One Piece - The Begin x)

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 Straßen von Trois

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Der Geist mit dem NudelholzDer Geist mit dem Nudelholz
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BeitragThema: Straßen von Trois   Do Dez 03 2015, 18:52

Wer den Weg vom Hafen nördlich zur Stadt folgt wird bemerken, dass es sich bei der 'Stadt' eher um ein von Mauern umgebenes Dorf handelt, in dem die Bewohner paranoid versuchen, den auf der Insel florierenden Untergrundhandel und die massiv steigende Kriminalität zu vergessen oder zu verdrängen.

Abgesehen von dem spärlich intakten Rathaus und einer alten Kapelle gibt es in der kleinen Stadt nicht viel zu sehen, außer vielleicht besorgte Väter die versuchen ihre Kinder an einflussreichere Menschen von "Draußen" zu verkaufen, damit diese vielleicht außerhalb von Trois ein besseres Leben führen können, ungeachtet der Tatsache, dass der Großteil dieser einflussreichen Männern eher zu dem Schlag gehört, der wohl eher zum Schwarzen Hafen passt.

Wenn man von der Stadt aus einem Pfad gen Nord-Westen folgt, erreicht mein eine kleine Bergkette, in der sich ein kleines Dorf befindet.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   So Feb 21 2016, 17:56

First Post!


Trois. Vermutlich eine Insel um welche die meisten einen großen Bogen machen. Ob es daran liegt dass die Insel als unheimlich und heruntergekommen beschrieben wird oder daran vielleicht, dass sich manche nicht mit Leuten aus solch einer Stadt abgeben wollen? Stella war erst vor Kurzem auf dieser Insel angekommen und lief nun einen kleinen Weg entlang. Ihr "Crew", bestehend aus 3 Leuten, wartete bei der Nussschale die sie Schiff nannten. Sie war eigentlich nur aus einem Grund hier. Ihr wurde gesagt, dass sich auf der Insel ein Gegenstand befand, der für sie interessant sein könnte, aber so wie sie die Umgebung musterte, konnte sie sich nur schwer vorstellen dass es hier irgendetwas tolles geben musste. Na gut, andererseits würden sich die Händler der Gegenstände sicherlich nicht in der Öffentlichkeit repräsentieren oder? Noch sah sie nur Land und irgendwann bildete sich am Horizont eine Mauer. Sie blickte verwirrt drein. War diese für irgendetwas gut? Ehrlich gesagt konnte sie sich darauf keinen Reim machen, noch interessierte sie es so sonderlich.

Je näher sie dem Dorf kam, umso unwohler wurde ihr. Hier würde sie sich sicherlich nicht wohlfühlen und irgendwie fragte sie sich auch, wie die Leute hier wohl so waren. Nachdem sie die "Tore" passiert hatte, sah sie das Rathaus und die Kapelle des Dorfes oder der Stadt oder um was auch immer es sich hier handelte. Sie schien schon etwas älter zu sein und sonderlich freundlich wirkte sie auch nicht. Eilig lief sie weiter und hoffte auf der Straße irgendwelche Menschen zu treffen, die ihr weiterhelfen konnten. Natürlich würde sie nicht erwähnen, dass sie eine Piratin und auf der Suche nach etwas ist. Allein schon der erste Punkt sorgt bei den meisten Menschen im Allgemeinen nicht für Begeisterung. Man musste sich langsam an die Sache herantasten, aber sie wollte auch wieder weiter. Nur um an Informationen zu kommen, musste man erst einmal jemanden finden mit dem man reden konnte. Kurz seufzte sie. Es wird doch wohl nicht so schwer sein, hier einen Menschen zu finden oder? kam es ihr dann in den Sinn.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   So Feb 21 2016, 23:00

[NPC First Post]

Selim trat lustlos eine leere Dose vor sich her, während er ziellos durch die wenigen Straßen, die in ihrem Äußeren eher Trampelpfaden als wirklichen Gehwegen ähnelten, entlangschlürfte. Er hatte weder genug Berry für etwas zu Essen, noch konnte er sich vor Einbruch der Nacht wieder Zuhause blicken lassen. Wer nicht Geld nach Hause schafft, bekommt auch kein Mitagessen. Das war die Hausregel - und Selim hatte kein Interesse daran, an den düstren Passionen der von Kriminalität untergrabenen Republik teilzuhaben. Wenn er nicht wie seine Schwester willkürlich Zivilisten beklaute, so würde er eben Hunger leiden müssen... So war es schon immer und so würde es auch bleiben.
Aussicht auf Hoffnung gab es jedenfalls keine.

Mit knurrenden Magen beobachtete der 14-Jährige also das Geschehen, das - milde gesagt - so gut wie nicht vorhanden war. Keine neuen Gesichter, kein Politikwechsel, keine Neuigkeiten. Es war alles wie beim alten. Und diesen Zustand konnte man, wenn man ehrlich zu sich selbst war, nur scheiße finden.
Er war kurz davor von Defätismus erfüllt aufzustöhnen, als ihm eine besonders auffällig gekleidete junge Dame auffiel. Als er sie etwas genauer beäugte bemerkte er, dass sie scheinbar nach etwas suchte - Vielleicht den Weg oder gar eine Kontaktperson, mit der sie ein Treffen ausgemacht hatte?
Sofern sie nicht wusste, wie sie zum Bergdorf gelangte, würde sie vermutlich in keiner schlechten Absicht nach Trois gekommen sein. Denn in dieser "Stadt" gab es so gut wie niemanden, der ihr weiterhelfen konnte, sofern sie am Schwarzmarkt interessiert war. Also musste sie gut sein. Hoffte er.
Naiv wie Selim eben war, machte er sich festen Schrittes zu der Frau und zog an ihrer Kleidung.
"Du, Nee-san!"
Adressierte er mit freundlicher Stimme an sie.
"Suchst du irgendwas?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Mi Feb 24 2016, 20:32

Gerade als Stella die Suche aufgeben wollte, zupfte ihr jemand an der Kleidung. Schnell sah sie nach unten und in das Gesicht eines kleinen Jungen. Ihren Schätzungen nach zu urteilen, musste er so um die 13 Jahre alt sein, vielleicht auch älter. Sanft lächelte sie ihn an und kniete sich zu ihm nieder. "Hallo mein Kleiner. Ja in der Tat. Ich suche jemanden der mir helfen kann. Vor einiger Zeit wurde mir gesagt, dass es hier eine Person gibt die etwas hat, was ich sehr gerne haben möchte. Jedoch verkauft es nur an einem Stand und ich glaube man hat mich reingelegt, denn hier gibt es keine Stände oder doch?" Aus irgendeinem Grund bekam sie Hunger und ihr Bauch knurrte. "Hast du zufällig eine Ahnung wo wir etwas zu essen finden können? Ich würde dich einladen, wenn du möchtest?" Noch immer lächelte sie sanft. Sie mochte Kinder und hätte gerne mal selber welche die sie großziehen könnte. Doch bis dahin hatte sie noch ein wenig Zeit. Der kleine Junge schien ihr sehr nett zu sein und das Dorf oder die Stadt oder wo auch immer sie sich hier befand, sah nicht so aus als gäbe es hier irgendwelche Stände oder dergleichen. Doch irgendwie war sie sich auch nicht sicher, ob der Junge nicht nur irgendeine List von Leuten hier auf der Insel war und man sie in eine Falle locken wollte. Man sollte eigentlich nicht immer nur das Schlechte in Hilfen sehen, aber sie hatte leider schon sehr oft solche Erfahrungen machen müssen. "Ich bin übrigens Stella und wie heißt du?" Irgendwie interessierte es sie.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Do Feb 25 2016, 19:33

