acht Gegner in unsere Richtung. Alle von rechts", sprach sie, ehe sie auf die Knie sank. Ihr Kopf tat mit jedem Nutzen dieser Fähigkeit mehr weh. Ein weiteres Nutzen dieser Fähigkeit konnte sie sich sicherlich nicht zumuten.
"Halte sie nur lange genug in Schach. Ich werde solange die beiden wieder zusammenflicken", gab die Ärztin von sich und holte Nadel und Faden hervor. Da Norton schon bewusstlos und blutarm war, musste sie sich vorerst um ihn kümmern. Kisame musste noch einen Moment warten.
Sie machte sich zuerst an der Wunde in der Brust zu schaffen. Sie schnitt mit einer Schere die Kleidung auf und sah sich die Wunde genauer an. Der Schütze hatte wohl keine Chance gehabt genau zu zielen. Er hatte den den Lungenflügel nur knapp verfehlt. Sie nahm Nadel und Faden zur Hand und schloss die Wunde am Rücken und an der Brust. In dieser Zeit dürften die Gegner nur noch fünfzig Meter entfernt sein.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 10:29

Kurz überlegte Stella. Ja, Butch hatte so etwas erwähnt. "Er hat damit angegeben einer der Vier Köpfe zu sein und es sah zwischenzeitlich wirklich nicht sonderlich toll aus für uns. In der Tat ist er sehr gefährlich und ich bin froh Norton bis hier her gebracht zu haben!" Was wäre wohl geschehen wenn sie verloren hätten? Eigentlich wollte sie sich dieses Szenario gar nicht ausmalen. Ihnen ging es gut. Nun ja. Den Umständen entsprechend traf es wohl eher. Einen kurzen Moment lang beobachtete sie Lyra und legte den Kopf schief. Sie sah die junge Frau verwirrt an. Was machte sie da? Als sie die Worte von ihr hörte, grinste sie. Wie auch immer Lyra das herausbekommen hatte, verdiente wirklich großen Respekt.

Schon zückte sie ihren Bogen und und wandte sich nach Rechts. "Das klingt nach jeder Menge Spaß. Meinst du nicht auch?" Als ob sie vorhin nicht schon auf ihre Kosten gekommen wäre. Diese handvoll Idioten würde sie auch noch besiegt bekommen. Den Bogen spannte sie an und konzentrierte sich. Sie schloss die Augen und nahm die Geräusche in der Umgebung war. Dann öffnete sie diese schnell wieder und erblickte von weitem schon diese acht Typen. Aus diesem Grund gab sie einen Warnschuss ab, der sein Ziel verfehlte. Auch wenn sie stark bezweifelte dass ihre Gegner davor zurückschrecken würden. Die Gegner kamen immer näher und Stella hielt ihnen den gespannten Bogen entgegen. Doch sie schoss nicht. Noch nicht. Dafür waren die Gegner nicht nahe genug. Als sie auf dem richtigen Meter herangekommen sind, schoss 3 Pfeile gleichzeitig ab, die ihr Ziel nicht verfehlten. Einer wurde an der Schulter getroffen, der Zweite am Oberkörper und der dritte am Bein. Diesen Schuss wiederholte sie ein bis zweimal.

Sie waren doch in einem Lagerhaus oder? Schnell sah sie sich um und entdeckte ein paar Fässer. Auf diese schoss sie drei Pfeile und zog sie dann mit einer,an den Pfeilen befestigten, Schnurr auf die Gegner. Es kam überraschend, sodass ein paar von ihnen getroffen wurde. Es gelang Stella sie auf Abstand zu halten und immer wieder schoss sie ein paar Pfeile in ihre Richtung. Ein kurzer Seitenblick auf Lyra durfte nicht fehlen. "Wie ist das eigentlich als Arzt? Ich stelle es mir recht schwierig vor!" Ihr war durchaus klar, dass dies vielleicht ein unpassender Moment zu reden ist, aber so wusste Stella, dass alles okay mit den Leuten war die sie verteidigte. Schließlich konnte sie nicht ständig auf Lyra und die anderen schauen.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 14:02