Aufmerksam hörte Selim der jungen Frau zu, als sie ihm von ihren Beweggründen berichtete. Sie war also auf der Suche nach etwas speziellen... Aber von Ständen in Trois hörte er gerade das erste mal. Die gab es so nur im schwarzen Hafen, und die Frau schien ihm eigentlich nicht wirklich so, als würde sie schlechte Dinge machen wollen... Oder zumindest sagte ihm das seine Intuition.
"Also hier in der Stadt gibt es keine Verkaufsstände... Sowas gibt es nur im Schwarzen Hafen!"
Setzte der junge Einheimische langsam an und dachte darüber nach, ob sie vielleicht etwas anderes außerhalb des Schwarzmarktes suchen könnte - Auch wenn er selbst nicht wirklich daran glaubte.
Gerade wollte er eine Nachfrage stellen um herauszufinden, in welchen Absichten sie wirklich auf der Insel war, aber sie kam ihm zuvor. "Hast du zufällig eine Ahnung wo wir etwas zu essen finden können? Ich würde dich einladen, wenn du möchtest?"
Seine Augen weiteten sich, als sein Gehirn langsam ihr Angebot verarbeitete... Lud sie ihn gerade wirklich zum essen ein?
Sie konnte nur gut sein!
"Uhm... Also, es gibt hier nicht viel... Aber ich denke mal im Gasthaus sollte man fündig werden."
Man merkte ihm die Freude sichtlich an, aber das war ihm mehr oder weniger egal.
"Danke, Nee-san!"
Fügte er wenige Sekunden später noch an. Aufmerksam schaute er sich um und überlegte, welcher Pfad sie am ehesten zum Gasthaus bringen würde. Auf ihre Frage, wie er denn heißen würde, klopfte er sich kurz ein wenig Schmutz von seinem Oberteil und stellte sich lächelnd aufrecht vor sie hin.
"Ich bin Selim. Schön dich kennen zu lernen, Stella-chan!"
Energisch wandte er sich schließlich zum Pfad und zeigte mit dem Zeigefinger in die Richtung zum Gasthaus.
"Soll ich dir den Weg zeigen?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Mi März 02 2016, 20:14

Stella sah den Kleinen an und stemmte die Fäuste in die Hüften. " Na sowas. Dann wird man mir wohl einen Streich gespielt haben. Ist das zu glauben?" regte sie sich dann ein klein wenig auf. Ês musste hier irgendwelche Stände geben, aber scheinbar sprachen die Leute hier nicht wirklich davon, was man auch verstehen konnte. Denn schließlich würde ja niemand freiwillig zugeben, dass es hier Untergrundgeschäfte gab oder? Na gut. Dann musste sie sich eben mit dieser Antwort zufrieden geben. "Ein Gasthaus klingt immer gut Selim. Es freut mich auch sehr, dich kennen zulernen. Ich fände es wirklich sehr schön, wenn du mir den Weg dahin zeigen könntest!" Er brauchte sich bei ihr nicht dafür zu bedanken, dass sie ihn zum Essen einlud. Der Kleine schien bestimmt nicht immer genug zu Essen zu bekommen. Zumindest nahm sie es an und deshalb wollte sie ihm eine Freude machen. Außerdem half er ihr weiter und diese Mühe sollte zusätzlich noch belohnt werden. Ob sie den Gegenstand nun einen Tag früher oder später besorgte war ja dann theoretisch auch egal oder? Sie konnte in aller Ruhe etwas zu essen gehen und außerdem suchte es sich mit vollem Magen besser. Als Selim ihr zeigte wo es lang ging, folgte sie ihm und sah sich um. Hier würde sie nicht freiwillig wohnen wollen, weil ihr dieser Ort einfach unsympathisch war. Gut. Bei ihr auf Vila war es nun auch kein Zucker schlecken gewesen und ihr Ziehvater hat nun wirklich zu wünschen übrig gelassen, aber sie konnte es nun einmal nicht ändern. Selbst dieser Ort war schön für sie gewesen, als Trois. Zumindest diese Stadt. Wie der Rest der Insel aussah wusste sie ja schließlich noch nicht. "Lebst du schon seit deiner Geburt hier oder bist du hier her gekommen?" Es interessierte sie irgendwie.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Mo März 07 2016, 15:09

Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen übernahm Selim die Führung und schritt zusammen mit Stella die Pfade der kleinen Stadt entlang, die sie zum Gasthaus seiner Tante bringen sollten. Eigentlich würde er es ja meiden, Touristen in die Nähe seiner Familie zu bringen, aber Tante Priscilla war nicht auf die Wertsachen anderer Menschen aus... Sie war eine der wenigen Menschen dieser Insel, die ihren Sinn für Gerechtigkeit und ihre Moral noch nicht für irgendeinen temporären Schmuddel-Luxus verkauft hatten... So wie seine Schwester... Und sein Vater... Und eigentlich auch jedes andere Familienmitglied das er auf dieser Insel kannte.
"Erschreck dich nicht vor meiner Tante, wenn du ins Gasthaus gehst... Sie hat die Angewohnheit jeden Menschen zu umarmen, den sie noch nicht kennt... hat ihr auch schon den ein oder anderen Ärger bereitet." Seine Warnung klang eher ernüchtert als wirklich ernst, aber vielleicht hatte Stella ja Berührungsängste, au die man Rücksicht nehmen musste. Hoffentlich hielt sie ihn jetzt nicht für irgendeinen Vollidioten... Auch wenn ihm die leere Straße, auf der sie sich gerade befanden, ein wenig mehr Sorgen machte. Klar, Trois war nicht gerade die belebteste Insel... Aber das war dann doch etwas ungewöhnlich.
Vielleicht hätte Selim sich ja auch für den spontanen Einwurf bezüglich seiner Tante noch entschuldigt, würde er nicht just in diesem Moment eine Präsenz wahrnehmen, die ihm fürchterlich bekannt vorkam. Mir einem gewagten Schritt nach hinten ließ er sich und Stella nach hinten kippen, während der Dolch seiner Schwester wenige Zentimeter vor ihren Augen aufblitzte. Der Höhe nach zu schätzen war der Angriff auf Stellas Hals gerichtet - Oder um es genauer zu beschreiben: Auf ihre Halskette.
"Baka Onee-chan! Hätte ich mir doch denken können, dass du dir sowas nicht entgehen lässt!"
Ins einer Stimme lag mehr Wut als Überraschung - Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass seine Schwester solch heikle, fast schon theatralische Angriffe durchführen würde, um an irgendwelche Wertsachen zu kommen.
"Sei doch nicht so kleinlich, Selim... Du weißt doch, dass ich nur die Kette haben will..."
Sprach sie verhöhnend und mit Hundeblick an ihn gerichtet. Ja, sie war wirklich unausstehlich.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   So März 20 2016, 19:55

Stella sah sich die Umgebung an. Es war schon irgendwie ein recht trostloser Ort und sie wollte auch nicht sehr lange hier verweilen und bald wieder ablegen. Selim ist ihr richtig ans Herz gewachsen. Trotz der kurzen Zeit die sie sich erst kannten. " Deine Tante scheint eine sehr nette Frau zu sein Selim. Ich werde ihr freundlich begegnen du hast mein Wort!" Jedoch hoffte sie sehr, dass sie nicht ihrer Wertsachen beraubt wurde. Je mehr sie liefen umso so besser sah Stella das die Straßen absolut leer waren. War das normal in dieser Gegend oder eher ungewöhnlich? Kurzerhand entschied sie sich dazu einfach mal ihren kleinen Begleiter danach zu fragen. "Du sag mal Selim. Ist es hier auf den Straßen immer so leer oder nur zu bestimmten Anlässen?" Es wirkte schon irgendwie komisch oder nicht? Gerade als sie sich wieder der Straße zuwenden wollte, wurde sie von dem Kleinen nach hinten gekippt und entkam nur knapp dem Dolch über ihren Augen. Was hatte das alles nur zu bedeuten? Schnell stand sie wieder gerade und sah sich an, wer sie denn so angegriffen hatte. Schweigsam hörte sie dem Gespräch der Beiden zu. Offenbar schienen sich die beiden Kinder zu kennen. Dann jedoch hörte sie, worauf es die Kleine abgesehen hatte. Stella legte ihre Hand auf ihre Kette. Die würde sie sicherlich nicht hergeben, denn es war das einzige was sie von ihren Eltern noch besaß und dieses Erinnerungsstück würde sie schon ganz gerne behalten. Freundlich wie immer lächelte der Kleinen zu und reichte ihr die Hand. "Hallo Kleine. Was machst du denn mit dem Dolch? Leg ihn besser weg. Ich bin Stella und du bist?" Sie ließ sich von der Kleinen doch nicht einschüchtern und gegen sie kämpfen würde sie auch nicht tun. "Hast du nicht Lust mit uns Beiden etwas essen zu gehen?" bot sie dann beschwichtigend an.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Mi Apr 06 2016, 22:03

Selim war überrascht wie leicht Stella die Situation aufnahm und reagierte. Hatte er vorher noch leichte Zweifel an ihrer Aufrichtigkeit gehabt, so waren sie nun wie fortgespült. Stella schien wirklich ein sehr gutherziger Mensch zu sein... Etwas, was auf dieser Insel sehr selten anzutreffen war.
Seine Schwester allerdings schien das nicht so zu sehen - Oder zumindest zeigt sie keinerlei Dankbarkeit für das nette Angebot - und schnaubte nur verächtlich.
"Pah, nein danke. Das Schleimen überlasse ich meinem Bruder"
Mit zugekneiften Augen musterte sie die beiden, ehe sie sich umdrehte und wieder in Richtung der Gosse ging, aus welcher sie kurz vorher erschienen war.
"Und mit der Einstellung kommst du hier nicht weit, Stella"
Waren ihre letzten Worte, ehe sie in den Schatten verschwand und die beiden alleine auf der Straße ließ.
"Nimm es nicht zu harsch, Nee-chan ist immer so zu neuen Leuten. Sie kann auch nett sein! ... zumindest früher."
Sichtlich betrübt über das Auftreten seiner Schwester verschränkte er seine Arme vor seiner Brust und schaute ein wenig in die Ferne.
"Das Leben hier macht einen über die Jahre kaputt... Der Schwarzmarkt und die Armut machen das ganze dann auch nicht besser."
Er hoffte, Stella nahm ihn dafür jetzt nicht auf die Mitleidstour. Immerhin hatte er es bisher geschafft seine Prinzipien zu behalten ... Und wenn er das konnte, konnte das jeder andere auf dieser Insel mit ein wenig Glauben an sich selbst auch. Nur, dass Glauben etwas war, was sich schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr auf dieser Insel befand.
Während er also ein wenig über die Insel sprach, gingen die beiden in einem langsamen tempo weiter in Richtung des Gasthauses.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Mi Apr 06 2016, 22:22

Stella wusste nicht so recht was sie von der Schwester Selims halten sollte. Sicherlich hatte sie andere Vorstellung von höflichem Auftreten, aber auf der anderen Seite war es hier scheinbar schwierig so etwas zu erlernen. Oder? Immerhin mussten die armen Kinder hier bestimmt viel durchgemacht haben. Was ihnen wohl alles widerfahren war? Konnten Geschwister überhaupt so unterschiedlich vom Charakter her sein? Sie hatte keine und wusste es deshalb auch nicht. Selim war so lieb und süß. Wie konnte ein Kind nur an so einem Ort leben? Gut, wenn sie an ihre Kindheit dachte, war sie damals auch nicht besser dran gewesen. "Danke für den Tipp meine Liebe. Vielleicht ändere ich hier auf der Insel meine Einstellung. Dennoch ist es unhöflich mit jemandem zu sprechen ohne ihm zu sagen wie man heißt!" erklärte sie der Kleinen dann liebevoll bevor diese verschwand. "Reizende junge Dame!" meinte Stella dann an Selim gewandt und lief weiter. " Jeder ist auf eine andere Art und Weise nett und jeder geht anders mit Schicksalsschlägen um. Einige werden aggressiv und wieder anderen werden traurig oder verschließen sich!" Wie sie auf ihre Schicksalsschläge reagiert hatte, wusste sie selbst nicht einmal. Vielleicht konnten es auch bloß Außenstehende sehen und aufnehmen? " Ja das glaube ich dir gut und gerne. Auf meiner Insel war es ähnlich. Zwar hatten wir keinen Schwarzmarkt, aber meine Eltern starben als ich noch ganz klein war und mein Stiefvater wollte mich mit irgendwelchen Typen verheiraten, damit er mich unter Kontrolle hatte und ich nicht mehr das tun konnte, was ich wollte. Manchmal fragt man sich dann, ob man von Leute geliebt werden kann!" Sie lächelte und sah zum Himmel. Bestimmt gab es bei jeder Person wenigstens Einen für den man wichtig war. Oder?
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   So Apr 10 2016, 00:33