Er hatte recht behalten. Die beiden Kontrahenten sprachen noch einige Worte, ehe der Kampf in seine letzte Runde ging, beide machten sich für ihren finalen Angriff bereit. Es war schon ein Wunder, dass die beiden überhaupt noch stehen konnten, umso riskanter war es, den Kampf noch fortzuführen. Leycest wusste, dass es die beiden mehr auf Ehre und Stolz fixiert waren, als sich um ihr eigenes Wohlergehen zu kümmern. Er konnte diese Denkweise nicht verurteilen, er selbst war nie wirklich in einer solchen Situation gewesen, aber das hinderte ihn nicht daran, so eine Entscheidung kritisch zu hinterfragen. Als die beiden Männer schließlich ihre Angriffe durchführten, legte der Anthropologe eine Hand vor die Augen und schaute nach links. Er wollte sich dieses Spektakel nicht weiter antun, er hatte genug Leichen und Schwerstverletzte gesehen um schlussfolgern zu können, dass es die bessere Entscheidung war. Ein Schwertstreich war zu vernehmen, dann folgte Stille. Jaguar sprach einige Worte des Spottes aus, ehe er schreiend zu Boden ging. Als Leycest wieder zu den beiden schaute, staunte er einen kurzen Moment. Der Katzenmensch hatte sich zurückverwandelt und schrie nun in purer Agonie. Sein Körper hatte kurz Flammen gefangen, seine Hüfte war fast destruktiv beschädigt worden. Er hatte genug solcher Kollateralschäden gesehen um zu wissen, dass er selbst mit der besten medizinischen Versorgung nie wieder richtig laufen würde. Der Mediziner wollte gerade einen Schritt auf ihn zumachen, als er den Schwarzhaarigen hinter ihm entdeckte. Er hatte sein Schwert wieder halb in die Scheide gesteckt, das Metall war in der buchstäblichen Hitze des Gefechtes fast gänzlich weg geschmolzen. Es brauchte ihn einige Momente, bis er die starke Blutung bemerkte, die sich über den ganzen Oberkörper des Schwertkämpfers ausbreitete, der es noch mit letzter Kraft schaffte, auf den Beinen zu stehen. "Tse, was für ein stolzer Idiot..."  
Er hatte nicht viel für so ein Gehabe übrig, aber das sollte ihn an dieser Stelle nicht abhalten. Der Ausgang des Kampfes war klar - Jaguar war besiegt. Eine Entwicklung, die auf ganz Trois ihr Echo finden würde. Schnellen Schrittes ging er auf den Schwarzhaarigen zu, der sich als Pirat zu Erkennen gegeben hatte. Je näher er ihm kam, desto mehr Wunden wurden ersichtlich. Während sich die entstandene Hitze um Leycests Körper wand, fasste er dem Piraten an das Handgelenk und überprüfte seinen Puls. Niedrig, massiver Blutverlust. Abseits der vielen Blessuren und Schnitte die er sich im Kampf eingehandelt hatte war nur die Wunde auf seiner Brust sonderlich tief, und selbst hier wäre die größte Gefahr der Blutverlust. Mit einigem Geschick und schnellem handeln würde er ihn retten können - auch wenn es auf dieser Insel so gut wie keine Möglichkeiten zur Bluttransfusion gab.
Er schaute noch einmal auf den Körper des Katzenmenschen, der augenscheinlich bewusstlos geworden war. Leycest würde sich nun entscheiden müssen - entweder er kümmerte sich um den Piraten oder den Kartellboss. Er seufzte, während er seinen Mantel auszog und ihn mit einem geschickten Schwertstreich seines Schwertes entzwei schnitt.
"Bitte lass mich das nicht bereuen..." Er empfand in diesem Moment schon Reue, aber das täte er egal für wen er sich entschied. Vorsichtig wickelte er einen Teil seines Mantels um die große Schnittwunde des Piraten und zog sie fest zu, um die Blutung zumindest teilweise zu stoppen. "Mach nichts dummes und du bleibst am Leben..." sprach er noch zu ihm, ohne die Hoffnung eine Antwort zu bekommen. Es glich ja schon einem Wunder, dass er überhaupt noch stehen konnte.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 14:37