Gespannt hörte er Stella zu, während die beiden durch die nun etwas belebteren Pfade der selbstgetauften Stadt wanderten und schlussendlich ohne weitere Zwischenfälle am Gasthaus seiner Tante ankamen.
"Das hört sich schlimm an..."
Selim war überrascht und schockiert gleichzeitig zu hören, dass es solches Elend auch an anderen Orten der Welt gab... Auch wenn man den Begriff "Elend" wohl recht weit fassen konnte. Stellte sich die Frage, inwiefern die Marine und die Weltregierung, die in den letzten Tagen ja so angepriesen wurden, wirklich darauf aus waren das Elend der Welt zu mindern, oder es ihnen doch nicht eher daran lag, ihre eigene Macht zu vergrößern.
Nachdenklich kratzte der junge Einheimische sich an der Schläfe... Er war wohl zu jung um diese ganze Sache wirklich fassen und verstehen zu können... Und vielleicht war es ja auch gut so. "Aber um auf den letzten Teil zu kommen..."
Sprach er schließlich, als er gerade dabei war die Tür des Gasthauses für Stella zu öffnen.
"Ich glaube sehr wohl, dass man dich lieben kann."
Es war seine ehrliche Meinung... Vielleicht war er ja auch von dem verblendet, was ihm hier als "Damen" geboten wurde, aber jemand der offensichtlich ein so großes Herz hatte, der war alle Mal liebenswert. Selim konnte sich jedenfalls nicht vorstellen, weshalb man es nicht tuen könnte.

Goto "Gasthaus zum Goldenen Lamm">

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   So Apr 17 2016, 18:40

Gildarts|Luc|Lyra|Norton|John comes from Das offene Meer (Westblue)

John schaute sich genau um, während sie alle durch die Innenstadt liefen. Dieser Ort wirkte auf ihn nur wenig einladend. Die Stadt erinnerte ihn an seine Heimat. Diese Sonne würde noch etwa eine Stunde am Himmel stehen, danach würde es hier dunkler und kühler werden, also Zeit einen Anhaltspunkt zu finden, an dem sie starten konnten. Weder in Schaufenstern noch an dem Informationsbrett der Marine waren bisher ihre Steckbriefe aus gehangen. Damit hatten sie wenigstens für den Rest des Tages ruhe, morgen könnte das schon etwas anders aussehen. Sie liefen noch einige Zeit ziellos über die mäßig belebte Hauptstraße. Trotzdem hielt der Schwertkämpfer es für unklug hier zu Reden, weswegen er seine Mitstreiter in eine leere Seitengasse führte.
"So ihr zwei kennt euch hier aus, also wo sollen wir lang? Wir können nicht noch länger ziellos durch die Straßen ziehen",  wandte sich John an Lyra und Luc.
Er hörte ihnen aufmerksam zu, als ihm wieder etwas ins Gedächtnis fiel. Luc hatte auf Las Camp doch was von einem alten Kontakt erzählt, der Schwerter verkaufte. Bei ihm konnte sich John über die neuesten Ereignisse erkunden, während er als Kunde getarnt den Laden betrat. Obwohl er ja eigentlich wirklich Kunde war, immerhin interessierte er sich ja für ein neues Schwert. So könnte er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
"Was mir da gerade wieder in den Sinn kommt, Luc du hast mir auf Las Camp von deinem alten Kontaktmann erzählt, der Schwerter verkauft. Vielleicht könnte ich mich schon mal bei ihm umhören. Und dabei gleich seine Waren begutachten".
John würde dann Hisagi mitbringen, immerhin war er auch ein Schwertkämpfer. So konnten sich die beiden als Meister und Schüler ausgeben. Nur müssten sie natürlich noch einen Treffpunkt ausmachen, an dem sie sich später wieder trafen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   So Apr 17 2016, 22:14

Lyra genoss es sichtlich wieder Land unter ihren Füssen zu haben und lief mit den anderen in Richtung des Stadtzentrums. John bekundigte sich wo sie lang sollten. "Wir müssten nach Westen zum schwarzen Hafen von Trois." meinte sie und lächelte. "Im Schwarzmarkt finden wir so ziemlich alles was wir brauchen." sie drückte kurz Lucs Hand und lächelte. "Es ist so schön mal wieder hier zu sein. Hoffentlich laufen wir nicht Shara über den Weg." sie musste leicht kichern. So langsam fühlte sie sich wirklich wohler in ihrer Haut. Doch sie hatte hier auch eine Mission. Schliesslich wollte sie sich nun verteidigen können, also brauchte sie erstmals irgendeine Waffe oder sonst etwas womit sie damit anfangen konnte. Sie seufzte etwas gequält auf. Sie würde das wahrscheinlich komplett verhauen. Etwas nervös drückte sie Luc's Hand nochmals und blickte zu Gildarts der ja wusste was sie vielleicht erwarten würde. Sie beschloss sich später darüber mit Gildarts wieder zu unterhalten. Also machte sich die Gruppe auf den Weg in Richtung Westen. Gerade als Lyra nochmals etwas sagen wollte, kam ein betrunkener Typ auf Lyra zu und machte sie blöd an. Er kam aber nicht wirklich weit da Luc dem Typen gleich eins über die Rübe schlug und ihn anbrüllte nie wieder seine Verlobte anzufassen. Lyra hatte nur kurz einen leichten Schrecken gekrieg, hatte sich aber schnell wieder davon erholt.

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Di Apr 19 2016, 20:15

Die Gruppe an verbündeten Piraten, die sich auf Las Camp ihren ersten öffentlichen Namen gemacht hatten, dockten gegen Abend in der Nähe Theodor-Hafen an, welcher sich an der südlichen Küste Las Camps befand, und machten sich gemeinsam auf den Weg zu der kleinen Stadt, die von einem aus der Ferne dürftig aussehenden Mauerring umgeben war der den Eindruck erweckte, jederzeit zusammenbrechen zu können.
Nachdem sie schließlich durch die Tore traten, ohne dabei auch nur ansatzweise Aufsehen zu erregen, schlenderten sie eine kurze Zeit lang durch die fast schon leeren Pfade der Stadt, ehe John sie in eine kleine Gasse führte und fragten wo sie nun eigentlich hin wollten. Lyra entgegnete schnell, dass ihr erster Anhaltspunkt wohl der Schwarze Hafen an der Westküste sei, aber irgendwie kam das Luc ein bisschen... Zu offensichtlich vor.
"Ich weiß nicht so recht, wäre es nicht klüger uns aufzuteilen? Ich habe keine Ahnung wo Shara und ihre Flotte angedockt haben, früher haben sie es jedoch gemeidet, direkt in den Schwarzen Hafen zu fahren..."
Er fasste sich mit seiner rechten Hand nachdenklich an sein Kinn, ehe er von John bezüglich seiner Kontaktperson gefragt wurde.
"Ah, da war ja was. Kyosuke ist sein Name, er hat einen Laden im Schwarzen Hafen, da könntest du fündig werden."
Er dachte einen Moment nach, bevor er wieder die Stimme erhob.
"Ich würde glatt sagen das bietet uns eine gute Möglichkeit. John und Gildarts können sich ja mal den Schwarzen Hafen im Westen genauer anschauen, Norton und Lucy hören sich am Theodor-Hafen südlich von hier um und ich schaue, ob ich ein paar alte Kontakte in der Stadt auffrischen kann. Das wäre am effizientesten, insbesondere da man Norton auf dem Steckbrief nicht erkennen kann und Lucy am Hafen sicher wäre."
Der Betrunkene, der sich derweilen an seine Verlobte ranmachte, wurde schlicht mit einem kräftigen Schlag auf den Hinterkopf in den North Blue befördert.
"Also, was sagt ihr?"

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Di Apr 19 2016, 20:46

Die Piratengruppe kam gut am Theodor-Hafen vorbei und somit auch am von der Marine kontrolliertem Gebiet. Die Straßen in der Innenstadt waren beinahe wie leer gefegt, was fast schon an Las Camp bei Nacht erinnerte. Nur von den Gebäuden sah man Lichter aus den Fenstern scheinen, neben den Straßenlaternen, die langsam eine nach der anderen ihre Birnen einschalteten.
Jeder schien hier auf der Insel seine ganz eigenen Pläne verfolgen zu wollen, was den Kapitän nicht störte. Immerhin waren sie erstmal vom Radar der Marine herunter und würden auch so schnell nicht wieder auffallen. So hoffte der Rothaarige zumindest.
Sein Vize-Kapitän dachte ähnlich und machte den Vorschlag sich aufzuteilen.
"Guter Vorschlag, Luc. Dann lasst uns doch...ähm...dort an diesem Gasthaus wieder zusammen kommen. Dieses da vorne mit dem goldenen Lamm als Türschild."
Der Rothaarige hatte kein Problem damit sich den Schwarzen Hafen genauer anzusehen. Und mit seinem verhältnismäßig geringem Kopfgeld galt er sicherlich auch nicht gerade als der Gefährlichste.
"Dann lass uns aufbrechen, John. Ich werde die Augen für dich offen halten, Lyra", sagte er zum Schluss der Blauhaarigen hinterher, während er selbst schon dabei war die Gruppe zu verlassen.
Schließlich hatte er seiner Ärztin versprochen, ihr bei der Findung einer geeigneten Waffe zu helfen.

John|Gildarts go to: Schwarzer Hafen von Trois

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Mi Apr 20 2016, 21:03

Lyra hörte nur zu als die Gruppe schon beschloss sich aufzuteilen. Luc briet dem Betrunkenen eine über als diese sie belästigte und schon teilte sich die Gruppe auf und jeder ging in seine eigene Richtung. Lyra seufzte kurz ehe sie schliesslich lächelte und zu Norton blickte. "Also dann, gehen wir mal zum Theodore Hafen, der Weg bis dorthin sollte ja nicht so weit sein." meinte die Blauhaarige und blickte nur kurz etwas sehnsüchtig ihrem Verlobten hinterher. Seit sie in dieser Piratenbande waren, hatten sie beide viel um die Ohren. "Norton, kannst du mir ein paar Tricks zeigen, wie ich ein wenig besser im Kämpfen werde?" Sie sah ihm ernst in die Augen. "Ich muss irgendwas tun können damit ich euch nicht nur zur Last falle. Ich habe mich schon versucht ein wenig schlauer zu machen, aber ich finde nicht wirklich sehr viele hilfreiche Tricks." Lyra ballte kurz die Hände ehe sie diese wieder löste. "Ich möchte nicht ständig Angst vor meinem Vater haben. Ich möchte frei sein." Ihr Blick glitt zum Meer wo sich dieser auch entschlossen festigte. Es war jetzt Schluss mit weglaufen. Sie stellte sich dem Mann, den sie schon ihr ganzes Leben fürchtete. Sie war bereit.

TBc Norton und Lyra -Theodor-Hafen

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Fr Apr 22 2016, 09:44

Luc war erleichtert, dass sein Plan ohne viel Gegensprache in die Tat umgesetzt wurde und die Gruppe langsam anfing sich auf der Insel zu verteilen. Nicht, dass er es nicht leiden konnte wenn man ihm Widerworte gab... Aber der Rosahaarige war wohl auch nicht alleine mit der Auffassung, dass sie heuer keine Zeit mit sinnlosen Floskeln verschwenden sollten.
Als schlussendlich auch Norton und seine Verlobte sich auf den Weg machten, seufzte der junge Pirat kurz auf und schaute sich ein wenig um. Die Tatsache, dass er alleine war, ließ ihm vielerlei Möglichkeiten offen, aber er musste zugeben, dass die Stadt sich dezent verändert hatte... Oder um es ehrlich auszudrücken: Er hatte keine Ahnung mehr, wo er seine alten Kontakte finden könnte.
Sein Blick viel nach einigen Minuten auf das Aushängeschild des Gasthauses, auf das Gildarts soeben gezeigt hatte. Ein kurzer Flashback an die frischen Ereignisse von Las Camp ließ ihn ein wenig zögern, aber da es vermutlich Abend war, würde er dort wohl am ehesten fündig werden. Unter anderem auch, weil er die Besitzerin schon kannte.

Mit griffbereiten Brecheisen ging er also die wenigen Schritte zu dem im Vergleich zum Rest der Stadt gut gepflegten Lokal und öffnete mit einem mäßig lauten Knarzen die Tür, betrat das Gasthaus und schloss sie schließlich wieder.
Empfangen wurde er von einem Schwall warmer Luft und dem Geruch nach Bier und Braten, der ihm ein wenig das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ, auch wenn sein Magen von Nortons Abendessen noch gefüllt war.
Na dann wollen wir doch mal...