Er bekam nur noch verschwommen mit was um ihn geschah. Seine Freunde kämpften an der Lagerhalle gegen einige Feinde, allerdings war der Schwarzhaarige nicht mehr in der Verfassung ihnen zu helfen. Er hatte genug damit zu tun gegen den Tod anzukämpfen, dessen Schatten über ihn lag. Seine Reise sollte doch hier noch nicht beendet sein? Nein! Er hatte schon schwerer Verletzungen überstanden als diese und würde es wieder tun. Gedanklich ließ er noch mal die letzten Momente des Kampfes Revue passieren. Er hatte es endlich geschafft, diese Technik war ihm bisher noch nie gelungen. Er würde ja stolz grinsen, wenn das nicht so schmerzen würde. Nur leider hatte er da durch sein Schwert verloren, damit hatte er allerdings gerechnet. Das atmen fiel ihm zunehmend schwerer. Er konnte eine Stimme hören, die selbe monotone Stimme die er vorhin schon gehört hatte, allerdings klang sie für ihn diesmal so surreal und weit entfernt. Mit aller Kraft versuchte er zu antworten. Keuchend und mit vielen Pausen gelang es ihm dann auch, allerdings spuckte er dabei auch einiges an Blut.
"Zum Gl...ück habe....ich noch....nie was du....mmes getan", antwortete er unter größter Anstrengung und schaffte es gerade so sich noch zu einem grinsen zu zwingen.
Er hätte niemals gedacht das ein Grinsen so anstrengend sein könnte, er hoffte nur das der Fremde ihm helfen konnte. Sonst würde er hier wahrscheinlich sterben. Er spürte nicht was er da tat, den der Oberkörper von John war schon größtenteils taub.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 15:13

Während Leycest sich in Eile die weiteren Wunden des Piraten anschaute, setzte dieser ein Grinsen auf und murmelte etwas zu ihm, das er mit ein wenig Anstrengung als humorvolle Anmerkung identifizieren konnte. Ein leichtes Grinsen huschte über sein eigenes Gesicht. Wer hätte gedacht, dass man in so einer Situation noch in der Lage wäre dem eigenen Charakter treu zu bleiben. Irgendwie war es ansteckend, auch wenn der Mediziner dabei seiner eigentlichen Aufgabe bewusst war. "Immerhin bist du ein Idiot mit Humor..." sprach er noch mit leicht belustigter Miene zu ihm, während er versuchte die Schwertscheide des Schwarzhaarigen zu entfernen. Sie würde ihn nur behindern. Wenige Sekunden vergingen, bis er das noch heiße Schwert samt Scheide entfernen konnte, glücklicherweise ohne sich dabei zu verbrennen. Blieb die Frage offen, wie er seinen Patienten in seine Praxis bringen konnte, ohne ihn dabei zu schädigen. Auf die Schulter nehmen konnte er ihn schon mal nicht, das würde er sich selbst auch abgesehen von der Schnittwunde auf dem Oberkörper nicht zutrauen. Weit und breit war auch niemand zu sehen, der ihn unterstützen konnte. Er musste das also alleine bewerkstelligen. "Na dann will ich mal hoffen, dass das jetzt nicht schiefgeht..." Mit größter Vorsicht griff er seinen Patienten an den Kniekehlen und bürdete ihn sich auf die Arme. Nie war er in die Bedrängnis geraten, solche Mittel zu ergreifen. Er keuchte. Es war schwierig, aber machbar. Er schaute noch zur Lagerhalle, in der die augenscheinlich verbündeten des Piraten weiterhin kämpften, und fasste den Entschluss, dass er ihnen nichts gutes tun konnte. Er musste darauf vertrauen, dass sie ihren eigenen Kampf mehr oder minder unbeschadet überstehen würden. "Deine Freunde sind jetzt auf sich allein gestellt." sprach er noch zu dem benommenen Mann den er trug und setzte sich langsam in Bewegung. Es würde vielleicht drei Minuten bis zu seiner heruntergekommenen Praxis dauern, aber er war zuversichtlich, dass sein Patient es bis dahin aushalten würde. Ein Glück im Unglück, dass der Kampf fast in seiner direkten Nachbarschaft stattgefunden hatte.