Luc goto -> Gasthaus zum Goldenen Lamm

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Do Apr 28 2016, 22:47

Luc, Wendy cf -> Gasthaus "Zum Goldenen Lamm"

Ein Blick zum Himmel eröffnete dem frischgebackenen Piraten, dass es bereits... Ja, keine Ahnung, vermutlich irgendetwas gegen spät Abend war, da die Sonne die Stadt bereits in einen gelblich-rötlichen Ton färbte. Unter anderen Umständen hätte er die Szenerie vielleicht als angenehm oder gar als schön befunden, aber ihm gingen gerade wohl oder übel andere Dinge durch den Kopf.
Er verstand immer noch nicht recht, welchen Grund Shara haben sollte gerade zu dieser Zeit auf Trois nach ihm zu fragen? Zufall? Oder konnte sie 1 und 1 zusammenrechnen und darauf schließen, dass er nach Trois kommen würde, wo er ja jetzt in Las Camp als vermisst und kriminell deklariert wurde? Er konnte sich ehrlich gesagt keinen Reim darauf bilden.
Wäre sie sich allerdings im Klaren, dass sie ihn und womöglich auch seine Verlobte hier auf Trois abfangen könnte, so müsste er ihr wohl zuvor kommen... Oder sich eben selbst als Märtyrer geben, sollten es die Umstände nicht anders zulassen... Auch wenn er es sich wohl anders wünschen würde.

Es vergingen einige Minuten, ehe er am nördlichen Stadttor ankam und einige Male tief ein und ausatmete. Die Dinge jetzt zu überdenken war wohl nicht die richtige Herangehensweise... Vielleicht hatte Shara auch gar keinen Plan von nichts und hatte lediglich aus dem Blauen heraus nach ihm gefragt.
Die Wachen, denen man ihre Lust an ihrer Arbeit klar im Gesicht ablesen konnte, beäugten ihn kurz, als er daie Stadt verließ und Anstalten achte, sich in Richtung Bergdorf aufzumachen. Vielleicht hätten sie ihn auch aufgehalten oder zumindest gefragt, wo er denn hinwolle, wäre es da nicht um ein gewisses blauhaariges Mädchen, das ebenfalls versuchte durch die Stadttore zu treten.
"Halt! Kinder haben sich nach Dämmerung in der Stadt aufzuhalten. Wenn du keinen triftigen Grund hast etwas anderes zu tun, geh wieder nach hause, Kleine!" mehr schroff als fürsorglich hielt der etwas größere und bärtigere Wachmann das Mädchen auf, das Luc als Wendy identifizieren konnte. Etwas verwirrt schaute er ihr in die Augen, ehe er sich ein Herz fasste und sich dazu entschied, ihr in ihrer etwas misslichen Lage zu helfen.
"Alles gut, sie gehört zu mir."
Der andere der beiden Wachmänner, der seinen Worten sichtlich keinen Glauben schenkte, schaute einige Male zwischen dem rosahaarigen und der blauhaarigen hin und her, ehe er resignierend die Schultern hob und die beiden abwinkte.

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Do Apr 28 2016, 23:16

Mit vorsichtigen Schritten lief das kleine Mädchen hinter ihrer neuen Bekanntschaft her und gab sich dabei größte Mühen nicht erwischt zu werden. Also von ihm.. jeder andere auf den Straßen würde sie bemerken. Immerhin lief sie eigentlich recht offensichtlich hinter ihm her. So ein blauhaariges kleines Mädchen fiel eben doch irgendwie auf. Tatsächlich war das aber halb so wild. Sie musste immerhin nur herausfinden, wo Luc hinging und wie sie dort dann weiter verfahren sollte. Auch wenn sie noch sehr jung war, so konnte sie hin und wieder doch sehr reif handeln.. Naja oder wenigstens vernünftige Schlüsse ziehen. Das war doch auch schonmal ein Anfang. Reif handeln wäre hier nämlich wohl eher gewesen, dass sie ihn direkt anspricht und ihn begleitet. Dass es am Ende genau so kommen würde, wusste sie ja jetzt noch nicht.
Während Wendy hinter Luc herschlich fragte sie sich immer wieder, wodrum es hier eigentlich ging. Sie konnte sich nicht erklären, was die Gruppe hier genau wollte. Mal davon abgesehen, dass sie keine Ahnung hatte, wer Shara war und was die anderen damit zutun hatten. Aber das war irgendwie auch nichts Neues für das kleine Mädchen. Sie verlor gerne mal den Faden und wenn sie gar nicht erst wusste, wodrum es ging, dann stellte sie das nicht wirklich in Frage.
In diesem Fall, da wollte sie dann aber doch ganz gerne wissen wodrum es geht. Wieso wusste sie auch noch nicht so genau.. Irgendwie fand sie, sie müsse hier durchblicken, damit sie von hier wegkam.
Gedankenversunken lief Wendy ohne es zu bemerken den Wachen in die Arme, welche sie nicht durchlassen wollten. Etwas hilflos und wirklich ohne Plan wie sie jetzt reagieren sollte, starrte sie die Wachen mit großen Augen an und stotterte unverständliches Zeug vor sich her. Nichts davon war eine logische Antwort, aber man konnte es ja mal so versuchen. Klappen tat das allerdings natürlich nicht.
Zur Hilfe kam ihr dann Luc. Sie wollte diesem Jungen eigentlich unbemerkt folgen und nun musste er ihr helfen überhaupt aus der Stadt raus zu kommen. Knallrot im Gesicht, reckte Wendy das Kinn, als wenn sie fest damit gerechnet hatte, dass Luc ihr hilft. So lief sie nun an den Wachen vorbei, die scheinbar resigniert hatten und holte zu Luc auf. Jetzt, wo sie an den Wachen vorbei war, senkte sie peinlich berührt den Kopf, bevor sie ihn breit angrinste. "Ähm... Ich wollte dich begleiten!", gab sie munter von sich. Einfach so tun, als ob alles geplant wäre. Mal sehen ob das klappte. "Da hast du doch nichts gegen, nicht wahr?", fügte sie fröhlich hinzu, bevor sie sich ohne auf die Antwort zu warten schon wieder in Bewegung setzte. Sie würde ein nein eh nicht akzeptieren. Entweder er nahm sie mit, oder sie folgte ihm eben weiter und geriet möglicherweise in sonst was für eine Situation.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Fr Apr 29 2016, 17:08

Luc wusste nicht so recht, was er von der Situation halten sollte. Einerseits hatte er nicht vor die junge Dame in seine Angelegenheiten mit rein zuziehen, andererseits konnte er sie auch nicht alleine lassen, wo sie sich nun ja schon außerhalb der Stadt bewegte... Und er befürchtete, dass sie sich wohl nicht von ihm abhalten lassen würde, auf eigene Faust etwas zu unternehmen... Und das war in Anbetracht der Umgebung in der sie sich befanden wohl das größere Übel.
"Hmmmm... ich denke, du wirst dich wohl nicht davon abhalten lassen mir zu folgen, oder?"
Fast schon so resignierend wie die beiden Wachen zuvor stellte er diese rhetorische Frage, ehe er sich auch schon wieder dem Weg widmete und sich in Richtung des Bergdorfes aufmachte. Um ehrlich zu sein hatte er gerade keine Ambitionen dazu, mit einem zwölfjährigen Mädchen darüber zu diskutieren, ob die Missachtung der örtlichen Sperrstunde ein moralisch verwerfliches Tun war oder nicht.... Zumal er ja auch selbst dafür gesorgt hatte, dass sie mit ihm kommen konnte.
"Was macht jemand wie du eigentlich auf Trois? Du schaust mir nicht aus wie jemand, der viel auf dem Schwarzmarkt tätig ist." fragte er schließlich die Blauhaarige, ein wenig mehr um Freundlichkeit bemüht als bei seiner vorherigen Aussage.
Immerhin würde er den etwas längeren Marsch nicht alleine bestreiten müssen... Und das war ja schon mal etwas.

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Fr Apr 29 2016, 17:22

Inzwischen hatte sich Wendys Aufregung wieder ein wenig gelegt, sodass auch die Röte wieder aus ihrem Gesicht gewichen war. Sie schaute lächelnd zu Luc auf, da sie der festen Überzeugung war, dass er sie nicht wegschicken würde. Und selbst wenn er das tun würde, so liefe sie ihm eh einfach weiter hintehrer. Und sollte er außer Reichweite sein, so würde sie sich alleine auf die Suche machen. Das waren wohl alles keine Optionen, die er gut heißen würde. Entsprechend blieb nur, das kleine Mädchen mitzunehmen.
"Absolut nicht", gab sie fröhlich von sich, als hätte sie keinen Schimmer, dass sie damit eventuell gerade in eine gefährliche Situation hineinlief. Andererseits, war sie sich dem wohl auch noch nicht so ganz bewusst. Aber sie hatte sich diesen Weg ja ausgesucht. Auf jeden Fall, jetzt wo sie schonmal an den Wachen vorbei war, würde sie nicht wieder umkehren!
"Was für ein Schwarzmarkt?", gab sie sichtlich irritiert von sich und schaute immer mal wieder auf den Weg vor sich, um nicht zu stolpern. Von einem Schwarzmarkt wusste sie ja nun wirklich nichts. Gab es hier sowas? Offensichtlich, wenn Luc sie schon darauf ansprach. Gut zu wissen, aber da sie kein Geld hatte, interessierte sie ein Markt eh herzlich wenig. "Ich bin nach einem Seeunglück hier gestrandet. Das Schiff von mir und meinem Freund ist dabei zerstört worden und Händler waren so freundlich mich wenigstens bis hierhin mitzunehmen. Deswegen brauche ich dringend ein Schiff!" Zur Not würde sie es auch versuchen, alleine damit zu segeln. Theoretisch möglich, wenn es kein zu großes Schiff war. Aber weit käme sie damit bestimmt nicht, mal davon abgesehen, dass ihr Freund einfach fehlte. Er hatte vieles übernehmen können, was sie nicht konnte. Dafür war sie die Navigatorin gewesen. Sie hatten sich doch sehr gut ergänzt. "Und was macht ihr hier? Ihr scheint ja auch nicht bleiben zu wollen?", fragte sie schnell zurück, um sich abzulenken. Sie würde nur wieder anfangen zu heulen, wenn sie an ihren Freund dachte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Fr Apr 29 2016, 17:52

Der rosahaarige Pirat war ein wenig erstaunt darüber, wie wenig Wendy scheinbar über die Insel wusste... Und auch ein wenig betrübt darüber, weshalb sie überhaupt hier gelandet war. Scheinbar hatten viele Menschen auf dieser Insel irgendwie ein Geheimnis, das wohl besser unerzählt blieb... Sei es nun positiv oder negativ.
Luc wollte Anstalten machen und ihr sein Mitleid aussprechen, sah dann aber in seinem Augenwinkel, wie Wendy versuchte sich zu beherrschen. Das letzte was er in diesem Moment tuen wollte war es, die Stimmung noch mehr in den Keller sinken zu lassen... Vor allem, weil er Frauen nicht weinen sehen konnte.
Er besonn sich also eines Besseren, legte ihr sanft seine Hand auf die Schulter und streichelte sie einige Sekunden, ehe er ein paar aufmunternde Worte für sie fand.
"Mach dir nicht zu viele Gedanken, wir finden schon eine Lösung."
Eine kurze Stille legte sich zwischen die beiden, ehe Luc auch wieder das Wort ergriff und versuchte, ihr eine zufriedenstellende Antwort auf ihre Frage zu geben.
"Naja, wir haben da so noch eine alte Rechnung der wir uns auf Alabasta stellen müssen... Lyra und ich sind eben leider nicht gerade, naja, mit der größten Akzeptanz ihrer Familie zusammengekommen."
Es war nicht die volle Wahrheit, aber der Rosahaarige wollte das Gespräch auch nicht zu sehr in seine Richtung lenken. Fakt war halt, dass sie beide scheinbar ein ähnliches Ziel hatten - Ein Schiff zu finden, dass sie von hier wegbringen konnte.
Ein Blick über seine Schultern eröffnete ihm, dass sie schon einige Zeit gelaufen waren... Zumindest waren die Stadtmauern um Trois schon von dern Hügeln verdeckt, durch die sie ihr Pfad führte. Es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis sie zum Gebirge kamen, in dessen Dorf sich ein Großteil der internationalen Schmuggler eingenistet hatte.
"Wir werden wohl aufpassen müssen, was wir gleich tun. Wenn wir also das Bergdorf betreten, bleib dicht hinter mir und schaue niemanden zu lange in die Augen, okay?"

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Fr Apr 29 2016, 18:04

Sicherlich war es nicht gut auf dieser Insel keine Ahnung zu haben, was hier Sache war und vor welchen Leuten man sich in Acht nehmen sollte. Da Wendy aber eher unfreiwillig hier gelandet war und auch nicht sonderlich lange die Freundlichkeit der Insel genießen durfte, wusste sie eben nichts, was wirklich wichtig wäre. Dass Trois einen großen Schwarzmarkt besaß sollte man vermutlich wissen, wenn man herkam. Zumindest, wenn man freiwillig herkam. Wendy wollte sowieso so schnell wie möglich wieder von hier weg, also war ihr Interesse weniger bei den Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Wendy hatte sich ein klein wenig schlecht gefühlt, weil sie sich selbst wieder an den Verlust ihres Freundes erinnert hatte, allerdings ließ Luc sie schnell wieder fröhlich lächeln, als er ihr über die Schulter streichelte und sagte, dass sie schon eine Lösung finden würden. Eifrig nickte das kleine Mädchen und strahlte Luc fröhlich an. "Bestimmt!" Was sollte es auch sonst sein? Sie würde sich jedenfalls nicht damit zufrieden geben hier auf der Insel festzuhängen. Auf alle Fälle wollte sie weiter segeln. Sie sah es mal gar nicht ein, hier ihre Reise schon beenden zu müssen. Immerhin hatte sie noch fast nichts zu sehen bekommen! Mal davon abgesehen, dass sie ihren Freund wiederfinden wollte. "Also seid ihr auf dem Weg nach Alabasta? Da würde ich auch gerne mal hin", überlegte Wendy laut und schmunzelte dabei. Sie wollte sowieso möglichst alle Inseln sehen, aber das war eine andere Geschichte.
Kurz blickte Wendy auch über ihre Schulter, als Luc nach hinten schaute. Im Gegensatz zu ihm, wurde ihr das zum Verhängnis.. sie stolperte über einen kleinen Stein und knallte der Länge nach auf dem Boden. Einen kurzen Moment rührte sie sich nicht, bevor sie fast schon zu schnell wieder auf die Beine kam und den Rosahaarigen mit Tränen in den Augen anschaute. "Ich werd aufpassen!", versprach sie sofort und klopfte sich den Dreck von den Klamotten. Besser aufpassen, als sie es gerade getan hatte... sonst würden nämlich sicherlich alle Blicke auf ihr liegen und das konnte sie nicht gebrauchen. Und Luc scheinbar auch nicht, wenn er ihr schon sagte, sie solle niemandem zu lange in die Augen sehen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Fr Apr 29 2016, 18:51