[John, Leycest goto -> Heruntergekommene Arztpraxis]
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 18:00

Auch die beiden anderen Schüsse waren glatte Durchschüsse gewesen. Diese nähte sie ebenfalls und desinfizierte nochmal alles, ehe sie es verband. Währenddessen kümmerte sich Stella beinahe schon meisterlich um ihre Gegner. So ging sie zu Kisame über, der scheinbar noch bei Bewusstsein war und sich die Binde auf die Wunde gehalten hatte. Diese hatte den Blutverlust aufhalten können, wenn auch sie vollkommen voll gesogen waren. Sie nahm Nadel und Faden zur Hand und begann im Eiltempo die Wunde zu nähen. Als dies beendet war, warf sie die alte Binde weg und nahm eine neue. Diese legte sie auf und nahm eine größere Rolle an Verbandszeug zur Hand.
"Du musst dich aufrichten, damit ich dich verbinden kann", erklärte sie dem Fischmenschen, der zuvor noch an der Wand gelehnt hatte und zog schnell mehrere Bahnen an Stoff über den Oberkörper von Kisame.
Es dauerte nicht lange, da war auch dieser verarztet.
In dieser recht langen Zeit waren keine Gegner mehr gekommen und sie hatte Zeit ihre Gedanken zu ordnen. Erleichtert atmete sie auf und konzentrierte sich wieder. Laut dem was sie wahrnehmen konnte, war ein großer Tumult in der Stadt um den Hafen herum losgebrochen. Sie konnte auch John und seinen Gegner nicht mehr spüren.
"Los, schnell! Lass uns die Tore dieser Halle schließen und uns hier verbarrikadieren. In der Stadt ist der Teufel los", sprach sie zu Stella und begann damit das Tor zu schließen und nach dem Verriegelungsbalken zu suchen.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 18:19

Stella gelang es ihre Gegner auszuschalten und sie lagen regungslos am Boden. Ein neuer Schwall schien nicht im Anmarsch zu sein. Aus diesem Grund legte sie den Bogen weg und sah sich um. Erst glitt ihr Blick zu Norton der verarztet war. Jetzt sah er gleich viel besser aus. Schon die ganze Zeit fragte sie sich ob sie hätte etwas an seinem Zustand ändern können. Wenn sie besser gewesen wäre, dann wäre der Ältere vielleicht auf diese waghalsige Idee gekommen sich Butch zu nähern und in die Offensive zu gehen. Doch für irgendwelche Vorwürfe oder dergleichen war keine Zeit. Nur weil sie ein paar Gegner ausgeschalten hatte, hieß das nicht gleich dass sie in Sicherheit waren.

Es sollte auch so sein. Lyra verarztete dann den Fischmenschen welchen Stella nur misstrauisch ansah. Nichts dass sie etwas gegen ihn oder seine Rasse hätte, aber gerade traute sie den wenigsten Leuten. Auch wenn er wahrscheinlich eh keine Mucken machen würde. Bei Lyras Worten sah sie die Ärtzin kurz an. "Der Teufel? Das klingt ja noch freundlich. Was ist mit den anderen da draußen? Wir können sie doch nicht einfach im Stich lassen und uns hier verbarrikadieren?" Auch wenn sie Männer bestimmt in der Lage wären alleine klar zu kommen, so wollte sie dennoch alle in Sicherheit wissen. Ein mitunter schwieriges Unterfangen.
Trotz allem Murrens suchte Stella dennoch den Balken für das Tor und schloss gemeinsam mit Lyra das Tor. Immerhin war sie für die Leute hier drin in einer gewissen Weise ja auch verantwortlich."Und du meinst hier sind wir sicher?"

Gut es war ein Lagerhaus, aber wer sagte ihnen denn dass hier nicht auch Gefahr lauert? Meistens kannten sich die Einheimischen in ihren Gebieten besonders gut aus und wer wusste denn schon ob ihre Gegner dieses Haus hier kannten und ob es noch andere Eingänge gab. "Ist das der Einzige weg hier heraus?" Für den Fall aller Fälle zückte sie ihren Bogen und hielt ihn in der Hand. Dieser gab ihr das Gefühl von Sicherheit und Schutz denn damit war sie in der Lage sich zu wehren, sollte es wieder zu einem Kampf kommen oder sie in einer Fall sitzen. Einen Pfeil spannte sie auf den Bogen und hielt ihn vor sich. Dabei suchte sie jede noch so kleine Ecke ab. Sicher war sicher. Wieder ein Blick zu Norton. Man hatte ihm übel mitgespielt, aber sie hoffte wirklich sehr, dass er bald genesen würde.
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 19:06

Karen kommentierte seine nähere Erklärung zu seinem missverstandenen Kommentar nicht weiter, was er als Verständnis abtat. Jetzt war dieser Konflikt auch geklärt worden. Natürlich nahm er ihr symbolisches Geschenk an. Er wusste durchaus um den Wert ihres alten Schwertes Bescheid und würde es in Ehren halten. Vielleicht würde er es sich auch in die Kapitänskajüte hängen, wo er immer wieder einen Blick auf diese Zeit erhaschen konnte, wenn ihm danach war. Vielleicht war dieser Gegenstand nicht der Erste, der einen Wert dieser Art bei ihm entfachen würde und sicherlich nicht der Letzte.
Auf seinen Witz reagierte die Schwarzhaarige äußerst gelassen und humorvoll, so dass er gar nicht anders konnte, als mitzulachen. Sie hatten nach ihrem Erlebnis in der Untergrund Arena eine gute Zeit. Auch daran würde er sich jedesmal erinnern, sobald er sich mit ihrem alten Schwert beschäftigte. Er hoffte, dass sie noch öfter solche Momente des Glücks und es Frohsinns miteinander teilen konnten.
Am besten mit der gesamten Mannschaft. Doch erst mussten sie wieder zu ihnen aufschließen und sie von dieser von Gewalt durchzogenen Insel herunterschaffen. So entschlossen sich die beiden wieder, den Karren zu nehmen und den Rest vom Einmaster zu holen.
Dort angekommen ging Gildarts in die kleine Kochnische, in der sich Norton breit gemacht hatte und griff sich alle Küchenutensilien und Lebensmittel, die er finden konnte. Diese verstaute er im Karren und ging über zu den Habseligkeiten, die ganz hinten gebunkert waren. Es waren die Sachen von Norton, die alle feinsäuberlich in einer Kiste gestapelt waren. Diese trug er so heraus, ohne sie im Karren zu verladen.
"Das wars für diesen Einmaster. Fahr du den Karren und kipp ihn in der Kombüse aus. Zeit zum Einräumen haben wir später. Ich nehme die Kiste", sprach Gildarts und ging geradewegs über die Planke, zur Kapitäns Kajüte. Dort stellte er die Kiste ab und widmete sich dem Einmaster von ihm zu.
Er war nun leer, weswegen er sich hier von ihm verabschieden musste. Auch wenn es nur ein Transportmittel war, hatte er doch einiges mit ihm erlebt, weshalb der Abschied auch nicht so leicht von der Bühne ging. Er holte den kleinen Anker ein, entfernte die Seile und nahm Planke von ihm, was dazu führte, dass er von der Insel abtrieb und sich durch die Strömung langsam von ihnen entfernte.
Er sah ihm noch einige Momente hinterher, ehe er sich Johns Einmaster widmete. Auf diesem platzierte er ebenfalls die Planke und sah sich um. Dort waren die Habseligkeiten von Luc und Lyra, die alles entweder in Taschen, Koffern und Kisten gepackt hatten. Die Taschen und Koffer warf er nach draußen, wo Karen sie auf den Karren verladen konnte. Die Kisten wollte er so hinüber in die Kapitänskajüte tragen.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 20:37

"Mit zwei Verletzten können wir nichts tun. Wenn wir die beiden alleine lassen, sind sie gefundenes Fressen und mit ihnen wird es schwer dort draußen zurecht zu kommen", erklärte Lyra die zwei Alternativen, die ihnen noch blieben. Es ging nicht anders. Sie mussten hier bleiben. Auch wenn Lyra bei diesem Aufruhr lieber nach Luc gesucht hätte, von dem man auch schon seit Stunden nichts mehr gehört hatte. Hoffentlich ging es ihm gut und er kam wieder zu ihr zurück, um sie aus dieser Situation zu befreien.
"Falls du ein besseres Versteck hast, was ganz in der Nähe ist, bin ich für Vorschläge offen", fragte die Blauhaarige etwas genervt. Sie wusste, dass die Rothaarige keine weiteren Optionen für sie hatte. Dazu musste sie nicht mal den Mund aufmachen.
Die Zeit verging und Lyra setzte sich neben Norton. Jetzt blieben ihnen nur noch die Möglichkeit abzuwarten und auf die anderen zu warten. Stella schien die Argumente von der Ärztin anzunehmen, da sie sich nach weiteren Eingängen erkundigte. Sie überlegte.
"Soweit ich weiß, gibt es bei solchen Lagerhallen noch eine Hintertür. Am besten schaust du dich mal ein wenig um. Ich werde hier solange Wache halten", schlug sie vor und schlang die Arme um die Knie.