Wendy schaffte es irgendwie ihn ein wenig aufzuheitern, trotz den Umständen in denen sie sich befanden... Sie hatte so etwas verdammt niedliches und ulkiges an sich, dass er in ihrer Nähe irgendwie nicht anders konnte als zu lächeln... Sei es nun wegen ihrer Tollpatschigkeit oder einfach nur, weil sie ihm vom Grunde auf sehr sympathisch war. Er freute sich jedenfalls, ihre Bekanntschaft gemacht zu haben... Und er war auch recht dankbar dafür, dass sie gerade bei ihm war... Irgendwie.
Er machte Anstalten ihr aufhelfen zu wollen, als se sich plötzlich über den Boden verteilte, beließ es aber bei der netten geste als er sah, dass sie scheinbar ein wenig peinlich berührt hastig aufstand und ihm mit einem Lächeln begegnete.
"Alles klar." sagte er nur noch, ehe er das Lächeln erwiderte.

Die beiden legten den Rest des Weges ohne weitere Zwischenfälle oder Vorkommnisse zurück, lediglich die ein oder andere skurril ausschauende Person kreuzte ihren Weg, aber wie es auf diesem teil der Insel eben übrig war, ignorierte man sich einfach. Und das war wohl auch zum Besten.

Als schließlich das erste Haus des Bergdorfes in ihre Sichtweite kam, bemühte Luc sich den Abstand zwischen ihm und seiner Begleiterin möglichst klein zu halten, was allerdings keinen Effekt zu haben schien, wie er es an den Gesichtsausdrücken der immer mehr werdenden Personen fest machen konnte. Einige von ihnen konnte er als ansässigen Anwohner identifizieren, anderen wiederum standen ihre Absichten zweifellos schon im Gesicht geschrieben. Würde es so weiter gehen, würden sie Wendy an der nächsten Menschenmasse ansprechen... Und an der darauffolgenden wohl einfach mitnehmen.
Etwas, was der Rosahaarige nicht beabsichtigte zuzulassen.

Ein bisschen unbeholfen blieb er stehen, drehte sich zur Hälfte um und griff mehr sanft als schroff nach Wendys Hand. Es war zwar nicht gerade die herkömmlichste Methode, aber er war sich sicher dass sie als seine Schwester durchgehen würde... Zumindest so lange, bis sie seine ersehnte Kontaktperson erreicht hatten.
"Egal was passiert, lass nicht meine Hand los, okay?" flüsterte er ihr nur zu, ehe er sich wieder umdrehte und mit Wendy an der Hand weiterging. Ihre Hand war überraschend warm, was ihn in Anbetracht der Situation ein wenig irritierte, aber das tat in diesem Moment wohl nichts zur Sache.

Die Personen an den Straßenrändern, die das Schauspiel mit einer Mischung aus Neugierde und Profitgierde mit angeschaut hatten, schauten ihnen zwar weiterhin hinterher, ließen sie allerdings passieren.
Es dauerte einige Momente bevor Luc sich zurechtfand und auf das Haus zusteuern konnte, in welchem sich seine angestrebte Kontaktperson befinden sollte.
Mit einer schnellen Bewegung öffnete er die Tür und trat herein, Wendy weiterhin an seiner Hand, und blickte sogleich in die Augen einer Person, auf die er just in diesem Moment wohl hätte verzichten können. Neben seinem ersehnten Ansprechpartner, die er um den genauen Aufenthaltsort Sharas fragen wollte, stand... Nunja... Shara.
Und sie schien nicht sonderlich überrascht zu sein, dass er hier auftauchte.

Wendy, Luc -> Goto Das Bergdorf

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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Mi Aug 24 2016, 19:26

cf. Gasthof zum goldenen Lamm

Stella hatte Norto vorhin beobachtete wie er das Gericht herunter schlang. Manche Leute hatten es wirklich eilig. So gut auch etwas schmeckte. Wenn man es nicht genoss, dann war es auch nicht wert gekocht zu werden oder? Eigentlich sollte sie keine Predigt über essen halten. Schließlich war sie nicht sonderlich gut im kochen und das hatte seine Gründe. Diese Aufgabe überließ sie lieber anderen. Es konnte natürlich auch sein, dass Norton dieses Essen als widerlich empfunden hatte und es nur so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte. Wie es nun wirklich war, konnte sie nicht herausfinden und es war auch gut so, dass sie sich damit nicht weiter beschäftigte. Die nächste Frage die sie sich gestellt war die warum alle immer auf Alkohol abfuhren. Das war jetzt nicht gerade ihr Lieblingsgetränk, aber scheinbar hatten gerade Männer da einen einzigartigen Geschmack. Norton konnte viele Personen mit seinen Lügen täuschen, aber sie spürte etwas dass er nicht ganz die Wahrheit über das Gericht sprach. Ob es daran lag dass sie eine Frau war oder einfach nur ein Gefühl hatte, wusste sie auch nicht so wirklich. Er hatte sie einfach mitgenommen und jetzt liefen sie durch die Straßen. "Sagt mir. Die Tatsache dass dieses Gericht köstlich war habt ihr nur gesagt. Es entsprach nicht der Wahrheit oder?" Sie fragte es einfach mal offen heraus. Was hatte sie denn auch schon groß zu verlieren? "Warum habt ihr mich mitgenommen? Ihr hättet mich auch einfach im Gasthaus lassen können?" Und was in drei Teufels Namen meinte er denn mit seinen Captain? War er in seinem Alter noch Teil einer Piratenbande? Kannte sie diese vielleicht? Waren sie gefährlich? Aber die viel wichtigere Frage sollte lauten, wo sie hier nur hineingeraten war. Falls es sich um gefährliche Leute handeln sollte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Trois   Heute um 23:20

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Straßen von Trois
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