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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 20:51

Das waren sehr gute Argumente. Sie hatten Verletzte und diese gingen gerade vor. Natürlich. Wie dumm war Stella eigentlich dass sie das nicht gerafft hatte? "Du hast Recht. Auch wenn ich hoffe das wir hier vorerst sicher sind, halte ich meinen Bogen immer bereit um im Notfall eingreifen zu können!" meinte sie dann kurz angebunden und sah sich weiter um. Große Gebäude waren nie gut und Lagerräume schon gar nicht. Viel zu viele Möglichkeiten sich zu verstecken oder unentdeckt zu bleiben. Keiner von ihnen wusste ob hier jemand Zuflucht gesucht hatte, lange bevor sie hier her gekommen waren. "Natürlich habe ich kein besseres Versteck in der Nähe!" Natürlich bemerkte sie Lyras genervten Ton und verdrehte die Augen. War ja nur eine einfache Frage gewesen von ihr. Konnte man ihr versichern dass sie hier sicher waren? Was genau war so schlimm daran?`Bei Lyras Vorschlag überlegte sie kurz und nickte dann. "Sollte etwas sein dann rufe nach mir!" Mit diesen Worten lief sie los und hielt den Bogen eng an ihren Körper. Die ganze Zeit sah sie sich nach allen Richtungen um. Stella wusste nicht wie viel Zeit vergangen war aber ihr kam es vor wie Ewigkeiten bis sie die Hintertür entdeckt hatte. Vor dieser blieb sie stehen und überlegte. Sollte sie diese öffnen um zu sehen wo sie hin führte oder lud sie dadurch nur noch mehr Feinde ein, hier her zu kommen? Mehr Optionen gab es leider nicht für sie. Zögerlich legte sie die Hand auf die Klinke und versuchte die Tür zu öffnen. Doch sie war verschlossen. Vermutlich auch besser so schoss es ihr dann durch den Kopf und sie sah sich weiter um. Wie es draußen aussah, dass wusste Stella beim besten Willen nicht und sie wollte es in einer gewissen Weise auch nicht wissen. Für sie zählte nur die Frage ob sie hier wieder heil herauskamen?
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BeitragThema: Re: Schwarzer Hafen von Trois   So Okt 23 2016, 21:24

Sie sah sich noch mal ihre Patienten genauer an, während Stella weg war. Jetzt war es in der Lagerhalle beunruhigend still geworden. Etwas, was die Blauhaarige ein wenig nervte, aber dennoch nicht daran hinderte, sich ein wenig auszuruhen. Ihr Kopf dröhnte noch vom Anwenden ihrer neuen Fähigkeit. Doch war sie sich sicher, dass sie mit zunehmender Benutzung dies irgendwann ausblieb und eventuell noch effizienter einsetzen konnte. Irgendwie musste sie grinsen bei diesem Gedanken. Jetzt hatte sie ebenso eine besondere Fähigkeit, mit der sie vor den anderen angeben konnte. Ihr Blick fiel auf Norton. Wie er wohl damit klar kommen würde, dass er nun ein Teufelsfruchtnutzer war, konnte sie sich nur ausmalen. Hoffentlich nahm er es nicht so schwer und gewöhnte sich daran, so wie es auch ihr Kapitän sich vorgenommen hatte.
Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass diese Insel sie nachhaltig prägen würde. Ob nun auf die eine oder andere Weise. Ihr Vater würde sicherlich mitbekommen, dass sie hier auch waren und einen Teil seiner Geschäftsbeziehungen durchkreuzt hatten.
Mit der Zeit fühlte sich wieder ein wenig erfrischt, weswegen sie sich auf die Suche nach Stella machte.
Sie lief eine Weile, bis sie die Rothaarige dabei sah, wie sie sich am Knauf der Tür zu schaffen machte. Es schien abgeschlossen.
"Scheint, als wären wir für eine Weile hier sicher", sprach sie aus und hoffte, dass sie Stella mit ihrem Auftauchen nicht erschreckte.
"Es tut mir leid, dass ich dich vorhin so angefahren habe. Es ist nur die Gesamtsituation, die mir so zu schaffen macht", entschuldigte sich die Ärztin und fühlte sich dabei schon ein wenig besser.
Sie zeigte in die Richtung aus der sie gekommen waren.
"Wir sollten zurück gehen, falls sich John, Gildarts oder Luc zurückkommen und wir sie nicht verpassen", schlug sie vor und machte sich auf den Weg zurück.

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